Scheinwelten und Gewitterwolken – Jahre in der Warteschleife
Gut am Arbeitgeber finde ich
100% Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht empfehlenswert, außer man liebt Unsicherheit und Oberflächlichkeit.
Trotz super Team und Homeoffice: Besser woanders anheuern, wo Stabilität und Fairness kein Witz sind.
Verbesserungsvorschläge
HR und wer damit zusammenhängt austauschen, das kann ein sehr guter erster Schritt sein.
Arbeitsatmosphäre
Meine Erfahrung: Ein Cocktail aus Langeweile und permanenter Unsicherheit, serviert mit gebrochenen Versprechen und unbegründeten Kündigungswellen, die wie spontane Gewitter hereinbrachen. Das Management murmelte jedes Mal “Keine Panik, bald geht’s bergauf , und wir kündigen niemanden mehr” – nur um die nächste Welle zu starten.
Das schürte Paranoia und senkte die Stimmung ins Untergeschoss.
Außen hui mit Bienenpatenschaften und Regenbogenflaggen für ein progressives Image, innen pfui, wo Politik hin und wieder den Alltag infiltrierte und für zusätzliche Reibereien sorgte.
Positiv: Das Team war ein echter Rettungsanker – freundlich, zuverlässig und ein Highlight, dafür auch den einsamen Stern
Externe Kontakte? Oft so einladend wie ein Stacheldrahtzaun.
Kommunikation
Transparenz? Ein Witz.
Vorgesetzte warfen mit Zusagen um sich, die sie nie einhielten.
Missorganisation intern, Unprofessionalität extern – eine tägliche Lotterie.
Kollegenzusammenhalt
Direkte Kollegen: Absolut spitze – hilfsbereit, verlässlich und der Kleber , der alles zusammenhielt.
Firmaweit? Vetternwirtschaft im Rampenlicht: Schleimen zahlt sich aus, harte Arbeit weniger.
Work-Life-Balance
100% Homeoffice war der Star – flexibel und entspannend.
In Leerlauf-Phasen kam HR mit “Nimm doch Urlaub”-Tipps.
So nützlich wie Schnee im Sommer.
Die Unsicherheit durch Kündigungen sorgte trotzdem für Kopfschmerzen.
Vorgesetztenverhalten
Führung: Mehr Fassade als Fundament. Unehrlichkeit Standard, HR unhöflich und schnell persönlich.
Vetternwirtschaft pur – ohne Schmeichelei fliegt man raus (freiwillig oder unfreiwillig), Favoriten blühen.
Interessante Aufgaben
Kreativität? Ein Mythos.
Projekte stockten durch abrupte Stops oder Budgetlöcher , was zu endlosen Notlösungen führte, statt zu echter Qualität.
Kundenversprechen: Oft pure Fantasie, Verzögerungen durch organisatorisches Durcheinander inklusive.
Gleichberechtigung
Hier muss ich ausnahmsweise zugeben, das machen sie gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt so wenig davon, und das sagt einiges.
Arbeitsbedingungen
Ein Stern fürs Homeoffice
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr schein als sein.
Gehalt/Sozialleistungen
Deutlich unter Branchendurchschnitt – reicht für Basics, aber nicht für Extras. Soziales? Nichts, was jubeln lässt, sogar an manchen Stellen unter dem Standard.
Image
meh
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen nur firmenzentriert, keine echte persönliche Förderung. Politische Zwistigkeiten machten sie gelegentlich zur Komödie, z. B. bei Boykotten von Trainern.
Karriere? Mehr Netzwerk als Leistung.