Nach außen glänzend, nach innen brüchig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Obstkorb 1x die Woche, kostenloses Wasser/Kaffee und Parkplätze. Sowie Pünktliche Bezahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach außen wirkt das Unternehmen gut aufgestellt, dieses Bild bröckelt aus meiner Sicht jedoch zunehmend.
Den Zusammenhalt im Team und unter Kolleg:innen empfinde ich als stark ausbaufähig. Ich erlebe wiederholt, dass übereinander gesprochen wird, einzelne sich ausgegrenzt fühlen und es neuen oder anderen Kolleg:innen nicht leicht gemacht wird, dazuzugehören. Auch bei Entwicklungsmöglichkeiten habe ich den Eindruck ungleicher Chancen. Für mich fühlt sich der Umgang oft ungleich an, statt eines Miteinanders nehme ich eher eine Aufteilung in Gruppen wahr, mit einem Team, das sichtbar mehr Anerkennung erhält.
Aus meiner Erfahrung ist die interne Kommunikation nicht immer transparent, wichtige Informationen erfahre ich eher über informelle Gespräche als über eine klare Kommunikation der Vorgesetzten.
Work-Life-Balance wird nach außen groß kommuniziert, in der Praxis habe ich jedoch den Eindruck, dass es nicht gerne gesehen wird, die offizielle Kernarbeitszeit tatsächlich auszuschöpfen. Für mich fühlt es sich eher so an, als sei eine Orientierung an den Arbeitszeiten der Vorgesetzten erwartet.
Das Verhalten der Vorgesetzten erlebe ich als kritikwürdig. Ein als kurzer Austausch angekündigtes Gespräch führte für mich überraschend zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses, ohne aus meiner Sicht einen würdigenden Abschluss. Ich habe den Eindruck, dass mehr über mich als mit mir gesprochen wurde und Persönliches weitergetragen wurde. Ein aus meiner Sicht einziger, unabsichtlicher Fehler führte direkt zur Kündigung, ohne vorherige Ermahnung oder Abmahnung, erst im Nachhinein war gegenüber anderen von „mehreren Vergehen" die Rede, die mir zuvor nie mitgeteilt wurden.
Den Umgang mit älteren bzw. langjährigen Kolleg:innen, die nicht mehr ins Konzept zu passen scheinen, empfinde ich als bedenklich, aus meiner Beobachtung werden Betroffene eher subtil zum Gehen bewegt.
Die Gehaltsstruktur empfinde ich als unfair und wenig transparent, mit deutlichen Unterschieden zwischen Mitarbeitenden und dem Eindruck, dass einzelne, der Führung nahestehende Personen bevorzugt werden.
Verbesserungsvorschläge
Ich empfehle, genau zu überlegen, wem man vertraut, nicht jede nach außen gezeigte Fürsorge hält aus meiner Erfahrung auch intern stand. Ich rate dazu, Aussagen und „Geschichten" kritisch zu hinterfragen, denn jede Geschichte hat bekanntlich zwei Seiten.
Arbeitsatmosphäre
Aus meiner Sicht ist der Zusammenhalt im Team stark ausbaufähig. Ich erlebe wiederholt, dass übereinander gesprochen wird und einzelne Kolleg:innen sich ausgegrenzt fühlen. Auch beim Thema Entwicklungsmöglichkeiten habe ich den Eindruck, dass diese nicht allen gleichermaßen zugänglich gemacht werden. Für mich fühlt sich der Umgang miteinander oft ungleich an, je nach Person scheinen unterschiedliche Maßstäbe zu gelten. Statt eines gemeinsamen Miteinanders empfinde ich eher eine Aufteilung in kleinere Gruppen. Meiner Wahrnehmung nach fehlt es Vorgesetzten teilweise an der Bereitschaft, unangenehme Themen selbst direkt anzusprechen.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen eigentlich sehr gut aufgestellt, dieses Bild bröckelt aus meiner Sicht jedoch zunehmend. Wie der Volksmund sagt: Der Fisch stinkt meist vom Kopf, aus meiner Erfahrung spiegelt sich das auch hier in vielen der zuvor beschriebenen Punkte wider.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance wird nach außen groß kommuniziert, meiner Erfahrung nach sieht die Realität im Arbeitsalltag jedoch anders aus. Es gibt offiziell eine Kernarbeitszeit von 5 bis 21 Uhr, die eigentlich Flexibilität ermöglichen soll. In der Praxis habe ich jedoch den Eindruck, dass es nicht gerne gesehen wird, wenn man diesen Rahmen tatsächlich ausschöpft. Für mich fühlt es sich eher so an, als sei es erwartet, sich zeitlich an den Vorgesetzten zu orientieren, sowohl im Büro als auch online. Wer früher als der Vorgesetzte zu arbeiten beginnt, wird meiner Beobachtung nach eher kritisch beäugt. Wenn ich das Büro nach einer vollständigen 8-Stunden-Arbeitszeit verlasse, habe ich das Gefühl, dafür schräg angesehen zu werden, und mir wird vermittelt, dass sich Kolleg:innen angeblich über die „frühe" Uhrzeit beschweren.
Karriere/Weiterbildung
kein Kommentar, hängt vom Team Zusammenhalt ab.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstruktur empfinde ich als unfair und wenig transparent. Aus meiner Sicht gibt es deutliche Unterschiede zwischen Mitarbeitenden, während manche verhältnismäßig gut verdienen, wirken andere Gehälter im Vergleich eher niedrig. Mein Eindruck ist zudem, dass einzelne, der Führungsebene besonders nahestehende Personen finanziell bevorzugt werden.
Positiv hervorheben möchte ich allerdings die zahlreichen Zusatzleistungen des Unternehmens, die ich als echten Mehrwert empfinde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
kein Kommentar
Kollegenzusammenhalt
Den Zusammenhalt unter Kolleg:innen erlebe ich als ausbaufähig. Mir fällt auf, dass teilweise abfällig übereinander gesprochen wird und es neuen oder anderen Kolleg:innen nicht immer leicht gemacht wird, sich zugehörig zu fühlen. Auch kleine Unterschiede, etwa im Kleidungsstil oder Verhalten, werden meiner Wahrnehmung nach schnell kommentiert. Zudem habe ich den Eindruck einer gewissen Aufteilung zwischen Teams, wobei ein Team aus meiner Sicht sichtbar mehr Anerkennung erhält als andere.
Umgang mit älteren Kollegen
Den Umgang mit älteren bzw. langjährigen Kolleg:innen, die nicht mehr ins aktuelle Konzept zu passen scheinen, empfinde ich als bedenklich. Aus meiner Beobachtung werden Betroffene eher subtil zum Gehen bewegt oder es wird auf einen Aufhebungsvertrag hingewirkt. Meinem Eindruck nach fühlt sich echte „Sicherheit" im Job eher wie etwas an, das man hat, wenn man sich nicht kritisch äußert und sich weitgehend anpasst.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten erlebe ich als stark kritikwürdig. Ein Gespräch, das mir gegenüber als kurzer, informeller Austausch angekündigt wird, führt für mich letztlich überraschend zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses, ohne aus meiner Sicht einen würdigenden Abschluss oder klare, offene Worte.
Ich habe das Gefühl, systematisch aus dem Unternehmen gedrängt zu werden: Es fallen aus meiner Wahrnehmung negative Kommentare, und sehr persönliche, sensible Angelegenheiten von mir werden offenbar weitererzählt. Als ich das anspreche, wird mir lediglich gesagt, man habe sich doch entschuldigt. Ich habe zudem den Eindruck, dass mehr über mich als mit mir gesprochen wird.
Ein aus meiner Sicht einziger, unabsichtlicher Fehler führt direkt zur Beendigung meines Arbeitsverhältnisses, ohne dass mir vorher eine Ermahnung oder Abmahnung ausgesprochen wird. Erst im Nachhinein wird mir berichtet, dass gegenüber anderen Mitarbeitenden von „mehreren Vergehen" gesprochen worden sei, die mir persönlich zuvor jedoch nie mitgeteilt oder mit mir besprochen wurden.
Arbeitsbedingungen
Großer Dank geht raus an die IT.
Kommunikation
Aus meiner Erfahrung ist die interne Kommunikation nicht immer transparent. Wichtige Informationen erfahre ich häufiger über informelle Gespräche unter Kolleg:innen als über eine offizielle, klare Kommunikation durch die Vorgesetzten.
Gleichberechtigung
Frauen gegen Frauen.
Meiner Meinung nach sagt die Folgebewertung meiner Kollegin bereits alles aus. Sie spiegelt genau das wider, was ich beschrieben habe.
Interessante Aufgaben
kein Kommentar