Große Diskrepanz zwischen Image und Realität
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Menschen einzustellen, weil sie günstig sind und am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen, und sich danach weder um ihre persönliche Entwicklung zu kümmern noch etwas von den Risiken wissen zu wollen, ist höchst unverantwortliches Verhalten. Für das Unternehmen geht es einfach weiter; für die ausgeschiedenen Mitarbeiter bedeutet es jedoch, mit den Folgen einer existenziellen Krise zu kämpfen, aus der sie möglicherweise nicht mehr herauskommen.
Verbesserungsvorschläge
Sich als cooles Unternehmen zu präsentieren bringt wenig, wenn bei einer psychischen Krise nur betont wird, dass die Produktivität der Abteilung durch einen einzelnen Mitarbeiter nicht beeinträchtigt werden dürfe.
Work-Life-Balance
Keine. Die miserable Vergütung ermöglichte keine anständige Miete in München, die Pendelzeiten haben kein privates Leben mehr ermöglicht.
Vorgesetztenverhalten
Während der sechs Monaten meiner Anstellung hat mein Vorgesetzter nur zweimal das Gespräch mit mir gesucht und dabei weder klare Anweisungen noch ehrliches Feedback gegeben.
Arbeitsbedingungen
Gleitzeit wird gerne im Bewerbungsgespräch versprochen, nach der Anstellung heißt es eher Produktivitätsbedürfnisse.
Kommunikation
Im Vorstellungsgespräch heißt, dass die Einarbeitung so lange dauert wie nötig, nach der Anstellung heißt es, dass es eben zu lange dauert.