Grundsätzlich ein sehr guter Arbeitgeber, aber…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsbedingungen, Tarif, Sozialleistungen und den nahenden Vorstandswechsel. .
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Permanente Umstrukturierungen, künstliches Aufblähen von Abteilungen, das „Hypen“ von angeblichen High-Performern. Gendern. LinkedIn-Hype. Fokus-Verlust Kerngeschäft einer Krankenkasse.
Verbesserungsvorschläge
Jede nicht kundennahe Stelle im Unternehmen mal konsequent beleuchten. Welchen Mehrwert hat diese Stelle tatsächlich im Hinblick auf die vielzitierte Kundenzentrierung und im gesamtunternehmerischen Kontext, verbunden mit der Frage: Was würde passieren, wenn sie einfach weg wäre?
Konsequente Digitalisierung. Konkret: die vielen vorhandenen Programme/Systeme sinnstiftend kombinieren. Die Schnittstellen sind leider oft manuell zu bewältigen.
Arbeitsatmosphäre
Kommt vermutlich auch immer auf das jeweilige Umfeld an. Es gibt Führungskräfte, die sich - völlig zu Recht - an den Unternehmensvorgaben orientieren, und dann gibt es Führungskräfte, die sehr locker mit den ohnehin schon lockeren Vorgaben umgehen. Für manche eben Hollywood. Und wie immer: jemand, der es macht, und jemand, der es zulässt.
Image
Leider nicht so bekannt. Man arbeitet dran.
Work-Life-Balance
80% Remote möglich (je nach Abteilung). Flexible Arbeitszeiten (je nach Aufgabengebiet) und -modelle.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich möglich. Wer engagiert und talentiert ist, kann durchaus voran kommen. Manchmal reicht auch engagiert ohne Talent. Wie in vielen Unternehmen, hilft es in diesem Fall, wenn man mit den „richtigen“ Menschen bekannt ist, und sehr nett zu denen ist. Und wer sich dann noch richtig gut verkaufen kann, hat ganz gute Chancen. Nachteil: die Qualität leidet.
Gehalt/Benefits
Tarifgebunden. Guter Tarif. Auch, wenn die Arbeitgeberin erst einmal mit Hinweis auf die Finanzlage gegen jeden Tarifabschluss Widerspruch einlegt, um dann nach etlichen Verhandlungsrunden zu kapitulieren. Überflüssig und nicht wertschätzend. Gleichzeitig wird allerdings auch viel Geld investiert, was nicht so wirklich gebraucht wird. Aber der Ruf nach Einsparungen bei Verwaltungskosten ist ja immer schnell getan.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ja. Vorhanden. Ganz schön viel sogar. Das Thema wird für eine Krankenkasse schon hoch aufgehangen… . Kosten-Nutzen?!
Kollegenzusammenhalt
Auch das kommt wohl auf das jeweilige Umfeld und manchmal auch auf die Tagesform der Beteiligten an.
Umgang mit älteren Kollegen
Gut und fair.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier natürlich individuell.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen gestalte ich zu Hause selbst, und in den Unternehmensräumen sind sie zumeist sehr gut.
Kommunikation
Ja. Es wird viel kommuniziert. Natürlich wertschätzend. Manchmal auch zu viel auf zu vielen Wegen.
Gleichberechtigung
Ja und nein. Auf die offizielle Fahne geschrieben schon, aber die Vetternwirtschaft ist auch hier aktiv, und da steht gern die Sympathie zum meist männlichen „Freund“ der weiblichen Qualifikation im Wege.
Interessante Aufgaben
Mal so, mal so. Wer sich in den „Sprint-Dschungel“ wagt, kann tatsächlich mit interessanten Aufgaben beglückt werden. Inwieweit dieses mit-sich-selbst-beschäftigen das Unternehmen allerdings tatsächlich voran bringt, mag so manches Mal zu Recht angezweifelt werden.


