Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.1.2026
Procter & Gamble wird von Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die umfassende Kommunikation über alle Ebenen hinweg, wobei jedoch kritisiert wird, dass Statusupdates oft wenig effektiv sind und manche Führungskräfte nicht ausreichend mit ihren Teams kommunizieren. Die Work-Life-Balance wird durchwachsen beurteilt: Während flexible Arbeitszeiten und -arrangements geschätzt werden, berichten einige Mitarbeiter:innen von indirektem Druck, länger zu arbeiten, und kurzfristigen Schichtwechseln, die die Freizeitplanung erschweren. Das Gehalt wird als überdurchschnittlich gut bewertet, mit einem umfangreichen Sozialleistungskatalog, wobei allerdings kritisiert wird, dass niedrigere Positionen im Vergleich zu höheren unterbezahlt seien. Das Kollegenverhältnis wird größtenteils posit...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Procter & Gamble wird insgesamt positiv bewertet, wobei besonders die umfassende und klare Informationsvermittlung geschätzt wird. Mitarbeiter:innen betonen, dass die Kommunikation auf allen Ebenen gut funktioniert und auch schwierige Themen offen angesprochen werden. Alle notwendigen Informationen werden bereitgestellt und regelmäßige Meetings finden statt. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen bezüglich der regelmäßigen Statusaktualisierungen: Einige Mitarbeiter:innen empfinden viele Meetings als wenig zielführend und eher als Selbstbeweihräucherung. Zudem bemängeln wenige, dass nicht alle wichtigen Informationen weitergegeben werden und Teamleiter:innen für ihre Mitarbeiter:innen schwer erreichbar sind.
Bei Procter & Gamble wird die Work-Life-Balance von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einerseits schätzen einige die flexiblen Arbeitszeiten und -modelle, die eine individuelle Lebensplanung ermöglichen, sowie ein gutes Zeitmanagement im Vertrieb. Je nach Position und Arbeitsbereich können Arbeitszeiten an das Privatleben angepasst werden, wobei es Phasen mit höherer und niedrigerer Arbeitsbelastung gibt. Andererseits berichten Mitarbeiter:innen von indirektem Druck für Aktivitäten nach Feierabend und spätem Verbleib im Büro. Besonders kritisch werden die ständig wechselnden Schichtmodelle und kurzfristige Wochenendarbeit gesehen, die eine verlässliche Freizeitplanung erschweren und besonders für Familien problematisch sind.
Das Zeitmanagement funktioniert laut Mitarbeiter:innen gut, sobald man akzeptiert, dass nicht alles erledigt werden muss. Obwohl sich die Balance zwischen Arbeit und Privatleben verbessert, bemerken einige subtile Kommentare beim früheren Verlassen des Arbeitsplatzes. Auffällig ist auch, dass zwar über Work-Life-Balance gesprochen, diese aber nach Meinung einiger nicht aktiv gefördert wird.
Die Arbeitsatmosphäre bei Procter & Gamble wird insgesamt positiv bewertet, obwohl die schriftlichen Bewertungen gemischte Eindrücke vermitteln. Einige Mitarbeiter:innen schätzen das kollegiale Umfeld und berichten von gegenseitigem Vertrauen sowie guten Beziehungen zwischen Kolleg:innen aller Ebenen. Dem gegenüber stehen jedoch mehrere kritische Stimmen, die von Unsicherheit, einer angespannten Atmosphäre besonders in der Frühschicht und dem Gefühl, als austauschbare Nummern behandelt zu werden, berichten. Auch der häufige Führungswechsel alle drei Jahre wird bemängelt, da dieser zu einem Mangel an Menschlichkeit führe. Einige Mitarbeiter:innen beklagen zudem die fehlende Anerkennung und enge Sitzanordnung im Büro, weshalb die Remote-Arbeit bevorzugt wird.
Bei Procter & Gamble wird das Vorgesetztenverhalten insgesamt positiv bewertet, wobei die schriftlichen Bewertungen ein differenzierteres Bild zeigen. Einige Mitarbeiter:innen beschreiben ihre Beziehung zu Vorgesetzten als kollegial und freundlich, mit vereinzelten Aussagen zu "ausgezeichneten" direkten Führungskräften. Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen: Während direkte Vorgesetzte oft geschätzt werden, wird höheren Managementebenen vorgeworfen, sich auf persönliche Karriereziele zu konzentrieren, inkonsistente Führungsansätze zu verfolgen oder sich die Arbeit der Mitarbeiter:innen anzueignen. Einige Nutzer:innen berichten von Führungskräften, die entgegen der Unternehmensphilosophie handeln und einen harten Führungsstil pflegen, besonders wenn es um Personalentscheidungen geht.
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