31 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
31 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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31 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Firma sieht den Bewerber im Bewerbungsgespräch als Bittsteller.
Bereits die Ausschreibungen beschreiben ausführlich wie „Du“ das Unternehmen überzeugen kannst, aber wenn es um „was wir bieten“ geht, wird es sehr sehr dünn.
Es wird ohne weitere Bemerkung zu einem Erstgespräch eingeladen, zu einer Zeit, die eher der Recruiterin passt, als einem Bewerber, der zeitgleich noch eine Stelle hat.
Zwar wird sofort betont, wie ausführlich die Vorab-Filterung ist, aber bei dieser Filterung wird das Thema Gehalt vermutlich komplett ausgegrenzt. Selbst wenn die beiden Vorstellungen hier sehr deutlich abweichen, wird der Bewerber eingeladen. Der Unterschied ist nicht mehr „Verhandlungssache“, sondern so weit entfernt dass eine Einladung fast schon als eine Beleidigung an die eigene Wertschätzung gedeutet werden kann.
Das Ganze wird aber erst am Ende des Interviews mit „wir können natürlich nicht den Gehaltswunsch entsprechen“ erwähnt.
Zur Einordnung: Die angebotene Bezahlung beinhaltet keinerlei Boni und ein Fixum, das locker 30% unter Head of Positionen von ähnlichen Stellen und Unternehmen liegt.
Obwohl das Gespräch von einer Führungsperson im HR Bereich durchgeführt wurde, wirkte es trotzdem sehr holprig und das übergreifende Ziel des Unternehmens sollt man „selber herausfinden“.
Meine Absage gab es schnell.
Es sollte dem Unternehmen zu denken geben, dass die Stelle schon länger ausgeschrieben ist.
Das zum Bewerbungsprozess Absagen dazu gehören ist verständlich und gehört dazu. Aber warum ich erst eine Zusage zum zweiten Kennenlerngespräch mit dem Unit Director bekomme und 24h später eine völlig unpersönliche Absage ist für mich nicht nachvollziehbar. Ihr erwähntet im Erstgespräch eine hohe Fluktuation und wenig professionelle Strukturen, die ihr ändern wollt. Doch die Intransparenz der Entscheidungen (ein kritischer Faktor laut vergangener Bewertungen) herrscht offensichtlich noch immer vor.
Die Gespräche waren durchweg freundlich und wertschätzend, sowohl online als auch vor Ort. Besonders im zweiten Gespräch hatte ich den Eindruck, dass es eigentlich nur noch an meiner Entscheidung liegt – das wurde mir auch so signalisiert. Nach einem Prozess von fast drei Monaten und einer langen Anreise zum persönlichen Gespräch hatte ich daher mit einer Zusage gerechnet.
Umso überraschender war dann die Standard-Absage ohne Erklärung. Auf meine Nachfrage nach Feedback habe ich leider auch keine Rückmeldung erhalten. Das war schade, denn nach so einem langen und intensiven Prozess hätte ich mir etwas mehr Transparenz gewünscht.
Verbesserungsvorschläge
- Bewerbungsprozesse kürzer und klarer strukturieren
- Wenn im Gespräch fast schon eine Zusage ausgesprochen wird, sollte die Entscheidung dazu passen
- Nach einem Vor-Ort-Gespräch mit weiter Anfahrt wäre eine schnelle und persönliche Rückmeldung angemessen
- Statt einer Standard-Absage wären ein paar Sätze Feedback fair gewesen
Ich habe mich kürzlich auf eine Stelle als COO beworben und war von der unpersönlichen und wenig wertschätzenden Absage enttäuscht.
Ein solches Feedback spiegelt ein mangelhaftes Bewerbermanagement wider!
Verbesserungsvorschläge:
- Personalisierung: Standardisierte Absagen ohne Bezug zur individuellen Bewerbung wirken lieblos.
- Wertschätzung: Eine wertschätzende Formulierung, die die investierte Zeit anerkennt, ist essenziell.
- Konstruktives Feedback: Statt pauschaler Aussagen sollten konkrete Gründe für die Absage genannt werden.
- Kommunikation: Schnelle und klare Kommunikation ist entscheidend für eine positive Candidate Experience.
Bereits zum zweiten Mal bei diesem Unternehmen beworben und muss zum jetzigen Zeitpunkt sagen, leider meine Zeit falsch investiert!
Weder eine Eingangsbestätigung erhalten und dann einfach ghosting oder besser, vollkommenes Stillschweigen vom Unternehmen.
Hat man hier gutes Benehmen im Bewerbermanagement vergessen und das bereits zum widerholten Mal?!
Als Bewerber investiert man einige Zeit an Recherche, Zusammenstellen der Unterlagen und sendet private Daten zu, um sich dann selbst fragen zu müssen, wo bleiben meine Daten, wer bekommt die zu lesen und ganz ehrlich, es ist nicht viel Aufwand und auch nicht schwer, die klassischen Eingangsbestätigungen und Absagen zu verwenden.
Aber was lehrt uns die Erfahrung - es hat immer mindestens einen Grund warum aus einer Sache nichts wird.
Meine Zeit werde ich auf alle Fälle nicht mehr hier investieren!
Bitte sagt doch den Teilnehmern wenigstens ab! So ein verhalten ist wirklich das aller letzte & gibt auch kein gutes Bild ab!
In einem Bewerbungsgespräch geht es für den Arbeitnehmer darum, das Unternehmen kennenzulernen und alles über seine zukünftigen Aufgaben und Anforderungen zu erfahren. Es geht um den respektvollen und konstruktiven Austausch, bei dem beide Seiten die Möglichkeit haben, mehr übereinander zu lernen – hier hatte ich leider einen anderen Eindruck:
Anstatt den Bewerber zu evaluieren, versuchen dessen Stärken rauszufinden und gemeinsam einen Weg zu finden diese gewinnbringend ins Unternehmen einzufügen, werden anhand banaler Fragestellungen voreilige Schlüsse gezogen.
Das Gespräch wurde vorzeitig beendet, an einem Punkt, wo noch nicht mal versucht wurde essenzielles über den Gegenüber herauszufinden oder überhaupt sich selbst und die Anforderungen des Jobs vorgestellt zu haben.
Beide Seiten wussten im Prinzip noch gar nichts voneinander, aber anstatt zu versuchen sich zu begegnen wird unvermittelt abgebrochen.
Mein Eindruck ist, als ob sich die Geschäftsführung irgendeine triviale Qualifikation in den Kopf gesetzt hat und sobald der Bewerber diese nicht erfüllt ist er halt ausgeschieden.
Man könnte (bis auf diesen einen Punkt) die ideale Ergänzung fürs Team, Experte im Fachbereich sein und vielleicht sogar noch zu einem lukrativen Preis arbeiten... und würde nicht mal dazu kommen diese Fähigkeiten überhaupt vorzustellen.
Das ist nicht nur äußerst unprofessionell sondern auch unwirtschaftlich und wenig zielführend - eine Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Gut zu erkennen ist allerdings, was bei interner Kommunikation im Unternehmen bei so einem Führungstil zu erwarten ist...
- Mehr Interesse am Bewerber zeigen, statt gelangweilt am dem Handy spielen (egal aus welchem Grund).
- Den Namen seiner Mitarbeiter/Abteilungsleiter im Vorstellungsgespräch sollte man kennen, wenn man diese mit ins Gespräch nimmt.
- Ich habe mich nicht wohl gefühlt, da alles so von oben herab abgelaufen ist. 3 Männer im Raum, geredet hat nur einer und das eher barsch und desinteressiert, deshalb hab ich direkt abgesagt.
1. Sich zum Anfang eines Gespräches dem Bewerber vorstellen
2. Die Bewerber aussprechen lassen
3. Bewerbungsgespräch-Training / Kommunikationsskills ausbauen
So verdient kununu Geld.