Zwischen Arbeitgeberimage und Realität liegen Welten- Menschlichkeit blieb auf der Strecke!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kein Kommentar!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Menschlichkeit und respektvoller Umgang sollte auch in schwierigen Situationen selbstverständlich sein!
Verbesserungsvorschläge
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner Arbeitgeber, der gezielt junge Talente gewinnen und fördern möchte. Meine persönlichen Erfahrungen standen dazu jedoch in deutlichem Widerspruch. Der Umgang mit mir im Rahmen der Trennung empfand ich als wenig wertschätzen und demütigend. Dieser Umgang hat mich persönlich und psychisch sehr belastet und ist mir bis heute negativ in Erinnerung geblieben.
Besonders irritierend war für mich, dass dieses Vorgehen von Führungskräften ausging, die selbst über viele Jahre Berufserfahrung verfügen.
Am meisten gefehlt hat mir die Menschlichkeit. Nicht alles im Berufsleben dreht sich um Leistung und Arbeit. Der respektvolle Umgang mit Menschen sollte immer an erster Stelle stehen. Dass ich das Unternehmen weinend verlasen habe, ist das, was mir von dieser Zeit am stärksten in Erinnerung geblieben ist. Für mich war die Art und Weise der Trennung deutlich belastender als die Kündigung selbst.
Arbeitsatmosphäre
Häufig angespannt und von unnötigem Druck geprägt
Image
Das nach außen vermittelte Bild des Unternehmens stimmte aus meiner Sicht nur teilweise mit der Realität überein.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance entsprach nicht den Ewartungen, die im Vorstellungsgespräch vermittelt wurden. Dort wurden Rahmenbedingungen dargestellt, die sich bereits am ersten Arbeitstag als nicht zutreffend herausstellten.
Karriere/Weiterbildung
Keine richtige Einarbeitung. Unterstützung oder Weiterbildungsangebote waren aus meiner Sicht nicht ausreichend vorhanden.
Gehalt/Benefits
Insbesondere mit einem abgeschlossenen Masterstudium hätte ich eine deutlich bessere Vergütung erwartet. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Bezahlung unter dem Marktniveau lag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielten aus meiner Sicht im Arbeitsalltag keine sichtbare Rolle und wurden auch intern kaum thematisiert.
Kollegenzusammenhalt
Jeder war mit seinen Aufgaben beschäftigt und ein echtes Teamgefühl war nicht vorhanden
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkte auf mich nicht immer wertschätzend.
Vorgesetztenverhalten
Ein professionelles Führungsverhalten habe ich leider nicht erlebt. Es gab keine Einarbeitung. Bereits nach dem ersten Monat wurde erwartet, dass ich vollständig eigenständig arbeite und die volle Verantwortung übernehme-obwohl die notwendige Unterstützung und Einarbeitung zuvor nicht erfolgt waren. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass wenig Verständnis für die Situation neuer Mitarbeitender vorhanden war und Erwartungen nicht realistisch an den tatsächlichen Wissensstand angepasst wurden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen haben die Einarbeitung unnötig erschwert. Obwohl ich mich in der Einarbeitungsphase befand, saß ich allein in einem separaten Büro und hatte kaum direkten Austausch mit meiner Vorgesetzten, obwohl diese vor Ort war. Die reine Anwesenheit im Büro brachte in dieser Form keinen erkennbaren Mehrwert für die Einarbeitung.
Kommunikation
Oft unklar und wenig transparent
Gleichberechtigung
Ich hatte nicht den Eindruck, dass alle Mitarbeitenden unabhängig und gleich behandelt wurden. Aufgrund meiner Herkunft habe ich wiederholt Äußerungen erlebt, die ich als unangemessen empfunden habe.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren eintönig und wenig Abwechslung oder Entwicklungsmöglichkeiten.

