112 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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112 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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112 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meine wichtigste Empfehlung ist schlicht: Nehmt die Mitarbeitenden wirklich ernst. Es gibt Umfragen und Gespräche, doch deren Ergebnisse führen kaum zu Veränderungen. Viele der Punkte, die ich hier anspreche, wurden intern bereits mehrfach vorgebracht – ohne sichtbare Wirkung. Oft entsteht eher der Eindruck, dass konstruktive Hinweise als Angriff verstanden werden, statt als Chance.
Fördert vor allem die Menschen, die etwas verändern möchten. Nicht jede Kritik ist reines Meckern – häufig kommt sie von Mitarbeitenden, die Engagement zeigen und bereit wären, Verantwortung zu übernehmen. Bindet genau diese Personen aktiv ein, nutzt ihre Motivation und macht sie zu einem Teil der Lösung. Das wäre echtes, gelebtes Change Management.
Auch grundlegende Verbesserungen wären leicht umsetzbar: ausreichend Parkplätze, ein angemessenes Getränkeangebot, funktionierende sanitäre Anlagen, Wohlfühltemperaturen im Büro, verlässliche Weiterbildungsmöglichkeiten und echte Wertschätzung für diejenigen, die die operative Arbeit tragen – nicht nur für Führungskräfte bei Awardverleihungen.
Am Ende geht es darum, Mitarbeitende zu sehen, zu hören und ernsthaft einzubeziehen. Alles, was ich hier beschreibe, habe ich bereits offen kommuniziert – nichts davon ist neu oder bislang unausgesprochen geblieben.
Die Arbeitsatmosphäre variiert stark zwischen den einzelnen Teams. Mit etwas Glück landet man in einem äußerst fähigen, kompetenten und gut kommunizierenden Team, in dem Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Leider kann man aber ebenso in ein Team geraten, das schlecht geführt ist, in dem hoher Druck herrscht, kein strukturiertes Onboarding stattfindet und Mitarbeitende in Calls sogar öffentlich bloßgestellt werden.
Diese starken Unterschiede prägen die Gesamtatmosphäre erheblich. Bedauerlich ist zudem, dass sich niemand nachhaltig um diese Missstände kümmert und konstruktive Kritik kaum ernst genommen wird.
Nach außen hat das Unternehmen weiterhin ein starkes Image und gewinnt regelmäßig Awards. Allerdings werden zu den Preisverleihungen meist nur höher positionierte Mitarbeitende eingeladen – nicht diejenigen, die die operative Arbeit geleistet haben. Mit etwas Glück erhält man dafür eine Flasche Sekt ins Büro. Innerhalb der Agenturwelt entsteht jedoch zunehmend der Eindruck, dass die glänzende Fassade langsam zu bröckeln beginnt.
Die Büropflicht schränkt die Work-Life-Balance deutlich ein, zumal der Office-Besuch kaum Mehrwert bietet. Zudem wird gelegentlich erwartet, auch am Wochenende ohne Zuschlag zu arbeiten, wobei zunächst von „Engagement“ gesprochen wird, das jedoch schnell in Vergessenheit gerät. Unrealistische Erwartungen und unzureichende abteilungsübergreifende Planung führen häufig zu vermeidbaren Überstunden. Positiv hervorzuheben ist, dass Hunde mitgebracht werden dürfen.
Müll wird zwar getrennt – das ist jedoch Standard. Durch die enorm großen Büroräume muss sehr viel geheizt werden (sofern die Heizungen funktionieren). Das Gebäude wirkt zudem älter: Wärme entweicht im Winter nach außen und dringt im Sommer stark ein, was weder energie- noch klimafreundlich ist.
Die allgemeine Büropflicht – unabhängig von Wohnort oder Anfahrtsweg – zeigt ebenfalls wenig Bewusstsein für Klimaschutz, zumal öffentliche Verkehrsmittel oft keine praktikable Alternative darstellen. Weitere nennenswerte soziale oder ökologische Maßnahmen sind mir nicht aufgefallen.
Weiterbildung findet meist nur statt, wenn man selbst aktiv dafür kämpft oder einen Vorgesetzten hat, der sich dafür einsetzt. Bei vielen Kolleginnen und Kollegen war jedoch nicht erkennbar, dass Führungskräfte ihren Karriereweg aktiv begleiten oder fördern. Oft gilt: Man macht seinen Job – und solange man das ruhig und unauffällig tut, wird man irgendwann befördert. Wer hingegen Kritik äußert oder mehr Verantwortung einfordert, erlebt eher Nachteile – so zumindest mein Eindruck.
Es gibt interne Weiterbildungen, deren Qualität jedoch stark variiert und sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Ausbaufähig ist dieses Thema in jedem Fall.
In meinem direkten Team war der Kollegenzusammenhalt ausgezeichnet, ebenso gab es einzelne sehr positive Verbindungen innerhalb der Abteilung. Darüber hinaus ist jedoch kaum echter Zusammenhalt spürbar. Oft bleibt unklar, was einen in Gesprächen erwartet, welche Informationen im Umlauf sind oder wer was angeblich weitergegeben hat.
Auch aus anderen Teams hört man regelmäßig, dass Mitarbeitende öffentlich bloßgestellt oder gegeneinander ausgespielt werden. Solche Verhaltensweisen sind äußerst problematisch und sollten in einem professionellen Arbeitsumfeld keinen Platz haben.
Leider zeigt sich auch hier ein klares Muster: Je höher die Position, desto schwieriger wird das Verhalten. Mitarbeitende werden spürbar auf ihre Rolle reduziert, und nicht selten entsteht der Eindruck, nicht ernst genommen oder sogar unterschätzt zu werden. Gespräche hinterlassen häufig das Gefühl, herablassend behandelt worden zu sein – was sowohl irritierend als auch respektlos wirkt.
Hinzu kommt ein oftmals unhöflicher Umgangston und die Schwierigkeit mancher Führungskräfte, eigene Fehler einzuräumen. Besonders bedauerlich ist jedoch, dass Mitarbeitende, die engagiert sind, Verantwortung übernehmen wollen und konstruktive Kritik äußern, häufig zum Schweigen gebracht werden. Genau diese Personen gehören eigentlich zu den Leistungsträgern des Unternehmens – und viele von ihnen verlassen inzwischen das sinkende Schiff.
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise äußerst unzureichend. Es gibt keinerlei Klimaanlage, die Heizung funktioniert häufig nicht, Schallschutz fehlt, und selbst die sanitären Anlagen fallen regelmäßig aus. Konferenzräume und Telefonboxen sind ebenfalls nicht ausreichend vorhanden.
Auch die Standortwahl wirkt wenig durchdacht: Eine repräsentative Adresse scheint wichtiger zu sein als gute Anbindung oder eine angemessene Parkplatzsituation – Parkplätze sind kaum verfügbar und zudem überteuert.
Selbst die technische Grundausstattung ist teilweise mangelhaft, etwa fehlende Ladekabel oder Arbeitsmittel, die erst nach Nachfrage bereitgestellt werden. Aus anderen Agenturen kenne ich deutlich bessere Standards.
Auch die Kommunikation variiert stark zwischen den Teams. Besonders bedauerlich ist jedoch die Kommunikation seitens der Geschäftsführung. Mitarbeitende werden häufig auf ihre Position verwiesen, und es kommt immer wieder zu öffentlichen Ankündigungen von Konsequenzen – etwa bei Nichteinhaltung der Büropflicht.
Die jährlich durchgeführte Mitarbeiterumfrage wird leider nicht konstruktiv genutzt: Statt die kritischen Punkte ernst zu nehmen, werden überwiegend die wenigen positiven Aspekte hervorgehoben, während negative Bewertungen lediglich als „Herausforderungen“ umschrieben werden.
Insgesamt gilt: Je höher die Ebene, desto schlechter die Kommunikation. Auch von HR ist in solchen Fällen kaum Unterstützung zu erwarten. Zudem mangelt es an Schulungen für Führungskräfte, sodass selbst grundlegende Moderationen schnell aus dem Ruder laufen können.
Das Gehalt liegt unter dem branchenüblichen Niveau, und Sozialleistungen gibt es kaum – und wenn, dann nur auf aktive Nachfrage. Selbst Parkplätze müssen bezahlt werden.
Die Zusatzleistungen sind minimal: etwas Obst im Büro und Leitungswasser; andere Getränke sind nicht kostenfrei, eine Kantine gibt es nicht. Gehaltserhöhungen sind schwer zu erkämpfen und wurden in einigen Fällen sogar ohne Erklärung wieder zurückgenommen.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig und hängen stark vom jeweiligen Kunden sowie vom Wissen und der Führung des direkten Teams ab. Man kann durchaus spannende Projekte umsetzen – vorausgesetzt, man bringt eigenes Engagement mit und arbeitet in einem Team, das dies unterstützt. Aufgrund der stark unterschiedlichen Kundenanforderungen ist eine allgemeine Bewertung jedoch schwierig. Wie in vielen deutschen Unternehmen führt auch hier ausgeprägte Bürokratie dazu, dass eigentlich interessante Aufgaben oft langwierig und unnötig mühsam werden.
Überhaupt garnichts!
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen gestaltet sich oftmals als herausfordernd, insbesondere bei den teilweise unklaren Kampagnenbriefings. Es wird zwar kommuniziert, dass man bei Unklarheiten nachfragen soll, jedoch wird man häufig kritisiert, wenn man dies tut.
Innerhalb des Unternehmens fehlt es an einem Gefühl der Gemeinschaft, da die verschiedenen Abteilungen oft gegeneinander arbeiten. Es gibt keinen strukturierten Onboarding-Prozess, was es neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erschwert, sich zu integrieren. Der Support wird im Ticket-System abgewickelt, und es kommen veraltete Tools und Systeme zum Einsatz.
Ein Teamlead scheint mit den ihm übertragenen Aufgaben überfordert zu sein und gibt an, keine Zeit zu haben, hält jedoch unnötig lange Besprechungen ab, in denen wenig Inhalt vermittelt wird. Jeder Fehler wird sofort stark kritisiert, was zu langen, ineffizienten 1:1-Gesprächen führt. Die Prioritäten scheinen darauf ausgelegt zu sein, Kampagnen schnell zu erstellen, ohne auf die Qualität zu achten. Oft wird eine Kampagne einfach kopiert und unverändert weiterverwendet.
Kommunikation
-Wenn Bonus angesprochen wird, dann nur wenn alle Mitarbeiter auch einen Teil davon abbekommen
-Gehaltserhöhungs-Turnus verkürzen
-Inflationsbonus wieder einführen (Döner kostet immer noch 7€)
-Pauschale für Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld?
-Eine bessere Lösung der Parkmöglichkeit.
-Generelle prozentuelle und jährliche Lohnanpassung bei steigendem Mindestlohn.
Die GF bemüht sich eine gute Atmosphäre zu bilden mit Spaßgetränke und Eis im Pausenraum, Snacks in Company Updates, sowie frisches Obst alle paar Tage und guter Kaffee
Die PHD ist dauerhaft Gewinner irgendwelcher Awards als beste Agentur, beste Strategie usw. Glaube Imagetechnisch sind wir da relativ oben.
Die 40% Home Office Pflicht macht es einem einfacher in den restlichen 3 Tagen der Woche Termine auch während der Arbeitszeit wahrzunehmen und die Stunden direkt aufzuarbeiten. Ich hoffe es bleibt so und es wird keine 60% Home Office Pflicht geben.
Es gibt einen Quereinsteiger-Programm, sowie ein Duales Studium, Trainees und eine Ausbildung, in der man in mehreren Abteilungen reinschauen kann und am Ende sich entscheiden kann welches Medium bzw. welches Team einem am meisten gefällt und wo man übernommen werden kann. Tolles Konzept!
Ich höre immer, dass man wechseln und zurückkehren muss um große Gehaltssprünge zu machen. Davon bin ich nie ein Fan gewesen und warte dann lieber meine Gehaltserhöhungen ab.
Wäre super, wenn hierfür der Turnus gekürzt werden könnte...
Sozialbewusstsein ist hier riesig!
Es gibt immer eine große Sommerparty: mal besser, mal nicht so.
Auch gab es mal sehr schöne Weihnachtspartys in Form von Weihnachtsmärkten, sowie Karnevals- und Halloweenparties und man bekommt sogar Unterstützung bei einem eigenem Teamevent. Das ist essenziell wichtig für Teambonding, sowie auch Socializing mit anderen Teams innerhalb der Parties.
Großes Chapeau dafür und tausend Dank dass man hiervon ein Teil sein darf!
Das kommt tatsächlich auf das Team an.
Auch das beste Team hat hier und da intern seine Differenzen. Ich habe das Glück, dass sich alle am Ende des Tages sehr gut verstehen und vereinzelnt auch privat miteinander zutun haben.
Unsere alte Hasen werden bei uns immer wertgeschätzt und helfen Neulinge sehr gerne mit ihrer Geduld und Weisheit. Auch von GFs werden diese entsprechend gern gesehen.
Mit den PHD Chefs bin ich relativ zufrieden, jedoch ist bekanntlich immer Luft nach oben.
Die Omnicom GF hingegen wirkt oft unsensibel. Aussagen wie "wir verzichten auf einen Teil unseres Bonus damit es euch besser geht", während 90% der Mitarbeiter noch nie etwas vom Bonus abbekommen oder schon seit 2 Jahren auf eine versprochene Gehaltserhöhung warten müssen ist schon hart..
Laptops und IT-Zubehör (auch fürs HO) sind echt bombe. Leider sind dafür die Tools nicht so wie sie sein sollten.. Dafür stimmen aber die Zahlen, weil man teilweise bei einigen Toola checken muss ob die Daten, die man sich gezogen hat auch die richtigen sind
Manchmal hat man das Gefühl, dass einige Mitarbeiter mehr geschätzt werden als andere. Dabei hat die objektive Arbeit nicht viel damit zu tun.
Allerdings muss man sagen overall werden "Stereotypen" gleich behandelt. Es gibt gehalts- und arbeitstechnisch kaum Unterschiede zwischen Mann oder Frau bzw. deutsch oder ausländisch,
Das Tagesgeschäft ist immer ganz spannend. Die Special Ads Planungen sind oft aufwendiger, aber das Resultat dafür am Ende im TV zu sehen macht es das schon wieder wert.
Je nach Team kann die Arbeitszeiten wirklich flexibel angepasst werden. Manche Teams handeln aber entgegen der interne Vorgabe und geben feste Arbeitszeiten vor.
Schlechte Kommunikation der GF, teilweise abwerten der Fragen der Mitarbeiter gegenüber und selbst darstellend. Agentur legt wert auf Sparkurs und setzte lieber auf Mitarbeiter mit Sitz in Süd/Ostasien statt Fachkräften.
Prozesse und Verantwortungsbereiche neu definieren, denn häufig macht jeder alles.
Beförderungen und Gehaltserhöhungen werden auf die lange Bank geschoben.
Kaum Kollegen über 45
Stinkende Toiletten, keine Klimaanlage, Großraumbüro ohne Schallschlucker, keine Mitarbeiter Parklätze, Officepflicht auch bei einer 2h Anreise, schlechtes Platzbuchungssystem, keine Kantine und Sauberkeit der Räumlichkeiten lässt zu wünschen übrig.
Ständig werden Awards gefeiert, aber nicht die Mitarbeiter.
12 Feste Gehälter, keine Sonderzahlungen. Ü-Stunden dürfen abgefeiert werden aber nur maximal 10 Tage.
Home Office Regelung, nur zwei Tage Office Pflicht.
Auslandsregelung für HO.
Siehe oben
Transparenter in jeder Hinsicht sein, gerade was das Thema Gehalt angeht. Aktiver auf Mitarbeiter zu gehen wenn es etwas gut machen und einfach mal Wertschätzung zeigen. Man soll ins Büro fahren aber alle wissen dass diese einen im aktuellen Zustand total vergrauen. Zu Weihnachten gab es nichts, aber Hauptsache man hat „das Jahr gerockt und sich wieder übertroffen“, schade.
Parkplätze in FFM sind auch überteuert.
Büro in FFM = Katastrophe
Durch das HUB System haben sich unsere Job Anforderungen sehr geändert. Hier ist eine transparente Kommunikation essenziell. Leider fehlt das besonders im Umgang mit Problemen.
Hier musste ich sehr lange überlegen und kann nur sagen, dass ein paar Ausnahmen im Team gab, die in dieser Zeit wirklich für einen da waren.
Einfach viel zu viel.
Dieser Arbeitgeber hat mich so viel Lebenszeit gekostet, sowohl während der Arbeit als auch nach der Arbeit. Ganz zu schweigen von der Zeit nach meinem Ausscheiden, um das alles richtig zu verarbeiten.
Und um hier gleich einem möglichen Kommentar vorzugreifen: "Ich hätte dir gerne geholfen, aber leider können wir erst aktiv werden, wenn wir davon erfahren/einbezogen werden." -- HR konnte mir keine Fragen zu meinem Fall beantworten bzw. die Rechtslage richtig einlesen, war also bereits involviert.
Genau prüfen, wen man befördert und ob diese Person das Führungspotenzial hat. Nicht jeder, der fachlich gut ist, bringt auch die Voraussetzungen für eine Führungsposition mit.
Keine zweifelhaften Deals anbieten. Entweder wird ein Mitarbeiter nach der Probezeit übernommen oder nicht. Keine Drohungen aussprechen, dass "sonst morgen die Kündigung per Kurier im Briefkasten liegt" oder in die Enge treiben.
Wer gerne mit 50 - 60 Kollegen auf einer Fläche ohne Trennwände arbeitet, narzisstische Vorgesetzte sucht und keine Widerworte gibt, ist hier genau richtig.
Man hat seinen klassischen 40-Stunden-Vertrag, in dem alle Überstunden abgegolten sind. Aber man geht nie mit 40 Stunden / Woche raus.
Oft sind es eher 50, 55 bis 60 Stunden die Woche.
Wenn man dann mal einen Arzttermin hat, heißt es: "Wir haben ja flexible Arbeitszeiten", dann kommt man eben etwas später, arbeitet aber trotzdem hinten raus. Es ist für mich unverständlich, warum man Arzttermine zeitlich "nicht gutgeschrieben bekommt".
Ein pünktlicher Feierabend ist also quasi nicht möglich, abgesehen davon, dass man auch ziemlich schief angeguckt wird, wenn man mal pünktlich geht. Ergo, das Privatleben und die privaten sozialen Kontakte bleiben auf der Strecke.
Da es viele Hierarchieebenen gibt, gibt es auch Aufstiegsmöglichkeiten. Weiterbildungsmöglichkeiten werden angeboten, aber man kann nicht ohne schlechtes Gewissen daran teilnehmen, weil es so viel zu tun gibt.
Es gab nur eine Ausnahme, die mir gezeigt hat, was kollegialer Zusammenhalt bedeutet. Ansonsten hat kaum einer nach links oder rechts geschaut und so die typische Ellenbogenmentalität an den Tag gelegt. So war man vom ersten Tag an dem hohen Arbeitspensum alleine ausgesetzt und sammelte Überstunden ohne Ende.
Das typische Agenturklischee wird hier voll erfüllt. Alle "jungen, coolen, hey wir duzen uns alle hier, locker flockig, Feierabendbier ist Pflicht am Freitag und in den Pausen zocken wir auf der Playstation" Klischees sind vertreten.
Ältere Kollegen findet man hier eigentlich nicht. Die meisten sind zwischen Anfang 20 und Anfang 30, maximal Mitte 30. Kollegen, die 40 Jahre oder älter sind, kann man an zwei, drei Händen abzählen.
Dazu kann ich wirklich nur sagen einfach unmenschlich. Sowohl Gruppenleiter als auch Director.
Es hat mich Monate gekostet, diese ganzen teils traumatischen Erfahrungen und Psychospiele meiner narzisstischen Vorgesetzten zu verarbeiten.
Man wurde einfach nur nieder gemacht, Mails wurden kontrolliert, jedes Wort wurde auf die Goldwaage gelegt ("Warum hast du das so geschrieben und nicht so formuliert?"), in Meetings wurde einem über den Mund gefahren und das Selbstwertgefühl wurde komplett zerstört. Nur damit man einen Tag später wieder für Banalitäten gelobt wurde, damit kurz darauf wieder alles eingerissen wurde.
Außerdem werden einem dubiose Vertragsverlängerungen anboten, um Mitarbeiter aus der Probezeit nicht direkt zu übernehmen, sondern um sie noch länger mit fragwürdigen Faktoren an das Unternehmen zu binden, um sie jederzeit von 2 Wochen kündigen zu können. Dafür wird man degradiert, herunter gestuft und selbstverständlich wird einem auch das Gehalt gekürzt.
Auf meine Rückfragen, das Ganze gesetzlich zu belegen, konnten mir weder die Personalabteilung noch meine Vorgesetzten antworten. Ein Traum an professionellem Auftreten! (Achtung Ironie)
Was soll man sagen. Großraumbüros, wohin das Auge reicht. Eine enorme Geräuschkulisse und nur wenig Raum, um sich mal zurückzuziehen, um dort fokussiert arbeiten zu können.
Die Kommunikation des Managements war stets transparent, es gab regelmäßige Updates zur aktuellen Situation und einen Ausblick auf die next steps.
Allerdings ist die Kommunikation mit dem Managing Partner bzw. Group Lead mehr als fragwürdig. Managing Partner sitzt an einem anderen Standort und ist für einen nicht wirklich ansprechbar und aus heiterem Himmel bekommt man das sprichwörtliche Messer in den Rücken gerammt. Der Director sitzt nur auf seinem Posten und ist nicht wirklich greifbar/ansprechbar. Und dank der Psychospielchen des direkten Vorgesetzten kann man sich direkt therapeutische Hilfe holen, um das alles zu verarbeiten und seinen Selbstwert nicht komplett zu verlieren. Es ist wirklich ein widerlicher Umgang, der dort geherrscht hat.
Selbst nach Beendigung meines Arbeitsverhältnisses musste ich noch Wochen/Monate hinterherlaufen, um alle Bescheinigungen (korrekt!) ausgestellt zu bekommen. Lohnabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise, Arbeitsbescheinigungen etc. alles nicht korrekt - absolut unprofessionell.
Wenn man bedenkt, dass man kein Privatleben hat, alles für die Agentur gibt, Überstunden ohne Ende anhäuft (die natürlich ausbezahlt werden), ist das Gehalt ein Witz.
Wahrscheinlich waren sogar mehr Frauen in Führungspositionen. Das muss aber an sich noch nichts heißen, da hier jeder unabhängig von seinem Geschlecht und erst recht unabhängig von seiner Qualifikation befördert werden kann.
Die Kunden sind groß und bekannt, somit wird einem der ein oder andere Einblick ermöglicht, der so vielleicht nicht möglich wäre.
Kommunikation der GF ist manchmal fragwürdig ( Ton und Umgang). Gehaltserhöhungen sind nicht verhandelbar sondern man erhält immer einen bestimmten Betrag. Darüber hinaus keine Verhandlung möglich. Einem werden häufig Aufgaben zugeteilt die nicht zu dem Fachgebiet gehören mit der Begründung man wolle den Arbeitsplatz sichern und man bezahle ja auch Gehalt also ist man auch für die Firma überall einzusetzen. Das sind Ansichten die nicht jeder teilt. Und jeder selbst muss abwägen wie man mit so einem Umgang umgehen möchte.
War besser als wir noch 100% Homeoffice hatten. Wurde nun auf 60/40 geändert und führt zu großem Unmut.
Es gibt leider keinerlei Sonderleistung auch nicht wenn man einen Großen Kunden gewonnen hat. Man muss sich dann mit einem Schulterklopfen zufrieden geben
Extrem niedriges Gehalt
0 Mehrwert
0 Wertschätzung
Zu viel Stress und zu viel Arbeit
Kein Bezug zum Personal
Extreme Hirarchien
Es gibt 15 Parkplätze für ca. 16000 Mitarbeiter.
Komplette Strukturen umdenken. Menschen fair bezahlen! Eigenes Gehalt vielleicht mal runterschrauben und Menschen nicht einen Vertrag hinlegen, „Company Update „ durchführen und danach sagen „ lies mal das Kleingedruckte, es gild auch für dich jetzt“. Man wird einfach hinter das Licht geführt, wo die mir können.
Essenszuschläge vielleicht auch mal?
Das Image stimmt nicht mit der Realität überein.
Es existiert keine Balance, diese kannst du selber auch nicht schaffen. Es wird von dir erwartet, dass du mir für diesen Job lebst und am besten ohne Entlohnung.
Man muss jetzt öfter ins Office kommen, egal wie egal wie der CO2 Abdruck ist. Wenn du krank bist oder im Urlaub hast du diese Tage nachzuholen.
Es bestehen Möglichkeiten, allerdings nur innerhalb des Unternehmens, es würde kein Budget dafür ausgegeben werden.
Es bilden sich Gruppen wie in der Schule, wenn du nicht die selben Sachen magst, wirst du nicht gemocht.
Es wird mit Mitarbeitern nichts abgestimmt, nicht auf Wünsche und Probleme eingegangen. Man spricht gegen eine Wand. Anders herum kann es aber sein, dass sich deine Vorgesetzte erniedrigen vom gesamten Team.
Veraltete Technik, Stühle teilweise kaputt, Kaffe Maschine wird nur von außen gereinigt und wer weiß wie lange schon.
Toiletten ständig kaputt und es gibt auch nur sehr sehr wenige.
Alle sind unterbezahlt, die unter dem Status Director sind. So unterbezahlt, dass es schon eine neue Desensibilisierung annimmt.
Das ist Fließbandarbeit. Kann man nur von abraten.
Homeoffice
Mehr Anerkennung und Gehalt für treue Mitarbeiter
Homeoffice ist top
Zu wird viel gelästert , beschwert hinterm Rücken
So verdient kununu Geld.