22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Physik Instrumente SE & Co. KG Bewertungen
Starke Produkte, aber die interne Struktur steht sich selbst im Weg
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegenzusammenhalt: Innerhalb der Teams herrscht ein guter Spirit; man unterstützt sich gegenseitig im Chaos.
Produkte: Technologisch spielt PI ganz oben mit. Es ist motivierend, an Produkten zu arbeiten, die einen echten Impact haben.
Benefits: Gratis Kaffee und Wasser sind vorhanden und werden geschätzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehaltsstagnation & Hinhaltetaktik: Trotz langjähriger Betriebszugehörigkeit gab es keine Gehaltsanpassungen. Die Bezahlung liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt (Tarif). Die Einführung eines Tarifvertrags wird durch die Geschäftsführung immer wieder verzögert – Termine werden kurzfristig abgesagt, was das Vertrauen massiv beschädigt.
Ständige Reorganisationen: Bevor Abteilungen nach einer Umstrukturierung überhaupt arbeitsfähig sind oder zusammenwachsen können, folgt bereits die nächste. Das zerstört das „Wir-Gefühl“ und macht effiziente Zusammenarbeit unmöglich.
Mangelnde Verantwortungskultur: Durch das strukturelle Chaos fühlt sich niemand verantwortlich. Fehler werden mehrfach gemacht, ohne dass daraus gelernt wird. Man ist primär mit sich selbst und internen Kämpfen beschäftigt.
Führungsdefizite: Teamleiter wirken teilweise fachfremd oder unvorbereitet auf ihre Führungsrolle. Entscheidungen wirken oft willkürlich und basieren nicht auf fundierten Hintergründen oder Daten.
Prozess-Vakuum: Es fehlen klare, gelebte Prozesse. Stattdessen verbringt man in Projekten mehr Zeit mit der Administration und der Suche nach Zuständigkeiten als mit der eigentlichen Arbeit.
Mangelhafte Kommunikation: Besonders die vertikale Kommunikation in Projekten ist ungenügend. Informationen fließen nicht, und man fühlt sich oft im Dunkeln gelassen.
Unklare Rollendefinition: Die Stellenbeschreibungen sind uneinheitlich und müssten dringend für eine faire Tarifeinstufung überarbeitet werden – auch hier passiert jedoch viel zu wenig.
Verbesserungsvorschläge
Stabilität vor Reorganisation: Gebt den Abteilungen Zeit, nach einer Umstrukturierung zusammenzuwachsen, bevor die nächste Welle kommt.
Führungskultur: Teamleiter sollten fachlich oder methodisch besser auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Entscheidungen müssen nachvollziehbarer sein.
Commitment zur Tarifeinführung: Die wiederholten Absagen und Vertagungen seitens der Geschäftsführung sorgen für Frust und Misstrauen. Hier ist Verbindlichkeit gefragt.
Fehlerkultur: Prozesse etablieren, aus Fehlern lernen und Verantwortlichkeiten klar definieren, statt sich hinter der Struktur zu verstecken.
Arbeitsatmosphäre
Auf Arbeitsebene sehr gut
Image
Nach außen denke ich gut. Intern wird sehr viel geredet.
Work-Life-Balance
Durch Gleitzeit sehr gut.
Karriere/Weiterbildung
Keine.
Gehalt/Sozialleistungen
Deutlich unter Tarif. Tarifeinführung geplant. Termine zwischen BR und mit GF wurden aber bereits mehrmals vertagt (Absage durch GF). -> Zieht sich sehr lange hin. Keine Gehaltssteigerungen seid mehreren Jahren. Keine finanziellen Anreize.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Neutral
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut
Vorgesetztenverhalten
Teilweise sind Teamleiter in einer Position, wo sie selbst noch nie gearbeitet haben. Der Erfahrungsschatz ist ziemlich gering. Bei Problemen oder Fragen werden Entscheidungen sehr willkürlich getroffen. Teamleiter wirken manchmal zu unterfordert, für das was sie tun sollten.
Arbeitsbedingungen
Sehr gute und moderne Ausstattung
Kommunikation
Vertikale Kommunikation, insbesondere innerhalb von Projekten, sehr bedürftig.
Gleichberechtigung
Neutral
Interessante Aufgaben
Wenn die Prozesse da sind und Zuständigkeiten geklärt, dann ja.
Es wurde leider immer schlechter und hoffe auf Besserung für die Zukunft.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Innovations und investionsfreudig: Ich kenne keine Firma, die sich so tief technologisch mit Antriebssystemen beschäftigt wie PI. Ebenfalls hervorzuheben ist der Antrieb zu wachsen durch Firmenerweiterung als auch stetige Investition in die Infrastruktur vor Ort. Wenn man begründen konnte, was man wofür braucht, so wurde es auch genehmigt und angeschafft.
Gesundheitstag und Sportangebote sind ebenfalls top und natürlich der Kollegenzusammenhalt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Missmanagement der letzten 1.5 Jahre. Eine Geschäftsführung sollte kommunikativ, transparent, ehrlich und präsent vor Ort sein. Ansonsten siehe Verbesserungsvorschläge.
HR wird versuchen mit einer vorgefertigten Antwort den Anschein zu erwecken, dass sich den kritischen Punkten angenommen wird. Schön wäre es, zum Wohle aller. Ich drücke PI die Daumen, dass der Wandel zum Großkonzern mit vielen zufriedenen Mitarbeitern in der Zukunft liegt.
Verbesserungsvorschläge
1. Hört auf eure Mitarbeiter - sie sind unzufrieden, sie sind es Leid, dass ständig umstrukturiert wird ohne Einbeziehung vieler, denn im Anschluss herrscht Chaos. Die oberen Chefs können nicht wissen, wie die Arbeit ganz unten im Detail aussieht. Ständige Änderung der Zuständigkeiten, Schnittstellen u.s.w. macht ineffektiv und frustiert. Am Ende weist jeder erst einmal die Arbeit wieder von sich.
2. Zahlt faire Gehälter. Wer als Technologieführer oben bleiben möchte, braucht seine Mitarbeiter mit Know-How, denn das bringt der nächste Uni-Absolvent nicht direkt mit.
3. Führt eine Fachkarriere wieder ein zur langfristigen Bindung der Know-How-Träger, gekoppelt an einem spürbaren finanziellem Aufstieg.
4. Beschleunigt die Einführung des Tarifsvertrags und die Zufriedenheit wird wieder steigen.
5. Zeigt euch: Seit dem Rückzug des Junior-Chefs, war die GF am Standort physisch nicht mehr präsent
6. Vertragen wir uns wieder - gemeinsam, nicht die oder die anderen, sondern wir!
Arbeitsatmosphäre
Vor 3 Jahren als der Junior die Firma übernommen hatte, war sie zwar angespannt, aber gut und mit Movitation für Veränderung gespickt. Die Arbeitsatmosphäre hat jedoch mit jeder weiteren Umstruktuierung abgenommen. Eine Fehlerkultur gibt es leider nicht. Leute, die ihren Unmut öffentlich in BR-Sitzungen kundtun, werden kurz danach stillschweigend entlassen.
Image
Nach außen nach wie vor top, innen Chaos pur.
Work-Life-Balance
Wer motiviert ist, kann Gas geben ohne Ende, nur entlohnt wird es nicht entsprechend. Mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens, Gleitzeit und Überstunden Abbummeln, hat man viel Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Ist nicht wirklich vorhanden. Die Fachkarierre wurde abgeschafft, nur können auch nicht alle Teamleiter sein oder werden. Man kann nur hoffen, dass hier ein Umdenken statt findet.
Gehalt/Sozialleistungen
Deutlich unter Branchendurchschnitt (10-20% weniger). Wer denkt, dass er mit Leistung hier etwas erreicht, ist Fehl am Platz. Leistung wird nicht belohnt (siehe Abschnitt Karriere). Man bleibt auf seinem Anfangsgehalt über Jahre hinweg sitzen, lediglich kleine Inflationsanpassungen (nicht in der gleichen Höhe) gibt es, aber nur verbunden mit zweistelligem Umsatzwachstum.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier gibt es viel Verbessungspotential. Man rühmt sich mit Photovoltaik, die man auf einen Neubau installiert hat und verkauft die Belegschaft für unwissend, denn das ist gesetztlich vorgeschrieben bei Neubauten.
Es gibt einige E-Ladesäulen, ab und an sieht man auch mal den Geschäftsführer mit seinem Porsche-Verbrenner darauf parken. Die Vorbildsfunktion scheint ihm nicht bewusst zu sein und ja, es herrscht Parkplatzmangel.
Kollegenzusammenhalt
Das beste an PI sind die vielen, netten Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nur sehr wenige, ältere Kollegen, da PI sich diese nicht leisten möchte.
Vorgesetztenverhalten
Soweit sehr gut bis okay - je nach Abteilung und Person, 2 Sterne Abzug für das Level ab Division-Leiter und darüber. Bei der letzten Umstrukturierung im Dezember 24 (die immer noch läuft) wurden Leute ,ohne zu fragen, versetzt. Selbst die Teamleiter waren nicht mit einbezogen worden.
Arbeitsbedingungen
Insgesamt gut, höhenverstellbare Schreibtische, gute Laptops mit Wahlmöglichkeit, Kantine, helle Büroräume, gute Anbindung
Kommunikation
Untereinander ist die Kommunikation sehr gut, auch wenn immer mal wieder Chaos herrscht durch die Umstrurierungen. Von der Arbeitsebene nach oben, ist sie leider nicht gut, da wird zu viel abgefangen oder schön geredet. Die Kommunikation der GF hat stark nachgelassen seit der Junior-Chef sich aus dem Operativem Geschäft zurückzog. Informationen kommen nur noch Anlassbezogen.
Gleichberechtigung
Technologisch bedingt, gibt es mehr Männer als Frauen. Laut BR sind die Frauen wohl finanziell etwas schlechter gestellt. Es gibt auch eine Schwerbehindertenvertretung.
Interessante Aufgaben
Es gibt viele interessante Aufgaben und eigene Ideen kann man versuchen umzusetzen. Generell ist PI eine innovationsfreudige und investitionsfreudige Firma.
coole Branche/Produkte, merkwürdige Kultur (Silo-Denken)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine, Endprodukte
Verbesserungsvorschläge
Arbeitet an eurer Firmenkultur und versucht dass jeder unternehmerischer handelt (weiter als bis zur team-Grenze und den individuellen Zielen). Vor irgendwas scheinen FK Angst zu haben, so dass jeder sein Süppchen kocht - löst das auf.
Arbeitsatmosphäre
professionell
Image
Super spannende Zirlmärkte und Kunden mit quasi jeder Hochtechnologie, die man sich vorstellen kann.
Work-Life-Balance
okay, aber manche Regelung atmet den Geist des Mistrauens gegenüber Mitarbeitern
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote sind gut.
Gehalt/Sozialleistungen
die Grundlagen passen, aber scheinbar keine Lust auf Tarifvertrag. Laut Präsentation des Betriebsrat unterdurchschnittliche Bezahlung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
solange es kein Geld kostet schon, ansonsten schwierig (wie überall).
Kollegenzusammenhalt
Siehe "Kommunikation". zwischen einzelnen klappt das besser
Umgang mit älteren Kollegen
Es ist eher eine junge Belegschaft. Keine Probleme gesehen.
Vorgesetztenverhalten
hängt sich vom einzelnen VG ab. Bei mir gut.
Arbeitsbedingungen
Die äußeren Bedingungen sind deutlich überdurchschnittlich. Einerseits schon etwas bürokratisch, anderseits manchmal recht oberflächliche Prozesse.
Kommunikation
altmodisch: Abteilung kümmern sich mehr um ihr innerbetriebliches Ansehen als um die Sache. Silo-Denken, Kommunikationsbarrieren, finger-pointing...scheint von oben zu kommen.
Gleichberechtigung
keine Zweifel
Interessante Aufgaben
im üblichen Maße
Vom freundlichen Familienunternehmen zur Klitsche die Geld abwerfen soll
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im moment leider nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aktuell leider alles, es gibt nicht mal genügend Parkplätze für die MA
Verbesserungsvorschläge
Weniger Berater die nicht aus der Brache kommen. Die GL sollte öfter präsent sein und sich die Sorgen der MA annehmen anstatt trotzig sich zurückzuziehen.
Arbeitsatmosphäre
An jeder Ecke nur noch negative Äußerungen, als "normaler"-MA wird man klein gehalten und vermittelt das man nie genug gibt.
Image
Nach außen Top, Intern 0 Sterne
Work-Life-Balance
Durch täglichen Frust leider nicht möglich. Für die meisten ist der Arbeitgeber nur noch mittel zum zweck. Es gibt kein Zugehörigkeitsgefühl mehr.
Karriere/Weiterbildung
Nur für ausgewählte
Gehalt/Sozialleistungen
Weit unter Industriestandard, Verhandlung gibt es kaum und wenn mit langer Warte/Probezeit. Nach der Zeit kann sich manch Vorgesetzter nicht mehr daran erinnern. Vielleicht ändert sich das mit dem kommenden Tarifvertrag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird zwar kommuniziert aber von den wenigstens gelebt. Sehr viel Verschwendung von Ressourcen.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung gut aber guter zusammen halt kann leider auch nichts bewegen.
Vorgesetztenverhalten
Je nach Abteilung ok aber meistens werden Kollegen in Führungspositionen befördert die damit nicht klar kommen.
Arbeitsbedingungen
Alles was es dem MA leichter machen soll seine Arbeit zu erledigen wird erstmal abgelehnt. Inzwischen gibt es allerdings sogar höhenverstellbare Schreibtische....
Kommunikation
Findet leider nur in entsprechender Gehaltsklasse statt. Das "Fußvolk" bekommt Infos meist nur über den Buschfunk mit.
Gleichberechtigung
Findet auch nur in bestimmten Bereichen statt
Umgang mit älteren Kollegen
Interessante Aufgaben
Hat Potenzial, ein interessanter Arbeitgeber zu sein, aber die Geschäftsleitung verspielt leider viel Vertrauen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Super viele intressante, hilfsbereite Leute mit denen man sich austauschen kann.
Man bekommt relative schnell verantwortungsvolle Aufgaben.
Sehr entspannt was Homeoffice und Urlaubsplanung bestrifft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden immer nur die Zahlen vorgelegt, die der GL helfen zu begründen warum es keine Gehalterhöhung geben wird.
Strukturen, bzw Hilfmittel fehlen um wirklich zu dem großen Unternehmen zu werden, das die GL anstrebt.
Verbesserungsvorschläge
Nehmt euere Angestellten für voll, dazu gehört auch die IGMetall als Stellvertretung. Etwas weniger aggresive Rethorik wenn das Vorgehen der GL kritisiert wird und nicht gleich anpampen.
Wer ein Global Player seien will und die Strukturen dafür haben will, muss auch seine Angestellten auch entsprechend entlohnen und nicht immer halbherzig, vage Aussagen für die Zukunft von sich geben.
Weniger BWLer/VWler und mehr Ingenieure, ITler und Softwerker anstellen die helfen Produkte zu entwickeln und fertig zu bekommen.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Einstiegsgehalt ist ausschlaggebend. Aber erwarten kann man nicht viel. Und Gehaltserhöhungen gibt es wenn überhaupt mit dem Gießkannenprinzip. Die GL erzählt einem immer wie Toll die Firma ist und wie der Umsatz gesteigert wurde. Aber davon kommt so gut wie nicht bei den Angestellten an
Vorgesetztenverhalten
Ähnlich wie bei der Kommunikation. Irgendwelche Informationen werden vermittelt. Aber große Entscheidungen werden kurz vor knapp vermittelt und dürfen nicht hinterfragt werden.
Kommunikation
Kommunikationen gibt es einige, man muss aber genau hinschauen was einem da erzählt wird. Informationsweitergabe scheitert an zu viel mündlicher Wissensweitergabe. Es fehlt an Strukturen, Informationen Unternehmensweit oder in Projekten zu verteilen.
Gleichberechtigung
Sehr männlich geprägte Führungsriege
Interessante Aufgaben
Das ist vermutlich der Grund warum soviel intressante Leute in dem Unternehmen arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gute Firma - schlecht geführt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Technologien, die Produkte, das Potential
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nach vielen Jahren engagement jetzt keine Motivation mehr habe, mehr zu tun wie nötig. Und dass ich bei vielen Kollegen beobachten kann, wie diese ebenso demotiviert werden wie ich...
Verbesserungsvorschläge
Gehen sie nicht gegen die Arbeitnehmer vor. Wir alle wollen das Beste für PI. Wenn jede Person in der Firma einen Beitrag leisten kann, sind wir besser als wenn nur eine Person alles zu kontrollieren versucht.
Arbeitsatmosphäre
Sozial ist alles OK. Jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass meine Arbeit wertschöpfend ist. Oft werden nur akute Brände gelöscht. Größere Projekte ersticken in Bürokratie und dauernden Eingriffen höherer Führungskräfte.
Image
Nein, das Image stimmt nicht mit der Realität überein. Viele Aussagen der Geschäftsführung halte ich für überzogen und die Außenwerbung suggeriert ein falsches Bild von Innovation. Gerade in Operations sehe ich keine Innovationskraft mehr.
Work-Life-Balance
Das Problem ist nicht, dass ich zu viel Arbeit hätte. Sondern, dass ich oft nicht weiß was ich tun soll bzw. darf. Das ist viel schlimmer. Selbst entscheiden dürfen wir ja nicht mehr.
Karriere/Weiterbildung
Ich müsste komplett den Bereich wechseln um weiter zu kommen. Das ich meinen Job gut mache, bringt mir nichts. Es gibt ein paar interne Schulungen, die sich jedoch auf Basiswissen einschränken.
Gehalt/Sozialleistungen
Mein Gehalt ist mir zu wenig. Von den Sozialleistungen habe ich nicht viel, außer das Jobrad.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das ist nur durch den Betriebsrat ein Thema geworden.
Kollegenzusammenhalt
Gut. Durch die Fluktuation kenne ich aber immer weniger Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden ab und an auch ältere Kollegen eingestellt. Aber aus meiner Sicht wird auch nichts dafür getan, dass Mitarbeiter bei PI alt werden wollen. Im Gegenteil erscheint es, dass die Leitungspositionen hauptsächlich von neuen/jungen Mitarbeitern besetzt werden.
Vorgesetztenverhalten
Die unteren Führungskräfte sind in meinem Umfeld gut. Das heißt, sie sind ehrlich, direkt und bereit auch mal eine Diskussion zu führen.
Das hört jedoch zu höheren Positionen schnell auf.
WIe hier bereits schon geschrieben wurde, halten sich Führungskräfte oft nicht an ihre Vorgaben. Es wurde nachgefragt, ob Hunde im Büro erlaubt sind - das wurde abgelehnt. Der Geschäftsführer bringt seinen Hund jedoch mit, wie ich gehört habe.
Arbeitsbedingungen
Das IT Equippment ist OK, aber auch nicht besonders neu. Klima und Co. funktionieren weitestgehend. In der Fertigung ist die Lüftung mitunter recht laut. Es gibt Kollegen die sich am Luftzug stören. Das betrifft mich nicht.
Kommunikation
Von der Geschäftsführung kommen nur oberflächliche Informationen. im Detail ist wenig strukturiert. Ich weiß an vielen Stellen nicht mehr, wie die Prozesse ablaufen sollen. Als ich mich an die letzte Umstrukturierung langsam gewöhnt hatte, kam die nächste Umstrukturierung.
Was auf der Arbeitsebene passiert, ist der Geschäftsführung offensichtlich nicht bekannt. Auch wenn wir vieles an unsere Vorgesetzten reporten.
Gleichberechtigung
Es gibt sehr wenig Frauen in Führungspositionen. Bei einer Präsentation des Betriebsrates wurde zudem offen gelegt, dass Frauen schlechter bezahlt werden.
Interessante Aufgaben
Früher war es interessanter, als wir uns im Bereich mehr selber organisieren durften. Nun warte ich darauf, dass jemand mir sagt, was ich machen soll / machen darf. Leider kommt dabei wenig rum.
Bewertung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Alles Top
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine
Verbesserungsvorschläge
würde ich auf jeden fall geben wenn ich habe
Arbeitsatmosphäre
Sehr gut
Gehalt/Sozialleistungen
Hätte wenigtens anpassung vom Gehalt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
super gut
Kollegenzusammenhalt
Sehr Gut
Umgang mit älteren Kollegen
sehr Gut
Vorgesetztenverhalten
Sehr Gut
Arbeitsbedingungen
Alles Top
Kommunikation
sehr gut
Gleichberechtigung
ja alles ist gleichberechtig
Interessante Aufgaben
alles
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Eigentlich eine tolle Firma, aber ....
Gut am Arbeitgeber finde ich
Büros, Kollegen, Arbeitsumfeld, Betriebsrat, Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ständige Umstrukturierungen, hektisch agierendes Management.
Verbesserungsvorschläge
Lernt einfach mal, zuzuhören! Die Mitarbeiter sind diejenigen, die Eure Entscheidungen umsetzen müssen. Sollten sie da nicht eine gewisse Kompetenz haben, was Strukturen und Prozesse angeht?
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre wirklich gut. Viele Teamleiter geben sich viel Mühe, um gute Teams zu bilden. Leider wird die Firma seit Jahren ständig umstrukturiert - die nächste Struktur kommt, bevor die letzte überhaupt vollständig umgesetzt ist. Dadurch wechseln Teams und Vorgesetzte ständig, worunter die Effizienz aufgrund nicht mehr passender Prozesse massiv leidet und die Mitarbeiter sich nicht mehr wiederfinden.
Image
Immer noch sehr gutes Image. Die Firma ist wirtschaftlich bombenstark und agiert in einem wachsenden Geschäftsfeld.
Work-Life-Balance
Es ist mitunter schon stressig. Die Firma kommt aber ihrer Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter nach. Die Gleitzeitregelung ist ziemlich großzügig.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen und -qualifikationen werden z.T. bezahlt, allerdings gibt es derzeit kein offizielles Programm dazu.
Gehalt/Sozialleistungen
deutlich unter M+E Tarif, Kindergarten wird bezahlt, gute Kantine
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einen Nachhaltigkeitsbeauftragten....
Kollegenzusammenhalt
Auf die Kollegen ist Verlass! Bei den derzeitigen Tarifverhandlungen stehen alle hinter dem Verhandlungsteam.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele ältere Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten sind oft sehr engagiert und versuchen, es den Mitarbeitenden so gut wie möglich zu gestalten. Die Geschäftsleitung agiert sehr selbstgerecht und argumentiert Kritik lieber weg, als sich damit auseinanderzusetzen.
Arbeitsbedingungen
Gute Büros, gute IT Infrastruktur. Die benutzte Unternehmenssoftware ist allerdings z.T. wirklich grottig.
Kommunikation
Die Kommunikationswilligkeit der Geschäftsleitung ist umgekehrt proportional zu ihrem Willen, alles umzustrukturieren. Entscheidungen werden unzureichend oder gar nicht begründet.
Gleichberechtigung
Frauen verdienen weniger als Männer. Sollte der Tarifvertrag kommen, wäre das endlich vorbei!
Interessante Aufgaben
High Tech.
Viele Umstrukturierungen aber dennoch eine gute und solide Firma mit unglaublichem Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt wenig Firmen, die dem einzelnen Mitarbeiter einen solchen Vertrauensbonus geben, wenn das Ergebnis passt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einige Entscheidungen sind vorschnell und ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter getroffen worden. Wenn solche Entscheidungen dann später zurückgekommen werden müssen, leidet das Vertrauen
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht nicht alles auf einmal und mit dem Hammer Umstrukturieren. Wenn man an allen Stellrädern gleichzeitig dreht, kann man am Schluss nicht mehr sagen, was wirklich eine Verbesserung gebracht hat. Es gibt viele langjährige Mitarbeiter in der Firma, die über ein enormes Wissen verfügen. Diesen Input sollte man für manche Entscheidungen nutzen
Arbeitsatmosphäre
Ist wirklich gut!
Image
Anerkannt und im Industriebereich bestimmt bekannt, die breite Masse kann mit PI jedoch nichts in Verbindung bringen
Work-Life-Balance
Freie Tage oder Stunden bei Terminen sind problemlos möglich
Karriere/Weiterbildung
Wird gefördert
Gehalt/Sozialleistungen
Ist denke ich immer auch von der eigenen Zufriedenheit abhängig. Man sollte das Gehalt mehr an die Leistung der einzelnen Mitarbeiter anpassen, dann würde die Zufriedenheit steigen, da Leistung auch honoriert wird. Grundsätzlich finde ich die Entlohnung aber sehr Fair.
Kollegenzusammenhalt
Das miteinander hat bei den Umstrukturierungen zwar gelitten, ist aber immer noch ein Grund für den Erfolg der Firma und die, die jammern, sollten sich mal wirklich in anderen Firmen umsehen. Schlimmer geht immer
Umgang mit älteren Kollegen
Ist mir nichts negatives bekannt.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt wie in allen Firmen solche die es mit Menschen können und eben die anderen
Arbeitsbedingungen
Zuletzt wurde viel investiert, um gute Arbeitsbedingungen zu schaffen
Kommunikation
Kann verbessert werden
Gleichberechtigung
Nichts negatives erlebt oder gehört
Interessante Aufgaben
Die Technik und die Einsatzgebiete allein sind mehr als interessant
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Quo vadis?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt Kaffee u. Wasser umsonst. Wie lange noch?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Managment.
Mittlerweile sitzen sie in ihrem 4-Sterne Gebäude, schön weit weg vom Hauptgebäude der Firma.
Nähe zu ihrem "wichtigsten Gut" = Null.
Verbesserungsvorschläge
Was ist aus "eurem wichtigstem Gut" (O-Ton der GL: "das seid ihr alle hier") geworden?
Zeigt den übriggebliebenen, das sie auch wirklich wichtig sind.
Die Zeiten an der sich angeblich die Leute mit der Firma identifiziert haben sind vorbei u. in der heutigen Zeit nicht mehr aktuell.
Die Leute arbeiten für Geld. Spart euch die unnötigen Gutscheine. Zahlt angemessen.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre wurde im Laufe der Jahre immer schlechter.
Image
War mal sehr gut, mittlerweile schoss ein Bock den nächsten. Momentaner Imagestand von innen schwer zu beurteilen.
Aber die Tatsache dass es in den letzten 4 Jahren eine ziemliche Fluktuation nicht nur in der Produktion sondern auch u. vor allem in der Führungsebene (C-Level) gab, einschließlich HR- u. Vertriebs-Management, sagt schon alles. Quo vadis PI? Gute Frage.
Work-Life-Balance
Mit Einführung von neuer Produktionsplanungssoftware müsste man seine Abwesenheit (GZ/Urlaub) weit im voraus planen. Spontan GZ einreichen geht gar nicht und wenn es nicht anders geht, dann bekommt man die GZ nur so dass man sich danach fast mies vorkommt überhaupt danach gefragt zu haben. Klar, da kommt ja die Wochenplanung durcheinander.
Abteilungen mit vielen Aufträgen arbeiteten monatelang auch samstags, z.B an 6 von 8 Samstagen, natürlich nicht ganz "freiwillig".
Andersherum, in den Abteilungen wo die Auftragslage nicht so ausgelastet war, wurden Leute von jetzt auf nachher nach Hause geschickt.
Der neue Betriebsrat sollte da mal ein Auge drauf haben.
Karriere/Weiterbildung
Vielleicht in den Führungsebenen, da stürzen oftmals (nicht ganz kompetente) Leute nach oben.
Gehalt/Sozialleistungen
Unterdurchschnittlich...
Firma macht unheinlich viel Umsatz/Gewinn, geben aber kaum was an ihre Mitarbeiter weiter (Gehaltserhöhungen/Bonuszahlungen).
Die Millionen gehen an die Eigentümer/Teilhaber der Firma und (scheinbar auch) an den Porschehändler.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel unnötiger Müll, zuviel Gebrauch von Gefahrenstoffe. Mülleimer sind beschriftet, interressiert nur die Wenigsten. Müll wird im nächstgelegenen Mülleimer entsorgt.
Kollegenzusammenhalt
Abteilungsabhängig. Meine Erfahrung war ganz Ok.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind mittlerweile auch nur zu Nummern degradiert worden.
Vorgesetztenverhalten
Die einen so...
Langjährige Vorgesetzte versuchen noch ihr Ding durchzuziehen u. stellen sich auch vor ihren Mitarbeitern.
Neue Vorgesetzte sind Marionetten der oberen Ebene und Ja-sager. Haben keinen Mumm ihre Meinung bzw. die Ideen ihrer Mitarbeiter nach oben zu vertreten. "Is halt so" oder "Ist von oben so gewollt / bzw. so nicht gewollt" sind die Standardsprüche.
Arbeitsbedingungen
Produktion bekommt oft aussortierte PC's u. Monitore von z.B. VT usw.
Manche Produkte benötigen noch ältere Software, die oftmals mit neuen Windowsprogramme natürlich nicht gut kompatibel sind.
Sagt man was dazu wird man vertröstet es sei nur als Übergang zu sehen. Der "Übergang" dauerte über meine gesamte PI-Zeit u. wird wohl noch eine ganze Weile andauern.
Kommunikation
Kommunikation wurde immer miserabler.
Langjährige Mitarbeiter, denen man noch nach Infos fragen konnte sind kaum noch vorhanden. Die neuen haben, logischerweise, kaum Ahnung. Da wird mal dies u. jenes ausprobiert u. am Ende hat man nur Zeit verloren.
Das Wichtigste ist, bei Schulungen seine Anwesenheit immer zu unterzeichnen. Ob die dann hilfreich war interessiert kein Mensch. Selbst mancher Vorgesetzter scheint von der einen oder anderen "Pflichtveranstaltung" genervt zu sein.
Gleichberechtigung
Gibt immer Lieblinge der Vorgesetzten, die dann "spezielle" Behandlung bekommen. Werden im Gegenzug aber eher als Sprachrohr ausgenutzt um Dinge/Unmut von anderen Mitarbeiter zu erfahren.
Interessante Aufgaben
Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.

