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PRODINGER 
Gruppe
Bewertung

Die Abwärtsspirale dreht sich - ohne Bremse und doppelten Boden

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

wenig - nur noch den Zusammenhalt unter den Kollegen/innen im eigenen Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe einzelne Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Komplette Bereichsleitung und den CEO entlassen. Sich von der Vielzahl von externen Beratern trennen, welche nur Geld kosten, viel Wind und Unruhe machen und das Unternehmen nicht weiter bringen. Das ERP System schnellstens auf einen vernünftigen und arbeitsfähigen Stand bringen, damit man wirklich wieder Geschwindigkeit ins Geschäft bekommt. Rat von erfahrenen Mitarbeitern ernst nehmen, anstatt diesen als Angriff gegen sich selbst zu werten und persönlich zu nehmen. Das Vertrauen in die oberste Führungsebene (CEO +Bereichsleitungen) ist leider nicht mehr vorhanden und auch nicht mehr zu kitten. Man kann nur hoffen, dass die Inhaberfamilie Prodinger aufwacht und GEMEINSAM wieder Verantwortung für ein einst so gut geführtes Unternehmen und 500 Mitarbeiter übernimmt - auch im eigenen Interesse!

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Nur innerhalb einzelner Teams ist noch Teamgeist zu spüren.

Kommunikation

Kommunikation findet nur oberflächlich und von oben herab statt. Selbst Formate wie die "Klartextveranstaltung" sind Selbstdarstellungen. Mediale Posts bei z.B. LinkenIn scheinen wichtiger, als ein wirklicher Dialog mit den Mitarbeitern. Meeting über Meeting in den obersten Führungskreisen ohne an wesentlichen Themen mit Wirkung zu arbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Vom einst starkem Team, ist nur noch in manchen Abteilungen guter Zusammenhalt übrig geblieben. Abteilungsübergreifend denkt jeder nur an sich im "SILO". Dies wird durch die oft unabgestimmten Informationen und Entscheidungen aus den Bereichsleitungen schon vorgelebt.

Work-Life-Balance

Quasi nicht mehr vorhanden. Mobiles Arbeiten ausgesetzt und vom CEO/GL faktisch nicht gewollt. AU ab 1. Tag wieder eingeführt auf Grund der hohen Krankenquote. Einzig Gleitzeit geblieben.

Vorgesetztenverhalten

Katastrophales Verhalten der obersten Führungsebene. Themen werden ausgesessen, Antworten bleiben wochenlang offen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind weiter interessant, nur stören Nebenkriegsschauplätze die Bearbeitung der eigentlichen Themen zunehmend. Eigenes Denken und Entscheidungsfreiheit wird zunehmend durch fragwürdige Maßnahmen eingeschränkt.

Gleichberechtigung

Meist männliche Kollegen in Führungsverantwortung. In Ebene über Teamleitern auschließlich Männer.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf Erfahrung wird kein Wert mehr gelegt. Erfahrene Kolleg/innen mit teils mehr als 15 und 20 Jahren Betriebszugehörigkeit werden gekündigt, vergrault bzw. aufs Abstellgleis gestellt. Traurig!!!!

Arbeitsbedingungen

Ok. Nichts Besonderes, den Anforderungen entsprechend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird nicht gelebt. Sozialbewusstsein nur als Schein nach außen mit HandsOn Tagen durch Mitarbeiter. Sozialbewusstsein fängt allerdings schon beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitern an. Allein, wie man sich von Mitarbeitern trennt, zeigt das wahre Gesicht der Firma.

Gehalt/Benefits

Keine Gehaltsentwicklung in den letzten 2 1/2 Jahren und unter Branchenniveau.

Image

Vom Branchenführer zur Lach-Nummer im Markt. Aussagen wie "Deutschland wird ProdingerLand" werden von Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und Wettbewetben als lächerlich wahrgenommen. Schein nach außen wird nur durch mediale Posts gewahrt.

Karriere/Weiterbildung

Faktisch kaum vorhanden. Enorme "Manpower" im HR verwaltet nur anstatt aktiv Angebote zu schaffen um Mitarbeiter zu entwickeln. Weiterentwicklung wird durch wieder angestrebte Umstrukturierung ausgebremst.

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