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Octopus 
Energy 
Germany 
GmbH
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383 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 68%
Score-Details

383 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Außen huii, innen pfuii ! Große Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliches Gehalt, Süßigkeiten, freundliche Belegschaft

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Glaubwürdigkeit herstellen: Die gepredigten Werte (Zusammenhalt, Transparenz, Vielfalt) im Alltag vorleben – auch und gerade dann, wenn es für das Management unbequem wird.

Verbesserungsvorschläge

1. Gesetzliche Rechte respektieren: Betriebsratsinitiativen und Arbeitnehmerrechte nicht als Feindbild betrachten, sondern als Selbstverständlichkeit einer ausgereiften Unternehmenskultur akzeptieren.

2. Kritikfähigkeit entwickeln: Echte Offenheit zeigt sich im Umgang mit Gegenwind. Führungskräfte sollten lernen, abweichende Meinungen auszuhalten und sachlich damit umzugehen, statt Druck auszuüben.

3. Glaubwürdigkeit herstellen: Die gepredigten Werte (Zusammenhalt, Transparenz, Vielfalt) im Alltag vorleben – auch und gerade dann, wenn es für das Management unbequem wird.

Arbeitsatmosphäre

Wer die Außendarstellung betrachtet, erwartet ein modernes, aufgeschlossenes und dynamisches Arbeitsumfeld. Die gelebte Praxis im Alltag zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild. Solange man sich im vorgegebenen Korridor bewegt, ist alles in Ordnung. Sobald jedoch kritische Fragen gestellt werden oder echte Mitbestimmung gefordert wird, schlägt die Stimmung spürbar um.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unternehmenskultur & Woke-Wash:

Nach außen präsentiert man sich gerne nachhaltig, modern und offen für Vielfalt. In der Realität endet die Toleranz genau dort, wo abweichende Meinungen oder unbequeme Themen eingebracht werden. Die vielbeschworene „Familienatmosphäre“ wirkt streckenweise wie eine reine Marketingfloskel zur Erzeugung von Anpassungsdruck.

Kollegenzusammenhalt

Auf teambezogener und fachlicher Ebene gab und gibt es mit vielen Kollegen einen starken Zusammenhalt – auch wenn dieser durch den Druck der Führungsebene zunehmend belastet wird.
Ausgrenzung und spürbarer Ablehnung gegenüber den Initiatoren und plötzliche Grüppchen Bildung wie im Schulhof wirkt allerdings belastend. Plötzlich möchte man bestimmten Kollegen aus dem Weg gehen, nachdem man hört wie diese über andere herziehen, die nicht deren Meinung teilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Unauffällig, aber eher wenig ältere Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Führungsverhalten & Doppelstandards:

Führung habe ich hier sehr einseitig erlebt. Während von der Belegschaft lückenlose Transparenz erwartet wird, agieren Führungskräfte in Entscheidungsfragen oft im Verborgenen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass mit zweierlei Maß gemessen wird – je nachdem, welcher Seilschaft man angehört. Konsequenzen für Fehlverhalten auf Führungsebene scheint es nicht zu geben.

Arbeitsbedingungen

Infrastruktur & Rahmenbedingungen:

Die physische Arbeitsumgebung, die IT-Ausstattung und die Büros befinden sich auf einem guten, modernen Standard.

Kommunikation

Kommunikation & Feedbackkultur:

Eine konstruktive Feedbackkultur existiert aus meiner Sicht nicht. Bedenken geäußert zu haben führt eher dazu, dass man ins Abseit manövriert wird. Viele Kollegen ziehen sich mittlerweile zurück und schweigen aus Sorge vor Nachteilen im Arbeitsalltag.

Gleichberechtigung

Umgang mit Mitbestimmung & Betriebsrat:

Ein absoluter Tiefpunkt war der interne Umgang mit der Initiative zur Betriebsratsgründung. Statt ein grundlegendes, gesetzlich verankertes Mitarbeiterrecht als normalen demokratischen Prozess zu akzeptieren, reagierten Teile der Führungsebene mit Unverständnis und spürbarer Ablehnung gegenüber den Initiatoren. Wer Mitbestimmung als Bedrohung wahrnimmt, hat moderne Personalführung nicht verstanden.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Mehrfachbewertung

Werde OE für immer weiterempfehlen

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsbedingungen, Benefits und Mission

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

nichts

Verbesserungsvorschläge

Intern fördern

Arbeitsatmosphäre

einfach nen Traum

Work-Life-Balance

ist gegeben

Gehalt/Benefits

sicher fair

Kollegenzusammenhalt

top

Arbeitsbedingungen

gibt nirgends bessere

Kommunikation

meistens vorbildlich


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Agil, disruptive & bewusst chaotisch

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Purpose: Octopus treibt die Energiewende voran
Agilität und Schnelligkeit: Hier werden gute Ideen schnell umgesetzt
Gleichberechtigung: Auf allen Ebenen; kein Abstellgleis für Eltern

Verbesserungsvorschläge

Als Unternehmen, das die Energiewende voranbringen will, könnten wir Umweltbewusstsein noch höher hängen und z.B. den Umfang von Reisen stärker hinterfragen statt es mit dem Purpose, den wir verfolgen, einfach zu rechtfertigen.

Führungskräfte auf allen Ebenen würden von einem strukturiertem Bottom-Up Feedback profitiere, das fehlt noch (und hier wäre Struktur sinnvoll :-)).

Arbeitsatmosphäre

Octopus ist schnell, chaotisch und disruptive.
Octopus will den Energiemarkt von Grund auf verändern. Und zwar schnell.
Chaos ist ein akzeptiertes Resultat, das daraus hervorgeht.
Struktur und Prozesse gibts nur da, wo es wirklich sinnvoll ist.

Führungskräfte kommen teilweise recht jung und unerfahren in ihre Rolle - hier würde etwas mehr Struktur (Coaching, Weiterbildung etc.) helfen - ein Thema, an dem wir arbeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist in den meisten Bereichen Verhandlungssache.
Der Umfang von Benefits ist außergewöhnlich gut: Vom Essenszuschuss, Deutschlandticket, Energiezuschuss, Wellpass bis zu Kinderbetreuung in den Ferien gibt es fast alles an Benefits, was es irgendwie geben kann.

Karriere und Weiterbildung hängt primär an Leistung und Eigeninititative.

Mit dem pinken süßen Octopus und den vielen wahnsinnig guten Bewertungen (TrustPilot, Google) haben wir ein außergewöhnlich gutes Image.

Arbeitsbedingungen

Zentral gelegene Büros mit gesunden Snacks, Siebträgermaschinen, Milchalternativen sowie modernste Technik (Macs und iPhones) und höhenverstellbare Schreibtische bieten absolut beste Arbeitsbedingungen.

Umweltbewusstsein ist gegeben, könnte aber noch stärker sein (weniger (Flug)Reisen z.B.).

Gleichberechtigung

Auf C-Level und Director-Level gibt es genauso viele Frauen wie Männer.
Der CEO und die CEO holen regelmäßig ihre Kinder am Nachmittag aus der Betreuung ab.
Auch Männer nehmen hier auch Elternzeiten, die über die 2-3 Monate hinausgehen.
Ich hab noch nie ein Unternehmen erlebt, in dem die Gleichberechtigung der Geschlechter wirklich so stark gelebt wird.

Ältere Kolleg:innen gibt es eher wenige. Das liegt vermutlich daran, dass es Octopus einfach noch nicht so lange in Deutschland gibt und wir vermutlich eher über Marken-Auftritt und unsere eigene Geschwindigkeit eher jüngere Menschen anziehen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Nichts für Schlaftabletten, wer was bewegen will, ist hier genau richtig

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die viel Flexibilität, das Vertrauen und die Benefits (Stromzuschuss, Kita-Geld, Sport, Essen, Kaffee). Aber vor allem die Kultur: Das Leadership sitzt mit auf der Fläche, greift bei Mails/Telefonaten selbst zum Hörer und wir treiben die Energiewende wirklich voran, statt nur drüber zu quatschen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen ist so krass schnell gewachsen, dass die internen Strukturen und Prozesse noch hinterherhinken. da muss jetzt nachgezogen werden, damit nicht so viel Chaos an den Leuten hängenbleibt.

Verbesserungsvorschläge

Gerade weil viele Führungskräfte intern aufgestiegen sind, tut etwas mehr gezieltes Support/Leadership Training gut. Zudem können wir bei internen Abläufen und Effizienz noch ein Schüppchen drauflegen, um mit dem krassen Wachstum mitzukommen.

Arbeitsatmosphäre

Einfach top. Es wird extrem viel für uns getan und die Offices sind absolut genial (inklusive Bällebad, kein Witz). Klar ist die Dynamik hoch und es wird viel verlangt, aber der Vibe im Team zieht einen komplett mit.

Image

Kein klassischer Energieversorger, sondern eine echte Lovebrand, Kunden lieben uns, die Marke ist einfach King in Deutschland.

Work-Life-Balance

Man muss hier richtig meterschrubben und husseln, keine Frage. Wer seinen Zeug priorisiert kriegt, kommt super klar.

Karriere/Weiterbildung

Hat jeder in der Hand. Es gibt keinen starren Schulungskatalogwer Eigeninitiative zeigt, wird hier gefördert.

Gehalt/Benefits

Ein absoluter Hammer, hab ich so noch nirgendwo erlebt. Stromkostenzuschuss, Kita-Zuschuss, Essen, Sport, Mental Health, Inflationsausgleich. Klar, Gehalt könnte immer mehr sein, ja aber ist fair und verhandelbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Echte Energiewende statt Greenwashing. Im Büro-Alltag (Müll etc.) geht sicher noch mehr Effizienz.

Kollegenzusammenhalt

Der Haufen hält zusammen. Wir wissen alle, wofür wir hier jeden Tag antreten. Wer lieber im angestaubten Stadtwerk mit Dienst nach Vorschrift sitzt, wird hier nicht glücklich.

Vorgesetztenverhalten

Nah dran und menschlich. Selbst unser CEO sitzt mit am Telefon oder schreibt Mails, wenn die Hüte brennen. Viele Teamleads kommen direkt aus den eigenen Reihen, da sitzt vielleicht noch nicht jeder Handgriff perfekt.

Arbeitsbedingungen

Keine Beschwerde. MacBooks, höhenverstellbare Tische, genial eingerichtete Räume und wir dürfen sogar beim Office-Design mitreden. Espresso-Maschine und Snacks gibt’s noch obendrauf.

Kommunikation

Lieber ein bisschen wild, chaotisch und menschlich als steif und bürokratisch. Auf Augenhöhe sogar mit dem Management. Man erfährt Dinge manchmal erst kurz vor knapp, aber das gehört bei dem Tempo einfach dazu.

Gleichberechtigung

Das Thema wird sowohl vom Leadership als auch aus der Mannschaft heraus aktiv gelebt. Klar geht immer noch mehr, aber die Haltung stimmt

Interessante Aufgaben

Wer 9-zu-5 und jeden Tag denselben Trott sucht, ist hier komplett falsch. Du musst ständig raus aus der Komfortzone und selber mitdenken. Genau das macht es aber extrem spannend.


Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Ein außergewöhnlicher Arbeitgeber mit viel Freiheit, Tempo und Verantwortung

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Octopus bietet außergewöhnlich viel Freiheit, Vertrauen und Gestaltungsspielraum. Wer Verantwortung übernehmen und Energiewende konkret voranbringen möchte, kann hier wirklich etwas verändern + seine eigene Karriere gestalten. Dazu kommen starke Team, flexible Arbeitszeiten, super Benefits bsp: eine Beteiligung der Mitarbeitenden am Unternehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das hohe Tempo und die Agilität führen schnell zu wechselnden Prioritäten und manchmal zu unklarer Kommunikation. Octopus ist außerdem kein Arbeitsumfeld, in dem jede Aufgabe vorgekaut wird: Man erwartet viel Eigeninitiative, Belastbarkeit und Verantwortung. Das passt nicht zu jedem und sollte im Bewerbungsprozess offen und klarer vermittelt werden.

Verbesserungsvorschläge

Die größte Stärke von Octopus ist, Menschen Freiheit und Verantwortung zu geben und Dinge anders zu machen als der Rest der Branche es tut. Mit wachsender Größe muss sich das Unternehmen die Eigenständigkeit + Geschwindigkeit bewahren. Wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass ein großes Energieunternehmen zwangsläufig traditioneller oder vorsichtiger werden muss.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist offen, direkt + voller Energie. Man merkt, dass viele hier nicht nur einen Job machen, sondern gemeinsam etwas verändern wollen. Das hohe Tempo kann allerdings auch anstrengend sein und passt nicht zu jedem.

Image

Octopus steht für eine neue Art von Energieunternehmen: mutiger, menschlicher + deutlich schneller als traditionelle Anbieter. Dieser Anspruch ist groß und wird intern noch nicht jeden Tag überall perfekt eingelöst. Gerade deshalb dürfen wir nicht aufhören, uns daran messen zu lassen.

Work-Life-Balance

Octopus bietet viel Flexibilität + Vertrauen bei der Gestaltung der eigenen Arbeit. Gleichzeitig ist das Umfeld schnell und ambitioniert! Wer einen ruhige Kugel schieben will mit immer gleichen Aufgaben, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich.

Karriere/Weiterbildung

Wer Initiative zeigt, kann sich sehr schnell weiterentwickeln + neue Themen übernehmen. Karriere passiert hier allerdings nicht automatisch, man muss selbst deutlich machen, wohin man möchte + das anstreben

Gehalt/Benefits

Das Gesamtpaket ist stark! flexible Arbeitsbedingungen, viele gute Benefits + eine Beteiligung am Unternehmen. Damit sind Menschen, die zum Erfolg von Octopus beitragen, auch an diesem Erfolg beteiligt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Energiewende ist bei Octopus kein Marketingthema, sondern der eigentliche Zweck des Unternehmens. Natürlich ist nicht jede einzelne Entscheidung perfekt, aber der Wille ist da!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist eine der größten Stärken von Octopus. Die meisten Menschen helfen einander, packen gemeinsam an und nehmen sich selbst nicht zu wichtig. Dieses Gefühl müssen wir auch über einzelne Teams hinweg haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Alter spielt im täglichen Umgang kaum eine Rolle entscheidend ist der Beitrag den jeder bringt

Vorgesetztenverhalten

Führung bedeutet bei Octopus im besten Fall, Menschen viel Vertrauen und Verantwortung zu geben, statt jeden Schritt vorzugeben. Wie in jedem schnell wachsenden Unternehmen gelingt das noch nicht überall gleich gut. Deshalb: in gute Führung investieren, aber ohne Mikromanagement.

Arbeitsbedingungen

Moderne Arbeitsmittel, flexible Arbeitszeiten und viele Benefits + das Vertrauen, die eigene Arbeit sinnvoll zu organisieren.

Kommunikation

Grundsätzlich wird offen und direkt kommuniziert und es gibt viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen oder sich einzubringen. Das hohe Tempo ändert Entscheidungen und Prioritäten allerdings schnell. So kommen Informationen manchmal später oder weniger klar an, als sie sollten.

Gleichberechtigung

Hier zählen Ideen, Einsatz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen können sich einbringen und weiterentwickeln. Das Management muss trotzdem darauf achten, Chancen und Entscheidungen für alle transparent + fair bleiben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und haben einen echten gesellschaftlichen Zweck. Man kann sehr schnell Verantwortung übernehmen und unmittelbar sehen, welchen Unterschied die eigene Arbeit für Kund, das Unternehmen und die Energiewende macht.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Octopus Energy Fundermentbau

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

weiter unten schon beschrieben und zusammen gefast

Image

Nach außen toll und schön
neue kollegen werden gelockt mit dem prämien modell
aber was kommt ist egal und was draus wird ist das problem der Belegschaft

Work-Life-Balance

gibt es nicht es heißt eher Life-work-balance

Karriere/Weiterbildung

Es Gibt keine
wenn du draußen im feld arbeitest bist du und bleibst du das womit du angefangen hast

Gehalt/Benefits

das gehalt an sich ist gut außer ich halte meine leistung dagegen
man soll mehr und mehr machen als es dein gehalt her gibt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

zur umwelt will ich jetzt mal nix sagen aber zum sozialbewusstsein

kunden werden stoniert und im stich gelassen weil die baustellen wegen der fehler Firmen seits nicht funktioniert
ob wohl es mit mehr aufwand umsätzbar währe aber dann passt es nicht mehr ins baukasten System der firma

wer noch Handwerker moral hat sollte hier nicht anfangen

Kollegenzusammenhalt

unter der belegschaft draußen im feld absolut aber alles was über denen steht nein da ist jede sein eigener mann

Umgang mit älteren Kollegen

wenn es keute draußen im feld sind ist alles gut wenn sie aber über dir in der kette stehen ist es meinst immer die (Erfahrung) die alles besser weiß und hauptsache es wird gemacht

Vorgesetztenverhalten

man hat ein gl der mit dem was er zu tun hat über fordert ist er probiert sein bestes kann aber jix machen weil die last der andern aufgaben zu groß ist hat man selber probleme sollte man gut drin sein diese selber zu lösen
aber nicht ohne das okay der Vorgesetzten

es heißt zwar immer wenn du probleme hats dann kannst du dich an allen und jeden wenden aber ob was passiert kurz gesagt nein passieren tut nix

Arbeitsbedingungen

Man soll nein man muss alles fertig machen egal was es gibt und was für schwierig es sind und am besten alles an einem tag egal ob es in der veranschlagten zeit schafbar ist oder nicht
wenn es Problem gibt sollen die draußen im feld sich darum kümmern egal ob es am plan oder am kunden liegt
10-13std arbeitstage sind hier normal und zu schwer gibt es nicht man bekommt geräte auf die baustelle um das tragen einfacher zu machen ob die getestet wurden vorab ist egal die handwerker draußen werden das schon irgendwie hinbekommen

Kommunikation

weiter unten schon beschrieben und zusammen gefast

Gleichberechtigung

in den gewerken selber ja gewerke übergreifend nein

Interessante Aufgaben

jeden tag ne andere Situation selbst wenn die Kernaufgaben gleich bleibt ist jede Baustelle anders

5Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Vielen Dank für deine Bewertung! 🐙💚
Deine Überschrift „Octopus Energy Fundamentbau“ trifft einen Punkt, den wir selbst gut nachvollziehen können: Als wachsendes Unternehmen entwickeln wir uns kontinuierlich weiter und arbeiten jeden Tag daran, unsere Strukturen, Prozesse und Zusammenarbeit noch besser zu machen.
Danke, dass du dir die Zeit für deine Bewertung genommen hast. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute!
Love & Power 🐙⚡️💚
Florian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wenn dir alles gut geredet wird man dann aber doch die Realität merkt

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den octopus

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile das Gesamtbild, und das man trotzdem denkt man is das geilste was es gibt

Verbesserungsvorschläge

Meldet Insolvenz an und kümmert euch um Stromversorgung

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre zwischen den im Handwerk aktiven Kollegen is gut, da alle im selben Debakel stecken und alles nur noch mit Humor nehmen können

Image

Mittlerweile unter den Kollegen hat die Firma ein sehr schwaches Image da sehr viel schief geht und viele ernsthafte Zweifel haben diesen Beruf bei dieser Firma weiter auszuüben und eher schon auf dem Absprung sind zu anderen Firma als sich wirklich noch durchzubeißen weil momentan einfach keine Besserung in Sicht is und man immer mehr gef…… ist von Tag zu Tag. So das immer mehr Handwerker sagen tu ich mir nicht mehr an

Work-Life-Balance

Die work Life Balance wird bei octopus größer geredet als sie wirklich is. Man sollte eher darüber nachdenken es eine „Life for work Balance“ nennen da Freizeit selten is und das selbst als einfacher Funda der nur Löcher von Hand schaufelt da will man dann gar nicht erst wissen wie es als gebietsleiter und Team lead is, diese Leute können einem nur leid tun.

Karriere/Weiterbildung

Kannst Knicken mehr muss man dazu glaub nicht sagen

Gehalt/Benefits

Karriere Chancen wird dir gesagt gibt es aber das kann man eigentlich vergessen als Funda bleibst du Funda als SHK bleibst du SHK

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf die Umwelt wird mit Thema wir schicken die Monteure Kilometer durch die Gegend und da und da hin alles eigentlich vollkommen missachtet dafür bauen wir aber Wärmepumpen ums wieder auszugleichen ( Schwachsinn )

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegen Zusammenhalt is gut da jeder selbst genauso Probleme hat und genauso im selben Rettungsboot sitzt

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen is in einem Unternehmen was mehr junge Leute hat trotzdem gut und witzig und wird eigentlich immer auf eine Ebene gebracht egal wie alt

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetzten Verhalten is eigentlich nur so schlimm weil der eigene Vorgesetzte Druck ausübt weil er noch mehr Druck bekommt von der Kette über ihm. Und dann heißt es ja macht bitte bitte egal wie und egal wie lang siehe heute.

Arbeitsbedingungen

Richtig B………. Lange Arbeitszeiten die du aber nicht schreiben sollst sind normal und Alltag. Noch dazu wird dir eigentlich gesagt bitte arbeite nicht so viel nicht mehr als 10std aber dann heißt es ach bitte bitte mach fertig und auf einmal sind es 12-13 std ups.

Kommunikation

Kommunikation ist vorhanden wenn dein Vorgesetzter oder weiteres überhaupt erreichbar is und nicht in seinen eigenen Sachen vollkommen versinkt. Noch dazu is das dann Zürich rufen eher schwer in dieser Firma da antworten meistens stundenlang dauern bis man zu einer Einigung kommt die dann für kunde und Firma akzeptabel is. Man is als fundamentbauer eher immer nur der Zwischenteil der das klären muss und von beiden Seiten die Probleme klären soll. Und das alles nur weil vom Aufmaß und Planung her nicht richtig kommuniziert wird mit dem Kunden was den überhaupt möglich is. Wir nennen die Baustellen in meinem Team mittlerweile die „Hauptsache verkauft und irgendwie gebaut“ Baustellen.

Gleichberechtigung

Naja die Gleichberechtigung wird groß geschrieben merken tut man eher weniger davon

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben sind es eigentlich als fundamentbauer nur weil man nie weiß wie der Boden is und jeder Kunde anders is. Noch dazu weiß man nie wie am A….. man eigentlich wirklich is mit dieser Baustelle seines Lichtschächte zu untergraben weil dort die Leitung runter soll und das dann 1,50m tief geht und das von einem dann „mal kurz“ von Hand gelingen soll

6Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Fachliches Wissen ist unwichtig im Energiemarkt // Markt-konformität wird ignoriert

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wenn ihr Fachwissen nicht schätzt und fördert, werden alle Leute gehen, die Ahnung vom Markt und den Themen haben.
Dann werdet ihr eine Firma haben die untereinander gut zusammenhält, und gemeinsam untergeht.
Denkt nach, warum die letzten Monate spezifisch die Leute mit Wissen und Ahnung gegangen sind.
Matrix-Modell ist absolut unrealistisch, wenn niemand aktuelle Informationen vom Markt hat und weitergibt, bzw diese Informationen ignoriert werden.
Vorgaben der BNetzA und marktkonformität sind kein Wunschkonzert; Kein "Ich suche mir aus was ich machen will und ignoriere den Rest".
Get a grip.

Karriere/Weiterbildung

"Wir wollen dass sich Mitarbeiter weiterbilden", geben aber keinerlei Möglichkeiten dafür und lehnen alle Anfragen ab.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt wird wahllos durch die Recruiter entschieden.
Keine Gehaltsanpassungen, sodass es fair ist, basierend auf fachlichem Wissen und Übernehmen von Aufgaben.
Fachliches Wissen und Kenntnisse sind nicht ausschlaggebend für Gehaltserhöhungen.
Übernehmen von mehreren Aufgaben und Verantwortungen, werden nicht mit Gelt vergütet.. oder generell vergütet.

Kollegenzusammenhalt

Sehr Roulette spielerisch, ob man von den Kollegen unterstützt wird oder nicht. Vetternwirtschaft, wodurch sich viel bei Teamleads oder Managern eingeschleimt wird, und damit andere Kollegen niedergemacht werden

Vorgesetztenverhalten

Unter aller Sau und unprofessionell. "Du bist nicht die erste Frau die vor mir heult und wirst auch nicht die letzte sein" ist kein Kommentar den ich in irgeneiner Weise von meinen Vorgesetzten hören möchte.
Man wird Vorgesetzter, wenn man sich einschleimt. Fachliches Wissen ist unnötig und niemand bekommt Informationen oder gar einen Kurs, wie man sich als Vorgesetzter zu verhalten hat.
Jede Teamleitung gibt andere Informationen weiter, wodurch jedes Team andere Möglichkeiten hat.

Kommunikation

Kommunikation zwischen Abteilungen, oder auch nur zwischen Teamleitung und Team war immer sehr schwierig. Sachen werden nicht weiter gegeben, keiner fühlt sich verantwortlich und fachliches Wissen wird nicht respektiert

Gleichberechtigung

Frauenfeindliche Aussagen, sowie Kommentare und Witze die bei Männern absolut in Ordnung sind und Kollegen zum Lachen bringt, sind der Grund für Abmahnungen bei Frauen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

8Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für Deine offenen, deutlichen Worte. Manches ist hart zu lesen – und einen Punkt stellen wir bewusst voran, ohne ihn zu relativieren.

Wenn eine Führungskraft zu Dir gesagt hat „Du bist nicht die erste Frau, die vor mir heult, und wirst auch nicht die letzte sein“, dann ist das ein Satz, der bei uns nicht fallen darf – nie. Er ist herabwürdigend und frauenfeindlich, und es tut uns aufrichtig leid, dass Du so etwas erleben musstest. Dass dieselben Bemerkungen bei Männern als Witz durchgehen und bei Frauen zu Abmahnungen führen sollen, kann ich so aber nicht bestätigen, da Abmahnungen ein kleine, aber auf jeden Fall eine Öffentlichkeit verursachen. Heißt, das würden wir mitbekommen.

Dazu gehört aber auch eine ehrliche Anmerkung: Solche Vorfälle erst im Nachhinein zu erfahren, macht es für uns sehr schwer, richtig zu handeln – hätten wir es damals gewusst, hätten wir, hätte ich reagiert. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht ist, sich in so einer Lage zeitnah zu öffnen, erst recht wenn es um eine*n Vorgesetzte*n geht. Das ist deshalb kein Vorwurf an Dich, sondern eine Bitte: an Dich, aber auch an alle, die Ähnliches erleben – meldet es, solange wir noch etwas bewegen können. Unser People-Team ist vertraulich für genau solche Fälle da.
Einen Punkt korrigieren wir sachlich, weil er nicht zutrifft: Einstiegsgehälter entscheidet nicht „wahllos der Recruiter“, sondern die einstellende Person – und zwar nach festgelegten Parametern. Der Prozess ist strukturiert, nicht beliebig. Dass er sich für Dich nicht nachvollziehbar angefühlt hat, ist trotzdem ein berechtigter Hinweis: Wir müssen transparenter machen, wie sich Gehälter zusammensetzen.

Zu Deiner fachlichen Kritik, die wir genauso ernst nehmen: Du sagst, wir verlören gerade die Leute mit echtem Marktwissen – und fragst, warum. Das beschäftigt uns. BNetzA-Vorgaben und Marktkonformität sind nicht verhandelbar, da hast Du recht; wer sie ignoriert, gefährdet das Geschäft. Wenn Fachwissen zu wenig gehört oder über ein Matrix-Modell verwässert wird, müssen wir das ändern.

Und auch die übrigen Punkte lassen wir nicht liegen: uneinheitliche Kommunikation, Beförderungen über Nähe statt Leistung, Gehaltsanpassungen und abgelehnte Weiterbildung. Das ist zu großen Teilen Führungshandwerk, und genau dort setzen wir mit gezielten Programmen an – weil gute Fachleute nur bleiben, wenn Führung, Vergütung und Entwicklung stimmen.

Wir wünschen Dir alles Gute für Deine Zukunft.
Love & Power
Florian

Mehr Schein als Sein

2,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich zweigeteilt. Ich bin grundsätzlich gerne ins Büro gekommen, vor allem wegen meiner Kolleg:innen. Das Team hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht und war für mich einer der größten Pluspunkte.

Was die Atmosphäre jedoch belastet hat, war aus meiner Sicht die Führungsebene. Das Verhalten einiger Leads hat häufig für Frust gesorgt und sich negativ auf das Arbeitsklima ausgewirkt.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich finde ich die Work-Life-Balance gut. Was allerdings frustrierend sein kann, ist die teilweise sehr ungleiche Arbeitsbelastung zwischen den Abteilungen. Während man sich in einem Bereich den Hintern aufreißt und kaum hinterherkommt, haben Kolleg:innen aus anderen Abteilungen teilweise Zeit, während der Arbeitszeit Pingpong zu spielen. Da fragt man sich schon, wie fair die Ressourcen und die Arbeitslast im Unternehmen eigentlich verteilt sind.

Gehalt/Benefits

Die Benefits finde ich an sich echt gut, nur macht das Gehalt für mich vieles wieder kaputt. Es ist zwar schön, dass man sich z. B. ein E-Bike leasen kann, aber wie soll man sich das leisten, wenn die Lebenshaltungskosten – gerade in München – immer weiter steigen? Mir bringt ein Benefit wenig, wenn das Grundgehalt nicht wirklich mithält.

Ich kenne außerdem einige Kolleg:innen, die sich noch einen Minijob gesucht haben, weil das Gehalt alleine einfach nicht gereicht hat. Das finde ich ehrlich gesagt bedenklich.

Beim Essenszuschuss sehe ich auch Verbesserungspotenzial. Das Modell lohnt sich vor allem für Leute, die sich jeden Tag etwas kaufen. Wer sein Essen selbst kocht und mitbringt, geht dagegen leer aus. Da wäre eine Lösung schön, von der wirklich alle Mitarbeitenden profitieren.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb der Operations-Teams ist aus meiner Sicht sehr gut. Viele Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig und unternehmen auch privat etwas zusammen, wodurch ein starkes Teamgefühl entsteht.

Zwischen den Abteilungen habe ich es allerdings anders wahrgenommen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Operations von anderen Bereichen eher wie eine “zweite Klasse” behandelt wurde. Der Austausch war oft gering und es wirkte nicht so, als bestünde großes Interesse an einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit. Das fand ich schade, da ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe für ein gutes Miteinander wichtig ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich einer der größten Kritikpunkte. Mit Ausnahme von zwei Leads fehlten mir Empathie, Fairness und ein respektvoller Umgang. Nach außen wurde Freundlichkeit gezeigt, intern wurde jedoch häufig negativ über Mitarbeitende gesprochen.

Besonders unverständlich fand ich die Vergabe wichtiger Rollen. Vier Führungskräfte haben bereits vor ihrer Zeit im Unternehmen zusammengearbeitet. Für mich wirkte es so, als würden sie sich gegenseitig bevorzugen, während andere Mitarbeitende trotz guter Leistung kaum vergleichbare Chancen erhielten. Warum genau diese Personen immer wieder wichtige Rollen bekamen, obwohl ihr Führungsverhalten aus meiner Sicht häufig problematisch war, konnte ich nie nachvollziehen. Teilweise hatte ich außerdem das Gefühl, dass eher mit Druck und Angst als mit Vertrauen geführt wurde und die Erfolge der Teams nicht immer dort ankamen, wo die eigentliche Arbeit geleistet wurde.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war für mich einer der größten Schwachpunkte. Bei Projekten wurden häufig unvollständige Informationen oder halbfertige Konzepte weitergegeben. Gleichzeitig wurde erwartet, dass alles reibungslos funktioniert und man sich dafür rechtfertigt, wenn Probleme auftreten. Das empfand ich als sehr frustrierend.

Hinzu kamen widersprüchliche Anweisungen. Während eine Führungskraft eine Vorgehensweise vorgab, wurde von einer anderen das genaue Gegenteil erwartet. In solchen Situationen war kaum nachvollziehbar, was tatsächlich richtig war. Trotz dieser unklaren Kommunikation wurde die Verantwortung am Ende häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben.

Gleichberechtigung

Bei der Gleichberechtigung sehe ich Verbesserungspotenzial. In Führungspositionen waren überwiegend Männer vertreten, während Frauen deutlich unterrepräsentiert waren. Zudem hatte ich den Eindruck, dass persönliche Beziehungen bei Gehalt oder Entwicklungsmöglichkeiten teilweise eine größere Rolle spielten als die tatsächliche Leistung. Wer bereits die richtigen Kontakte hatte, schien aus meiner Sicht häufiger Vorteile zu erhalten als andere Mitarbeitende.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst fand ich abwechslungsreich und spannend. Besonders neue Projekte und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, haben mir Spaß gemacht. Schade war jedoch, dass Projekte oder Konzepte häufig unvollständig übergeben wurden. Dadurch musste man vieles erst selbst aufarbeiten, was die eigentliche Arbeit unnötig erschwert hat.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für Deine differenzierte Bewertung – und dafür, dass Du uns trotz kritischer Punkte weiterempfiehlst. Du trennst sauber zwischen dem, was Dich getragen hat (Team, Aufgaben, Benefits), und dem, was Dich frustriert hat. So können wir wirklich etwas mit Deinem Feedback anfangen.

Einiges davon beschreibt eine Phase, die schon eine Weile zurückzuliegen scheint – die Sichtbarkeit von Frauen in Führungsrollen etwa hat sich seither spürbar verändert. Das erwähnen wir nicht, um Deine Wahrnehmung kleinzureden, sondern weil es zeigt: An genau solchen Punkten arbeiten wir – und es bewegt sich etwas. Fertig sind wir damit nicht, aber ehrlich weiter als damals.

Deine Kernkritik lassen wir deshalb aber nicht kleiner werden: Führung über Druck statt Vertrauen, nach außen freundlich und intern anders, Rollen, die eher über gemeinsame Vergangenheit als über Leistung vergeben scheinen – das sind ernste Punkte. Unser Anspruch ist das Gegenteil, und wir investieren heute gezielt in die Entwicklung unserer Führungskräfte, damit genau das nicht passiert. Und Beförderungen brauchen nachvollziehbare Kriterien – wenn ein Netzwerk wichtiger wirkt als Leistung, müssen wir transparenter werden.

Zwei Punkte, bei denen wir Dir ausdrücklich zustimmen: Unvollständige Übergaben, für die am Ende die Mitarbeitenden geradestehen, sind unfair – das ist Führungshandwerk, das sitzen muss. Und beim Gehalt: Ein Benefit-Paket ersetzt selbstverständlich kein tragfähiges Grundgehalt. Wir benchmarken regelmäßig, nehmen aber ernst, wenn der Eindruck entsteht, dass es nicht reicht. Dein Vorschlag zum Essenszuschuss – eine Lösung, von der auch Selbstversorger*innen profitieren – ist genau die Art umsetzbarer Hinweis, die wir gern aufgreifen.

Und das Wichtigste steht ohnehin schon in Deiner Bewertung: ein starkes Team, spannende Aufgaben, eine Weiterempfehlung trotz allem. Das ist die Grundlage – an den Baustellen arbeiten wir weiter.

Danke für Deinen Einsatz und Deine Offenheit, alles Gute für Deinen Weg
Love & Power
Florian

Starke Teams, bodenlose Führung

2,5
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kolleginnen und Kollegen, ohne Einschränkung. Dazu faires Gehalt und brauchbare Benefits.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Führungsebene, die weder kommuniziert noch zuhört, dazu eine Hire-and-Fire-Kultur, die jedes Team irgendwann trifft. Schuld sind immer die anderen - eh klar. Am Ende setzt der CEO seine Meinung durch, unabhängig davon, wie viel Fachwissen im Haus sitzt.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Teams gut, sobald Führung ins Spiel kommt bodenlos. Wenn regelmäßig Leute von einem Tag auf den anderen verschwinden, arbeitet niemand mehr entspannt. Zudem kann es schon auch vorkommen, dass der CEO einfach mal jemanden anschreit.

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Nach außen wird mit allen Mitteln probiert, den Schein zu halten, intern klingt das deutlich anders. Kaum jemand, mit dem ich gesprochen habe, würde den Arbeitgeber weiterempfehlen, bis hin zu Burn Out ist alles dabei.

Work-Life-Balance

Die Rahmenbedingungen wären in Ordnung. Durch die vielen Abgänge verteilt sich die Arbeit aber auf immer weniger Schultern, und das merkt man. Zudem wird erwartet, dass du Überstunden machst. Diese darfst du zwar abfeiern, aber ist halt schwierig, wenn keiner da ist, der übernehmen kann. Sobald du in der Führungsebene bist, wird definitiv erwartet dass du Überstunden machst und diese darfst du dann auch nicht mehr abfeiern.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du alles machst, was der CEO sagt, dann kannst du Karriere machen. Hast du eine eigene Meinung, sieht das schon anders aus. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es leider (zumindest für Nicht-Führungskräfte) keine.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt und den Zusatzleistungen gibt es nichts zu klagen. Jobrad, Sportzuschuss und Ähnliches sind vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jain. Ich würde sagen teils teils. Zumindest wenn es um die Presse und Öffentlichkeit geht, wird darauf geachtet ;)

Kollegenzusammenhalt

Der beste Teil dieses Jobs. Über Teamgrenzen hinweg fachlich starke und hilfsbereite Menschen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Das ganze Konstrukt macht es einem aber nicht leicht und jeder möchte im Zweifel sich retten.

Vorgesetztenverhalten

Ziele werden ohne nachvollziehbare Grundlage gesetzt und auch nicht mit den Zuständigen besprochen. Entscheidungen fallen ohne Rücksicht darauf, was danach im Team übrig bleibt. Wertschätzung habe ich von dieser Ebene nicht erlebt. Sitzt der CEO im Büro, ist die Stimmung sofort angespannt und jeder hat Angst, dass er gleich wieder ausrasten könnte.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten sind komplett offen und es gibt keine einzelnen Besprechungsräume. Anfangs komisch, man gewöhnt sich dran. Ist jemand Lärmempfindlich so stell ich es mir schwierig vor.

Kommunikation

Findet faktisch nicht statt. Firmenweit werden ausschließlich Erfolge verkündet. Personelle Veränderungen im eigenen Team erfährt man teilweise am Tag des Abschieds.

Gleichberechtigung

Sofern ich es einschätzen kann - okay.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst hatten Substanz. Bei ständig wechselnden Prioritäten weiß man nur nie, ob die Arbeit von heute nächste Woche noch zählt.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für Dein Feedback – es ist hart, aber differenziert, und es verdient eine Antwort in derselben Qualität. Schön, dass Kolleg*innen, Gehalt, Benefits und die Substanz der Aufgaben für Dich stimmten. Zu den kritischen Punkten nehmen wir klar Stellung.

Zuerst zu den härtesten Punkten – Angst, Anschreien, „Hire and Fire“: Deine persönlichen Erfahrungen sprechen wir Dir nicht ab, und wenn Du Situationen erlebt hast, die Dich so zurücklassen, bedauern wir das ehrlich. Zwei Dinge möchten wir aber geraderücken, weil sie ein verzerrtes Bild zeichnen: Personalentscheidungen trifft bei uns niemand – auch nicht der CEO – allein und im Alleingang; sie entstehen immer im Team und nach Abwägung. Und ja: Bei uns wird leidenschaftlich, manchmal laut und mit Temperament diskutiert, weil wir für unsere Sache brennen – aber eine Kultur, in der Menschen Angst haben, sobald jemand das Büro betritt, ist nicht die Kultur, die wir wollen oder erleben.
Wo wir dazu stehen: Deine Beobachtung zu wechselnden Prioritäten und ambitionierten Zielen beschreibt keinen Fehler im System – sie beschreibt das System. Geschwindigkeit ist unser einziger echter Vorteil gegenüber Konzernen mit tieferen Taschen, und schnelles Wachstum ist kein Selbstzweck: Je größer wir sind, desto mehr Gewicht haben wir im Kampf gegen den Klimawandel. Dieser Sache ordnen wir manches unter – auch liebgewonnene Projekte, auch Planungssicherheit. Das ist anstrengend, das ist nicht jedermanns Arbeitsumfeld, und wer maximale Stabilität sucht, wird woanders wahrscheinlich glücklicher. Das sagen wir so klar, weil Ehrlichkeit hier fairer ist als Beschönigung.

Auch die übrigen Punkte lassen wir nicht liegen: Dass sich Arbeit nach Abgängen auf weniger Schultern verteilt und Überstunden faktisch schwer abzufeiern sind, ist ein berechtigter Hinweis auf unsere Personalplanung. Und beim Thema Weiterbildung für Nicht-Führungskräfte hast Du einen Punkt – hier bauen wir unser Angebot weiter aus, weil Entwicklung ein fester Bestandteil

Was bleibt: Ein Team, das Du selbst als fachlich stark und hilfsbereit beschreibst, fällt nicht vom Himmel – es ist auch das Ergebnis der Kultur, die Du kritisierst. Beides zusammenzubringen – Tempo und Mission auf der einen, Kommunikation und Wertschätzung auf der anderen Seite – ist unsere Aufgabe.

Danke für Deinen Einsatz bei uns und alles Gute für Deinen weiteren Weg.

Love & Power 🐙
Florian

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 383 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Octopus Energy Germany durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Energie (3,7 Punkte). 66% der Bewertenden würden Octopus Energy Germany als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 383 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 383 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Octopus Energy Germany als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.