So geht's (für mich) hier nicht weiter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, Menschlichkeit der Geschäftsführerin
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, komplizierte interne Sicherheitsauflagen und Freigabeprozesse, schwierige Kommunikation mit der IT, insgesamt schwacher und viel zu behäbiger Umgang mit dem Thema AI, keine glaubwürdige Umweltorientierung, ständige Selbstlobhudelei, fehlendes Eingehen auf Feedback, man schleppt fachlich schwache Mitarbeitende mit, nur weil sie schon lange im Unternehmen sind.
Verbesserungsvorschläge
Eigenwahrnehmung passt nicht zur Realität. Mitarbeitern wird auch nach aktivem Feedback nicht zugehört. Das Vertrauensverhältnis zu Human Resources ist schon seit Jahren in weiten Teilen stark belastet.
Arbeitsatmosphäre
Fairness und Vertrauen sind hier aus meiner Sicht zunehmend ein Fremdwort. Ich bin schon seit vielen Jahren in der Firma. Das Vertrauen wird zunehmend belastet von schwachen Führungspersonen in elementaren Positionen.
Image
Die Mitarbeiter wachen langsam auf. Viele merken, dass der obersten Ebene ein wenig der Kontakt zur Basis entgleitet. Demnächst steht eine große interne Veränderung an. Diese wird das Image und das interne Klima meiner Meinung nach auch nicht positiv beeinflussen.
Work-Life-Balance
Kann man hier individuell finden (je nach Position)
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sich aktiv kümmert, kann man sich weiterbilden.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliches Gehalt ist seit jeher ein Thema bei Schumann. Man verdient anderswo einfach mehr. Wahrhaben möchte das niemand. Nicht die Geschäftsführung, nicht die Personalabteilung. Thema in den Mitarbeiterumfragen ist es jedes Jahr auf Neue. Und immer wieder wird das Thema aktiv ausgespart und ignoriert. Seit vielen, vielen Jahren ist das schon so. Frustig!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wäre an der Zeit für weniger Gerede und glaubwürdigere Aktionen.
Kollegenzusammenhalt
Im Team ok, darüber hinaus arbeiten die Abteilungen oft wissentlich gegeneinander. Und die IT-Abteilung bewegt sich leider sowieso in anderen Sphären und muss aus den unterschiedlichsten Gründen an allen möglichen Stellen Prozesse bremsen. Das führt zu viel Unmut in den Abteilungen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kommt drauf an. Insgesamt genießen langjährige Mitarbeitende definitiv einen bequemen Sonderstatus. Alter allein schützt aber vor manchmal moralisch fragwürdiger Behandlung nicht.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt solche und solche...meiner Erfahrung nach sind aber die schwachen Führungspersonen bei Schumann in der Überzahl. Und die sind es dann auch, die das Klima durch ihr emotional aufgeladenes und teilweise unfaires Verhalten am stärksten negativ beeinflussen. Gerade die Leiter der Divisions vergreifen sich leider auch immer wieder im Ton.
Arbeitsbedingungen
Sehr offene und laute Büroräume. Sehr viele restriktive Prozesse und Auflagen, die vermutlich in den diversen ISO-Zertifizierungen begründet liegen. Macht den Arbeitsalltag aber oft umständlich und langsam. Manchmal fühlt man sich in Bezug auf Entscheidungsprozesse wie in einer Behörde.
Kommunikation
Man wird zwar monatlich über aktuelle Ereignisse informiert, die bereitgestellten Informationen sind aber in meinen Augen viel zu selektiv und sparen die vielen internen Baustellen oft aus.
Gleichberechtigung
Es wird hier einiges versucht. Die Geschäftsführung besteht abseits der Geschäftsführerin aber ausschließlich aus weißen Männern. Und das merkt man leider. Es fehlt mehr Weiblichkeit in den Führungsebenen.
Interessante Aufgaben
Wenn man sich hier bewirbt, weiß man vermutlich vorher, dass man mit seinen Aufgaben wahrscheinlich keinen Innovationspreis gewinnen wird.

