Bisher mein schlechtester Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Höchstens das Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Steht alles schon oben. Aber was mir sehr deutlich wurde, dass man nachhaltig von dieser Art der negativen Kommunikation geprägt wird und auch in nächste Arbeitsverhältnisse mitnimmt und z.B. Angst hat gekündigt zu werden, wenn man mal in der Probezeit krank wird. So möchte ich nicht mehr arbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Endlich anfangen wertschätzend mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren und die Belegschaft nicht dafür verantwortlich zu machen, dass keine Projekte zustande kommen. Insgesamt glaube ich, dass es sehr sinnvoll wäre wieder mehr in stabile positive Unternehmenswerte zu investieren, um nicht eine ständige Atmosphäre der Angst zu schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Es wurde eine Atmosphäre der Angst und Verunsicherung geschaffen durch undurchsichtige und plötzliche Kündigungswellen, die nicht weiter kommentiert worden sind.
Kommunikation
Wie schon oben geschrieben, gab es keine Kommunikation über die Kündigungen, was zu großer Verunsicherung innerhalb der Teams geführt hat. Insgesamt war die Kommunikation innerhalb des Unternehmens immer sehr unbefriedigend und viele Informationen kamen viel zu spät bei den Mitarbeitenden an und der Flurfunk hat (obwohl überwiegend online gearbeitet wurde) die Überhand genommen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war das einzig positive. Ich denke, dass das in so extremen Situationen besonders wichtig ist. Da Projekte aber wild gewechselt werden mussten oder man auf der Bench gelandet ist, konnte man oft keine richtige Beziehung aufbauen.
Work-Life-Balance
Da die Sorge einer Kündigung oftmals oft mit in die Freizeit genommen wurde und auch die Betroffenheit, wenn es eine neue Kündigungswelle mit Verlusten von Kollegen gab, war das etwas was die Work-Life-Balance stark beeinflusst hat und man das immer im Hinterkopf hatte.
Vorgesetztenverhalten
Wie schon einige geschrieben haben, war deutlich, dass die Führungsetage überwiegend aus Leuten besteht, die sich gut mit den Geschäftsführern stellen und die Handlungen des Unternehmens nicht kritisch beurteilen. Zudem gab es wenig Verständnis für die Ängste der Mitarbeitenden und ich habe oft erlebt und gehört, dass Kollegen (auch in Kündigungsgesprächen) von oben herab behandelt wurden.
Interessante Aufgaben
Da man selten lange an Projekten gearbeitet hat, fehlte eine wirkliche Einarbeitung in die Aufgaben und sehr oft gab es auch viel Leerlauf- dadurch fehlten langfristige interessante Aufgaben
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab sehr wenige ältere Kollegen, was schon viel aussagt.
Arbeitsbedingungen
Bis auf das remote Arbeiten sind die Arbeitsbedingungen aus den oben genannten Gründen nicht besonders gut. Eine ständige Atmosphäre der Angst vor Kündigung fördert sicher keine guten Arbeitsbedingungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Aus meiner Sicht mehr Schein als Sein. Mir sind keine besonderen Aktionen bekannt.
Gehalt/Benefits
Es gab keinen vernünftigen Gehaltsverhandlungsprozess, bzw. wurde dieser ständig geändert. Durch geringe Einstiegsgehälter ist das sehr unbefriedigend, da man kaum eine Chance hat eine Gehaltserhöhung zu bekommen.
Image
Ich habe schon bevor ich dorthin gekommen bin kaum positives gehört, aber im Laufe meiner Zeit dort wurde es immer schlechter und auch im Nachhinein höre ich nur Negatives und die anderen Kununu-Bewertungen kann ich absolut unterschreiben.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine festgelegten Weiterbildungsprozesse und so gut wie kein Budget dafür. Es gibt oft "Zwangsweiterbildungen", weil bestimmte Zertifikate vom Kunden gefragt sind. Die Möglichkeit sich in Bereichen weiterzubilden, die die Mitarbeitenden selbst interessieren, besteht so gut wie gar nicht.
