Sehr guter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Prosoz macht unheimlich viel für die Mitarbeiter*innen (was leider viele nicht zu schätzen wissen). Um nur ein paar Beispiele aufzuführen: Gute IT-Ausstattung, Verpflegung bei internen Schulungen, Sommerfest, Weihnachtsfeier (teilweise mit Special Guests), ImProve, Kaffee, Wasser, Softgetränke. Das ist alles keine Selbstverständlichkeit und findet man nicht überall. Ich würde den Mitarbeiter*innen gerne mal auf den Weg geben sich nicht immer zu fragen was der Arbeitgeber für einen tun kann, sondern auch welchen Beitrag man selbst für das Unternehmen leisten kann.
Verbesserungsvorschläge
Der Social-Media-Bereich kann viel stärker und vor allem interessanter bespielt werden. Schwierig finde ich die Besetzung des Betriebsrates. Ich hatte permanent das Gefühl, dass der BR lediglich seine eigenen Interessen vertritt. Außerdem habe ich mitbekommen, dass in Bewerbungsverfahren eher externe Kandidat*innen unterstützt wurden, anstelle von sehr gut geeigneten internen Kandidat*innen. Das finde ich ein Ding der Unmöglichkeit und hat mich wirklich an der Kompetenz des Betriebsrates zweifeln lassen. Es sind aktuell 2 BR-Mitglieder freigestellt (2 Männer). Ich hätte es begrüßt, wenn eine ausgewogene Vertretung verschiedener Geschlechtsidentitäten bei den Freistellungen für den Betriebsrat berücksichtigt worden wäre. Auch werden Low-Performer generell zu viel "unterstützt" (andere müssen die Aufgaben auffangen und es wird akzeptiert). Es wird ungerne ein "Machtwort" gesprochen (so mein Gefühl). Auch nicht gegenüber den Mitarbeiter*innen, die nicht in der Lage sind sich selbst zu hinterfragen und die Schuld immer bei anderen suchen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Was leider stört sind Mitarbeiter*innen, die ständig alles schlecht reden und den Hals nicht voll bekommen. Da kann aber das Unternehmen nichts für.
Image
Prosoz ist eins der führenden Softwareunternehmen. Über Social Media könnte meiner Meinung nach mehr für das Image und die generelle Bekanntheit des Unternehmens getan werden. Sowas wie "Tag des Lachens", "Tag des XX" hat nichts mit dem Unternehmen zu tun. Da fehlt mir generell ein roter Faden. Von den letzten Feiern (z. B. Weihnachtsfeier), die gefeiert wurden, habe ich nicht wirklich was auf Social Media gesehen. Das wäre zumindest interessant gewesen.
Work-Life-Balance
Je nach Arbeitsaufwand hat man mal mehr, mal weniger Work-Life-Balance. Jedoch sind die Gegebenheiten seitens Prosoz da: Homeoffice, teilweise 36 Stunden Woche, 35 Tage Urlaub (je nach Wahl bei der Gehaltsrunde), Workation, Möglichkeit eines Sabbaticals, Zeiterfassung.
Karriere/Weiterbildung
Die Personalentwicklung macht einen sehr guten Job. Wer eine Weiterbildung haben möchte, stößt grundsätzlich auf offene Ohren. Alle 2 Jahre gibt es ImProve, eine Weiterbildungsveranstaltung, die 3 Tage andauert. Das Konzept ist super und fördert auch den Kollegenzusammenhalt.
Gehalt/Benefits
Gehalt kann natürlich immer mehr sein. Es gibt jedoch immer Gehaltsrunden mit verschiedenen Wahlmöglichkeiten. Generell könnte bei der Gehaltsstruktur mehr darauf geachtet werden, dass Männer und Frauen mit der gleichen Rolle vielleicht nicht ganz so auseinander liegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Mitarbeiter*innen haben z. B. Flaschen bekommen und können diese überall auffüllen.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung unterschiedlich. Es gibt Kolleg*innen mit viel Lebenserfahrung (sollte man aufgrund des Alters meinen), von denen man eigentlich eine gewisse Reife und Selbstreflexion erwarten würde. Leider zeigt sich in der Praxis, dass genau diese häufig fehlt. Stattdessen wird Verantwortung oft von sich gewiesen und anderen die Schuld zugewiesen, anstatt eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Spoiler: es sind nicht immer die anderen Schuld, vielleicht mal an die eigene Nase packen ;)
Vorgesetztenverhalten
Sicherlich auch je nach Abteilung verschieden. In letzter Zeit haben aus meiner Perspektive genau die richtigen aus der Führungsebene das Unternehmen verlassen.
Arbeitsbedingungen
Prosoz tut unheimlich viel für die Arbeitsbedingungen, was nicht selbstverständlich ist (und das ist vielen leider nicht bewusst). Um hier nur ein paar Beispiele zu nennen: Smartphone, Laptop, Bildschirme für HO, Kaffeevollautomat, Wasser, Cola, Obst/Gemüse und es gibt ständig Pizza im Casino.
Kommunikation
Generell könnte die Kommunikation im Unternehmen etwas besser sein. Nicht immer landen die benötigten Informationen auch an den richtigen Stellen. Aber ich denke das "Problem" hat auch jedes andere Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Auch je nach Bereich unterschiedlich. Grundsätzlich bekommt man aber auch die Möglichkeit sich in Projekte einzubringen und auch eigene Ideen umzusetzen.

