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pro-beam 
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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Als Gilching plötzlich Gilchingen hieß,wurde pro-beam zu pro-blem. Zum Glück stehen nun endlich überall neue Whiteboards

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei pro-beam GmbH & Co. KGaA in Gilching gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab jeden Montag einen Obstkorb. Wenn man schnell war, hat man sogar noch etwas abbekommen. Kaffee umsonst. Parkplätze. Aber bitte nur vorwärts parken!!!

Ansonsten kann man sagen: pro beam bleibt sich selbst treu. Will wachsen und weiterkommen, aber steht sich selbst auf den Füßen. Herzlichen Glückwunsch.

Was ich noch gut finde: Ihr nehmt tatsächlich jedes mal Geld in die Hand, um anwaltlich gegen meine Bewertung vorzugehen. Scheinbar schreibe ich Dinge, die man nicht hören mag ;)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wurde ein zahlengetriebener Standortleiter nach Gilchingen geschickt, der sich aufführt,wie die Axt im Walde, der sich keinen einzigen Prozess ansieht, aber alles anders machen will. Hauptsache, er boxt seinen eigenen Plan durch, der auf dem Papier sicherlich toll aussehen mag!

Aber kein Wunder - er nimmt sich nicht einmal die Zeit, den Standort, an dem er arbeitet richtig auszusprechen. Er sagt nämlich jedes mal Gilchingen. Haha!

Er wird angepriesen wie der große Heiland, aber eigentlich macht er nur eines: Er sagt der Geschäftsführung, was die Geschäftsführung nun mal hören mag.

Was von oben aber keiner sieht:

-die Leute, zu denen ich noch Kontakt habe, suchen schon längst neue Jobs
-Leute werden überhaupt nicht mehr wertgeschätzt
-Prozesse sollen zwar alle jetzt anders laufen, es wird aber nirgends festgehalten. Das führt zu noch mehr Verwirrung
-Datenchaos entsteht
-fast keiner ist mehr motiviert.

Komischerweise wurde seit Januar nichts besser. Im Gegenteil.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe den Gründer des Unternehmens nie kennengelernt.
Es muss aber ein sehr großherziger Mensch gewesen sein, der Wert auf seine Leute gelegt hat. Er soll sogar Humor gehabt haben. Heute undenkbar.

Nachdem nun aber nur noch narzisstische Züge, Machtmissbrauch und geringe Frustrationstoleranz herrschen, würde ich vorschlagen, es mal mit ein wenig Demut zu versuchen.

Schätzt die Leute, die Ihr (noch) habt.

Und vielleicht wäre folgendes mal eine Überlegung wert:

Klar, wenn eine Firma 50 Jahre alt wird, ist das besonders.
Aber vielleicht muss man nicht dermaßen protzig feiern, dass danach wieder jede Menge Leute rausgeschmissen werden, sondern bleibt einfach mal auf dem Boden.

Make Gilchingen great again! Das Potential ist doch da. Herrje, es ist, als würde Geld auf dem Boden liegen und keiner sieht es.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann nur für meinen Bereich sprechen. Hier ist die Atmosphäre eine Katastrophe. Seit der neue Standortleiter da ist, wird jedem Prozess sein Fingerabdruck aufgedrückt. Ganz egal, ob der Prozess historisch gewachsen ist, oder warum auch immer er funktioniert. Wir machen es ab sofort anders. Kritik nicht gewünscht, "diese kann man im Nebenzimmer parken".
Neuerdings werden Leute mal wieder (typisch pro-beam) wahllos gekündigt. Egal, ob Betriebsrat, oder seit 35 Jahren im Unternehmen, oder Familienväter.
Das führt absolut dazu, dass momentan die Leute sehr ängstlich und eingeschüchtert sind, ob sie die nächsten sind.

Image

Seitdem Gilching Gilchingen heißt, wird nicht mehr kundenorientiert gehandelt. Alles nur noch zum Einwurf mittelgroßer Münzen. Ob das nun gut fürs Image ist... Und auch die Mitarbeiter können sich nicht mehr mit pro-blem identifizieren.

Work-Life-Balance

Konnte mich nie beschweren. Denke aber, es sieht nach vielen Kündigungen für die hinterbliebenen Kollegen anders aus.

Karriere/Weiterbildung

Ein paar Leute haben einen Staplerschein bekommen. Wurden aber 2 Wochen später gekündigt.

Ansonsten geht da nicht viel. Habe zumindest nicht viel mitbekommen.

Gehalt/Benefits

Denke, das ist okay. Es wurden Gehaltsbänder eingeführt, diese sorgen für eine gewisse Form von Gerechtigkeit und Transparenz. ABER: Es gab seit 3 Jahren nicht mehr Geld. Für die wenigsten. Dafür aber immer wieder mehr Verantwortung und Aufgaben.
Wer hier neu einsteigen möchte, sollte besser hoch einsteigen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine besonderen Maßnahmen. Zumindest nicht in Gilchingen

Kollegenzusammenhalt

Der ist hingegen durchaus vorhanden. Ist aber kein Wunder, denn sowohl Geschäftsführung, als auch HR arbeiten seit längerem sehr erfolgreich an einer "Wir gegen die" Mentalität.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden überhaupt nichtgschätzt. Ansonsten: sie müssen genau so Gas geben, wie jüngere, denn die Balken müssen grün sein. Dass sich ständig ändernde Prozesse für die ältere Generation herausfordernd gestalten, interessiert auch niemanden wirklich.

Vorgesetztenverhalten

Es wurden vor einiger Zeit Teamleiter aus den eigenen Reihen ernannt. Diese sind quasi Ex-Kollegen und verhalten sich eigentlich weiterhin wie Kollegen.

Allerdings leiden auch diese unter der "Wir gegen die" -Schiene, die ihnen leider aufgezwängt wird.

(fast) Alles was jedoch über den Teamleitern kommt ist eine Katastrophe.
Da geht es auch nicht um Verhalten, sondern nur noch um grüne Balken.

Und ganz ehrlich, von Verhalten kann man hier nicht sprechen. Eher von Fehlverhalten.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude in Gilchingen ist fast schon krankhaft sauber. Das soll nicht gegen die Reinigungskraft gehen, die einen sensationellen Job macht, sondern soll eher darauf anspielen, dass hier jemand eben sehr krankhaft Wert auf Sauberkeit legt.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Stand Up Meetings. Hier wird alles schön geredet, ein paar grüne Balken gezeigt und wir sind alle auf weiter auf unserem größenwahnsinnigen Kurs und haben uns alle lieb.
Es traut sich aber keiner mehr, das alles zu hinterfragen.

Die oberen Etagen sind sehr intransparent, Teamleiter kaum eingebunden (bei größeren Entscheidungen)

Und speziell seit Januar wird wahnsinnig viel geredet, aber nichts gesagt.

Es stehen in der Fertigung in Gilchingen seit Januar z.B. jede Menge Whiteboards herum, die als Kommunikationsmedium fungieren sollen.

Aber es schaut sich keiner an, was darauf steht.

Gleichberechtigung

Zutiefst patriarchalische Struktur. Woher das kommen mag, lässt reichlich Interpretationsspielraum... ;-)

Interessante Aufgaben

Jeder bekommt -bedingt durch wahllose Kündigungen- eigentlich regelmäßig neue Aufgaben. Ob er diese dann auch noch interessant findet, wenn er herausgefunden hat, dass er nicht mehr Geld für die neuen Aufgaben bekommt, wage ich zu bezweifeln.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.