Vor einigen Jahren noch ein sehr guter Arbeitgeber. Inzwischen sehr stark abgebaut. Nicht mehr empfehlenswert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da gibt es außer die Tätigkeit an sich nicht mehr viel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben genannte Punkte..
Verbesserungsvorschläge
Zurück zu den alten Standards von prosoz. Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden. Mehr zuhören und mal gemeinsam diskutieren. Sich an Absprachen halten.
Arbeitsatmosphäre
Wo früher Kollegialität und ein starkes „Wir“-Gefühl herrschten, dominieren heute Konkurrenzdenken und ein aktives Gegeneinander. Dieses Verhalten wird von den Führungskräften nicht nur geduldet, sondern gezielt gefördert – etwa durch individuelle, erfolgsabhängige Prämien und Zielvereinbarungen, die zwangsläufig zu Konflikten zwischen Mitarbeitenden führen.
Image
Das Image war Mal besser und lässt deutlich nach.
Work-Life-Balance
Überwiegend noch ausgeglichen. Jedoch mit einer klaren Tendenz zu Verschlechterung.
Karriere/Weiterbildung
Eine Fortbildung auf eigenen Wunsch zu bekommen ist nahezu unmöglich. Es müssen viele verschiedene Ebenen zustimmen. Irgendwer in der Kette findet immer einen Grund dagegen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt, wenn man später kommt, deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Ein Vorankommen auf den definierten Gehaltsbändern ist absolut unmöglich.
Kollegenzusammenhalt
In manchen Teams teilweise noch vorhanden. Das ist jedoch eine Leistung der einzelnen Personen und Teams und nicht der Management/Fuhrungsebene.
Vorgesetztenverhalten
Nach einem Wechsel in der Führungsebene werden bestehende, schriftlich festgehaltene Absprachen – auch solche, die in der Personalakte dokumentiert sind – nicht mehr eingehalten. Erreichte Ziele werden nicht anerkannt oder honoriert; stattdessen werden fortlaufend neue Zielvorgaben definiert, wodurch vereinbarte Leistungsentlohnungen faktisch ausbleiben werden.
Kommunikation
Relevante Entscheidungen werden ausschließlich ohne vorherige Einbindung der Mitarbeitenden getroffen. Teilweise werden selbst Dokumente mit hoher persönlicher Relevanz – etwa Hinweise zu Veränderungen des Gehalts – kommentarlos in die Personalakte hochgeladen. Kritische Rückmeldungen zum bestehenden System sind unerwünscht; Mitarbeitende werden aktiv gebeten, diese künftig zu unterlassen, oder es wird darauf verwiesen, dass auf entsprechenden Veranstaltungen keine Zeit für solche Themen bestehe..
Gleichberechtigung
Es gibt nahezu keine Frauen in Führungspositionen mehr. Alle vorhandenen weiblichen Führungskräfte haben das Unternehmen (aus guten Gründen) verlassen.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet ist unverändert und sinnstiftend. Nur die neuen Rahmenbedingungen hierfür sind einfach schlecht.

