110 von 313 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
110 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
110 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das im Sommer an den heißen Tagen mal an uns unten gedacht wurde und es möglich war mal ein Eis umsonst zubekommen.
Ist oben in den Punkten schon deutlich geworden
Viele halten noch fest an der Firma mit dem Gedanken, das durch unsere tägliche Arbeit Menschen die Lebensqualität zu verbessern.
Trotzdem sollte aber dringend was an den Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt und der 40 h Woche geändert werden. Alles geht nicht aber irgendwo muss was angepasst werden. Den Prozentanteil den es dieses Jahr mehr gibt, ist nichts zudem was sie leisten. Der Unterschied zwischen Produktion und weiter oben ist deutlich spürbar. Macht so keinen Freude mehr !
Eigentlich ist die Arbeitsatmosphäre echt in Ordnung. Arbeit kann Spaß machen und die Kollegen um einen drum sind sehr gut. Die Vorgesetzten machen die Atmosphäre aber gleichzeitig auch kaputt, weiter dazu mehr in den nächsten Punkten.
„Selbsternannte Weltmarktführer“
…
und für die Arbeiter was Fortbildung und Gehalt angeht nichts übrig.
Wirklich nur wegen der flexiblen Arbeitszeit.
Wie bereits angesprochen Stellen werden unter der Hand versprochen.
Gehalt bei einer 40 Stunden Woche sehr fragwürdig.
Zu viel Plastik & zu viel wegschmeißen!
Meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich kann nicht jeder mit jedem gut, aber der Zusammenhalt ist da.
Sehr gut.
Leere Versprechen und wenn der Tag kommt wird so getan als wurde nie darüber gesprochen. Stellen werden unter der Hand weitergeben und Qualifikation ist nicht relevant.
Im Sommer hat man das Gefühl man wird gegrillt in der Firma. Viele Kollegen stellen sich die Frage ob die Klimaanlage nur zur Deko aufgehangen wird um bei Besichtigungen zu punkten.
Kommunikation zwischen Vorgesetzten und den wirklichen Arbeitern ist nicht sehr Vertrauensvoll. MJGs werden geführt mit leeren Versprechen. Wenn das Thema Weiterentwicklung angesprochen wird und daraus zur Folge natürlich auch mit Gehaltsanpassung werden sofort unten den Tisch gekehrt.
Zwischen Mann und Frau auf jeden Fall
Ja
Das Image. Die Kollaboration mit KollegInnen über Abteilungen, Standorte und Länder hinweg.
Das Misstrauen des Vorstands in die Fähigkeiten der MitarbeiterInnen.
Führungskräfteentwicklung, auch für Personen die seit langem Personalverantwortung haben. Durchsetzen der Strategie in jedem Bereich anhand messbarer Ziele für Manager und MitarbeiterInnen
Es kommt sehr auf den Bereich und die Führungskräfte an. Insgesamt fehlt es an Vertrauen der obersten Führungskräfte in die fachliche Expertise und Fähigkeiten der MitarbeiterInnen.
Es gibt keine Talent Pipeline oder Nachfolgeplanung.
Gehälter sind nur bedingt marktgerecht.
Es mangelt an Führungskräfteentwicklung.
Das Verhältnis weiblicher Führungskräfte zu männlichen Führungskräften ist schlecht. Es gibt aber spezielle Programme zur Förderung von Frauen.
Transparenz bei KPI, Innovation steht hoch im Kurs
Schlechtes Parkverhalten aller MA, dies sollte optimiert werden, Anreiz,Sanktion,Kennzeichnung der Parkfläche
Talente u. Wissen an der Basis wird nicht optimal genutzt, das Wissen Älterer kann noch besser genutzt werden.
Wurde stark verbessert, Ziele werden gut platziert mit Vertrauen u.Wertschätzung
Fast schon zu viel u. Überzogen,es geht uns gut
Teilweise.zu viel Verpackung u.Abfall
Teamwertschätzung ist ganz oben..
Ist stark besser geworden
Starke Verbesserung der letzten Jahre spürbar, man wird gebraucht
Gutes Arbeitsequipment,sauberes. Umfeld,
Gute Unternehmens-u.Bereichskomm. Noch Luft..n.o.
Es bleibt wieder mehr inhouse,gute Projekte!Aber Zeitdruck,
Das Geld kommt Pünktlich, das Unternehmen steht für Gutes, die Produkte helfen anderen. Das Treibt mich auch weiter an. Würden wir Konsumgüter Produzieren wäre ich schon lange weg.
Man wirbt mit Benefits die zum Standard gehören und keine Besonderheit bei Ottobock darstellen. Werbt doch mit dingen die andere nicht anbieten. Coorperate Benefits und JobRad bietet selbst der kleinste Unternehmer an.
Sich an die Eigenen Reglungen halten, gerade beim Gehalts System und nicht ständig von Vorgesetzten hören das kein Budget da ist, obwohl das Laut eigner Unternehmensaussage davon nicht abhängig ist.
Ein Danke ist immer mal zu hören keine frage, aber das ist auch schon alles. Große Reden von Fairness, spiegeln sich im Gehalt aber nicht wieder.
Je nachdem wo man Arbeitet, nicht jeder hat den Luxus von Homeoffice und Flexiblen Arbeitszeiten. Ein Ausgleich bekommt man hier jedoch nicht.
Es wird einiges geboten keine frage, Interne Wechsel eher schwierig da vieles unter der Hand weggeht.
Das gibt es gar nicht, jeder schaut auf sich um nicht ins Kreuzfeuer zu geraten. Kann man niemandem Persönlich nehmen. Jeder hat sein Packet zu tragen.
Kein Vertrauen, Nur um eigene Interessen bedacht, war schonmal besser wird immer schlechter
Kommt immer auf die Jahreszeit und Abteilung an. In einigen Bereichen fehlt es definitiv an Klimatisierung im Sommer. Geräuschpegel hier und da zu hoch. Wer 8h am PC sitzt und dabei die Anlagen im Rücken hat ist froh zuhause zu entspannen.
Daran muss gearbeitet werden, es könnte um einiges besser sein.
Gehalt ist grundsätzlich nicht das schlechteste, jedoch stellt sich das Unternehmen ständig dar als wenn es Top wäre. Inflation Ausgleich ist in weiter ferne. Die Arbeit wird mehr und das Gehalt passt sich nicht an.
Aus meiner Sicht eher nicht da wo es sein sollte.
Aufgaben sind vielfältig und das ist auch gut so, jedoch spiegelt sich das im Gehalt nicht wieder. Machst du mehr wie andere und bist vielseitig einsetzbar bekommst du nichts dafür. Das Gehalts System ist aber eigentlich darauf ausgelegt.
Exzellente Work-Life-Balance (Homeoffice, Ortsunabhängigkeit); starkes Einstiegsgehalt
Nach Börsengang keine Mitarbeiter-Optionen; Benefits ausbaufähig
Transparenz erhöhen; weniger Outsourcing
Die Atmosphäre ist grundsätzlich positiv, vor allem dank engagierter Kolleginnen und Kollegen. Die hohe Arbeitsbelastung in manchen Phasen kann jedoch die Stimmung zeitweise drücken.
Durch Homeoffice-Möglichkeiten und standortunabhängiges Arbeiten ist die Work-Life-Balance ausgezeichnet. Flexible Zeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden, aber nicht immer gezielt oder strukturiert. Karriereentwicklung hängt stark von Eigeninitiative ab.
Fixgehalt sehr kompetitiv. Variable Vergütung und Benefits könnten verbessert werden.
Nachhaltigkeit wirkt als strategischer Schwerpunkt.
Der Zusammenhalt im Kollegium ist herausragend. Man unterstützt sich gegenseitig, tauscht Wissen aus und arbeitet lösungsorientiert zusammen.
Die Führungskräfte sind fachlich kompetent, aber häufig zu beschäftigt. Eine Führungsebene darunter fehlt teilweise, wodurch Ansprechpartner und Guidance im Alltag weniger verfügbar sind.
Die interne Kommunikation ist verbesserungswürdig. Informationen kommen nicht immer rechtzeitig oder vollständig an, wodurch Abstimmungen erschwert werden.
Das Unternehmen bemüht sich um faire und gleichberechtigte Behandlung.
Es gibt grundsätzlich spannende Aufgabenfelder, aber diese treten eher selten auf. Viele Tätigkeiten werden an externe Dienstleister abgegeben (z. B. Marketing, IT Support), was eigene Gestaltungsspielräume einschränkt.
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Nettes Team und Umgang auf Augenhöhe.
Ungerechte Bezahlung von Werkstudierenden (14–16 € sind nicht mehr zeitgemäß). Keine Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Keine vermögenswirksamen Leistungen. Weniger Urlaubstage als andere Teilzeitkräfte. Keine Berücksichtigung vorhandener Qualifikationen (z. B. abgeschlossenes Studium oder Ausbildung). Gleiche Leistung wie andere, aber deutlich schlechtere Rahmenbedingungen. Kein langfristiger Anreiz für junge "Talente", im Unternehmen zu bleiben. Genau deshalb habe ich mich dazu entschieden, das Unternehmen nach Ablauf meines Jahresvertrags zu verlassen, obwohl ich die Möglichkeit gehabt hätte, zu verlängern und mein Team mich gerne behalten hätte. Aber durch die ständige Sorge, finanziell nicht über die Runden zu kommen, war eine weitere Zusammenarbeit für mich leider nicht mehr tragbar. Ich denke, genau das ist ein Grund, warum Ottobock immer wieder gute Nachwuchskräfte verliert, weil bereits im Werkstudium an der falschen Stelle angesetzt wird und so viel Potenzial verloren geht. Deshalb empfehle ich Ottobock als Arbeitgeber für Werkstudenten nicht weiter.
Viele Werkstudierende leben nicht mehr bei den Eltern, sondern müssen Miete, Semesterbeiträge und sämtliche Fixkosten selbst tragen. Trotzdem gibt es keine Möglichkeit, diese Belastung durch eine faire Bezahlung abzufedern. Ich selbst habe 20 Stunden pro Woche gearbeitet – jede Woche. Und trotzdem hatte ich regelmäßig finanzielle Sorgen, weil das Gehalt einfach nicht ausreicht, um über die Runden zu kommen. Auch im Vergleich mit anderen Unternehmen in der Region liegt Ottobock, meiner Einschätzung nach, beim Gehalt für Werkstudierende eher am unteren Ende. Das war letztlich auch der Grund, warum ich mich bewusst gegen eine Verlängerung meines Vertrags entschieden habe. Ein Stundenlohn von 14 oder 16 Euro ist in der heutigen Zeit schlicht nicht mehr angemessen. Es wäre aus meiner Sicht ein wichtiges Signal, wenn das Unternehmen auch intern für mehr Fairness & Gleichbehandlung sorgen würde, besonders bei jungen Mitarbeitenden, die viel leisten, aber strukturell benachteiligt sind. Es wird im Unternehmen viel über Diversity gesprochen. Ich finde, man sollte diesen Begriff auch auf die Lebensrealität der Mitarbeitenden ausweiten und da ansetzen, wo echte soziale Sicherheit geschaffen werden kann: durch faire Bezahlung. Werkstudierende dürfen nicht länger wie Arbeitskräfte zweiter Klasse behandelt werden.
Ich habe mich im Team jederzeit wohl und respektiert gefühlt.
Das Unternehmen hat nach außen ein starkes Image, gerade im Bereich Innovation & Inklusion. Intern merkt man aber schnell, dass dieses Bild nicht für alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen gilt. Wer z. B. als Werkstudierender startet, spürt wenig von der viel kommunizierten Wertschätzung und Fairness.
Durch HomeOffice und flexiblen Arbeitszeiten hatte ich eine gute Work-Uni-Life-Balance.
Sehr oft keine Chance auf Übernahme nach dem Studium in der Abteilung.
Hier treffen alle Kritikpunkte zusammen, die ich bereits angesprochen habe, denn beim Thema Gehalt un Sozialleistungen wird die Ungleichbehandlung von Werkstudierenden besonders deutlich.
Werkstudierende übernehmen bei Ottobock verantwortungsvolle Aufgaben, arbeiten oft eigenständig und leisten einen echten Beitrag zum Unternehmenserfolg. Dennoch erhalten sie deutlich schlechtere Rahmenbedingungen als festangestellte Teilzeitkräfte mit vergleichbarem Stundenumfang: weniger Urlaub, keine Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, keine vermögenswirksamen Leistungen.
Besonders enttäuschend ist, dass es keinerlei Differenzierung nach Qualifikation gibt. Wer mit abgeschlossener Ausbildung, fertigem Bachelorstudium oder anderen relevanten Vorerfahrungen einsteigt, wird dennoch nach dem gleichen Stundensatz bezahlt, aktuell 14 oder 16 Euro. Das ist in der heutigen Zeit mit Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten schlicht nicht mehr realistisch.
Alles in Ordnung gewesen.
Hier war in meinem Team alles Top.
Hier ist mir nichts negatives aufgefallen.
Ich hatte einen tollen Vorgesetzten.
Die flexiblen Arbeitsbedingungen sind auf den ersten Blick wirklich stark: Homeoffice ist jederzeit möglich, es gibt keine festen Arbeitszeiten & das lässt sich super mit dem Studium und dem Privatleben vereinbaren. Technisch ist alles gut ausgestattet & man arbeitet auf Augenhöhe mit dem Team.
Gleichzeitig arbeiten Werkstudierende unter spürbar anderen Rahmenbedingungen als Teilzeitkräfte mit einem regulären Vertrag, obwohl der Stundenumfang vergleichbar ist. Das wirkt an vielen Stellen nicht zeitgemäß & auch nicht fair. Wenn Verantwortung übernommen wird, sollte auch die arbeitsvertragliche Basis stimmen.
Insgesamt wird gut und offen kommuniziert. Gerade im direkten Team gab es einen sehr transparenten Austausch. Die vielen englischsprachigen Unternehmensnachrichten könnten allerdings für manche zur Hürde werden, da wäre eine deutsche Übersetzung sinnvoll.
Der Begriff „Gleichberechtigung“ sollte nicht nur für Themen wie Herkunft, Geschlecht oder Identität gelten, sondern auch für die Art der Anstellung.
Werkstudierende übernehmen bei Ottobock anspruchsvolle Aufgaben, tragen Verantwortung und leisten einen wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Trotzdem werden sie nicht gleichbehandelt: 24 Urlaubstage statt 30, keine Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, keine vermögenswirksamen Leistungen, obwohl sie mit einem 20-Stunden-Vertrag wie ganz normale Teilzeitkräfte arbeiten.
In meinen Augen fehlt hier die faire Wertschätzung auf struktureller Ebene. Wer Verantwortung erwartet, sollte sie auch entsprechend entlohnen und gleiche Spielregeln für alle schaffen, unabhängig vom Vertragsstatus!
Meine Aufgaben waren vollkommen in Ordnung.
Gute Gehälter
Ständige Zwist zwischen Management und Betriebsrat
Harmonisierung und Standardisierung
Die für mich momentan noch interessante & vielschichtige Tätigkeit in meinem Bereich.
Das die Firmenleitung mir durch ihre Politik immer mehr den Spaß an meiner Arbeit nimmt.
Dass man seit geraumer Zeit manche höheren Führungspositionen nach einer Art „Heuschreckenprinzip“ besetzt (Kommen-Schaden anrichten-dabei unheimlich viel Geld verbrennen bzw. einstecken-verschwinden). Das schadet dem Unternehmen langfristig wirtschaftlich und im Ansehen bei Mitarbeitern und Kunden und wirkt sich negativ auf die Motivation der Mitarbeiter und das Vertrauen in die Unternehmensführung besonders an meinem Standort aus.
Gilt nur für den Standort Königsee: Sich wieder mehr auf die Werte des Firmengründers besinnen.
Mit Stärken, wie Kundenorientierung, Qualität, Inovativität & kreativen Lösungen und gutem Service die Kundenzufriedenheit erhalten und dadurch im Markt wachsen und nicht mit Einheitsbrei & Massenproduktion einer Politik des Größenwahns & der Gewinnmaximierung folgen wie die Marktführer der Rollstuhlbranche.
Unter den Kollegen innerhalb des Teams sehr gut, in Bezug auf die Firmenpolitik eher nicht
Ich würde persönlich gern wieder mehr gutes über meine Firma erzählen. Da es daran aber zur Zeit aus meiner Sicht sehr mangelt, vermeide ich Kommentare weitgehend. Aber manchmal muss der Frust auch mal heraus.
Wird gut unterstützt und gefördert
Die Arbeit würde ich jederzeit auch ohne Entgeld machen. Für das Ertragen der immer unsinnigeren „Zielsetzungen“/ Zwänge durch die Firmenleitung reicht die Bezahlung aber langsam nicht mehr aus
Zwingender Mülltrennung innerhalb der Firma steht das Zusammenschütten des Mülls beim Entsorgen in den selben Müllwagen entgegen. Tatsachenbericht
Im Team sehr gut, abteilungsübergreifend hat es aber sehr abgenommen, da jeder nur noch tut, wofür er bezahlt wird
Kann ich nicht universell beantworten. Für mich persönlich ist die Wertschätzung durch meinen direkten Vorgesetzten hoch. Bei den höheren Führungsetagen kann ich das nicht behaupten.
Bewertung nur auf direkten Vorgesetzten bezogen. Das Miteinander ist sehr gut. Er versucht mit uns das Beste aus dem Unsinn der Produktions-/ Geschäftsführung zu machen. Der Vorgesetzte ist aber auch nur ein Mensch & muss tun, was ihm befohlen wird, wenn er seinen Job behalten will.
Bewertung für meinen persönlichen Arbeitsbereich
Die Arbeit ist nach wie vor unheimlich interessant, der Spaß daran wird aber durch die neuen Regulierungs- & „Optimierungs“-Maßnahmen der Produktionsleitung immer weiter verringert
Pünktliche Lohn- und Urlaubsgeldzahlungen, Stellung von Arbeitsshirts, Arbeitsschuhe könnte es 2 mal pro Jahr geben denn keinen Schuh trage ich öfter und länger im Jahr als meine Arbeitsschuhe, Duschmöglichkeiten
Bürokratisierung und Kontrollwahn
Es sollte mehr auf die Leistung Einzelner geschaut werden z.B. vorrausschauendes Arbeiten in der Produktion im 1, 2 oder 3 Schicht-System zwecks abarbeiten priorisierter Aufträge, Materialverschwendung und Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz, auch in Lagerräumen, Wiegestationen etc., als am Ende des Monats auf den Durchschnitt zu schauen (der sicherlich im Rahmen, aber noch zu verbessern ist), denn meiner Meinung nach halten einige fleißige Mitarbeiter diesen Standard auf dem Level und bügeln somit die Minderleistung Anderer aus.
Eine Feststellung dieser Aussage kann nur bestätigt oder widerlegt werden wenn sowohl Schichtkoordinatoren und Abteilungsleiter unabhängig voneinander und vom Wissen der Produktionsmitarbeiter diese Punkte über einen bestimmten Zeitraum kontrollieren um festzustellen ob es dauerhaft bei bestimmten Schichten zu Auffälligkeiten kommt z.B. "hab ich nicht gesehen", "hab ich nicht gewusst", "wollte ich noch machen". Oft gehört, aber es ändert sich nichts weil es keine Konsequenzen für Bequemlichkeit gibt.
Den hohen Purpose Menschen mit Einschränkungen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Die altmodischen Strukturen und den Umgang mit den Mitarbeitern.
Viele Probleme sind organisatorischer / struktureller Natur. Die Mitarbeiter können Probleme in der Regel sehr konkret benennen, es fehlt aber die Feedback-Kultur diese Vorschläge anzunehmen und dann auch umzusetzen.
Kleiner Tip: Fragt doch z.B. einfach mal die Mitarbeiter welche Benefits sie sich wünschen würden, das kann ja auch Kostenneutral erfolgen (VWL Zuschuss statt Gehaltsrunde z.B.) es wird aber nicht mal gefragt.
Andere Probleme betreffen das allg. Mindset im neuralgischen Positionen im mittleren bis oberen Management. Hier einen deutlichen Wandel herbeizuführen halte ich mittlerweile ohne große personelle Änderungen für aussichtslos.
Die Atmosphäre ist sehr stark vom jeweiligen Team / Abteilung abhängig. Grundsätzlich ist Ottobock sehr gut darin mit seinem starken Purpose zu werben und tut dies auch gegenüber den Mitarbeitern.
Die "Außenwerbung" stellt aber immer wieder Werte in den Vordergrund die dann nicht dem Umgang mit den Mitarbeitern entsprechen. Es ist keine Katastrophe, aber man sollte sich als Bewerber nicht vom Marketing blenden lassen.
In den letzten Jahren kommt es vermehrt zu Differenzen zwischen Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft. Das geht auch zu lasten der Arbeitnehmer da Grabenkämpfe über die Unternehmenskanäle ausgetragen werden und man als Mitarbeiter zwischen den Stühlen sitzt.
Durch das immer noch sehr großzügige Mobile Work Agreement und die schlechte Standortsituation sind die Büroflächen in der IT mittlerweile überwiegend verwaist. Wer persönlichen Austausch sucht ist hier eher an der falschen Adresse. Da die Einführung der remote-Kultur sehr ad-hoc durch Covid erfolgte und nicht in ein größeres Konzept eingebettet ist, findet keine Kompensation des fehlenden Austauschs statt. Das führt z.T. so weit, dass man jahrelange Kollegen nie physisch sieht.
Als einer der größten Arbeitgeber in der Region grundsätzlich eine begehrte Adresse. In Wirtschaftszeitungen immer noch als "Hidden Champion" des deutschen Mittelstands geführt. Der Purpose und die lange Historie spielt hier natürlich auch eine große Rolle.
Wer hier arbeitet, muss sich aber darauf einstellen im Bekanntenkreis den ein der anderen spöttischen Kommentar über den Inhaber ab zu bekommen. Da muss man dann drüber stehen, oder es mit Humor nehmen. Zu dem Thema gibt es deutlich mehr Presse als zu den Leistungen des Unternehmens.
Zwar-Team abhängig aber in der Regel sehr großzügige Mobile-Work Regelung die, sofern der Job es erlaubt, auch 100% remote zulässt. Arbeitsort ist aber auf Deutschland beschränkt. Sabaticals, Workations oder EU-weites Arbeiten ist nicht gewollt. Aus IT-Sicht bieten andere Unternehmen hier mittlerweile deutlich mehr. Die 4-Sterne beziehen sich hier auf das Gesamtunternehmen.
Urlaubsplanung ist sehr Stellenabhängig, muss/soll weit im Vorraus erfolgen und bedarf ggf. der Absprache mit Kollegen. Das ist in größeren Organisationen aber üblich.
Gleitzeitmodell mit Arbeitszeitkonto. Wochenendarbeit ist selten, kann aber 1-4x im Jahr vorkommen.
Arbeitszeitanpassungen sind idR möglich, aber immer inidvidualvertraglich zu regeln. Ein Framework dafür gibt es nicht.
Sicherlich der stärkste Driver in der Bewertung. Es handelt sich natürlich ganz klar um kein Wohlfahrtsunternehmen und manche Maßnahme ist eher Marketing als Gutmenschentum, aber man kann dem Unternehmen nicht vorwerfen, dass es sich nicht für Menschen einsetzt.
Hier rein auf die IT bezogen:
Es ist Möglich innerhalb der IT Karriere zu machen, leicht ist es aber nicht.
Es gibt keine strukturierte Karriereplanung und bei Neubesetzungen werden bevorzugt Externe eingestellt statt Mitarbeiter in Positionen zu entwickeln.
Eine langfristige (mehr als das aktuelle Jahr umfassende) Personalplanung scheint / ist nicht vorhanden und damit sind Aufstiegsmöglichkeiten reiner Opportunismus.
Der starke Wachstumskurs in den letzten Jahren in der IT, der o.g. Opportunismus möglich machte, wurde deutlich zurückgefahren. Das verschlechtert die Aussichten natürlich.
Auf operativer Ebene funktioniert die Kommunikation gut bis sehr gut. Über Abteilungen hinweg entstehen bisweilen die üblichen Grabenkämpfe, die sich in mittleren bis großen Unternehmen auftun, aber das hält sich im Rahmen.
Natürlich sehr abhängig vom Team in dem man landet. Ich versuche hier auch nicht persönliche Befindlichkeiten zu bewerten. Allerdings herrscht im mittleren Management die höchste Fluktuation und das wird seine Gründe haben.
Ich hatte im Laufe der Jahre sehr gute und sehr schlechte direkte Vorgesetzte, durch die Fluktuation und Umstrukturierungen ist es aber schwierig sich langfristig mit jemandem zu arrangieren.
Organisatorische Änderungen in letzter Zeit gehen aber eher zu lasten der Mitarbeiter (unnötige Aufgabe von festen Büroarbeitsplätzen, Auslagern der Produktion ins Ausland)
Zudem hat der einzige Supermarkt in der Nähe mittlerweile dauerhaft geschlossen. Eine Kantinenkultur existiert in Duderstadt nicht. Es gibt seit 10 Jahren einen Raum mit Indoor-Imbiss der aber von sehr schwankender Qualität und nicht subventioniert ist. Die IT-Küchenzeile war früher hoffnungslos unterdimensioniert, da aber eh fast keiner mehr vor Ort ist, ist das kein Problem mehr.
Die Arbeitsplatzausstattung vor Ort ist gut (ergonomische Arbeitsplätze, Klima, aber furchtbarer Kaffee). Dort wo der eigene Schreibtisch gestrichen wurde gibt es idR eine Home-office Ausstattung, freie Gerätewahl oder Home-office Zuschüsse werden aber nicht gezahlt. Da ist noch Luft nach oben.
Eine Zeit lang gab es große Probleme mit der lokalen Netzwerkinfrastruktur, das ist aber besser geworden.
Wie schon oft erwähnt das größte Problem in diesem Betrieb. Hier kann nur das wiederholt werden, was schon häufig gesagt wurde. Es ist nicht so dass der Führungsetage das Problem nicht bekannt wäre, mittlerweile werden jährliche Zufriedenheits-Umfragen bei den Mitarbeitern durchgeführt, die auf genau dieses Thema zeigen. Die abgeleiteten Maßnahmen gehen aber nicht an den Kern (Intransparenz, Misstrauen und das Kleinhalten der Mitarbeiter) sondern versuchen stattdessen mit Alibi-Maßnahmen die GF zu schützen.
Es gibt immer wieder auch vereinzelte Lichtblicke auf der mittleren Management-Ebene, die blieben dann aber aus eben jenen Gründen oft nicht lange bzw. dauerhaft. Stichwort: Die Guten gehen.
Gemessen an Unternehmensgröße und Komplexität leicht Unterdurchschnittlich für eine 40h Woche.
Benefits beschränken sich auf das was wirklich jeder hat (Jobrad ohne Zuschüsse, Corporate Benefits Zugang), oder gesetzlich verpflichtend ist (VWL mit gesetzl. Mindestzuschuss). Zusätzliche Betriebsrenten oder nennenswerte Boni gibt es nicht. Funfact: Es gibt nicht mal Rabatt auf die hauseigenen Orthesen, wenn man eine braucht. Z.B. nach einer Sportverletzung.
Seit einigen Jahren gibt es einen Haustarif, der allerdings unter IG Metall-Niveau liegt.
Der Vorteil: Ottobock ist immer noch ein wachsendes Unternehmen in dem diverse Innovationsprojekte stattfinden. Abhängig von der Position sind also Budget und Möglichkeiten vorhanden.
Durch die sehr sprunghafte strategische Steuerung ab dem oberen Management ist Planbarkeit aber an vielen Stellen nicht vorhanden. Ich habe mehrfach erlebt, dass für Projekte Stellen oder ganze Teams geschaffen wurden und als die Mitarbeiter dafür da waren das Projekt entweder verschoben oder gestrichen wurde. Für Bewerber stellt das natürlich ein großes Risiko da, da die Stelle dann gerne mal nicht (ganz) der Ausschreibung entspricht.
So verdient kununu Geld.