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Pflegia
Bewertungen

143 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,2Weiterempfehlung: 87%
Score-Details

143 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Vom Praktikant zum Teamlead - seit 4 Jahren glücklich

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team, die Arbeitsatmosphäre und die provisionsbasierte Vergütung. Hier kann man richtig Gas geben!!!

Verbesserungsvorschläge

Mehr Benefits anbieten

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehme und wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Der Umgang miteinander ist respektvoll, kollegial und von gegenseitiger Unterstützung geprägt.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe, wie viele andere, mit einem Praktikum während des Studiums damals gestartet und konnte mich zum Teamlead weiterentwickeln.

Kollegenzusammenhalt

Sehr coole Leute mit dabei. Ich finds sehr schön, dass man mit den Leuten hier zusammen arbeitet, aber auch Freundschaften schließen kann.

Kommunikation

Offen und Transparent. Es finden regelmäßige unternehmensweite Meetings statt wo alles offen von der Geschäftsführung angesprochen wird.


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

2 Jahre work hard, play harder im Key-Account - hier zählt Leistung, nicht wer am lautesten schreit!

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr kollegiale Arbeitsatmosphäre. Tolles, helles Office im Herzen Berlins. Alle Kolleg:innen haben immer ein offenes Ohr, auch in stressigen Zeiten.

Image

Das Image des Unternehmens ist aus meiner Sicht sehr stark, gerade weil man in einer Branche arbeitet, in der echte Unterstützung gebraucht wird. Besonders positiv finde ich, dass die eigene Arbeit dazu beiträgt, den Pflegebereich zu entlasten und wichtige Strukturen mit aufzubauen. Dadurch hat die Tätigkeit auch nach außen einen klaren gesellschaftlichen Mehrwert.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich lässt sich die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbaren. Wenn wichtige Ziele oder Deadlines anstehen, kann ein Tag auch mal länger werden – durch die abwechslungsreiche Arbeit und die gute Stimmung im Team fällt das aber meist nicht schwer. Etwas mehr Planbarkeit in intensiveren Phasen wäre trotzdem wünschenswert.

Karriere/Weiterbildung

Nach meinem Praktikum habe ich direkt viel Verantwortung übernommen und konnte im Key Account Management schnell eigenständig arbeiten. Diese Entwicklungsmöglichkeiten sind ein klarer Pluspunkt. Mit zunehmender Seniorität wird der nächste Karriereschritt allerdings anspruchsvoller, da es weniger offene Positionen und entsprechend mehr interne Konkurrenz gibt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt im Key Account Management ist insgesamt fair und wird durch verschiedene Benefits sinnvoll ergänzt. Ein kleiner Minuspunkt ist der variable Provisionsanteil, wodurch das monatliche Einkommen etwas schwanken kann – in der Branche ist das allerdings durchaus üblich. Insgesamt passt das Gesamtpaket gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozial wird im Unternehmen viel richtig gemacht und auf ein gutes Miteinander geachtet. Beim Umweltbewusstsein sehe ich noch Potenzial, zum Beispiel bei konsequenter Mülltrennung und weiteren kleinen nachhaltigen Maßnahmen im Büroalltag. Hier könnte mit relativ wenig Aufwand noch mehr erreicht werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist sehr gut und man kann sich im Arbeitsalltag aufeinander verlassen. Gerade in stressigeren Phasen wird unkompliziert unterstützt und gegenseitige Hilfe ist selbstverständlich. Zwischen einzelnen Teams könnte der Austausch stellenweise noch etwas enger sein, insgesamt ist die Zusammenarbeit aber sehr angenehm.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersunterschied spielt im täglichen Miteinander kaum eine Rolle – der Umgang ist offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Besonders positiv ist, dass unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven im Team gut zusammenkommen. Noch etwas mehr bewusster Austausch zwischen jüngeren und erfahreneren Kolleg könnte zusätzlichen Mehrwert schaffen.

Vorgesetztenverhalten

Mit den Teamleads kann man offen und unkompliziert kommunizieren. Entscheidungen sind im Alltag meist gut nachvollziehbar und eigene Ideen werden ernst genommen. In manchen Situationen wäre es hilfreich, Hintergründe oder Prioritäten noch etwas früher zu teilen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind wirklich stark. Das Office ist modern, hell und angenehm gestaltet, dazu kommen Benefits wie regelmäßige REWE-Bestellungen, Snacks und Getränke, die den Arbeitsalltag spürbar angenehmer machen. Man merkt, dass viel Wert auf ein gutes Arbeitsumfeld gelegt wird.

Kommunikation

Die Kommunikation ist insgesamt offen und direkt – kurze Wege sorgen dafür, dass Fragen meist schnell geklärt werden können. Gerade im Arbeitsalltag merkt man, dass Informationen unkompliziert weitergegeben werden und Ansprechpartner gut erreichbar sind. Zwischen einzelnen Teams könnte die Abstimmung teilweise noch etwas reibungsloser funktionieren.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird im Arbeitsalltag selbstverständlich gelebt. Unabhängig von Rolle oder Hintergrund bekommt jede Person die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und sich weiterzuentwickeln. Ich habe dabei nie das Gefühl gehabt, dass jemand aufgrund persönlicher Merkmale benachteiligt wird.

Interessante Aufgaben

Auch nach rund zwei Jahren im Key Account Management sind die Aufgaben abwechslungsreich und spannend geblieben. Man übernimmt viel Verantwortung, arbeitet mit unterschiedlichen Kunden und Themen und bekommt regelmäßig die Möglichkeit, neue Aufgabenbereiche kennenzulernen oder eigene Ideen umzusetzen. Besonders der Gestaltungsspielraum und die Entwicklungsmöglichkeiten machen die Arbeit für mich sehr interessant.

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Mehrfachbewertung

Nach dem Praktikum geblieben, weils einfach passt. Weiter geht’s als Werkstudentin

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre ist der Wahnsinn. Es ist eigentlich immer eine gute Stimmung und die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend, weswegen die Zeit rasend schnell vorbeigeht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich nichts Schwerwiegendes. Nur Kleinigkeiten wie Mülltrennung oder dass es mal etwas lauter werden kann.

Arbeitsatmosphäre

Sehr schönes, modernes, offenes Büro in Berlin Mitte. Ich finds super, dass immer was los ist und es nie langweilig ist, weil immer viele Leute da sind. Da es so offen ist, kann es manchmal etwas lauter werden, aber dann kann man sich einfach in einen kleinen Raum zurückziehen.

Work-Life-Balance

Nichts dagegen einzuwenden. Normale 40h Woche. Nur in der letzten Woche des Monats kann es mal zu minimaler Mehrarbeit kommen. Auch als Prakti. Aber das bereitet einen gut vor.

Karriere/Weiterbildung

Finde es toll, dass die meisten Teamleads bereits einige Jahre bei Pflegia sind und aufgrund der guten Leistung zu Teamleads befördert wurden.

Gehalt/Benefits

Sehr gutes Gehalt für Praktikanten und Werkstudenten. (Festanstellung kann ich nicht beurteilen).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles super. Finde nur, dass der Müll besser getrennt werden könnte.

Kollegenzusammenhalt

11/10. immer gute Stimmung und es wird sich gegenseitig supported.

Umgang mit älteren Kollegen

Total gemischt. Sorgt für eine witzige Arbeitsatmosphäre

Vorgesetztenverhalten

Super. Enger Austausch mit meinem Teamlead. Besonders positiv: Geschäftsführung ist auch im Büro sehr präsent und bei Meetings dabei.

Kommunikation

Sehr transparent und auf Augenhöhe durch die fast täglichen Meetings.

Interessante Aufgaben

Konnte in meinem Praktikum super viel lernen. Insbesondere der Umgang mit Kunden. Hat mir so gut gefallen, dass ich als Werkstudentin weitermachen werde.


Image

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Seit über einem Jahr sehr happy

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie zu Beginn super zufrieden!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Nunmehr seit über 4 Jahren glücklich dabei!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Team, Gehalt, Spirit

Verbesserungsvorschläge

Flexible Arbeitszeiten, wenn man Ziele erreicht

Arbeitsatmosphäre

Besonders hervorzuheben. Ich habe die Atmosphäre als sehr gut wahrgenommen und tue dies immernoch.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten relativ starr von 9 bis 18 Uhr.

Kollegenzusammenhalt

Das beste Team, was ich bis jetzt hatte

Vorgesetztenverhalten

Meine Teamleitung ist klasse

Kommunikation

Weekly Allhands, bei denen man teilnimmt. So bleibt man immer über alle Schritte informiert

Interessante Aufgaben

Betreuung von Pflegekräften und Heimen. Man ist der match maker, das macht mir persönlich sehr viel Spaß.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Toller Arbeitgeber!

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Kollegenzusammenhalt

Mega Team!

Vorgesetztenverhalten

Respektvoll, auf Augenhöhe

Interessante Aufgaben

Tolles Umfeld mit spannenden Möglichkeiten und viel Raum für persönliche Entwicklung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Junges, KPI-getriebenes Unternehmen mit hoher Fluktuation

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind das junge Team und der ähnliche Altersdurchschnitt, wodurch man grundsätzlich schnell Anschluss finden kann. Das Büro liegt zentral in Berlin, ist lichtdurchflutet und bietet freie Platzwahl. Zudem stehen kostenlose Getränke und regelmäßig aufgefüllte Snacks zur Verfügung; in der ersten Woche wurde auch das Mittagessen übernommen.

Der Bewerbungsprozess war unkompliziert und die erste Woche bot zumindest einen kurzen Einblick in verschiedene Unternehmensbereiche. Wer gerne im Vertrieb arbeitet, sich an klaren KPIs orientiert und durch messbare Leistung motiviert wird, kann das Umfeld durchaus passend finden. Auch das Verhältnis zwischen Frauen und Männern sowie die Besetzung mehrerer Teamleitungspositionen mit Frauen habe ich positiv wahrgenommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich insbesondere die aus meiner Sicht kurze Einarbeitungszeit und die Erwartung, dass neue Mitarbeitende sehr schnell produktiv arbeiten und die vorgegebenen Kennzahlen erreichen. Während meiner Beschäftigungszeit erlebte ich außerdem, dass mehrere Personen aus meiner damaligen Startgruppe das Unternehmen bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder verließen. Dies vermittelte mir persönlich den Eindruck einer hohen Fluktuation und geringer Zeit für eine nachhaltige Entwicklung neuer Mitarbeitender.

Meine tatsächlichen Aufgaben entsprachen zudem nicht dem Eindruck, den ich durch die Stellenausschreibung und die beiden Probetage gewonnen hatte. Statt einer aus meiner Sicht abwechslungsreichen Tätigkeit im Key Account Management bestand mein Arbeitsalltag überwiegend aus einer sehr hohen Zahl telefonischer Kontaktversuche und dem Abfragen offener Vakanzen bei Einrichtungen.

Auch die Arbeitszeitkultur habe ich negativ wahrgenommen. Als Praktikant arbeitete ich vollständig vor Ort, während für Teile der festangestellten Belegschaft Homeoffice möglich war.

Beim Führungs- und Kündigungsprozess fehlten mir persönlich Transparenz und Wertschätzung. Vor meiner Kündigung erhielt ich keine konkreten Hinweise darauf, dass meine Leistung als unzureichend angesehen wurde oder welche Punkte ich verbessern sollte. Noch am selben Tag besprach ich mit meinem Teamleiter Aufgaben für die folgende Woche. Wenige Stunden später wurde mir in einem Gespräch mit HR gekündigt. Mein Teamleiter nahm an diesem Gespräch nicht teil und suchte anschließend auch kein persönliches Gespräch mit mir.

Zusätzlich empfand ich die Geräuschkulisse im Großraumbüro als belastend. Durch die vielen parallelen Telefonate fiel es mir teilweise schwer, meine Gesprächspartner zu verstehen oder mich zu konzentrieren. Die technische Ausstattung erfüllte zwar grundsätzlich ihren Zweck, wirkte auf mich jedoch teilweise langsam und nicht mehr besonders aktuell.

Verbesserungsvorschläge

Die tatsächlichen Aufgaben sollten bereits in der Stellenausschreibung und während der Probetage möglichst konkret dargestellt werden. Wenn ein erheblicher Teil des Arbeitsalltags aus telefonischer Kontaktaufnahme und dem Abfragen offener Vakanzen besteht, sollte dies aus meiner Sicht vor Vertragsabschluss transparent kommuniziert werden.

Neue Mitarbeitende und Praktikanten sollten außerdem mehr Zeit für eine strukturierte Einarbeitung erhalten. Statt sehr früh überwiegend anhand von KPIs bewertet zu werden, wären regelmäßige Feedbackgespräche, konkrete Verbesserungshinweise und realistische Entwicklungsziele sinnvoll. Vor einer Kündigung sollte aus meiner Sicht ein offenes Gespräch mit der direkten Führungskraft stattfinden, in dem wahrgenommene Kritikpunkte und Erwartungen verständlich benannt werden.

Auch die Arbeitszeitkultur könnte aus meiner Sicht verbessert werden. Verpflichtende Meetings, die erst zum regulären Arbeitsende beginnen, sollten bereits bei der Planung der Arbeitszeit berücksichtigt werden.

Zudem wäre es sinnvoll, Praktikanten zumindest teilweise dieselben Homeoffice- oder Hybridmöglichkeiten wie festangestellten Mitarbeitenden anzubieten, sofern ihre konkreten Aufgaben dies zulassen.

Weitere Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich bei der technischen Ausstattung, der Geräuschsituation im Großraumbüro und der Begleitung neuer Mitarbeitender. Außerdem sollte aus meiner Sicht mit der Bitte um eine kununu-Bewertung gewartet werden, bis Mitarbeitende genügend Zeit hatten, sich ein fundiertes Bild vom Unternehmen zu machen.

Arbeitsatmosphäre

Junges Team und grundsätzlich lockerer Umgang. Die Atmosphäre wird jedoch stark durch Vertriebsziele, KPIs und eine hohe Erwartungshaltung geprägt. Im Großraumbüro ist es durch die vielen parallelen Telefonate außerdem häufig sehr laut, sodass konzentriertes Arbeiten und Kundengespräche teilweise erschwert werden.

Image

Das allgemeine Image des Unternehmens kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Während meiner Einarbeitung wurde ich vom Unternehmen bereits sehr früh darum gebeten, eine Bewertung auf kununu abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich erst wenige eigene Erfahrungen im Unternehmen gesammelt.

Ich persönlich empfand den Zeitpunkt dieser Bitte daher als unpassend, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt noch kein fundiertes Bild von den Arbeitsbedingungen und dem Unternehmen machen konnte. Darüber hinaus fehlten mir ausreichende Einblicke, um die allgemeine Außenwahrnehmung des Unternehmens fundiert zu bewerten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich während meines Praktikums als sehr schlecht empfunden. Als Praktikant arbeitete ich vollständig an fünf Tagen pro Woche im Büro, während festangestellte Mitarbeitende teilweise Homeoffice nutzen konnten.

Ich hielt mich an meine regulären Arbeitszeiten und begann sowie beendete meine Arbeit pünktlich. Aufgrund der Arbeitsmenge und der allgemeinen Arbeitskultur entstand bei mir jedoch teilweise der Eindruck, dass ein längeres Bleiben erwartet wurde.

An einzelnen Freitagen begannen verpflichtende All-Hands-Meetings zudem erst um 17:30 Uhr und dauerten ungefähr eine Stunde, obwohl dies meinem regulären Arbeitsende entsprach.

Karriere/Weiterbildung

Die Entwicklungsmöglichkeiten habe ich während meiner Zeit als eher begrenzt wahrgenommen. Der Fokus lag stark darauf, möglichst schnell produktiv zu werden und die vorgegebenen KPIs zu erreichen. Für eine längere, strukturierte Einarbeitung oder eine schrittweise fachliche Weiterentwicklung blieb aus meiner Sicht wenig Raum.

In der ersten Woche erhält man zwar kurze Einblicke in verschiedene Abteilungen, was grundsätzlich positiv ist. Diese Einblicke waren jedoch sehr knapp und halfen mir nur eingeschränkt dabei, die Zusammenhänge und Prozesse tiefer zu verstehen. Wer sich langfristig fachlich entwickeln und systematisch dazulernen möchte, sollte daher im Bewerbungsprozess konkret nach Einarbeitungsplan, Schulungen und Entwicklungsperspektiven fragen.

Gehalt/Benefits

Das Praktikumsgehalt war aus meiner Sicht branchen- beziehungsweise wettbewerbsüblich. Ob man die Vergütung für angemessen hält, muss letztlich jeder für sich selbst bewerten. Positiv sind die kostenlosen Getränke und Snacks im Büro sowie das übernommene Mittagessen während der ersten Woche. Bei meiner ersten Gehaltszahlung wurde allerdings zunächst ein zu geringer Betrag überwiesen, der erst im Folgemonat korrigiert wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Diesen Punkt kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Während meiner Beschäftigung habe ich keine besonders hervorgehobenen Maßnahmen zum Umwelt- oder Sozialbewusstsein wahrgenommen, allerdings auch keine eindeutig negativen Erfahrungen gemacht. Positiv ist grundsätzlich das junge und vielfältige Team. Für eine fundierte Bewertung zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlichem Engagement oder internen Sozialstandards fehlten mir jedoch konkrete Einblicke.

Kollegenzusammenhalt

Durch den ähnlichen Altersdurchschnitt findet man grundsätzlich schnell Anschluss und kann relativ schnell freundschaftliche Kontakte knüpfen. Gleichzeitig erlebte ich während meiner Beschäftigungszeit, dass mehrere Personen aus meiner damaligen Startgruppe das Unternehmen bereits nach kurzer Zeit wieder verließen. Dadurch fiel es mir schwerer, mit den Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gemeinsam begonnen hatte, einen langfristig stabilen Zusammenhalt aufzubauen.

Zusätzlich war die Zusammenarbeit in meinem Arbeitsbereich stark durch individuelle KPIs und Vertriebsziele geprägt. Dadurch entstand für mich teilweise ein eher leistungs- und konkurrenzorientiertes Arbeitsumfeld.

Umgang mit älteren Kollegen

Diesen Punkt kann ich nur eingeschränkt beurteilen, da das Unternehmen insgesamt einen sehr jungen Altersdurchschnitt hat. Die meisten Mitarbeitenden waren nach meiner Wahrnehmung ungefähr Mitte 20, und auch viele Teamleiter waren erst Ende 20 oder Anfang 30. Mit deutlich älteren Kolleginnen und Kollegen hatte ich während meiner Beschäftigung kaum Berührungspunkte, weshalb mir eine fundierte Bewertung schwerfällt.

Vorgesetztenverhalten

Im täglichen Arbeitsalltag war der Teamleiter grundsätzlich ansprechbar. Bei kritischem Feedback und insbesondere im Kündigungsprozess hätte ich mir jedoch deutlich mehr Transparenz und persönliche Verantwortung gewünscht. Vor meiner Kündigung erhielt ich weder konkrete Hinweise darauf, dass meine Leistung kritisch gesehen wurde, noch ein Gespräch darüber, was ich verbessern sollte.

Die Kündigung kam für mich daher völlig unerwartet. Noch am selben Tag besprach ich mit meinem Teamleiter meine Aufgaben für die folgende Woche und erhielt konkrete Hinweise dazu, woran ich weiterarbeiten sollte. Nur wenige Stunden später wurde mir durch HR gekündigt.

Mein Teamleiter, der zuvor mein direkter Ansprechpartner war und meine tägliche Arbeit am besten beurteilen konnte, nahm weder am Kündigungsgespräch teil noch suchte er danach den persönlichen Austausch mit mir. Dies empfand ich als wenig transparent, wenig wertschätzend und nicht besonders professionell.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist zentral gelegen, lichtdurchflutet und grundsätzlich modern gestaltet. Es gibt keine festen Arbeitsplätze, sodass man sich seinen Platz frei auswählen kann. Kostenlose Getränke und Snacks stehen ebenfalls zur Verfügung.

Da es sich jedoch um ein Großraumbüro handelt und im Key Account Management nahezu alle Mitarbeitenden gleichzeitig telefonieren, war der Lärmpegel häufig sehr hoch. Teilweise fiel es mir dadurch schwer, die Gesprächspartner am Telefon zu verstehen oder mich zu konzentrieren. Es gibt zwar einige kleine Telefonkabinen und separate Räume, nach meinem Eindruck wurde jedoch erwartet, überwiegend gemeinsam mit dem Team im Großraumbüro zu sitzen.

Die bereitgestellte technische Ausstattung erfüllte grundsätzlich ihren Zweck, war aus meiner Sicht aber nicht mehr auf einem besonders aktuellen Stand. Der Laptop war teilweise langsam und wirkte bereits etwas in die Jahre gekommen. Auch Headset und Maus waren eher einfache Standardausstattung.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich vor allem bei kritischem Feedback als unzureichend. Vor meiner Kündigung gab es weder von HR noch von meinem Teamleiter konkrete Hinweise darauf, dass meine Leistung als nicht ausreichend angesehen wurde oder was ich verbessern sollte. Die Kündigung wurde anschließend ausschließlich durch HR ausgesprochen. Mein Teamleiter, mit dem ich zuvor täglich zusammengearbeitet hatte, nahm weder am Gespräch teil noch suchte er danach das persönliche Gespräch. Gerade bei einer solchen Entscheidung hätte ich mir mehr Offenheit, direkte Kommunikation und einen respektvolleren Abschluss gewünscht.

Gleichberechtigung

Nach meinem persönlichen Eindruck ist das Unternehmen in Bezug auf die Gleichberechtigung grundsätzlich positiv aufgestellt. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern wirkte insgesamt ausgewogen, und auch mehrere Führungspositionen auf Teamleiterebene waren mit Frauen besetzt. In der Geschäftsführung selbst war während meiner Zeit allerdings keine Frau vertreten. Insgesamt habe ich im Arbeitsalltag keine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Die tatsächlichen Aufgaben entsprachen aus meiner Sicht nicht dem Eindruck, den ich durch die Stellenausschreibung und die beiden Probetage vor Beginn des Praktikums gewonnen hatte.

Nach meinem Verständnis sollte das Praktikum im Key Account Management unter anderem Einblicke in die Betreuung von Einrichtungen und Kunden ermöglichen sowie bei Abwesenheiten von Mitarbeitenden unterstützend eingesetzt werden.

Mein eigener Arbeitsalltag bestand dagegen zu einem sehr großen Teil aus fortlaufenden telefonischen Kontaktversuchen. Dabei kontaktierte ich neue oder bereits bestehende Einrichtungen, um offene Vakanzen abzufragen. Die Anzahl der täglichen Anrufversuche empfand ich als sehr hoch.

Dadurch erlebte ich die Tätigkeit als deutlich einseitiger und wesentlich stärker auf telefonische Akquise ausgerichtet, als ich es aufgrund des Bewerbungsprozesses und der Probetage erwartet hatte.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team Pflegia
HR-Team Pflegia

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses sehr ausführliche Feedback genommen hast, und auch für die positiven Punkte wie unser Büro, das Team, die Benefits sowie die ausgeglichene Verteilung von Frauen und Männern in Führungspositionen. Auch dass Du den unkomplizierten Bewerbungsprozess und das gemeinsame Mittagessen in der ersten Woche positiv erwähnst, freut uns sehr. Es ist schön zu sehen, dass Du diese Aspekte so wahrgenommen und wertgeschätzt hast.

Dass im Praktikum Unklarheiten zu den konkreten Aufgaben im Vertriebsalltag, den Erwartungen in der Einarbeitung und der Arbeitsweise vor Ort entstanden sind, bedauern wir sehr. Vertrieb ist bei uns telefonbasiert und erfordert gerade am Anfang eine hohe Intensität. Wenn hier im Bewerbungsprozess oder in der Einarbeitung ein anderer Eindruck entstanden ist oder der Ablauf des Feedback- und Trennungsgesprächs als nicht wertschätzend empfunden wurde, tut uns das leid. Auch die Kritik an der Akustik im Großraumbüro nehmen wir ernst. Genau aus diesem Grund stehen unserem Team neben dem Großraumbüro mittlerweile auch 20 Einzelbüros und 6 Telefonkabinen als Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Solche Rückmeldungen helfen uns, unsere Onboarding-Prozesse und Rahmenbedingungen weiter zu schärfen.

Zu manchen Themen haben wir intern eine andere Wahrnehmung, die wir gerne kurz einordnen möchten. Das Erreichen transparenter Zielvorgaben ist im Vertrieb zwar essenziell, gleichzeitig legen wir großen Wert auf eine nachhaltige Einarbeitung und Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Entwicklung aus den eigenen Reihen liegt uns besonders am Herzen: So wurden 18 von 20 Teamleads intern befördert, und wir sind stolz darauf, dass viele unserer heutigen Festangestellten ursprünglich als Praktikanten bei uns gestartet sind. Dass die Betreuung und der Ausgleich von Mehrarbeit in Deinem Fall als unzureichend wahrgenommen wurden, entspricht nicht unserem Anspruch.

Wir respektieren Deine persönliche Sichtweise auf Deine Zeit bei uns. Wenn Du Deine Erfahrungen oder die Abläufe während Deines Praktikums noch einmal im Detail vertraulich mit uns besprechen möchtest, kannst Du Dich jederzeit unter tabea@pflegia.de bei uns melden.

Für Deinen weiteren Weg im Berufsleben wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg.

Ich kann Pflegia nur jedem empfehlen

5,0
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

gute


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wer repetitive Routinearbeit am Telefon liebt, ist hier genau richtig

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt war definitiv das Highlight meiner Zeit dort. Das Team war jung und der Umgang miteinander war herzlich. Auch abseits der Arbeit, zum Beispiel bei gemeinsamen Veranstaltungen, hat man gemerkt, dass die Chemie unter den Kolleginnen und Kollegen gestimmt hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nachtrag: Diese Bewertung wurde bereits mehrfach deaktiviert. Ich hoffe, dass authentisches Feedback von ehemaligen Mitarbeitenden dauerhaft zugänglich bleibt, dafür ist diese Plattform schließlich gedacht… Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als belastend empfunden. Der hohe Leistungsdruck, die eingeschränkte Flexibilität beim Arbeitsort und die physische Arbeitsumgebung haben mich persönlich stark beansprucht. Entscheidungen aus der Führungsebene wirkten auf mich häufig kurzfristig und wenig nachvollziehbar. Hinzu kam, dass ich den Eindruck hatte, als Person wenig wahrgenommen zu werden. Meine Wahrnehmung, nur an Zahlen gemessen zu werden, hat mich belastet. Auch die gefühlt hohe Mitarbeiterfluktuation: ich hatte den Eindruck, dass oftmals Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen bereits in den ersten Wochen oder Monaten wieder verließen, häufiger als ich es von anderen Arbeitgebern kannte.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Flexibilität beim Arbeitsort wäre aus meiner Sicht ein naheliegender erster Schritt. Für eine Tätigkeit, die sich meiner Meinung nach problemlos vollständig remote ausüben ließe, hatte ich persönlich das Gefühl, dass die Erwartung zur Präsenz im Büro wenig Spielraum ließ und meine Eigenverantwortung dabei nicht ausreichend wahrgenommen wurde. Darüber hinaus würde ich mir ein breiteres Benefits-Angebot wünschen, das über das Grundlegende hinausgeht. Am wichtigsten erscheint mir jedoch ein stärkerer Fokus auf langfristige Mitarbeiterbindung, zum Beispiel durch transparentere Kommunikation, nachvollziehbarere Entscheidungsprozesse und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, die über die mir bekannten Möglichkeiten hinausgehen. Das würde meiner Einschätzung nach auch der gefühlt hohen Fluktuation entgegenwirken.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfand die Arbeitsatmosphäre als sehr belastend. Das Gefühl, fast ausschließlich an Zahlen gemessen zu werden und als Person wenig wahrgenommen zu werden, hat mich persönlich stark belastet. Bei schwächeren Phasen gab es meiner Wahrnehmung nach regelmäßig zusätzliche Gespräche, die ich eher als zusätzlichen Druck und nicht als Unterstützung erlebt habe. Den Druck habe ich oft mit nach Hause genommen und konnte nur schwer abschalten.

Image

Nach innen hatte ich das Gefühl, dass viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen eher kritisch sahen. Der Zusammenhalt im Team entstand meiner Wahrnehmung nach weniger aus Begeisterung für den Arbeitgeber als aus einem gemeinsamen Erleben der Arbeitsbedingungen. Wie das Unternehmen bei Pflegekräften als Zielgruppe wahrgenommen wird, kann ich nur eingeschränkt beurteilen, mein Eindruck war durchwachsen.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren fest vorgegeben und boten aus meiner Sicht kaum Flexibilität. Homeoffice war grundsätzlich möglich, aber ich hatte das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Für eine Tätigkeit, die meiner Meinung nach problemlos remote ausgeübt werden könnte, empfand ich die wahrgenommene Erwartung, ins Büro kommen zu müssen, als unverhältnismäßig. Insgesamt habe ich die Work-Life-Balance als nicht zufriedenstellend erlebt.

Karriere/Weiterbildung

Strukturierte Weiterbildungsangebote habe ich während meiner Zeit nicht kennengelernt. Ich hatte persönlich das Gefühl, dass klare Entwicklungspfade für mich nicht erkennbar waren und die Aufstiegsmöglichkeiten in meiner Wahrnehmung begrenzt wirkten. Es gab lediglich die Möglichkeit als Teamlead oder Head-of aufzusteigen, diese Stellen sind aber natürlich in ihrer Anzahl sehr begrenzt. Für Menschen, die sich fachlich langfristig weiterentwickeln möchten, war dieser Arbeitgeber aus meiner persönlichen Sicht nur eingeschränkt geeignet.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als branchenüblich, weder besonders gut noch besonders schlecht. Bei den Benefits hingegen gab es aus meiner Sicht wenig zu berichten: Eine wöchentliche Lebensmittellieferung war das Einzige, was mir in Erinnerung geblieben ist. Zuschüsse für Sport, Mobilität oder andere gängige Benefits gab es zu meiner Zeit nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir sind während meiner Zeit dort keine nennenswerten Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit oder Umweltbewusstsein aufgefallen. Als digitale Plattform wäre hier aus meiner Sicht mehr möglich gewesen.

Kollegenzusammenhalt

Das ist der einzige Bereich, den ich positiv bewerte. Das Team hat gut zusammengehalten, man saß im gleichen Boot und hat sich gegenseitig unterstützt. Der Zusammenhalt unter den Kollegen war für mich das, was die Zeit dort noch erträglich gemacht hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Thema stellte sich für mich kaum, da ich das gesamte Team während meiner Zeit als überwiegend sehr jung wahrgenommen habe. Erfahrenere Kolleginnen und Kollegen mit längerer Berufserfahrung waren in meiner Wahrnehmung eher die Ausnahme.

Vorgesetztenverhalten

Wurde bereits u.a. unter "Kommunikation" erläutert. Das Vorgesetztenverhalten empfand ich als wenig authentisch und vermittelte mir den Eindruck, dass die Unternehmenszahlen wichtiger sind als das Mitarbeiterwohlbefinden.

Arbeitsbedingungen

Die physischen Arbeitsbedingungen habe ich als belastend empfunden. Das Arbeiten in einem Großraumbüro, kombiniert mit ganztägigem Telefonieren, war laut und anstrengend. Die technische Ausstattung, insbesondere die Headsets, empfand ich zum Zeitpunkt meiner Tätigkeit als einfach und nicht für die Anforderungen der Arbeit ausgelegt. In einem lauten Großraumbüro, in dem ganztägig telefoniert wird, hätte ich mir hier mehr gewünscht.

Kommunikation

Entscheidungen aus der Führungsebene fühlten sich für mich oft willkürlich und wenig durchdacht an. Ich hatte während meiner Zeit oft das Gefühl, dass Entscheidungen aus der Führungsebene kurzfristig und wenig nachvollziehbar wirkten. Wenn Phasen kamen, die ich als schwierig wahrgenommen habe, schien sich die Richtung schnell zu ändern. Eine klare, langfristige Linie habe ich persönlich nicht erkennen können. Nach außen wurde meiner Wahrnehmung nach großer Wert auf eine positive Außendarstellung gelegt, was ich als wenig authentisch empfunden habe. Eine offene und transparente Kommunikationskultur habe ich während meiner Zeit dort nicht erlebt.

Gleichberechtigung

Offensichtliche Diskriminierung habe ich während meiner Zeit nicht wahrgenommen. Formale Strukturen zur Förderung von Diversität oder Gleichstellung waren mir nicht bekannt, das Thema schien meiner Wahrnehmung nach keine besondere Priorität zu haben.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten bestanden für mich im Wesentlichen aus repetitiver Routinearbeit: täglich dieselben Kontaktaufnahmen, dieselben Abläufe, kaum Abwechslung. Ich persönlich empfand das als Fließbandarbeit, die wenig Raum für Entwicklung oder inhaltlich anspruchsvolle Aufgaben ließ.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team Pflegia
HR-Team Pflegia

Vielen Dank für deine ausführliche und offene Bewertung und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen als Praktikant/in bei uns zu teilen. Auch wenn sich die Bewertung auf deine Zeit in 2024 bezieht, versuchen wir so gut es geht darauf einzugehen. Solches Feedback schätzen wir wirklich sehr, weil es uns hilft, uns ständig weiterzuentwickeln.

Es freut uns besonders, dass du den Kollegenzusammenhalt als echtes Highlight und den Umgang miteinander als herzlich empfunden hast. Ein starkes Teamgefüge ist uns super wichtig und motiviert uns, genau daran weiterzuarbeiten.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritikpunkte ernst. Da einige deiner Schilderungen jedoch nicht mit unseren gelebten Standards und Strukturen übereinstimmen, würden wir diese gerne beispielhaft einordnen:

Bezüglich der Flexibilität bieten wir standardmäßig Modelle für Remote-Arbeit und hybrides Arbeiten an, was sich auch fest in unseren Stellenausschreibungen widerspiegelt. Um ein ruhiges und professionelles Arbeiten zu garantieren, sind alle unsere Arbeitsplätze standardmäßig mit hochwertigen Noise-Cancelling-Headsets ausgestattet und auch eine geordnete Mülltrennung gehört in unseren Büroräumen fest zum Alltag.

Transparenz wird bei uns durch feste Strukturen gelebt: Neben täglichen Team-Meetings findet jeden Freitag ein großes Meeting mit der gesamten Firma statt, bei dem wir alle wichtigen Unternehmenszahlen offen teilen. Unser Team ist dabei keineswegs nur sehr jung; wir beschäftigen aktuell Kolleginnen und Kollegen in einer Altersspanne von 18 bis 58 Jahren, wobei der Altersdurchschnitt bei über 30 Jahren liegt.

Auch im Bereich Karriere und Weiterbildung setzen wir trotz flacher Hierarchien auf gezielte Unterstützung durch regelmäßige Coachings und Sessions. Gerade für Praktikant*innen und Werkstudierende bieten wir klare Entwicklungspfade, die sehr häufig den direkten Einstieg in Festanstellungen und perspektivisch den Aufstieg in Führungspositionen wie Teamlead- oder Head-of-Rollen ermöglichen.

Wir sind ein wachsendes Unternehmen und lernen jeden Tag dazu. Falls du Lust hast, dich in einem persönlichen Gespräch noch einmal detaillierter mit uns auszutauschen, kannst du dich jederzeit gerne direkt per Mail an tabea@pflegia.de wenden.

Alles Gute für deinen weiteren Weg!

Dein Pflegia-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

TOP! Nur zu Empfehlen!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Pflegia GmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Super Arbeitsklima alles auf Augenhöhe

Image

top

Work-Life-Balance

AUch super da sehr viel Option auf Remote!

Karriere/Weiterbildung

top

Gehalt/Benefits

top

Umwelt-/Sozialbewusstsein

TOP

Kollegenzusammenhalt

MEGA! Noch nie in 8 Jahren Berufserfahrung gesehen

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr respektvoll und sensibel

Vorgesetztenverhalten

Sehr liebevoll respektvoll und freundschaftlich

Arbeitsbedingungen

SUPER

Kommunikation

Offene ehrliche transparente Kommunikation

Gleichberechtigung

KOMPLETT

Interessante Aufgaben

Vertrieb

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team Pflegia
HR-Team Pflegia

Vielen Dank für das tolle Feedback sowie die 5-Sterne-Bewertung und Dein Lob für unser Team und die Kultur. Wir freuen uns sehr über Deine Verstärkung im Team und auf die weitere gemeinsame Zeit!

Dein Pflegia-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 143 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Pflegia durchschnittlich mit 4,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 82% der Bewertenden würden Pflegia als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 143 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Arbeitsatmosphäre den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 143 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Pflegia als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.