77 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
77 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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77 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt stark negativ geprägt: Im Großraumbüro herrschte dauerhafte Unruhe, ständiger Druck von oben, verstärkt durch den Einstieg eines Private-Equity-Investors, sowie ein spürbares Misstrauen im Team. Statt eines offenen Miteinanders gab es wenig kollegiale Unterstützung und kaum ehrlichen Austausch, was die Zusammenarbeit erheblich erschwerte. Die fehlende Unterstützung zeigte sich auch in kaum vorhandener Einarbeitung; stattdessen wurde man direkt ins kalte Wasser geworfen, bei gleichzeitig hoher Verantwortung. Statt konstruktiver Rückmeldung gab es überwiegend wahrloses negatives Feedback, wodurch kein Raum für echtes Lernen oder Weiterentwicklung entstand.
Die Arbeitsbelastung war dauerhaft zu hoch. Die Zeitplanung war unrealistisch, sodass man selbst bei acht bis neun Stunden durchgehender Arbeit ohne Pausen kaum fertig werden konnte. Mehrere Kolleginnen und Kollegen zeigten Anzeichen starker Erschöpfung, teils bis hin zum Burnout. Obwohl es möglich war, formell Urlaub zu nehmen, änderte das wenig an der strukturellen Überlastung im Alltag.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren nur sehr eingeschränkt vorhanden. Es gab weder verlässliche Gehaltsanpassungen noch klare Entwicklungspfade. Die kaum strukturierte Weiterbildung wirkte eher formal als fördernd, sodass langfristig kaum Perspektiven im Unternehmen sichtbar wurden.
Die Vergütung lag unter dem Marktdurchschnitt und wirkte für die tatsächlichen Aufgaben nicht angemessen. Eine in Aussicht gestellte leistungsbezogene Vergütung war faktisch nicht erkennbar. Die als Benefits kommunizierten Angebote wirkten eher symbolisch, etwa kostenloses Obst. Echte Zusatzleistungen waren kaum erkennbar.
Zum Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein zeigte sich wenig Substanz. Entsprechende Initiativen waren praktisch nicht vorhanden, stattdessen wirkte vieles wie auf ein poliertes Außenbild reduziert.
Der Zusammenhalt im Team war schwach ausgeprägt. Häufig arbeitete jeder für sich, statt sich gegenseitig zu unterstützen. Hilfe einzufordern stieß nicht selten auf genervte Reaktionen. Zusätzlich traten ausgrenzende Vorfälle auf, unabhängig von der bereits vorhandenen Grüppchenbildung. Das hat das Vertrauen im Team erheblich beschädigt und die Zusammenarbeit deutlich erschwert.
Im Umgang mit Vorgesetzten fehlte es an echter Gesprächsbereitschaft. Zuhören wirkte häufig nur oberflächlich, ohne dass aus angesprochenen Punkten tatsächlich Veränderungen folgten. Einzelne Situationen wurden als deutlich respektlos empfunden. So wurde mir beispielsweise bereits in meiner ersten Woche am Mittagstisch gesagt, der Tisch sei nur für Partner, ich solle mich woanders hinsetzen. Darüber hinaus kam es zu unangemessenen persönlichen Kommentaren. Auf einer Weihnachtsfeier wurden vor anderen Mitarbeitenden sexuell anzügliche Unterstellungen über vermeintliche Absichten gegenüber einer Kollegin geäußert, was ich als bloßstellend und unprofessionell empfand. Insgesamt entstand dadurch der Eindruck eines Führungsstils, dem es deutlich an Wertschätzung, respektvoller Kommunikation und professionellem Umgang mangelte.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt durchwachsen. Zwar gab es ausfahrbare Tische und eine solide technische Ausstattung, doch unbequeme Stühle und die Arbeit im Großraumbüro mit vielen Kolleg:innen sorgten häufig für Unruhe. Für konzentrationsintensive Aufgaben war die Umgebung damit nur bedingt geeignet.
Die Kommunikation war überwiegend von oben herab und blieb meist oberflächlich. Wichtige Informationen kamen häufig zu spät oder unvollständig an, wodurch die Arbeit zusätzlich erschwert wurde. Rückfragen waren kaum erwünscht, da angeblich die Zeit fehlte. Bei Problemen wurde selten gemeinsam nach Lösungen gesucht; stattdessen wurde Verantwortung nach unten durchgereicht. Insgesamt fehlten Transparenz, Dialog auf Augenhöhe und konsistentes Feedback, was den Druck zusätzlich erhöhte.
Es entstand der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt wurden. Einige schienen als „Lieblinge“ zu gelten und erhielten angenehmere Mandate sowie überwiegend positives Feedback, während andere deutlich härter angegangen wurden. Diese wahrgenommene Ungleichbehandlung hat das Gerechtigkeitsempfinden und die Motivation spürbar beeinträchtigt.
Die Aufgaben waren zwar inhaltlich abwechslungsreich, aber oft deutlich überfordernd im Verhältnis zum Erfahrungslevel. Statt einer passenden Heranführung fehlten häufig Anleitung und Unterstützung. Dadurch wirkte der Anspruch weniger fördernd, sondern vor allem belastend.
Fehlende Transparenz, schlechte interne Kommunikation und teilweise ineffiziente Prozesse. Entscheidungen werden häufig hierarchisch statt fachlich getroffen, während die Expertise der Mitarbeitenden zu wenig berücksichtigt wird. Hinzu kommen eine schwache Feedbackkultur, eine intransparente Gehaltsstruktur und wenig verlässliche Benefits.
Mehr Transparenz und Kommunikation, klarere Zuständigkeiten und weniger Hierarchiedenken bei fachlichen Entscheidungen. Mitarbeitende und deren Expertise stärker einbeziehen, eine echte Feedbackkultur etablieren sowie Gehälter und Benefits transparenter, wettbewerbsfähiger und verlässlicher gestalten.
Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell sehr angespannt, insbesondere auf Führungsebene. Es finden spürbar viele Veränderungen und Umbrüche statt, über deren Hintergründe die Mitarbeitenden jedoch nur wenig informiert werden. Gleichzeitig ist deutlich wahrnehmbar, dass es auch innerhalb der Partnerebene Unstimmigkeiten und Konflikte gibt. Einige Führungskräfte tragen aus meiner Sicht zusätzlich zu einer unnötig angespannten Stimmung bei. Auch wenn man als Mitarbeitender in viele dieser Themen nicht direkt involviert ist, wirken sich die Spannungen auf den Arbeitsalltag und die allgemeine Stimmung aus. Dadurch ist das Arbeiten im Unternehmen derzeit zunehmend anstrengend.
Teamabhängig.
Teamabhängig aber grundsätzlich in Ordnung.
Entscheidungen auf Partnerebene wirken häufig wenig praxisorientiert und teilweise sehr subjektiv. Persönliche Präferenzen einzelner Partner erhalten dabei mitunter mehr Gewicht als die Einschätzung der Mitarbeitenden, die täglich mit den jeweiligen Prozessen und Themen arbeiten. Fachliche Expertise und praktische Erfahrungswerte aus den Abteilungen werden zu selten berücksichtigt, sodass Entscheidungen umgesetzt werden, die im Arbeitsalltag wenig sinnvoll oder sogar kontraproduktiv sind.
Hinzu kommt eine kaum vorhandene Feedbackkultur gegenüber der Partnerebene. Kritik oder auch nur kritische Rückmeldungen scheinen häufig nicht erwünscht und werden wenig offen aufgenommen. Gleichzeitig fehlen normalen Mitarbeitenden geeignete Möglichkeiten und Formate, um solche Themen überhaupt direkt und konstruktiv gegenüber Partnern anzusprechen. Gerade dort, wo Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsalltag haben, wäre dieser Austausch dringend notwendig.
Eine Führungsposition sollte nicht automatisch bedeuten, in jedem Fachgebiet die Entscheidungshoheit zu haben. Gute Führung bedeutet vielmehr, die Expertise der zuständigen Personen ernst zu nehmen, Entscheidungen nachvollzie
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Relevante Informationen erreichen Mitarbeitende häufig verspätet, unvollständig oder gar nicht, während gleichzeitig viele Themen unnötig vertraulich behandelt werden und dennoch über informelle Wege schnell die Runde machen. Besonders die Kommunikation zwischen Partner-, Manager- und Mitarbeiterebene funktioniert aus meiner Sicht nicht zuverlässig. Dadurch werden Prozesse teilweise doppelt oder sogar mehrfach bearbeitet, weil Abstimmungen fehlen. Auch fach- und abteilungsübergreifend werden regelmäßig Entscheidungen getroffen, ohne die betroffenen Personen oder Bereiche ausreichend einzubeziehen. Das führt zu unnötigem Mehraufwand, Missverständnissen und Frustration und wäre mit klareren Zuständigkeiten sowie einer transparenteren Kommunikationskultur deutlich vermeidbar.
Die Gehaltsstruktur ist wenig transparent und wirkt nicht einheitlich. Mitarbeitende in vergleichbaren Positionen erhalten teilweise unterschiedliche Gehälter, wobei die Vergütung stark davon abzuhängen scheint, was individuell ausgehandelt wurde. Klare und nachvollziehbare Gehaltsbänder oder Kriterien für die Vergütung sind für Mitarbeitende nicht erkennbar. Gleichzeitig empfinde ich das Gehaltsniveau in einigen Positionen als nicht wettbewerbsfähig. Vergleichbare Tätigkeiten werden bei anderen Arbeitgebern teilweise deutlich besser vergütet.
Auch bei den Benefits fehlt es an Verlässlichkeit und transparenter Kommunikation. Leistungen werden teilweise kurzfristig gekürzt, verändert oder vollständig gestrichen, insbesondere im Zuge von Sparmaßnahmen. Die betroffenen Mitarbeitenden erfahren davon nicht immer rechtzeitig oder nachvollziehbar. Benefits sollten einen tatsächlichen Mehrwert darstellen und nicht als freiwilliges Extra beworben werden, solange sie vorhanden sind, um dann bei Kostendruck kurzfristig wegzufallen.
Ich war während meiner Zeit bei PKF WMS in zwei Abteilungen tätig und kann über beide nur Positives berichten. Von Tag eins an wurde man auch als Werkstudent oder Praktikant als vollwertiges Teammitglied ernst genommen und eingebunden. Ich bin tatsächlich jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen und konnte auch schnell private Kontakte knüpfen. Wer etwas leisten und sich aktiv einbringen möchte, bekommt hier definitiv die Chance dazu.
Sehr gut.
Homeoffice ist grundsätzlich möglich, bei Werkstudenten und Praktikanten allerdings eher unüblich. In meinem Fall ließen sich bei Bedarf immer individuelle Lösungen finden. Auch die Arbeitszeiten konnten flexibel gestaltet werden. Ich hatte nie das Gefühl, etwas „unbedingt noch fertig machen zu müssen“ – der eigene Anspruch entsteht eher von selbst, wenn man sich einbringen möchte, und das im positiven Sinne.
Man wird dabei unterstützt und ausdrücklich dazu ermutigt, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Eigeninitiative wird dabei gerne gesehen und gefördert.
Für Werkstudenten fand ich die Vergütung in meiner Zeit bei PKF WMS fair und insbesondere für Praktikanten im Vergleich zu anderen Unternehmen überdurchschnittlich. Auch das wöchentlich wechselnde Mittagessen am Donnerstag war ein schöner zusätzlicher Benefit.
Über die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zu tun hatte, kann ich nur das Beste sagen. Niemand ist sich zu schade, etwas auch ein zweites oder drittes Mal zu erklären. Man hilft sich gegenseitig aus, wenn es einmal eng wird – genau so, wie man sich den Kollegenzusammenhalt wünscht.
Genau wie beim Thema Gleichberechtigung.
Die Manager und Partner, mit denen ich zu tun hatte, waren durchweg nahbar und haben einem auch als Werkstudent oder Praktikant immer das Gefühl gegeben, dass die eigenen Beiträge ernst genommen und geschätzt werden. Ich habe mich zu keiner Zeit „von oben herab“ behandelt gefühlt. Auch in den Mittagspausen kommt man mit anderen Partnern schnell mal ins lockere Gespräch – dabei geht es keineswegs nur um die Arbeit, sondern auch um private und alltägliche Themen. Insgesamt habe ich den Umgang als sehr ungezwungen und auf Augenhöhe wahrgenommen.
Es gibt wöchentliche, feste Termine zur Abstimmung, gleichzeitig hatten meine Vorgesetzten auch zwischendurch immer ein offenes Ohr für Vorschläge oder sonstige Abstimmungen. Auch wenn einmal etwas nicht wie geplant läuft oder kurzfristig etwas Unvorhergesehenes passiert, wird schnell und unkompliziert eine passende Lösung gefunden.
Hierzu kann ich persönlich nicht besonders viel sagen, da ich während meiner Zeit bei PKF WMS keine negativen Erfahrungen oder entsprechenden Situationen mitbekommen habe. Insgesamt hatte ich diesbezüglich keinen Anlass zur Kritik.
Natürlich gibt es Aufgaben, die sich mit der Zeit wiederholen. Gerade bei routinemäßigen Tätigkeiten bekommt man dadurch aber das Gefühl, wirklich eigenständig mitzuarbeiten und einen messbaren Beitrag zu leisten. Wer darüber hinaus Lust auf neue Themen hat, bekommt jederzeit die Möglichkeit, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten und weitere Erfahrungen zu sammeln. Besonders die praktische Arbeit mit verschiedenen Softwarelösungen hat mir nachhaltig viel gebracht.
Kostenloser Kaffee und Wasser, viele Mitarbeiterevents, Gute Weiterbildungsmöglichkeiten
Vorgesetztenverhalten, poliertes Image nach außen, willkürliche arbeitsrechtliche Maßnahmen.
Mehr Wert ins Innere, das Äußere sollte nicht so überbewertet und aufpoliert werden. Die Diskrepanz sorgt für unzufriedene Mitarbeiter.
Hat sich in den letzten 2 Jahren durch viele Veränderungen auf der Führungsebene eher verschlechtert. Die Mitarbeiter fühlen sich verunsichert.
Nach außen gern top, aber das stimmt nicht mit den inneren Verhältnissen überein.
Ich habe noch nie so viel arbeiten müssen, die Freizeit bleibt auf der Strecke.
Hier wird viel möglich gemacht, man muss sich dann aber binden.
In meinem Bereich wird durchschnittlich besser bezahlt, eine klare oder einheitliche Regelung gibt es nicht, willkürlich werden andere Mitarbeiter besser bezahlt, insbesondere als männlicher Angestellter.
Nach außen hin wird das Bewusstsein propagiert, intern ist einfach keine Zeit, sich mit solchen Prozessen zu befassen, so dass das Thema hinten rüber rüber fällt.
Das ist stark von der Abteilung abhängig. Der Flurfunk ist schnell und kann teilweise unangenehm werden.
Es kommt darauf an, wieviel der/die Kollegin noch bereit ist zu leisten. Je mehr man individuell kürzer treten will, desto eher wird man sich übersehen.
Nicht in Ordnung. Willkürlich arbeitsrechtliche Maßnahmen, eher patriarchal aufgestellt und leider doch etwa abgehoben.
Das Gebäude ist für heiße Sommertage nicht ausgelegt und platzt bereits jetzt aus allen Nähten. Notlösungen sind schnell da, stiften aber Unzufriedenheit. Der direkte Arbeitsplatz ist oft gut, zB mit höhenverstellbaren Tischen. Die Notlösungen bieten das nicht.
Ganz klares Verbesserungspotenzial. Hier weiß der eine nicht, was der andere tut. Es kommt durchaus vor, dass doppelt nebeneinander her gearbeitet wird, ein absoluter Zeitesser.
Nach außen hin wird Gleichberechtigung dargestellt, intern werden große Unterschiede gemacht. Auch gleichberechtigte Erziehung wird eher belächelt.
Tatsächlich in meinem Bereich recht vielfältig, es kann aber durchaus sein, dass man für ein Thema festgesetzt („Spezialist“) wird und andere Themen an andere Mitarbeiter vergeben werden.
gutes Betriebsklima, schnelle Kommunikation, Rücksicht auf jeden Einzelnen
Harmonische Atmosphäre
gutes Image
Durch die Gleitzeit super
viele Angebote
Faires Gehalt und Sozialleistung
Ja
starker Zusammenhalt
sehr toller Umgang
Nett, Zuvorkommend und Hilfsbereit
Gute Arbeitsbedingungen
einfache und schnelle Kommunikation
Ja
sehr vielfältige Aufgaben
Besonders positiv finde ich die angenehme Arbeitsatmosphäre und den guten Zusammenhalt im Team. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten immer wieder neue Herausforderungen, wodurch man sich fachlich und persönlich weiterentwickeln kann. Insgesamt fühle ich mich in meinem direkten Arbeitsumfeld sehr wohl und komme gerne zur Arbeit.
Teilweise könnten einige interne Abläufe sowie Transparenz bei bestimmten Themen noch verbessert werden. Gerade bei übergreifenden Strukturen im Unternehmen hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Klarheit gewünscht. Grundsätzlich handelt es sich dabei jedoch eher um Punkte mit Verbesserungspotenzial als um grundlegende Probleme.
Die Arbeitsatmosphäre ist meiner Erfahrung nach stark vom jeweiligen Team abhängig. In meinem direkten Team bin ich jedoch sehr zufrieden. Der Umgang miteinander ist locker, respektvoll und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Man kann offen miteinander sprechen, Fragen stellen und auch unterschiedliche Meinungen äußern, ohne dass daraus ein Problem entsteht. Insgesamt herrscht bei uns eine angenehme, wertschätzende Stimmung, die die Zusammenarbeit sehr erleichtert und dafür sorgt, dass man gerne zur Arbeit kommt.
Zum Thema Image kann ich persönlich nur begrenzt etwas sagen. In meinem direkten Umfeld nehme ich das Unternehmen jedoch als solide und professionell wahr. Nach außen wirkt die Kanzlei strukturiert und etabliert, was grundsätzlich einen positiven Eindruck vermittelt. Wie das Image im Detail von außen wahrgenommen wird, kann ich allerdings nur schwer einschätzen, da ich vor allem meine interne Perspektive kenne.
Auch die Work Life Balance ist meiner Erfahrung nach stark teamabhängig. In unserem Team funktioniert das jedoch sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Privatleben und meine Arbeit gut miteinander vereinbaren kann. Auf individuelle Situationen wird Rücksicht genommen und insgesamt herrscht ein Verständnis dafür, dass ein gesundes Gleichgewicht wichtig ist. Das trägt für mich persönlich auch dazu bei, dass ich sehr gerne bei PKF WMS arbeite.
Beim Thema Umwelt und Sozialbewusstsein habe ich den Eindruck, dass dieses in vielen Corporate Unternehmen im Arbeitsalltag oft etwas zu kurz kommt, weil der Fokus stark auf dem operativen Geschäft liegt. Auch bei uns wird bei einzelnen Themen durchaus darauf geachtet und es gibt Ansätze in diese Richtung. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus wird diesem Bereich aktuell jedoch noch nicht besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet, sodass hier sicherlich noch Potenzial nach oben besteht.
Beim Thema Karriere und Weiterbildung habe ich teilweise das Gefühl, dass die Wege dorthin nicht immer ganz transparent oder leicht zugänglich sind. Für mich persönlich ist das Karrieremodell nicht vollständig klar aufgebaut, sodass es manchmal schwierig ist zu verstehen, welche Schritte konkret notwendig sind. Grundsätzlich weiß ich jedoch, dass Weiterbildungen möglich sind und dass es auch Chancen gibt, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln oder aufzusteigen. Hier könnte aus meiner Sicht vor allem mehr Klarheit und Struktur helfen.
Der Kollegenzusammenhalt ist meiner Erfahrung nach ebenfalls stark vom jeweiligen Team abhängig. In unserem Team funktioniert dieser jedoch sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, hilft einander bei Fragen oder wenn es einmal stressiger wird, und der Umgang miteinander ist offen und wertschätzend. Dadurch entsteht ein angenehmes Miteinander, bei dem man sich auf die Kollegen verlassen kann und die Zusammenarbeit insgesamt sehr gut funktioniert.
Das Vorgesetztenverhalten kann ich nur im Hinblick auf die Personen beurteilen, mit denen ich direkt zusammenarbeite. In meinem direkten Arbeitsumfeld erlebe ich dies überwiegend als sehr positiv. Der Umgang ist respektvoll, unterstützend und von Vertrauen geprägt. Natürlich hört man aus einer größeren Kanzlei auch gelegentlich von individuellen Herausforderungen oder unterschiedlichen Erfahrungen in anderen Bereichen. Aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung kann ich jedoch nichts Negatives berichten.
Die Arbeitsbedingungen passen für mich persönlich, in unserem Team und auch in meiner aktuellen Lebenssituation sehr gut. Die Rahmenbedingungen ermöglichen es mir, meine Aufgaben strukturiert und effizient zu erledigen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen wird. Insgesamt empfinde ich die Arbeitsbedingungen als angenehm und unterstützend für den Arbeitsalltag.
Die Kommunikation im Unternehmen funktioniert grundsätzlich, hat aber an einigen Stellen noch Verbesserungspotenzial. Vor allem zwischen einzelnen Abteilungen könnte der Austausch teilweise noch strukturierter und transparenter sein, sodass Informationen schneller und klarer weitergegeben werden. Insgesamt ist die Kommunikation jedoch keineswegs problematisch, sondern eher ein Bereich, in dem mit etwas mehr Abstimmung und klareren Prozessen noch Potenzial nach oben besteht.
Mit meinem Gehalt bin ich für meinen Part insgesamt zufrieden. Es liegt aus meiner Sicht in einem soliden Bereich, auch wenn es sicherlich nicht im absoluten Spitzenfeld liegt. Für die Aufgaben und die Position empfinde ich die Vergütung jedoch als fair mit Luft nach oben. Insgesamt passt das Gesamtpaket für mich aktuell gut, auch wenn es natürlich immer schön ist, wenn sich Gehalt und Leistungen mit der Zeit weiterentwickeln.
Die Gleichberechtigung im Unternehmen kann ich persönlich nur bedingt beurteilen, da ich hauptsächlich mein eigenes Arbeitsumfeld kenne. In meinem direkten Team habe ich jedoch das Gefühl, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht oder Hintergrund respektvoll behandelt werden. Insgesamt habe ich bisher keine negativen Erfahrungen in diesem Bereich gemacht.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und vielfältig. Es gibt immer wieder neue Themen und Herausforderungen, sodass die Arbeit nicht eintönig wird. Dadurch hat man auch die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich stetig weiterzuentwickeln und immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln.
Sehr angenehmer Arbeitgeber und tolle Kollegen im Lohnbereich.
Die Gehälter sollte man doch mal überdenken.
In der eigenen Abteilung herrschte eine sehr gute Atmosphäre.
Sehr gut. Man hatte die Möglichkeit oft im Homeoffice zu arbeiten.
Das Gehalt war doch höher als in anderen Steuerkanzleien. Jedoch in der freien Wirtschaft deutlich höher
Der Zusammenhalt war im allgemeinen ganz gut
Man konnte auch sehr persönliche Dinge mit seinem Chef besprechen. Der hatte immer ein offenes Ohr und war sehr verständnisvoll.
Die Kommunikation unten den einzelnen Bereichen war oft nicht so gut.
Führungskräfte austauschen
interne Kommunikation verbessern
Die Benefits (Hansefit, Salatbuffet, Mitarbeiterangebote bei vielen Firmen, Zeiterfassug durch Stempeln)
Besonders problematisch ist das Verhalten der Vorgesetzten, das oft unfair und bevorzugend wirkt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden kaum umgesetzt, und persönliche Präferenzen beeinflussen Entscheidungen stark. Frauen werden benachteiligt, und Gehalt sowie Sonderzahlungen sind unzureichend. Insgesamt fehlt eine echte Wertschätzung der Mitarbeitenden.
1. Gleichberechtigung stärken: Frauen sollten nicht länger benachteiligt werden, sowohl beim Gehalt als auch bei Führungspositionen und im generellen Umgang.
2. Faire Vergütung: Mindestens eine der Sonderzahlungen (Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) einführen und diese nicht nur für Azubis bereitstellen.
3. Vorgesetztenentwicklung: Führungskräfte sollten vor Amtsantritt geschult werden, um unbegründete persönliche Präferenzen nicht in Entscheidungen einfließen zu lassen.
4. Verbesserung der Umsetzung von Feedback: Anliegen und Kritik der Mitarbeitenden sollten ernst genommen, bearbeitet und umgesetzt werden, statt einfach abgetan zu werden.
Die Stimmung im Unternehmen ist sehr schlecht. Es herrscht viel Unzufriedenheit, was man täglich spürt. Offene Kommunikation findet kaum statt, und viele arbeiten nur noch das Nötigste, weil Motivation und Vertrauen längst verloren gegangen sind. Wenn ich könnte, würde ich hier keinen Stern vergeben. Lob von Vorgesetzten gibt es nie.
Das Image des Unternehmens leidet stark unter dem Verhalten der Vorgesetzten. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden nicht umgesetzt, sodass sich das negative Bild nach außen fortsetzt. Negative Google-Bewertungen werden nachweislich gelöscht. Außerdem bin ich überzeugt, dass einige der durchweg positiven Kununu-Bewertungen vom Unternehmen selbst stammen, um das Gesamtbild künstlich zu verbessern.
Theoretisch gibt es Gleitzeit, die in der Praxis aber durch eine sehr lange Kernarbeitszeit stark eingeschränkt wird – besonders im Winter. Die Flexibilität, die versprochen wird, spürt man kaum, sodass sich die Gleitzeit eher wie ein Marketingversprechen anfühlt, um Personal zu gewinnen, als wie eine echte Möglichkeit zur Anpassung der Arbeitszeit.
Wer sich für Weiterbildung interessiert, bekommt hier Unterstützung – vermutlich auch, weil Mitarbeitende dadurch langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Die Förderung wirkt daher eher strategisch fürs Unternehmen als rein aus Interesse an der persönlichen Entwicklung.
Das Gehalt ist niedrig, Männer verdienen merklich mehr, und es gibt keinerlei Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld. Das bekommen nur die Azubis und Studenten. Aus Kollegenkreisen habe ich gehört, dass andere Positionen hier ebenfalls unterdurchschnittlich bezahlt werden.
Meines Wissens wird in diesem Bereich kaum etwas unternommen. Ein Verein für Kinderhilfe wurde zwar einmal gegründet, ist aber seit fast zwei Jahren inaktiv. Als Mitarbeitende bekommt man davon nichts mit, sodass der Eindruck entsteht, dass er nur noch auf dem Papier existiert.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt in Ordnung. Es gibt einige, mit denen die Zusammenarbeit wirklich Spaß macht und die sich gegenseitig unterstützen – das war lange der einzige Grund, warum ich geblieben bin. Leider gibt es aber auch ein paar, die mit ihrem Verhalten das Arbeitsklima deutlich verschlechtern.
Werden oftmals bevorzugt behandelt.
Mein letzter Vorgesetzter war leider sehr ignorant und unsympathisch. Entscheidungen wirkten willkürlich, und bestimmte (männliche) Kollegen wurden ohne nachvollziehbaren Grund bevorzugt. Ein respektvoller und fairer Umgang mit dem Team fand kaum statt, was die Arbeitsatmosphäre zusätzlich belastet. Am liebsten würde ich hier wieder keinen Stern geben - aber diese Option gibt es ja nicht.
Die Ausstattung ist halbwegs modern, könnte aber definitiv besser sein. Homeoffice-Möglichkeiten habe ich kaum genutzt und konnte daher nur wenig Erfahrungen damit sammeln.
Informationen kommen viel zu spät. Von der oberen Ebene erfährt man wichtige Dinge oft erst dann, wenn sie längst umgesetzt sind. Der direkte Vorgesetzte kommuniziert selten klar und häufig erst auf den letzten Drücker, was zusätzlichen Stress verursacht. Eine offene oder transparente Kommunikation findet nie statt.
In der Praxis werden männliche Kollegen deutlich bevorzugt. Auf der Führungsebene sind Frauen extrem unterrepräsentiert – man kann sie an einer Hand abzählen. Insgesamt wirkt Gleichberechtigung hier absolut nicht umgesetzt.
Man macht jeden Tag dasselbe.
Tolle Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Schlechter Umgang mit den Kapazitäten der Mitarbeiter.
Mehr an der Sozialkompetenz der Führung arbeiten
Teilweise angespannt
Wer Karriere machen will und wem sonst alles egal ist, der ist hier Richtig.
Gendergap ganz klar. Männliche Kollegen verdienen mehr.
Mangelnde Sozialkompetenzen
Technisch alles einwandfrei.
Fachwissen Top. Weiterbildung Top. Unternehmens- und Führungskommunikation schlecht.
Ausgewogen allerdings besteht die Unternehmensleitung zu 95 % aus Männern.
Vielfältige Aufgaben
So verdient kununu Geld.