Es ist nicht alles nur schwarz und weiß...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Firma punktet mit viel Flexibilität und Freiheiten. Gleitzeit ist nach Absprache möglich, auch kurzfristige Urlaubstage sind meist unproblematisch. Überstunden oder Samstagsarbeit sind eher selten, können aber auf eigenen Wunsch gemacht werden.
Man kann sich zwischendurch Getränke holen, eine Kleinigkeit essen, mit Kollegen plaudern, sich die Beine vertreten oder eine Rauchpause einlegen. Es gibt einen Klix (Kaffee usw.) - und einen Wasserautomaten sowie eine modern ausgestattete Küche. Auch Musik hören ist erlaubt, wenn es die Tätigkeit zulässt. Diese lockere Atmosphäre macht das Arbeiten meist angenehm.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
● Das Lohn- und Gehaltsgefüge ist intransparent und für Mitarbeiter nicht wirklich nachvollziehbar. Es fehlt an Klarheit, wie Gehälter zustande kommen. Zudem liegt
die Vergütung meist im unteren bis durchschnittlichen Bereich. Mehr Transparenz und eine wettbewerbsfähigere Bezahlung würden die Attraktivität der Firma deutlich steigern.
● Es gibt 0 Konsequenzen für unproduktives Verhalten (z.B. übermäßiges in toten Winkeln herum lungern...). So entsteht der Eindruck, dass Eigenschaften wie z. B. eine gute Selbstvermarktung wichtiger sind als tatsächliche Leistung. Ab und an werden alle pauschal ermahnt, ohne daß die Betroffenen sich angesprochen fühlen, was die Motivation und Stimmung auch bei guten Mitarbeitern senkt. Konsequentes Eingreifen und Fokus auf tatsächliche Leistung würden die Arbeitsatmosphäre deutlich verbessern.
● Zu Beginn wenig Urlaubstage.
Verbesserungsvorschläge
● Die Gehalts- und Lohnstrukturen sollten transparenter gestaltet und an die branchenübliche Spanne angepasst werden. Lohngleichheit für gleichwertige Arbeit.
● Die Fertigung sollte von Anfang an stärker in die Planung eingebunden werden, um realistische Fertigstellungszeiten zu gewährleisten und Druck zu reduzieren.
● Zudem wäre es sinnvoll, mehr Personal in der Fertigung einzustellen, anstatt den Fokus auf den kaufmännischen Bereich zu legen, um die Arbeitsbelastung besser zu verteilen.
● Junge Mitarbeiter sollten stärker wertgeschätzt, gefördert und fair bezahlt werden, um langfristig Talente zu binden.
Arbeitsatmosphäre
Mittelmäßig bis gut.
Image
Verbesserungsbedürftig.
Work-Life-Balance
Die Work Life Balance ist ganz solide: Es gilt eine klassische 5- Tage- Woche mit 8 Stunden pro Tag, was einen geregelten Alltag ermöglicht. Auf Wunsch ist Mehrarbeit möglich, wird aber nicht aufgezwungen, was Flexibilität für diejenigen bietet, die mehr arbeiten möchten. Insgesamt eine ausgewogene Regelung ohne große Überraschungen.
Karriere/Weiterbildung
Die Karrieremöglichkeiten sind aufgrund der geringen Unternehmensgröße wohl etwas eingeschränkt. Es gibt nur begrenzt Raum für Beförderungen oder größere Aufstiegschancen. Wer hoch hinaus will, könnte hier an Grenzen stoßen, diese Fragen besser im Vorfeld klären.
Gehalt/Benefits
● Das Gehalt ist abhängig von der Position und Verhandlungssituation. Besonders bei Stellen, die dringend besetzt werden müssen, gibt es Spielraum, ein durchschnittliches Gehalt auszuhandeln. Insgesamt scheint die Vergütung aber eher bescheiden.
● Möglichkeit zum Leasing-Rad
● Gesundheitsmaßnahmen
● Vermögenswirksame Leistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma bemüht sich, mit der Zeit zu gehen und zeitgemäße Standards im Umwelt- und Sozialbereich umzusetzen.
Kollegenzusammenhalt
Unterschiedlich, hängt natürlich stark von den individuellen Beziehungen untereinander ab.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist aus meiner Sicht unproblematisch, ich habe keine negativen Erfahrungen mitbekommen. Für genauere Einblicke würde ich empfehlen, direkt nachzufragen.
Vorgesetztenverhalten
Der Produktionsleiter ist nicht nur ein Gewinn, sondern ein echter Jackpot
für die Firma! Ein absoluter Alleskönner und Macher, hochengagiert, immer hilfsbereit und in wirklich sämtlichen Bereichen
äußerst talentiert. Mit seiner Energie und Kompetenz bringt er sich überall ein, treibt Projekte zielstrebig voran und lässt keinen Auftrag unvollendet. Seine freundliche und motivierende Art schafft stets überall ein positives Arbeitsklima.
Arbeitsbedingungen
Das Firmengebäude ist mit 11 Jahren noch modern, hell und halbwegs sauber, was eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft. Positiv ist, daß man seinen Arbeitsplatz individuell mitgestalten kann. Im Sommer wird es jedoch oft heiß und stickig im Gebäude und es kann teilweise laut sein (Gehörschutz und 'n paar Ventilatoren aber vorhanden, oft auch Eis). Der Außenbereich ist ein Highlight: weite Felder, Pferde, Kühe und schöne Sonnenaufgänge sorgen für eine idyllische Umgebung.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der Produktion ist größtenteils ok und funktioniert auf Teamebene. Allerdings sollte die Fertigung deutlich stärker in die frühe Planung eingebunden werden, um unrealistische Fertigstellungsziele zu vermeiden und den Druck auf die Mitarbeiter zu reduzieren. Eine bessere Abstimmung zwischen Planung und Fertigung würde die Zusammenarbeit und Effizienz spürbar verbessern.
Gleichberechtigung
● Leider ist die Lohngleichheit für gleichwertige Arbeit nicht gewährleistet. Unterschiede in der Bezahlung sind nicht nachvollziehbar begründet.
● Die Verteilung der Aufgaben ist überwiegend fair, dennoch gibt es vereinzelt unausgewogene Arbeitsbelastungen.
Interessante Aufgaben
Für alle, die sich für Metallverarbeitung begeistern, bietet die Firma spannende und abwechslungsreiche Aufgaben. Das breite Produktspektrum und die vielseitige Ausrichtung sorgen für eine interessante Tätigkeit, bei der man in verschiedenen Bereichen der Fertigung eingesetzt werden kann.