Postbank Immobilien GmbH als Arbeitgeber

Postbank Immobilien GmbH

Firmenphilosophie für den Mülleimer

1,4
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Postbank Immobilien GmbH in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die schnelle Rückabwicklung eines Handelsvertretervertrags

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Pauschalisierung finde ich eigentlich nicht ganz so gut, aber hier konnte ich keine guten Eigenschaften für mich festhalten. Daher sage ich: fast alles war schlecht.
Übrigens: den Parkplatz muss man auch bezahlen 50€ im Monat.

Verbesserungsvorschläge

Zu allererst sollte man keine Scheinselbstständigen beschäftigen, da dies in Deutschland verboten ist.
Dann sollte es ein Fixum (ohne Rückzahlung) geben, welches die Existenzangst nimmt.
Und dann sollte man sich Gedanken machen, was es einem bringt seine Selbstständigen „Mitarbeiter“ anzuschreien oder sogar zu beleidigen.

Arbeitsatmosphäre

Die „Kollegen“ sind ab und zu ganz nett, belanglose Gespräche und das abgreifen von Aufträgen sind aber eher an der Tagesordnung. Hier ist sich jeder selbst der Nächste.

Kommunikation

Das einzige was kontinuierlich nach unten kommuniziert wird ist, wie man Finanzierungen für die Finanzberater generieren kann und natürlich dürfen Feedback Gespräche nicht fehlen, die einem als HANDELSVERTRETER klar machen, dass man hier eigentlich als Scheinselbständiger „arbeitet“.

Kollegenzusammenhalt

Gibt es nahezu nicht. Da jeder Makler Fixkosten an die Postbank zu zahlen hat (Büromiete, Werbungskosten und sogar die Visitenkarten müssen selbst bezahlt werden). Aufgrund der Existenzängste jedes Maklers, gibt es keinen Zusammenhalt.

Work-Life-Balance

Nicht möglich. Da man kein Fixum bekommt und vom ersten Tag an, auf 40 - 50 % seiner Provision verzichten muss, steht man ständig unter Druck. Es gab mal die Möglichkeit ein Fixum zu erhalten, allerdings muss man dieses mit Zinsen zurückzahlen.

Vorgesetztenverhalten

Scheinen ganz nett zu sein, erreicht man seine Umsatzziele nicht (im ersten Jahr 0-100k im 2 Jahr 100-200k) Tanzt man gleich zum VL und mit ihm gemeinsam zu einem „Feedbackgespräch“.

Interessante Aufgaben

Kaltaquise im Dauerlauf

Gleichberechtigung

Zu wenig Erfahrung um hier bewerten zu können daher durchschnittlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ob jung oder alt, jeder muss die Ziele erreichen, die einem von irgendwo vorgegeben wurden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sowohl für Freelancer, als auch für Angestellte unter aller Kanone. Der Schaltermitarbeiter (teilweise alte Beamte oder jüngere Angestellte) haben eine Vorgabe, alle Immobilien- und Finanzierungsflyer am Ende des Tages verteilt zu haben. Zusätzlich hat mir ein Mitarbeiter verraten, dass sie maximal 1min für einen Kunden haben.
Als „Selbstständiger“ (Scheinselbstständiger Handelsvertreter) sollte man sich, zum Beispiel auch mal an Weihnachten, an den Schalter zum Schaltermitarbeiter begeben und im Weihnachtsmann Kostüm helfen, ihm die Pakete anzureichen, während man ja dann die Möglichkeit hat, direkt am Schalter den Kunden auf Möglichkeit eines Immobilienverkaufs anzusprechen.
Nach dem man mir diesen tollen Vorschlag gemacht hat, habe ich übrigens nach 3 Monaten, um Auflösung meiner Scheinselbstständigkeit gebeten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Flyer, Flyer, Flyer. Die Postbank hat absolut kein Interesse daran.

Gehalt/Sozialleistungen

Kein Gehalt, kein Fixum, keine Sozialleistungen, außer dem „Markennamen“ Postbank keine Benefits.
Provisionszahlung dauert teilweise 6-8 WOCHEN. Geht garnicht!!

Image

eher Mangelhaft. Meiner Meinung nach, hat es die Postbank nicht verdient noch weiter Freelancer beschäftigen zu dürfen, da sie diese eher als Zubringer für die Finanzabteilung sieht.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man will und den Job aus Langeweile macht, kann man hier durchaus etwas erreichen. Für all diejenigen, die auf das Geld angewiesen sind eher Finger weg.