Nicht alles im Griff auf dem sinkenden Schiff
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Potenzial welches Prodinger besitzt. Produkte und Dienstleistungen sind nicht Branchengebunden sondern können am gesamten Markt platziert werden. Diese "Macht" ist sehr selten.
Man versucht tatsächlich Dinge klarer und besser zu machen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man versucht tatsächlich Dinge klarer und besser zu machen. Allerdings fehlt, aus meinem Dafürhalten, die Kontinuität an diesen Dingen zu arbeiten. Kurzfristiger Erfolg schlägt dabei aktuell den langfristigen und nachhaltigen Erfolg.
Das Prodinger Verpackung alles kommentiert was auf dieser Plattform geschrieben wird. Auch wenn die Angebote zum "offen" Dialog da sind, interessiert es nicht und was noch viel wichtiger ist, müsste der Mitarbeiter um seine Reputation fürchten, da Dinge sehr persönlich genommen werden. Manchmal, und das gilt auch für Prodinger Verpackung, ist kommentieren Silber, aber schweigen Gold, wenn nicht gar Platin.
Verbesserungsvorschläge
Reduziert die Mitarbeiteranzahl und die offenen Baustellen. Lasst die Finger von Sachen, welche, Stand heute, mehr kosten als sie einbringen. Der Weg beginnt stets mit dem ersten Schritt. Prodinger macht aber, aus meiner Sicht heraus, immer den 8. Schritt zuerst und wundert sich, weshalb man hinfällt und Dinge nicht funktionieren.
Prodinger Verpackung, nehmt die Aussagen für wahr und hängt Euch nicht an den guten Dingen auf die hier geschrieben werden, sondern setzt Euch mit den kritischen Dingen auseinander
Arbeitsatmosphäre
Lob ist so eine Sache. In meiner Welt lobt man entweder gerne und realistisch, und aus Überzeugung heraus, oder besser gar nicht und nicht überschwänglich für Kleinigkeiten mit einem gezwungenen lächeln. Es ist gefühlt mehr eine Wahrung des Scheins nach innen und außen, als das es eine Wertschätzung darstellt.
Kommunikation
Es gibt eine nur zum Teil transparente Kommunikation, welche gefühlt geprägt ist von Wahrung des Scheins. Kritische Töne werden in meiner Wahrnehmung sehr gerne unterdrückt und nur begrenzt zugelassen. Da Kommunikation nach meinem dafürhalten keine Einbahnstraße von oben nach unten ist, sondern auch einen Austausch darstellt, sollte nach allen Lippenbekenntnissen auch danach agiert werden.
Kollegenzusammenhalt
In den eigenen Bereichen hält man für gewöhnlich, meinem Gefühl nach, gut zusammen. Übergreifend, zwischen den einzelnen Teilbereichen des Unternehmens, vor allem Einkauf und Vertrieb, sehe ich diesen Zusammenhalt nicht. Eher ist es ein Ringen um Macht und Eitelkeiten.
Work-Life-Balance
Wer sich hier beklagt, sollte aus meiner Sicht den Arbeitgeber wechseln. Prodinger ist sehr tolerant was die Berücksichtigung eigener Bedürfnisse anbelangt.
Vorgesetztenverhalten
Klarheit? Realistische Ziele? Davon kann ich nur träumen. Was heute geht ist morgen nicht passabel. Heute links, morgen rechts. Nach dem Motto: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. In meiner Wahrnehmung gibt es wenige wirklich gute Vorgesetzte. Und damit meine ich Führungskräfte, welche aus Überzeugung führen und den Menschen als wichtigen Bestandteil, nebst den Kennzahlen, im Fokus haben. Die meisten "Führungskräfte" sind aus meiner Sicht nichts anderes als Kommandoverteiler.
Interessante Aufgaben
Aufgaben gibt es noch und nöcher. Und diese spezialisieren sich auch in einem hohen Detailgrad. Man muss aber auch bereit sein, sich dafür einzuarbeiten. Wissen und vor allem Spezialistenwissen muss erarbeitet werden. Das fliegt einem nicht in den Schoß und wird auch nicht über das Internet bereitgestellt.
Gleichberechtigung
Ich kenne wenig Unternehmen, wo Mitarbeiter/innen so gleichberechtigt behandelt werden
Umgang mit älteren Kollegen
Vorbildlich
Arbeitsbedingungen
Lassen wenig Wünsche offen
Gehalt/Benefits
Gehalt ist immer zu wenig. Aber Prodinger hat in den vergangenen Jahren, in Summe, Fortschritte gemacht. Das mag nicht jeder so sehen, da sich gerade beim Gehalt jeder selbst der nächste ist, jedoch hat es für eine Vielzahl von Beschäftigten deutliche Verbesserungen gegeben
Image
Es ist halt Verpackung, Kann sexy sein, muss es aber nicht
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung findet nach meinem Gusto nicht statt. Da muss der Mitarbeiter schon selbst für sorgen. Die Karrierechancen sind gegeben, aber auch nicht in überschwänglicher Anzahl. Wie oben bereits erwähnt, ist aber auch fachliche Spezialisierung eine Form von "Karriere". Es muss ja nicht gleich die Führung sein. Aber von nichts kommt nichts. Und jammern verbessert es nicht. Wer etwas leistet, bleibt nach meinen Erfahrungen nicht unentdeckt.

