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PKF 
WMS
Bewertung

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Nach außen attraktiver als im Arbeitsalltag

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei PKF WMS GmbH in Osnabrück gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Transparenz, schlechte interne Kommunikation und teilweise ineffiziente Prozesse. Entscheidungen werden häufig hierarchisch statt fachlich getroffen, während die Expertise der Mitarbeitenden zu wenig berücksichtigt wird. Hinzu kommen eine schwache Feedbackkultur, eine intransparente Gehaltsstruktur und wenig verlässliche Benefits.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Kommunikation, klarere Zuständigkeiten und weniger Hierarchiedenken bei fachlichen Entscheidungen. Mitarbeitende und deren Expertise stärker einbeziehen, eine echte Feedbackkultur etablieren sowie Gehälter und Benefits transparenter, wettbewerbsfähiger und verlässlicher gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell sehr angespannt, insbesondere auf Führungsebene. Es finden spürbar viele Veränderungen und Umbrüche statt, über deren Hintergründe die Mitarbeitenden jedoch nur wenig informiert werden. Gleichzeitig ist deutlich wahrnehmbar, dass es auch innerhalb der Partnerebene Unstimmigkeiten und Konflikte gibt. Einige Führungskräfte tragen aus meiner Sicht zusätzlich zu einer unnötig angespannten Stimmung bei. Auch wenn man als Mitarbeitender in viele dieser Themen nicht direkt involviert ist, wirken sich die Spannungen auf den Arbeitsalltag und die allgemeine Stimmung aus. Dadurch ist das Arbeiten im Unternehmen derzeit zunehmend anstrengend.

Work-Life-Balance

Teamabhängig.

Kollegenzusammenhalt

Teamabhängig aber grundsätzlich in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen auf Partnerebene wirken häufig wenig praxisorientiert und teilweise sehr subjektiv. Persönliche Präferenzen einzelner Partner erhalten dabei mitunter mehr Gewicht als die Einschätzung der Mitarbeitenden, die täglich mit den jeweiligen Prozessen und Themen arbeiten. Fachliche Expertise und praktische Erfahrungswerte aus den Abteilungen werden zu selten berücksichtigt, sodass Entscheidungen umgesetzt werden, die im Arbeitsalltag wenig sinnvoll oder sogar kontraproduktiv sind.

Hinzu kommt eine kaum vorhandene Feedbackkultur gegenüber der Partnerebene. Kritik oder auch nur kritische Rückmeldungen scheinen häufig nicht erwünscht und werden wenig offen aufgenommen. Gleichzeitig fehlen normalen Mitarbeitenden geeignete Möglichkeiten und Formate, um solche Themen überhaupt direkt und konstruktiv gegenüber Partnern anzusprechen. Gerade dort, wo Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsalltag haben, wäre dieser Austausch dringend notwendig.

Eine Führungsposition sollte nicht automatisch bedeuten, in jedem Fachgebiet die Entscheidungshoheit zu haben. Gute Führung bedeutet vielmehr, die Expertise der zuständigen Personen ernst zu nehmen, Entscheidungen nachvollzie

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Relevante Informationen erreichen Mitarbeitende häufig verspätet, unvollständig oder gar nicht, während gleichzeitig viele Themen unnötig vertraulich behandelt werden und dennoch über informelle Wege schnell die Runde machen. Besonders die Kommunikation zwischen Partner-, Manager- und Mitarbeiterebene funktioniert aus meiner Sicht nicht zuverlässig. Dadurch werden Prozesse teilweise doppelt oder sogar mehrfach bearbeitet, weil Abstimmungen fehlen. Auch fach- und abteilungsübergreifend werden regelmäßig Entscheidungen getroffen, ohne die betroffenen Personen oder Bereiche ausreichend einzubeziehen. Das führt zu unnötigem Mehraufwand, Missverständnissen und Frustration und wäre mit klareren Zuständigkeiten sowie einer transparenteren Kommunikationskultur deutlich vermeidbar.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsstruktur ist wenig transparent und wirkt nicht einheitlich. Mitarbeitende in vergleichbaren Positionen erhalten teilweise unterschiedliche Gehälter, wobei die Vergütung stark davon abzuhängen scheint, was individuell ausgehandelt wurde. Klare und nachvollziehbare Gehaltsbänder oder Kriterien für die Vergütung sind für Mitarbeitende nicht erkennbar. Gleichzeitig empfinde ich das Gehaltsniveau in einigen Positionen als nicht wettbewerbsfähig. Vergleichbare Tätigkeiten werden bei anderen Arbeitgebern teilweise deutlich besser vergütet.

Auch bei den Benefits fehlt es an Verlässlichkeit und transparenter Kommunikation. Leistungen werden teilweise kurzfristig gekürzt, verändert oder vollständig gestrichen, insbesondere im Zuge von Sparmaßnahmen. Die betroffenen Mitarbeitenden erfahren davon nicht immer rechtzeitig oder nachvollziehbar. Benefits sollten einen tatsächlichen Mehrwert darstellen und nicht als freiwilliges Extra beworben werden, solange sie vorhanden sind, um dann bei Kostendruck kurzfristig wegzufallen.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.