71 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
1. Der starke Kollegenzusammenhalt: Das Team hält fantastisch zusammen. Die gegenseitige Unterstützung und das menschliche Miteinander unter den Kollegen sind der absolute Rückhalt im Alltag.
2. Die Weiterbildungsmöglichkeiten: Es wird positiv unterstützt, wenn man sich fachlich weiterbilden und neue Qualifikationen erlernen möchte.
3. Das Umweltbewusstsein: Im Bereich Ökologie und Umweltschutz werden sichtbare, sehr gute Maßnahmen umgesetzt und Standards vorbildlich eingehalten.
4. Die Basis-Arbeitszeiten: Die reinen Rahmenarbeitszeiten sind solide und bieten eine verlässliche Grundlage für die persönliche Lebensplanung.
1. Die unberechenbare Führungskultur: Es fehlt ein gemeinsamer, roter Faden in der Führungsebene. Der Umgangston ist stellenweise sehr unangebracht, und operative Entscheidungen werden oft praxisfern getroffen.
2. Der Reallohnverlust nach Tarifaustritt: Seit Jahren gibt es keine nennenswerten Gehaltsanpassungen mehr, was angesichts der Inflation zu spürbaren Einbußen führt.
3. Die Ungleichbehandlung bei Verträgen und Benefits: Neue Arbeitsverträge sind intransparent gestaltet. Zusatzleistungen und mobiles Arbeiten werden stark nach dem subjektiven „Nasenfaktor“ vergeben.
4. Der Investitionsstau in der Produktion: Die Arbeitsbedingungen und die Ausstattung in der Fertigung sind stark veraltet, was die tägliche Arbeit der Belegschaft unnötig erschwert.
5. Die mangelhafte Informationspolitik: Eine offizielle, transparente Kommunikation findet kaum statt, weshalb man auf den Flurfunk angewiesen ist.
1. Führungskultur professionalisieren: Etablierung eines berechenbaren, wertschätzenden Führungsstils sowie die Einführung von verbindlichen Schulungen für Führungskräfte in Sachen Kommunikation, Tonfall und moderner Fehlerkultur.
2. Transparente Vergütung und faire Verträge: Rückkehr zu transparenten, einheitlichen Gehaltsstrukturen und fairen Kriterien bei Zusatzleistungen (wie mobiles Arbeiten oder Weihnachtsgeld), um eine Ungleichbehandlung der Belegschaft zu stoppen.
3. Praxisnähe und Investitionen stärken: Strategische Entscheidungen sollten nicht rein am grünen Tisch auf Excel-Basis getroffen werden. Es braucht mehr Einbindung des operativen Fachwissens und gezielte Investitionen in die Modernisierung der Arbeitsbedingungen (insb. in der Produktion).
Die Geschäftsführung praktiziert ein kontrastreiches „Diversity Management“. Vier völlig autarke Denkschulen werden parallel erprobt:
1. Das römische Prinzip („Daumen hoch oder runter“): Feedback mit historischer Dramatik. Urteile fallen absolut nach Tagesform. Im Meeting fühlt man sich wie im Kolosseum. Es fehlt nur noch der Sand. Ein Paradies für den täglichen Nervenkitzel.
2. Die Post-Work-Mentalität („Mir doch egal“): Extrem entschleunigt. Während das Team rotiert, strahlt die Führung meditative Gleichgültigkeit aus. Krisen werden ausgesessen, bis sie verschwinden. Maximale Distanz zum operativen Stress.
3. Die akustische Durchsetzungskraft („Falscher Tonfall“): Auditives Entertainment. Warum sachlich argumentieren, wenn es auch mit maximaler Dezibelzahl und sehr „eigenem“ Vokabular geht? Das hält den Puls im Team verlässlich oben.
4. Das theoretische Daten-Orakel („Zahlen ohne Praxis“): Steuerung allein über Excel-Tabellen. Die Zahlenwelt ist perfekt, die Realität des Kerngeschäfts stört da nur. Die Praxis ist Neuland, aber die Formatierung der Präsentation stimmt immer.
Fazit: Spannendes Konstrukt. Senden alle vier Kanäle mal auf einer Frequenz, gibt es glatt eine Strategie.
Diskrepanz zwischen Anspruch und Außenwirkung: Als einzelner Mitarbeiter lässt sich das globale Firmenimage schwer aus interner Sicht beurteilen. Schaut man sich jedoch das allgemeine Feedback und die öffentlich zugänglichen Bewertungen an, ergibt sich ein eher kritisches Bild. Die anhaltenden internen Probleme scheinen spürbar nach außen zu dringen und sich herumzusprechen, was der externen Wahrnehmung des Unternehmens sichtlich schadet. Da konstruktive interne Feedbackkanäle nach persönlicher Wahrnehmung leider zu selten spürbare Veränderungen bewirken, bleibt oft nur der Weg über eine öffentliche Bewertung. Das aktuelle Image wirkt in vielen Punkten wie die logische Konsequenz der internen Kommunikationskultur.
Solide Basis mit Nasenfaktor: Die grundlegenden Arbeitszeiten sind absolut in Ordnung. Ein großer Schwachpunkt ist jedoch das Thema mobiles Arbeiten. Das wird seitens der Führung weitgehend verpönt und extrem restriktiv gehandhabt. Zudem drängt sich der Eindruck auf, dass Genehmigungen hierfür nicht nach transparenten, einheitlichen Kriterien vergeben werden, sondern stark vom subjektiven „Nasenfaktor“ und persönlicher Sympathie abhängen. Eine zeitgemäße, faire und flexible Regelung für alle sieht anders aus.
Fachlicher Gewinn ohne monetären Mehrwert: Die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Man wird ermutigt, sich neues Wissen anzueignen und den eigenen Horizont zu erweitern. Allerdings entpuppt sich die gestiegene Qualifikation nach persönlicher Erfahrung selten als monetärer Mehrwert. Das Anforderungsprofil und die erwartete Verantwortung wachsen kontinuierlich, während die Vergütung davon unberührt bleibt. Dieser Ansatz setzt im ironischen Sinne natürlich einen ganz besonderen Leistungsanreiz.
Spürbarer Reallohnverlust seit Tarifaustritt: Seit dem Austritt aus der Tarifbindung bleibt die Gehaltsentwicklung weit hinter der allgemeinen Teuerungsrate zurück. In den letzten vier Jahren gab es keine nennenswerten, dauerhaften Lohnerhöhungen mehr. Eine angebotene Einmalzahlung von 3 % wirkt angesichts der Inflation leider nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Unter Tarifbedingungen läge das Gehaltsgefüge schätzungsweise bereits 10 % höher. Zudem führt die Struktur neuerer Arbeitsverträge zu einer spürbaren Ungleichbehandlung innerhalb der Belegschaft, beispielsweise durch den potenziellen Wegfall von Sonderzahlungen wie dem Weihnachtsgeld.
Große Diskrepanz: Beim Thema Umweltschutz schneidet das Unternehmen sehr gut ab. Hier werden sichtbare, positive Maßnahmen umgesetzt. Das Sozialbewusstsein bleibt im Vergleich dazu jedoch leider völlig auf der Strecke. Während ökologische Standards eingehalten werden, vermisst man das soziale Verantwortungsbewusstsein und den Fokus auf das menschliche Wohlbefinden im Arbeitsalltag fast gänzlich. Ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen beiden Säulen wäre wünschenswert.
Der einzige Lichtblick: Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist hervorragend und aktuell der einzige wirkliche Lichtblick im Arbeitsalltag. Man unterstützt sich gegenseitig, wo es nur geht. Allerdings hinterlässt die oben beschriebene Führungskultur spürbare Spuren: Durch den permanenten Druck und die mangelnde Struktur beginnt dieses starke Fundament leider zunehmend zu bröckeln. Es ist schade zu sehen, wie das gute Teamgefüge unter diesen Rahmenbedingungen leidet.
Innerbetrieblich geschätzt: Innerhalb der Belegschaft ist der Umgang absolut vorbildlich. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen werden vom Team sehr geschätzt, auch wenn sie zahlenmäßig leider zunehmend aussterben. Bei der Geschäftsführung drängt sich jedoch ein anderer Eindruck auf. Es entsteht das Gefühl, dass langjährige Erfahrung hier weniger zählt und man ältere Semester im Zuge von Umstrukturierungen lieber zeitnah ersetzen möchte.
Einseitige Erwartungshaltung: Die Führungskultur ist stark von einer spürbaren Einbahnstraße geprägt. Es wird gefordert, aber im Gegenzug kaum gefördert oder unterstützt. Lob, Anerkennung oder ein einfaches Wort der Wertschätzung haben Seltenheitswert. Stattdessen dominiert eine unzeitgemäße „Haudrauf-Mentalität“, bei der Fehler lautstark kritisiert werden, anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dieser dauerhafte Druck und der Mangel an respektvollem Umgang machen das Arbeitsklima auf Dauer extrem unerträglich.
Höchstleistung trotz historischer Ausstattung: Die Ausstattung lässt sich in einigen Bereichen, insbesondere in der Produktion, am besten als sehr rückschrittlich beschreiben. Es ist absolut bewundernswert, unter welch veralteten Bedingungen die Kollegen dort täglich eine qualitativ hochwertige Arbeit abliefern. Die Investitionen scheinen hier leider nicht im Fokus der Prioritäten der Geschäftsführung zu liegen, was die tägliche Arbeit unnötig erschwert.
Flurfunk statt Führung: Die offizielle interne Kommunikation lässt sich am besten als „gezieltes Informationsvakuum“ beschreiben. Offizielle Kanäle werden kaum genutzt, weshalb der Flurfunk zur primären und verlässlichsten Informationsquelle der Belegschaft mutiert ist. Wichtige strategische Updates oder betriebliche Veränderungen erfährt man meistens zufällig an der Kaffeemaschine statt durch die Chefetage. Eine strukturierte, transparente und zeitnahe Informationsweitergabe seitens der Führungsebene findet faktisch nicht statt.
Ein sehr gemischtes Bild: Hier lässt sich kein einheitliches Urteil fällen, da das Thema extrem stark von der jeweiligen Abteilung abhängt. In einigen Teams wird Gleichberechtigung vorbildlich gelebt und es herrscht absolute Chancengleichheit auf Augenhöhe. In anderen Bereichen und Führungsebenen ist davon leider noch wenig zu spüren, dort wirken die Strukturen veraltet. Es kommt also ganz darauf an, in welchem Bereich man landet.
Positiv, aber nur auf Nachfrage: Die Aufgaben an sich sind absolut vielseitig, fordernd und machen Spaß. Der Bereich ist hier grundsätzlich positiv zu bewerten. Allerdings muss man eine sehr hohe Eigeninitiative mitbringen: Spannende Projekte und neue Herausforderungen fallen einem nicht zu, sondern man muss proaktiv danach fragen und diese einfordern. Wer hier selbstständig die Initiative ergreift, kann sich jedoch ein sehr interessantes Arbeitsfeld gestalten.
Mehrere Jahre keine Lohnerhöhung für die Mitarbeiter. Kein Urlausb/Weihnachtsgeld.
Hohe Führungspositionen die keine Ahnung haben. Im Meisterbüro sieht es aber auch nicht rosig aus. Der Dienstälteste Meister in der Flüssigfertigung ist der einzige der Mensch geblieben ist.
Arbeitssicherheit ist ein Fremdwort
Unterstes Niveau
Endlich zur Vernunft kommen. Gute Mitarbeiter bekommt/hält man nur mit gutem Gehalt.
Es wird nur noch gefordert aber nichts gegeben.
Null Chancen.
Seit 4 Jahren keine Erhöhung. Auch bei extra Leistung und besonderem Einsatz gibt es keinen Geld werten Vorteil.
Unterste Schublade. Unprofessionelles Verhalten bis zum geht nicht mehr.
Wer nicht spurt wird ersetzt
Weder zu den Mitarbeitern, noch im Meisterbüro.
nichts
Es wird nicht miteinander gesprochen sondern übereinander
Verbesserungen sollten ernst genommen werden, man lebt nicht mehr in einer Zeit wo der Chef etwas sagt und alle springen
Angespannt, Jeder gegen Jeden, Wer nicht dem Chef zustimmt wird schnell überflüssig
War mal vorhanden, aber man bemüht sich dieses zu vernichten
Ist okay aber Rückständig
Nicht vorhanden
Ist Verhandlungsbasis wer gefällt bekommt mehr
Solarpark vorhanden, man versucht sein Image zu verbessern
Unter einigen Kollegen noch vorhanden Vorgesetzte sind aber schlimm
Kollegen allgemein sind eher nötiges Übel
Wer am besten nach dem Mund redet ist anerkannt
Man merkt das alter des Unternehmens
Gibt es nicht, jeder versucht sich zu retten
Chef ist gegen Frauen, altmodische denkweise
Keine Chance, was der Chef nicht will gibt es nicht
Solide Firma mit sehr guten und motivierten Mitarbeitern. Die Arbeit macht Spaß und ist vielfältig.
Seit 4 Jahren kein Lohnanstieg. Selbst wenn man mehr Aufgaben übernimmt und mehr Leistung zeigt, wird das nicht entlohnt.
Endlich wieder Lohnanstieg. Viele gute Kollegen verlassen die Firma deswegen.
Alte Gebäude sanieren.
Seit dem Tarifaustritt eher schlecht.
Kunden sind zufrieden. Petrofer könnte aber bekannter werden.
Ist ausbaufähig. Es gibt Verständnis, wenn man mal eher gehen muss. Manche Kollegen dürfen auch Mobiles Arbeiten machen, aber bei einigen Vorgesetzten ist es nicht gerne gesehen, sodass man immer ein schlechtes Gewissen haben muss.
Interne Schulungen vorhanden und externe Schulungen werden auch gerne übernommen.
Hängt natürlich von der Abteilung und den Kollegen ab, aber in meinem Team sehr gut. Es wird sich gegenseitig viel geholfen.
Ältere Kollegen werden meistens geschätzt.
Unterschiedlich. Es gibt sehr gute Vorgesetzte und leider welche die gar nicht gehen.
Im neuen Gebäude sehr gut. In den älteren Gebäuden hat man stark mit Kälte oder Hitze zu kämpfen.
Ist stark abhängig von den Kollegen und Vorgesetzten. Manche geben sehr viel weiter. Manche gar nichts.
Ältere Kollegen verdienen sehr gut und die neueren Kollegen werden nur noch mit geringen Gehalt eingestellt.
Auch Frauen können die Karriereleiter aufsteigen. Das kenne ich von anderen Firmen anders.
Sehr vielfältige Aufgaben, kein monotones Arbeiten, interessante Produkte
Garnichts
Den Geizhals der keine Kohlen raus rückt.
Es wird immer mehr erwartet aber nichts zurück gegeben.
Kohlen raus rücken
Seit 4 Jahren keine Lohnerhöhung. Austritt aus dem Tarif. 3 Klassen gesellschaft.
Müsste 0 Sterne sein
Die Vorgesetzten sind wie Spione. Sie schikanieren und setzen die Mitarbeiter unter Druck. Vorgesetzte kommen extra früher zur Arbeit um Mitarbeiter zu kontrollieren.
Je mehr man schleimt desto besser ist der Stand.
Jeden Tag das gleiche
Die Produkte und die technischen Aufgaben an sich sind spannend und fordernd. Die Chemiebranche bietet ein interessantes Arbeitsumfeld mit viel Potenzial, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden. Das Unternehmen war einmal ein tarifgebundener Vorzeigebetrieb mit viel Know-how und einer starken regionalen Verwurzelung. Die Basis für einen erfolgreichen Betrieb ist eigentlich vorhanden.
Die bewusste Zerstörung des sozialen Friedens durch den Austritt aus dem Arbeitgeberverband und die daraus resultierende Dreiklassengesellschaft. Es ist unerträglich zu sehen, wie langjährige Loyalität durch statische Verträge bestraft wird, während gleichzeitig jeglicher Dialog mit der Gewerkschaft IGBCE blockiert wird. Die Führung setzt auf Spaltung statt auf Zusammenarbeit, nimmt den Verlust von wertvollem Know-how in Kauf und lässt jegliche Wertschätzung für erfahrene Mitarbeiter vermissen. Wer Transparenz und Fairness sucht, wird hier aktuell bitter enttäuscht.
Hören Sie auf, die Belegschaft gegeneinander auszuspielen! Wir brauchen einen Haustarifvertrag für alle statt juristischer Grabenkämpfe und Willkür-Boni. Wer Fachkräfte halten will, muss Loyalität honorieren, statt sie durch statische Verträge zu entwerten. Nehmen Sie die Kritik hier endlich ernst!
Man hat den Eindruck, hier wird eine Form der Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Mitarbeiter betrieben. Es wirkt, als würde die geografische Lage ausgenutzt, um das Lohnniveau systematisch zu drücken. Dass dabei erfahrene Fachkräfte aus der Region wegbrechen, scheint als „Kollateralschaden“ verbucht zu werden – solange die Maschinen laufen, scheint es egal, mit wem. Die zahlreichen anderen negativen Bewertungen hier auf Kununu sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen, dass ich mit dieser Wahrnehmung nicht allein dastehe.
Meine Schilderung lässt deutlich vermuten, dass der Ruf des Unternehmens – zumindest regional in Hildesheim und in der Branche – massiv beschädigt ist. Wenn Arbeitskräfte bereits von weit her geholt werden müssen, weil lokale Bewerber ausbleiben, und wenn langjährige Leistungsträger frustriert kündigen, ist das Image am Boden.
Die Arbeitszeiten sind okay, also muss man hier fairerweise neutral bleiben.
In einem Betrieb, der erfahrene Arbeitskräfte als „Kollateralschaden“ betrachtet und auf den Abgang der „teuren“ Alt-Belegschaft setzt, gibt es faktisch keine echte Karriereperspektive oder Wertschätzung für berufliche Entwicklung.
Die Entlohnung gleicht einem juristischen Labyrinth, in dem sich eine Dreiklassengesellschaft verfestigt hat: Während loyale Mitarbeiter mit Verträgen von vor 2012 durch „statische“ Gehälter ohne Erhöhungen effektiv für ihre Treue bestraft werden, verdienen Kollegen mit Verträgen ab 2012, die ihre Rechte teils einklagen mussten, paradoxerweise teilweise mehr als ihre eigenen Vorgesetzten, während neue Verträge so niedrig dotiert sind, dass tarifliche Standards wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld rein rechnerisch kaum noch einen echten Mehrwert bieten. Diese Situation wird durch die willkürliche Verteilung von 3 %-Anpassungen nach dem Gießkannenprinzip zusätzlich verschärft, was den Eindruck erweckt, dass man sich mit diesen geringen Zugeständnissen zufriedengeben und jegliche berechtigte Forderung einstellen soll.
Zum Umweltbewusstsein, kann ich nur sagen, dass man sich an gesetzliche Vorgaben hält und ein großes Feld von Solarmodulen installiert hat. Von Sozialbewusstsein ist man bei dieser Lohnpolitik leider meilenweit entfernt.
Die Leute ziehen aus Angst den Kopf ein und die Solidarität bröckelt. Die Basis wäre zwar okay, aber das System zerstört den Zusammenhalt massiv, was eventuell gewollt ist.
Werden als "Kostenfaktor" gesehen, deren Loyalität bestraft wird.
Es drängt sich das Gefühl einer „schleichenden Anpassung“ auf: Erfahrene Leute, die unbequem sind oder ihre Rechte kennen, gehen oder werden durch die Umstände zur Kündigung getrieben. Es wirkt kalkuliert, dass wertvolles Know-how verschwindet, solange die Lohnkosten sinken. Am Ende bleibt ein Ort, an dem nur noch diejenigen arbeiten, die keine Alternative haben.
Die Atmosphäre ist von massiver Verunsicherung und Frustration geprägt. Wer kann, geht – und das sind oft genau die Leistungsträger, die den Laden über Jahre am Laufen gehalten haben. Die Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter wird mit Füßen getreten, während die Führung die wachsende Kritik offenbar ignoriert.
Die Informationspolitik ist derart restriktiv, dass jegliche Transparenz über die tatsächliche Lohnverteilung im Keim erstickt wird. Ein Dialog mit der IGBCE für einen fairen Haustarifvertrag wird konsequent blockiert, was die Fronten weiter verhärtet.
Dreiklassengesellschaft ist das Gegenteil von Gleichberechtigung!
Die Arbeit in der Chemie ist oft anspruchsvoll und interessant.
Abteilungsabhängig, oft unklare Arbeitsaufträge
"Gleitzeit" aber andere Erwartungshaltung mit fester Kernzeit
Bildungsurlaub für private Fortbildungen
Faires Gehalt, der Tätigkeit entsprechend
Abteilungsabhängig
Wenig Kommunikation und Organisation
Gute Ausstattung aber hoher Leistungsdruck
Schlechte Absprachen und bewusstes Zurückhalten von Informationen
Die Firma hat Potenzial, es gibt tolle Produkte und einige sehr gute und engagierte Mitarbeitende.
Es gibt einige ungeeignete Vorgesetzte, die absolut inakzeptabel mit anderen umgehen. Es gibt auch Führungskräfte, die ihren Vorgesetzten falsche Sachen berichten über Mitarbeiter, Leistung und Projekte. Dadurch wollen diese gut dastehen.
Es sollte endlich wieder ein Tarifvertrag eingeführt werden, so dass es eine gleiche & gerechte Bezahlung für gleiche Arbeit gibt. Es ist sehr ungerecht, dass aktuell bei gleicher Arbeit 1000 € Brutto oder mehr Unterschiede bestehen. Weiterhin sollte die Kommunikation verbessert werden. Auch den Mitarbeitenden sollte mehr Vertrauen geschenkt werden (aber man kann wirklich nicht allen vertrauen ;-) ). Und mobiles Arbeiten sollte wieder für alle offiziell möglich sein, deren Aufgaben dafür geeignet sind. Einige Vorgesetzte müssen daran arbeiten, vernünftig mit ihren Teammitgliedern oder anderen Kollegen / Abteilungen umzugehen. Der Ton macht die Musik.
Es gibt viele Nörgler, aber nicht jede Nörgelei ist zu 100% angebracht. Seit dem Austritt aus dem Tarifvertrag herrscht bei vielen Mitarbeitenden schlechte Stimmung.
Ich glaube, viele Kunden schätzen das Know-how von Petrofer und den guten Service sowie das Engagement zahlreicher Ansprechpartner.
Überwiegend ok. Die Arbeitszeit ist klar geregelt, Mehrarbeit wird ordentlich erfasst. Einige Mitarbeiter können auch mobiles Arbeiten machen, das funktioniert eigentlich gut. Allerdings gibt es Führungskräfte (Geschäftsführer und Bereichsleiter) die nicht viel vom mobilen Arbeiten halten und ihren Mitarbeitern gegenüber sehr misstrauisch sind.
Karriere ist durchaus möglich, vom Lehrling zum Teamleiter oder Abteilungsleiter oder vom Anwendungstechniker zum Geschäftsführer. Engagement wird manchmal belohnt, wird aber manchmal übersehen oder
bewusst ignoriert. Es gibt auch Karriere-Fälle, bei denen ungeeignete Kollegen hoch kommen, aber nur aufgrund von Freundschaft, Schleimerei oder Fehleinschätzung. - Weiterbildung: Ja, die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, an Lehrgängen teilzunehmen. Das wird von einigen Führungskräften auch forciert, aber einige nörgelnden Mitarbeitende wollen aus Prinzip nichts machen.
Bei Altverträgen, die noch auf dem Tarifvertrag Chemie basieren, kann das als gut bezeichnet werden. Bei Neuverträgen ohne Tarifbasis ist die Vergütung eher unterdurchschnittlich und besondere Sozialleistungen gibt es eher nicht.
Wenn man nicht zertifiziert sein müsste (ISO 14001), würde es wohl
weniger Aktivitäten in dieser Richtung geben. Beim Sozialbewusstsein gibt es hier und dort Lichtblicke, aber auch Ignoranz.
Hier gibt es in den verschiedenen Bereichen große Unterschiede, den Zusammenhalt kann man von gut bis mangelhaft beschreiben, das hängt vom Bereich, von der Abteilung und vom Team ab.
Unterschiedlich, je nach Bereich. Eigentlich werden die meisten älteren Kollegen geschätzt.
Hier gibt es auch wieder sehr große Unterschiede. In der Geschäftsführung gibt es einen tollen GF, die anderen zeigen manchmal oder teilweise ein unangebrachtes Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden. Bei den Bereichsleitern sind einige mit der Personalführung überfordert oder auch allgemein betrachtet extrem unstrukturiert. Bei den Abteilungsleitern und Teamleitern gibt es ein paar tolle Führungskräfte, die fair und engagiert sind, aber auch andere, die sich keine Mühe geben oder einfach ungeeignet sind und primär Desinteresse an den Mitarbeitenden zeigen.
In der Produktion sind die Arbeitsbedingungen grenzwertig, im Sommer sehr heiß, im Winter kalt. In den Büros und Laboren ist das akzeptabel, es gibt aber auch dort Bereiche/Gebäudeteile die unbedingt saniert werden müssen.
Sehr ausbaufähig. Bei einigen Kollegen/Mitarbeitern klappt die Kommunikation bzw. Info-Weitergabe recht gut, bei den meisten eher nicht.
Frauen und Männer haben die gleichen Chancen. Bei Kollegen, die noch einen alten Vertrag nach Tarif haben, gibt es eigentlich keine Unterschiede bei der Bezahlung von Männern und Frauen (gleiche Entgeltgruppe).
Im F&E-Bereich durchaus möglich, das hängt auch von der Führungskraft ab, im Service und in der QK eher weniger, hier gibt es primär Routine. Aber es zeigt sich, dass viele Mitarbeitende auch nicht unbedingt geeignet sind oder auch kein Interesse haben, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten.
Dazu bräuchte man viel Fantasie.
Respektloses Verhalten.
Umgang mit den Mitarbeitern.
Schuld haben immer die anderen.
Drohen mit Konsequenzen.
Austritt aus dem Tarif.
Keine Ahnung von Wirtschaft und Wachstum.
Sprichst du die Wahrheit wirst du gehasst.
Nachdem so viele Leute kündigen, gibt es meiner Meinung nach nichts mehr was man überhaupt noch machen könnte.
Nur von oben herab
Indirekt sollte man noch Geld zahlen um hier arbeiten zu dürfen.
Zumindest glauben das gewisse Führungskräfte.
Kannst Glück oder Pech haben.
Die Verteilung ist aber recht einseitig (Pech)
Ein Fremdwort
Also wirklich
So verdient kununu Geld.