Keine klare Linie, keine Perspektive – Ablaufdatum 2026 absehbar!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Derzeit kann ich keine positiven Aspekte benennen. Aus diesem Grund orientiere ich mich aktiv neu, was auch bei vielen Kolleg:innen der Fall ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die genannten Kritikpunkte sprechen für sich.
Verbesserungsvorschläge
Ich überlege, ob es sinnvoll ist, hierfür noch meine Zeit zu investieren.
Arbeitsatmosphäre
Am Ende jedes Monats das gleiche Bild: Anspannung und Zittern, ob man der Nächste bei den Kündigungen ist. Das belastet die Arbeitsatmosphäre massiv.
Kommunikation
Anstelle von Transparenz zur Unternehmenssituation wird Verantwortung nach unten delegiert. Das sorgt für Frust und Vertrauensverlust.
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt gibt es, wenn überhaupt, nur in kleinen Teams. Durch die hohe Fluktuation und häufige Kündigungen schaut aktuell jede:r vor allem auf sich selbst.
Work-Life-Balance
Mobiles Arbeiten befindet sich klar auf dem Rückmarsch. Zusätzlich wird Urlaub stark gesteuert: In ruhigen Zeiten wird er erzwungen, im Q4 ist längerer Urlaub kaum erlaubt. Von echter Work-Life-Balance kann man kaum sprechen.
Vorgesetztenverhalten
Ein Teil der Führungskräfte gibt sich Mühe, agiert aber oft als reiner Druckverstärker. Mitarbeitende werden eher getrieben, während Lob kaum stattfindet. Eigenständige Entscheidungen sind nicht möglich, da alles von oben abgesegnet werden muss.
Für Anerkennung bleibt kein Handlungsspielraum, da es mit der wirtschaftlichen Lage begründet werden.
Interessante Aufgaben
Statt spannender Projekte dominieren Wartung, Betrieb und Fehlerbehebung. Neue Impulse oder Weiterentwicklung sind nicht vorhanden.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist kaum erkennbar. Nicht Geschlecht oder Qualifikation scheinen ausschlaggebend zu sein, sondern persönliche Sympathie bei Führungskräften oder GF/GL.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen wirkt wenig wertschätzend. Ihre Erfahrung wird genutzt, echte langfristige Perspektiven sind jedoch kaum erkennbar.
Arbeitsbedingungen
Büros sind vorhanden, spielen im Alltag aber kaum eine Rolle, da sie kaum genutzt werden. Die bereitgestellte Hardware wirkt teilweise veraltet und wird dennoch als hochwertig dargestellt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird Umwelt- und Sozialbewusstsein stark betont, faktisch bleibt es bei Symbolaktionen ohne spürbare Wirkung.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt mit Luft nach oben, um wettbewerbsfähig zu sein. Sozialleistungen sind kaum vorhanden und werden nicht proaktiv angeboten.
Image
Das Image am Markt ist eher schwach. Unter Mitbewerbern ist publicplan wenig sichtbar, und es gibt Auftraggeber, die eine Zusammenarbeit explizit ablehnen. Das spricht sich auch bei potenziellen Auftraggebern herum.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt formale Leitplanken für Karriere und Weiterbildung, auf die regelmäßig verwiesen wird. Eine individuelle Auseinandersetzung mit Mitarbeitenden findet jedoch kaum bis gar nicht statt. Weiterbildung beschränkt sich überwiegend auf internen Wissenstransfer sowie Zertifizierungen, die für Ausschreibungen relevant sind.