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72 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 54%
Score-Details

72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein gelungener Start bei der proSenio GmbH

4,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei proSenio Gruppe in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mit meinem neuen Job bei der proSenio GmbH bin ich sehr zufrieden. Die Einarbeitung und Aufnahme ins Team waren ausgesprochen freundlich. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen ist angenehm und wertschätzend. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und erfüllen mich. Ich sehe weiteren spannenden Herausforderungen positiv entgegen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Hallo,

vielen Dank für deine positive Bewertung und das Feedback. Wir freuen uns sehr, dass du dir Zeit nimmst, um deine Eindrücke hier auf kununu zu teilen.

Danke, dass du bei uns im Team bist!

Dein Prosenio Team

Freiheit und Abwechslung

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei proSenio Gruppe in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Karenztage, viel Gestaltungsspielraum in der alltäglichen Arbeit und der Arbeitszeit, Freiräume, Vertrauensvolle Zusammenarbeit und planbares Arbeitspensum.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Pflichturlaub heilig Abend & Silvester, fehlende Transparenz & Prozesse rund um HR & C-Level. Spannungen unbekannter Herkunft zwischen den Abteilungen.

Verbesserungsvorschläge

Enablement schaffen für strukturiertes Arbeiten; coole Orte im Büro schaffen - der Berghain Meeting Space ist ein Anfang, aber oft besetzt oder man muss die Leute rausbitten. Dissonanz zwischen den Leitbildern & der Realität abbauen (z.B. wir reisen zu wenig - aber die Reise muss genehmigt werden, Mehrkosten müssen genehmigt werden, die Reisekostenabrechnung muss genehmigt werden; Beschäftigte gehen in Vorkasse für Reisen; die eAU; digitale Entgeltabrechnungen). Wieder Kreditkarten oder andere Zahlungsmittel ausgeben. Die Massenträgheit des Tankers ist in vielen Belangen einfach zu hoch. Zwischen den Abteilungen fehlt es an Kultur, der Tanker fühlt sich kalt und leer an.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten sind frei wähl- und einteilbar. Familiäre und persönliche Einschränkungen werden berücksichtigt. Hier wird ein sehr großer Gestaltungsspielraum geboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nebst, dass die Unternehmensgruppe pflegebedürftige Personen & ihre Angehörigen durch die vielen Angebote entlastet, werden in der Logistik die Kartons der Zulieferer wiederverwendet und Sendungen möglichst gebündelt.

Vorgesetztenverhalten

Die Zusammenarbeit mit den meisten Teamleitern ist vertrauensvoll und konstruktiv.

Arbeitsbedingungen

Die Büros & Büroabläufe sind ein großes Manko. Manchmal zu klein & eng, kaum Lärmschutz und lieblos gestaltet. Orte zur Zusammenarbeit sind rar, weiß und ungemütlich. Berlin ist hell & klimatisiert.

Kommunikation

Die Kommunikation über bspw. Unternehmensziele ist noch ausbaufähig. Wir sollten besser darin werden Erfolge hervorzuheben und nicht 2 Monate später.

Gleichberechtigung

Soweit ich das erkennen kann, haben wir eine hohe Quote an weiblichen Führungskräften mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen.

Interessante Aufgaben

Sehr oft interessant und abwechslungsreich, nur selten gibt es monotone Tätigkeiten. Hier kann ich zwischen verschiedenen Themengebieten wählen, sei es Lagerlogistik, Abrechnung & Buchhaltung, IT / Cloud Architektur und DevOps Themen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für dein Feedback! Es freut uns, dass du so viele positive Aspekte hervorhebst. Gleichzeitig sprichst du Themen an, an denen wir arbeiten. Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen – nicht jeder Prozess ist dabei im gleichen Tempo mitgewachsen. Einige Verbesserungen haben wir bereits umgesetzt, andere nehmen wir gerne mit. Danke für deine Offenheit.

Dein Prosenio Team

Es gibt hier viel zu tun in einer interessanten Branche

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei proSenio Gruppe in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sinnstiftende Tätigkeit was zu bewegen in einer älteren werdenden Gesellschaft

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In vielen Punkten Betriebsblind , eine Unternehmensberater könnte helfen, nicht nur in Bezug auf die Hard Facts sondern gerade in Bezug auf die Softskills einiger Teamleads, Macht und Druck ausüben sind keine Modernen Führungsstile

Verbesserungsvorschläge

Toxisches Verhalten einiger Vorgesetzter nicht einfach abtun oder darüber hinwegsehen, Kosten viel Geld immer wieder neue Kollegen zu rekrutieren, die dann nicht lange bleiben, hier wird Massiv Geld verbrannt und ist schädigend, die Arbeit machen die Teamkollegen und nicht der Teamlead allein, der ja so "unersetzlich " ist. Hier wird Fachkompetenz über Soziale Führungsqualitäten gestellt, der größte Fehler in einer sich ständig änderndenden Arbeitswelt, Führen wie vor 30 Jahren kostet mittlerweile extrem viel Geld, Seminare allein helfen hier nicht , es ist ein individuelles Mindset was nicht funktioniert, weder für Die Firma noch fürs Team

Arbeitsatmosphäre

Anfänglich ganz angenehm, dann begannen unsachliche Diskussionen nicht professionell und auf Augenhöhe, keine Fehlerkultur, es wurde eher nach Fehlern gesucht, anstatt sich verbessern zu können, was zur Verunsicherung führte was richtig und falsch ist, sehr unangenehme Arbeitsbedingungen

Image

Sinnstiftende Tätigkeit

Work-Life-Balance

Normaler 9-5 Job , Überstunden sind von HR nicht gern gesehen, daher wurden diese oft nicht im entsprechenden Tool vermerkt, was dazu führt das am Ende niemand offiziell wusste wieviel Ausgleich gewährt wird, intransparent und nicht rechtens

Karriere/Weiterbildung

Beim falschen Vorgesetzen keine Chance

Gehalt/Benefits

Ganz in Ordnung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Passt

Kollegenzusammenhalt

Das Team war süss, ist aber unter dem Druck des Teamlead zerbröselt

Umgang mit älteren Kollegen

Alles gut durchmischen, keine Auffä

Vorgesetztenverhalten

Keine Fehlerkultur, keine klare Kommunikation, Mikromanagement auf höchstem Niveau, daher keine Entwicklungsmöglichkeit oder konstruktives Feedback zur Verbesserung, es wird nur darauf gewartet dass Fehler passieren, unsachliche Gespräche, hier ging es nur um das eigene Image und Positionskampf

Arbeitsbedingungen

Normaler Büroarbeitsplatz keine besonderen Features

Kommunikation

Schwache Kommunikation seitens Teamlead, es wurden sehr viele Tasks besprochen und auch wieder schnell umgeworfen bzw. Danach nicht gelebt, sehr intransparentes Arbeiten, was nicht Zielführend war und man hat sich mit sich selbst mehr beschäftigt als die eigentliche Arbeit vernünftig machen zu können

Gleichberechtigung

Alles okay

Interessante Aufgaben

Die Idee dahinter ist super, viele Facetten, eine andere Art des Vertriebs, eher in Richtung Accounting und C

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Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

super

4,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei proSenio Gruppe in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

nix, Danke.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Außendarstellung und Realität klaffen weit auseinander

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Sicht klafft eine deutliche Lücke zwischen Außendarstellung und Arbeitsalltag. Kennzahlen und Wachstum stehen stark im Vordergrund, während Kultur und Transparenz aus meiner Erfahrung zu kurz kommen.

Der Umgang mit Mitarbeitenden wirkt teilweise sehr druckorientiert, und häufige Abgänge sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Bewerber sollten im Gespräch genau nach Arbeitskultur, Führungsstil und tatsächlicher Work-Life-Balance fragen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung hängt stark vom jeweiligen Team ab, dort versuchen viele Kollegen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen zusammenzuhalten.

Mein Eindruck ist jedoch, dass Kennzahlen und Umsatz inzwischen klar im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig verlassen immer wieder erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen. In einigen Fällen wirkte es auf mich so, als ob Mitarbeitende stark zu Aufhebungsverträgen gedrängt wurden.

Das sorgt für spürbare Unsicherheit und belastet die Atmosphäre im Alltag. Nach außen wird weiterhin eine sehr positive Kultur dargestellt, meine Erfahrung im Arbeitsalltag war deutlich differenzierter.

Work-Life-Balance

Aus meiner Erfahrung ist eine echte Work-Life-Balance schwer möglich. Die Arbeitsbelastung ist häufig hoch, und es kommt regelmäßig vor, dass auch spät abends oder nachts noch gearbeitet wird.

Späte Nachrichten oder E-Mails außerhalb der üblichen Arbeitszeiten sind keine Seltenheit. Das kann schnell das Gefühl erzeugen, ständig erreichbar sein zu müssen.

Gerade für Mitarbeitende mit Familie wirkt das Umfeld aus meiner Sicht wenig unterstützend, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zusätzlich erschwert.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab. In vielen Teams unterstützen sich Kolleg:innen gegenseitig und versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen zusammenzuhalten.

Gleichzeitig habe ich erlebt, dass manche Themen aus Sorge vor möglichen Konsequenzen eher nicht offen angesprochen werden. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Kritik oder Widerstand unangenehm werden kann, weshalb sich einige Kolleg:innen eher zurückhalten.

Diese Zurückhaltung wirkt sich spürbar auf den offenen Austausch und damit auch auf den Zusammenhalt aus.

Vorgesetztenverhalten

Mein Eindruck war, dass Führung häufig stark über Druck und Zielvorgaben gesteuert wird. Gespräche fanden nicht immer auf Augenhöhe statt, und der Umgangston wirkte teilweise einschüchternd.

In einigen Situationen entstand für mich der Eindruck, dass Trennungen sehr kurzfristig und schwer nachvollziehbar erfolgten. Teilweise geschah das ohne für Mitarbeitende klar erkennbare vorherige Schritte oder Entwicklungsmöglichkeiten.

Das führte spürbar zu Unsicherheit im Team und dazu, dass Kritik oder offene Diskussionen eher vermieden wurden.

Arbeitsbedingungen

Aus meiner Erfahrung sind die Arbeitsbedingungen stark von Kontrolle und engem Micromanagement geprägt. Entscheidungen wirken häufig sehr zentral gesteuert, während gleichzeitig nach außen mit Agilität geworben wird.

Im Arbeitsalltag habe ich diese Agilität jedoch nur begrenzt wahrgenommen. Prozesse wirken teilweise eher schwerfällig und stark auf Kennzahlen und Ticketdurchsatz ausgerichtet.

Hinzu kommt, dass Arbeit außerhalb der üblichen Zeiten nicht ungewöhnlich ist. Späte Aufgaben, Tickets oder Nachrichten können dazu führen, dass sich Arbeit regelmäßig in den Abend oder die Nacht verschiebt.

Kommunikation

Aus meiner Erfahrung ist die Kommunikation häufig intransparent und nicht immer nachvollziehbar. Entscheidungen werden teilweise nur selektiv oder sehr spät geteilt.

Gleichberechtigung in Gesprächen habe ich nicht immer so wahrgenommen. Der Umgangston von Vorgesetzten wirkte auf mich gelegentlich herablassend, und Diskussionen fanden nicht immer auf Augenhöhe statt.

Teilweise hatte ich zudem den Eindruck, dass mit starkem psychologischen Druck gearbeitet wird. Informationen wirkten dabei gelegentlich widersprüchlich oder nachträglich anders dargestellt, was das Vertrauen in die Kommunikation zusätzlich erschwert.

Gleichberechtigung

Aus meiner persönlichen Wahrnehmung war Gleichberechtigung im Unternehmen nicht immer gegeben. Frauen waren in Führungspositionen nur selten vertreten.

Teilweise hatte ich zudem den Eindruck, dass Frauen in einigen Bereichen anders behandelt oder weniger einbezogen wurden. Auffällig war für mich, dass insbesondere in Vertrieb und Marketing mehr (führende) Frauen vertreten waren, während andere Bereiche deutlich männlich geprägt blieben.

Auch beim Thema Gehalt entstand für mich nicht immer der Eindruck, dass Vergütung vollständig transparent oder durchgängig fair gestaltet ist.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben wären grundsätzlich möglich, allerdings hatte ich oft den Eindruck, dass bereits grundlegende Prozesse und Strukturen nicht stabil genug sind. Viel Energie fließt daher in das Lösen von Basisproblemen statt in echte Weiterentwicklung.

Gleichzeitig wird nach außen stark betont, eine Tech-Company zu sein. In meinem Arbeitsalltag habe ich davon jedoch nur begrenzt etwas gespürt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir nehmen alle Bewertungen ernst und möchten auf einige Punkte transparent eingehen.

Kennzahlen und Unternehmensausrichtung
Ja, wir sind ein betriebswirtschaftlich orientiertes Unternehmen – ein gesundes Unternehmen zu sein ist für uns kein Widerspruch zu guter Unternehmenskultur, sondern deren Grundlage. Zahlen und wirtschaftlicher Erfolg sichern Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten.

Unsere strategischen Entscheidungen treffen wir über ein KSI-Framework (Key Strategic Initiatives), das bewusst klare Prioritäten setzt – ähnlich einem OKR-Ansatz. Dass Entscheidungen dabei teils zentral gesteuert werden, ist für uns ein bewusstes Steuerungselement und ein essentieller Teil in einem agilen Umfeld. Wir bedauern, dass du bei uns damit keine für dich zufriedenstellende Erfahrung sammeln konntest.

Fluktuation
Unsere Abgangsquote liegt weder über dem branchenüblichen Durchschnitt noch über unserem eigenen langjährigen Schnitt der letzten 10 Jahre.

Arbeitszeiten und Work-Life-Balance
Wir arbeiten bei prosenio mit einer 40-Stunden-Woche. Überstunden werden automatisch entweder vergütet oder können abgefeiert werden – das ist klar geregelt. Die Beschreibung, dass bei uns Arbeit spät abends oder nachts erwartet wird, entspricht nicht unserem Anspruch. Sollten uns solche Situationen gemeldet werden, gehen wir dem aktiv nach und unterbinden das. Typischerweise arbeiten wir in den meisten Teams mit Kernarbeitszeiten, damit Teams in diesen Stunden konstruktiv zusammenarbeiten können.

Wir bedauern, dass deine persönliche Erfahrung nicht dem entspricht, was wir anstreben. Wenn du konkrete Situationen ansprechen möchten, stehen wir jederzeit für ein offenes Gespräch zur Verfügung.

Dein Prosenio Team

Mehrfachbewertung

Empfehle ich nicht weiter!

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Tauscht alle Vorgesetzten aus.

Vorgesetztenverhalten

Die Firma benötigt nicht neue Mitarbeiter, die Firma benötigt neue Vorgesetzte. Geschäftsführung, HR Führung ... Es ist genug! Bei jeder Bewertung hier, die gleiche Antwort. Es wird sich nur rausgeredet.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist so hässlich.

Gleichberechtigung

Es werden gezielte Mitarbeiter bevorzugt und der Rest wird kleingegalten.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für dein Feedback. Lt. kununu hast du uns hier bereits mehrfach bewertet.

Es ist schade zu lesen, dass du deine Zeit bei uns so negativ wahrgenommen hast. Gleichzeitig respektieren wir selbstverständlich, dass nicht jedes Arbeitsumfeld zu jeder Person passt.

Unsere Führungskräfte, Teams und Strukturen entwickeln sich – wie in jedem wachsenden Unternehmen – kontinuierlich weiter. Kritik nehmen wir ernst und prüfen regelmäßig, wo wir Prozesse, Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern können.

Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass prosenio ein Umfeld für Menschen sein möchte, die aktiv mitgestalten möchten und Freude daran haben, gemeinsam etwas aufzubauen. Niemand wird gezwungen, bei uns zu arbeiten – genauso respektieren wir, wenn Mitarbeitende entscheiden, dass ein anderes Umfeld besser zu ihren Erwartungen passt.

Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Toxisch, dubios und kein sicheres Geschäftsmodell.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparente Kommunikation, schwache Führung und ein Arbeitsumfeld, das stark von Kontrolle, Micromanagement und kurzfristigen Entscheidungen geprägt ist. Probleme werden häufig nicht offen angegangen, stattdessen entstehen Druck, Unsicherheit und wenig Vertrauen. Work-Life-Balance ist kaum vorhanden, während gleichzeitig mit Schlagworten wie „Mindset“, „Psychological Safety“ oder „Tech Company“ geworben wird, die im Alltag jedoch wenig erkennbar sind. Auch Themen wie Gleichbehandlung, klare Verantwortlichkeiten und professionelle Prozesse wirken inkonsequent umgesetzt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Kündigungen oder der Druck zu Aufhebungsverträgen scheinen kein ungewöhnliches Mittel zu sein, wodurch ein Klima entsteht, in dem viele eher vorsichtig als offen agieren. Entscheidungen wirken teilweise willkürlich, was zusätzlich zu einer angespannten und teilweise toxischen Stimmung beiträgt.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Mit viel „positivem Mindset“ werden Erwartungen aufgebaut, während Mitarbeitende am Ende oft nur als austauschbare Ressource behandelt werden. Nachtarbeit kam mehrfach vor und trotz dieses Einsatzes folgten am Ende Kündigungen und teilweise sogar Drohungen.

Für Menschen mit Familie ist dieses Umfeld kaum tragbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab. In manchen Teams funktioniert es gut, in anderen herrscht eher ein Klima aus Gegeneinander, Kaltstellen oder stiller Ausgrenzung. Nicht selten endet die Probezeit dann überraschend, freundlich lächelnd kommuniziert, aber für Betroffene alles andere als fair.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten vieler Vorgesetzter spiegelt die zuvor genannten Punkte wider: intransparent, willkürlich und geprägt von schlechter Kommunikation. Sorgen von Mitarbeitenden werden häufig heruntergespielt oder ignoriert. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass gezielt aussortiert wird, um eigene Positionen zu sichern.

Nach außen wird Menschlichkeit betont, in der Praxis wirkt sie jedoch oft wie Fassade.

Selbst bei offensichtlichen Problemen, etwa bei Datenschutzthemen, werden Missstände eher relativiert, während diejenigen, die sie über Jahre ansprechen, am Ende selbst zum Problem erklärt werden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen wirken stark kontrollierend und von Micromanagement geprägt. Office-Zwang und fehlendes Vertrauen erschweren eigenverantwortliches Arbeiten zusätzlich. Vieles wird zwar mit modernen Begriffen wie „Psychological Safety“ oder „Ego zurückstellen“ beschrieben, im Alltag ist davon jedoch wenig zu spüren.

Statt klarer Verantwortlichkeiten entstehen durch starke Egos und ständiges Eingreifen immer wieder Reibungen, wodurch Aufgabenbereiche schwer sauber abgrenzbar sind.

Kommunikation

Kommunikation wirkt oft intransparent und teilweise unehrlich. Probleme werden nicht offen adressiert, stattdessen scheint man zu glauben, dass sich strukturelle Themen durch Kündigungen lösen lassen, während der tatsächliche Impact einzelner Personen auf Teams und Projekte ignoriert wird.

Auch beim Thema DSGVO wird seit Jahren vieles eher ignoriert als ernsthaft gelebt. Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass sich Kunden zunehmend beschweren.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wirkt hier eher wie ein Schlagwort als gelebte Praxis. Bei Gehaltsverhandlungen entsteht der Eindruck, dass Frauen häufig schlechter gestellt werden als Männer. Auch Minderheiten haben es spürbar schwerer, während andere Personen trotz offensichtlicher Inkompetenz hofiert werden, selbst wenn daraus Risiken für das Unternehmen entstehen

Da beruft man sich dann auf Loyalität

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben? Kaum. In die Sprints wird regelmäßig von oben eingegriffen und Arbeit diktatorisch umpriorisiert oder torpediert. Nachhaltige Produktarbeit bleibt dabei auf der Strecke.

Statt grundlegende Prozesse sauber zu automatisieren, etwa bei Löschungen oder internen Abläufen, wird lieber dem nächsten Trend hinterhergelaufen. Aktuell heißt das: AI-Tools einkaufen und sich anschließend als „Tech Company“ darstellen, während die technischen Grundlagen weiterhin fehlen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, hier ausführlich über deine Erfahrungen bei Prosenio zu berichten. Wir bedauern, dass du die Zeit bei Prosenio so erlebt hast– das ist nicht das Arbeitsumfeld, das wir anstreben.

Gerne nehmen wir hier zu wesentlichen Punkten Stellung:

Geschäftsmodell und Stabilität
Wir verstehen, dass Unsicherheit bzgl der Zukunft eines Unternehmens belastend sein kann. Daher möchten wir klar feststellen: Prosenio ist seit über 15 Jahren ein gesundes Unternehmen in einem sehr stabilen Umfeld (Pflege- und Gesundheitsmarkt) – ein Zeichen dafür, dass unser Fundament trägt und wir langfristig denken.

Arbeitszeiten und Work-Life-Balance
Dass Nachtarbeit vorgekommen sein soll, tut uns leid zu hören – denn das entspricht nicht unserem Anspruch. Wir stehen für eine geregelte 40-Stunden-Woche, und wenn Situationen entstehen, die darüber hinausgehen, möchten wir das wissen, um aktiv gegensteuern zu können.

Datenschutz
Den Vorwurf, DSGVO-Themen zu ignorieren, können wir so nicht stehenlassen. Gerade als Unternehmen im Gesundheitsbereich ist Datenschutz für uns keine Formalität, sondern eine echte Verantwortung. Daher werden wir auch regelmäßig durch externe Behörden auditiert.

Arbeitsweise
Wir sind ein stark wachsendes Unternehmen, dabei harmonisieren wir Prozesse und arbeiten an klaren Prioritäten. Dass dabei Entscheidungen auch mal top-down getroffen werden, ist in einem wachsenden Unternehmen nicht ungewöhnlich – wir sind aber stets offen für Feedback dazu. Manche Dinge lassen sich im direkten Austausch besser klären als in einem öffentlichen Forum.

Wir bedanken uns für dein ausführliches Feedback. Gleichzeitig bedauern wir, dass deine Erfahrung bei Prosenio nicht deinen Wünschen entsprochen hat.

Dein Prosenio Team

Von einer chaotischen Firma, die Hoffnung gab, aber stark nachlies

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt und die Idee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So, wie es derzeit läuft, wird gerade nur noch erledigt, was erledigt werden muss. Ihr habt es geschafft, hochmotivierte Mitarbeiter zu demotivieren. Wer den Mund aufmacht und engagiert ist, bekommt ohne Vorwarnung einen Aufhebungsvertrag "Angeboten" Das erfolgt dan im 6-Augen Gespräch: 2 Manager gegen einen Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Kommt wieder zurück in die Zukunft: Im Management wieder mehr Vertrauen in die Arbeit, mehr Fokus auf Ergebnisse, statt auf Präsenzpflicht. Mehr Achtung von individuellen Situationen (Hunde/Kinder/Krankheiten), dann arbeiten die Leute auch wieder produktiver.

Arbeitsatmosphäre

Im Team gute Atmosphäre, allerdings Druck aus dem Management

Image

Schwarze Schafe unter den Konkurrenten ziehen das Image der eigenen Firma runter

Work-Life-Balance

Offiziell soll man keine Überstunden machen, aber wenn das Pensum, welches zu viel für die angesetzte Zeit ist, dann nicht erreicht wird oder wenn man abends oder ganz früh morgens nicht erreichbar ist, ist auch nicht recht.

Karriere/Weiterbildung

Es wird viel geredet, aber auf Nachfrage werden keine Angebote unterstützt

Kollegenzusammenhalt

Gut

Umgang mit älteren Kollegen

Man muss aufpassen, nicht aufs Abstellgleis geschoben zu werden.

Vorgesetztenverhalten

Manche so - manche so - die meisten beschäftigen sich eher mit dem eigenen Machterhalt

Arbeitsbedingungen

Laptops werden spät ausgeliefert, Büroausstattung lässt auf sich warten

Kommunikation

Gerade im Top- und mittleren Management fehlt es an kommunikativen Fähigkeiten

Gleichberechtigung

In der Führungsebene ist der Anteil der Frauen geringer als in der Gesamtbeschäftigtengruppe


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für deine Bewertung und das Teilen deiner Eindrücke.

Wir freuen uns, dass du positive Entwicklungen im Unternehmen wahrnimmst und uns grundsätzlich als empfehlenswert einstufst. Besonders danken wir dir, dass du deine Aufgaben bei Prosenio interessant findest.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritikpunkte ernst und möchten dazu Stellung beziehen:

Kommunikation im Management: Wir erkennen an, dass gute Kommunikation auf allen Ebenen entscheidend für eine gesunde Unternehmenskultur ist. Wir werden intern besprechen, wie wir die Kommunikation im Bereich IT noch verbessern können.

Führungskultur: Dass du das Verhalten der Führungskräfte als uneinheitlich erlebt hast („manche so – manche so“), nehmen wir als klares Signal. Unser Ziel ist ein konsistentes Führungsverständnis, das auf Respekt, Klarheit und Feedback basiert – und zwar bereichsübergreifend.

Wertschätzung erfahrener Mitarbeitender: Uns ist es wichtig, dass alle – unabhängig vom Alter – ihre Kompetenzen einbringen und sich langfristig wertgeschätzt fühlen. So sind wir besonders stolz darauf, dass wir Mitarbeiter/innen haben, die seit Tag 1 der Firmengründung vor über 10 Jahren bei Prosenio sind. Sollte es hier im IT-Bereich zu anderen Erfahrungen kommen, möchten wir dem gerne gezielt nachgehen.

Image und Außenwirkung: Wir verstehen deine Anmerkung so, dass negative Entwicklungen im Marktumfeld manchmal auf die eigene Wahrnehmung zurückwirken. Auch wenn wir darauf nicht immer direkten Einfluss haben, arbeiten wir bewusst daran, mit einer klaren Positionierung, Transparenz und Qualität als Unternehmen sichtbar zu bleiben. So werden wir regelmäßig vom TÜV Saarland mit "Sehr Gut" bewertet, was uns klar von schwarzen Schafen abgrenzt.

Wir danken dir für dein ehrliches Feedback – denn nur durch offene Rückmeldungen können wir uns weiterentwickeln. Wir würden uns freuen, wenn du den Weg mit uns weitergehst.

Viele Grüße

Dein Prosenio Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Schlecht mit Tendenz nach unten.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv zu erwähnen sind die zuverlässige und pünktliche Gehaltszahlung sowie einzelne Zusatzleistungen wie die SpenditCard.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Führungsstil ist stark von Kontrolle und Misstrauen geprägt. Eigenverantwortliches Arbeiten wird durch Micromanagement systematisch eingeschränkt. Gleichzeitig wird Präsenz im Büro eingefordert, auch dort, wo es fachlich nicht erforderlich erscheint.

Die interne Kommunikation ist intransparent und zunehmend problematisch. Entscheidungen werden getroffen, ohne sie nachvollziehbar zu begründen. Diskussionen wirken häufig wie Formalitäten, da Richtungsentscheidungen faktisch bereits feststehen. Kritische Stimmen stoßen eher auf Abwehr als auf ernsthafte Auseinandersetzung.

Es herrscht ein spürbarer Leistungs- und Loyalitätsdruck. Wer Belastungsgrenzen anspricht oder Prioritäten hinterfragt, sieht sich subtiler Schuldzuweisung ausgesetzt – etwa durch Aussagen, man würde „das Team im Stich lassen“. Dieses moralische Framing erzeugt sozialen Druck und verhindert eine offene, gesunde Arbeitskultur.

Die Work-Life-Balance hat sich insbesondere 2025 deutlich verschlechtert. Nachtarbeit, dauerhafte Überlastung und fehlende Priorisierung sind keine Ausnahme mehr. Gleichzeitig fehlt eine tragfähige Fehlerkultur: Unter hoher Belastung entstehende Probleme führen eher zu persönlicher Verantwortungszuweisung als zu struktureller Reflexion. Das fördert eine ausgeprägte Finger-Pointing-Kultur.

Im Bereich Gleichberechtigung und Diversität bestehen erhebliche Defizite. Unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe werden nicht durchgängig respektvoll behandelt. Anpassung scheint karrierefördernder zu sein als Haltung oder fachlich fundierte Kritik. Transparente, leistungsbasierte Kriterien bei Gehalts- und Entwicklungsentscheidungen sind nicht erkennbar.

Strukturell mangelt es an klaren Prozessen und verlässlicher Organisation. Versuche, Struktur und Professionalität zu etablieren, verlaufen häufig im Sande. Gleichzeitig bestehen aus meiner Sicht weiterhin offene Fragen zur IT-Professionalität und zur konsequenten Umsetzung von Datenschutzanforderungen.

In Konfliktsituationen entsteht der Eindruck, dass Loyalität gegenüber Einzelpersonen stärker gewichtet wird als Fairness oder Teamwirkung. Das schwächt Vertrauen und untergräbt nachhaltig den Kollegenzusammenhalt.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist stark vom jeweiligen Team abhängig. Im Homeoffice funktioniert die Zusammenarbeit meist gut, da direkte Konflikte und Spannungen weniger spürbar sind.

Vor Ort und teilweise auch in Remote-Meetings empfinde ich den Umgangston jedoch zunehmend als schwierig. Kritik wird nicht immer konstruktiv aufgenommen, was offene Diskussionen erschwert.

Zudem entsteht der Eindruck, dass eine hohe Erwartung an „Extra-Einsatz“ besteht. Wer nicht dauerhaft über das normale Maß hinausgeht, wird schnell als weniger leistungsbereit wahrgenommen.

Für Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen kann diese Erwartungshaltung herausfordernd sein, insbesondere aufgrund fehlender Struktur und klarer Priorisierung.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich insbesondere im Jahr 2025 spürbar verschlechtert. Nachtarbeit und hohe Arbeitsbelastung sind deutlich häufiger geworden. Der Leistungsdruck ist gestiegen, ohne dass Prioritäten oder Ressourcen entsprechend angepasst wurden.

Gleichzeitig fehlt aus meiner Sicht eine konstruktive Fehlerkultur. Wenn unter hoher Belastung Entscheidungen getroffen werden, die sich im Nachhinein als problematisch herausstellen, kommt es eher zu Schuldzuweisungen als zu gemeinsamer Analyse.

Dieses Klima verstärkt den Druck zusätzlich und erschwert nachhaltiges Arbeiten. Langfristige Gesundheit und Stabilität treten dabei zunehmend in den Hintergrund.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark abhängig von der jeweiligen Führungskraft. Es gibt Vorgesetzte, die ihr Team aktiv schützen und unterstützen. Andere vermitteln eher den Eindruck, dass Mitarbeitende primär als Ressourcen betrachtet werden.

In den letzten Jahren hat sich das Sicherheitsgefühl im Unternehmen spürbar verändert. Auch langjährige und engagierte Mitarbeitende haben das Unternehmen verlassen oder wurden gekündigt. Das führt zu Verunsicherung und belastet den Zusammenhalt.

Teilweise entsteht der Eindruck, dass erfahrene, meinungsstarke Personen weniger erwünscht sind als konfliktärmere Profile. Dadurch geht Know-how verloren und die Bereitschaft, offen Kritik zu äußern, sinkt.

Insgesamt wirkt die Kultur weniger stabil und vertrauensvoll als noch vor einigen Jahren.

Vorgesetztenverhalten

Der Führungsstil ist stark kontrollierend und von Misstrauen geprägt. Micromanagement statt echter Verantwortung ist spürbar. Nach außen wird häufig ein positives Gesamtbild vermittelt, während interne Probleme relativiert oder kleingeredet werden.

Belastung und Leistungsdruck werden nach unten weitergegeben, ohne dass strukturelle Ursachen ausreichend adressiert werden. Gleichzeitig entsteht bei personellen Veränderungen der Eindruck, dass erfahrene, kritischere Mitarbeitende weniger erwünscht sind als jüngere, konfliktärmere Profile.

In einzelnen Situationen wirkt es zudem so, als würde indirekter Druck aufgebaut, das Unternehmen zu verlassen, anstatt Konflikte offen und fair zu klären.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind stark von hoher Belastung und fehlender organisatorischer Klarheit geprägt. Aufgaben und Prioritäten ändern sich häufig, ohne dass ausreichend Struktur geschaffen wird.

Initiativen zur Verbesserung von Prozessen und zur Einführung klarer Strukturen werden aus meiner Erfahrung nicht konsequent aufgegriffen oder nachhaltig umgesetzt.

Dadurch entsteht ein dauerhaftes Spannungsfeld zwischen hohen Erwartungen und unklaren Rahmenbedingungen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation hat sich in den letzten Jahren spürbar verschlechtert, 2025 stellt aus meiner Sicht einen negativen Höhepunkt dar.

Entscheidungen werden häufig ohne transparente Begründung getroffen. Eine klar erkennbare, langfristige Strategie ist für viele Mitarbeitende nicht nachvollziehbar.

Datenschutz-Bedenken und kritische Rückfragen werden aus meiner Erfahrung nicht ausreichend berücksichtigt. Diskussionen wirken oft ergebnisoffen angekündigt, sind jedoch faktisch bereits entschieden.

Der Führungsstil wird von vielen als stark hierarchisch und wenig dialogorientiert wahrgenommen. Kritische Stimmen verlieren zunehmend Gehör.

Besonders irritierend ist ein teilweise respektloser Umgangston, der in einzelnen Situationen persönliche oder unsensible Kommentare beinhaltete. Das beeinträchtigt das Vertrauen nachhaltig.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Es entsteht der Eindruck, dass Frauen nicht in allen Situationen die gleichen Entwicklungschancen und den gleichen Respekt erfahren.

Auch im Umgang mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und sexuellen Orientierungen fehlt es teilweise an Sensibilität. Einzelne Aussagen und Kommentare wirkten herabwürdigend oder einschüchternd.

Insgesamt entsteht eine Kultur, in der es einfacher ist, sich anzupassen und Kritik zu vermeiden, als offen unterschiedliche Perspektiven einzubringen.

Zudem fehlt bei Gehalts- und Entwicklungsentscheidungen aus meiner Wahrnehmung Transparenz hinsichtlich klarer, leistungsbezogener Kriterien.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für das ausführliche Feedback und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu schildern. Auch wenn deine Bewertung insgesamt sehr kritisch ausfällt, nehmen wir Rückmeldungen ehemaliger Mitarbeitender ernst.

Wir werden die von dir angeführten Themen Punkt für Punkt im Austausch zwischen HR und fachlicher Leitung besprechen und weiteres Feedback aus dem Team dazu einholen.

Einige Punkte möchten wir jedoch gerne einordnen.

Prosenio und die zugehörigen Unternehmen befinden sich seit einigen Jahren in einer Phase starken Wachstums. Durch mehrere M&A-Prozesse wurden neue Firmen integriert oder werden gerade integriert. In solchen Wachstumsphasen entstehen zwangsläufig Veränderungen in Strukturen, Prozessen und Teams. Diese bringen aus unserer Sicht nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich – nämlich Organisation, Technologie und Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und gemeinsam etwas Neues aufzubauen.

Gerade im Tech-Bereich hat sich im vergangenen Jahr sehr viel bewegt. Unser IT-Team hat sich durch zahlreiche Neueinstellungen etwa verdoppelt, und wir entwickeln uns zunehmend zu einer technologiegetriebenen Organisation. Viele der Veränderungen, die du ansprichst, stehen im Zusammenhang mit diesem Aufbau und der Integration neuer Teams und Systeme.

Auch das Thema Büropräsenz möchten wir kurz einordnen. Wir sind überzeugt, dass persönliche Zusammenarbeit in bestimmten Kontexten einen echten Mehrwert bietet – insbesondere bei haptischem Brainstorming, beschleunigtem Pair-Programming, informellem Wissenstransfer oder spontanen Ideen, die häufig durch persönliche Begegnungen entstehen (oft als „Serendipity-Effekt“ beschrieben). Deshalb sehen wir regelmäßige Präsenz bewusst als Teil unserer Arbeitsweise, gerade in produkt- und technologieorientierten Teams. Home-Office Möglichkeiten sind für uns aber dennoch auch eine Selbstverständlichkeit.

Den angesprochenen Punkt zum Datenschutz weisen wir allerdings klar zurück. Datenschutz und Informationssicherheit haben bei uns hohe Priorität und werden regelmäßig durch externe Business- und Cyber-Security-Audits überprüft und bestätigt. Entsprechende Aussagen, die hier Zweifel an unserem professionellen Anspruch nahelegen, entsprechen nicht den Tatsachen.

Was die generelle Arbeitsweise betrifft: Wir befinden uns als wachsendes Unternehmen weiterhin im Aufbau und suchen gezielt Menschen, die Freude daran haben, in einem dynamischen Umfeld mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Produkte und Lösungen zu entwickeln. Unser Anspruch ist es, prosenio als starke Tech-Company weiterzuentwickeln – und dafür braucht es Teams, die Lust haben, Dinge zu bauen und weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass eine respektvolle Zusammenarbeit, gegenseitiger Austausch und konstruktives Feedback für uns zentrale Werte sind. Wir nehmen deine Kritik ernst und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Strukturen, Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

Ist okay

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CommitMed GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Pünktliches Gehalt
- Sicherer Arbeitgeber
- Obst und Getränkeflat
- Spenditcard

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsbelastung ist zwischen den einzelnen Teams nicht ausgewogen verteilt. Während einige Bereiche dauerhaft sehr hohe Anforderungen erfüllen müssen, wirkt die Auslastung in anderen Teams deutlich geringer.

Die Bürogestaltung ist eher langweilig gehalten, Großraumbüro eben. Zudem entsteht der Eindruck, dass dauerhaft ein sehr hohes Engagement erwartet wird, während Anerkennung und Wertschätzung über ein verbales Dankeschön hinaus nur begrenzt stattfinden.

Vorgesetztenverhalten

Teils sehr willkürlich

Interessante Aufgaben

Seit mehreren Jahren, merke ich wie die Prozesse sich im Kreis drehen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

proSenio HR

Vielen Dank für deine Bewertung und dass du dir die Zeit genommen hast, sowohl positive als auch kritische Punkte zu teilen. Es freut uns, dass du Prosenio als sicheren Arbeitgeber mit pünktlichem Gehalt wahrnimmst – das ist uns wichtig und kein Selbstverständnis.

Die Rückmeldung zur ungleichen Arbeitsverteilung nehmen wir ernst. Unterschiedliche Auslastung zwischen Teams kann entstehen – wir arbeiten kontinuierlich daran, das transparenter zu gestalten und besser auszubalancieren. Wenn du konkrete Eindrücke teilen möchtest, sind wir dankbar für den direkten Austausch.

Wir investieren bewusst in ein Umfeld, das über ein verbales Dankeschön hinausgeht: regelmäßige Gehaltsrunden, ein Weiterbildungsbudget, Spenditcard, Obstkorb, Getränke nach Wahl, höhenverstellbare Tische, Teambuilding-Budget und Firmenfeiern gehören dazu. Wir hören aber, dass strukturelle Anerkennung noch stärker spürbar sein könnte – daran werden wir arbeiten.

Den Eindruck von Willkürlichkeit nehmen wir nicht auf die leichte Schulter. Gute Führung ist kein Zufallsprodukt, sondern etwas, das wir aktiv fördern und einfordern. So haben wir zum Beispiel seit letztem Jahr ein Führungskräfteentwicklungsprogramm firmenweit eingeführt. Wir laden dich auch ein, konkrete Situationen im direkten Gespräch anzusprechen.

Dass Prozesse sich im Kreis drehen können, ist eine Wahrnehmung, die wir verstehen – und die uns antreibt, besser zu werden. Wir arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und freuen uns über jeden, der dabei aktiv mitgestalten möchte.

Grundsätzlich schätzen wir es sehr, dass du trotz Kritik weiterhin Teil des Teams bist. Die Möglichkeit, in unterschiedliche Teams und Bereiche zu wechseln, besteht bei uns bewusst – sprich uns gerne an.

Dein Prosenio Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 114 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird proSenio Gruppe durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 59% der Bewertenden würden proSenio Gruppe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 114 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 114 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich proSenio Gruppe als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.