59 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
59 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
59 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Schmeckt
Positiv waren für mich vor allem die flexible Homeoffice-Möglichkeit und der gute Zusammenhalt innerhalb meines direkten Projektteams. Ich habe meine Kollegen sehr geschätzt und mich im Team grundsätzlich wohlgefühlt. Auch einige interne Schulungen waren hilfreich.
Für Berufseinsteiger kann das Unternehmen zudem eine gute erste Station sein. Ich konnte nach meinem Studium praktische Projekterfahrung sammeln, agile Arbeitsweisen kennenlernen und einen Einstieg in die Arbeitswelt finden.
Schlecht finde ich vor allem, welchen Stellenwert die eigenen Beschäftigten offenbar haben, sobald sie nicht mehr reibungslos in die aktuelle Planung passen. Solange man funktioniert und keine höheren Ansprüche stellt, ist alles in Ordnung. Wer jedoch mehr Gehalt, Entwicklung oder Rückhalt erwartet, gewinnt schnell den Eindruck, austauschbar zu sein.
Besonders enttäuschend ist die fehlende menschliche Verantwortung. Vertrauen, Loyalität und wertschätzende Kommunikation scheinen nur so lange zu gelten, wie keine schwierige Situation entsteht. Wenn es darauf ankommt, wird nicht gemeinsam nach einer Lösung gesucht, sondern Distanz geschaffen und Verantwortung weitergereicht.
Gleichzeitig investiert das Unternehmen viel Energie in sein Image bei Kunden und in der Öffentlichkeit. Eine überzeugende Außendarstellung kann jedoch nicht ausgleichen, wie mit den eigenen Beschäftigten intern umgegangen wird. Gerade von einem mittelständisch und persönlich auftretenden Unternehmen hätte ich erwartet, dass die Menschen, die seinen wirtschaftlichen Erfolg überhaupt ermöglichen, nicht nur nach außen beschworen, sondern auch tatsächlich respektiert und gehalten werden.
Die Ergebnisse der regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen sollten endlich in konkrete, überprüfbare Maßnahmen übersetzt werden. Es reicht nicht, jährlich Feedback einzuholen, wenn sich wiederkehrende Kritikpunkte anschließend nicht erkennbar verändern. Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und Fortschritte sollten transparent kommuniziert werden.
Führungskräfte sollten nicht allein aufgrund ihrer fachlichen Erfahrung oder langjährigen Unternehmenszugehörigkeit eingesetzt werden. Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Konfliktlösung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Beschäftigten müssen ebenso wichtige Auswahlkriterien sein. Bestehende Führungskräfte benötigen entsprechende Schulungen und sollten regelmäßig anhand ihres tatsächlichen Führungsverhaltens beurteilt werden.
Außerdem braucht es verbindliche Feedbackprozesse, nachvollziehbare Karrierewege, transparente Gehaltsstrukturen und eine strukturierte Betreuung zwischen Projekteinsätzen. Beschäftigte dürfen nicht erst kurzfristig mit schwerwiegender Kritik konfrontiert und anschließend ohne echte Perspektive zurückgelassen werden.
Die interne Realität sollte mindestens denselben Stellenwert erhalten wie Marketing, Kundenveranstaltungen und die öffentliche Außendarstellung. Ein positives Arbeitgeberimage entsteht langfristig durch den tatsächlichen Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden und nicht allein durch professionelle Selbstdarstellung.
Die Stimmung im direkten Team war grundsätzlich gut und von einem offenen Austausch geprägt. Probleme konnten angesprochen werden. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich die Atmosphäre jedoch zunehmend, da die Projektleitung selbst unter erheblichem Druck stand und Kundeninteressen wiederholt über die Bedürfnisse des Teams gestellt wurden. Aus meiner Sicht wurden dabei teilweise angemessene Grenzen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden überschritten. Obwohl die Schwierigkeiten bekannt waren und offen thematisiert werden konnten, kam es langfristig kaum zu spürbaren Verbesserungen.
Das Unternehmen legt großen Wert auf eine ausgesprochen positive Außendarstellung und präsentiert sich gegenüber Kunden und Öffentlichkeit als moderner, attraktiver Arbeitgeber. Dafür wird erheblicher Aufwand betrieben, unter anderem durch Werbung und öffentlichkeitswirksame Unternehmensveranstaltungen.
Dieses Bild stimmte aus meiner Sicht jedoch kaum mit den internen Verhältnissen überein. Wahrnehmbare Unzufriedenheit, Defizite in der Führung und der tatsächliche Umgang mit Beschäftigten fanden in der Außendarstellung keinen erkennbaren Platz. Zwischen dem öffentlich vermittelten Selbstbild und meiner persönlichen Erfahrung im Unternehmen lagen daher Welten.
Flexible Arbeitszeiten und Gleitzeit ermöglichten eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Private Termine konnten in der Regel unkompliziert berücksichtigt werden, sofern die Teilnahme an Kunden- und internen Terminen gewährleistet war. Die Arbeitsmenge war insgesamt angemessen. Lediglich in besonders arbeitsintensiven Sprintphasen fielen gelegentlich Überstunden an. Urlaub und Freizeit waren verlässlich planbar, und auch die Arbeit im Homeoffice ließ sich flexibel und ohne größere Schwierigkeiten organisieren.
Einen klaren Karriere- oder Entwicklungsplan gab es für mich nicht. Auch die vorgesehenen Jahresgespräche fanden nicht verlässlich statt; mein erstes sogenanntes Jahresgespräch erhielt ich beispielsweise erst nach etwa zwei Jahren. Interne Schulungen wurden angeboten und funktionierten grundsätzlich gut. Zertifizierungen waren teilweise möglich, jedoch mit vergleichsweise hohen Hürden verbunden.
Fachlich konnte ich mich durch die praktische Arbeit und die im Projekt gesammelten Erfahrungen durchaus weiterentwickeln. Diese Entwicklung entstand jedoch überwiegend durch Eigeninitiative und die tägliche Arbeit, nicht durch eine gezielte Förderung des Unternehmens. Meine zunehmende Erfahrung und Leistung wurden aus meiner Sicht weder bei der weiteren Karriereplanung noch beim Gehalt angemessen berücksichtigt.
Auch nach dem Ende meines Projekteinsatzes wurde keine tragfähige interne Perspektive entwickelt. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass Beschäftigte bleiben können, solange sie mit ihrer bestehenden Position und Vergütung zufrieden sind. Wer sich spürbar weiterentwickeln möchte, muss dagegen eher über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken.
Das Gehalt war für den Standort noch akzeptabel, im Branchenvergleich aus meiner Sicht jedoch nicht konkurrenzfähig. Die Darstellung, man vergüte mindestens auf durchschnittlichem Marktniveau, deckte sich nicht mit meiner Wahrnehmung. Es wurden zwar zahlreiche Benefits aufgeführt, der tatsächliche finanzielle Mehrwert war für viele Beschäftigte jedoch überschaubar. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gab es nicht.
Gehalt und Benefits waren auch in internen Mitarbeiterbefragungen wiederkehrende Kritikpunkte. Erkennbare Verbesserungen folgten daraus jedoch nicht. Trotz ausdrücklich positiver Leistungsbeurteilung und zunächst in Aussicht gestellter Gehaltsentwicklung verlief auch mein eigener Versuch einer Anpassung letztlich im Sande. Aus dem Führungskreis wurde zudem sinngemäß vermittelt, dass man für eine deutlich bessere Vergütung das Unternehmen wechseln müsse.
Die starke Ausrichtung auf die Rekrutierung von Berufseinsteigern vermittelte mir insgesamt den Eindruck, dass niedrige Personalkosten einen höheren Stellenwert besitzen als die langfristige Bindung und angemessene Weiterentwicklung erfahrener Beschäftigter. Wer sich gehaltlich entwickeln möchte, muss
Positiv waren verschiedene Teamveranstaltungen, die den Austausch unter den Beschäftigten fördern sollten. Die soziale Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden habe ich in einer schwierigen beruflichen Situation jedoch nicht als ernsthaft wahrgenommen. Aus meiner Sicht wurde viel Wert auf eine positive Außendarstellung gegenüber Kunden und Öffentlichkeit gelegt. Diese stand teilweise in deutlichem Gegensatz zur intern wahrnehmbaren Unzufriedenheit und zum tatsächlichen Umgang mit Beschäftigten. Hier hätte ich von der Geschäftsleitung mehr Selbstkritik, Fürsorge und verantwortungsbewusstes Handeln erwartet.
Innerhalb meines Projektteams bestand eine hohe Vertrauensbasis. Die Teammitglieder unterstützten sich gegenseitig und konnten sich auch in stressigen Situationen aufeinander verlassen. Konkurrenzdenken, Grüppchenbildung oder gegenseitige Schuldzuweisungen habe ich nicht erlebt. Diese Erfahrung war allerdings stark vom jeweiligen Projektteam abhängig. Enttäuschend war, dass der wahrgenommene Rückhalt durch die Projektleitung in einer schwierigen Situation letztlich nicht Bestand hatte.
Eine Benachteiligung älterer Beschäftigter habe ich nicht wahrgenommen. Berufserfahrung schien im Unternehmen grundsätzlich anerkannt und bei der Einordnung von Positionen entsprechend berücksichtigt zu werden. Da ich hierzu außerhalb meines direkten Arbeitsumfelds nur begrenzte Einblicke hatte, kann ich den Punkt nicht umfassend beurteilen. Insgesamt wirkte der Umgang jedoch respektvoll und angemessen.
Meine Leistungen waren zuvor ausdrücklich positiv beurteilt worden. Sowohl der Kunde als auch das Unternehmen seien mit meiner Arbeit zufrieden, meine Leistungen wurden sogar als überdurchschnittlich bezeichnet. Umso irritierender war die spätere Kehrtwende: Ohne vorherige Warnung oder konkretes Feedback wurde mir kurzfristig mitgeteilt, der Kunde sei unzufrieden und die Führung teile diese Einschätzung. Nachvollziehbare Beispiele wurden nicht genannt und eine Gelegenheit zur Verbesserung erhielt ich ebenfalls nicht. Stattdessen wurde ich sofort aus dem Projekt genommen und war bereits ersetzt worden.
Besonders enttäuschend war, dass die Projektleitung, mit der zuvor ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis bestanden hatte, mich weder vorab informierte noch in dieser Situation unterstützte. Der vermittelte Rückhalt hatte offenbar keinen Bestand, als es darauf ankam.
Anschließend wurde mir zeitnah eine neue Tätigkeit zugesagt. Tatsächlich erhielt ich jedoch über mehrere Monate überhaupt keine Aufgaben – abgesehen von der kurzen Einarbeitung meiner Nachfolge. Trotz mehrfach mitgeteilter Verfügbarkeit kümmerte sich niemand um eine konkrete Perspektive. Spätere Aussagen, man hätte
Die technische Ausstattung war aus meiner Sicht für ein IT-Unternehmen nicht angemessen. Mein Laptop arbeitete sehr langsam. Nach mehreren Support-Tickets verbesserte sich die Situation zwar etwas, insgesamt blieb die Leistung jedoch unbefriedigend. Mobiles Arbeiten funktionierte grundsätzlich gut, wurde aber durch eine sehr langsame VPN-Verbindung deutlich erschwert.
Die Büroräume empfand ich als eng und laut, die eigentlichen Arbeitsplätze waren dagegen in Ordnung. Auch beim Einsatz moderner KI-Werkzeuge wirkte das Unternehmen zum damaligen Zeitpunkt wenig fortschrittlich. Die intern bereitgestellte Lösung basierte auf einer bereits älteren Technologie und bot im Arbeitsalltag kaum einen erkennbaren Mehrwert. Gerade bei einem IT-Unternehmen hätte ich eine deutlich zeitgemäßere Ausstattung und Umsetzung erwartet.
Problematisch war außerdem die fehlende Einsatzplanung nach meinem Projekteinsatz: Trotz meiner täglichen Verfügbarkeit erhielt ich über mehrere Monate keine Aufgaben. Insgesamt waren die technischen und organisatorischen Arbeitsbedingungen daher enttäuschend.
Relevante Informationen wurden im Arbeitsalltag überwiegend rechtzeitig und vollständig weitergegeben. Auch die direkte Kommunikation zwischen Team, Führungskräften und Kunden war grundsätzlich offen und verbindlich. Weniger transparent waren dagegen viele Entscheidungen auf übergeordneter Führungsebene. Insbesondere häufige organisatorische Veränderungen und wechselnde Strukturen wurden aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbar begründet oder konsequent umgesetzt.
In meinem Arbeitsumfeld wurden die Beschäftigten unabhängig vom Geschlecht gleich behandelt. Diskriminierende oder abwertende Äußerungen habe ich nicht wahrgenommen. Bei der Verteilung von Aufgaben und Verantwortung stand nach meiner Erfahrung die fachliche Kompetenz im Vordergrund.
Die Aufgaben entsprachen grundsätzlich meiner Qualifikation und waren fachlich angemessen. Da das Unternehmen als Dienstleister tätig ist, wurden die konkreten Tätigkeiten jedoch fast vollständig durch die Anforderungen und Prioritäten des jeweiligen Kundenprojekts bestimmt. Eigene Ideen und Verantwortung konnten hauptsächlich innerhalb des Teams eingebracht werden, beispielsweise bei der Optimierung interner Abläufe im Rahmen der Scrum-Termine. Auf die inhaltliche Ausrichtung der eigentlichen Arbeit bestand dagegen nur begrenzter Einfluss. Das spezielle fachliche Themengebiet hat mich persönlich nicht besonders angesprochen. Insgesamt waren die Aufgaben in Ordnung, aber weder außergewöhnlich spannend noch besonders abwechslungsreich.
- Sehr guter Zusammenhalt im Team
- Engagierte und unterstützende Ausbilder*innen
- Möglichkeit, in der Lernphase mit verschiedenen Technologien und eigenen Projekten zu arbeiten
- Flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitmodell
- Uneinheitliche und teilweise willkürlich wirkende Entscheidungen auf höheren Ebenen
- Fehlende Gleichbehandlung, insbesondere bei Arbeitsbedingungen und Homeoffice
- Umgang mit persönlichen Situationen teilweise von Druck statt Unterstützung geprägt
- Fokus auf veraltete Technologien ohne klare Perspektive für moderne Entwicklung
- Eingeschränkte Karrierechancen trotz guter fachlicher Leistungen
- Einheitliche und transparente Entscheidungen, insbesondere im Umgang mit Auszubildenden
- Fairer und nachvollziehbarer Umgang mit persönlichen Situationen und krankheitsbedingten Fehlzeiten
- Rotation durch verschiedene Abteilungen
- Stärkere Orientierung an modernen Technologien und aktuellen Standards in der Softwareentwicklung
- Förderung einer offenen und vertrauensvollen Kommunikationskultur ohne ngative Konsequenzen für Mitarbeitende
- Attraktivere Ausbildungsvergütung und zusätzliche Leistungen
Ich kann nur für meinen direkten Bereich sprechen. Dort war die Arbeitsatmosphäre sehr angespannt und negativ geprägt. Es wurde regelmäßig offen über Kündigungsabsichten gesprochen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Führungswechsel. Mehrere Mitarbeitende haben das Unternehmen in dieser Zeit tatsächlich verlassen. In einem solchen Umfeld fällt es schwer, sich zu entwickeln oder langfristige Perspektiven im Unternehmen zu sehen.
Die Perspektiven nach der Ausbildung waren aus meiner Sicht sehr begrenzt. Trotz positiv bewerteter fachlicher Leistung und guter Rückmeldungen aus dem Team war für mich keine Übernahme vorgesehen.
Als Begründung wurde mir im Gespräch insbesondere meine krankheitsbedingte Fehlzeit genannt. Fachliche Aspekte spielten dabei offensichtlich keine entscheidende Rolle.
Die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen erscheinen unter diesen Bedingungen entsprechend gering.
Arbeitszeiten:
40 Stunden pro Woche im üblichen Rahmen. Überstunden waren selten und konnten durch Gleitzeit ausgeglichen werden. Insgesamt gut planbar.
Die Ausbildungsvergütung habe ich als eher unterdurchschnittlich empfunden. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld wurden nicht angeboten.
Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen wirkte die Vergütung insgesamt wenig attraktiv, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen im IT-Bereich.
Die Ausbilder*innen waren das absolute Highlight meiner Ausbildung. Ich habe mich jederzeit unterstützt und ernst genommen gefühlt. Fragen wurden nie abgewiesen, sondern immer ausführlich beantwortet, und auch bei Problemen wurde aktiv geholfen. Ihr Engagement hat einen entscheidenden Unterschied gemacht und war der wichtigste positive Faktor in meiner gesamten Ausbildungszeit.
Die Tätigkeit ist grundsätzlich interessant, und die wenigen positiven Erfahrungen waren vor allem den Ausbilder*innen zu verdanken, die es ermöglicht haben, sich mit moderneren Technologien zu beschäftigen. Die im Unternehmen genutzten Technologien sind jedoch überwiegend veraltet und wenig motivierend.
Insbesondere in den letzten Monaten wurde die Arbeit durch den Umgang auf höheren Ebenen stark belastet. Unterstützung bei Problemen war nicht selbstverständlich und konnte sogar zusätzlichen Druck nach sich ziehen. Dadurch ist der Spaßfaktor nahezu vollständig verloren gegangen.
Die Ausbildung habe ich in dieser Phase eher als belastend als bereichernd erlebt.
Die Lernphase der Ausbildung war interessant und bot die Möglichkeit, moderne Technologien kennenzulernen sowie eigene Projekte umzusetzen. Dieser Teil war fachlich sinnvoll und motivierend.
Mit dem Wechsel in Kundenprojekte änderte sich das Bild deutlich. Ein Großteil der Aufgaben basierte auf Technologien, die aus meiner Sicht veraltet sind und kaum Perspektive außerhalb des Unternehmens bieten. Der Lernfaktor war zwar vorhanden, jedoch häufig nicht in Bereichen, die für eine moderne berufliche Entwicklung relevant sind.
Dies wirkte sich langfristig negativ auf Motivation und Zufriedenheit aus.
Während der Ausbildungsphase war die Vielfalt an Themen und Technologien sehr positiv. Es gab die Möglichkeit, unterschiedliche Stacks sowie auch hardwarebezogene Inhalte kennenzulernen.
In der späteren Projektphase reduzierte sich diese Vielfalt jedoch deutlich. Entgegen der ursprünglichen Planung, verschiedene Abteilungen zu durchlaufen, erfolgte der Einsatz ausschließlich in einem Bereich. Nach einem Führungswechsel wurde diese Rotation offenbar nicht weiter umgesetzt.
Dadurch ging ein wesentlicher Teil der ursprünglich angekündigten Ausbildungsqualität verloren.
Ein respektvoller und fairer Umgang war aus meiner Sicht nicht gegeben. Entscheidungen wurden nicht einheitlich getroffen und wirkten teilweise willkürlich.
So wurden grundlegende Arbeitsbedingungen unterschiedlich gehandhabt. Während entsprechende Ausstattung vorhanden war und von anderen genutzt wurde, wurde sie mir mit der Begründung verweigert, dass sie für Auszubildende nicht vorgesehen sei. Erst nachdem gesundheitliche Aspekte angesprochen wurden, erfolgte eine Änderung.
Ähnlich widersprüchlich war der Umgang mit Homeoffice: Während andere Auszubildende – auch in vergleichbaren Situationen – diese Möglichkeit hatten, wurde sie mir untersagt. Eine Klärung über interne Ansprechpartner führte nicht zu Unterstützung, sondern im Ergebnis zu weiteren Einschränkungen.
In einer persönlichen Belastungssituation habe ich statt Verständnis zusätzlichen Druck erlebt, insbesondere im Zusammenhang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten. In diesem Kontext wurde mir auch mitgeteilt, dass eine Übernahme nicht erfolgen wird.
Insgesamt habe ich den Umgang daher nicht als respektvoll empfunden.
Flexible Arbeitszeiten, Menschlichkeit der Geschäftsführerin
Gehalt, komplizierte interne Sicherheitsauflagen und Freigabeprozesse, schwierige Kommunikation mit der IT, insgesamt schwacher und viel zu behäbiger Umgang mit dem Thema AI, keine glaubwürdige Umweltorientierung, ständige Selbstlobhudelei, fehlendes Eingehen auf Feedback, man schleppt fachlich schwache Mitarbeitende mit, nur weil sie schon lange im Unternehmen sind.
Eigenwahrnehmung passt nicht zur Realität. Mitarbeitern wird auch nach aktivem Feedback nicht zugehört. Das Vertrauensverhältnis zu Human Resources ist schon seit Jahren in weiten Teilen stark belastet.
Fairness und Vertrauen sind hier aus meiner Sicht zunehmend ein Fremdwort. Ich bin schon seit vielen Jahren in der Firma. Das Vertrauen wird zunehmend belastet von schwachen Führungspersonen in elementaren Positionen.
Die Mitarbeiter wachen langsam auf. Viele merken, dass der obersten Ebene ein wenig der Kontakt zur Basis entgleitet. Demnächst steht eine große interne Veränderung an. Diese wird das Image und das interne Klima meiner Meinung nach auch nicht positiv beeinflussen.
Kann man hier individuell finden (je nach Position)
Wenn man sich aktiv kümmert, kann man sich weiterbilden.
Unterdurchschnittliches Gehalt ist seit jeher ein Thema bei Schumann. Man verdient anderswo einfach mehr. Wahrhaben möchte das niemand. Nicht die Geschäftsführung, nicht die Personalabteilung. Thema in den Mitarbeiterumfragen ist es jedes Jahr auf Neue. Und immer wieder wird das Thema aktiv ausgespart und ignoriert. Seit vielen, vielen Jahren ist das schon so. Frustig!
Wäre an der Zeit für weniger Gerede und glaubwürdigere Aktionen.
Im Team ok, darüber hinaus arbeiten die Abteilungen oft wissentlich gegeneinander. Und die IT-Abteilung bewegt sich leider sowieso in anderen Sphären und muss aus den unterschiedlichsten Gründen an allen möglichen Stellen Prozesse bremsen. Das führt zu viel Unmut in den Abteilungen.
Kommt drauf an. Insgesamt genießen langjährige Mitarbeitende definitiv einen bequemen Sonderstatus. Alter allein schützt aber vor manchmal moralisch fragwürdiger Behandlung nicht.
Es gibt solche und solche...meiner Erfahrung nach sind aber die schwachen Führungspersonen bei Schumann in der Überzahl. Und die sind es dann auch, die das Klima durch ihr emotional aufgeladenes und teilweise unfaires Verhalten am stärksten negativ beeinflussen. Gerade die Leiter der Divisions vergreifen sich leider auch immer wieder im Ton.
Sehr offene und laute Büroräume. Sehr viele restriktive Prozesse und Auflagen, die vermutlich in den diversen ISO-Zertifizierungen begründet liegen. Macht den Arbeitsalltag aber oft umständlich und langsam. Manchmal fühlt man sich in Bezug auf Entscheidungsprozesse wie in einer Behörde.
Man wird zwar monatlich über aktuelle Ereignisse informiert, die bereitgestellten Informationen sind aber in meinen Augen viel zu selektiv und sparen die vielen internen Baustellen oft aus.
Es wird hier einiges versucht. Die Geschäftsführung besteht abseits der Geschäftsführerin aber ausschließlich aus weißen Männern. Und das merkt man leider. Es fehlt mehr Weiblichkeit in den Führungsebenen.
Wenn man sich hier bewirbt, weiß man vermutlich vorher, dass man mit seinen Aufgaben wahrscheinlich keinen Innovationspreis gewinnen wird.
Die Grabenkämpfe und das politische Taktieren wird immer mehr. Man muss alles in Meetingprotokolle schreiben um sich selbst zu schützen.
Planungen werden nicht ordentlich gemacht und ständig muss man von einem Feuer zum anderen hüpfen. Deadline's werden mehr als ambitioniert geplant und dann wird nach alternativen geschriehen die es nicht gibt, wenn der Fall eintritt vor dem man gewarnt hat.
Auf geplante Karrieren kann man nichts geben. Es herrscht die Mentalität des Feuer austretens nicht das von geplantem Wachstum
Die Gehälter liegen eher im unteren Drittel von Umfragen, dabei ist Göttingen als Stadt echt teuer.
Mit der neuen Geschäftsführung ist jegliches Vertrauen verloren gegangen. Es herrscht Chaos und oft bekommt der Recht wer den Mailverteiler am größten macht oder am lautesten schreit.
Das Gebäude ist jetzt voll. Die Arbeitsplätze sind top eingerichtet. Für ein weiteres Wachstum muss ein weiterer Standort her oder ein anderes Gebäude.
Die Kommunikation von der Geschäftsführung über die Bereichsleiter in Teams ist nicht gegeben. Alles geht verloren. Selbst die Teams in den Bereichen scheinen nicht immer miteinander zu sprechen.
Guter Einstieg nach dem Studium oder für die Ausbildung und strukturierte Einarbeitung. Man kann in viele Themen reinblicken und die Rahmenbedingungen sind sehr frei.
Schlechtes Gehalt und wenig Entwicklungsperspektiven. In neue Themen und Projekte wird man teils ohne Einarbeitung oder Übergabe reingeworfen. Sobald man die Einarbeitung abgeschlossen hat, wird nicht viel an Weiterentwicklung in Richtung Senior oder Führungskraft geboten.
Klare Bedingungen für die Arbeitnehmer schaffen und auf Führungsebene sein gegebenes Wort einhalten.
Sehr gute Büro-Kultur
offene Räume
Begegnungsorte auf jeder Etage
Positiv, sowohl in der Stadt als auch in der Branche. Negative Töne eher von den ganz jungen Kollegen, wo SCHUMANN erster Arbeitgeber ist, wo die Kollegen noch nicht wissen, dass das Gras auf der anderen Seite eben auch nicht grüner ist...
Wechselnd - aber das ist überall so.
Weiterbildung nur, wenn die Firma vordergründig etwas davon hat. Privat gewünschte Weiterbildung wird eher nicht ermöglicht.
Nahezu alle Kollegen helfen wo sie können. Die große emotionale Nähe hilft dabei, auch mal Unzulänglichkeiten zu verzeihen.
Führungskräfte kennen sich mit der operative gut aus, entweder in Produkten oder Prozessen. Man merkt, dass Ahnung da ist. Da wo Lücken sind, wird weitergebildet oder durch offenes Feedback nachgesteuert.
Weitestgehend wird Transparenz gelebt. Nur manchmal werden Entscheidungen Stück für Stück rausgegeben, was für Gerüchte sorgt.
Dass das Unternehmen seine aktuelle erfolgreiche Stellung am Markt unabhängig und aus eigener Finanzierung erreicht hat. Und dass es sich mit fast 200 Mitarbeitern immer noch wie ein mittelständisches Familienunternehmen mit guter kollegialer Atmosphäre anfühlt. Ich komme gerne ins Büro.
Guter Zusammenhalt im Team, nette Kollegen, gute Ausstattung
Die Firma hat vor allem im deutschen Markt ein gutes Ansehen als Softwarehaus, das nicht nur das technische sondern auch das fachliche Know-How zu den Prozessen seiner Kunden hat. In den letzten Jahren hat man auch versucht, international bekannter zu werden. Ich identifiziere mich gerne mit der Firma.
Flexible Arbeitszeiten und mehrere Tage Homeoffice pro Woche möglich. Urlaub sollte mit eigenen Team abgestimmt werden. Workation im EU-Ausland problemlos möglich und außerhalb von EU nach Absprache. 40-Stunden-Woche ist Regelarbeitszeit, kann aber auch basierend auf individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
Es gibt klar dokumentierte Anforderungprofile, welche Kenntnisse und Fähigkeiten in welchem Ausmaße gefordert sind, um die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Die direkten Vorgesetzten unterstützen dabei auch in regelmäßigen persönlichen Gesprächen.
Im Branchenvergleich könnte es zwar noch besser sein, aber man nagt auch nicht gerade am Hungertuch. Zudem gibt es diverse Benefits und regelmäßig Events und Verpflegung vor Ort.
Für die eigenen, nicht-vermeidbaren Emissionen werden zum Ausgleich freiwillig CO2-Zertifikate gekauft. Obst wird von lokalen Betrieben gekauft. Getränke werden in Glasflaschen statt Plastikflaschen geholt oder kommen via Wasserspender aus der Leitung. Jährlich wird unter den Mitarbeitern abgestimmt, an welche gemeinnützigen Organisationen Spenden zur Weihnachtszeit gehen.
Alle in meinem Team und im Bereich verstehen sich gut.
Zu bestimmten Firmenjubilaren gibt es von der Geschäftsleitung individuelle auf die Person zugeschnittene Prämien. Einige Kollegen sind bereits seit Jahrzehnten in der Firma.
Direkte Vorgesetzte unterstützen bei der persönlichen Weiterentwicklung und sind sehr nahbar. Hierarchien sind relativ flach. Geschäftsführung ist sehr sympathisch. Mit der sonstigen Geschäftsleitung hatte ich noch nicht viele Berührungspunkte.
Leistungsstarke Entwickler-Notebooks mit Dockingstation und zwei Monitoren. Moderne klimatisierte Büros mit verglasten Schallschluckwänden. Elektrisch oder hydraulisch höhenverstellbare Schreibtische. Bei der Bestellung von Peripheriegeräten haben Entwickler (bis zu einem gewissen Rahmen) freie Auswahl.
Regelmäßige Termine mit Neuigkeiten von der Geschäftsleitung, dazu umfangreiche Jahresrückblicke. Agile Teams tauschen sich regelmäßig aus.
Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen und kann auch Gebrauch von neuen Technologien machen. Man stellt sich immer neue Aufgaben und es wird nie eintönig.
Familien Unternehmen nicht nur die Rendite von Investoren zählen alleine.
Neue Organisationsstrukturen funktionieren noch nicht. Man ist sehr schnell Gewächsen und jetzt muss man das verdauen.
Das Haus ist voll.
Für den Kunden rechtfertigt jede Planung über den Haufen zu schmeißen
Guter Durchschnitt
Nettes modernes Gebäude. Leider sehr voll.
Das Image ist angeschlagen, ich vermute auch aufgrund der (hier geteilten) Erfahrung einzelner. Diese möchte ich nicht entwerten oder in Frage stellen, sie deckt sich aber absolut nicht mit meinen Erfahrungen im Unternehmen oder mit der Einschätzung der Kolleg*innen, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe.
Es gibt Kolleg*innen, die hierbei kein gesundes Verhältnis einhalten oder eingehalten haben - die Geschäftsführung hat hier zu spät reagiert, gelobte aber Besserung. Persönlich wurde ich noch nie unter Druck gesetzt, meine Work-Life-Balance der Arbeit unterzuordnen.
Es gibt viele Weiterbildungangebote, wir können jederzeit Vorschläge einbringen, wenn wir Potenzial sehen, uns zu verbessern (und werden auch aktiv dazu aufgefordert).
Für Göttingen absolut in Ordnung, dafür bezahlt man hier auch keine Mietpreise wie in München.
Es gibt regelmäßige Aufklärung über die Benefits, die das Unternehmen bietet.
Das Unternehmen könnte hier sicherlich mehr tun, ein verbesserungsprozess ist aber angestoßen.
Großes Gebäude, offene Büros ohne Türen (dadurch viel Kommunikation miteinander, auch zwischen den Bereichen), bei Bedarf ruhige Einzelbüros oder die Möglichkeit jederzeit ins Homeoffice zu gehen - dies auch permanent, falls gewünscht.
Es gibt manchmal Probleme, wenn Informationen nicht korrekt oder nicht vollständig weitergeleitet werden, aber man setzt sich damit auseinander und ist kritikfähig
So verdient kununu Geld.