ODION GmbH als Arbeitgeber

  • Saarbrücken, Deutschland
  • BrancheInternet
ODION GmbH

Start-Up ohne Flair

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Stand Up zum Beginn des Arbeitstages, Bewusstsein vorhanden, dass die Arbeitsbedingungen nicht zu den Besten zählen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unklare Zuständigkeiten aufgrund Vielzahl an Gesellschaftern, mitunter Gesellschafter, die von IT/ Industrie 4.0 leider wenig Durchblick haben, aber trotzdem Anweisungen geben, die sich im Endeffekt als nicht praktikabel erweisen.

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation verbessern, Arbeitnehmer loben, Überstunden gerecht entlohnen, geregelte Arbeitszeiten, Gewinnbeteiligung, ein Start-Up sollte sich als ein innovatives Unternehmen verstehen, welches neue Wege geht und Dinge ausprobiert (vor allem im Bereich HR).

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist intern verbesserungswürdig, da viele Mitarbeiter unzufrieden sind und intern ihren Unmut äußern. Ebenso sind die Aufgaben immer unter Zeitdruck zu erfüllen, jedoch wird die Aufopferungsbereitschaft der Mitarbeiter von den Gesellschaftern nur stillschweigend hingenommen.

Kommunikation

Kommunikation hat viel Luft nach oben, dazu gab es viele Gespräche und Ansätze, jedoch verfiel man schnell wieder in alte Verhaltensmuster. Da es verglichen zu den Mitarbeitern sehr viele Gesellschafter gibt, gibt es häufig Unstimmigkeiten und Missverständnisse.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind nett, jedoch stehen alle Mitarbeiter unter Stress. Auch gibt es Gruppenbildungen, die dazu führen, dass man sich ausgegrenzt fühlen kann.

Work-Life-Balance

Häufig kommen Vorgesetzte kurz vor Feierabend und verlangen, dass Aufgaben noch erledigt werden müssen. Homeoffice ist die Ausnahme. Häufig mehr als 40 Std/Woche, leider keinen verhältnismäßigen Ausgleich.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt häufige Meetings, in denen Schwachpunkte offen diskutiert werden, jedoch gibt es langfristig keine positiven Veränderungen. Die Vorgesetzten sind stehts bemüht die Mitarbeiter zu entlasten. Häufig werden die Mitarbeiter mit dem Versprechen hingehalten, dass alles besser wird.

Interessante Aufgaben

Es gibt mehrere Aufgabenfelder, mal mehr, mal weniger interessant.

Gleichberechtigung

In dem Unternehmen herrschen keine ungewöhnlichen Ungleichheiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Junges Unternehmen, aus dem Grund keine alteingesessenen Mitarbeiter, ebenso besteht das Team aus vielen Absolventen.

Arbeitsbedingungen

Räume sind ausreichend und überwiegend ruhig, die zur Verfügung gestellten Arbeitsgeräte waren in meinem Fall nicht genügend, weswegen ich meinen eigenen Laptop mitbringen musste. Der Dank dafür hielt sich in Grenzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für diesen Unternehmenszweig keine große Relevanz.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist unterdurchschnittlich.

Image

Das Image der Firma wird durch eigene Bewertungen besser gemacht, als es tatsächlich ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind nicht vorgesehen. Aufstiegschancen nur gering, da es offiziell keine Teamleiter o.ä. gibt.

Arbeitgeber-Kommentar

Thomas Butterbach, Geschäftsführer
Thomas ButterbachGeschäftsführer

Danke für die ausführliche und sicherlich in einigen Punkten überspitzte Bewertung. Eine überdeutliche Bewertung gibt uns die Möglichkeit an den wichtigsten Kritikpunkten anzusetzen.

Wir sind uns bewusst darüber, dass ein Startup nicht nur Tischfußball spielen kann und nicht nur für das Flair existiert. Es muss sich im täglichen Wettbewerb und in Projekten messen lassen, in denen Ziele eingefordert werden. Dies kann das Management im kleinen Team nur bedingt alleine abfangen.

Schade, dass in diesem Fall nicht die Herausforderung oder die spannende Aufgabenstellung gesehen wurde, sondern in erster Linie die Belastung. Es ist völlig in Ordnung, den gemeinsamen Weg dann zu beenden. Wir wünschen für die Zukunft eine passendere Aufgabenstellung und viel Erfolg.