24 von 123 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Full Home office Möglichkeiten
- Flexible Arbeitszeiten
- Oberes Management
- Alles Prio 0, daher auch viel Druck die Aufgaben abzuschließen
- Mangelnde Kommunikation
- Micro Management
- Fehlentscheidungen mit Folgen
- Man merkt einen Schwund Deutscher Kollegen. Es werden auch keine neuen mehr in DE gesucht. Ich vermute, dass der deutsche Standort auf lange Sicht komplett abgebaut wird.
sämtliche Hinweise sind eh für die Katz. Interessiert sich ja doch niemand darum.
Aber zur Vollständigkeit:
- Hört mal auf eure Mitarbeiter!
- ECHTE Priorisierungen und zwar für länger als eine Woche!!
- Vernünftige Kommunikation in die Firma bei Änderungen!
Wofür haben wir nochmal die ganzen Pulse Surveys? Achja, dafür dass wir hübsche Daten erheben und es sich dann doch nichts ändert. (Keine Kritik an HR! Die sind auch nur ein kleines Zahnrad wie der Rest von uns.)
Ich arbeite hier schon lange, aber es geht den Bach runter. Die amerikanische Führung zerstört alles. Die Mitarbeiter sind gefrustet. Man kann sich gar nicht mehr einbringen, wird immer instant von der Führungskraft überstimmt. aber hey! Man soll nach dem „Warum“ nachfragen.
Wir selber müssen immer und zu jeder Zeit super transparent sein, aber man bekommt selber gar nichts mehr mit, selbst auf Nachfrage.
Das Image ist durch die Übernahme und den ganzen Änderungen des Pricings/Subscription zerbröselt.
Definitiv das beste noch an der Firma. Home Office, Flexible Arbeitszeiten.
Man bekommt Schulungen, muss sich aber selbst darum kümmern, dass was passiert.
Für den Müll den man hier ständig ausgesetzt wird, müsste es mehr Geld geben. Hauptsache die oberste Führungsebene stopft sich die Taschen voll.
Wurde alles eingestellt mit der Übernahme der PE. Das einzige was es noch gibt ist ein Tag pro Jahr wo man in sozialen Projekten helfen kann. Wow!
Auch hier kommt drauf an. Innerhalb der Teams meistens gut. Von oben nach unten? Nö.
Manchmal hab ich das Gefühl ältere Kollegen sind weniger Wert als neue. Die älteren Kollegen können „unangenehm“ sein weil sie die Firma ja schon vorher kannten als sie noch gut war und wenn man den Mund aufmacht wird man zurechtgewiesen. Warum sollte man also noch was sagen, wenn man eh nichts bewirken kann und man eher angst haben muss, dass es Konsequenzen hat?
Mitarbeiter werden nicht mehr einbezogen. Vorgesetzte entscheiden über alle Köpfe hinweg. Maximale Frustration. Vorgesetzte ändern ihre getroffenen Entscheidungen innerhalb weniger Tage komplett.
Es gibt auch seeeehr viele „Ja“-Sager unter den Vorgesetzten. Hauptsache man stellt sich gut mit der oberster Führungsebene. Die Mitarbeiter und Prozesse sind egal.
Oh ach ja. Direkte Manager werden von dem oberen Management auch öfter direkt übergangen.
Hardware die bereitgestellt wird ist gut. Es mangelt aber an Klimatechnik in dem Räumen.
Kommt drauf an. Ja es gibt Informationen zum aktuellen Stand der Zahlen, meistens dann wenn es Firmenweite Meetings gibt. Ansonsten ist die Kommunikation aber nicht vorhanden.
Es wird quasi kaum etwas in die Firma getragen. Es werden teilweise Spontanentscheidungen z. B Prozessänderungen getroffen, die die ganze Firma betreffen, aber absolut 0 Kommunikation dazu stattfindet.
Gleichstellung der Geschlechter? Ja, jeder wird gleich bescheiden behandelt. :)
Kommt darauf an wo man eingesetzt ist.
Flexible remote work with a high level of trust. Very Strong team spirit within individual teams.
Reactive decision-making, frequent priority changes, and limited strategic clarity. Lack of structured career development outside of management roles. A noticeable gap between the externally communicated company image and the internal experience. Limited visible progress regarding balanced representation in senior leadership.
Establish clear strategic direction and communicate the reasoning behind decisions transparently. Introduce structured career paths beyond management, including defined specialist and senior expert tracks. Strengthen leadership accountability and actively shield teams from constant priority shifts. Develop measurable diversity and inclusion goals, especially at senior management level. Align external branding more closely with internal reality to build long-term credibility and trust.
The work environment feels unstable due to constantly shifting priorities and a lack of long-term strategic clarity. Teams are expected to perform at a high level, yet the structural framework does not consistently support sustainable execution. This results in avoidable pressure and recurring inefficiencies.
Externally, the company presents itself in a strongly Americanized way. Everything appears amazing, easy and effortless. Internally, the reality feels different. The gap between external branding and lived experience is noticeable.
Remote work is possible and flexibility is generally good. There is no micromanagement or monitoring in home office situations, which is clearly positive. However, planning instability and shifting priorities regularly create avoidable stress.
Career progression is structurally limited. The only visible advancement path is moving into a leadership role, as management is effectively perceived as the promotion track. There are no clearly defined specialist career paths or structured junior-to-senior frameworks for those who wish to grow professionally without taking on people management.
Compensation is market-standard but does not always reflect the level of responsibility associated with certain roles. Benefits are solid but are gradually being reduced and are becoming less competitive.
Structured sustainability or social initiatives on daily work is only visible to a limited extent internally, or has even been drastically reduced.
Team spirit within individual teams is strong and built on mutual support. Many colleagues compensate for structural shortcomings through personal commitment. Cross-team collaboration, however, lacks consistency.
Respectful interaction across age groups is generally given.
Leadership lacks long-term clarity and consistent direction. Decisions often feel reactive rather than strategic. Teams are not consistently shielded from sudden priority changes, which impacts focus and stability.
The technical setup and remote infrastructure are solid. At the same time, structural instability and unclear prioritization negatively affect the overall working conditions.
Information is shared, but often without sufficient context. Strategic decisions lack transparency regarding the underlying reasoning, which makes alignment difficult and creates frustration across teams.
There is no openly problematic behavior on a day-to-day level. However, there is little visible strategic focus on structured diversity or equality initiatives. Representation at upper management level has noticeably decreased, with very few women remaining in senior leadership roles. Recent hiring and promotion patterns also appear heavily male-dominated, which raises concerns about balanced representation and inclusive leadership development. Overall, diversity does not seem to be an actively prioritized topic at the strategic level.
The product and technical environment offer interesting challenges. However, structural inefficiencies and shifting priorities sometimes limit the ability to work deeply and sustainably on meaningful initiatives.
Der Zusammenhalt in den Teams selber.
Keine Innovation mehr. Kommentarloser Braindrain. Hilfloses und unabgestimmtes Management.
Purpose & Vision weg, Kunden vergrault, EBIT ist nun der einzige Treiber (und Purpose?)
Frage: Gibt es da eventuell noch etwas, womit man die Mitarbeiter langfristig bei der Stange halten kann? Prüft bitte auch noch mal den Spruch: Culture eats Strategy for Breakfast.
Absolut Abteilungsabhängig: In meinem Bereich Insgesamt gut und wertschätzend. Die Lockerheit von früher ist jedoch viel weniger geworden.
Bei Kunden und Partnern: Geht so würde ich sagen: Nach der unangekündigten Preiserhöhung um teils 300%/Jahr für ein Produkt, welches sich jahrelang nicht großartig weiterentwickelt hat und Industriestandards hinterherhechelt ist die Stimmung eher gedämpft. Wir hatten mal Fans...
Bei den Mitarbeitenden: Auch eher mau. Kann man auch gut auf diesem Portal hier ablesen. Oder im firmeneigenen Feedback Tool. Ach das ist ja auch weg...
Flexible Urlaubsregelung, 40h Woche, flexible Zeiteinteilung. Für einige eher "Work" als "Life".
Fachliche Weiterentwicklung ist durchaus möglich. Wird nun aber als Kostenfaktor und nicht als Investment in die Mitarbeitenden gesehen. Karriere geht auch nur, wenn man neu in die Firma kommt. Es steigen sehr wenige aus dem bestehenden Personalkörper auf.
Jeder verhandelt für sich. Es gibt keine vernünftigen Gehaltsstrukturen. Ich werde ok bezahlt. Mittlerweile schaut auch ein Betriebsrat da mit drauf.
Technische Rollen werden nun eher in Osteuropa gesucht. Aus Gründen...
Jährliche Unterstützung von sozialen Einrichtungen gibts immer noch. Im Zweifel aber ein Streichposten und keine Verpflichtung mehr gegenüber dem Gemeinwesen.
Von Abteilung zu Abteilung verschieden. In meinem Bereich ok.
Das Alter macht in meinem Bereich keinen Unterschied.
Zielsetzungen kommen nun aus den Vereinigten Staaten und haben - wenig überraschend - nur noch mit dem EBIT und der Erhöhung des Unternehmenswerts zu tun. Die PE steuert aktiv in Projekten mit und bestimmt Timelines und Prio. Das merkt man auch beim Vorgesetztenverhalten. Viel Handlungsspielraum existiert da nicht. Der Ton ist definitiv rauer geworden (Es wird auch schonmal gebrüllt in Teams Meetings).
Die Kollegen aus dem Führungskreis sind auch untereinander nicht gut abgestimmt. Erkennbar an den mangelhaften Projektplanungen, lahmen Projektfortschritten und Unkenntnis zu allgemeinen Regelungen und Prozessen.
Ein weiteres geflügeltes Wort: „Disagree and Commit“. Auch wenn vielen im Führungsbereich dann gar nicht klar ist wozu sie jetzt ihr „disagree“ geben sollen... Hauptsache ihr zieht mit und stellt keine (Sinn)fragen.
Einige der guten Führungskräfte aus den verschiedenen Bereichen (Sales, Produkt, Administrative Bereiche), die für den Erfolg und Wert des Unternehmens einen hohen Beitrag geleistet haben, sind mittlerweile von Bord gegangen.
Flexible Möglichkeiten bei der Gestaltung der Arbeitzeit. Heimarbeitsplatzregelung einfach und gut gelöst sowie hochwertige Technik. Es musste ein bisschen an den Mobile Work Regeln korrigiert werden, damit das rechtlich wieder passt. Aber insgesamt gut.
Vollkommen intransparent. Es wird zwar regelmäßig über Unternehmenszahlen und harmlose Entwicklungen im Haus informiert, allerdings bleibt das alles nur sehr oberflächlich. Die wirklich interessanten Themen, z.B. wenn es um Veränderungen in Organisation und Personal geht, werden erst kurz vor knapp kommuniziert, bzw. wenn es zu spät ist. Feedback der Mitarbeitenden zu kritischen Themen wird ignoriert oder weggelächelt.
Kanäle zur Zusammenarbeit und Kommunikation gibt es reichlich, Unternehmensweite Meetings, Projektmeetings, Standups, usw. usf. Weiterhin stehen Wiki, Email, Instant Messenger, Projektmangement- & Ticketsysteme & Reportingsysteme bereit. Auch gern mindestens 2x. Effizient? Naja.
An sich macht man im täglichen Umgang und bei der Aufgabenverteilung keinen Unterschied beim Geschlecht, allerdings könnte mehr Diversität in der Führungsebene nicht schaden.
Sind vorhanden. Die Organisation ist allerdings wie schon seit langem strukturell überlastet. Das gefährdet dann Zeitleisten, schafft wenig Fokus und überfordert die Teams. Es werden Roadmaps durchgewunken, bei denen von Anfang an schon klar ist, das man +1 Jahr draufrechnen sollte. Arbeitsweisen und Projekte sind nicht abgestimmt. Insbesondere sichtbar an den Schnittstellen der Wirkbereiche beider CxOs.
Only the employees! The honest and good colleagues.
Lack of transparency; dishonesty
And that employees are gradually being burned out, with no regard for losses and only an eye on profit.
Be honest with your employees! Communicate openly and promptly!
Many employees have already resigned internally and are only staying because they value their colleagues and want to support them. If this continues, the "old" knowledge will soon be lost.
Show your employees appreciation, be there for them, and listen to them!
Listen to your customers and ask them what they think would make the product better, then take care of it. Instead of listening to the pipe dreams of individual marketing colleagues.
The only atmosphere that still exists is the one maintained by the employees. Each team tries as best it can to motivate and encourage each other, although everyone knows that the "family" of the past simply no longer exists. Individual departments work against each other, as the new structures effectively force them to do so.
It has suffered greatly, the price is high, and the performance has not changed. They throw around buzzwords (AI, machine learning, etc.) that will not be in the product even in five years. Marketing is currently doing its own thing to reduce credibility.
No longer exists. 10+ meetings per day is normal. Working hours shifted to the evening to align with US colleagues.
You often spend all day dealing with issues, especially as a manager.
There are no career paths. But that has always been a problem. Continuing education is also seen as a cost factor, and the company tends to be cautious.
On average, the company prefers to hire expensive new colleagues rather than pay experienced ones better. This means that the "brain drain" is very high. Decisions take forever and do not feel like people are valued.
Key positions are "distributed" rather than filled with new people. After all, every dollar that improves the balance sheet is welcome.
There is a "greenwashing" day when you can get involved in social causes. Otherwise, everything is gone. What the company used to stand for is gone.
Your own team is often the only reason to stay at a company. These people are the reason you still go to work and try to help each other. When the first one leaves, that's when things start to crumble. Unfortunately, even the best colleagues cannot protect you from burnout or inner resignation.
When colleagues with over 8-10 years of service leave, that says it all. The conditions become such that they can no longer tolerate them.
They gradually break away. At least the good ones do. More and more "managers" are being hired, and sometimes you wonder where all the "normal" employees are.
There are managers who care about their employees and who push themselves to the limits of their health. But how long will they keep doing that? Some of them have already left because they can no longer support the company.
Sometimes you don't see your boss for three weeks. Appointments with the owners are always more important than building relationships with employees.
The facilities are good, both technically and in terms of the option to work from home. That's one of the reasons why colleagues are still here—they have almost 100% flexibility to work from home.
There is no communication anymore. Information is spread through the grapevine and "that's just the way it is now." Communication is definitely not open. If you're lucky, you know colleagues who have a little more insight and can tell you who will be leaving the company next.
Yes, you could say that it exists. At least between the sexes. Everyone is treated equally....
There are interesting tasks, but there is no longer any opportunity to shape them yourself. Many tasks are assigned and then you are informed that they need to be completed "as soon as possible." Of course, without putting the other "important" tasks on hold.
And in between, a new system is simply introduced that a manager has just "bought in" on a whim.
Flexibilität bei Arbeitszeit und -Ort.
Kollegenzusammenhalt (zumindest in meinem Bereich).
Großartiges HR Team.
Hier und da nicht nachvollziehbare Entscheidungen, verbesserungswürdige Kommunikation, suboptimale Auswahl neuer Führungskräfte.
Auf die Mitarbeiter zugehen, Feedback ernst nehmen und nicht unter den Teppich kehren.
Kein Vergleich zu dem Paessler von vor wenigen Jahren.
War früher besser, leider aktuell insbesondere durch Kommentare hier bei Kununu oder Reddit eher negativ(er).
Niemand muss, jeder kann und darf ins Büro kommen.
Zeit auch frei einteilbar, zumindest in meinem Bereich.
In einigen Teams sind Überstunden quasi an der Tagesordnung, die Einträge der Zeiterfassung werden von vielen Kollegen "korrigiert" um keine 10 Stunden oder Wochenend Ping-Emails zu bekommen.
Wird gefördert, wenn gefordert. Es wird einem nicht nachgelaufen, aber jeder der mehr machen möchte, hat auch eine Chance dazu. Gibt viele Beispiele in der Firma, man muss nur wollen, es ansprechen (!!) und dann dahinter bleiben. Warten bis es einem zugeworfen wird, funktioniert denke ich nirgends.
Von bis. In einigen Teilen der Firma sehr fair, in anderen sehr sparsam und in wieder anderen auch übertrieben hoch.
Umwelt: Ist noch in mancher Köpfe vorhanden, spielt für das Unternehmen aber keine Rolle mehr.
Sozial: Absolut, selbst bei unpopulären Entscheidungen wird ein möglichst Sozialer und fairer Weg eingeschlagen.
Es geht auf und ab, der Kauf durch T/R und alles was danach passierte war für viele, insbesondere alteingesessene Paessleristen, sehr emotional. Es wird in den Teams und auch teamübergreifend dennoch zusammengehalten, man unterstützt sich wie das sein sollte.
Ist die frage was man als "alt" definiert. Wir haben Kollegen zw. Anfang 20 und Ende 50 und soweit ich das mitbekomme, funktioniert das sehr gut.
Immer mehr Manager aus den USA. Hier ist die Einstellung zur Arbeit, zu Pausen, zu Arbeit am Wochenende einfach eine andere, und das merkt man.
Es bedarf zukünftig einem strengeren Auswahlverfahren beim Einstellen bzw. Befördern von Führungskräften. Nicht jeder der möchte, sollte auch.
Der Zustand des WLANs im PHQ ist für eine IT Firma im Netzwerk-Segment armselig. Ansonsten schönes Büro mit allem was man braucht, naja fast - eine Klimaanlage wäre schön an heißen Tagen.
Die war schon immer verbesserungswürdig bei Paessler. Transparenz wird leider immer weniger.
Man weiß kaum noch was in anderen Teams abläuft aus 2 einfachen Gründen:
1) keine OKRs mehr (die nie ideal liefen bei Paessler aber zumindest die Chance gegeben haben zu erfahren was in anderen Teams abläuft)
2) unser Global Project Team ist der verlängerte Arm von Sales, alle anderen nicht-Sales-bezogenen Projekte sind uninteressant und hinzu kommt, dass manche der Kollegen in dem Team einfach überfordert sind
Paessler ist sehr divers aufgestellt mit ich glaube über 40 Nationalitäten. Das funktioniert sehr gut!
So sehr der Verkauf an T/R die auch Menschen bewegt hat, bietet die Situation doch auch sehr viele Chancen aktuell.
Hinzu kommen nun aber mehr und mehr Top-Down Entscheidungen, die teilweise nicht nachvollziehbar sind, auch weil man mit Entscheidungs-Gremien kaum noch selbst sprechen darf, sondern andere anstehende Entscheidungen vorstellen - und wie gut das dann immer ist,... naja ^^
Die Substanz, d.h. das Produkt ist immernoch gut. Es gibt auch weiterhin richtig gute KollegInnen in allen Bereichen mit denen man gern zusammenarbeitet.
Strategische Versäumnisse aus der Vergangenheit werden gerade in den administrativen Bereichen nun mit hohen Investitionen aufgeholt. Hier ist die Investitionsbereitschaft nun durch den Investor sichergestellt um einerseits Risiken zu minimieren, sowie zukunftssicher agieren zu können.
Wenig wertschätzender Umgang mit dem Personal, mangelnder Weitblick, kaum nachvollziehbare Entscheidungen, unklare Kommunikation, sowie strukturelle Überlastung der Belegschaft.
Behandelt die Mitarbeitenden weder wie Schachfiguren noch wie Kinder. Ihr werdet sie für den Unternehmenserfolg brauchen. Trefft anständige Entscheidungen und bezieht frühzeitig Fachpersonal mit ein. Glaubwürdigkeit und Vertrauen werden verdient und können nicht eingefordert werden. Hier wird viel aufzuholen sein.
Ein auf Fairness und Vertrauen basiertes Betriebsklima ist seit geraumer Zeit durch das absolute Mikromanagement der obersten Führung schon länger nicht mehr gegeben. Das hat sich durch das intransparente und teilweise verlogene Gebaren bei der sog. "Reorganisation" und dem Freisetzen von Personal weiter verschlechtert. Dennoch: Es gibt Bereiche im Haus, bei denen es durchaus noch Spaß macht zu arbeiten, da viele Teams weiter toll zusammenarbeiten und die Vorgesetzten ihren Job dort gut machen.
Das Image der Firma wurde dieses Jahr schwer beschädigt. Aus meiner Sicht nicht allein durch die Übernahme (welche ja für eine gewisse wirtschaftliche Substanz des Unternehmens spricht), sondern wie kommunikationsschwach und planlos die "Reorganisation" über die Bühne gebracht wurde. Daher entstand sehr hoher administrativer Mehraufwand für die Belegschaft. Weiterhin sind durch einige personelle Maßnahmen viele Fragezeichen in Sachen Jobsicherheit entstanden. Dies mündet nun in einem schweren Vertrauensverlust gegenüber der Geschäftsleitung. Viele früher wirklich ambitionierte und hoch motivierte Mitarbeitende, die verantwortlich für die bisherigen Erfolge waren, sind auf der Suche und werden abwandern.
Auch das Image beim Kunden wird durch die sehr kurzfristige Kommunikation der starken Preiserhöhung dieses Jahr eher nicht stark gestiegen sein.
Arbeitszeiten bewegen sich für die meisten Kollegen im Rahmen. Von manchen Rollen wird jedoch eine "erweiterte" Verfügbarkeit - auch in die eigene Freizeit hinein - erwartet. Respektvoller Umgang mit der Zeit anderer ist leider nicht immer gegeben. Viele gleichzeitig laufende Projekte sorgen für hohe Dynamik und Überforderung der Organisation bzw. Mitarbeitenden.
Der Mitarbeiter steht aktuell in der Verantwortung das Thema anzusprechen. Es gibt Budgets für die Weiterbildung jedoch keine Karrierepfade. Weiterhin wirken fehlende Karriereperspektiven und Kriterien für den Aufstieg im Haus demotivierend. Durch die Geschäftsführung entschiedene Beförderungen in jüngerer Zeit lassen Fragen offen, wie diese zustande gekommen sind. Klar bewiesene Erfolge, sowie fachliche und kulturelle Eignung sollten in Zukunft den Ausschlag geben. Mittlerweile werden weitere Führungskräfte fast nur von Extern angestellt.
Gehälter aus meiner Sicht und in meinem Bereich marktüblich. Achtung: Jeder verhandelt für sich. Keine definierten Karriere- oder Gehaltsstrukturen.
Umwelt- und Sozialbewusstsein war einst ein wichtiger Pfeiler der Firmenidentifikation und lag dem Gründer wirklich am Herzen. Es wurde und wird jedes Jahr zu Weihnachten an verschiedene Organisationen gespendet, die Mitarbeitende vorschlagen können. Es gibt Elektroladeplätze und Solar auf dem Dach. Weitere Maßnahmen laufen nun unter "Charity". Mal sehen, wie sich das Engagement hier mit dem Kostendruck durch den Investor entwickelt.
Pendelt je nach Bereich zwischen wirklich gut und geht so.
Der Markt erlaubt mittlerweile wenig Freiheit bei der Einstellung auf Basis vom Alter. Daher spielt das hier keine Rolle. Langgediente Team Mitglieder werden weder aktiv gefördert, gefragt noch besonders geschätzt. Es wird hier einfach kein Unterschied gemacht.
Pendelt je nach Bereich zwischen sehr gut und erschütternd. Die verantwortliche Geschäftsführung selbst gibt seit mehreren Jahren kein gutes Beispiel in Sachen Kommunikation, Klarheit, Konfliktverhalten, Entscheidungsfreude und Selbstreflektion ab.
Gute Arbeitsmodelle (Hybrid, Remote, Office) möglich. Die Technik funktioniert auch nahezu reibungslos. Das Office ist im Sommer mangels Klimaanlage sehr heiß (geht auch mal rauf bis auf über 33 Grad Celsius innen). Auch die Lärmbelastung durch die Aufteilung der Räume ist manchmal durchaus recht hoch. Durch den überschaubaren Anwesenheitsgrad im Office ist das aber verschmerzbar.
Regelmäßige Kommunikation der Unternehmenszahlen (nur Einnahmen, keine Ausgaben) findet statt. Ansonsten ist die Kommunikation eher selektiv und unvollständig, teils auch schlecht vorbereitet. Man bekommt auf den Fluren mehr mit als offiziell.
Schaut man nüchtern auf die Zahlen der Geschlechterverteilung in Führungspositionen (sei es inhaltlich oder disziplinarisch) sieht es nicht so rosig im Thema Gleichberechtigung aus. Von aktiver Benachteiligung habe ich nichts mitbekommen.
Durchaus vorhanden. Es ist ein technikgetriebener Betrieb mit sehr interessanten Aufgaben und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen. Auf Anforderung durch den Investor werden nun skalierende Standardprozesse aus dem B2B / E-Commerce Standardlehrbuch aufgebaut. Insbesondere hier hat es die Geschäftsführung in den vergangenen Jahren versäumt, die vielen von Startup-Zeiten und weiteren Business Abenteuern noch hehrrührenden und nicht effizienten Abläufe aktiv anzugehen. Das wird nun repariert.
Seit dem Verkauf und der klaren Steuerung durch den Investor hat die Atmosphäre sehr gelitten. Wie stark der Einfluss ist unterscheidet sich je nach Fachbereich.
Die Veränderungen lassen auch an der Außendarstellung den Lack bröckeln.
Prinzipiell vorbildlich und modern, jedoch wird durch steigende Kontaktpunkte mit KollegInnen aus den USA der zeitliche Rahmen etwas strapaziert.
Schwer. War noch nie ein echtes Steckenpferd und wird auch nicht unbedingt besser.
Durchschnittlich / Ok für normale Mitarbeitende.
War mal stark vertreten. Ist es aber nicht mehr
Man versucht einander zu unterstützen und bis auf Einzelfälle arbeiten alle zusammen. Für neu hinzugekommene Mitarbeitende kann es jedoch schwer sein, sich in der Runde der gestressten Alteingesessenen einzufühlen.
Fachpersonen haben unabhängig vom Alter einen Platz in der Firma.
Entweder man hat das Glück an jemand zu geraten, der Erfahrungen mit Investoren-Zusammenarbeit hat oder man leidet unter der Hilflosigkeit des Vorgesetzten mit.
Hybride Arbeitsweise funktioniert gut. Niemand tut so als wären Pflicht Bürotage notwendig für "die Unternehmenskultur".
Grundsätzlich erfolgt über die meisten Themen transparente Kommunikation. Die Inhalte und Themen sind oft nicht positiv, aber Transparenz ist grundsätzlich vorhanden. Auch das ist je nach Team unterschiedlich.
Die Firma war schon mal viel weiter!
Es muss aktiv nein zu spannenden und innovativen Themen sagen, da die der kurzfristigen Planungssicht der Unternehmensstrategie nicht direkt finanziell zuträglich sind. Das spricht keiner Laut aus, aber das ist die unausgesprochene Folge, wenn nur noch n Monaten gedacht wird.
Es war eine tolle Firma und ich hatte immer viel Spaß bei der Arbeit und mit den Kollegen. Das will ich auch niemals bestreiten und ich bin nur gegangen, weil ich das System Private Equity nicht wirklich zielführend finde und lieber etwas mittel- bis langfristig mit aufbauen möchte.
Also der Umgang mit scheidenden Mitarbeitern ist wirklich eine Katastrophe. Man muss sich das mal vorstellen: Eine Company, der es wirtschaftlich mehr als nur gut geht, fängt wegen kleinen 100-EUR Beträgen an sich irgendwelche HR-Prozesse zu erfinden und meldet sich wochenlang nicht beim ehemaligen Angestellten in der Hoffnung, dass die offensichtlichen Fehler und Täuschungen durch HR vergessen werden.
Die Firma ist ja jetzt verkauft. Deswegen wird es schwierig in der nächsten Zeit aus dem neuen Geschäftsmodell herauszukommen. Daher drücke ich die Daumen, dass es jedem Mitarbeiter und auch der Firma und den Eigentümern gut gehen wird. Wer das System Private Equity nicht so cool findet, der sollte lieber gehen oder sich nicht bewerben.
Ich würde nur zwingend daran arbeiten, dass man sich friedlich mit seinen Mitarbeitern trennt oder aktiv kommuniziert, was für HR-Prozesse im Hintergrund bei Anstellung und Tätigkeit auf einen warten.
Vor der Übernahme und den Prozessen dahinter war es toll. Freiräume mit Verantwortung und jede Menge Projekte und Themen die vorangebracht werden sollten. Deswegen bin ich gegangen: Seit der Übernahme ist es nur noch Stress gewesen und es geht wirklich ausschließlich darum, dass das Investment schnellstmöglich maximiert wird. Das führt zu Stress und die Zeitverschiebung zum Eigentümer ist manchmal auch nicht arbeitsfördernd.
Ich war immer Stolz darauf für Paessler zu arbeiten und habe gerne immer und jedem davon erzählt. Die Monate der Übernahme sowie die Monate danach bis zu meinem Austritt haben mich aber verändert und dadurch auch das Image von Paessler im Freundes- und Bekanntenkreis. Bekannte Kunden sind seit einigen Monaten auch eher unzufrieden, speziell wegen den Preiserhöhungen.
Das war bis zur Übernahme wirklich überragend und hatte ich in dieser Form vorher nicht erlebt. Aber seit der Übernahme fühlte man sich sehr oft nur noch gestresst und hat sein Privatleben hinten anstellen müssen. Ich bin dadurch krank geworden.
Schön war es auch die Wertschätzung zu erleben, dass man für eine saubere Übergabe sich oft noch gestresst hat mit Überstunden und Extra-Aufwand und das HR (leider teilweise so richtig typisch Personaler ohne jegliche unternehmerische Eignung) diese mal so einfach streicht und genehmigte Urlaube zurücknehmen möchte. Mein Anwalt hat nur den Kopf geschüttelt...
Ich habe das nicht genutzt, war aber grundsätzlich möglich (wenn nicht gerade nach der Übernahme die Budgets gestrichen worden)
Gehalt war gut, wenn auch im Vergleich zur Branche und Tätigkeit etwas geringer. Gehaltserhöhungen gab es unregelmäßig. Aber es hat alles gepasst und war pünktlich und korrekt auf dem Konto.
Grundsätzlich war jemand da, der sich um die Mülltrennung usw. gekümmert hat. Ich denke, dass soziale Themen zukünftig etwas kürzer kommen werden. Auch war es nicht immer sozial, welche Leute gegangen worden sind in den letzten Monaten.
Es hat schon grundsätzlich jeder auf sich geschaut und gerade im Rahmen der "Umstrukturierung" hat man bemerkt, dass es beginnendes Gap zwischen einzelnen Abteilungen und Mitarbeitern mit Führungskräften gab. Aber es war in Ordnung. Wir hatten auch immer tolle Teamevents bis zur Übernahme (Ich und MA die gegangen werden sollten, waren hierzu aber nicht mehr eingeladen, was ich sehr schade fand und jeder sich das moralisch überlegen sollte, bevor er bei einer solchen Firma anfängt: Scheinbar ist auch schnell jemand ausgeladen und Partys sind gestrichen)
Auch hier habe ich kein Ungleichgewicht erkannt und es hat gepasst.
Meine direkte Führungskraft war immer für mich und meine Kollegen erreichbar und versuchte Probleme zu lösen. Manchmal ging das nicht immer schnell, da zu viele Arbeiten gleichzeitig zu erledigen waren. Auch vom C-Level (abgesehen von der Kommunikation manchmal) hat es auch mehr als nur gepasst.
Ich war von der Arbeit vor Ort nicht immer so angetan. Ich persönlich hab einen höhenverstellbaren Tisch bekommen. Aber in meiner Etage gab es das nur selten. Geld war eigentlich da, deswegen wenig Verständnis. Internet war zuhause stabiler als im Office und Laptops waren nicht nach Nutzungsgrund gewählt, beispielsweise musste man im Controlling mit 8GB RAM-Laptops auskommen und die Dockingstations wurden 2024 einfach willkürlich entfernt und lagern in der IT nur noch rum.
--> Aber meckern auf hohen Niveau.
Ich sage mal ausbaufähig. Ich habe das dem CEO auch bei meinem Austritt so geschrieben. Ich habe mich selten (in der Position im Finance) komplett über Maßnahmen und Pläne informiert gefühlt (Due Dilligence usw.) Grundsätzliche Informationen wurden schon bestmöglich weitergegeben, wenn auch oft in den "agilen" Terminen, wo nur um den heißen Brei geredet wird und alle mit der rosaroten Brille das Meeting im Anschluss als hilfreich bewerteten. Aber wenn man in der Bubble lebt, dann ist das halt so.
Aus meiner Sicht gab es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Es gab nur beim Informationsfluss Unterschiede, was aus meiner Sicht aber normal ist.
Hier war immer ein spannendes Aufgabenfeld gegeben und viele Potentiale vorhanden. Es hat halt ein ERP jahrelang gefehlt, was die Routine Aufgaben unnötig vergrößert hat.
Die Vergangenheit
siehe oben
Die Situation ist ernst. Die Investoren „regieren durch“, der ehemalige CEO, nun Geschäftsführer „setzt brav um“, und Empfehlungen scheinen niemanden zu interessieren – am wenigsten die neuen amerikanischen Eigentümer, deren Pläne eindeutig sind: maximaler Return ihres Investments.
Seit der Übernahme durch die Private Equity Firma hat sich die Arbeitsatmosphäre stark verändert, und ich finde sie derzeit sehr herausfordernd. Viele Kollegen scheinen verunsichert zu sein.
Früher war es wirklich eine großartige Firma, und die Kollegen waren stolz darauf, dort zu arbeiten. Doch davon ist nicht viel übrig geblieben. Die Unzufriedenheit der Kunden wächst, und das wird sich sicherlich negativ auf das Image auswirken.
Ein erheblicher Teil des Teams steht kurz vor dem Burnout, da die Arbeitslast durch den Wegfall der abgebauten Kollegen stark gestiegen ist. Für einige Kollegen ist es momentan noch etwas ruhiger.
Nicht zu vergleichen mit der Zeit vor der Akquisition durch die Private Equity Company
Von den einst ambitionierten Zielen des vorherigen Eigentümers ist nichts mehr zu hören oder zu sehen; das Thema scheint von der Agenda verschwunden zu sein. Es wirkt fast so, als ob man denkt, dass jemand anderes die Welt retten soll – Paessler wird es nicht mehr tun, so scheint es. Paesslers einziger Unternehmenszweck ist es, die Investoren reich zu machen
Kommt auf das Team an, teilweise noch gut.
Auch einige erfahrene Kollegen wurden im Zuge des Stellenabbaus aus dem Weg geräumt.
Es scheint, dass man dem CEO oder nun Geschäftsführer nicht widersprechen sollte; wer es dennoch tut, hat kaum eine lange Zukunft im Führungsteam. So werden auf lange Sicht nur die „Linientreuen“ bleiben. An Schlüsselpositionen werden zunehmend Manager des Investors eingestellt.
schönes Büro, gute Hardware
Der umfangreiche Stellenabbau, der in letzter Zeit stattgefunden hat, scheint vorerst abgeschlossen zu sein. Leider war die Kommunikation darüber sehr unzureichend. Es scheint, als ob die Strategie darin bestand, möglichst wenig Informationen zu teilen und darauf zu hoffen, dass sich das Team von selbst beruhigt.
Mittlerweile sind im oberen Führungskreis nur noch Herren.
Das Mantra, das den überarbeiteten Kollegen vermittelt wird, lautet: „Mit den Investoren lernt man in kürzester Zeit unglaublich viel.“ Doch die Frage bleibt: Möchte man wirklich lernen, wie man eine positive Unternehmenskultur nachhaltig schädigt?
Gute Produkte und ein solides Image, das Kunden begeistert. Hoffentlich bleibt das so.
Es wird mehr versprochen, als wirklich geboten werden kann. Das Selbstbild von internen Strukturen ist fernab der Realität. Es scheint aber auch keinen wirklich zu kümmern, solange er nicht direkt betroffen ist. Sehr schade, um viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Potenzial, die aber unter diesen Gegebenheiten ihr Talent nicht effektiv einbringen können.
Mehr auf die Mitarbeiter:innen achten und die internen Strukturen bzw. Teamführungen überprüfen. Wo herrschen toxische Strukturen und wieso? Wo sind schlankere Prozesse und klarere Hierarchien sowie klar definierte Ziele nötig? Eine zentrierte interne Kommunikation würde wahrscheinlich auch gut tun. Auch die Gehaltsstrukturen bräuchten eine Anpassung, um mit den derzeitigen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Arbeitsatmosphäre war sicherlich einmal eine andere (die gute alte Zeit, von der viele schwärmen). Das Unternehmen erlebt gerade mit einem neuen Investor im Rücken viel Wandel. Trotzdem herrscht eine andere Realität als sie versprochen wird. Toxische Verhaltensweisen und Intrigen sind keine Seltenheit, und werden (von oben) toleriert.
Die Produkte und Zufriedenheit der Kunden sind ein Kernaspekt in der Außendarstellung und waren ein Grund, warum ich mich bei der Firma beworben habe. Nach innen leidet das Image gerade leider deutlich. Das liegt teils auch an der fehlenden internen Kommunikation und manchmal widersprüchlichen Botschaften, die dann von der Realität und tatsächlichen Ereignissen abweichen.
Steigende Anforderungen, reduzierte Budgets und Personalressourcen: Homeoffice und flexible Arbeitsmodelle sind aber noch gegeben. Urlaubsorganisation läuft sehr oft frei nach Belieben, was zu sehr viel überschneidenden Abwesenheiten führt. Resultat sind bisweilen Engpässe und unnötige Stressphasen.
Interesse und Gespräche werden geführt, doch eine wirkliche Perspektive wird nicht entwickelt. Es scheint manchmal etwas Alibi-mäßig, sodass sich der Mitarbeiter nicht beschweren kann, dass mit ihm nicht gesprochen worden wäre. Worte sind Silber, Taten sind Gold.
Gehälter sind deutlich unter dem Branchendurchschnitt, wie auch im Internet einsehbar ist. Die Verhandlungen dazu werden hart geführt, was nachhaltige Zukunftsperspektiven und Entwicklungen enorm eingrenzt.
Ein Riesenthema für viele Mitarbeiter:innen, das gerade etwas in den Hintergrund rückt. Das ist sehr schwer für so manchen, aber eben auch die Realität eines Wirtschaftsunternehmens.
Es gibt selektive Gruppen "aus alten Zeiten", ansonsten ist der allgemeine Zusammenhalt überschaubar. Es wird auf eigene Vorteile geachtet und dementsprechend positioniert. Für das, was am Anfang gepredigt wird ("Paessler-Family", "ein Arbeitsort wie kein anderer"), sind die Standards in Sachen Team-Zusammenhalt sehr niedrig.
Ältere Kollegen haben durchaus vorteilhafte Positionen im Unternehmen und sind oftmals sehr einflussreich. Sie werden auch mit entsprechendem Respekt behandelt.
Von der Führung her wenig klare Linie, was zu Verwirrungen führt. Das könnte sich mit den neuen internen Veränderungen hoffentlich lösen. Derzeit allerdings wenig Personalführung, die Mitarbeiter langfristig entwickelt oder wirkliche Zukunftsperspektiven eröffnet. Die Lösungen für Probleme muss man sich selbst ausdenken, da gibt es wenig Support von Führungskräften.
Die Ausstattung von IT-Seite ist gut und man erhält alles, was man braucht auf Anfrage. Die Büros sind leider nicht klimatisiert, der 3. Stock ist ganz stylisch eingerichtet, aber auch im Höhepunkt der Hitzeballungen. Der Rest des Headquarters ist mit flexiblen Arbeitsplätzen ausgestattet, die völlig in Ordnung sind.
Es wird versucht den Veränderungen beizukommen, aber hier gibt es deutlichen Bedarf. Die derzeitige Transformationsphase stellt meiner Meinung nach Herausforderungen dar, aber interne Kommunikation ist definitiv kein Themenschwerpunkt. Auch zwischen Kollegen herrscht wenig wirklicher Wille zum Austausch, abseits von selektiven Kaffeeküchen-Info-Talks. Im Gegenteil, je nach (eigenem) Vorteil werden die Informationen geteilt - oder eben auch nicht.
Gleichberechtigung im Unternehmen wird vergleichsweise gut behandelt. Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten unabhängig vom Geschlecht, so scheint es. Da geht es dann eben scheinbar eher um die richtigen Beziehungen nach oben.
Aufgaben gibt es genug, Tendenz steigend, eher die Frage, wie die Strukturen dem gerecht werden können. Immerhin kommen interne kommunikative Elemente und Veränderungen mit wenig Fokus. Es geht um andere Themen - da sind die einzelnen Mitarbeiter gefühlt nur Rädchen in der großen Maschine. Eigene Ideen einzubringen, und wirklich effizient umzusetzen, ist schwer möglich. Das trifft eher auf Resistenz. "Wir haben das schon immer so gemacht" ist ein Mantra, das hier oft gehört wird. Mit dem neuen Investoren aber weht ein anderer Wind. Manche Prozesse werden nun sehr schnell verändert, trotzdem sind sinkende Mittel und steigende Anforderungen meiner Meinung nach widersprüchlich.
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