56 von 170 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsmittel und Büros sind okay.
Sehr schlechte Unternehmenskommunikation, willkürliche Projektbesetzung, keine Weiterbildungsmöglichkeiten, kein Mitspracherecht
Seit geraumer Zeit sehr schlechtes Betriebsklima
Sehr abhängig von Vorgesetzten
Praktisch nicht vorhanden
Durchschnittlich
Es findet ein oberflächliches Greenwashing statt
Gibt wenige ältere Kollegen
Kein Feedback, nahezu keine Entwicklungsmöglichkeiten
Praktisch nicht vorhanden
Frauen verdienen signifikant weniger
Freiheit zu tun was man für richtig hält
richtig schlecht ist nichts
mehr Frauen im Führungskreis
Super nette und engagierte Kollegen
passt
Wir sind eine Beratung, da werden halt Stunden gekloppt
wenn man sich ein Thema zieht, dann darf man Gas geben. Viele nutzen die Chance halt nicht
schon topp im Vergleich zu anderen.
geht immer mehr, aber wird schon drauf geachtet. Alle Dienstwagen sind z.B. Elektrowagen
Mein Projektteam ist mega
alles ok
es gibt solche und solche aber man kann sie sich ja aussuchen
modern, alles da was man braucht
Es passiert viel und es kommt nicht immer alles an.... ok
da merke ich keine Benachteiligung
geile Themen, kommt halt drauf an, was du draus machst
Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
Wertschätzung der Mitarbeiter
Leider nur für die männlichen Kollegen vorhanden
Dass die Mehrheit an Kolleg*innen sehr nett und vertrauenswürdig sind und man immer wieder viel Spaß in der täglichen Arbeit mit dem Team hat. Generell mag ich den Consulting Spirit, Geschäfte machen zu wollen. Ich denke in Summe sind das die einzigen positiven Aspekte für mich.
Führungskräfte teilweise katastrophal und Führungsskills oftmals mehr als ausbaufähig.
Kommunikation zumeist unzureichend und wenig transparent.
Firmenkultur (P3 Family) wird in Praxis m. E. so nicht gelebt - Im Gegenteil, Leute verschwinden still und heimlich und diesen wird auch tlw. noch (auf Nachfrage) eine „schlechte Arbeitsleistung“ nachgesagt oder dass es „iwie nicht mehr so gepasst hätte“, um die Kündigung in der Belegschaft zu rechtfertigen. Obwohl die Entlassenen davor teilweise lange Zeit gelobt wurden. Wie kann man sich von einem auf das andere Jahr als Berater*in so drastisch verschlechtern? Da stimmt etwas gewaltig nicht.
Positiver „Schleier“ wird über das Negative gelegt, um Belegschaft zu beschwichtigen.
Die Kultur und Werte, die P3 vorgibt, werden in Praxis m.E. so nicht gelebt. Mitarbeiter dient der Zielerreichung der Company. Dreht sich der Wind auf dem Markt, werden direkt und unmittelbar Leute entlassen. Kein Arbeitgeber, bei dem man auf lange Sicht eine Perspektive sieht. Im Unternehmen spiegelt sich kein ernsthaftes Einstehen für die eigenen Mitarbeiter*innen. Vllt auch der Grund, wieso so gut wie fast keine älteren Mitarbeiter*innen in der Company sind.
Die eigentlich wichtigen Kernthemen, also die Themen die Berater*innen tatsächlich Sorgen bereiten, werden nur unzureichend behandelt. Es ist sehr seltsam, wenn die Mitarbeiter*innen merken, dass etwas in der Company nicht stimmt und darüber jedoch scheinbar ein "positiver Schleier" gelegt wird.
Lebt Nachhaltigkeit, bei Menschen als auch bei der Geschäftsentwicklung (Long Term). Nicht auf Family tun, denn wenn sich die Gegebenheiten für ein paar Monate ändern, werden direkt Leute entlassen - Teilweise MA hoch gelobt und ein Jahr später hätten sie „schlechte Leistung“ erbracht oder „es hätte iwie nicht mehr so gepasst“.
Es bringt auch nichts „junges Gemüse“ vorzustellen mit coolen Wortgebungen auf Flipcharts, wenn generell eine gedrückte Atmosphäse und ohnehin eine Dissbalance im HR (Führungs-)Kreis herrscht. Man kann Dinge noch so cool verpacken, dies hilft alles nichts im Kontext von immer wieder auftretendem unprofessionellem Verhalten. Menschen sind nicht blöd und spüren Veränderungen. HR ist m. E. nur dein Freund solange es gut in der Company läuft.
Die GF bzw. Führungskräfte sollten Vorbilder sein. Tolle Auftritte bei Firmenevents mit viel (künstlichem) Beifall zeugen noch lange nicht von professionellem Verhalten und dies sollte auch nicht so wahrgenommen werden, als sei die Belegschaft sehr zufrieden. Etwas Demut schadet den "besten" Managern nicht.
Geht die Thematik des guten Führens endlich an. Es zählen keine Argumente wie „zu wenig Zeit“ oder „zu teuer“. Es wird sich nachhaltig auszahlen, wenn ihr einen klaren Entwicklungsprozess für Führungskräfte etabliert, der verbindlich zu gehen ist, wenn man Führungskraft werden will. Keine kurze Nummer, ein langer konstanter Weg, der viele Module beinhaltet. Die Resultate werden sich erst in ein paar Jahren zeigen, dann wird jedoch vieles professioneller und effektiver ablaufen und letztendlich in verschiedensten Bereichen zur Entspannung beitragen. Dazu gibt es zahlreichen Studien. Es bringt auch nichts, oftmals nur akquisestarke Leute zu befördern. Diese sind auch automatisch noch lange keine guten Führungskräfte. Darüber hinaus kommt es mir so vor als wären viele FKs in einem Hamsterrad, haben jedoch selbst nicht die Toolbox, um aus dem Hamsterrad zu kommen. Wenn inhouse gute Führung vorgelebt wird, dann klappt auch das Coaching nach extern, also zum Kunden hin.
Leute die laut sind und vermeintlich gut Reden können, sind noch lange keine guten Arbeitskräfte. Die Arbeit im Daily Business trennt die Spreu vom Weizen.
Kein Micromanagement betreiben - andere Beratungen verteilen Kreditkarten an die Consultants (Stichwort: Vertrauen) - bei euch geben Partner immer noch händisch eingetragene Tankbelege für 27 Euro frei. Auf der einen Seite so viel beschäftigt, auf der anderen Seite minimale Euro Beträge freigeben. Teilweise werden real existierende Kosten willkürlich abgelehnt. Auch Verpflegungsmehraufwände sind zu zahlen, bei Auswärtstätigkeiten bei Kunden. Die Berater*innen geben alles und ihr tut tlw. wegen ein paar Euro rum. Nicht zu vergessen ist, dass jede Beraterin und jeder Berater manuell die Reisekosten einträgt. Wenn ihr die Summe an Arbeitszeit aufs Jahr mit ein paar hundert Mitarbeiter hochrechnet, dann muss man doch selbst merken, dass dies kein professioneller Ansatz ist (Consulting?).
LEBT DIE KULTUR UND DIE WERTE AUCH IN DER PRAXIS, DIE IHR PERMANENT PROPAGIERT.
(REAL) CULTURE EATS STRATEGY!
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von einer seltsamen Kultur. Es wird so verkauft, als wäre die P3 eine große Familie. Nach außen hin wird alles mega cool und locker rüber gebracht. Man muss sich immer vor Augen halten, dass die immer wieder erwähnte "tolle" Firmenkultur und Werte eigentlich nur einem Zweck dienen - man möchte mehr aus den Leuten herausholen. De facto werden Leute und gerade die jüngeren, die noch nicht so ein Standing haben, tlw. ausgenutzt. Mir tut es ebenfalls Leid für die Leute, die nur P3 kennen - quasi hier begonnen haben. Diese denken oftmals, es sei normal pro Woche 70h zu arbeiten und man müsse permanent erreichbar sein (als Junior Consultant (?)). Gerade in manchen Themenfeldern fordern die Partner quasi alles, weil sie von sich ausgehen und für die Firma leben.
Bei Firmenevents wird alles "locker" und "cool" rübergebracht. Die Leute ein wenig bei Lauen halten, wie toll alles ist - derweil verschwinden Leute still und heimlich (werden entlassen und niemand sieht sie mehr). Man muss sich immer die Frage stellen, würde man ein Familienmitglied wirklich so behandeln?
P3 gibt sich als Player im Technology-Consulting Sektor. Ich denke bei Kunden hat dies grundsätzlich eine gute Wirkung. Negativ bei einigen Kunden kommen jedoch die ständigen Firmen-/Partyevents an. Gerade konservative deutsche Kunden denken sich teilweise, wir zahlen so viel an P3 wegen Beratungsleistungen, wieso feiern die die ganze Zeit oder sind nicht erreichbar teilweise Freitags etc.? Manche Kunden fühlen sich zudem „über den Tisch“ gezogen aufgrund der tollen Pitches, aber der weniger guten Arbeitsleistung in Alltag / der Praxis (nach Auftragseingang). Dies hängt sicherlich situativ vom Projekt ab.
Beflügelt wird eine solche Konstellation wiederum von Partnern, die es extrem fördern, wenn man einen Auftrag an Land zieht. Dass daraus ggf. nie mehr eine Folgebeauftragung resultiert, scheint zweitrangig zu sein. Und die Akquise-Consultants haben sogar noch ein Ziel ihres variablen Anteils erreicht. Hier ebenfalls kein nachhaltiger Aufbau von Kundenvertrauen. Es wirkt immer so, als müsse es um das schnelle Geld gehen. Auch wenn Kunden unzufrieden sind und am Ende des Tages kein Auftrag mehr kommt von einzelnen Kunden oder Teilbereichen.
Work-Life-Balance eher schlecht aufgrund geforderter permanenter Erreichbarkeit und dem All-in Vertrag, wobei es keine Überstunden gibt. Eine systematischen Erfassung der gesamten Arbeitszeit für alle Arbeitnehmer (welche Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeit erfasst) empfand man als nicht gut. Untermauert wird das Ganze oftmals noch mit spontanen Vorbereitungen für Pitches etc., die tlw. abends um 17 Uhr auffallen - Deadline nächster Tag 9 Uhr. Es ist zumeist kein vorausschauendes Arbeiten möglich. Oft werden nur Brände gelöscht und ein durchorganisierter Arbeitsalltag (wofür Consulting eigentlich stehen müsste (!)) ist nicht möglich. Wir wollen Kunden beraten und ihnen sagen wie etwas geht, bekommen jedoch selbst die einfachsten Dinge nicht hin. Manche Leute (darunter auch Sportler) vermeiden gezielt Firmenevents, da hier nicht selten wenig getrunken wird. Es ist einfach nicht förderlich für die Work-Life-Balance, wenn man nach einem Firmenevent 2 Tage braucht, bis man wieder im Gleichgewicht ist. Termine 7 Uhr morgens, weil der Partner sonst keine Zeit hat, oder auch teilweise am Sonntag (!) kommen vor. Natürlich gibt es hier keinen Zuschlag für Arbeit an Sonn-/Feiertagen.
Tatsächlich gibt es keine standardisierte Vorgehensweise, wie Karriere und Weiterbildung gestaltet wird. Man beruft sich ohnehin immer auf die ganze freie Gestaltung bei der P3 (Totschlagargument). De facto wird jedoch keine Harmonisierung bzw. Standardisierung des Entwicklungspfades mit flexiblen Komponenten in der Karriere / Weiterentwicklung forciert. D.h. es tümpeln Leute teilweise jahrelang auf selber Stelle herum, bekommen weder Schulungen noch Zertifizierungen, andere wiederum bekommen nur Schulungen, wenn dies strategisch für die Unternehmung wertvoll ist. Dies hat jedoch aus Perspektive der Berater*innen nichts mit einer Roadmap zu tun, wie man, in welchen Zeitabständen, bei guter Leistung, weiterkommt bzw. gefördert wird.
Oft sollen Consultans inhouse Schulungen (neben ihrem regulären Projekt / ihrer regulären Projekte, auf denen sie gestafft sind) halten. Qualitativ sehr hochwertige, von extern gehaltene Schulungen, finden nicht sehr häufig statt. Teilweise will man Zertifizierungen nach extern verkaufen, zertifiziert aber seine eigenen Leute selbst nicht.
Das Gehalt würde ich als branchenüblich einstufen, nicht sonderlich gut, nicht sonderlich schlecht. In jedem Fall ist es kein extrem gutes Gehalt, wenn man die Überstunden, die permanente Fahrerei zu irgendwelchen Standorten und Kunden, die geforderte Erreichbarkeit spät abends und an Wochenenden sowie immer wieder aufkommende spontane Themen (Pitches, etc.) neben der normalen Arbeit mit einrechnet. Es besteht ein All-in Vertrag. Es gibt also keine Überstunden. Die Zeit, die man auf Autobahnen, in Zügen, an Flughäfen etc. verbringt, zahlt einem niemand, dies muss man sich immer verinnerlichen. Es gibt jedoch auch Firmen, die noch schlechter zahlen.
Ganze Themenfelder (Abteilungen) fliegen teilweise 1x pro Jahr mit 40-80 Leuten quer in Europa umher für einen Auslandsworkshop. Bei der Anzahl an Themenfeldern kann dies nicht umweltbewusst sein. Aufenthalte, die mit Zug oder Bus zu erreichen sind, tun es auch für ein tolles Themenfeld-Erlebnis. Teilweise wollen sich die Partner übertrumpfen, wer mit seinem Themenfeld das "coolere" Domizil ausgewählt hat. Ebenfalls fahren mehrmals jährlich (tlw. monatlich) Berater*innen durch ganz DE, um an irgendwelchen Firmenevents teilzunehmen. Immer das Gleiche - Ein paar Vorträge/ „News“ aus der Geschäftsführung und dann widmet man sich dem Eigentlichen. Dies ist nicht nachhaltig und zerrt zudem an den Leuten, da ständige lange Events sich in jedem Fall negativ für die Personen auswirken und zudem auch die Arbeitsleistung darunter leidet. Manche Leute fahren teilweise noch (verkatert) am nächsten Tag morgens mit dem Fahrzeug wieder heim. Solange nichts passiert, alles in Ordnung, wäre jedoch schade, wenn mal etwas auf der Autobahn passiert. Somit sehe ich hier sehr wenig Sozialbewusstsein. Man lässt die Leute zwar machen, aber gerade im Consulting (!) muss man Mitarbeiter aktiv schützen.
Der Kollegenzusammenhalt ist oft gut und es besteht zumeist auch ein Teamspirit. Es gibt jedoch Leute, denen man immer wieder sagt, "wenn du dich nur so richtig anstrengst, kannst du alles erreichen" und hier muss man aufpassen. Hier ist ein nicht unerheblicher Anteil (jedoch nicht die Mehrheit) auf das eigene Vorankommen fokussiert und lässt einzelne Kolleg*innen auch mal ins Messer laufen. Es gibt Leute, die sich besser fühlen und vorankommen, wenn sie andere schlecht darstellen. Leider werden solche Persönlichkeiten auch oft durch Partner/GF gefördert. Der gesamthafte (negative) Outcome für P3 ist ja erstmal nicht erfassbar.
Es gibt einige Potentials, die noch mit anderen Werten aufgewachsen sind. Diese sind nicht so vorlaut und wären top Führungskräfte - sind jedoch nicht sichtbar. Einige FKs setzen klar auf Leute, die immer eine große Klappe haben (die real im Arbeitsalltag oft miserable Arbeitsleistungen abliefern (Quatschen>Arbeitsleistung)). P3 wäre viel gesünder, wenn Schreihälse weniger Befürworter hätten. Es gibt zunehmend Leute (und darunter leider auch viele der Gen Z), die leider beim Dunning-Kruger-Effekt auf der ganz linken oberen Seite der Skala sind.
De facto gibt es kaum ältere Kollegen. Diese stellen lediglich eine totale Minderheit dar oder sind in der Unternehmensführung tätig. Es stellt sich die Frage, wieso so gut wie keine älteren Mitarbeitere*innen hier tätig sind. Vllt. sind diese nicht so formbar und machen jeden Quatsch mit (für teilweise wenig Geld und exorbitante Anzahl an Arbeitsstunden)?
Auch hier leider negativ. Festzuhalten ist, dass einige Vorgesetzte bereits lange bei P3 arbeiten, tlw. die early birds der Firmengründung. Tlw. wurden/werden Personen gefördert, die gut in Akquise sind -> die dann irgendwann Führungskräfte werden. Das Resultat, manche sind miserable Führungskräfte. Gut in Akquise heißt nicht gleich gut in Führung. Sprüche und Umgangsformen werden gebracht/gelebt, die ich hier aufgrund Restriktionen nicht mal schriftlich erwähnen kann, um nicht gegen kununu Richtlinien zu verstoßen. Befördert werden oft Leute, die gut Aufträge an Land ziehen -> die wiederum viele Leute kaputt machen können und hier eine Resignation der Berater*innen gefördert wird. Was scheinbar der Führung nicht bewusst ist oder man es gezielt in Kauf nimmt, weil trotzdem die Bilanz soweit noch passt. Berater resignieren tlw. innerlich und fahren dann das In-Group Spiel. Also nach der Nase des Partners/FK reden, nur um nicht anzuecken. Ein offener, auf Augenhöhe basierter Umgang, ist nach meiner persönlichen Erfahrung nicht vorhanden. Man dient der Zielerreichung des Partners/der GF, Kritik an manchen Partnern nicht erwünscht. Schütze dich selbst.
Die Arbeitsbedingungen sind gemischt. Getränke und Kaffee gibt´s aufs Haus. Kaltes Essen auch. Dies wird oft als mega Argument angeführt. M. E. nach wird Essen an den Niederlassungen nur zur Verfügung gestellt, da keine Verpflegungsmehraufwände (wenn ein Consultant von Standort X and Standort Y arbeitet/arbeiten soll) gezahlt werden. Es wirkt also für die (jungen) Berater*innen oft mega zuvorkommend. De facto hat dies eine buchhalterische Komponente, Verpflegungsmehraufwände können umgangen werden. In der Praxis machen die Berater*innen von der Küche oftmals keinen Gebrauch, weil sie keine Zeit haben groß rum zu kochen, was letztendlich doch dazu führt, dass man sich schnell unter Stress irgendwo essen holt. Kein Verpflegungsmehraufwand und dazu teures Essen gekauft. Manche Niederlassungen sind gut ausgestattet, andere weniger. Teilweise gibt es gebrochene Stühle, zumeist keine höhenverstellbaren Schreibtische (Stuttgart) und die Atmosphäre in den Büros ist (je nach Standort) nicht so schön. Man kann definitiv mehr tun für die Optik der Büros. Es hat sich jedoch minimal verbessert in den letzten Jahren.
Die Kommunikation ist unterirdisch. Diese findet oftmals nur mit arroganter Note statt., z. B. Verkündung Weihnachtsfeier 2022 - Wie viel Umsatz/Gewinn man eingebracht hat - Rekordjahr - Atmosphäre ähnlich wie bei "Wolf of Wallstreet". Die Führung hört sich selbst gerne reden, aber wenn´s ernster wird.. 2 Jahre später weniger Beauftragungen und Leute werden tlw. still und heimlich entlassen. Wäre es hier nicht toll, wenn man denn schon so viel Umsatz/Gewinn die Jahre zuvor macht, für die Leute, die dies ermöglichten (P3 Family?), einzustehen und nicht zu entlassen, wenn´s ein paar Monate etwas stürmisch wird?
Hier passiert auf Führungsebene viel im stillen Kämmerchen - die Berater*innen bekommen nur wenig/nur Fragmente mit. Werden dann Fragen gestellt, wo ist diese oder jene Person hin ist, wird tlw. gesagt, dass die "Performance nicht so gepasst hätte" oder dass „es iwie nicht mehr so gepasst hat“.
Auch werden Werte, für die man angeblich stand, immer weiter aufgeweicht. Läuft es nicht mehr so gut, macht man auf einmal Defense Beratung, was vor 2 Jahren noch nahezu undenkbar war. Und die GF findet traurigerweise auch immer wieder eigene Partner, die diese Themen treiben.
Wenn der Kunde eine Vollzeit Betreuung möchte, Monday to Friday, dann kann es für Mütter schwierig werden bzw. eigentlich ist wenig Raum für Mütter und deren Entfaltung vorhanden, wenn diese beispielsweise in Teilzeit arbeiten. Wenn man denn schon so "jung" und "hip" ist, dann sollte man doch auch hier ansetzen.
Nicht jede Meinung ist gleich viel Wert. Viel Vetternwirtschaft und jeder Partner bzw. FK hat so seine Lieblinge, die auch aktiv Einfluss auf die Partner nehmen (können). Wenn man nicht aufpasst, ist man schneller auf dem Abstellgleis, als einem selbst lieb ist. Es gab Leute, die kamen aus dem Urlaub zurück und waren vom Projekt abgesägt.
Ehrlicherweise, so meine Erfahrung, sollte man die Projekte annehmen, die einem der eigene Partner auch vermittelt. Es wird in der P3 so getan, als könne jeder alles machen, sprich auch Projekte anderer Niederlassungen/Partner ausführen. In der Praxis gibt es unter den Partnern viel Neid. Das bedeutet, dass man idealerweise nicht im Projekt eines anderen Partners (unter dem man selbst nicht läuft) arbeitet, da wie beschrieben Missgunst unter Partnern besteht, man könnte seinen Bereich ja voranbringen. Man möchte seine Berater*innen lieber für eigene Projekte einsetzen und gute Leute nicht an andere Partner "ausleihen". Dies führte und führt immer wieder zu Unstimmigkeiten. Gerade wenn es weniger Projekte gibt, sollte man, um seine Person zu retten, Projekte des eigenen Partners annehmen, die auch noch relativ sicher (in ihrer Laufzeit) sind. Flexibilität und das Vordringen in neue Bereiche (anderer Partner) kann u.U. mit Kündigung enden, falls dieses (unsichere, neue) Projekt wegfällt. D.h. eine offene Einstellung zu Projekten, so wie es immer propagiert wird, kann sich sehr schnell negativ auswirken. Wer nicht gekündigt werden will, bleibt lieber im sicheren Hafen (wenn möglich).
-Die Kollegen
-Interessante Projekte und Kunden
-Die Firmenevents: Sommer- und Weihnachtsparty, Ski Exkursion. Hier auch sehr großzügig.
-In guten Zeiten wird gesagt "Wir halten an unseren Mitarbeitern fest". In schlechten Zeiten wird gekündigt. So oder so, es sollte das kommuniziert werden was auch die Wahrheit ist.
-Bei Gehaltsverhandlungen bestehender Mitarbeiter weniger knausrig sein und klare Kriterien für Erhöhungen schaffen. Gleicher Gehalt bei gleicher Leistung und nicht nur wer besser verhandeln kann.
-Umfassende Pflichtschulungen für Führungskräfte (Mitarbeiterführung, Konfliktbewältigung, Arbeitsdelegierung, Soft Skills, etc.)
-Urban Sports ;)
Kommt voll auf das aktuelle Projekt und den Vorgesetzten ("1-zu-1") an. Von "Stress pur" bis "ich liebe es hier und kann mich selbst verwirklichen" kann alles dabei sein. Wenn man nicht zufrieden ist liegt es allerdings an einem selbst für eine Veränderung bei Projekt/Vorgesetzten zu sorgen, was einem auch ermöglicht wird. Das Beste sind die Kollegen und das inoffizielle Motto von P3: "Work hard, play hard". Das muss zu einem passen.
Sehr gut vernetzt im deutschen Automotive Bereich. Bekannt als "E-Mobilität"-Experten. Legendäre Parties.
Auch sehr abhängig von Projekt und Vorgesetzen. Die P3 Sinuskurve ist standard: Es gibt Zeiten bei denen man von morgens bis spät abends arbeitet, in ruhigeren Zeiten kann man sich dann aber auch etwas mehr Freizeit als Ausgleich nehmen.
Wer Gas gibt kann relativ simpel zum Senior Consultant aufsteigen. Ab da, wird es schwieriger, was aber auch den relativ flachen Hierarchien des Unternehmens geschuldet ist. Grundsätzlich hat man aber durch den intensiven Kontakt zu Unternehmen auch einfach die Möglichkeit auszusteigen und die Karriereleiter woanders weiter hochzusteigen. Das nötige Wissen kann man bei P3 aufbauen.
Gut aber etwas unterdurchschnittlich in der Beratungs-Branche. Man muss gut verhandeln können, was etwas Schade ist, da nicht nur Leistung an sich gewürdigt wird.
So weit ich das mitbekomme in Ordnung.
Die Kollegen sind mega cool. Dadurch, dass die Firma ein breit gestreutes Portfolio hat findet man immer jemanden der entweder Input zum eigenen Thema hat oder man lernt etwas komplett neues. Auch privat sind die Kollegen super vernetzt. Die Kollegen sind das A und O bei P3!
Gibt nicht so viele. Die meisten haben höhere Positionen und werden respektiert.
Abhängig vom Vorgesetzten. Hier gibt es bei manchen Führungskräften Verbesserungspotential. Dadurch dass man sich seinen Vorgesetzten selbst aussuchen kann, kann aber bei Problemen leicht Abhilfe geschafft werden.
Die Büros sind grundsätzlich super ausgestattet. Von Kaffee über Snacks, Brot und anderen Lebensmitteln bis hin zu Feierabend-Bier und Cocktail-Bar. An einem Standort sogar ein Koch der einmal pro Woche gratis kocht. Technik an sich könnte an manchen Standorten etwas besser sein (Batterien in der Tastatur/Maus leer, kaputter Stuhl), grundsätzlich kann man sich aber nicht beschweren.
Die Kommunikation ist gut. Auch in schweren Zeiten wird klar bei digitalen Gesamtversammlungen kommuniziert wie es weiter geht. Als "Networking Unternehmen" liegt es sowieso in der DNA von P3 durch vernetzen und Kontakt zu Kollegen Informationen zu beschaffen und Probleme zu lösen. Fragen von Kollegen werden meistens wohlwillig beantwortet, bei Führungskräften etwas seltener, was aber auch an deren geringerer zeitlicher Verfügbarkeit liegt.
Gerade bei Gehaltsverhandlungen oder Projektzuteilungen siegt leider klar der Stärkere. Wer sich nicht gut durchsetzen kann oder für sich selbst einstehen kann wird schnell übergangen. Das Ganze kann durch Eigeninitiative und gute Arbeitsergebnisse etwas ausgeglichen werden.
Abhängig. Wer sich nicht einbringt bekommt Projekte zugeteilt, die auch mal langweilig, stressig, uninteressant oder mühsam sein können. Grundsätzlich ist P3 mit seinen verschiedenen Geschäftsbereichen unheimlich gut vernetzt. Wenn du ein Thema hast an dem du arbeiten möchtest, dich einbringst und Motivation zeigst kannst du auch an extrem interessanten Aufgaben arbeiten. Es liegt an einem selbst.
Moderne Ausstattung und Büros
Jede Veranstaltung ist darauf ausgelegt sich vollzusaufen. Und die Kommunikation ist nicht auf Augenhöhe.
Umgang auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern und Ehrlichkeit.
Wie die Überschrift schon sagt ist alles super so lange die wirtschaftliche Lage gut ist. Sobald die wirtschaftliche Lage schlechter wird, ist die Arbeitsatmosphäre grauenvoll. Druck und Stress von den Führungskräften wird dann permanent ausgeübt. Das hochangepriesene Familiäre wird dann ganz schnell vergessen.
Man gibt sich bei den Kunden immer als Experte aus. An sich wird man allerdings überhaupt nicht vorbereitet und einfach in das Projekt reingeschmissen. Das Expertenwissen fehlt bei sehr vielen.
Die Work Life Balance ist katastrophal. Es gibt Vertrauensarbeitszeit. Dies wird allerdings dafür genutzt, damit Überstunden unbezahlt gelassen werden können. Oft kommt es dazu, dass man am späten Nachmittag Aufgaben bekommt und diese bis zum nächsten Tag um 8 Uhr morgens erledigt sein müssen.
Total unorganisiertes Unternehmen, weshalb im Endeffekt jeder mehr arbeiten muss.
Hier kann man nur Karriere machen, wenn man Projekte an Land zieht. Seine Aufgaben richtig und gut zu machen bringt rein garnichts.
Das Gehalt ist normal. Den variablen Anteil kann man vergessen, sobald die wirtschaftliche Lage schlecht ist. Auch wenn man alle Ziele erreicht hat.
Umweltbewusst und nachhaltig.
Der Kollegenzusammenhalt ist super. Jeder unterstützt einander. Sobald es in der „Hierarchie“ nach oben geht, nimmt das aber drastisch ab.
Es gibt kaum ältere Personen. Nur in der Führungsebene.
Das Vorgesetztenverhalten ist total schlecht. Bei kritischen Fällen lässt sich der Vorgesetzte im Stich und zieht sich zurück und überlässt alles der HR. Der Vorgesetzte tut dann so als hätte er keine Ahnung von garnichts.
Die Büros und Austattung ist top. Nichts zu meckern.
Es wird viel hinter verschlossenen Türen bestimmt. Projekte kann man sich kaum aussuchen und man wird einfach zugeordnet.
Es wird immer gesagt, dass keine Mitarbeiter entlassen werden, aber niemand erwähnt etwas von den Mitarbeitern, die passiv dazu gezwungen werden selber zu kündigen. Es wird alles unter den Teppich gekehrt.
Lügen ist Gang und gebe.
Sehr „deutsch“ dominiert. Personen mit Migrationshintergrund werden gefühlt bewusst kleingehalten.
Projektabhängig. Jede andere Unternehmensberatung hat die selben Aufgaben.
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Arbeitsbedingungen (vor allem Pensum) - fehlende Work-Life Balance - Misstrauen intern - fehlende Kommunikation - schlechte Projektleiter
Die wichtigesten Punkte die mich gestört haben:
- fehlendes Onboarding / Einarbeiten sowohl auf Unternehmens und Abteilungsebene (nur weil nicht wie die Jahre davor 30 Leute gleichzeitig anfangen einfach auf alle Onboarding Maßnahmen zu verzichten weil es sich nicht mehr lohnt, bringt den neuen Mitarbeitern nichts)
- fehlendes Vertrauen / Unterstützung muss geändert werden durch bessere Führungsarbeit
- fehlende Kommunikation und internes Misstrauen angehen - regelmäßige 1:1 die nicht ständig abgesagt werden - Zuhören und auf Feedback eingehen statt die Schuld nur beim Mitarbeiter zu suchen
- unterirdische Arbeitsbedingungen mit hohem Erwartungsdruck und Sätzen wie "Angebote sind Freizeit" "Das Projekt ist Freizeit weil es nicht gut genug bezahlt wird" muss unbedingt verbessert werden
Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Am Standort München waren zudem kaum noch Mitarbeiter vor Ort - weder vom Team noch insgesamt - als neuer Mitarbeiter keine Chance Anschluss zu finden, da generell die Stimmung im Unternehmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage schwer ist. Führungskräfte sind nicht präsent. Keine Angebote für neue Mitarbeiter mit der Begründung es fangen derzeit zu wenige neu an.
Von Tag eins herrschte ein schlechtes Betriebsklima. Viele Mitarbeiter sind - da es der P3 group wirtschaftlich derzeit nicht gut geht - von der Firma und deren Verhalten nicht überzeugt.
Einzelne bereits genehmigte Urlaubstage werden im Nachhinein schlecht geredet. Urlaub war so nicht planbar. In einer Beratung bei denen Deadlines gut planbar sind für mich ein absolutes No-go. 24/7 Erreichbar-sein Mentalität trotz Urlaub. Dumme Kommentare wenn man mal vor 18 Uhr Feierabend gemacht hat. Keine Zeiterfassung. Keine Überstunden anrechenbar. Hoher Druck aufgrund Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeiter teilweise die Nacht durcharbeiten um Deadlines einzuhalten und völlig übermüdet auf der Arbeit auftauchen. Oft wird auch an Samstagen nachgearbeitet. Angebote müssen zusätzlich erledigt werden und zählen als "Freizeit". Ich bin angestellter und kein selbstständiger...Da nützt einem das angepriesene flexible Arbeiten nix wenn es bedeutet immer zu arbeiten.
Bei Firmenevents wird Druck aufgebaut wenn man nicht trinkt. Stattdessen ist exzessiver Alkoholkonsum gerne gesehen/gewünscht. Jedem das seine, aber wenn das die Erwartungshaltung an jeden ist, dann ist das ein No-go.
Keine Perspektive - keine Kriterien für Aufstieg. Auf Nachfrage keine Möglichkeit für Weiterbildung da "Geldverschwendung".
Gehalt ist Durchschnittlich. Aufgrund des Arbeitspensums würde ich jedoch mit jedem Einstiegsgehalt nach einer normalen Ausbildung auf die Stunde mehr bekommen.
Ich war auf mich allein gestellt. Lag weniger an den Kollegen, sondern an den Rahmenbedingungen bzw. Arbeitsauslastung. Kollegen haben wenig bis keine Zeit aufgrund zu hoher Arbeitsauslastung. Oft habe ich mehrere Tage gewartet bis ich Antworten / Termine bekommen habe. Dies wurde dann wiederum mir übel genommen, da ich bei Aufgaben oft auf andere Kollegen angewiesen war.
Es gibt keine älteren Kollegen außer in der Führungsebene.
In einem Gespräch wird sich auf gemeinsame Ziele geeinigt, im nächsten Gespräch werden Aussagen wieder revidiert. Grundsätzlich ein ständiges hin und her. Bei Entscheidungen werden Mitarbeiter nicht einbezogen. Obwohl sich mehrere Mitarbeiter von schlechter Projektstimmung und schwieriger Arbeitssituation einstimmig beschweren, wird nichts unternommen und die Schuld stattdessen auf die Mitarbeiter anstatt bei der Projektleitung gesucht. So existiert kein Internes Vertrauen da in Konfliktfällen nur Vorwürfe gegenüber dem Mitarbeiter gemacht werden.
An der Hardware, Büro etc ist nichts auszusetzen. Lediglich wenig höhenverstellbare Schreibtische und keine Klimaanlage. Jedoch muss man oft bei der Installation von Software richtig Überzeugungskraft leisten, die Software genehmigt zu bekommen. Eine Software für wenige Euro pro Monat nicht genehmigt zu bekommen, obwohl sie fürs Projekt benötigt wird. Das ist für mich Micromanagement, dass eigentlich laut der Unternehmenskultur ausgeschlossen ist.
Notwendige Informationen für die Arbeit kommen nur auf Nachfrage. Kommunikation besteht in der Regel nur aus Vorwürfen. Kein Onboarding. Keine Einarbeitung. Keine Perspektive. Lediglich Vorwürfe und schlechtes Feedback für Dinge, die außerhalb des eigenen Einfluss liegen.
Kaum Einblicke bzgl. diesem Aspekt bzgl. Unternehmensorganisation/ Struktur oder Aufstiegchancen bekommen. Führungsebene ist jedoch ausschließlich männlich und von Matchomentalität geprägt.
Kaum Einfluss auf die Ausgestaltung des eignenen Aufgabengebietes. Aufgaben sind oft nicht zielführend. Aufgaben müssen auf Viertelstundenbasis protokolliert werden, da Misstrauen herrscht. Viele Aufgaben verlaufen ins Leere. Im Nachhinein werden einem Vorwürfe gemacht, dass man ja selbst Einfluss auf die Ausgestaltung eigener Aufgaben hätte was aber nicht stimmt.
I like freedom, flexible hours, startup atmosphere and modern projects. I like how international the company is.
I believe the company could do a better job of officially communicating the current market situation across each European department, rather than only at the specific departmental level. This way everyone can be aware of it.
A survey on employee satisfaction could highlight the current mood within the company and help clarify where more attention is needed.
Generally cheerful, many people socialize after work. Colleagues are great, the office has snacks and drinks, a lot of natural light.
A lot of learning opportunities but they have to be in connection with your project.
People are mostly young - senior colleagues are in their 50s.
I like that managers don't get involved until you ask them to, but they are also hands-on, so sometimes it takes them a while to come back with the answer.
There's no centralized information system but we get all the news on the weekly meetings where we also get to ask anything.
Many cool modern projecs is defenitely one of the main reasons to work here
Flache Hierarchien mit offenen Türen.
Interne Kommunikation ist nicht gut, was zu sehr viel Flurfunk und Unsicherheiten führt in herausfordernden Zeiten.
Strukturell die akquisestarken MA in ihrer Verkaufsfähigkeit unterstützen und diejenigen zu Führungskräften zu machen/ zu entwickeln, die sich hierfür eignen.
Arbeitsatmosphäre ist sehr gut, aber abhängig vom Kunden
Weiterentwicklung hängt stark von der Fähigkeit ab, wieviel neues Geschäft akquiriert wird.
Gehalt ist ok, aber andere Beratungen bieten mehr (Gehalt und Sozialleistungen)
Jeder Mitarbeiter kann sich mit einbringen. Es hängt da weniger am Arbeitgeber.
Vorgesetzte werden auf Basis der Akquisitionstätigkeit ernannt. Das bedeutet, dass einige keine Führungsqualitäten besitzen.
Unternehmensinterne Kommunikation ist sehr verbesserungsfähig
Freiheiten. Du kannst arbeiten wo du willst. Wohne wo du willst, solange es zum Projekt passt. Teil dir deine Arbeit ein, wie du willst. Keiner schaut drauf. Wichtig sind die Ergebnisse. Das mochte ich sehr gern. Kollegen sind super!
Schlechte Zeiten hatte zur Folge, dass viele MA stillschweigend entlassen wurden. Unklarheiten, wie es mit einem selsbt weitergeht. Das sorgt für schlechte Stimmung. Sofortige Einsparung zulasten aller Werkis und Studis, egal ob sie extrem gute Arbeit geleistet haben oder nicht - das passiert und kann man verstehen, aber warum so drastisch und warum ohne transparenter Kommunikation?
Selbst meine 1:1 wusste stellenweise nicht, was sie zur aktuellen Lage kommunizieren soll, obwohl der Flurfunk schon viel mehr wusste. Es ist und bleibt ein Mysterium, die Art der Transparenz. Vielleicht ist das ja auch Business as Unusual, denn das finde ich tatsächlich unusual.
Kommunikation ist das A und O. Entweder wurde hier auf falsche Pferde gesetzt oder man möchte schlichtweg nicht transparent kommunizieren. Hier ging eigentlich das, was die Menschen bewegt, über den Flurfunk.
Ich hatte nie schlechte Erfahrungen mit meiner Kollegschaft gemacht. Mein Arbeitsdrill war da. Ich hatte mega bock auf meine Projekte. Es hat immer Spaß gemacht im Büro, aber auch Remote zu arbeiten.
Also ich hab wirklich, wirklich einen Großteil meiner Zeit in der und mit der Firma verbracht. Da man hier Freunde findet, verschwimmt alles um so mehr. An Wochenenden zu Arbeiten waren keine Seltenheit. Man redet sich ja oft selbst ein, dass es beim nächsten Projekt besser wird. Aber es wurde mehr. An bestimmten Momenten "Nein" sagen zu können, hilft weiter. Manchmal wird das aber nicht wirklich akzeptiert. Ehe du dich versiehst, bist du Teil des Projekts und du weißt gar nicht, wie das passiert ist.
Gleichzeitig habe ich mir aber dann auch zu ruhigen Zeiten mehr Freizeit gegönnt. Ich hatte dadurch auch mehr als 30 Tage Urlaub. In Summe waren es natürlich deutlich mehr Überstunden, was für mich zu der Zeit vollkommen ok war.
Kollegschaft: Also wenn ich mir ansehe, wie das Office und die Terrasse manchmal aussah... würde ich sagen in der Kollegschaft in Summe nein. Es gab natürlich hier viele, die ein hohes Nachhaltigkeitsbewusstsein an den Tag legen, aber die Summe schaut da doch eher auf sich.
Kultur: Es wird (wurde) schon viel zu viel Geld für Partys und alles, was dazu gehört, ausgegeben. Sozialprojekte sind wenn dann vom MA initiiert worden. Da das dann zulasten der Kundenfaktura geht, gabs hier eigentlich so gut wie keine soziale/ehrenamtliche Arbeit.
Liegt an einem selbst.
In meinem Arbeitsumfeld haben wir aufeinander gehört, zusammen gearbeitet, beigestanden, zugehört, wodurch man Freunde gewinnt. Der Zusammenhalt ist vermutlich auch deswegen so hoch, da jeder den immensen Workload zu stemmen versucht. Aber, wenn der Arbeitsdrill da ist, macht es auch mega Laune.
Man kann seine Führungskraft jährlich aussuchen. Ich hab nicht wirklich gewechselt, was sich als Fehler herausgestellt hatte. Die FK (1:1), die ich hatte, war entweder selbst total eingespannt oder hatte schlichtweg kein wirkliches Interesse, meine Entwicklungspotenziale auszuschöpfen oder sich näher Gedanken zu machen. Da fehlte es mir an visionären Gedanken. Trotzdem war sie immer freundlich und hatte für akute Themen ein offenes, aber oberflächliches Ohr für mich.
Küche ist immer voll ausgestattet. Getränke so viel wie du willst. Überstunden sind mit Ende des Monats abgegolten. 24/7 Bereitschaft wird verlangt. Arbeite von wo immer du willst (von manchen sehr gelebt, wiederum manche wollen, dass man sich regelmäßig blicken lässt). Das verwirrt einen natürlich ein wenig.
Also the one and only Geschäftsführer nennt die Dinge oft beim Namen und wie es gerade steht, das ist sehr gut! Es gab aber auch Communications, die waren unterirdisch. Leider ist das einer der Schwachstellen der P3, dass die Kommunikation (intern) keiner Strategie folgt(e) und oft willkürlich und unbedacht wirkt(e).
Insgesamt in Ordnung. Aber extrem individuell. Die P3 zahlt wie eine gewöhnliche Unternehmensberatung, verlangt von dir aber den Drive, als wärst du bei den Big4.
Ich beziehe mich hier gezielt auf Hierarchie: Anfangs dachte ich ja, aber das Business as Unusual ist hier nicht (mehr) ganz richtig. Natürlich haben Personenkreise mit Leitungsfunktion das mehr Sagen. Im Zweifel lässt sich doch der Partner nichts sagen. Das war Anfangs meiner Zeit im Gefühl ganz anders.
DEI wird versucht zu verankern, aber das geht natürlich zulasten der Kundenfaktura.
Meine Aufgaben waren in Summe wirklich top. Alle Themen rund um die Automotive waren vertreten.
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