Ihr Unternehmen?

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Peter 
Schmidt 
Group 
GmbH 
- 
Hamburg
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Work-Life-Blabla

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei Peter Schmidt Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige Office-Doggos. :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schere zwischen Erwartungen an die Mitarbeiter und Gehalt/Bedingungen von Seiten der Agentur. Die HR verbringt viel Zeit mit Partyplanung und wird bei vielen (eigentlich HR-spezifischen) Problemen nicht mal mehr angesprochen, weil die meisten wissen, dass sie nicht helfen werden.

Verbesserungsvorschläge

Modernere Arbeitsbedingungen wären toll. Wenn man in der Kreativbranche nicht viel Remote arbeiten kann, wo dann?! Es gibt sicherlich einige Leute, die im Büro kreativer sind, aber eben auch einige, die Zuhause besser arbeiten können.

Arbeitsatmosphäre

Sehr teamabhängig.

Image

War früher besser.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet und dürfen offiziell nicht ausgeglichen werden. Wenn man den Ausgleich nicht unter der Hand einfordert, interessiert es keinen, ob du zu viel arbeitest.
Ich wurde unter der Voraussetzung eingestellt, dass ich nur zwei Tage ins Büro muss. Inzwischen sind mindestens vier Tage Pflicht. Schade und unnötig. Gerade für Kollegen mit Familie oder weiter Anfahrt verschwendete Lebenszeit, die man besser nutzen könnte, aber auch sonst kann man die Zeit sicherlich sinnvoller nutzen, als für die Fahrt ins Office.

Karriere/Weiterbildung

Kleine Initiativen in Form von Kursen, die aber zu kurz stattfinden, um wirklich einen Mehrwert daraus ziehen zu können.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsthema wird langsam lächerlich. Es gibt einige Kollegen, die ohne Gehaltserhöhung befördert wurden und JAHRE auf die verhandelte Erhöhung warten sollten?!? Das finde ich wirklich unverschämt, bei dem was an „kreativer Exzellenz“ erwartet wird. Das Gehaltsniveau liegt unter dem Branchendurchschnitt. Es gibt Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und Mitarbeiterrabatte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gilt die Regelung Zug vor Flug, was ich gut finde. Leider gilt es besonders für die unteren Ebenen.

Kollegenzusammenhalt

Normalerweise sehr gut, aber wenn viele Überstunden gemacht werden müssen, denkt verständlicherweise jeder zuerst an sich selbst.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden gerne aufs Abstellgleis geschoben, besonders wenn Familie da ist.

Vorgesetztenverhalten

Einige sind toll und andere nicht, kann man nicht pauschal beantworten.

Arbeitsbedingungen

Hohe Erwartungen an Kreativität und erwartete Überstunden, die oft durch mangelnde Kommunikation, unsichere Führung oder schlechte Planung und geringe Teamstärke entstehen. Es gibt zwei Szenarien: Wenn man dann tagelang kaum geschlafen und nur gearbeitet hat, es aber gut gelaufen und der Kunde zufrieden ist, interessiert sich keiner mehr für die Bedingungen während des Projekts. Oder es kommt die Frage, wieso denn so wenig kreative Lösungen gefunden wurden. Bekanntermaßen machen Schlafmangel und Druck extrem kreativ. Wenig Wertschätzung aus der Führungsetage.

Kommunikation

Unterschiedlich. Manche Dinge werden ausgiebig kommuniziert, andere eher unter den Teppich gekehrt. Es gibt monatliche Townhalls mit der ganzen Agentur und wöchentliche Studio-Meetings.

Gleichberechtigung

Gender-Pay-Gap ist hier auch ein Thema, genau wie weniger Frauen in Führungspositionen und Benachteiligung von Teilzeitkolleginnen mit Familie.

Interessante Aufgaben

Große und Internationale Kunden, meistens vielseitige Jobs.

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Arbeitgeber-Kommentar

Guido SchröpelDirector Communication

Liebe (Ex-?)-Kollegin, lieber (Ex-?)-Kollege,

ich antworte mal in Abstimmung mit meinen Kolleginnen in der HR :-)

Long story short: Da läuft oder lief für dich offensichtlich Einiges nicht rund. Das ist nicht schön, aber wir freuen uns über einen ehrlichen – und vertraulichen – Austausch mit Dir.

Einige Themen, die Du beschrieben hast, möchten wir jedoch richtigstellen. Vielleicht gab es da Missverständnisse:
Eine Gender Pay Gap gibt es bei uns quasi nicht. Vielleicht erinnerst du dich an ein Chart aus dem letzten Dezember-Townhall: Unsere bereinigte Pay Gap beträgt 1.5%. Wir erstellen jährliche Gehaltsvergleiche und orientieren uns bei den Gehältern an den Richtwerten der GWA. Wir haben 50% Frauen in der Geschäftsführung, 40% in der Geschäftsleitung und auf der Ebene darunter 48%, dabei einige in Teilzeit – ich finde: Das kann sich sehen lassen!

Auch dass Überstunden nicht ausgeglichen werden dürfen, ist nicht richtig. Ein Teil ist im gesetzlichen Rahmen mit dem Gehalt abgegolten. Sollten es in Pitch-Situationen mehr werden, finden wir für beide Seiten passende Lösungen.

Beim Thema Office-Präsenz finden wir: Außergewöhnliche Ergebnisse entstehen durch gemeinsame Arbeit, räumliche Nähe und direktes Feedback. Deswegen arbeiten wir 4 Tage pro Woche im Büro. Weil wir Flexibilität aber ebenso schätzen, können alle Kolleg:innen einen Tag pro Woche von zuhause arbeiten. Hinzu kommen 28 Tage Flex Work im Jahr – ein Angebot, das viele von uns gerne in Anspruch nehmen.

Wie gesagt: Lass uns gerne sprechen! Unser Team in der HR hat immer ein offenes Ohr für Dich (und ich natürlich auch).

Viele Grüße!

Guido

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.