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Unternehmen auf Social Media und Social Recruiting– ein Vorteil für alle?

23.05.2022

Nachdem unsere PX-Partnerin Attraction Katharina Baehr im letzten PX- Blog bereits auf den durch Corona hervorgerufenen digitalen Wandel des Arbeitsalltages und vor allem der Interviews eingegangen bin, bleibt sie auch in der heutigen Blogausgabe im digitalen Bereich.

Und zwar geht es heute um Unternehmen auf Social Media sowie Social Recruiting. Hierunter fallen Plattformen wie LinkedIn, Xing, Facebook, Instagram und Co. Wir verbringen sowohl beruflich als auch privat mittlerweile mehrere Stunden täglich dort und tauschen uns aus oder vernetzen uns. Nicht zuletzt lassen wir uns auch von Beiträgen, dem sogenannten Content, „berieseln“. Manchmal auch ein schöner Zeitfresser, aber ein Leben ohne diese Tätigkeiten auf Social Media ist nicht mehr vorstellbar, oder?

Ist die Onlinepräsenz einer Company ein Vorteil?

Plattformen, auf denen sich virtuell viele Personen treffen und offen für Informationen sind, bieten Unternehmen in der heutigen Zeit nicht nur eine gute Recruiting-Anlaufstelle, sondern auch Möglichkeiten, sich mit vielen unterschiedlichen Menschen zu vernetzen. So können entweder potenzielle Kandidat:innen für den Bewerbungsprozess gewonnen oder durch die Networkingaktivitäten die eigene Company bekannter gemacht werden.

Dass Unternehmen einen guten Auftritt online hinlegen wollen, ist natürlich vollkommen klar. Dadurch wird Aufmerksamkeit, Reichweite und Bekanntheit generiert. Auch das ganze Thema Employer Branding ist Teil eines solchen Plans. Was genau Employer Branding ist und wozu es dient, könnt Ihr gerne in einem früheren Blog nachlesen.

Als Interessent:in, Follower:in oder neue:r potenzielle:r Kund:in profitiert man von einem guten Social Media Auftritt. Durch die verschiedenen Kanäle erhält man (teilweise) unterschiedliche Einblicke und kann mehr über das Unternehmen erfahren. Es ist wie eine Art digitaler „Tag der offenen Tür“, denn die Beiträge, Fotos, Videos und Blogeinträge geben nicht nur grobe fachliche Einblicke hinter die Kulissen, sondern stellen meist sogar detailliert dar, wie die Kultur und das Arbeitsumfeld oder gar -klima sind.

Der direkte Kontakt zu Recruiter:innen auf LinkedIn und Co.

Meist sind Unternehmen komplex aufgebaut. Egal zu welchem Thema gibt es auf der Homepage oder Karriereseite zwar Kontaktpersonen, aber eine Rückmeldung kann auf diesem Weg deutlich länger dauern, als es gewünscht ist. Ist – im Falle des Recruitings – die Recruiter:in jedoch auf Social Media aktiv, kann das mit dem direkten Kontakt ganz schnell gehen.

Jedes Mitglied unseres PX-Attraction Teams hat einen Account bei LinkedIn oder Xing. Meist auch noch bei anderen Plattformen. Wenn also Fragen zu den Themen Recruiting, der plusserver Kultur oder zu einzelnen Positionen aufkommen, kann man sich jederzeit an uns wenden. Wir freuen uns auf den Austausch und geben bestmöglich alle gewünschten Informationen weiter. Das muss auch in keinem besonders formellen Rahmen erfolgen, denn wir sind auch nur Menschen. Trotzdem sollte bewusst sein, dass wir, auch wenn wir einen lockeren Umgang pflegen, für unsere Company im Einsatz sind und auf diesen Plattformen keine freundschaftlichen Kontakte pflegen. Daher sollten Nachrichten durchaus die „kurzen und gängigen“ Formalitäten wie Begrüßung und Verabschiedung enthalten.

Direkte Ansprache durch Recruiter:innen – Active Sourcing

Bereits im zweiten PX Blog hat Katharina Euch von Active Sourcing berichtet. Active Sourcing ist ein Teil des Recruiting-Prozesses. Es umfasst in diesem Zusammenhang die Direktansprache und die aktive Suche nach geeigneten Kandidat:innen. Ziel ist, die Bewerberzielgruppe zu identifizieren, über direkte sowie individuelle Ansprachen in Kontakt zu treten und deren Interesse zu wecken. In jedem Kontakt über Social Media, E-Mail oder Telefon steckt eine Chance, potenzielle Talente von einer Company oder einer freien Position zu überzeugen.

Auf Basis der Profildaten, wie beispielsweise Ausbildung, Werdegang, Kenntnisse oder Interessen, stellen Recruiter:innen eine Jobmöglichkeit vor. Heute kommen wir als Recruter:innen also direkt auf Dich zu und sorgen dafür, dass Du nicht mehr alleine nach einer Stelle suchen musst.

Je besser Deine Social-Media-Profile bestückt sind, desto passgenauer können wir Stellen vorschlagen. Solltest Du also angesprochen werden wollen, dann musst Du nur Dein LinkedIn Profil pflegen.

Kenntnisse, Erfahrungen und ein guter Einblick in das aktuelle Aufgabenfeld sind hier immer sehr aufschlussreich. LinkedIn und Xing haben den Vorteil, dass Status wie „Offen für Angebote“ oder „Nicht auf der Suche“ angegeben werden können. Somit kannst Du gezielt steuern, ob Du aktuell Angebote erhalten möchtest oder nicht.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch noch einmal, dass die individuelle Ansprache unsere plusserver-Anschreiben gezielt von Personaldienstleistern unterscheidet, welche massenhaft Nachrichten an Fachexpert:innen versenden.

Das Postfach quillt über – zu viele Jobangebote via LinkedIn und Co?

Auch wenn man nicht aktiv auf Jobsuche ist und den entsprechenden Status gepflegt hat, kommt es immer wieder vor, dass Recruiter:innen trotzdem Jobanfragen senden. Das kann natürlich sehr nerven, besonders wenn die Nachrichten offensichtlich nicht zum eigenen Profil passen oder nach Massenversand aussehen.

Wir erleben aber ganz oft, dass Personen einfach vergessen haben, ihren Status zu aktualisieren und am Ende doch Interesse haben. Auch kommt es vor, dass Personen sich doch als interessiert erweisen und somit offen für neue Herausforderungen werden, wenn man ihnen einfach das richtige Angebot macht.

Dieses eine Jobangebot kann eine Position sein, die zu zukünftig geplanten Lebensumständen passen könnte, oder aber die lang ersehnten Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Deshalb versuchen wir Recruter:innen doch manchmal unabhängig vom gepflegten Profilstatus unser Glück und nicht selten kommt es am Ende vor, dass wir hören: „Super, dass Du auf mich zugekommen bist“.

Social-Media-Präsenz und Social Recruiting

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass Social-Media-Auftritte von Unternehmen und Social Media Recruiting eine gute Sache sind. Denn Social Media macht die Einblicke in Companys und die Stellensuche deutlich komfortabler. Man erfährt mehr über die Hintergründe von Unternehmen und Stellen und kann aus viel mehr gewonnenen Eindrücken eine bessere Entscheidung treffen. Zusätzlich ist die schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme zu Ansprechpartner:innen ebenfalls ein deutlicher Pluspunkt.

(IT-) Recruiting während Corona – wie funktioniert das und worauf kommt es an?

20.04.2022

Der PX-Blog ist zurück. In den letzten zwei Monaten gab es keine Hilfestellungen oder Tipps, aber das ändert unsere PX-Partnerin Attraction Katharina Baehr heute wieder. Du erhältst einen Einblick in die Recruiting-Thematik während der aktuellen Coronazeit. Wie passen Bewerbungen und Corona zusammen? Wie gehen wir bei plusserver mit dem Bewerbungsprozess in Zeiten von Corona um? Wie handhaben wir unsere Vorstellungsgespräche aktuell?

Wer hätte das gedacht: Nun stellt uns ein Virus schon seit mittlerweile zwei Jahren vor einige Herausforderungen. Egal ob Familienbetrieb oder Konzern – die Krisenzeit zieht sich deutlich länger hin als erwartet. Nachdem einige Dinge in der Arbeitswelt bereits zeitnah angepasst und modernisiert wurden, steht inzwischen die Frage im Raum, ob noch weitere langfristige Veränderungen notwendig sind, um die Coronazeit bestmöglich als Bewerber:in, aber auch als Unternehmen zu überstehen?

So läuft Recruiting bei plusserver seit Corona

Wir haben zu Beginn der Pandemie im März 2020 direkt reagiert und all unsere Recruiting- und Onboardingprozesse vollständig digitalisiert. Zudem haben wir die bereits zuvor digitalisierten Prozessschritte mit den restlichen „Offline“-Prozessschritten überarbeitet, verbunden und somit die gesamten Prozesse vollständig auf die digitale Ebene gezogen. Damit wollten wir die bestmöglichen Recruting- und Onboardingprozesse gewährleisten und mit der bestmöglichen Candidate und People Experience verbinden.

Als eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen galt die Versetzung aller plusserver-Mitarbeiter:innen ins Homeoffice, um unsere Sicherheit nicht zu gefährden. Dazu kam sehr zügig die Absage der Präsenzgespräche. Damit erfolgte die komplette Umlegung aller Termine auf die digitale Ebene via Teams. So hält man den wichtigsten Aspekt des Abstandes bestmöglich ein und auch das „Händeschütteln“, welches zur Begrüßung vor Corona noch als selbstverständlich galt, wird geschickt umgangen.

Persönliches Kennenlernen mit Handschlag zur Begrüßung? Lieber nicht…

Sowohl aus Recruiter-, aber auch aus Bewerbersicht wäre es verwirrend gewesen in Zeiten von Unsicherheit und Angst bei einem persönlichen Kennenlernen die ausgestreckte Hand des Gegenübers abzuweisen, mit der Information, dass man aktuell keine Hände schütteln würde. Es wäre automatisch ein seltsames Gefühl aufgekommen, da diese Geste als allgemein höflich galt.

Anstatt also ein unangenehmes Gefühl vor dem Kennenlernen aufkommen zu lassen, wurde diese Situation von uns direkt im Keim erstickt, indem wir ein digitales und damit auch zeitlich immer sehr flexibles erstes Gespräch aufgesetzt haben. Somit gab es keine peinlichen Momente mit Erklärungsnöten, dass die Abweisung nicht mit der Person im Zusammenhang stand, sondern der Situation geschuldet war.

Außerdem wurde auch mit dieser Methode schnell ein neuer „Eisbrecher“ gefunden. Denn durch Corona ergab sich schnell immer ein gemeinsames Smalltalk-Thema zu Beginn unserer Gespräche. Und das neben den klassischen Fragen wie z.B. „Hast Du gut hergefunden?“ oder „Gab es Probleme bei der Anreise?“.

Homeoffice und Gespräche via Video-Call – eine neue Welt?

Das Thema Homeoffice war für uns bei plusserver keinesfalls eine neue Welt. Bereits vor der Pandemie haben Kolleg:innen teilweise an einzelnen Tagen die Möglichkeit genutzt, von zu Hause aus tätig zu sein. Man erledigte dabei meist Aufgaben, für die es Ruhe und Konzentration und keine Abstimmungen oder Meetings brauchte. Auch die einzelnen Herausforderungen, die mit diesem Dauerhomeoffice einhergingen, wurden schnell erkannt und wandelten sich zeitnah von Skepsis in positives Feedback der Kolleg:innen um.

Nehmen wir beispielsweise bei uns im Bereich Attraction eine Herausforderung, die mehr als deutlich sichtbar wurde: Wir sollten neue Kolleg:innen für plusserver gewinnen und einstellen, ohne vorher ein persönliches Kennenlernen vor Ort führen zu können.

Social Distancing erfordert es, soziale Kontakte zu vermeiden. Die bereits vereinbarten Gespräche oder neue Kandidat:innen auf die „Nach-Corona-Zeit“ zu vertrösten, wäre nicht infrage gekommen. Somit hieß die Lösung für uns Telefon- und Videocalls. Auch hier haben wir bereits vor Beginn der Pandemie regelmäßig Telefoninterviews und vereinzelt Videogespräche geführt, doch nun etablierte sich diese Variante und wurde sehr schnell zu unserem Standard – bis heute.

Unsere Kandidat:innen freuten sich über die Möglichkeit, zeitnah in den Prozessen voranzuschreiten und sicher alle Ansprechpartner:innen kennenlernen zu dürfen. Damit war die Lösung eine sehr gute Alternative und wie die übrigen Digitalisierungsmaßnahmen auch ein voller Erfolg.

Allerdings kam zu Beginn auch schnell die Frage auf: „Ist eine qualitative Einschätzung als Basis für eine Einstellung über den Videocall überhaupt möglich?“

Kennenlernen über Video – was ist wichtig?

Lange Zeit galt der Eindruck, dass man nur durch Face-to-Face-Gespräche eine gute Einstellungsentscheidung treffen könne. Doch neben den ganzen positiven Resonanzen von unseren Kandidat:innen und unseren Fachbereichen zu der Umstellung auf die Videocalls, zeigte sich auch relativ schnell, dass man Einstellungsentscheidungen auch unkonventionell auf Basis von digitalen Interviews fällen konnte.

Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist das bestmögliche beidseitige Kennenlernen in Kombination mit einer transparenten und offenen Kommunikation über Wünsche, Herausforderungen, Erwartungen und natürlich die Rahmenbedingungen. Dazu kam natürlich auch eine gewisse Erfahrung, die wir Recruiter:innen in unseren bisherigen Werdegängen sammeln durften und auf deren Basis wir fundierte Einschätzungen vornehmen konnten.

Gerade auch deshalb müssen wir Recruiter:innen von plusserver mit der Unterstützung unserer Fachbereiche mit möglichst vielen Worten und anschaulichen Bildern die Story der einzelnen Positionen und unserer Company beschreiben, damit jede:r bei uns ein vollumfängliches Gesamtbild unseres Unternehmens, der gelebten Kultur, unseres Teamzusammenhalts und der einzelnen Möglichkeiten erhält.

Das erfordert auch, dass man mit etwas mehr Zeit und Geduld in die Gespräche geht. Es können immer Gesprächsunterbrechungen oder Verzögerungen durch technische Störungen, nicht pünktlich endende vorherige Termine oder auch Anschlusstermine verursacht werden. Damit also keine unangenehme Stimmung aufkommt, die das Gespräch maßgeblich in eine andere Richtung lenken kann, planen wir genug Zeit ein. Auch die Rückfragen, die in unserem Hauptteil (den Dialogen) vielleicht nicht direkt geklärt werden konnten, sind hier zeitlich immer mit eingeplant.

All diese Erkenntnisse und Punkte helfen uns auch auf Basis der nicht ganz so persönlichen Kennenlerngespräche gute qualitative Entscheidungen für plusserver zu treffen. Der Erfolg gibt uns recht und genau deshalb werden wir den Einsatz von virtuellen Interviews auch noch über die andauernde Coronaphase hinaus anwenden.

Aber natürlich hoffen auch wir, dass wir vereinzelt - nicht nur für unsere Vorstellungsgespräche, sondern auch für unser Teambuilding - in naher Zukunft immer mal wieder gemeinsam vor Ort sein können. Denn ab und an braucht jeder auch mal einen Face-to-Face-Kontakt, selbst in der aktuellen Zeit.

Der erste Eindruck – was solltest Du beachten?

07.01.2022

Du hast Dich bestens auf Dein anstehendes Bewerbungsgespräch vorbereitet und nun steht das Gespräch auch schon sehr bald an. Du hast recherchiert und weißt genau, was Du sagen möchtest. Welche Einblicke Du zu Dir als Person geben und welche offenen Fragen Du im Gespräch gerne noch klären möchtest. Eigentlich bist Du gar nicht nervös, weil Du denkst, nichts kann Dich aus der Ruhe bringen. Doch dann fällt Dir noch kurz vor dem Gespräch etwas Wichtiges ein. Du hast bisher nichts zum Dresscode für die Gespräche auf der Karriereseite der Company gelesen. Deshalb stellst Du Dir jetzt doch noch die Frage: „Was soll ich anziehen? Wie wirke ich optisch beim ersten Eindruck?“

Bereits in letzten Blogartikel unserer PX - Attraction Partnerin Katharina Baehr zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche haben wir Dir einige Tipps und Tricks mit an die Hand gegeben, wie Du auch beim ersten Eindruck punkten kannst. Doch darauf möchten wir heute noch ein wenig detaillierter eingehen.

Was zählt beim ersten Eindruck – nur das „perfekte“ Bewerbungsoutfit?

Der erste Eindruck ist bei jedem Kennenlernen – egal ob digital oder persönlich – sehr wichtig. Dazu gehört aber natürlich auch, dass Du im kompletten Gespräch ehrlich und einfach Du selbst bist. Doch auch Dein optisches Erscheinungsbild sollte Deine Persönlichkeit bestmöglich widerspiegeln.

Dazu kannst Du Dich auf den Karriere- oder Social-Media-Seiten der Company informieren, wie Du Dich kleiden darfst oder sollst. Je nachdem für welche Position in welcher Company Du Dich interessierst, kann es klare Dresscode-Vorschriften geben. Diesen Dresscode solltest Du, egal ob digital oder vor Ort, auch einhalten. Doch gibt es eigentlich noch das „perfekte“ Bewerbungsoutfit?

Die Liste von Dresscodes ist vielseitig und lang. Es gibt für Frauen und Männer verschiedene Stilrichtungen, die im Businessbereich gelten könnten. Bei Frauen ist es besonders kompliziert. Es darf – vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen – zwar ein Rock getragen werden, aber der Saum darf maximal eine Handbreit über dem Knie enden. Besser wäre sogar unter dem Knie. Bereits dieses kleine Detail kann schon eine Frage der Unternehmenskultur und der dazugehörigen Einstellung zum Dresscode sein.

Auch bei den Männern kann die traditionelle Frage nach Anzug mit Krawatte oder Hemd mit Hose Kopfzerbrechen bereiten. Hier stellt sich bei Hosen dann die Frage, welche Art Hose es sein soll. Jeans oder doch lieber Chino? Anstatt Hemd vielleicht auch ein gutes T-Shirt dazu? Muster können ablenken und bei verschiedenen Musterungen sogar negativ auffallen, aber klassisch in Schwarz und Weiß kann es passieren, dass man beim ersten Eindruck nicht genug punktet.

Wenn Du Dich durch verschiedene Dresscode-Ratgeber liest, werden Dir noch weitere Details auffallen, die Dir kurz vor dem Gespräch den Schweiß auf die Stirn treiben können. Auch hier müssen vor allem die Frauen wieder auf kleine Details achten. Die Strumpfhose unter einem Rock sollte im passenden Hautton sein, die Schuhe dürfen zwar offen, aber dabei auf jeden Fall die Zehen bedeckt sein. Und auch bei Blusen kann mit einem Knopf, der zu viel offengelassen wird, auch sofort ein falscher Eindruck herbeigeführt werden. Auch die Tipps, den Blazer zu jedem Saisonoutfit darüber zu ziehen, kann manchmal zusätzlich für Verwirrung sorgen.

Daher solltest Du Dich von den ganzen Dos and Don’ts nicht verrückt machen lassen. Auch die Umsetzungstipps für Accessoires wie Taschen oder die perfekte Frisur können von Bewerber*innen eigentlich nur falsch gemacht werden.

Aber wie wir schon beim letzten Mal erwähnten, sind bzgl. des Dresscodes viele Personaler*innen und Unternehmen mittlerweile auch geteilter Ansicht. Das hat unter anderem auch mit dem Einfluss auf unsere Kleidung durch das Homeoffice zu tun. Aber schon vorab gab es zwei Lager zu diesem Thema: Die Kleidung ist wichtig oder die Kleidung ist eher Nebensache. Viele Personaler*innen legen großen Wert auf ein anständiges und schickes Auftreten, weil es einfach zu einem Vorstellungsgespräch dazugehört. Die anderen finden, dass Punkte wie die Persönlichkeit und das damit verbundene Auftreten das A und O für den ersten Eindruck sind. Und man das tragen sollte, worin man sich wohlfühlt und man authentisch sein kann.

Denn egal ob „overdressed“ oder „underdressed“, Du solltest Dir überlegen, wo Du Dich für welche Position beworben hast und ob die Kleidung dort für das Auftreten ein beeinflussender Faktor sein könnte.

Deine Persönlichkeit zählt – jetzt kannst Du punkten

Wenn Du an den ersten Eindruck denkst, dann werden Dir direkt viele Weisheiten im Kopf rumspuken. Besonders oft denkst Du da sicher an: „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ oder „Der erste Eindruck ist das, worauf es ankommt. Der zählt und sonst nichts.“ Und auch noch sehr beliebt: „Kleider machen Leute, also kleide Dich für den Job, den Du haben möchtest und nicht für den, den Du bereits hast.“ Da ist es absolut nicht verwunderlich, dass Kandidat*innen sich wegen Kleidung und Auftreten unter Druck setzen.

Wir haben beispielsweise noch nie erlebt, dass Bewerber*innen nicht in die nächste Runde gekommen sind wegen der Wahl eines falschen Outfits. Zumindest wurden wir noch nie so stark von einem Kleidungsstück abgelenkt, dass wir nicht mehr zuhören oder unsere Fragen zur Persönlichkeit stellen konnte. Ebenso ist uns das auch noch bei keinem unserer plusserver Fachansprechpartner*innen aufgefallen für Ihren fachlichen Teil im Kennenlerngespräch. Sollte es solche Entscheidungen geben, die aufgrund eines Outfits im Gespräch gefällt wurden, fragen wir uns auch ernsthaft, ob es – gerade in unserer IT-Branche und bei der dazugehörigen Kandidatensituation – Unternehmen möglich ist, so wählerisch zu sein?

Mindestens ebenso wichtig beim ersten Kennenlernen wie Ehrlichkeit und die Kleidung ist der Augenkontakt zu Deinem Gegenüber. Durch Corona ist vieles auf digital umgeschwenkt und auch ein Händeschütteln zur Begrüßung fällt weg. Somit sind gerade bei einem digitalen Videointerview Mimik, Gestik und Blickkontakt noch wichtiger geworden. Ein freundliches Lächeln zur Begrüßung und während des Gespräches kann absolut nicht schaden. Deinem Gegenüber in die Augen zu sehen, egal wer spricht, zeugt nicht nur von Interesse, sondern erweist sich auch als respektvolles Verhalten untereinander.

Wenn Du das jetzt noch kombinierst mit etwas Offenheit und einem authentischen Wesen, dann kann bei Deinem Kennenlerngespräch eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Wird der erste Eindruck überbewertet?

Es heißt, dass der erste Eindruck sich in den ersten drei Sekunden bereits festigt und somit über Erfolg oder Misserfolg eines Vorstellungsgespräches entscheiden kann. Betrachtet man das ganze etwas psychologischer, dann dient uns der erste Eindruck dazu, unbekannte Personen einzuschätzen und gibt uns ein Sicherheitsgefühl, weil wir dadurch das Verhalten verstehen, bewerten und vorhersagen können. Das passiert allerdings nur, weil wir unser Gegenüber direkt in eine Schublade stecken, die von Vorurteilen und Klischees geprägt ist.

Wenn uns also gesagt wurde, dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt, stimmt das also auf eine Art und Weise auch ein wenig. Aber da wir dies wissen, ist es absolut wichtig, sich daran zu erinnern, wie oft das kreierte Bild, welches wir uns im Kopf ausgemalt haben, nicht der Wahrheit bzw. Realität entsprach?

Somit wirkt man den sogenannten Beurteilungsfehlern direkt entgegen und stellt sich auch wieder objektiv ein. Das zu berücksichtigen, gilt für beide Seiten – Unternehmen und Bewerber*innen.

Bei plusserver können wir reinen Gewissens sagen, dass niemand wegen eines zu bunten Hemds oder des „anders sein als andere“ im Gespräch anders behandelt oder abgelehnt wird. Bei uns kommt es auf die Persönlichkeit gepaart mit den Kenntnissen und der Erfahrung an!

Und sollte am Ende doch ein wenig Panik aufkommen, weil es um die Kleiderfrage oder andere Details für die Vorbereitung Deines Gesprächs geht, findest Du alles auf unserer Karriereseite und unseren Seiten bei Kununu und LinkedIn. Sprich unsere People Experience - Attraction Kolleg*innen auch gerne immer an, denn wir freuen uns, Dir weiterzuhelfen und Dir mit Tipps zur Seite zu stehen.

Außerdem: Die Pandemie hat unsere Kennenlerngespräche auf eine überwiegend digitale Präsenz geschoben, deshalb sehen wir Dein ganzes Outfit leider nicht. Also darfst Du hier auch einmal mehr entspannt an die Dresscode-Frage rangehen.

plusserver zu Gast bei "HZaborowski"

23.12.2021

Auch heute ist wieder ein Podcast Tag bei uns!

Chief People Experience Officer Christian Liebelt und People Experience Partnerin Katharina Baehr durften zu Gast im Podcast „HZaborowski“ von Henrik Zaborowski sein.

Sie haben sich über unseren internen Weg bei plusserver von HR zu People Experience unterhalten. Und wie sich dieser Wandel in unserem Recruiting bemerkbar macht.

Ihr findet den Podcast überall da, wo es Podcasts gibt. Hört gerne rein - wir freuen uns.

Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche – Tipps und Tricks

07.12.2021

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Nachdem Du Deine Bewerbung eingereicht und ein wenig auf Feedback gewartet hast, weißt Du nun mit absoluter Sicherheit, dass Du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch hast. Doch wie geht es für Dich nach dieser positiven Rückmeldung jetzt weiter? Deine Freude ist groß, aber gleichzeitig spürst Du auch schnell Nervosität aufkommen, sobald der Gesprächstermin näher rückt.

Damit Dich das Gefühl der Nervosität nicht vollständig in Beschlag nimmt, möchten wir Dir heute ein paar Tipps und Informationen rund um die Vorbereitung für Vorstellungsgespräche mitgeben. Gleichzeitig erfährst Du auch, was wir bei plusserver tun, damit Du mit der bestmöglichen Sicherheit in unsere Kennenlerngespräche gehen kannst.

Termin zum Kennenlernen vereinbart – was nun?

Nachdem Du den Termin mit den Recruiter*innen vereinbart hast, treten ganz schnell die klassischen Fragen auf, die im Zuge der Vorbereitung üblicherweise aufgearbeitet werden. Wie viel gebe ich von mir als Person preis? Wie kann ich mich so präsentieren, dass man sieht, dass ich passend bin für die gesuchte Position? Wie kleide ich mich und wie kann ich es verhindern, unsicher zu wirken?

Nach vielen Vorstellungsgesprächen und Telefoninterviews merken wir mittlerweile sehr gut, wann und ob die Nervosität bei Bewerber*innen durchbricht. Manchmal hat dies Einfluss auf das gesamte Gespräch. Nicht selten kann es das Gespräch auch komplett in eine Richtung kippen und zum Ende einige Fragezeichen bei Personaler*innen und Fachansprechpartner*innen zurücklassen. Das muss aber nicht sein. Denn mit ein wenig Vorbereitung und ein paar einfachen Tipps und Tricks kannst Du Dir selbst so ein Gespräch leichter gestalten.

Generell ist der erste Eindruck sehr wichtig, aber wenn man gerne langfristig eine neue Herausforderung antreten möchte, ist es vor allem wichtig authentisch zu bleiben. Das heißt konkret, dass Du Dich nicht verstellen solltest. Über kurz oder lang erkennt Dein Gegenüber es im andauernden Recruitingprozess sowieso und Du gerätst in Erklärungsnot. Authentisch sein bedeutet in diesem Zusammenhang aber nicht direkt einen Monolog zu führen und Deine komplette Lebensgeschichte auszubreiten. Sei einfach Du selbst und sei vor allem eins: ehrlich.

Damit Dein erster Eindruck gelingt, solltest Du auch immer schauen, wie Du Dich kleiden darfst oder sollst. Je nachdem für welche Position in welcher Company Du Dich interessierst, kann es klare Dresscode-Vorschriften geben. Diesen Dresscode solltest Du im Vorfeld recherchieren und, egal ob digital oder vor Ort, auch einhalten. In Bezug auf den Dresscode sind viele Personaler*innen und Unternehmen mittlerweile auch gespalten. Das hat sicherlich auch etwas mit dem Einfluss auf unsere Kleidung durch das Homeoffice zu tun, aber schon vorab gab es zwei Lager zu diesem Thema: Die Kleidung ist wichtig oder die Kleidung ist eher Nebensache. Viele Personaler*innen legen großen Wert auf ein anständiges und schickes Auftreten, weil es einfach zu einem Vorstellungsgespräch dazugehört. Die anderen finden, dass Punkte wie die Persönlichkeit und das damit verbundene Auftreten das A und O für den ersten Eindruck sind. Und man das tragen sollte, worin man sich wohlfühlt und in dem man selbst sein kann.

Doch egal ob „overdressed“ oder „underdressed“, ein richtig oder falsch gibt es heutzutage hier eigentlich nicht mehr. Trotzdem solltest Du Dir generell überlegen, wo Du Dich für welche Position beworben hast und ob die Kleidung dort für das Auftreten ein wichtiger Faktor sein könnte. Im Endeffekt zählt aber trotzdem, dass Du anziehst, worin Du Dich wohlfühlst.

Ebenso wichtig beim ersten Kennenlernen ist der Augenkontakt zu Deinem Gegenüber. Durch Corona ist vieles auf digital umgeschwenkt und auch ein Händeschütteln zur Begrüßung fällt weg. Somit sind gerade bei einem digitalen Videointerview Mimik, Gestik und Blickkontakt noch wichtiger geworden. Ein freundliches Lächeln zur Begrüßung und während des Gespräches kann absolut nicht schaden. Dem Gegenüber in die Augen zu sehen, egal wer spricht, zeugt nicht nur von Interesse, sondern erweist sich auch als respektvolles Verhalten untereinander.

Welche Fragen werden immer wieder im Vorstellungsgespräch gestellt?

Als Recruiter*in wird man oft von Freund*innen und Bewerber*innen nach Tipps und Tricks gefragt, aber auch danach, welche Fragen am häufigsten in Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Insgesamt sollte man allen Interessent*innen raten, sich vor einem Kennenlernen mit der Company und der dazugehörigen Stellenbeschreibung noch einmal detailliert auseinanderzusetzen und sich anhand dieser Informationen vorzubereiten.

Dazu gehören einfache Standardinformationen, die man auf den meisten Karriereseiten oder auf Plattformen wie Kununu oder LinkedIn recherchieren kann:

Was macht das Unternehmen?

Wie ist die Unternehmenskultur?

Wie sieht die zukünftige Tätigkeit aus?

Wie stelle ich mir die Position anhand der vorhandenen Informationen vor?

Was bringe ich bereits mit und was muss eventuell noch erlernt werden?

Warum will ich in dieses Unternehmen bzw. in diese Position?

Diese Fragen werden meistens in Gesprächen gestellt, wenn auch nicht immer so direkt in diesen Worten, sondern häufig auch verpackt in einen Dialog oder in anderen Formulierungen. Trotzdem möchte die Company mehrheitlich Antworten auf diese offenen Fragen haben, um so ein besseres Gesamtbild zu erhalten und eine bessere Einordnung von Dir als Kandidat*in vornehmen zu können.

Selbst wenn Du Dich nicht auf diese speziellen Fragen vorbereitest, solltest Du trotzdem vorab versuchen auf der Unternehmens- oder Karriereseite der Company sowie auf Kununu oder LinkedIn Informationen einzuholen, damit Du weißt, was auf Dich zukommt und so Sicherheit erhältst. Damit schwindet dann auch automatisch die Nervosität. Sollten Dir beispielsweise die Gesprächspartner*innen vorab bekannt sein, kannst Du nach ihnen auf Xing oder LinkedIn schauen. So hast Du schon einmal ein Bild vor Augen und weißt, wem Du im Gespräch gegenübersitzen wirst.

Bei plusserver ist genau das unser Ziel. Kandidat*innen durch Transparenz und viele Informationen zu unserem Bewerbungsprozess und anderen Dingen rund um unsere Unternehmenskultur etc. einen guten Einblick zu geben, in das, was eine*n erwartet und somit Sicherheit zu schaffen. Denn nur dieses Gefühl von Sicherheit unterstützt uns in den Kennenlerngesprächen dabei, uns gegenseitig bestmöglich kennenzulernen und authentisch und ehrlich auftreten zu können. Weiterhin fördern wir dies auch durch eine besondere Atmosphäre in unseren Gesprächen, weil wir kein starres Frage-und-Antwort-Spiel durchführen, sondern einen Dialog führen, in dem Du genauso viel über uns erfährst wie wir über Dich.

Natürlich solltest Du nicht nur bei uns vor unserem Dialog zu fachlichen und kulturellen Punkten, sondern auch bei anderen Vorstellungsgesprächen in anderen Unternehmen Deinen Werdegang flüssig vorstellen können. Dazu gehört auch, eventuelle Lücken zu erklären und bei kürzeren Positionen auf Rückfragen vorbereitet zu sein. Gib allerdings acht, dass Deine Vorstellung trotzdem Deine Persönlichkeit widerspiegelt und nicht wie auswendig gelernt beim Gegenüber ankommt.

Fachlicher Gesprächspart: Wissenslücke oder Blackout – was nun?

Gerade wenn Fachansprechpartner*innen mit im ersten Kennenlernen sind – was eigentlich immer der Fall sein sollte – kann es mal vorkommen, dass Du etwas Fachliches nicht weißt oder es Dir gerade einfach nicht einfallen mag. Vor allem bei Unternehmen, die ein starres Frage-und-Antwort-Spiel in Ihren Vorstellungsgesprächen durchführen, können Kandidat*innen sich schnell gelöchert fühlen und werden dadurch unsicher.

Wenn das Gefühl auftritt, dann ist unser Tipp ganz klar: Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen und beantworte ehrlich und nach bestem Wissen und Gewissen das, was Du weißt. Wenn Du etwas nicht weißt, dann lass es einfach offen. Das ist die beste Lösung und verhindert, dass Du Dir etwas aus den Fingern saugst, was später einmal als falsch aufgedeckt werden könnte.

Es ist außerdem vollkommen okay, nicht alles zu wissen. Deshalb musst Du Dich auch nicht rechtfertigen. Das kann Dich unsympathisch wirken lassen oder als Ausrede ausgelegt werden. Gib lieber offen zu, dass Du an manchen Stellen noch Entwicklungs- oder Verbesserungsbedarf hast und Lust hast, dies aufzuholen bzw. zu ändern. So signalisierst Du gleichzeitig, dass Du motiviert bist etwas Neues zu lernen und die Bereitschaft mitbringst dies auch zu tun.

Ehrliches Interesse zeigen – wie geht das?

Als Letztes möchten wir Dir noch mitgeben, wie Du am besten und vor allem ehrlich Dein Interesse zeigst. Das gelingt Dir am besten, indem Du Fragen vorbereitest, die Dir im Zuge Deiner Recherche zur Company und zum Gespräch aufgekommen sind. Und damit meinen wir nicht die Frage nach dem angedachten Gehalt oder den Urlaubstagen.

Es gibt Unternehmen, die die Fragen von Bewerber*innen aufgrund des durchgeführten Gesprächsablaufes erst am Ende klären. Bei plusserver ist dies durch unseren Dialog bereits vorab möglich, doch auch hier kann es passieren, dass gezielte Fragen im Dialog nicht thematisiert werden. Dann lassen wir dafür aber gegen Ende noch einmal zwischen 5 und 10 Minuten Zeit.

Die Fragen, die Du am Ende noch stellst, zeigen, wie sehr Du Dich mit Position und Company auseinandergesetzt hast. Wir freuen uns auch immer, wenn wir sehen, dass Bewerber*innen in diesem Teil einen beschrifteten Block oder Zettel herausholen und ihre noch offenen Fragen durchgehen und stellen. Das zeigt uns, dass sich vorab Gedanken gemacht wurden. Außerdem ist ein weiterer Vorteil von einem mitgebrachten Block oder Zettel, dass man sich auch während des Gespräches Notizen machen kann, falls Fragen im Gespräch aufkommen, die aber nicht direkt platziert werden können. Und sollten doch während des Kennenlernens alle Fragen beantwortet sein, zeigen Deine Notizen, dass Du Dich vorab vorbereitet hast, aber nichts mehr offen ist.

Selbst wenn Du zu fachlichen oder kulturellen Themen der Position oder Company keine Fragen mehr hast, solltest Du vor der Verabschiedung auf jeden Fall noch die Frage nach dem Feedbackzeitraum und dem weiteren Prozessverlauf platzieren. Damit signalisierst Du wieder ernsthaftes Interesse. Allerdings lohnt es sich auch hierzu ab und an noch einmal einen Blick auf die Unternehmensseiten zu werfen. Wir von plusserver geben die Information zum verbindlichen Feedbackzeitraum und zum Prozessverlauf auch schon dort, um Bewerber*innen bestmöglich vor unserem Gespräch zu informieren.

Natürlich sollte man sich bei der Gesprächsverabschiedung auch immer für die Zeit des Gegenübers bedanken. Das bleibt immer positiv in Erinnerung und gilt natürlich für beide Gesprächsparteien. Doch so oder so, es rundet den ersten Eindruck auf jeden Fall positiv ab.

Gastbeitrag zum Thema "People Experience: So trägt HR zur besseren Talentgewinnung und Mitarbeiterzufriedenheit bei" auf Persoblogger.de

06.12.2021

Heute kann unsere PX-Partnerin - Attraction Katharina Baehr ihren zweiten Gastbeitrag für einen ihrer Lieblingsblogs zum Thema HR präsentieren! Sie durfte einen Artikel zum Thema People Experience für PERSOBLOGGER.DE von Stefan Scheller schreiben und wir freuen uns sehr darüber.


Sie gibt in diesem Artikel einen Einblick, wie ein Rebranding von HR in People Experience (PX) tatsächlich einen Wandel im Denken und Handeln eines Personalbereichs auslösen kann. Zudem erfahrt ihr, wie dieser Prozess bei uns gelaufen ist und wie man dadurch zu einer besseren Talentgewinnung und Mitarbeiterzufriedenheit beiträgt.

Ihr findet den Artikel online auf PERSOBLOGGER.DE. Schaut gerne vorbei und viel Spaß beim Lesen.

Was passiert mit Deiner Bewerbung, sobald Du sie abgeschickt hast?

03.11.2021
Bewerbung über die Karriereseite hochgeladen – was nun?

Nachdem Du Dich online bei plusserver auf der Karriereseite beworben hast, wird Deine Bewerbung automatisch in unser Bewerbermanagementsystem gespielt.  An dieser Stelle möchten wir Dir direkt mitgeben, dass Du von uns direkt nach der Übertragung in unser System eine Eingangsbestätigung per E-Mail erhalten wirst. Damit hast Du die absolute Gewissheit, dass Deine Unterlagen in unserem System angekommen und wir über Deine Bewerbung informiert sind. Damit können wir Dir gleichzeitig garantieren, dass Du auf keinen Fall vergessen wirst! Außerdem ist unsere Eingangsbestätigung auch eine Sicherheit für Dich, dass alles richtig funktioniert hat.

Generell ist zu sagen, dass eine Eingangsbestätigung immer ein gutes Zeichen ist. Unternehmen, die wochenlang keine Rückmeldung geben, oder die für diese Bestätigung sogar eine längere Zeit benötigen, verhalten sich unserer Meinung nach weder transparent im eigenen Recruitingprozess noch wertschätzend gegenüber Kandidat*innen. Und beides sollte absoluter Standard für Unternehmen und die damit verbundene Candidate Experience sein.

Deine Bewerbung auf die gewünschte Position landet nun bei uns im PeopleExperience (PX) Team – Attraction. Wir kümmern uns um das komplette Bewerbermanagement (Recruiting) bei plusserver. Im ersten Step sichten wir Deine Bewerbung und überprüfen die Vollständigkeit der benötigten Informationen. Sollten wichtige Unterlagen fehlen, kommen wir direkt per kurzem Anruf oder E-Mail auf Dich zu.

Erste Vorauswahl und Zustellung an Fachansprechpartner*innen

Je nach Position gehen auch bei uns sehr viele Bewerbungen für eine einzige Stelle ein. Das hat zur Folge, dass die Sichtung der Unterlagen mehr Zeit in Anspruch nimmt und wir eine erste Vorauswahl für unsere Fachansprechpartner*innen treffen müssen. An dieser Stelle möchten wir Dir versichern, dass wir die Stellen, die wir betreuen, im Vorfeld sehr genau mit den Ansprechpartner*innen besprechen. Auch wenn wir keine Fachexpert*innen sind, kennen wir die fachlichen Anforderungen so gut, dass wir eine gewissenhafte Vorauswahl treffen können.

Aber was bedeutet es genau eine Vorauswahl zu treffen? Bei uns heißt das konkret, dass wir schauen, ob Kandidat*innen grundlegende fachliche Qualifikationen aufzeigen, ob die Verfügbarkeit passt und die Gehaltsvorstellung in unserem Budgetrahmen liegt. Außerdem versuchen wir, bereits in diesem Stadium, eine erste Einschätzung vorzunehmen, ob Kandidat*innen gut ins Team passen würden. Zu guter Letzt prüfen wir die Unterlagen noch auf eventuelle Lücken im Werdegang und gesetzliche Voraussetzungen wie zum Beispiel benötigte Abschlüsse oder Zertifikate – falls erforderlich.

Welche Möglichkeiten gibt es nach der Vorauswahl?

Mit unserer Vorauswahl ist der erste wichtige Schritt in der Bearbeitung Deiner Bewerbung bereits abgeschlossen. Danach gibt es vier Entscheidungen, die von uns getroffen werden können:

1. Absage: Sollten die grundlegenden Qualifikationen nicht gegeben sein, dann sagen wir Kandidat*innen qualifiziert ab. Wir bieten gleichzeitig eine Aufnahme in unseren Talentpool und eine Vernetzung für zukünftige Möglichkeiten auf Xing und/oder LinkedIn an.

2. Zustellung an den Fachbereich: Wenn wir sehen, dass Kandidat*innen auf die Stelle passen könnten, leiten wir die Bewerbungsmappe innerhalb unseres Bewerbermanagementsystems (datenschutzkonform) an die zuständigen Fachansprechpartner*innen bzw. Führungskräfte weiter. Jetzt startet das Warten auch für uns als Personaler*innen. Wir warten auf das Feedback des Fachbereichs, um gemeinsam in einem Austausch zu entscheiden, ob wir in ein erstes persönliches Kennenlernen gehen wollen, oder nicht.

3. On hold – längere Bearbeitungsdauer der Bewerbung: Bei manchen Bewerbungen kann es – gerade noch bei Prozessbeginn – zu einer Art Warteposition kommen. Hierfür gibt es mehrere Ursachen: Urlaubszeit der Fachansprechpartner*innen, Krankheiten, zu wenig passende Bewerbungen, um eine interessante Vorauswahl treffen zu können, höhere Gehaltsvorstellungen als Budget, besser qualifizierte Bewerber*innen etc. Zudem können manche Fachansprechpartner*innen aufgrund der Tätigkeit und Position bei plusserver die eingehenden Bewerbungen nicht so schnell prüfen, wie andere. Daher bedeutet eine längere Wartezeit nicht, dass wir die Bewerbungen vergessen haben, nicht bearbeiten oder der Fachbereich abwesend ist.

Unser Qualitätsversprechen für einen transparenten und wertschätzenden Bewerbungsprozess versuchen wir immer einzuhalten. Das bedeutet für uns ein Feedback innerhalb von 14 Tagen zu geben. Das bezieht sich bei uns auf alle Aktivitäten, die nach den einzelnen Prozessschritten offen sind. In den meisten Fällen ist unser Engagement und unser interner Kontakt so erfolgreich, dass wir sogar noch schneller als innerhalb der angedachten 14 Tagen ein Feedback geben können. Aber in seltenen Fällen müssen wir uns doch mit einem Zwischenstand bzw. Prozessupdate melden und um noch ein wenig mehr Geduld bitten. Aber auch durch dieses Update garantieren wir, dass nichts in Vergessenheit gerät und dass Du bestmöglich abgeholt bist.

4. Potenzial für eine andere Position: Sollten wir Kandidat*innen nicht in der angedachten Position sehen, sondern eher für eine andere von uns gesuchte Position passend finden, dann werden wir Kontakt zu diesen Kandidat*innen aufnehmen. Ziel des Austausches ist es, herauszufinden, ob auch die andere Position als Möglichkeit infrage käme und ob wir die Bewerbung für diesen Prozess berücksichtigen dürfen.  

Es kommt immer vor, dass Kandidat*innen bezüglich einer dieser Entscheidungsmöglichkeiten Fragen haben. Deshalb möchten wir auch hierzu gerne noch ein paar wichtige Punkte deutlich machen:

- Wenn Du nicht für die erhoffte Stelle infrage kommst, dann bekommst Du von uns eine qualitative Absage. Solltest Du dazu Fragen haben, dann stehen wir Dir für Rückfragen gerne zur Verfügung. Generell können wir aber sagen, dass wir in den meisten Fällen nur eine Absage erteilen, wenn andere Bewerber*innen aus unserer Sicht (PX-Attraction und Fachbereich) unseren fachlichen Anforderungen noch näherkommen.

- Sollte es Dein Wunsch sein, geben wir Dir auch gerne Tipps, was Du bei Deiner nächsten Bewerbung besser machen kannst. In 95 Prozent der Fälle kann man noch Kleinigkeiten verbessern, aber aus diesen Gründen lehnen wir niemanden ab.

- Wir geben Dir innerhalb von 14 Tagen eine Rückmeldung. Dies betrifft alle Prozessschritte, die wir gemeinsam in unserem Bewerbungsprozess durchlaufen. Sollte es doch einmal länger dauern, halten wir Dich immer auf dem Laufenden und melden uns zwischendurch per Anruf oder E-Mail. Also, solange Du in den ersten 14 Tagen nach einer Prozessaktivität noch nichts gehört hast, bedeutet das nichts Schlechtes. Deshalb unsere Empfehlung: Hab einfach ein wenig Geduld.

Gastbeitrag zur Verbesserung der Candidate Experience im „Machen! Magazin für Entscheider“

25.10.2021 Wir können Euch den ersten Gastbeitrag für ein Fachmagazin präsentieren!

Unsere People Experience Partnerin Katharina Baehr durfte einen Artikel zum Thema Candidate Experience für das Fachmagazin „Machen!“ von Michael Asshauer schreiben und darüber freuen wir uns sehr.

Sie gibt in diesem Artikel einen Einblick, wie Transparenz und Wertschätzung im Recruitingprozess hergestellt und verbunden werden können, um u.a. somit die eigene Candidate Experience deutlich zu verbessern. Zudem erfahrt ihr, wie man Bewerber*innen am besten mit offener und ehrlicher Kommunikation begegnen sollte.

Ihr findet den Artikel online auf der Seite von Machen! • Magazin für Entscheider.

Kreative Bewerbungen – so verankerst Du Deine Bewerbung im Kopf von Personaler*innen bei plusserver

12.10.2021

Das Bewerbungen schreiben nicht ganz einfach ist, haben Dir bereits die letzten beiden News über Initiativbewerbungen und den Aufbau von konkreten Bewerbungen verdeutlicht. Aber auch hier kannst Du kreativ sein, positiv herausstechen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Jeden Tag erreichen uns und viele andere Recruiter*innen zahlreiche Bewerbungen und darüber freuen wir uns. Doch man kann genau sehen, welche Bewerber*innen sich im Vorfeld die Frage gestellt haben, wie sie positiv aus der Masse herausstechen können und welche nicht.  Dabei freuen wir uns immer, wenn wir keine klassische Bewerbung vor uns liegen haben, sondern eine kreative, die m Gedächtnis bleibt und beim Sichten bereits schreit: „Ich bin anders!“

Aber wie schaffe ich es positiv aufzufallen?

Starten wir mit dem Lebenslauf. Er bekommt immer die meiste Aufmerksamkeit und sollte daher nicht nur leicht lesbar und strukturiert sein, sondern darf auch mal gerne von der klassischen Variante abweichen. Manche Bewerber*innen bauen gerne Grafiken, einen Zeitstrahl oder auch mal PowerPoint-Präsentationen ein. Damit bekommt man auf jeden Fall die gewünschte Aufmerksamkeit. Doch achte darauf, dass nicht nur alle wichtigen Informationen direkt ersichtlich sind, sondern Du auch Erfolge hervorhebst, die im Rahmen Deiner Tätigkeit erreicht wurden. Einen objektiven Blick auf Deinen kreativen Lebenslauf können Dir vor dem Einreichen Deine Freunde und Familie geben. So bist Du auf der sicheren Seite, dass Deine Idee nicht nur ausgefallen ist, sondern auch den richtigen und wichtigen Inhalt enthält und gut präsentiert.

Design, Website, neue Wege, Videobewerbungen

Beim Design einer kreativen Bewerbung gehen die Meinung bei Expert*innen aktuell auseinander. Die Idee das Corporate Design des zukünftigen bzw. gewünschten Arbeitgebers zu wählen, also die Bewerbung in den Unternehmensfarben zu gestalten, mit den Icons der Firmenwebsite zu schmücken oder die Logos zu wählen, kommt nicht immer gut an. Es gibt Expert*innen, die dies als absolutes No-Go bezeichnen. Es kann als übergriffig und als eine absolute Anpassung gewertet werden. Deshalb empfehlen diese Personen beim Design auf das Motto „weniger ist mehr“ zu setzen.  Wir finden es eine schöne Idee, wenn Bewerber*innen sich mit uns als Unternehmen auseinandergesetzt haben und unser Coporate Design in ihre Bewerbungen einbauen und finden, dass man dadurch schon eine gewisse Identifikation mit plusserver verbindet.

Mittlerweile gibt es auch immer mehr Kandidat*innen, die eine eigene Bewerber-Website für sich erstellen. Entweder gibt es den Link zur Seite zusammen mit der eingereichten Bewerbung oder die Bewerbung erfolgt ausschließlich mit der Website. Unserer Meinung nach sollten gerade ITler, die sich hier ein wenig auskennen, mehr auf diese Variante setzen. Es ist eine spannende Möglichkeit, durch die man sich noch individueller präsentieren und durch die man auch direkt ein wenig das eigene Können zeigen kann.

Aktuell geht der Trend hin zu Videobewerbungen. Das ganze Thema Video ist für viele Bereiche sehr spannend. Videobewerbungen haben einen klaren Vorteil: Wir erfahren viel mehr von Bewerber*innen als nur durch die schriftlichen Informationen. Zusätzlich sehen wir, wie man sich bewegt und wie man spricht. So können wir auch die Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit oder Aufgeschlossenheit viel besser einschätzen, weil sie in einem Video gut dargestellt werden können.

Personen, die sich auf Positionen bewerben möchten, in denen viel Kommunikation gefragt ist, können durch Videobewerbungen einen riesigen Vorteil erlangen. Aber auch insgesamt geben Bewerber*innen uns durch persönliche Videos die Möglichkeit einen besseren Einblick zu bekommen und Sympathie zu entwickeln. Doch auch hier lauern Stolpersteine, die nicht jede*r bewältigen kann: Nicht jeder Persönlichkeitstyp kann sich einfach und gut vor einer laufenden Kamera präsentieren. Eventuell sollte die Eigenpräsentation im Vorfeld einmal geübt und von Freunden und Familie beurteilt werden. So gewinnst Du mehr Sicherheit und wenn dann noch etwas schiefgehen sollte, kannst Du die Aufnahme so lange wiederholen, bis Du eine Version hast, die Dir gefällt. Übrigens: es reicht heutzutage vollkommen aus, ein Video mit Deinem Smartphone aufzunehmen. Das wirkt durch die hohe Qualität der Videos genauso professionell wie eine Aufnahme mit einer richtigen Kamera.

Bei allen kreativen Ideen, die Du hier liest, gilt es mutig zu sein, aber nicht verrückt! Wäge immer ab, auf welche Position Du Dich bewirbst und wie Du das Gleichgewicht behältst. Es gibt ebenfalls Positionen, die keine kreative Bewerbung benötigen, aber wo ein individueller Touch bei der klassischen Variante auch nicht schadet. 

Tipps für Deine Bewerbung bei plusserver

10.09.2021

Aufbau einer Bewerbung – was gehört überhaupt rein?

Schaut man sich die klassischen Bewerbungen an, gliedert sich diese in drei Teile: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse bzw. Beurteilungen.

Tipps für Dein Anschreiben – was sollte ich beachten?

Fokussiere Dich auf das Unternehmen und die gesuchte Position: Die relevanten Fakten müssen klar und Ausschweifungen sollten vermieden werden.

Gliedere richtig: am besten in 1. Was bringe ich mit? 2. Was wird benötigt bzw. gesucht? 3. Warum solltet ihr mich für diese Position einstellen?

Ehrlichkeit: Ehrlichkeit ist bei allen Arten von Bewerbungen wichtig, aber hilf Dir selbst, indem Du nicht sagst, dass Du eventuell nur wegen mehr Geld zu dem neuen Unternehmen möchtest. Hier solltest Du Gründe liefern, die das Unternehmen ansprechen.

Korrekturlesen: Lies Dir Dein Anschreiben immer noch einmal komplett durch. So vermeidest Du peinliche Fehler, wie Namensverwechslungen und Rechtschreibfehler.

Dein Lebenslauf ist Dein Aushängeschild. Damit willst Du erreichen, dass Du für ein persönliches Kennenlernen eingeladen wirst.

Tipps für Deinen Lebenslauf – was sollte ich beachten?

Sei klar und strukturiert: Ein Lebenslauf sollte klar und begründet sowie strukturiert sein. Recruiter*innen möchten wissen: Was machst Du aktuell und passt das zu unserer gesuchten Position?

Persönliche Informationen: Nenne zu Beginn Deinen Namen und Deine Kontaktdaten

Bleib immer bei der Wahrheit: Wähle die wirklich wesentlichen Informationen aus und bleib immer bei der Wahrheit. Lügen fallen spätestens im persönlichen Austausch auf, wenn es tiefer in die Materie geht.

Zeige Persönlichkeit: Bau gerne etwas Kreatives ein, was Dich von der Masse abhebt. Das Ziel sollte immer sein, dass man Dich kennenlernen möchte.

Nicht nur Jahreszahlen nennen: Viele Bewerber*innen nennen nur die Jahreszahlen ihrer Stationen, um so beispielsweise Lücken zu verdecken. Das ist zu ungenau. Außerdem schauen Recruiter*innen gerade hier dann noch genauer hin.

Weiterbildung & Hobbys: Triff die richtige Auswahl und liste nicht alle Weiterbildungen und Hobbys auf. Was könnte relevant für die Position sein? Auch persönliche Angaben sind heute keine Pflicht mehr, aber je nach Leidenschaft kann Dir Dein Hobby auch für den Beruf weiterhelfen. Du programmierst gerne in Deiner Freizeit und probierst neue Technologien aus und möchtest in ein IT-Unternehmen als Softwareentwickler? Dann schmücke Deinen Lebenslauf mit dieser Freizeitaktivität. 

Als Letztes folgen Zeugnisse und Beurteilungen. Hier gilt mittlerweile auch: weniger ist mehr. Denk darüber nach, was hiervon wirklich wichtig für die gesuchte Position ist und lege gerne das bei, was weiterführende Informationen bietet.

Was sollte ich allgemein beachten?

Lücken im Lebenslauf: Sind kein Beinbruch, wenn man diese Lücken klar begründen und formulieren kann

Nachbearbeitung: Lass Dir Zeit, lies in Ruhe Tag nach dem Schreiben Deiner Bewerbung Korrektur und lass auch gerne ein Familienmitglied oder Freunde Deine Bewerbung noch einmal Korrektur lesen. So fallen Dir noch Dinge auf, die Du umformulieren oder verbessern kannst.

Bei plusserver ist kein Anschreiben mehr notwendig. Wir freuen uns im ersten Step über Deinen Lebenslauf und die wichtigsten Informationen. Denn so können wir schnell und gut einschätzen, ob die Bewerbung spannend sein könnte und können so zeitnah eine transparente Rückmeldung geben.  Auch die Anhänge benötigst Du nicht zwingend im ersten Step Deiner Bewerbung. Im Laufe unseres gemeinsamen Bewerbungsprozesses fragen wir fehlende Unterlagen für die Vollständigkeit der Sichtung sowieso an.