Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 8.7.2026
Die publicplan GmbH erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamturteil. Besonders kritisch fallen die Bewertungen zur Führungskultur aus: Vorgesetzte werden als wenig kompetent, kaum erreichbar und unehrlich beschrieben, wobei Beförderungen nach Meinung der Rezensent:innen eher auf persönlichen Netzwerken als auf Leistung basieren. Hinzu kommt eine als sehr schlecht bewertete interne Kommunikation – Transparenz fehlt, Versprechen bleiben unerfüllt, und wichtige Informationen gelangen oft nur über inoffizielle Kanäle zu den Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut Bewertungen stark unter wiederholten, intransparenten Entlassungswellen, die ein dauerhaftes Klima der Unsicherheit erzeugen.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls negativ eingestuft: Weiterbildungen orientieren ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei publicplan GmbH wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Ein zentrales Thema sind wiederkehrende Entlassungen, die nach Ansicht vieler Bewertenden ein Klima der Unsicherheit und Angst erzeugen. Einige beschreiben die Unternehmenskultur als stark hierarchisch und intransparent, wobei kurzfristige Kündigungen ohne nachvollziehbare Begründung das Vertrauen belasten. Hinzu kommen gebrochene Versprechen seitens des Managements sowie eine als gering empfundene Vertrauenskultur. Wenig Raum für eigenverantwortliches Arbeiten und das Zurückhalten relevanter Informationen verstärken diesen Eindruck. Positive Stimmen sind in der Minderheit: Wenige Bewertende heben den kollegialen Zusammenhalt als Lichtblick hervor, und im Berliner Büro soll eine konstruktive und wertschätzende Stimmung herrschen. Auch Phasen mit stressigen Deadlines werden nur vereinzelt als Ausnahme beschrieben. Der Grundtenor bleibt jedoch, dass strukturelle Unsicherheiten die Atmosphäre nachhaltig prägen.
Die Kommunikation bei publicplan GmbH wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele bemängeln fehlende Transparenz – sowohl innerhalb der Abteilungen als auch gegenüber der Führungsebene. Versprechen bleiben nach Angaben der Nutzer:innen oft unerfüllt, Vorschläge und Kritik werden ignoriert oder mit leeren Zusagen abgetan. Informationen über wichtige Vorgänge wie Kündigungen gelangen demnach häufig nur über inoffizielle Kanäle zu den Mitarbeiter:innen, was Unsicherheit schürt.
Auch die Qualität der Kommunikation, die stattfindet, wird kritisch gesehen: Präsentationen der Geschäftsführung sollen teils auf fehlerhaften Zahlen basieren, und es werden nach Meinung einiger Nutzer:innen vorrangig Erfolge kommuniziert, während die tatsächliche Lage verschwiegen wird. Meetings seien unregelmäßig und Anfragen würden trotz wiederholter Nachfragen unbeantwortet bleiben. Die Verantwortung werde nach unten delegiert, was Frustration und Vertrauensverlust zur Folge habe.
Der Kollegenzusammenhalt bei publicplan GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben einige Bewertungen die Zusammenarbeit als produktiv und unterstützend, wobei Kolleg:innen selbstständig arbeiten, sich bei Bedarf jedoch gegenseitig helfen. Gleichzeitig betonen einige, dass die Qualität des Zusammenhalts stark vom jeweiligen Team abhängt.
Auf unternehmensweiter Ebene fällt das Bild kritischer aus. Wenige Nutzer:innen berichten, dass der Zusammenhalt auf kleine Teams beschränkt bleibt und häufige Projektwechsel sowie hohe Fluktuation den Aufbau belastbarer Beziehungen erschweren. Zudem habe die allgemeine Stimmung im Unternehmen den Teamgeist merklich beeinflusst. Wenige Bewertungen kritisieren, dass Beziehungspflege und Gefälligkeit gegenüber Leistung bevorzugt würden, während die Interaktion unter Kolleg:innen oft auf rein arbeitsbezogene Themen beschränkt bleibe.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei publicplan GmbH werden von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass Weiterbildungen primär auf unternehmensinterne Zwecke wie Ausschreibungen ausgerichtet sind – etwa Standardzertifizierungen wie ISTQB oder ITIL – während individuelle Förderung kaum stattfindet. Zudem fehlen feste Weiterbildungsprozesse und -budgets. Mehrere Nutzer:innen berichten, dass Karriereversprechen aus Vorstellungsgesprächen nicht eingehalten wurden und Nachfragen bei Vorgesetzten zu leeren Zusagen führten. Auch beruflicher Aufstieg soll eher von Netzwerken als von Leistung abhängen.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Sie erwähnen die Möglichkeit, einmal jährlich einen Kurs, ein Zertifikat oder eine Konferenz auf Unternehmenskosten zu wählen, sowie den Zugang zu Udemy Premium. Angesichts der negativen Gesamtstimmung in dieser Kategorie überwiegt jedoch die Wahrnehmung, dass das Unternehmen bei der individuellen Karriereentwicklung seiner Mitarbeiter:innen hinter den Erwartungen zurückbleibt.
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