56 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich immer wohl gefühlt und bin auch gern auf Arbeit gekommen, allerdings könnte das Team-Feeling ein wenig besser sein.
Aufgrund der Möglichkeit von Home Office und eigenem Zeitmanagement ist die Work-Life-Balance super.
Ich konnte mich innerhalb von 2,5 Jahren super weiterentwickeln und wurde dabei immer unterstützt.
Zusätzlich zum Gehalt gibt es einen Zuschuss für die ÖPNV oder einen monatlichen Tankgutschein.
Der Kollegenzusammenhalt in den einzelnen Teams funktioniert seht gut und ist zum Großteil auch gegeben.
Bei der Kommunikation gibt es definitiv noch Ausbaufähigkeiten. Daran wird aber bereits gearbeitet um die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern.
Im Marketingbereich waren die Aufgaben sehr abwechslungsreich und spannend und haben sich regelmäßig verändert, sodass der Spaß an der Arbeit nicht verloren gegangen ist.
Ich konnte in drei Abteilungen Erfahrungen sammeln (Produktion, Support, Verlag). In jeder habe ich mich stets respektiert und aufgehoben gefühlt. Persönliche Interessen und Wünsche wurden bestmöglich umgesetzt (durch die Pandemie war dies verständlicherweise teilweise schwer umzusetzen). Wichtig ist: Fragen und Interesse bekunden. So konnte ich in verschiedene Abteilungen wechseln bzw. reinschnuppern. Die Geschäftsführung war diesbezüglich offen und stets auf mein Wohl als Arbeitnehmer aus. Auch "nur" als Werkstudentin hatte ich Mitspracherecht in den Abteilungen sowie einen eigenen Laptop. Die Arbeitszeiten konnte ich mir frei wählen und somit meinem Stundenplan anpassen.
Eine eigene HR-Abteilung, damit noch mehr Menschen auf das tolle Unternehmen aufmerksam werden!
Ich habe von Anfang an eine sehr herzliche und freundliche Geschäftsführung sowie Kollegen erlebt. Jeder kennt jeden und so entsteht auch eine tolle Arbeitsatmosphäre.
Lange Meetings und nebenbei Essen und ab und zu quatschen - Bei Posterlounge ist es möglich! Es wird jede Woche ein Obstkorb sowie Kaffee und Wasser kostenlos zur Verfügung gestellt. Für Studenten sind die flexiblen Arbeitszeiten (z.B. durch Samstagsarbeit in den Hochphasen der Produktion) ein tolle Möglichkeit, Studium und Arbeit unter einen Hut zu bekommen.
Retournierte Ware wird gespendet. Schulungen u.a. zum ergonomischen Arbeiten werden angeboten.
Als Werkstudentin konnte ich an diversen Schulungen (Datenschutz, Erste-Hilfe-Kurs) teilnehmen. Das Unternehmen bietet regelmäßig Schulungen an. Es gibt ein bestimmtes Weiterbildungsbudget, was jedem Arbeitnehmer zusteht.
Ich wurde bisher in jeder Abteilung herzlich aufgenommen. Meine Fragen und Probleme wurden stets ernst genommen und jeder war unterstützend unterwegs (vor allem im Support Team sehr hilfreich)! Der Fakt, dass man im Team am stärksten ist, hat man hier sehr gut gespürt. Jeder hilft jedem. Auch der Plausch zwischendurch wird sehr ernst genommen und ist stets auf der Tagesordnung ;)
Die Geschäftsführung ist stets erreichbar und teilt einem sofort mit, wenn dies gerade nicht der Fall ist. Jede Nachricht und Frage wird beantwortet. Man schätzt die Arbeit der Geschäftsführung und bekommt nicht das Gefühl, "nur" ein Arbeitnehmer zu sein.
Die Büros sind super hell dank großer Fenster und mit modernster Technik ausgestattet. Durch den mobilen Laptop und einen großen Bildschirmen an den Arbeitsplätzen ist sowohl Flexibilität als auch ergonomisches Arbeiten möglich. Auf die Pandemie und deren strukturelle Veränderung wurde schnell und sehr gut reagiert (firmeneigene Laptops für jeden Mitarbeiter, Informationen und Organisation von Impfungen). FFP2-Masken und kostenlose Schnelltests 1-2x die Woche wurden bereitgestellt. In der Produktion hat man höhenverstellbare Tische und ebenfalls alle Benefits wie im Büro.
Die Kommunikation untereinander ist durch ein digitales Tool auch während der Pandemie und dezentralem Arbeiten möglich. Fragen werden schnell beantwortet.
Es wird über Mindestlohn bezahlt. Das Gehalt wurde immer fristgerecht überwiesen.
Konnte man machen,wenn man wollte. Hab z.b. nen erste Hilfe Kurs mitgemacht
Macs als Arbeitsrechner sind sehr angenehm
Für Leipzig üblicher Lohn
Zum einen waren die Aufgaben in der Softwareentwicklung sehr interessant. Zum anderen durfte/musste man auch mal in der Produktion mithelfen, das brachte Abwechslung in den Arbeitsalltag. Das stecken von Rahmen für Leinwände oder das packen von Paketen hat auch echt Spaß gemacht. Nur das rollen der Poster war mir zu filigran
flexible Arbeitszeiten und flache Hierachie
schlechte Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mitarbeiter sollten hauptsächlich nach geleisteter Arbeit bezahlt werden (Anstrengung sollte sich auszahlen)
Urlaub kann relativ frei gewählt werden (natürlich so, dass von jeder Abteilung jemand da ist und nicht alle gleichzeitig im Urlaub sind); Durch ein Gleitzeitmodell kann man sich auch seine täglichen Arbeitszeiten anpassen. Gut für Frühaufsteher genauso wie Morgenmuffel.
Ersthelferlehrgänge und Staplerschein wurden angekündigt aber nicht umgesetzt. Corona sollte da keine Ausrede sein.
Das Gehalt ist für ungelernte Quereinsteiger ohne Berufserfahrung in Ordnung. Man sollte jedoch kein Hauptverdiener einer Familie sein - das funktioniert nicht. Für Studenten oder als Nebenjob trotzdem zu empfehlen.
Wenn 'Not am Mann' ist wird Abteilungsübergreifend ausgeholfen und mit angepackt.
Jeder ist ca. einmal im Monat mit dem Postdienst dran (länger arbeiten für Paketabholung)
Insgesamt ist es ein sehr junges Team.
Alle Arbeitsplätze sind für die jeweiligen Aufgabe sehr gut eingerichtet. Es gibt höhenverstellbare Tische. Jegliches Werkzeug und Material was man benötigt ist in unmittelbarer Nähe und auch ausreichend vorhanden. Es wird sich schnell gekümmert wenn mal was zur Neige geht. Qualitativ hochwertige Arbeitskleidung (Schuhe, T-Shirt, Pullover usw) wird gestellt.
Jeden Montag morgen gibt es ein Meeting mit allen Kollegen in dem die neusten Neuigkeiten besprochen werden und jeder mit Wünschen und Fragen zu Wort kommen kann. Das ist sehr gut und ein entspannter Start in die Woche.
Die konkreten Arbeitsabläufe können schnell eintönig werden. Jedoch wird versucht durch ein "Rotationsprinzip" die Mitarbeiter an verschiedenen Stellen einzusetzen um Abwechslung in den Alltag zu bringen. Außerdem erhöht dies auch das Verständniss der gesamten Produktionsabläufe sowie die Sorgen und Nöte der Kollegen besser zu verstehen.
kein unangenehmer Stress, konzentrierte Stimmung, aber auch mal Zeit für ein Schwätzchen
viele Freiheiten und Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse, es kann über alles gesprochen werden
Junges Team, wirkt wie eine Truppe
korrekt, lassen mit sich diskutieren
Kommunikation auf gemeinsamer Ebene, es gibt immer die Möglichkeit zum Einfluss auf Entscheidungen von denjenigen, deren Arbeitsbereich betroffen ist
Teils, auf Dauer eintönige Aufgaben, Eigeninitiative und Verantwortung
- Arbeitsmaterialien und die Arbeitsschutzkleidung
- Gleitzeit, Urlaubstage
- Verständnis für Notfälle in der Familie oder das kranke Kind
- Bossing
- fehlende offene Kommunikation und Bearbeitung von Problemen, die Mitarbeitern auch nachträglich körperlich schaden
- keine Wertschätzung für getane Arbeit
- Einstellung eines kompetenten Personalmanagers, der die Bewerbungen übernimmt und Mitarbeitergespräche führt, um die Chefs zu entlasten
- Einstellung eines wirklichen Feel-Good-Managers und nicht nur der Darstellung einer
Pony-Piñata auf der Website
- offene, gleichberechtigte und vor allem fair zugehende Kommunikation
- Angleichung des Lohns, gleicher Lohn für alle! Denn wer fairen Lohn als Faktor für sich in der Ausschreibung angibt, sollte auch fair bezahlen.
- Austausch der Führungsposition in der Produktion in einen kritikfähigen, diplomatischen, kommunikativen und lösungsorientierten Menschen mit Verständnis und der Bereitschaft, sich beide Seiten der Medaille anzuhören und danach Entscheidungen zu treffen
In den ersten beiden Monaten herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Man wurde gut durch seinen direkten Abteilungskollegen eingearbeitet. Montags gab es immer ein Morningmeeting, um das Team auf die kommende Woche und das anrollende Weihnachtsgeschäft einzustimmen. Danach bildeten sich aber so langsam die einzelnen Fraktionen heraus, die Arbeitsatmosphäre spannte sich stark an. Das Vertrauen ineinander brökelte.
Edit vom April nach Antwort der Geschäftsführung unter dieser Bewertung:
Ich hätte mir sehr gewünscht, wenn ich meine Vorschläge und Anmerkungen noch während meiner Zeit in der Firma offen und ehrlich an die Geschäftsführung hätte herantragen können, sodass wir, Zitat: „im direkten Gespräch darauf hätten eingehen und gemeinsam Lösungen finden können.“
Leider habe ich nicht die Möglichkeit bekommen. Stattdessen durfte man ohne Ankündigung nur noch die Kündigung abholen und unterschreiben, die 90 Prozent der Mitarbeiter/innen nicht verstanden hatten. Es wäre einfacher gewesen, die gelebte Open-Door-Policy, die in jeder schlechten Bewertung als Gegenargument geliefert wird, wirklich durchzuführen.
Die Firma ist im Leipziger raum eher unbekannt. Sie tut auch nicht wirklich etwas dafür, in Leipzig bekannter zu werden, da sie sich auf den internationelen Auftritt konzentriert und die Verkaufszahlen, was auch ziemlich gut funktioniert.
Die Meinungen über die Firma sind unterschiedlich. Die, die gut beim Teamleiter und Geschäftsführung dastehen, loben die Firma in großen Tönen. Andere sagen: Von außen hui, von innen pfui!
Das Unternehmen ist eine sehr familienfreundliche Firma. Kinder stehen an erster Stelle und jeder Mitarbeiter kann sofort los, wenn das Kind krank ist etc. oder wenn es allg. einen Notfall gibt.
Ebenfalls hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter Gleitzeit nutzen können. Man konnte außerdem halbtags Urlaub nehmen oder mal für 2h schnell verschwinden, um Arzttermine wahr zu nehmen.
Aufstiegschancen gibt es leider kaum. Man verspricht Weiterbildungen oder Zusatzausbildungen wie den Staplerschein. Allerdings hält man diese Versprechen nicht ein. Auch mehrmaliges Erinnern bringt nichts.
Beförderungen zu Abteilungsleitern oder Beauftragen werden nicht per Arbeitsqualität und Leistung entschieden, sondern nach der bestmöglichen Schleimspur. Das klingt zwar hart, ist aber einfach Fakt. Bossing steht hier leider ganz hoch im Kurs.
Zu Beginn war der Zusammenhalt sehr stark. Man unterstützte sich bei allen erdenklichen Aufgaben und half sich gegenseitig, die Massen abzuarbeiten. Besonders teamfähig und aufgeschlossen ging es zu, als Leader und weitere 5 Personen gleichzeitig ausfielen. Man versuchte sich häufig, durch kleine Scherze wieder aufzumuntern. Oder man tanzte für 2 Minuten einfach mal zusammen, um dem Stress Luft zu lassen, bevor natürlich fleißig weiter gearbeitet wurde.
Aufgrund von persönlichen/privaten Problemen einiger Mitarbeiterinnen kam es jedoch zur Splittung des eigentlich so gut funktionierenden Teams. Es wurde getuschelt, getratscht, gelogen und irgendwelche Dinge erfunden, um andere Kollegen schlecht bei der Führungsriege darzustellen. Die teamleitende Position selbst war absolut nicht einfühlsam und hatte kaum Zeit. Das Problem ist es auch, nur auf den Putz hauen zu können und keine andere Auffassung zu akzeptieren, auch wenn derjenige Recht hat. Man fühlte sich nie verstanden.
Prinzipiell ist es so, wenn man in der Firma bleiben möchte, dass man sich unbedingt mit den gehobenen Tieren gut stellen muss. Mit Schleimen und Jasagerei kommt man hier sehr weit...Leider.
Ältere Kollegen gibt es kaum. Es wird mehr auf junge und günstige Arbeitskräfte gesetzt anstatt auf Fachkräfte, die aus dem Bereich des Digitaldrucks oder der Werbetechnik kommen. Stattdessen werden völlig brangenfremde Personen eingestellt, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Eigentlich sehr schade auch für das Unternehmen selbst, was sich selbst damit schadet, anstatt qualifiziertes Personal einzustellen.
In diesem Unternehmen herrschte gerade in der Produktion ein kindergartenhaftes Verhalten seitens einzelner Personen mit Führungsposition, die ständig und überall nur Unruhe verursachten, wenn sie hektisch durch die Hallen liefen und die anderen Kollegen von der Arbeit abhielten. Man regte sich über Kleinigkeiten auf und machte Mitarbeiter, die nur hilfsbereit sein wollten, ohne ersichtlichen Grund runter.
Informationen seiten der Geschäftführung kamen über die leitenden Führungspositionen in der Produktion. Vorschläge wurden dennoch eher abgelehnt, obwohl man zu Beginn offen dafür war. Der Geschäftsführung fehlt es leider an sozialer Führungskompetenz. Der eine ist extrovertiert und redet gern von sich und der Firma, er übernimmt auch die Bewerbungsgespräche, während der andere introvertiert ist und mehr die Zahlen sieht, ohne zu hinterfragen, wer die Massen abarbeiten soll und wie sehr sich die Mitarbeiter in der Produktion schinden, um zu retten, was zu retten geht.
Eine positive Sache: Die Geschäftsführung hat im Weihnachtsgeschäft unten mit angepackt, auch wenn sie nicht so schnell wie die eingearbeiteten Kollegen waren. Das findet man inzwischen seltener.
Die Arbeitsbedingungen waren, das muss man hervorheben, wirklich gut. Die Firma stellte robuste Arbeitskleidung von Engelbert Strauss, die man behalten durfte. Desweiteren gab es Kaffee und Wasser (still, medium, naturell) und hin und wieder gab die Chefetage auch mal eine Runde Pizza für alle aus.
Ohrschützer, Ohrstöpsel, Brillen und Handschuhe wurden ebenfalls gestellt. Nur bei der ersten Hilfe haperte es ein bisschen. Aber das kann man ja durch eine erneute Schulung auffrischen. Man durfte während der Arbeitszeit mit Kopfhörern Musik hören, sofern man nicht die ganze Zeit am Handy spielte.
Das Team in der Produktion selbst war relativ jung. Es wurde trotz der stressigen Zeit viel gelacht. Mit Hilfe von Worky-Torkys sprach man sich ab, um die Maschinen optimal auszunutzen. Der Großteil der Gruppe hatte einen ordentlichen Teamgeist, wobei es leider auch in dieser Firma 3 Zicken gab.
Der Führungsriege in der Produktion bot stets an, dass man sich mit zusammensetzen könne, wenn es Probleme gäbe. Man tat auf verständnisvoll und freundlich. Dies war allerdings nur vorgetäuscht. Leider gilt in dieser Firma schlichtweg: Mund halten und immer schön zu allem ja sagen. Kritik ist eindeutig nicht erwünscht und berechtigter Widerspruch mit Verbesserungsvorschlag schon gar nicht.
Der Produktionsleiter ist allerdings ein sehr diplomatischer und engagierter Mitarbeiter, mit dem man stets alle Probleme angehen konnte und der für jedes technische Problem eine Lösung fand. Er kommunizierte offen mit allen Mitarbeitern und war auch mal für einen Spaß zu haben. Zu ihm konnte man mit Voschlägen kommen. Über ihn erhielten wir auch die neuen Ansagen der Chefetage.
Es gibt einen 40 Euro Tankgutschein jeden Monat oder einen Zuschuss für das monatliche Abo der LVB bzw. des MDVs. Das ist eine wirklich gute Sache.
Das Gehalt ist unterdurchschnittlich für die harte Arbeit und Mitarbeiter der gleichen Abteilung bzw. auch allg. in der Produktion werden extrem unterschiedlich bezahlt, obwohl sie die gleichen Arbeiten verrichten und gleichlang in der Firma arbeiten.
Auch hier gibt es Unterschiede von bis zu 3 Euro die Stunde. Die Verträge sind standardmäßig auf 35h gesetzt. 40h Verträge gibt es nicht. Die Verträge werden während des Weihnachtsgeschäftes nicht hochgesetzt, wo allerdings gewünscht wird, pro Tag 8 bis 9/10 h zu arbeiten und jeden Samstag am besten auch noch mal in die Firma für 5 bis 6 h zu kommen. Überstunden allg. werden ausbezahlt und können nicht aufgehoben und dann später abgebummelt werden.
Frauen und Männer werden generell unterschiedlich behandelt. Frauen dürfen keine Rollen tragen (auch wenn sie trainierter als mancher Mann da unten sind), während Männer das schwere Zeug alleine schleppen sollen. Frauen sollen generell Poster schneiden und rollen. Männer sollen Anpacken. Das fängt also in der Arbeitsteilung an und hört mit dem Lohn auf.
Frauen werden prinzipiell schlechter bezahlt als Männer, obwohl viele der noch dort arbeitenden Damen Knochenarbeiten verrichten oder die gleiche Arbeit verrichten wie die Männer. Die Spanne liegt bei 2 bis 3 Euro die Stunde. Alter und Berufserfahrung spielen hierbei keine Rolle.
Das besondere an der Firma war der sich ständig wechselte Aufgabenbereich. Als Springer konnte man an unterschiedlichen Positionen arbeiten und sich körperlich austoben.
Ich wurde herzlich im Team aufgenommen. Es war ein angenehmes Arbeiten und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Gute Einarbeitung und bei Problemen/ Fragen konnte man sich immer an jemanden wenden.
Routinearbeit (gleiche Arbeitsabläufe werden immer und immer wieder getätigt).
Der Arbeitsgeber reagierte schnell und ergriff gleich zu Beginn der Coronavirus-Krise in Deutschland beispielhafte Maßnahmen, um seine Mitarbeiter zu schützen und dem Büroteam die Arbeit im Home Office zu ermöglichen. Auch für die Produktion wurden spezifische Maßnahmen ergriffen.
Ich kann mir keine besseren Lösungen vorstellen als die, die der Arbeitgeber bereits anwendet.
Der Arbeitgeber tut bereits das Beste, was er angesichts dieser komplizierten Situation tun kann.
- Viele nette Kollegen und bemühte Geschäftsführung
- Gut ausgestattete Büros
- Zuzahlung zum Jobticket und Weiterbildungsbudget
- Gleitzeit und verkürzte Arbeitszeit möglich
- Wenig konsistente Führung
- Entscheidungen werden allein getroffen
- Mangel an Know-How und Social Skills
- Bei der Auswahl der Mitarbeiter mehr Wert auf Teamfähigkeit legen, da sich unnötige Spannungen nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf die Arbeitsleistung auswirken
- Mehr Mitarbeiter mit Know-How einstellen
- Soziale und Führungskompetenzen der Geschäftsführung schulen
- Entscheidungen gemeinsam treffen
- Mit allen Mitarbeitern kommunizieren
Zu Beginn war die Arbeitsatmosphäre sehr entspannt. Ein gutes Miteinander unter den Kollegen war von der Geschäftsführung erwünscht. Leider hatte sich das gewandelt, indem von der Chefetage bewusst ein Konkurrenzkampf zwischen den Mitarbeitern geschürt wurde. Statt eines Miteinanders wurde so ein Gegeneinander provoziert. Es gibt zudem eine unausgesprochene Hierarchie, die nicht allen Mitarbeitern mitgeteilt wird bzw. nachvollziehbar ist, wodurch es oft zu Unklarheiten bei den Zuständigkeiten und unnötigen Spannungen zwischen den Mitarbeitern kommt.
Leider werden nicht alle Mitarbeiter gleichbehandelt und teilweise übergangen. Entscheidungen werden bewusst oft dann getroffen, wenn am Projekt beteiligte Mitarbeiter krank oder im Urlaub sind.
Die Firma ist leider nach wie vor wenig bekannt im deutschen Raum und versucht nun im Ausland Fuß zu fassen.
Durch Gleitzeit und verkürzte Arbeitszeit haben die Mitarbeiter viele Freiräume. Über eine Stechuhr wurde die Arbeitszeit getrackt und so wurden auch Überstunden, die selten anfielen, ausgezahlt. Wenn einmal der Heizungsableser kam, war Home-Office oder kurzfristig ein Tag Urlaub kein Problem.
Im Weihnachtsgeschäft (November bis Januar) gibt es für alle Mitarbeiter eine Urlaubssperre. Ausnahmen sind möglich.
Jeder Büromitarbeiter hatte ein Weiterbildungsbudget von 500 €. Einigen wurde sogar eine Weiterbildung über das Budget hinaus angeboten, die jedoch an Auflagen geknüpft ist.
Eine Karriere auf dem Papier ergibt sich eher aufgrund der sich häufig ändernden Berufsbezeichnungen. Ein wirklicher Aufstieg ist allerdings bei derart flachen Hierarchien nicht möglich.
Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich. Teils verstanden sich einige Mitarbeiter sehr gut und unternahmen auch privat etwas zusammen, teils gab es kleinere Spannungen, die sich teilweise auch verhärteten und für eine Spaltung des Teams sorgten. Mitunter kam es sogar zu starken Differenzen mit einigen wenigen Kollegen, denen es an sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit mangelte.
Ältere Kollegen gab es aufgrund des noch relativ jungen Geschäftsfeldes kaum. Jedoch wurde hier auch bewusst auf junge/günstige Fachkräfte gesetzt, weshalb es an vielen Stellen an Know-How fehlte.
Die Chefetage ist mitunter sehr bemüht, sich korrekt zu verhalten und offen zu kommunizieren. Allerdings ist hier keine Konsistenz erkennbar.
So werden wichtige Entscheidungen leider größtenteils von der Geschäftsführung allein getroffen, sollen aber von den Mitarbeitern getragen werden. Die Mitarbeiter erfahren also grundsätzlich erst von Veränderungen, wenn die Entscheidung bereits gefallen ist. Die Motivation, die eigene Meinung zu äußern, ist demzufolge entsprechend gering.
Es kam außerdem vor, dass ein Mitarbeiter von einem Kollegen angeschwärzt wurde. Dieses Verhalten wurde von der Geschäftsführung nicht nur geduldet, sondern auch noch gefördert, was das Team nachhaltig entzweit hat.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Die Büroräume sind sehr groß, hell und mit vielen Fenstern und sogar Klimaanlagen ausgestattet. Die Mitarbeiter sind auf zwei Etagen verteilt und arbeiten alle an iMacs. Es gibt Pflanzen und Teeküchen auf jedem Stockwerk. Lediglich eine Wand würde dem Großraumbüro eventuell ganz gut tun und für eine ungestörtere Arbeitsatmosphäre sorgen.
Der Standort ist leider sehr weit draußen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aber meist gut zu erreichen. Zudem gewährt der Arbeitsgeber einen Zuschuss zum Jobticket. In unmittelbarer Nähe ist eine große Grünfläche, wo man mittags spazieren kann.
Weniger gut ist der Einsatz der Büromitarbeiter in der Produktion zur Weihnachtszeit. Anders als im Vorstellungsgespräch angekündigt, geht die Arbeit nämlich stark über ein bloßes Aushelfen hinaus. Da sich das Weihnachtsgeschäft neben den Produktionseinsätzen auch im Büro bemerkbar macht und die Arbeit teilweise auch an den Wochenenden verrichtet werden muss, sollte man definitiv über Aushilfskräfte nachdenken.
Einige Infos wurden von der Geschäftsführung offen kommuniziert, anderes ging komplett unter. Teilweise wurden Infos aus Bequemlichkeit oder Berührungsängsten nur an einzelne Mitarbeiter kommuniziert. Leider führte das oft zu Wissenslücken, Unklarheiten bei den Zuständigkeiten und somit entstanden auch Spannungen unter den Mitarbeitern.
Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, wurden sehr unterschiedlich verabschiedet. Teilweise wussten die Kollegen bis zum letzten Tag nicht, dass die Mitarbeiter gehen.
Das Gehalt ist durchschnittlich. Gehaltsverhandlungen werden von der Chefetage leider häufig geführt, indem Druck erzeugt wird.
Grundsätzlich wird ein gleichberechtigtes Miteinander gelebt. Allerdings haben einige wenige Mitarbeiter ein sehr überholtes/konservatives Denken ggü. Frauen.
Meine Aufgaben waren größtenteils sehr interessant, allerdings lange auch ein blinder Fleck. Später hatte die Geschäftsführung oft von vornherein eine Antihaltung, was mir das Gefühl gab, alles rechtfertigen zu müssen. Auch die Erwartungshaltung der Cheftage war mir oftmals nicht bewusst oder wurde erst im Nachhinein kommuniziert.
Es herrschte eine stressfreie und sehr lockere Arbeitsatmosphäre, in der sich viele Arbeitsprozesse durch Learning by Doing formen konnten. Für den Einstieg sind dies ideale Voraussetzungen. Von der Geschäftsführung habe ich immer viel Lob erhalten.
Durch die lockere Arbeitsatmosphäre wurde jedoch auch teilweise an Professionalität unter den Mitarbeitern eingebüßt.
Das Unternehmen ist wenig bekannt, arbeitet aber daran. Schwächen und Stärken des Unternehmens sind den Mitarbeitern bewusst, letztere wurden stets geschätzt.
Es ist ein familien- und freizeitfreundliches Unternehmen, welches die Arbeit in Gleitzeit ermöglicht. Home Office ist für manche Bereiche möglich. Urlaub kann bis auf die dreimonatige busy season jederzeit eingereicht werden und private Termine (z.B. Arzt, Heizungsableser, etc.) können problemlos wahrgenommen werden.
Der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung werden im Rahmen der Möglichkeiten des Unternehmens keine Grenzen gesetzt. Pro Mitarbeiter und Jahr wird ein Weiterbildungsbudget zur Verfügung gestellt, welches problemlos ausgeschöpft werden kann, solange es Relevanz für die Firma mitbringt. Bei Übersteigen des Budgets kann nachverhandelt werden. Die Möglichkeit das Gelernte später auch anzuwenden ist allerdings nicht immer gegeben.
Durch die flache Hierarchie im Unternehmen bestehen keine Aufstiegsmöglichkeiten.
Das Gehalt wurde immer (über-)pünktlich ausgezahlt. Die Möglichkeit zur Gehaltsverhandlung besteht mindestens einmal im Jahr. Ein Fahrtkostenzuschuss wird bereitgestellt.
Auf fachgerechte Mülltrennung wird geachtet, weiteres ist nicht bekannt.
Es ist ein tolles Team, in dem viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander treffen. Dies ist z.T. auch dem Umstand geschuldet, dass eine hohe Fluktuation herrschte und viele neue Kollegen hinzugekommen sind. Die Zusammenarbeit ist gut und man arbeitet gemeinsam an Lösungswegen und Prozessoptimierungen. Dispute werden allerdings nicht immer offen angesprochen.
Das Team besteht vorwiegend aus sehr jungen Mitarbeitern zwischen 20 - 35 Jahren. Kollegen, die schon länger im Dienst sind, erhalten vor allem eine persönliche Wertschätzung.
Die Geschäftsführung hat ein lockeres Auftreten und freundschaftliches Verhältnis zu den Mitarbeitern, kann aber die nötige Distanz und den Respekt gegenüber dem Team trotzdem bewahren. In Entscheidungen, Aufgaben und Projekte möchte die Geschäftsführung gern involviert sein und hilft an vielen Stellen wesentlich mit. Dies führte jedoch auch zu Verzögerungen an anderen Stellen. Hier sollte auf mehr Vertrauen in die Selbstständigkeit der Mitarbeiter gesetzt werden.
Sehr lobenswert ist die "Open-Door-Policy" der Geschäftsführer, die zu jeder Zeit und für jegliches Belangen ein offenes Ohr gegenüber ihren Mitarbeitern hatte.
Es ist lobenswert, dass ein Teil der Geschäftsführung gleichzeitig auch als Teil des Teams agiert, was jedoch oft zu Abgrenzungsschwierigkeiten unter den Kollegen führte.
Auf ein schönes und gepflegtes Arbeitsumfeld wird sehr viel Wert gelegt. Den Mitarbeitern stehen bspw. neu eingerichtete Arbeitsplätze, neuste Apple Technik, grüne Oasen, einladende Kaffeeküchen und eine Tischtennisplatte zur Verfügung. Sonderwünsche ergonomischer oder anderer Art werden erfüllt. Ein anschließendes Naherholungsgebiet lädt zu sonnigen Spaziergängen in der Pause ein.
Um einen guten Kommunikationsfluss im Unternehmen wird sich sehr bemüht und dieser wurde in den letzten Jahren auch sehr stark verbessert.
Schwachstellen bestehen hier noch beim Kommunikationsfluss für den Support, der von Neuerungen oder Änderungen im Produktionsablauf oft zu spät erfährt.
Mütter mit Kind können problemlos in Teilzeit arbeiten oder ihre Stunden nach Bedarf regulieren. Ein Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist ohne Probleme möglich.
In den letzten Jahren konnte der Frauenüberschuss reguliert werden, mittlerweile herrscht insgesamt ein ausgewogenes Verhältnis.
Ich hatte oft die Möglichkeit, mir meine Aufgaben selbst zu suchen oder sogar eigene Aufgabenbereiche neu zu schaffen. Mit Motivation und Tatendrang kann man sich gut weiterentwickeln und seine Stärken und Schwächen kennenlernen und austesten, wird an manchen Stellen jedoch auch gebremst.
So verdient kununu Geld.