Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 16.9.2026
ProSiebenSat.1 Media SE erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Besonders positiv heben Mitarbeiter:innen den Kollegenzusammenhalt hervor: Das Team gilt als hilfsbereit, kompetent und vertrauensvoll. Auch die Work-Life-Balance schneidet gut ab – flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und die Möglichkeit, aus anderen EU-Ländern zu arbeiten, werden gelobt. Die Aufgaben gelten vor allem für Medienprofis als abwechslungsreich und spannend.
Kritischer fällt das Bild bei Gehalt und Karriere aus. Viele Bewertungen berichten von jahrelang ausgebliebenen Gehaltserhöhungen, sinkender Kaufkraft durch Inflation und eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten. Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein gespaltenes Bild: Einige Führungskräfte gelten als unterstützend und wertschätzend, andere werden als wenig empowernd und stark hi...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ProSiebenSat.1 Media SE wird von Nutzer:innen gespalten bewertet. Besonders positiv heben viele die kollegialen Beziehungen untereinander hervor: Die Zusammenarbeit gilt als entspannt, freundlich und angenehm, wobei nette Kolleg:innen häufig als entscheidender Faktor genannt werden.
Dem gegenüber stehen kritische Stimmen, die auf strukturelle Belastungen hinweisen. Häufige Umstrukturierungen, unklare Entscheidungen und Jobunsicherheit belasten die Stimmung spürbar. Einige Bewertungen beschreiben ein Klima, das von internen Spannungen, fehlendem Vertrauen und wachsenden Hierarchien geprägt ist, während Druck von oben sowie ein als zunehmend kompetitiv wahrgenommenes Miteinander die Atmosphäre zusätzlich belasten. Das direkte Arbeitsumfeld mit Kolleg:innen und unmittelbaren Vorgesetzten wird dabei oft positiver eingeschätzt als das übergeordnete Unternehmensklima.
Das Vorgesetztenverhalten bei ProSiebenSat.1 Media SE wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Während einige Vorgesetzte als wertschätzend, fair und empathisch beschrieben werden, kritisieren andere eine zunehmend hierarchische Führungskultur, in der Entscheidungen ohne Einbeziehung von Fachexpert:innen getroffen werden. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen, dass Führungskräfte durch den ständigen Wandel im Unternehmen belastet sind und manchmal persönliche Interessen über die Bedürfnisse des Teams stellen.
Positiver äußern sich die Bewertungen hingegen zur persönlichen Förderung: Einige Vorgesetzte unterstützen die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter:innen aktiv und werden dafür gelobt. Die Qualität der Führung scheint jedoch stark abteilungsabhängig zu sein – einige Führungskräfte schirmen ihre Teams von internen politischen Themen ab, was zwar ruhiges Arbeiten ermöglicht, aber gleichzeitig Wachstumschancen einschränken kann.
Das Gehalt bei ProSiebenSat.1 Media SE wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Thema ist das Ausbleiben von Gehaltserhöhungen über mehrere Jahre hinweg, wodurch die reale Kaufkraft durch die Inflation spürbar gesunken ist. Sparmaßnahmen und die wirtschaftliche Lage der Medienbranche schränken laut den Bewertungen die Möglichkeiten für Lohnsteigerungen weiter ein. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass Gehaltsanpassungen nur unter Druck erfolgen und nicht proaktiv angeboten werden. Kritisiert wird auch, dass das Einstiegsgehalt, besonders für Juniorkräfte und Trainees, als unzureichend gilt. Wenige Bewertungen beschreiben das Gehalt als akzeptabel oder ordentlich, stehen damit jedoch klar in der Minderheit. Darüber hinaus äußern einige Nutzer:innen den Eindruck, dass die Vergütung von Faktoren wie Geschlecht und Betriebszugehörigkeit abhängt – ein Aspekt, den andere Bewertungen nicht erwähnen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei ProSiebenSat.1 Media SE werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Zwar erkennen einige an, dass das Unternehmen Karrierepfade entwickelt und ein internes Weiterbildungsportal anbietet, doch überwiegen die negativen Eindrücke deutlich. Externe Trainingsbudgets und Konferenzfinanzierungen gelten als begrenzt, und die interne Academy ersetzt etablierte Plattformen wie LinkedIn Learning nur unzureichend. Die Förderung durch Vorgesetzte wird als mangelhaft beschrieben.
Besonders kritisch äußern sich Bewertungen zu den tatsächlichen Aufstiegschancen: Beförderungen sollen seit Jahren eingefroren sein, und Karriereentwicklung wird von einigen als für die Mehrheit der Mitarbeiter:innen kaum existent beschrieben. Kostendruck und Stellenabbau haben die Situation zusätzlich verschlechtert. Hinzu kommt, dass Entwicklungsmöglichkeiten stark von Abteilung, Führungskraft und internen Strukturen abhängen, was Karrierewege wenig transparent macht.
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