9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Professionelle und angenehme Arbeitsatmosphäre, kostenfreie Parkplätze, persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten (verhältnismäßig zur Unternehmensgröße), agiles Mindset der meisten Führungskräfte, Wahrnehmung als Mensch und nicht als lfd. Nummer, ...
Keine klimatisierten Büros, lange Entscheidungswege und -zeiten, wenig WCs, keine kostenfreien Getränke, Mindset des Betriebsrates ggü. Veränderungen
Aus meiner Sicht kommt der Draht zwischen der Administration und dem Fahrpersonal etwas zu kurz. Es sollte außerdem daran gewirkt werden, die Fähigkeit zur Entscheidungsfindung auszubauen. Leider fehlte es häufiger an schnellen und richtungsweisenden Vorgaben aus der Geschäftsführung.
Das kollegiale Umfeld ist, auch über die Grenzen der eigenen Abteilung hinaus, durchweg positiv. Es liegt in der Natur der Sache, dass - gerade während eines Entwicklungsprozesses - Konflikte entstehen. Diese Konflikte in der Sache auszutragen und zielführend zu lösen, ist nach meinem Empfinden grundsätzlich sehr gut gelungen. Regelmäßige Feste und Events tragen dazu bei, die allgemeine Atmosphäre durchweg stabil auf einem hohen Niveau zu halten.
Trotz der zahlreichen Fahrtausfälle der letzten Jahre, arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, sein Image nachhaltig zu verbessern. Hierzu zählen u. a. ein verbesserter Kundenservice, kreisweit neue Haltestellenmasten mit zum Teil Dynamischen Fahrgastinformationssystemen, Echtzeit-Informationen zu Fahrtausfällen und gepflegte Fahrzeuge. Die Fahrzeuge werden vergleichsweise überdurchschnittlich oft gereinigt, um den Kundinnen und Kunden ein möglichst gutes Dienstleistungserlebnis zu erbringen.
Es gibt bei der OVAG keine allgemeine "Home-Office-Richtlinie" oder ähnliches. Die Vorgesetzten stimmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die jeweiligen Bedürfnisse zu HO oder Gleitzeit ab. In der Regel herrscht hier eine Art von Flexibilität, die es einem ermöglicht, Familie und Beruf gut unter einen Hut zu bekommen. Je nach Aufgabenfeld kann der Umfang der anfallenden Arbeiten erhöht sein. Es sollte einem also möglich sein, seine Tätigkeiten zu priorisieren.
Wer Verantwortung übernehmen möchte und sich engagiert, der wird hier Möglichkeiten bekommen, sich adäquat weiterzuentwickeln.
Die Vergütung des Fahrpersonals ist im branchenüblichen Durchschnitt. In der Verwaltung wird bei der Muttergesellschaft OVAG der ETV angewandt, der etwas schlechtere Konditionen bietet als der TV-N. Trotz überdurchschnittlicher Qualifikation und Leistung wurde sich dennoch bemüht, durchschnittlich zu bezahlen. Leider wurde häufig mit dem bestehenden "Lohngefüge" argumentiert, das nicht einfach umgangen werden könne. Dieser mehrmalige Umstand trug leider nicht zu einer Steigerung der Motivation bei und war letztendlich auch ein Grund, weshalb ich das Unternehmen verlassen habe. Ein Schritt in Richtung flexiblere, leistungsgerechte Vergütung wäre mit Sicherheit diskutabel und zielführend.
Das Unternehmen hat 2025 mit der Indienststellung von Wasserstoffbussen den ersten Schritt zur Antriebswende im ÖPNV im Oberbergischen gestartet. Die OVAG verfügt über einen vergleichsweise sehr jungen Fuhrpark, der mittlerweile zu mehr als 75 Prozent von EURO VI-Fahrzeugen, die meisten Mild-Hybrid, besteht. Es gibt allerdings noch kein festgelegtes Ziel, ab wann die Verkehre ausschließlich lokal emissionsfrei erbracht werden sollen. Die OVAG ist auf den gängigen Social-Media-Plattformen vertreten und nutzt verschiedene Medien, um mithilfe von gezielten Kampagnen Fahrpersonal, insbesondere Quereinsteiger, zu rekrutieren. Dabei wird mit der Finanzierung der Fahrerlaubnis geworben. Das ist in der Branche mittlerweile nicht mehr unüblich und durchaus eine gängige Praxis. Die Dienstwagen sind größtenteils vollelektrisch. Dafür stehen auf den Betriebshöfen Wallboxen zur Verfügung, die jedoch nicht für Privat-PKW genutzt werden können.
Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilungen ist stark und nachhaltig ausgeprägt. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es weniger Klatsch und Tratsch "über" andere Abteilungen gegeben hätte.
Die Verwaltung der OVAG ist sehr jung aufgestellt. Das erzeugt eine Dynamik, die manchmal eine Gefahr darstellt, für die "alten Hasen" zu schnell zu viel Veränderung zu bringen. Hier sollte zukünftig mehr Wert darauf gelegt werden, auch die Expertise der dienstälteren Kollegen zu hören und bei Weiterentwicklungen stets auch betonen, weshalb diese Entwicklung notwendig wird unf welchen Mehrwert sie in der täglichen Arbeit ergibt. Da gibt es noch Verbesserungspotential.
In meinem Fall war mein direkter Vorgesetzter ein Paradebeispiel für agile Mitarbeiterführung, für Vertrauen in die Leistung eines jeden einzelnen, für die Integrität, für wegweisendes Verhalten und Handeln - und stets als Vorbildfunktion. In regelmäßigen Feedbackgesprächen bekamen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit, ungezwungen und sehr offen über das was funktioniert, aber auch über das, was nicht funktioniert zu sprechen. Aber auch außerhalb dieser Zeitfenster gab es immer die Möglichkeit, die "offene Türe" zu nutzen und Dinge konkret anzusprechen oder abzustimmen. Regelmäßige Gelegenheit für Austausch gab es in den wöchentlichen Jour Fixe. Wer behauptet, die Stimme des Einzelnen wird bei der OVAG nicht gehört, der weiß nicht um die Werkzeuge, die einem großzügig zur Verfügung stehen.
Es gibt aktuell noch einen Altbau aus den 1910ern und einen Anbau. Beide Gebäude sind inzwischen mit modernen Arbeitsplätzen ausgestattet. Dazu zählen u. a. größtenteils höhenverstellbare Schreibtische, Docking-Stations, Headsets und Spinde für persönliche Gegenstände bei der Nutzung von flexiblen Arbeitsplätzen. Die Büros im Anbau sind hell und freundlich gestaltet, die Räumlichkeiten im Altbau der Zeit entsprechend. I. d. R. steht für jeden Mitarbeiter ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung. Der Ausschank von Kaffee erfolgt über abwechselnde Sachspenden. Es gab leider keine kostenfreien Kaltgetränke für die Mitarbeiter in der Verwaltung. Eine Kantine gibt es ebenfalls nicht, dafür aber mehrere Teeküchen zur Zubereitung von selbst mitgebrachten Speisen. Snack-Automaten stehen im Fahreraufenthaltsraum im gegenüberliegenden Gebäude zur Verfügung.
Die Kommunikation innerhalb der Abteilung ist i. d. R. professionell und auf Augenhöhe gewesen. Es herrscht keine allgemeine "Du-Kultur", was ich als angenehm empfand. Die allermeisten bevorzugen jedoch nach kurzer Zeit das Du. Es ist der Zusammenarbeit aber auch nicht abträglich gewesen, zu siezen.
Geschlecht, Besonderheiten, sexuelle Orientierung, usw. sind hier kein Thema. Auf einen Umgang auf Augenhöhe zwischen allen wird besonderen Wert gelegt. Diskriminierung und Anfeindung werden im Keim erstickt. Ich finde es lediglich schade, dass die Abwicklung des Fahrbetriebs im gegenüberliegenden Gebäude stattfindet. So entsteht teilweise der Eindruck, das Fahrpersonal sei "auf der Teppichetage" nicht willkommen. Dazu muss aber gesagt werden, dass es sich um einen Betriebshof mit langer Tradition handelt, auf dem diese Aufteilung historisch und räumlich so gewachsen ist. Vielleicht ändert sich das in Zukunft ja einmal.
Wer ÖPNV im Herzen hat, der kann hier richtig was bewegen. Wer reinwachsen möchte, wird bald den ÖPNV im Herzen tragen. Bewegen kann hier jeder was!
Moderne Ausstattung und Tolle Kollegen, die alle bestreben das Unternehmen nach vorne zu bringen.
Also ich finde, dass vielen der Bezug nach außen fehlt. Grade langjährige Kollegen scheinen unzufrieden. Ich befürchte aber, dass dies eher daran liegt, dass diese Kollegen gar nicht zu schätzen wissen, wie gut sie es haben. Denn es gibt ständig neue neue Projekte zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. Vielleicht fehlt hier der Bezug nach außen und sie wissen nicht, wie es woanders so läuft.
In Absprache ist viel möglich. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice möglich. Man hat hier alle Möglichkeiten.
Man wird gefördert, wenn man sich reinhängt und was bewirken möchte.
Nach Tarif und zusätzlicher Altersvorsorge. Man wird nicht reich, hat aber ein gutes Einkommen.
Jeder hilft jedem. Jeder hat ein offenes Ohr und man arbeitet gemeinsam an Lösungen. Da kann man sich auf den anderen verlassen.
Immer ein offenes Ohr und regelmäßiger Austausch an festgelegten Terminen.
Regelmäßige Termine mit Vorgesetzten und Kollegen. Probleme werden angesprochen und gelöst. Der Austausch läuft super und man kann viele Ideen mit einbringen.
Man ist hier selbst verantwortlich und kann Projekte gemeinsam gestalten oder auch selbst in die Hand nehmen. Wer sich reinkniet bekommt auch Verantwortung.
Nähe zum Wohnort
Ziele der Geschäftsleitung
Auf die Kernaufgabe konzentrieren: Linienverkehr und nicht Marketing. Das Unternehmen lebt von unser aller Steuergeldern!
O-Ton: Die alten kann man nicht gebrauchen
Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit. Die Büros sind etwas altbacken, aber irgendwie hat das auch seinen Charme.
Fairerweise haben wir besonders bei den Kunden nicht den besten Ruf, aber das wandelt sich auch allmählich. Viele Verkehrsbetriebe sind bei ihren Kunden gerade aktuell nicht besonders beliebt. Auch hier tut man was dagegen, was eben nicht nur oberflächliche Marketingmaßnahmen sind, sondern auch grundlegende betriebliche Änderungen, die das Image fördern sollen und das aus meiner Sicht auch tun
Kann ich nichts gegen sagen. Homeoffice und Arbeitszeiten werden in jeder Abteilung selbst geregelt. Bei uns wird das (auch kurzfristig) mit dem Vorgesetzten und den Kollegen besprochen und gut ist. Vieles ist da möglich.
Natürlich hat man bedingt durch die Betriebsgröße nicht die Möglichkeiten, die man bei einer DB oder großen Verkehrsbetrieben hätte, aber Potential, Wissen und Engagement werden hier gesehen und gefördert. Vieles ist hier in dem Bereich möglich und jeder, der Lust hat, etwas zu bewegen und sich wirklich reinkniet, der wird bei der OVAG auch was.
Das Gehalt ist gut. Man kommt damit gut zurecht und kann sich einen guten Lebensstil leisten. Reich wird man nicht. Durch den aus meiner Sicht schlechteren Tarifvertrag (ETV) ist es eben etwas schlechter als das von vergleichbaren öffentlichen Betrieben, aber dennoch nicht schlecht. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und Mitarbeiterrabatte. Es gibt durchaus Betriebe mit mehr Benefits, aber wir bieten doch schon viele gute Sachen.
Da wird bei uns schon sehr drauf geachtet. Die Bedeutung nimmt auch stetig zu
Es ist einfach toll. Man kann immer zu jedem kommen, wenn man etwas braucht. Man hat nie das Gefühl zu stören. Man hilft sich, unterstützt sich und kann mit den Kollegen auch mal über Privates reden. Viele Kollegen sind mittlerweile für mich auch zu Freunden geworden.
Es ist nicht immer ganz einfach, aber ich bin der Meinung, dass auch das gut funktioniert. Am Ende des Tages zählt bei uns, was für Potential der Kollege mitbringt. Das Alter ist egal
Aus meiner Sicht sind die Führungskräfte handverlesen. Man wird mit Respekt behandelt und kann mit den Vorgesetzten über alles reden. Die Geschäftsleitung kennt ihre Mitarbeiter erstaunlich gut und schätzt sie sehr. Zudem ist es der Geschäftsführung sehr wichtig ihre Wertschätzung gegenüber der Belegschaft auch zu zeigen.
Kann ich nix gegen sagen. Es macht Spaß, man hat Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten, tolle Kollegen, angemessene Ausstattung. Für die Kollegen im Fahrdienst würde ich mir einen flexiblen Dienstplan wünschen, aber an und für sich sind die Kollegen auch mit dem aktuellen Dienstplanmodell nicht unzufrieden
Es war schon schlechter. Als ich vor 2 Jahren angefangen habe, war die Kommunikation je nach dem sehr schleppend. Meist aber tatsächlich von extern, weniger von intern. Aber da hat sich aus meiner Sicht sehr viel zum positiven getan
Kann ich nix gegen sagen.
Die OVAG sprintet geradezu zum Ziel ein moderner Mobilitätsdienstleister zu werden und erwacht dazu aus ihrem Dornröschenschlaf. Das führt dazu, dass man sehr spannende, neue Aufgaben hat und seine eigenen Ideen einbringen kann. Das ist ausdrücklich erwünscht und wird gefördert.
Purpose: an der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung aktiv mitarbeiten
Gesunder Mix aus Praktikern (Busfahrer, die Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in die Verwaltung einbringen) und Akademikern
Aufbruchstimmung und Veränderung durch neue Projekte
Je nach Stelle feste Arbeitszeiten oder flexibel i.S.d. Arbeitnehmers
Einige Mitarbeiter aus dem Fahrdienst haben Regelfunktionen in der Verwaltung (z.B. Beschwerdemanagement) übernommen oder haben Projektverantwortung.
Natürlich bietet die OVAG mit 250 Mitarbeitern und Bezug auf Aufstiegsmöglichkeiten nicht die gleichen Chancen wie ein Großkonzern.
Weiterbildung/Seminare sind gut möglich.
Guter Umgang, gute Zusammenarbeit, respektvoll auf Augenhöhe
Die meisten Büros sind gut eingerichtet, teilweise mit elektrisch verstellbaren Schreibtischen, einige Büros sehen etwas "altmodisch" aus.
Einfluss auf die Aufgaben. Vorgesetzte sind für Vorschläge und Verbesserungen immer zugänglich und fördern dies.
Lohn immer bekommen
Keine Veränderung
Mehr für die Mitarbeiter tun