Leider kein Arbeitgeber zum Wohlfühlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits (Hansefit, Salatbuffet, Mitarbeiterangebote bei vielen Firmen, Zeiterfassug durch Stempeln)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders problematisch ist das Verhalten der Vorgesetzten, das oft unfair und bevorzugend wirkt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden kaum umgesetzt, und persönliche Präferenzen beeinflussen Entscheidungen stark. Frauen werden benachteiligt, und Gehalt sowie Sonderzahlungen sind unzureichend. Insgesamt fehlt eine echte Wertschätzung der Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge
1. Gleichberechtigung stärken: Frauen sollten nicht länger benachteiligt werden, sowohl beim Gehalt als auch bei Führungspositionen und im generellen Umgang.
2. Faire Vergütung: Mindestens eine der Sonderzahlungen (Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) einführen und diese nicht nur für Azubis bereitstellen.
3. Vorgesetztenentwicklung: Führungskräfte sollten vor Amtsantritt geschult werden, um unbegründete persönliche Präferenzen nicht in Entscheidungen einfließen zu lassen.
4. Verbesserung der Umsetzung von Feedback: Anliegen und Kritik der Mitarbeitenden sollten ernst genommen, bearbeitet und umgesetzt werden, statt einfach abgetan zu werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen ist sehr schlecht. Es herrscht viel Unzufriedenheit, was man täglich spürt. Offene Kommunikation findet kaum statt, und viele arbeiten nur noch das Nötigste, weil Motivation und Vertrauen längst verloren gegangen sind. Wenn ich könnte, würde ich hier keinen Stern vergeben. Lob von Vorgesetzten gibt es nie.
Image
Das Image des Unternehmens leidet stark unter dem Verhalten der Vorgesetzten. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden nicht umgesetzt, sodass sich das negative Bild nach außen fortsetzt. Negative Google-Bewertungen werden nachweislich gelöscht. Außerdem bin ich überzeugt, dass einige der durchweg positiven Kununu-Bewertungen vom Unternehmen selbst stammen, um das Gesamtbild künstlich zu verbessern.
Work-Life-Balance
Theoretisch gibt es Gleitzeit, die in der Praxis aber durch eine sehr lange Kernarbeitszeit stark eingeschränkt wird – besonders im Winter. Die Flexibilität, die versprochen wird, spürt man kaum, sodass sich die Gleitzeit eher wie ein Marketingversprechen anfühlt, um Personal zu gewinnen, als wie eine echte Möglichkeit zur Anpassung der Arbeitszeit.
Karriere/Weiterbildung
Wer sich für Weiterbildung interessiert, bekommt hier Unterstützung – vermutlich auch, weil Mitarbeitende dadurch langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Die Förderung wirkt daher eher strategisch fürs Unternehmen als rein aus Interesse an der persönlichen Entwicklung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist niedrig, Männer verdienen merklich mehr, und es gibt keinerlei Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld. Das bekommen nur die Azubis und Studenten. Aus Kollegenkreisen habe ich gehört, dass andere Positionen hier ebenfalls unterdurchschnittlich bezahlt werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Meines Wissens wird in diesem Bereich kaum etwas unternommen. Ein Verein für Kinderhilfe wurde zwar einmal gegründet, ist aber seit fast zwei Jahren inaktiv. Als Mitarbeitende bekommt man davon nichts mit, sodass der Eindruck entsteht, dass er nur noch auf dem Papier existiert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt in Ordnung. Es gibt einige, mit denen die Zusammenarbeit wirklich Spaß macht und die sich gegenseitig unterstützen – das war lange der einzige Grund, warum ich geblieben bin. Leider gibt es aber auch ein paar, die mit ihrem Verhalten das Arbeitsklima deutlich verschlechtern.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden oftmals bevorzugt behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Mein letzter Vorgesetzter war leider sehr ignorant und unsympathisch. Entscheidungen wirkten willkürlich, und bestimmte (männliche) Kollegen wurden ohne nachvollziehbaren Grund bevorzugt. Ein respektvoller und fairer Umgang mit dem Team fand kaum statt, was die Arbeitsatmosphäre zusätzlich belastet. Am liebsten würde ich hier wieder keinen Stern geben - aber diese Option gibt es ja nicht.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist halbwegs modern, könnte aber definitiv besser sein. Homeoffice-Möglichkeiten habe ich kaum genutzt und konnte daher nur wenig Erfahrungen damit sammeln.
Kommunikation
Informationen kommen viel zu spät. Von der oberen Ebene erfährt man wichtige Dinge oft erst dann, wenn sie längst umgesetzt sind. Der direkte Vorgesetzte kommuniziert selten klar und häufig erst auf den letzten Drücker, was zusätzlichen Stress verursacht. Eine offene oder transparente Kommunikation findet nie statt.
Gleichberechtigung
In der Praxis werden männliche Kollegen deutlich bevorzugt. Auf der Führungsebene sind Frauen extrem unterrepräsentiert – man kann sie an einer Hand abzählen. Insgesamt wirkt Gleichberechtigung hier absolut nicht umgesetzt.
Interessante Aufgaben
Man macht jeden Tag dasselbe.