War mal deutlich besser...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nur 1 Präsenztag pro Woche, grds. gutes Tarifmodell, großzügige Menge an Urlaubstagen, keine Kernarbeitszeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass einzelne Abteilungen die Planungsfehler der Obrigkeit ausbaden müssen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der neue Vorstand mal in der Hierarchieebene direkt unter sich aufräumt.
Verbesserungsvorschläge
Zusehen, dass die Mitarbeitenden der Persönlichen Kundenbetreuung endlich wieder ihren Job machen, damit der Bereich Versorgung auch endlich wieder seinen Job machen kann. Eine vernünftige Vertriebsabteilung aufbauen und damit weniger Druck auf Mitarbeitende aufbauen, Kunden werben zu müssen. Eine realistische Einschätzung der Neukundengewinnung entwickeln. Ist ohne besondere Alleinstellungsmerkmale ohnehin schwierig. Bekanntenkreise der Mitarbeitenden sind inzwischen alle abgegrast.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut, aber durch immer zahlreichere Zusatzaufgaben für den Bereich Versorgung durch Fehlplanung der Unternehmensspitze herrscht bei vielen Kolleginnen eine permanente Überforderung.
Image
Leider sehr unbekannt, trotz vieler namhafter Trägerunternehmen.
Work-Life-Balance
Momentan bei einem Präsenztag pro Woche noch sehr gut. Man kann nur hoffen, dass die Präsenzregelung nicht für alle strenger wird, da dies zu sehr viel Unzufriedenheit und Abgänge führen würde.
Karriere/Weiterbildung
Muss man sich selbst drum kümmern. Leider werden hier auch manche gleicher behandelt als andere.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist überdurchschnittlich. Allerdings hat man ab einer gewissen Stufe keine finanzielle Aufstiegschance mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird sehr aufgebauscht.
Kollegenzusammenhalt
Bei mir im Team zum Glück super. Der einzige Grund, warum ich noch da bin.
Umgang mit älteren Kollegen
Einwandfrei, soweit ich es bisher mitbekommen habe.
Vorgesetztenverhalten
Bis Teamleiterebene meistens gut, ab Abteilungsleitung nicht mehr greifbar. Bereichsleiterebene nur auf persönlichen Erfolg wegen erfolgsorientierter Bezahlung bedacht, nimmt in Kauf, dass Mitarbeitende verheizt werden und legt keinen Wert auf qualitativ hochwertige Arbeit. Durch Fehlplanung werden Mitarbeitende aus dem Bereich Versorgung gezwungen, ohne notwendige Kenntnisse im Kundenservice auszuhelfen. Der Beitragsbereich ist aus unerfindlichen Gründen davon nicht betroffen, obwohl auch diese Themen dort stattfinden. Meine Vermutung: Bessere Führungskraft im Beitragsbereich?
Arbeitsbedingungen
Wie schon geschrieben, müssen einzelne Bereiche im Kundenservice aushelfen, weil man den Mitarbeitenden aus der Persönlichen Kundenbetreuung in der Vergangenheit falsche Versprechungen in Bezug auf zu leistende Präsenztage gemacht hat. Die Persönliche Kundenbetreuung muss nur 2 Präsenztage leisten, obwohl ihre Arbeit ja eigentlich in der Jobbeschreibung schon enthalten ist. Der Bereich Versorgung muss diesen Fehler nun ausbaden und unter enormen psychischen Druck mit gefährlichem Halbwissen versuchen, Kunden zu betreuen.
Kommunikation
Bis zur Teamleitung gut, alles darüber hinaus sehr verbesserungswürdig. Kritik der Mitarbeitenden dringt maximal bis Abteilungsleiterebene durch, darüber hinaus wird alles nur schön geredet.
Gleichberechtigung
Alle sind gleich, manche sind gleicher.
Interessante Aufgaben
Ich mag meinen Bereich. Es gibt theoretisch die Möglichkeit an sog. abteilungsübergreifenden Sprints teilzunehmen, wenn man die Zeit dafür hat. In unserem Bereich nicht möglich, da ist man schon froh, wenn man seinen Schalter halbwegs schafft.

