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Octopus 
Energy 
Germany 
GmbH
Bewertungen

274 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

274 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehr Schein als Sein

2,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich zweigeteilt. Ich bin grundsätzlich gerne ins Büro gekommen, vor allem wegen meiner Kolleg:innen. Das Team hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht und war für mich einer der größten Pluspunkte.

Was die Atmosphäre jedoch belastet hat, war aus meiner Sicht die Führungsebene. Das Verhalten einiger Leads hat häufig für Frust gesorgt und sich negativ auf das Arbeitsklima ausgewirkt.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich finde ich die Work-Life-Balance gut. Was allerdings frustrierend sein kann, ist die teilweise sehr ungleiche Arbeitsbelastung zwischen den Abteilungen. Während man sich in einem Bereich den Hintern aufreißt und kaum hinterherkommt, haben Kolleg:innen aus anderen Abteilungen teilweise Zeit, während der Arbeitszeit Pingpong zu spielen. Da fragt man sich schon, wie fair die Ressourcen und die Arbeitslast im Unternehmen eigentlich verteilt sind.

Gehalt/Benefits

Die Benefits finde ich an sich echt gut, nur macht das Gehalt für mich vieles wieder kaputt. Es ist zwar schön, dass man sich z. B. ein E-Bike leasen kann, aber wie soll man sich das leisten, wenn die Lebenshaltungskosten – gerade in München – immer weiter steigen? Mir bringt ein Benefit wenig, wenn das Grundgehalt nicht wirklich mithält.

Ich kenne außerdem einige Kolleg:innen, die sich noch einen Minijob gesucht haben, weil das Gehalt alleine einfach nicht gereicht hat. Das finde ich ehrlich gesagt bedenklich.

Beim Essenszuschuss sehe ich auch Verbesserungspotenzial. Das Modell lohnt sich vor allem für Leute, die sich jeden Tag etwas kaufen. Wer sein Essen selbst kocht und mitbringt, geht dagegen leer aus. Da wäre eine Lösung schön, von der wirklich alle Mitarbeitenden profitieren.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb der Operations-Teams ist aus meiner Sicht sehr gut. Viele Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig und unternehmen auch privat etwas zusammen, wodurch ein starkes Teamgefühl entsteht.

Zwischen den Abteilungen habe ich es allerdings anders wahrgenommen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Operations von anderen Bereichen eher wie eine “zweite Klasse” behandelt wurde. Der Austausch war oft gering und es wirkte nicht so, als bestünde großes Interesse an einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit. Das fand ich schade, da ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe für ein gutes Miteinander wichtig ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich einer der größten Kritikpunkte. Mit Ausnahme von zwei Leads fehlten mir Empathie, Fairness und ein respektvoller Umgang. Nach außen wurde Freundlichkeit gezeigt, intern wurde jedoch häufig negativ über Mitarbeitende gesprochen.

Besonders unverständlich fand ich die Vergabe wichtiger Rollen. Vier Führungskräfte haben bereits vor ihrer Zeit im Unternehmen zusammengearbeitet. Für mich wirkte es so, als würden sie sich gegenseitig bevorzugen, während andere Mitarbeitende trotz guter Leistung kaum vergleichbare Chancen erhielten. Warum genau diese Personen immer wieder wichtige Rollen bekamen, obwohl ihr Führungsverhalten aus meiner Sicht häufig problematisch war, konnte ich nie nachvollziehen. Teilweise hatte ich außerdem das Gefühl, dass eher mit Druck und Angst als mit Vertrauen geführt wurde und die Erfolge der Teams nicht immer dort ankamen, wo die eigentliche Arbeit geleistet wurde.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war für mich einer der größten Schwachpunkte. Bei Projekten wurden häufig unvollständige Informationen oder halbfertige Konzepte weitergegeben. Gleichzeitig wurde erwartet, dass alles reibungslos funktioniert und man sich dafür rechtfertigt, wenn Probleme auftreten. Das empfand ich als sehr frustrierend.

Hinzu kamen widersprüchliche Anweisungen. Während eine Führungskraft eine Vorgehensweise vorgab, wurde von einer anderen das genaue Gegenteil erwartet. In solchen Situationen war kaum nachvollziehbar, was tatsächlich richtig war. Trotz dieser unklaren Kommunikation wurde die Verantwortung am Ende häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben.

Gleichberechtigung

Bei der Gleichberechtigung sehe ich Verbesserungspotenzial. In Führungspositionen waren überwiegend Männer vertreten, während Frauen deutlich unterrepräsentiert waren. Zudem hatte ich den Eindruck, dass persönliche Beziehungen bei Gehalt oder Entwicklungsmöglichkeiten teilweise eine größere Rolle spielten als die tatsächliche Leistung. Wer bereits die richtigen Kontakte hatte, schien aus meiner Sicht häufiger Vorteile zu erhalten als andere Mitarbeitende.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst fand ich abwechslungsreich und spannend. Besonders neue Projekte und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, haben mir Spaß gemacht. Schade war jedoch, dass Projekte oder Konzepte häufig unvollständig übergeben wurden. Dadurch musste man vieles erst selbst aufarbeiten, was die eigentliche Arbeit unnötig erschwert hat.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Starke Teams, bodenlose Führung

2,5
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kolleginnen und Kollegen, ohne Einschränkung. Dazu faires Gehalt und brauchbare Benefits.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Führungsebene, die weder kommuniziert noch zuhört, dazu eine Hire-and-Fire-Kultur, die jedes Team irgendwann trifft. Schuld sind immer die anderen - eh klar. Am Ende setzt der CEO seine Meinung durch, unabhängig davon, wie viel Fachwissen im Haus sitzt.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Teams gut, sobald Führung ins Spiel kommt bodenlos. Wenn regelmäßig Leute von einem Tag auf den anderen verschwinden, arbeitet niemand mehr entspannt. Zudem kann es schon auch vorkommen, dass der CEO einfach mal jemanden anschreit.

Image

Nach außen wird mit allen Mitteln probiert, den Schein zu halten, intern klingt das deutlich anders. Kaum jemand, mit dem ich gesprochen habe, würde den Arbeitgeber weiterempfehlen, bis hin zu Burn Out ist alles dabei.

Work-Life-Balance

Die Rahmenbedingungen wären in Ordnung. Durch die vielen Abgänge verteilt sich die Arbeit aber auf immer weniger Schultern, und das merkt man. Zudem wird erwartet, dass du Überstunden machst. Diese darfst du zwar abfeiern, aber ist halt schwierig, wenn keiner da ist, der übernehmen kann. Sobald du in der Führungsebene bist, wird definitiv erwartet dass du Überstunden machst und diese darfst du dann auch nicht mehr abfeiern.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du alles machst, was der CEO sagt, dann kannst du Karriere machen. Hast du eine eigene Meinung, sieht das schon anders aus. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es leider (zumindest für Nicht-Führungskräfte) keine.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt und den Zusatzleistungen gibt es nichts zu klagen. Jobrad, Sportzuschuss und Ähnliches sind vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jain. Ich würde sagen teils teils. Zumindest wenn es um die Presse und Öffentlichkeit geht, wird darauf geachtet ;)

Kollegenzusammenhalt

Der beste Teil dieses Jobs. Über Teamgrenzen hinweg fachlich starke und hilfsbereite Menschen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Das ganze Konstrukt macht es einem aber nicht leicht und jeder möchte im Zweifel sich retten.

Vorgesetztenverhalten

Ziele werden ohne nachvollziehbare Grundlage gesetzt und auch nicht mit den Zuständigen besprochen. Entscheidungen fallen ohne Rücksicht darauf, was danach im Team übrig bleibt. Wertschätzung habe ich von dieser Ebene nicht erlebt. Sitzt der CEO im Büro, ist die Stimmung sofort angespannt und jeder hat Angst, dass er gleich wieder ausrasten könnte.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten sind komplett offen und es gibt keine einzelnen Besprechungsräume. Anfangs komisch, man gewöhnt sich dran. Ist jemand Lärmempfindlich so stell ich es mir schwierig vor.

Kommunikation

Findet faktisch nicht statt. Firmenweit werden ausschließlich Erfolge verkündet. Personelle Veränderungen im eigenen Team erfährt man teilweise am Tag des Abschieds.

Gleichberechtigung

Sofern ich es einschätzen kann - okay.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst hatten Substanz. Bei ständig wechselnden Prioritäten weiß man nur nie, ob die Arbeit von heute nächste Woche noch zählt.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für Dein Feedback – es ist hart, aber differenziert, und es verdient eine Antwort in derselben Qualität. Schön, dass Kolleg*innen, Gehalt, Benefits und die Substanz der Aufgaben für Dich stimmten. Zu den kritischen Punkten nehmen wir klar Stellung.

Zuerst zu den härtesten Punkten – Angst, Anschreien, „Hire and Fire“: Deine persönlichen Erfahrungen sprechen wir Dir nicht ab, und wenn Du Situationen erlebt hast, die Dich so zurücklassen, bedauern wir das ehrlich. Zwei Dinge möchten wir aber geraderücken, weil sie ein verzerrtes Bild zeichnen: Personalentscheidungen trifft bei uns niemand – auch nicht der CEO – allein und im Alleingang; sie entstehen immer im Team und nach Abwägung. Und ja: Bei uns wird leidenschaftlich, manchmal laut und mit Temperament diskutiert, weil wir für unsere Sache brennen – aber eine Kultur, in der Menschen Angst haben, sobald jemand das Büro betritt, ist nicht die Kultur, die wir wollen oder erleben.
Wo wir dazu stehen: Deine Beobachtung zu wechselnden Prioritäten und ambitionierten Zielen beschreibt keinen Fehler im System – sie beschreibt das System. Geschwindigkeit ist unser einziger echter Vorteil gegenüber Konzernen mit tieferen Taschen, und schnelles Wachstum ist kein Selbstzweck: Je größer wir sind, desto mehr Gewicht haben wir im Kampf gegen den Klimawandel. Dieser Sache ordnen wir manches unter – auch liebgewonnene Projekte, auch Planungssicherheit. Das ist anstrengend, das ist nicht jedermanns Arbeitsumfeld, und wer maximale Stabilität sucht, wird woanders wahrscheinlich glücklicher. Das sagen wir so klar, weil Ehrlichkeit hier fairer ist als Beschönigung.

Auch die übrigen Punkte lassen wir nicht liegen: Dass sich Arbeit nach Abgängen auf weniger Schultern verteilt und Überstunden faktisch schwer abzufeiern sind, ist ein berechtigter Hinweis auf unsere Personalplanung. Und beim Thema Weiterbildung für Nicht-Führungskräfte hast Du einen Punkt – hier bauen wir unser Angebot weiter aus, weil Entwicklung ein fester Bestandteil

Was bleibt: Ein Team, das Du selbst als fachlich stark und hilfsbereit beschreibst, fällt nicht vom Himmel – es ist auch das Ergebnis der Kultur, die Du kritisierst. Beides zusammenzubringen – Tempo und Mission auf der einen, Kommunikation und Wertschätzung auf der anderen Seite – ist unsere Aufgabe.

Danke für Deinen Einsatz bei uns und alles Gute für Deinen weiteren Weg.

Love & Power 🐙
Florian

Vielleicht heute wieder anders - aber damals nicht zu empfehlen ⭐️

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in München gearbeitet.

Image

Schlecht

Work-Life-Balance

Selbst an freien Tagen wurde angerufen und/oder gefragt, ob man nicht etwas erledigen kann. Laptop mit in den Urlaub nehmen war Standard.

Karriere/Weiterbildung

Es wurde immer nur darüber geredet und angepriesen. Machen konnten wir aber letztendlich keine. Zum einen wegen viel zu viel Arbeit und Zeitmangel und/oder es war ihnen zu teuer.

Gehalt/Benefits

Gute Bezahlung aber ungerecht verteilt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Immer mit dem Flugzeug pendeln Berlin/München. Erst später die E-Autos. Geflogen wird immer noch, ist aber auch nicht immer vermeidbar

Kollegenzusammenhalt

Unter ein paar wenigen, bzw. den „alten Hasen“

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Unterschied

Vorgesetztenverhalten

Keine Rückendeckung und Hilfe bei Mobbing durch einen Kollegen. Im Gegenteil.

Arbeitsbedingungen

Schönes Ambiente in den Büroräumen. Gute Arbeitsmittel. Das war es aber auch.

Kommunikation

Keine Infos bei Neueinstellungen, wurde viel hinter unseren Rücken gemacht anstatt uns einzubinden

Gleichberechtigung

Wir haben uns aufgearbeitet und die anderen sich das Lob eingestrichen, um zu vermeiden, dass man mitbekommt das er/sie keine Ahnung hat. Als wir alle weg waren haben sie es offensichtlich gemerkt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit war immer interessant, aber meist viel zu viel.


Arbeitsatmosphäre

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Hi,
danke für deine Bewertung – und besonders für deine Überschrift. „Vielleicht heute wieder anders“ ist eine ehrliche und faire Einordnung, die wir so selten lesen: Du bewertest deine damalige Erfahrung, ohne zu behaupten, das Heute beurteilen zu können. Genau in diesem Geist möchten wir antworten – ehrlich zu damals, transparent zu heute.

Zu damals: Einige deiner Punkte lesen sich schmerzhaft, und wir wollen sie nicht kleinreden. Dass du bei Mobbing durch einen Kollegen keine Rückendeckung erlebt hast – im Gegenteil –, ist das Gegenteil dessen, was Führung leisten muss. Das können wir rückwirkend nicht heilen, aber wir können sagen: Es tut uns leid, dass du das so erlebt hast. Heute arbeiten wir kontinuierlich an Kommunikationsoptionen, die es ohne Sorge ermöglicht Dinge zu melden und weiter zu besprechen.

Auch die anderen Punkte nehmen wir ernst: Anrufe an freien Tagen und der Laptop im Urlaub als Standard – das ist nicht unser Anspruch, damals nicht und heute nicht. Urlaub ist Urlaub. Genauso dein Punkt zu Weiterbildung, die angepriesen, aber nie ermöglicht wurde: Heute investieren wir strukturiert in Entwicklung – mit festen Trainingsprogrammen gerade auch für Führungskräfte –, weil wir verstanden haben, dass „darüber reden“ nicht reicht. Und dass Lob bei denen ankommen muss, die die Arbeit machen, ist eine Führungsgrundregel – dein Hinweis dazu ist bei uns angekommen.

Zu heute – und hier möchten wir freundlich einordnen: An zwei Stellen kippt deine Bewertung vom Damals ins Heute („Geflogen wird immer noch“, das „Image“-Urteil). Solche Gegenwartsaussagen sind aus der Distanz schwer zu treffen – das sagt ja auch deine eigene Überschrift. Ein konkretes Beispiel dafür, dass sich Dinge tatsächlich bewegen: Unsere E-Auto-Flotte gibt es inzwischen seit einigen Jahren. Und beim Pendeln Berlin–München gilt: Flüge sind die Ausnahme, nicht der Standard – wobei du selbst fair anmerkst, dass sie nicht immer vermeidbar sind. Schön fänden wir, wenn du dem „Vielleicht“ in deiner Überschrift eine Chance gibst.

Danke für deine Arbeit bei uns – die „interessanten Aufgaben“, die du trotz allem würdigst, waren auch dein Verdienst. .

Alles Gute für deinen Weg!
Love & Power
Florian

Großes Potenzial

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Respektvoller Umgang untereinander, Nachhaltige und Zukunftsorientierte Führung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das von Grund auf erwartet wird das man die Extrameile geht ohne dafür mit Freizeit oder finanziell entlohnt zu werden.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz in Internen Bewerbungsverfahren. Gleidzeitmodell und Überstundenausgleich

Arbeitsatmosphäre

Ein gutes Miteinander

Image

Gutes Image durch 5 Sterne Kundenservice

Work-Life-Balance

Könnte besser sein, evtl. mit Gleitzeit oder das wenn man aktiv Überstunden macht, dass man diese auch Eintragen kann und diese dann in Freizeit ausgleichen kann.

Karriere/Weiterbildung

Könnte man aktiver auf jeden Einzelnen zugehen und kläre Pläne diesbezüglich machen.

Gehalt/Benefits

Gehalt könnte sich mit der Verantwortung die man im Unternehmen übernimmt anpassen sowie durch gewisse Spezialisierungen. Benefits könnten ggf. einfach zugänglich sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dieses ist sehr hoch und wird mit einem starken Engagement verfolgt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams sowie Team übergreifend, auch unter den Standorten ist ein starker Zusammenhalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Großer Respekt untereinander, egal welches alter.

Vorgesetztenverhalten

In der Regel gut, manchmal könnte man klarer Kommunizieren

Arbeitsbedingungen

Gute Bedingungen, ab und zu IT Probleme wie es diese überall gibt.

Kommunikation

In der Regel gut, bis auf gewisse Ausnahmen, ich denke mal das liegt an der gekannten Flüsterpost die es in jedem Unternehmen gibt.

Gleichberechtigung

Jeder wird in der Regel gleich behandelt. Trotz alle dem werden oftmals persönliche Werte vor Fachkompetenz gefördert.

Interessante Aufgaben

Man hat immer die Möglichkeit Abteilungen und Kampagnen sich anzuschauen und dort mitzuwirken.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Herzlichen Dank für diese ausführliche und ehrliche Bewertung – und für die Weiterempfehlung! Über den Titel „Großes Potenzial“ freuen wir uns riesig, denn genau daran arbeiten wir jeden Tag: dieses Potenzial gemeinsam mit unserem Team voll zu entfalten. 🚀

Besonders glücklich macht uns, dass du den respektvollen Umgang, den starken Zusammenhalt – sogar team- und standortübergreifend – sowie unser hohes Umwelt- und Sozialbewusstsein hervorhebst. Das ist für uns keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis vieler engagierter Menschen, die unser Unternehmen zu dem machen, was es ist. Auch das Lob für unseren 5-Sterne-Kundenservice geben wir von Herzen an alle Kolleginnen und Kollegen weiter, die dafür täglich brennen!

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Punkte sehr ernst. Engagement und Einsatz verdienen Anerkennung – das sehen wir genauso. Deine Anregungen zu Gleitzeit, Überstundenausgleich und einer nachvollziehbaren Erfassung von Mehrarbeit nehmen wir als konkreten Auftrag mit und werden sie intern in die entsprechenden Gespräche einbringen. Auch deine Wünsche nach mehr Transparenz bei internen Bewerbungsverfahren und nach individuelleren Entwicklungs- und Weiterbildungsplänen sind wertvolle Hinweise, an denen wir arbeiten möchten – denn wir wollen, dass jede und jeder bei uns eine klare Perspektive hat.

Wenn du magst, freuen wir uns sehr über einen persönlichen Austausch – die Tür unserer Personalabteilung steht dir jederzeit offen.

Nochmals vielen Dank für dein offenes Feedback und deinen Einsatz. Genau solche Rückmeldungen helfen uns, jeden Tag ein Stück besser zu werden!

Love & Power
Florian

Augen auf bei der Unternehmenswahl - Octopus in Gefahr

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile nur noch die Kollegen die einem den Alltag leichter machen da jeder der selben Meinung ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich frage mich wirklich wie ihr Nachts ruhig schlafen könnt mit dem Wissen wie ihr euch nach Außen präsentiert und welche KOMPLETT gegensätzliche Kultur ihr innerhalb des Unternehmens lebt. Vor allem hat man den Eindruck das ihr seid Februar diesen Jahres komplett vergisst wieso wir als Unternehmen gut da stehen und das ist allein den Mitarbeitern zu verdanken.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht dringender Handlungsbedarf. Sollte die aktuelle Entwicklung unverändert fortgesetzt werden, könnten bereits im kommenden Jahr erhebliche Herausforderungen bei der Sicherstellung von Fachwissen, Mitarbeiterbindung und operativer Stabilität entstehen. Besonders kritisch ist, dass zunehmend erfahrene und leistungsstarke Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder sich aktiv nach neuen beruflichen Möglichkeiten umsehen. Dadurch geht wertvolles Wissen verloren, dessen Ersatz Zeit und Ressourcen erfordert. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, welche Außenwirkung entsteht, wenn sich gleichzeitig zahlreiche Mitarbeiter bei anderen Unternehmen (teilweise sogar auf gleiche Positionen) bewerben. Dies kann nicht nur die Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitgeber beeinflussen, sondern auch Fragen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit und der langfristigen Attraktivität des Unternehmens aufwerfen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Obwohl wir über viele engagierte, motivierte und kollegiale Mitarbeiter verfügen, wird dieses positive Potenzial zunehmend durch das Verhalten der Führungskräfte, insbesondere auf der oberen operativen Ebene, beeinträchtigt.

Da ich bereits seit längerer Zeit im Unternehmen tätig bin, kann ich die Entwicklung gut beurteilen. Die aktuelle Stimmung und Zusammenarbeit unterscheiden sich deutlich von der Arbeitsatmosphäre, die noch vor einigen Jahren im Unternehmen herrschte. Diese Veränderung wird von vielen Mitarbeitern wahrgenommen und wirkt sich zunehmend negativ auf Motivation und Arbeitszufriedenheit aus.

Image

Mehr Schein als Sein. Nach Außen immer sehr sozial und Mitarbeiterfreundlich sich präsentieren aber die Kultur nicht leben.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht in der Vergangenheit deutlich besser. Ich schließe mich daher weitgehend der vorherigen Bewertung an. Dabei geht es nicht darum, dass Mitarbeiter anderen Kollegen bestimmte Vorteile nicht gönnen, sondern um die Wahrnehmung einer fairen und nachvollziehbaren Regelung. Aktuell unterscheiden sich die Anforderungen hinsichtlich der Büroanwesenheit zwischen den Abteilungen teilweise erheblich. Eine einheitlichere Handhabung wäre wünschenswert, insbesondere für Mitarbeiter mit Wohnsitz innerhalb Münchens. Gleichzeitig halte ich es für sinnvoll, bei Kollegen mit längeren Anfahrtswegen flexible Lösungen zu ermöglichen, insbesondere dann, wenn sich zeigt, dass die Produktivität im Homeoffice mindestens gleich hoch oder sogar höher ist. Darüber hinaus werden die bestehenden Arbeitszeiten als wenig flexibel wahrgenommen, was die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zusätzlich erschwert.

Karriere/Weiterbildung

Mittlerweile fühlt es sich an als wären wir eine Ausbildungsstätte für Mitarbeiter die neu im Energiemarkt sind. Selten bleibt jemand noch länger als 2 Jahre. Ich haben noch nie in einem Unternehmen eine so stark sichtbare Vetternwirtschaft wie hier gesehen.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht ist die Vergütung im Vergleich zum Markt und insbesondere im Vergleich zu anderen Unternehmen der Energiebranche nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig. Ein Vergleich aktueller Stellenausschreibungen zeigt, dass viele Wettbewerber attraktivere Gehaltsmodelle und Gesamtpakete anbieten. In einem zunehmend angespannten Arbeitsmarkt und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reichen standardmäßige Zusatzleistungen allein nicht mehr aus, um qualifizierte Fachkräfte langfristig zu gewinnen und zu halten.Um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, sollten sowohl die Vergütung als auch die angebotenen Benefits regelmäßig überprüft und an die Marktgegebenheiten angepasst werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grüne Energie aber nicht einmal den Müll trennen

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Sicht ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern einer der Hauptgründe, weshalb viele Kollegen dem Unternehmen weiterhin treu bleiben. Die Zusammenarbeit im Team erleichtert den Arbeitsalltag erheblich und trägt maßgeblich dazu bei, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Es ist aber deutlich zu spüren das genau das der oberen Führungsebene nicht passt.

Umgang mit älteren Kollegen

Diese hat sich das Unternehmen in den letzten 2 bis 3 Jahren komplett vergrault. Das unternehmen besteht hauptsächlich aus MA die Mitte 20 sind und kaum Erfahrung in dieser Branche haben. Wir sind mittlerweile wie ein Ausbildungsbetrieb geworden. Die Leute bleiben max. 2-3 Jahr und gehen irgendwo anders hin wo man deutlich besser bezahlt.

Vorgesetztenverhalten

Die von mir zuvor genannten Punkte verdeutlichen aus meiner Sicht die wesentlichen Herausforderungen, mit denen das Unternehmen aktuell konfrontiert ist.Ein Großteil dieser Probleme wird von vielen Mitarbeitern mit den Veränderungen in der operativen Führung in Verbindung gebracht. Die Auswirkungen sind zunehmend im gesamten Unternehmen spürbar.Die Zahl der Kollegen, die sich aktiv nach neuen beruflichen Möglichkeiten umsehen, ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Gleichzeitig herrscht bei vielen Mitarbeitern eine spürbare Unsicherheit hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft und der weiteren Entwicklung des Unternehmens. Besonders kritisch ist die Situation in einer Abteilung, die für die Bearbeitung zahlreicher kundenservicebezogener Prozesse unverzichtbar ist, auch wenn sie nicht im direkten Kundenkontakt steht. Dort verlassen zunehmend erfahrene Mitarbeiter das Unternehmen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, besteht die Gefahr, dass wichtige operative Kompetenzen und Ressourcen verloren gehen, was erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Stabilität.

Arbeitsbedingungen

Typisches Openspace / Großraumbüro. Es ist immer laut, die Meetingkabinen immer besetzt...

Kommunikation

Die interne Kommunikation wird von vielen Mitarbeitern als unzureichend wahrgenommen und hat sich insbesondere seit der Einführung der neuen Führungsebene vor etwa fünf Monaten deutlich verschlechtert.

Zwar wird regelmäßig betont, dass Transparenz und Ehrlichkeit zentrale Werte des Unternehmens sind, jedoch entspricht die gelebte Praxis aus meiner Sicht häufig nicht diesem Anspruch. Dadurch entsteht bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass zwischen kommunizierten Werten und tatsächlichem Verhalten eine erhebliche Diskrepanz besteht.

Zudem habe ich mehrfach beobachtet, dass konstruktiv vorgetragene Kritik und Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern nicht ausreichend berücksichtigt wurden. In einzelnen Fällen entstand sogar der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen eher negativ aufgenommen als als Chance zur Weiterentwicklung genutzt wurden.

Besonders bedenklich ist, dass die Erfahrungen und das Fachwissen langjähriger Mitarbeiter mit umfassender Branchenkenntnis häufig nicht ausreichend in Entscheidungen einbezogen werden. Dies führt aus meiner Sicht wiederholt zu operativen Fehlentscheidungen und verhindert, dass vorhandene Expertise effektiv genutzt wird.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht werden Mitarbeiter nicht immer nach einheitlichen und transparenten Kriterien bewertet und gefördert. Dadurch entsteht bei vielen Kollegen der Eindruck, dass persönliche Beziehungen und die Nähe zu Führungskräften teilweise einen größeren Einfluss auf Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen haben als Leistung, Fachkompetenz und Engagement.

Interessante Aufgaben

Meh.

7Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für deine überarbeitete Bewertung. Vieles darin ist sachlich und mit spürbarer Sorge um das Unternehmen formuliert – das erkennen wir an, und so beantworten wir es auch. Nur bei „Interessante Aufgaben“ lassen wir uns ein Augenzwinkern erlauben: Ein „Meh“ ist als Analyse ausbaufähig – gerade von jemandem, der sonst so präzise argumentiert. 😉

Zum Kern deiner Bewertung – Fluktuation und Wissensverlust: Das Thema beschäftigt uns, und wir tun es nicht als Einzelmeinung ab. Gleichzeitig gehört zur Transparenz: Das Gesamtbild aus unseren Mitarbeiterumfragen und Gesprächen unterscheidet sich deutlich von deiner Beschreibung. Beides nehmen wir ernst – die Daten und deine Erfahrung. Subjektive Wahrnehmung ist völlig legitim und für die Person, die sie hat, real.
Unsere Aufgabe ist, herauszufinden, wo sich hinter individueller Unzufriedenheit strukturelle Muster verbergen – und genau dafür sind Hinweise wie deine zur Abteilungssituation wertvoll.

Work-Life-Balance: Hier trennen wir gern zwischen Regelwerk und Gefühl. Beim Regelwerk – – sind wir sauber unterwegs, das können wir mit gutem Gewissen sagen. Das Gefühl von Ungleichbehandlung zwischen Abteilungen entsteht oft dort, wo betriebliche Notwendigkeiten (etwa Erreichbarkeit, speziell Kundenservice) nicht ausreichend erklärt werden. Das ist ein Kommunikationsauftrag an uns – und dein Vorschlag, bei nachweislich gleicher Produktivität im Homeoffice flexibler zu sein, ist ein fairer Diskussionsbeitrag, den wir mitnehmen, für den wir aber im Großen und Ganzen bereits unsere, faire, Antwort gefunden haben.

Gehalt: Wir vergleichen unsere Vergütung regelmäßig mit dem Markt und sehen uns grundsätzlich wettbewerbsfähig aufgestellt. Stellenausschreibungen anderer erzählen zudem nicht immer die ganze Geschichte – entscheidend ist das Gesamtpaket. Wo du konkrete Lücken siehst, sind wir im direkten Gespräch ansprechbar.

Mülltrennung: Wichtiger Punkt, ehrliche Antwort – die gibt es, und wie überall, wo viele Menschen aufeinandertreffen, bleibt sie ein ewiger Appell. Jede*r, der sich hier aktiv einbringt, macht es für alle besser. 🐙

Altersstruktur & „Ausbildungsbetrieb“: Ja, unser Team ist jung, und ja, wir bilden viele Menschen im Energiemarkt aus – darauf sind wir sogar stolz. Dass Erfahrung und Branchenwissen dabei nicht verloren gehen dürfen, ist der berechtigte Kern deiner Kritik: Wir brauchen beides, und langjährige Kolleg*innen müssen spüren, dass ihr Wissen in Entscheidungen einfließt.

Zu deiner Überschrift: Wer warnt, dem ist nicht egal, was passiert. Das rechnen wir dir hoch an. Sollte etwas offen sein, das ein Gespräch verdient – wir sind weiter vertraulich erreichbar.

Love & Power 🐙
Florian

Auch Octopusse fangen vom Kopf an zu stinken

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Frech

Kollegenzusammenhalt

Grüppchenbildung, man hat das Gefühl wieder in der Grundschule angekommen zu sein bei Ops

Vorgesetztenverhalten

Wenn ein Lead im Morgenmeeting selbst schon anfängt zu kichern und nicht ernst bleiben kann, Frage ich mich wie einige überhaupt in eine solche Rolle gekommen sind. Ich würde mir einen Lead mit mehr fachlicher, geistiger und emotionaler Reife wünschen - ich kann nur für den Standort München sprechen.

Viele haben schon lange durchschaut wie der Laden hier läuft, Vetternwirtschaft wie aus dem Lehrbuch.

Interessante Aufgaben

Zählerstände eintragen, den Lohn empfinde ich als Schmerzensgeld


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

5Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Lieber Kollege, liebe Kollegin,
danke für deine Bewertung – wir antworten kurz und transparent, denn hier lesen viele mit.

Zu den Benefits: Der Blick auf die Fakten lohnt sich. Wer möchte, findet das komplette Paket öffentlich auf unserer Karriereseite. Beim Gehalt sind wir jederzeit gesprächsbereit – individuell und konkret. Wir denken das ist der korrekte Weg.

Zur Führung: Kritik ist willkommen, aber „Vetternwirtschaft“ ist ein schwerer Vorwurf, der Konkretes braucht, um geprüft zu werden. Unser People-Team ist dafür vertraulich erreichbar – und unsere Führung ist immer ansprechbar. Wer findet, es fängt am Kopf an, darf das dem Kopf gern direkt sagen.

Love & Power🐙
Florian

Achtung Privatleben vorbei! Unterdrückung ist hier das richtige Wort.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Farbe pink.

Verbesserungsvorschläge

Führung austauschen CEO, COO, Kinder aus Führungspositionen raus nehmen.

Arbeitsatmosphäre

Brutal schlecht.

Image

Jeder der die firma näher kennt macht ein bogen. Mundpropaganda wird die firma weiter in den Abgrund ziehen

Work-Life-Balance

Homeoffice nicht mehr gern gesehen. Alles für die Firma. Privat Leben gibt’s nicht. Ein Wärmepumpen Team muss mehrere Baustellen abschließen ohne Überstunden schreiben zu dürfen und ihr wundert euch warum niemand zur firma kommt oder bleibt? Vorsichtig geboten !!

Karriere/Weiterbildung

Kennst du den Chef? Ne ? Dann kannst du nur Putzfrau wegen. Gute Arbeit wird nicht mit Beförderung gedankt. Immer extern.

Gehalt/Benefits

Weniger als der Durchschnitt muss ich mit einer der letzten Bewegungen recht geben. Gerade im Vertrieb mehrmals Gehälter gekürzt. Dazu hätte ich gerne ein öffentliches Statement. Wird es aber ja nie geben. Hmm warum wohl. Wieder schleimiges raus reden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als sein

Kollegenzusammenhalt

War um einiges besser vor Übernahme von Daulto und Gefühlt einen Kinder Chef.

Vorgesetztenverhalten

Katastrophal reine Vetternwirtschaft genauso wie vor einem Jahr. Traurig….es ändert sich nichts obwohl es immer heist. Danke für deine Offenheit wir sind dran …bla bla bla …

Arbeitsbedingungen

Überstunden = abgegolten mit Gehalt. Nach 8 Stunden aufhören zu arbeiten da es keine Überstunden gibt is auch nicht. Bin gespannt was das Arbeitsgericht sagt.

Kommunikation

In Meetings wird jetzt gesagt man solle gute Kununuu Bewertungen schreiben. Wie traurig ist das Unternehmen denn jetzt geworden? Alle Handwerker rennt weg von dieser firma. Das ist alles gezinkt um anzulocken. Es ist alles Fake aber lasst mich raten unter COO hat gleich wieder ausreden und bittet um ein offenes Gespräch. Ergebnis hiervon = null. Jedes Mal die selben Floskeln. Alles schön reden aber nichts davon einhalten. GAR NICHTS.

Gleichberechtigung

Nein! Kennst du den bist du was kennst du den nicht bist du ne Nummer.

Interessante Aufgaben

Jeden Tag das selbe


Umgang mit älteren Kollegen

7Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Hallo,

danke für deine Bewertung. Du schreibst, du wüsstest schon, was jetzt kommt: die Bitte um ein offenes Gespräch, dieselben Floskeln, am Ende passiert nichts. Wir verstehen, dass sich das für dich so anfühlt – und ehrlich gesagt: Wenn jemand das Unternehmen mit dieser Erfahrung verlassen hat, können wir das mit einer Kununu-Antwort nicht reparieren. Das versuchen wir auch gar nicht. Ein paar Dinge wollen wir trotzdem klarstellen – nicht für dich allein, sondern auch für alle, die hier mitlesen.

Zu den Bewertungen: Ja, wir sprechen intern darüber, dass Kolleg*innen ihre Erfahrungen auf Plattformen wie Kununu teilen können – ausdrücklich die ehrlichen, auch die kritischen. Was wir nicht tun und nicht tun werden: gute Bewertungen bestellen, Inhalte vorgeben oder Bewertungen „zinken“. Jede Bewertung hier – auch deine – bleibt stehen und bekommt eine Antwort. Das wäre eine seltsame Strategie für jemanden, der etwas zu verbergen hat.

Zu den Überstunden: Was wir allgemein sagen können: Arbeitszeiten müssen erfasst werden und gesetzliche Grenzen gelten! Wenn das in Teams anders gelebt wurde, wollen wir davon wissen, und jede*r kann das vertraulich melden.

Zum Gehalt im Vertrieb: Du forderst ein öffentliches Statement zu Vergütungsdetails. Das wird es hier nicht geben – nicht aus „schleimigem Rausreden“, sondern weil Gehaltsstrukturen einzelner Teams nicht auf eine öffentliche Plattform gehören. Intern sind wir zu diesen Fragen jederzeit gesprächsbereit – das gilt auch für ehemalige Kolleg*innen.

Zur Führung: Kritik an Führungsentscheidungen ist legitim, und wir wissen, dass nach Veränderungen nicht alle zufrieden sind. Pauschale Herabwürdigungen einzelner Personen kommentieren wir hier nicht – aber so viel: Junge Führungskräfte sind bei uns kein Makel. Woran sich jede Führungskraft messen lassen muss, ist ihr Verhalten, nicht ihr Alter.

Du hast das Unternehmen verlassen, und wir wünschen dir für deinen weiteren Weg ehrlich alles Gute. Falls es Dinge gibt, die sauber abgeschlossen werden sollten –sind wir selbstverständlich weiter erreichbar. Ganz ohne Floskeln: Das Angebot steht, ob du es nutzt, entscheidest du.

Alles Gute
Florian

Mehrfachbewertung

Nicht mehr was es mal war :(

2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Insgesamt möchte man eigentlich im Unternehmen bleiben, viele sind Eingestiegen, als sie sich stark damit identifizieren konnten. Nun möchte man immer mehr Abstand zum Unternehmen gewinnen, das ist wirklich schade.
Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass man sich mit den Handlungen bald wieder identifizieren kann. Es wird erzählt, dass gerade gute Schritte in Richtung der Besserung gemacht werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gleichgültigkeit gegenüber wertvoller und langjähriger Kollegen. Kompetenzen scheinen nicht mehr relevant, eher Kennzahlen und Beziehungen. Auch schauen sich Kollegen aus anderen Abteilungen bereits um, obwohl uns die Fachkräfte fehlen. Es werden wohl nur halbe Positionen in unterbesetzten Abteilungen angeboten. Es wirkt eher undankbar durchdacht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Kollegen hören, nicht ständig die oberen Stellen verteidigen, während dort gravierende Fehler passieren. Die Abteilungen fair bezahlen und bei Entscheidungen berücksichtigen. Die Immunität der Führungsebenen mal in Frage stellen. Mehr Anlaufstellen für besorgte Kollegen oder zum melden von Vorfällen. Denn vieles was passiert ist kaum noch tragbar.

Arbeitsatmosphäre

Ist in Ordnung. Alle lächeln und sind freundlich, aber die Stimmung ist in letzter Zeit gedrückt. Viele sind sich unsicher was gerade passiert, viele Firmen oder wichtige Personen kommen, die Anwesenheit und Performance wird immer mehr überwacht. Der Konkurrenzkampf wird größer, das Vorgesetztenverhalten ist absolut mangelhaft und immer mehr Personen berichten von negativen Erfahrungen mit Kollegen oder Vorgesetzten. Es ist nicht mehr dasselbe octopus, was es mal war.

Image

Alles wird auf soziale Plattformen gesetzt, aber nicht darin, untereinander das zu leben was wir vermitteln. Fairness und diversity.

Work-Life-Balance

Könnte besser oder schlimmer sein. Man soll keine Überstunden machen, wird aber je nach Leistung unter Druck gesetzt.

Karriere/Weiterbildung

Kommt darauf an, wie ihr euch gegenüber wem verhält. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen aber nicht wirklich fair.

Gehalt/Benefits

Sehr unterdurchschnittlich, zumindest für die Kompetenz die erwartet wird. Auch die Gehaltsverhandlungen sind seit diesem Jahr wirklich schlecht argumentiert. Die Wertung der Mitarbeiter hier wirkt wie eine Ausrede, Gehälter unten zu halten. In jeder an OPS grenzender Position wird klar, dass der deutsche Energiemarkt weitaus mehr bietet als Octopus, und das während wir ständig sehr viel Geld in Kundenliebe investieren. Oft auch sinnlos(Contensts die mit hohen Kosten verbunden sind)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Image ist weitaus wichtiger, als das was gelebt wird. Das wird sofort klar. Ständig preisen wir uns in Family Meetings selbst an? Obwohl vieles bergab läuft. Wir wollen uns von großen Anbietern unterscheiden, sind aber auf dem besten Weg einer dieser zu werden. Zumindest wenn man sich die letzten Veränderungen und auch Zukunftsperspektiven des Unternehmens ansieht

Kollegenzusammenhalt

Man lernt hier tolle Kollegen und gelegentlich auch Freunde kennen. Viele Teams halten zusammen, aber gibt es auch Kollegen, die konsequenzlos machen können was sie wollen. Das schwächt den Zusammenhalt stark. Auch scheint es an jedem Standort zu mobbing zu kommen. Ob ein kompetenter Mitarbeiter solange kritisiert wird bis er selbstständig geht oder ein engagierter Mitarbeiter von Vorgesetzten vergrault, hier scheint es viele unangebrachte Vorfälle zu geben, die jedem bekannt sind aber nie aufgearbeitet werden. Auch fehlt es hier an jeglicher Übernahme der Verantwortung, Entschuldigungen hört man hier selten bis nie.

Umgang mit älteren Kollegen

Da konnte bisher nichts negatives beobachtet werden, es sind aber weit unterdurchschnittlich wenige vertreten, das könnte aber sowohl an der Bezahlung, als auch am bewerbungsprozess liegen. Hierzu kann man meiner Ansicht nach kein Urteil fällen.

Vorgesetztenverhalten

Unangebracht. Viele Vorgesetzte sind jung und wirken inkompetent. Bei vielen erweckt es den Eindruck, sie hätten ihre Position durch Vitamin B. Das gilt für jeden Standort. Während engagierte und kompetente Mitarbeiter unten gehalten werden, vor allem sobald sie etwas kritisieren, werden viele junge und unerfahrene einfach befördert. Gute Zahlen und enge Beziehungen sollten allerdings keine Beförderung auslösen. Wir benötigen hier dringend eine Umstrukturierung und mehr Transparenz. Das wird aber durch die fehlende Einsicht wahrscheinlich nicht passieren.

Arbeitsbedingungen

Sind nicht schlecht. Leider nicht an das Wachstum angepasst, aber die Vorteile die viele große Arbeitsgeber haben sind hier größtenteils vorhanden.

Kommunikation

Absolut mangelhaft. Wichtige interne Änderungen werden nur mangelhaft oder teilweise weitergegeben. Während manche Teams voll abgeholt werden, bekomme manche es nur durch andere mit. Systemänderungen werden einfach zufällig entdeckt und weitergegeben und es fehlt an jeglicher Transparenz zu Entscheidungen. Auch wird man für offene Kommunikation und das ansprechen von Problem gefühlt ins Visier genommen oder muss viel darüber streiten. Nach oben weitergegeben werden Beschwerden fast nur über diese Plattform(oder es wird sonst ignoriert? Man weiß es nicht).

Gleichberechtigung

Sie versuchen es, es ist allerdings auffällig… die meisten(nicht alle!) Führungskräfte sind nicht sonderlich divers. Es heißt, Frauen würden hier mehr verdienen, dies scheint sich allerdings nur auf höhere Positionen zu beruhen. Beim Durchschnitt sieht es eher anders aus. Laute oder “bunte” Menschen scheinen keine hohen Aufstiegschancen zu haben, zumindest sieht man diese fast ausschließlich in “normalen” Positionen, obwohl diese sehr viel für das Unternehmen und auch die Teams machen. Schade.

Interessante Aufgaben

Darüber kann man sich nicht beschweren. Zumindest nicht wenn man versucht sich in anderen Bereichen zu spezialisieren. Alleine in OPS ist es allerdings eher schlecht, außer man gerät zufällig oder durch connections in Teams oder Aufgabenbereiche.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für deine offenen Worte – und vor allem dafür, dass zwischen den Zeilen etwas durchklingt, das uns nicht kaltlässt: Du möchtest eigentlich bleiben. Du hast dich mal stark mit Octopus identifiziert, und du schreibst selbst, dass die Hoffnung bleibt und gerade gute Schritte passieren. Genau daran wollen wir anknüpfen.

Zuerst zum Großen und Ganzen: Ja, wir sind in kurzer Zeit enorm gewachsen, und Wachstum bringt Veränderung – neue Strukturen, neue Gesichter, neue Prozesse. Das fühlt sich nicht immer gut an, und manches davon haben wir sicher nicht gut genug erklärt. Wir glauben allerdings auch: Nicht jede Veränderung ist so dramatisch, wie sie sich im Moment anfühlt. Aus einem kleinen Team, in dem jeder alles mitbekommt, wird ein Unternehmen, in dem Kommunikation organisiert werden muss – und genau da haben wir Nachholbedarf. Dass manche Teams Infos früher bekommen als andere und Systemänderungen „zufällig entdeckt“ werden, ist ein berechtigter Kritikpunkt, den wir konkret angehen.

Zu deinen Schilderungen von Mobbing möchten wir gesondert Stellung nehmen, denn dieses Thema gehört für uns auf gar keinen Fall in die Kategorie „Wachstumsschmerzen“ – es steht über allem anderen.

Wir können über diese Plattform keine Einzelfälle beurteilen, die uns nicht konkret vorliegen. Was wir aber uneingeschränkt sagen können: Mobbing und das Vergraulen von Kolleg*innen haben bei uns keinen Platz – an keinem Standort, auf keiner Ebene. Besonders ernst nehmen wir deinen Eindruck, dass Vorfälle bekannt seien, aber nicht aufgearbeitet würden. Wenn sich das so anfühlt, müssen unsere Meldewege besser werden – sichtbarer, niedrigschwelliger und vertrauenswürdiger. Genau daran arbeiten wir, und dein Wunsch nach mehr Anlaufstellen fließt dort direkt ein.

Bis dahin gilt für dich und alle Kolleg*innen: Unser People-Team ist für solche Meldungen da – vertraulich, ohne Nachteile für die meldende Person und ausdrücklich auch am eigenen Lead vorbei. Bitte nutzt diesen Weg, auch für Beobachtungen, die euch nicht selbst betreffen. Wir können nur aufarbeiten, was uns erreicht .

Zu Beförderungen und Führung: Wir befördern bewusst auch junge Kolleg*innen aus den eigenen Reihen – daran glauben wir. Aber du hast recht: Gute Zahlen und gute Beziehungen allein dürfen keine Führungsrolle begründen. Führung braucht Kompetenz, Empathie und Reife, und daran arbeiten wir mit gezielter Entwicklung unserer Leads. Konstruktive Kritik zu äußern darf niemals dazu führen, „ins Visier“ zu geraten – wir brauchen die kritischen Stimmen, sonst treten wir auf der Stelle.

Auch deine Punkte zu Gehalt, zur Diversität in Führungspositionen und zur Balance zwischen Außendarstellung und gelebtem Alltag nehmen wir mit. Zu Fairness und Diversity gehört, dass auch „laute“ und „bunte“ Menschen aufsteigen können – dein Hinweis ist notiert, und wir werden ehrlich hinschauen.

Du schreibst, es sei nicht mehr dasselbe Octopus wie früher. Vielleicht stimmt das – wir sind größer geworden. Aber wofür wir stehen wollen, hat sich nicht geändert. Hilf uns, die Lücke zwischen Anspruch und Alltag zu schließen: Unsere Tür steht offen, vertraulich und ohne Umwege.
Love & Power 🐙
Florian

Mitarbeiter*innen nicht mehr fördern, Gehälter nicht der Inflation oder dem Markt anpassen - Universal Agent Model 101

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das soziale Miteinander zwischen Kollegen, die Möglichkeit mal zu verreisen. Team Events.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles o.g.

Verbesserungsvorschläge

Gehälter auf den Stand 2026 und der Branche bringen. Abteilungen zuhören und nicht versuchen immer Argumente zu entkräften, wenn man mit euch redet, sondern sie verstehen.

Arbeitsatmosphäre

Ständiger Leistungsdruck, man hat das Gefühl es wird immer auf die Finger geschaut. Ich habe angefangen und eigenverantwortliches Arbeiten war an der Tagesordnung; heute muss man aufpassen, dass man nicht den kleinsten Fehler macht.

Image

Octopus ist nicht mehr so beliebt, das merkt man, wenn man die tausenden Eskalations- und Klärfälle sieht. Octopus bemüht sich sehr alles zu geben, damit das Image bestehen bleibt, aber es geht nicht nur um Kunden sondern auch die Belegschaft. Wenn ihr sie nicht glücklich hält wird das langfristig nichts. Wenn ihr keine echten incentives liefert (Inflationsausgleich, eigenverantwortliches soziales Engagement mit Ausgleich der Arbeitszeit) dann habt ihr nichts gekonnt.

Work-Life-Balance

Lange Mittagspause, damit man länger anwesend ist und mehr Zeiten abdecken kann, nur zwei Tage Home Office die möglich sind, wobei man in unserem Job eigentlich wirklich nicht so viel Anwesenheit braucht. Der Workload ist dynamisch, die Planung ist es nicht immer. Schafft man mal das Wochenziel nicht wenn man Extraaufgaben hat gibt es direkt Gespräche.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt momentan nichts mehr, was man noch Lernen kann. Es wird ja nicht gewollt, weil strukturell davon ausgegangen wird, dass das alles schon reicht und wir klarkommen werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unter aller Sau. Neueinsteiger haben vor mehreren Jahren bis zu 20% mehr Einstiegsgehalt bekommen als Neueinsteiger heute. Bei gleicher Qualifikation. Das ist eine Beleidigung gegenüber der harten Arbeit die alle für die Kunden leisten. Die benefits gibt es in jedem etwa so großem Unternehmen genauso.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt viel Papiermüll bei Meetings, es wird immer auf generative AI gesetzt für Bilder, Texte und Prozesse. Das nicht etwa mit einem internen Produkt sondern einer externen Hook eines namenhaften Anbieters oder direkt auf der Website dessen. Statt selbst einzukaufen oder sich um ein „grünes“ catering zu kümmern wird bei Flink bestellt. Das heißt Papiermüll, Menschen mit Mindestlohn müssen sich abmühen und Getränke zu bringen. Das ist alles nicht einfach für Alternativen zu finden, aber als solch ein Unternehmen sollte es Pflicht sein.

Kollegenzusammenhalt

Die mit denen man klarkommt ermöglichen einen eine echt schöne Zeit. Beim Rest muss man aufpassen, da gerne Sachen an vorgesetzte überspitzt dargestellt werden oder Sachen interpretiert werden die nicht stattgefunden haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es kaum, sollen aber alle genauso schnell lernen wie die anderen. Auf sie wird eigentlich keine Rücksicht genommen, sie werden haargenau wie alle anderen behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Je ob mittleres oder gehobenes Management kommt es immer wieder zu Unverständnis. Unangebrachte Aussagen, grenzüberschreitende Vorgänge wenn man sich nicht meldet, kontaktieren im Urlaub, ignorieren wenn man einfache Anliegen hat.

Arbeitsbedingungen

Das Büro am neuen Standort ist verglichen mit Berlin und München schwierig. Für vieles kann Octopus nichts, aber das ändert nichts daran. Es ist grau, langweilig und teils kaputt oder defekt. Es gibt internetprobleme, zu viel Hitze und stinkende Lüftungen. Der Druck auf der Arbeit für die KPIs und die Lautstärke im Büro sind anstrengend. Die ständige Beobachtung durch Vorgesetzte lässt einen nachdenken ob das der richtige Job ist.

Kommunikation

Information werden verspätet wiedergegeben, sind teilweise intransparent und

Gleichberechtigung

Wird angepriesen, es gibt aber eine Situation auf die ich nicht eingehen will, da sie bekannt ist und ich nicht identifiziert werden will. Diese Person arbeitet dort auch noch und hat Aussagen getätigt, die mich sehr verletzt haben. Aber ich finde ansonsten gibt Octopus sein bestes.

Interessante Aufgaben

Man kann sich derzeit nicht weiterentwickeln. Daher sind die Aufgaben nichts neues mehr und es fühlt sich langsam wieder an wie in einem 0815 Callcenter.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für dein ausführliches Feedback – und für die Offenheit, mit der du auch sehr persönliche Dinge ansprichst. Wir gehen der Reihe nach darauf ein, und einen Punkt möchten wir besonders behutsam behandeln.

Zuerst dieser: Du schreibst, dass es eine Situation gab, in der Aussagen einer Person dich sehr verletzt haben – und dass du nicht näher darauf eingehen möchtest, um nicht identifiziert zu werden. Das respektieren wir voll und ganz, und es tut uns aufrichtig leid, dass du so etwas bei uns erlebt hast. Niemand soll bei Octopus verletzende Aussagen hinnehmen müssen – zu Gleichberechtigung gehört zuallererst ein respektvoller Umgang. Wenn du dich irgendwann bereit fühlst, darüber zu sprechen, ist unser People-Team vertraulich für dich da – in deinem Tempo, mit deiner Kontrolle darüber, was damit passiert, und ohne dass dir daraus Nachteile entstehen. Auch wenn du das nicht möchtest: Der Hinweis ist bei uns angekommen, und wir nehmen ihn ernst.

Zum Gehalt möchten wir eine Sache freundlich richtigstellen, weil sie in deiner Überschrift steht: Einen Inflationsausgleich gibt es bei uns – er ist Teil unserer Vergütungsanpassungen. Dass diese Information dich offenbar nicht erreicht hat, ist allerdings selbst ein Befund: Dann haben wir sie nicht gut genug kommuniziert, und das nehmen wir auf unsere Kappe. Bei den Einstiegsgehältern und dem Branchenvergleich hören wir deinen Frust – wir überprüfen unsere Gehälter regelmäßig am Markt und sprechen darüber gern konkret und individuell.

Zu Druck und Beobachtung: Dass sich eigenverantwortliches Arbeiten für dich in Kontrolle verwandelt hat, ist ein Feedback, das wir ernst nehmen. Qualität und Erreichbarkeit im Blick zu behalten gehört zu unserem Job – aber es darf sich nicht wie ständiges Auf-die-Finger-Schauen anfühlen. Und ganz klar: Kontaktaufnahme im Urlaub sollte nicht ohne Absprache stattfinden und entsprechend respektiert werden.

Zur Weiterentwicklung: Dass sich deine Aufgaben nach längerer Zeit wiederholen, verstehen wir – gerade unser Modell, bei dem alle die ganze Bandbreite beherrschen, braucht danach echte Entwicklungspfade. Dass du aktuell keine siehst, nehmen wir als Auftrag mit und daran arbeiten wir bereits.

Zum Standort: Internetprobleme, Hitze, defekte Ausstattung – das sind konkrete, lösbare Dinge, und wir kümmern uns. Danke auch für deine Anregungen zu Nachhaltigkeit im Büroalltag (Catering, Papiermüll) – gerade weil wir den Anspruch nach außen tragen, müssen wir ihn intern leben. Fairer Punkt.

Und zu deinem Verbesserungsvorschlag, zuzuhören statt Argumente zu entkräften: Den nehmen wir uns zu Herzen – auch für diese Antwort. Nicht alles, was du beschreibst, können wir hier auflösen, aber alles davon verdient ein echtes Gespräch. Unsere Tür ist offen.

Danke für deine harte Arbeit für unsere Kund*innen.
Love & Power🐙
Florian

Top Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Super Team

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Super

Vorgesetztenverhalten

Auf Augenhöhe, ehrlich und fair

Arbeitsbedingungen

Top

Kommunikation

Transparent und ehrlich

Interessante Aufgaben

Spannend und abwechslungsreich


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Herzlichen Dank für Deine 5-Sterne-Bewertung und Dein tolles Feedback!

Es freut uns riesig, dass Du uns als „Top Arbeitgeber“ wahrnimmst und besonders unser Team, die transparente und ehrliche Kommunikation sowie das Miteinander auf Augenhöhe hervorhebst. Auch dass Dir die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben, die Arbeitsbedingungen sowie unser Umwelt- und Sozialbewusstsein so positiv aufgefallen sind, bedeutet uns viel.

Deine Rückmeldung ist für uns eine wertvolle Bestätigung und gleichzeitig Motivation, unseren Weg weiterzugehen und uns jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Love & Power
Florian

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 355 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Octopus Energy Germany durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Energie (3,7 Punkte). 69% der Bewertenden würden Octopus Energy Germany als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 355 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 355 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Octopus Energy Germany als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.