52 von 132 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Homeoffice und Büroräume
Missachten der Kundenanforderungen, Ignorieren der geschäftlichen Realität.
Richtet sich an den Mutterkonzern: Schönen Verkauf noch!
Arbeitszeit floß in endlose interne Debatten, Sprachregelungen, lächerliche Schulungen und das Malen der Astronauten statt in die Wertschöpfung. Wer wirtschaftliche Bedenken äußerte, wurde als Unruhestifter gebrandmarkt.
Es war einmal eine tolle Geschäftsidee und ein Startup mit Perspektiven. Wurde leider aus ideologischen Gründen in den Ruin getrieben. Gibt es ein Image in den Ruinen?
Homeoffice ist der einzige positive Aspekt gewesen.
Einstellungen basierten oft auf persönlichen Beziehungen. Karriere / Aufstieg war eher für Günstlinge als für Leistungsträger möglich. Es sind diejenigen gefördert worden, die immer ja gesagt haben und die betriebliche Missstände aus Angst vor Antipathie verschwiegen haben.
Gehaltserhöhung als kein Sympathieträger der damaligen GF zu bekommen war was für starke Nerven. Qualifizierte Mitarbeitende bekommen woanders sofort 20% mehr. Benefits sind wie alles andere nur nach außen getragen worden: Jobticket-Zuschuss war minimal zulässig, Jobrad-Leasing ohne Arbeitgeber-Zuschuss.
Nicht aufgefallen, zumal hauptsächlich der Vermieter zu einem umweltfreundlichen Gebäudebetrieb beigetragen hat.
Innerhalb der einzelnen Teams gab es schon Zusammenhalt unter den Kollegen, wobei auch hier eine Angst Atmosphäre herrschte, da sich jeder kurz vor dem Rausschmiss gefühlt hat.
Es gab einige ältere Kollegen, wobei die HR-Managerin sich gegen ältere Bewerber ausgesprochen hat.
Auf jeden Fall sehr unterhaltsam: absolut unpassende emotionale Ausbrüche im Büro wie auch während der Teams-Meetings, ideologische Belehrungen und scheinheilige pseudo-politische Haltung. Top-Performer ohne die „richtige“ Meinung wurden isoliert, übergangen und dazu gebracht, selbst das Handtuch zu schmeißen.
Das Büro war entsprechend, das muss man publicplan lassen.
Seitens der damaligen GF kaum vorhanden, selbst in den absolut wichtigen Angelegenheiten und nach mehreren Anfragen. Man wurde irgendwann vor vollendeten Tatsachen gestellt und noch obendrauf pauschal beschuldigt, die neuen Prozesse nicht zu kennen .
Nach außen gerne Agitprop betrieben, tatsächlich herrschte eine Spaltung der Belegschaft in Lager „Gläubige vs Pragmatiker“ und sichtbare Bevorzugung der Mitläufer und Ja-Sager.
Mein Bereich ist sehr vielseitig gewesen, aber nicht aus unternehmerischer Strategie, sondern eher aus unfairer Aufgabenverteilung.
Das Onboarding, den fachlichen Austausch und den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen.
Die intransparente, unfaire Gehaltsstruktur, den Umgang mit der gescheiterten Betriebsratsgründung und die pauschale Schuldzuweisung an die Belegschaft bei Umsatzrückgängen.
Eine transparente, nachvollziehbare Gehaltsstruktur mit klaren Kriterien für Aufstieg und Gehaltserhöhungen würde viel Frust nehmen. Zudem würde ich mir wünschen, dass echte Mitbestimmung (z. B. ein Betriebsrat) ermöglicht wird und dass bei Auslastungsschwankungen die Zeit für sinnvolle interne Projekte statt für Bench-Zeiten genutzt wird.
Das Onboarding war das mit Abstand beste, das ich je erlebt habe, und es gab regelmäßige Mitarbeiterevents sowie Formate zum fachlichen Austausch. In den letzten zwei Jahren hat sich das Klima jedoch spürbar verändert – von einer offenen, ehrlichen Kultur hin zu einer eher angespannten Atmosphäre.
Unter Kollegen war die Atmosphäre durchweg gut. Seit das Management die Belegschaft pauschal für Umsatzrückgänge verantwortlich macht, herrscht allerdings ein spürbares Klima der Angst.
Publicplan war lange ein fairer, ehrlicher Arbeitgeber mit gutem Ruf. Wie das Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Phasen mit der Belegschaft umgeht, hat für mich allerdings ein anderes Bild gezeichnet.
28 Tage Urlaub sind für ein Unternehmen dieser Größe aus meiner Sicht nicht mehr wettbewerbsfähig. Jedoch war die Home-Office Option sehr angenehm.
Interner Aufstieg ist nach meiner Erfahrung kaum möglich und hängt stärker von Sympathie als von Leistung ab.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war eine der großen Stärken – viele Formate für internen fachlichen Austausch und ein gutes Miteinander im Team.
Seit rund zwei Jahren wird bei Umsatzrückgängen pauschal die gesamte Belegschaft verantwortlich gemacht, statt differenziert auf einzelne Ursachen einzugehen. Das hat das Verhältnis zwischen Management und Team stark belastet, obwohl der überwiegende Teil der Mitarbeitenden gute Arbeit leistet.
Bei geringer Auslastung wird ein großer Teil der Belegschaft auf die Bench gesetzt, statt die Zeit sinnvoll für interne Verbesserungen zu nutzen – das verschärft aus meiner Sicht die wirtschaftliche Lage zusätzlich.
Auf den Versuch, einen Betriebsrat zu gründen, wurde mit Townhalls reagiert statt mit echtem Dialog – das hat sich für mich eher wie Abwehr als wie Kommunikation angefühlt. Fachlicher Austausch untereinander war dagegen gut organisiert.
Die Gehaltsstruktur ist intransparent und liegt insgesamt spürbar unter Marktniveau – nach meiner Einschätzung liegen die Gehälter im Entwickler-Bereich teils rund 25–30 % unter dem branchenüblichen Marktdurchschnitt in Deutschland, bei Senior-Positionen sind es eher 5–10 %. Es gibt keine nachvollziehbare Logik bei der Gehaltsfindung, weder in Bezug auf Qualifikation noch auf Leistung. Gehaltssprünge und interne Aufstiege sind kaum möglich und hängen stark von persönlicher Sympathie statt von Leistung oder Qualifikation ab.
Bei der Gehaltsfindung konnte ich keine nachvollziehbare Logik erkennen, weder in Bezug auf Qualifikation noch auf Leistung – Gehälter scheinen stark vom Verhandlungsgeschick beim Einstieg abzuhängen.
Bei geringer Auslastung wurde ein großer Teil der Belegschaft auf die "Bench" gesetzt, ohne an internen Themen wie technischen Schulden, Hardening oder Testing arbeiten zu dürfen – das habe ich als vertane Chance und demotivierend erlebt.
Man wird gut eingearbeitet. Mentoring war super. Homeoffice.
Damals bei mir: zu viele Meetings. Das war übel. Mindestens der Hälfte der Woche war ich in irgendwelchen Meetings. Ich war dort als Entwickler angestellt... ja ich weiß, man muss Sachen besprechen, man hat Fragen, man will Deployments besprechen, etc etc.. aber das sollte man reduzieren.
Nicht nur einen großen Kunden haben sondern mehrere. Auch mittlere oder kleinere. Ich weiß wie schwer es ist in Deutschland Behörden zu digitalisieren, aber ich glaube publicplan braucht ein oder mehrere Produkte, die zwar flexibel aber trotz dem robust sind. Vielleicht nicht nur auf Digitalisierung von Behörden spezialisieren, sondern auch in anderen Bereichen.
Nicht so viele Leute einstellen und dann massenweise kündigen oder auf irgendwelche Bänke schieben. Falls es nichts zu tun gibt, lasst sie an neuen Sachen tüfteln, neue Sachen lernen, die PP helfen würden. Neue Sachen entwickeln, MVPs, Ideen testen... aber einfach nichts tun und udemy schauen lassen ist Zeitverschwendung, für die Kollegen und PP.
War meistens gut. Manchmal waren die Deadlines stressig, manchmal musste ich lange Überstunden bis in die Nacht machen, aber das war super selten. ;)
Da ist noch Luft nach oben.
mit Homeoffice ist es sehr angenehm.
Man konnte jedes Jahr sich ein Kurs / Zertifikat oder irgendwelche Konferenzen aussuchen. Die wurden bezahlt. Und sonst hatte man Zugang zu Udemy Premium
War für mich ein guter Sprung nach oben. War zufrieden.
Jeder hat für sich gearbeitet aber alle haben sich gegenseitig geholfen wenn es sein musste (z.B. pair programming)
In meinem Team war der vorgesetzte stets hilfsbereit. Entweder via chat oder 1 on 1 meetings.
habe das Büro nie von innen gesehen, da ich nur remote gearbeitet habe.
Chat, Teams.
Naja, es gab damals nur ein großes Projekt an dem alle gearbeitet haben. Es war trotz dem interessant, da ich viel neues gelernt habe.
Derzeit kann ich keine positiven Aspekte benennen. Aus diesem Grund orientiere ich mich aktiv neu, was auch bei vielen Kolleg:innen der Fall ist.
Die genannten Kritikpunkte sprechen für sich.
Ich überlege, ob es sinnvoll ist, hierfür noch meine Zeit zu investieren.
Am Ende jedes Monats das gleiche Bild: Anspannung und Zittern, ob man der Nächste bei den Kündigungen ist. Das belastet die Arbeitsatmosphäre massiv.
Das Image am Markt ist eher schwach. Unter Mitbewerbern ist publicplan wenig sichtbar, und es gibt Auftraggeber, die eine Zusammenarbeit explizit ablehnen. Das spricht sich auch bei potenziellen Auftraggebern herum.
Mobiles Arbeiten befindet sich klar auf dem Rückmarsch. Zusätzlich wird Urlaub stark gesteuert: In ruhigen Zeiten wird er erzwungen, im Q4 ist längerer Urlaub kaum erlaubt. Von echter Work-Life-Balance kann man kaum sprechen.
Es gibt formale Leitplanken für Karriere und Weiterbildung, auf die regelmäßig verwiesen wird. Eine individuelle Auseinandersetzung mit Mitarbeitenden findet jedoch kaum bis gar nicht statt. Weiterbildung beschränkt sich überwiegend auf internen Wissenstransfer sowie Zertifizierungen, die für Ausschreibungen relevant sind.
Gehalt mit Luft nach oben, um wettbewerbsfähig zu sein. Sozialleistungen sind kaum vorhanden und werden nicht proaktiv angeboten.
Nach außen wird Umwelt- und Sozialbewusstsein stark betont, faktisch bleibt es bei Symbolaktionen ohne spürbare Wirkung.
Zusammenhalt gibt es, wenn überhaupt, nur in kleinen Teams. Durch die hohe Fluktuation und häufige Kündigungen schaut aktuell jede:r vor allem auf sich selbst.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen wirkt wenig wertschätzend. Ihre Erfahrung wird genutzt, echte langfristige Perspektiven sind jedoch kaum erkennbar.
Ein Teil der Führungskräfte gibt sich Mühe, agiert aber oft als reiner Druckverstärker. Mitarbeitende werden eher getrieben, während Lob kaum stattfindet. Eigenständige Entscheidungen sind nicht möglich, da alles von oben abgesegnet werden muss.
Für Anerkennung bleibt kein Handlungsspielraum, da es mit der wirtschaftlichen Lage begründet werden.
Büros sind vorhanden, spielen im Alltag aber kaum eine Rolle, da sie kaum genutzt werden. Die bereitgestellte Hardware wirkt teilweise veraltet und wird dennoch als hochwertig dargestellt.
Anstelle von Transparenz zur Unternehmenssituation wird Verantwortung nach unten delegiert. Das sorgt für Frust und Vertrauensverlust.
Gleichberechtigung ist kaum erkennbar. Nicht Geschlecht oder Qualifikation scheinen ausschlaggebend zu sein, sondern persönliche Sympathie bei Führungskräften oder GF/GL.
Statt spannender Projekte dominieren Wartung, Betrieb und Fehlerbehebung. Neue Impulse oder Weiterentwicklung sind nicht vorhanden.
Mobiles Arbeit
eigentlich fast alles. Kommunikation unterirdisch, Respekt und Anerkennung gleich null. Hier ist mehr Schein als Sein. Mehr Interesse an neue Mitarbeiter zeigen, die verzweifelt nach Aufgaben fragen.
vielleicht mal schauen, dass alle Mitarbeiter mitgenommen werden und nicht monatelange die Mitarbeiter ghosten.
Mobiles Arbeiten war möglich, aber es hat sich bei mir sowieso keiner dafür interessiert, ob ich zuhause arbeite oder im Büro bin
nichts angeboten und nach einer Nachfrage wurde ich einfach an meinen Vorgesetzten weitergeleitet, der zu bestimmt hat, welche Weiterbildung sinnvoll wäre. Aber mehr als leere Phrasen kamen da nie.
als ich zufällig erfahren habe, dass ich für eine andere Abteilung abgelehnt wurden bin, wollte ich vom Kollegen wissen, warum. Ich habe nie eine Antwort erhalten.
es gibt keine
kein Respekt und Fragen von meiner Seite wurde nur halbherzig beantwortet. Mein Vorgesetzter wurde in einer anderen Abteilung versetzt und mir wurde mit einem Achselzucken gesagt, dass man nicht wisse, was mit mir jetzt passiert. Meine Angst vor einer Kündigung wurde einfach nicht für ernst genommen. Ich bekam nur leere Phrase zu hören.
Büroräume waren modern eingerichtet
Am Anfang war alles gut und dann wurde ich einfach ignoriert und keiner fühlte sich mehr für mich verantwortlich. Trotz mehrfacher Nachfrage wurde am Ende meine Anfragen nach Aufgaben nicht mehr beantwortet.
Zwei Wochen hatte ich Aufgaben, danach hatte man keine mehr für mich und es fühlte sich auch keiner dafür verantwortlich, mit mir zu reden und Aufgaben zu finden. Ich habe fast zwei Monate nichts zutun gehabt und auch nach wiederholter Nachfragen wurde ich immer vertröstet oder es wurden mir kleinere Aufgaben gegeben, damit ich nicht mehr anchfrage.
Höchstens das Homeoffice
Steht alles schon oben. Aber was mir sehr deutlich wurde, dass man nachhaltig von dieser Art der negativen Kommunikation geprägt wird und auch in nächste Arbeitsverhältnisse mitnimmt und z.B. Angst hat gekündigt zu werden, wenn man mal in der Probezeit krank wird. So möchte ich nicht mehr arbeiten.
Endlich anfangen wertschätzend mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren und die Belegschaft nicht dafür verantwortlich zu machen, dass keine Projekte zustande kommen. Insgesamt glaube ich, dass es sehr sinnvoll wäre wieder mehr in stabile positive Unternehmenswerte zu investieren, um nicht eine ständige Atmosphäre der Angst zu schaffen.
Es wurde eine Atmosphäre der Angst und Verunsicherung geschaffen durch undurchsichtige und plötzliche Kündigungswellen, die nicht weiter kommentiert worden sind.
Ich habe schon bevor ich dorthin gekommen bin kaum positives gehört, aber im Laufe meiner Zeit dort wurde es immer schlechter und auch im Nachhinein höre ich nur Negatives und die anderen Kununu-Bewertungen kann ich absolut unterschreiben.
Da die Sorge einer Kündigung oftmals oft mit in die Freizeit genommen wurde und auch die Betroffenheit, wenn es eine neue Kündigungswelle mit Verlusten von Kollegen gab, war das etwas was die Work-Life-Balance stark beeinflusst hat und man das immer im Hinterkopf hatte.
Es gibt keine festgelegten Weiterbildungsprozesse und so gut wie kein Budget dafür. Es gibt oft "Zwangsweiterbildungen", weil bestimmte Zertifikate vom Kunden gefragt sind. Die Möglichkeit sich in Bereichen weiterzubilden, die die Mitarbeitenden selbst interessieren, besteht so gut wie gar nicht.
Es gab keinen vernünftigen Gehaltsverhandlungsprozess, bzw. wurde dieser ständig geändert. Durch geringe Einstiegsgehälter ist das sehr unbefriedigend, da man kaum eine Chance hat eine Gehaltserhöhung zu bekommen.
Aus meiner Sicht mehr Schein als Sein. Mir sind keine besonderen Aktionen bekannt.
Der Kollegenzusammenhalt war das einzig positive. Ich denke, dass das in so extremen Situationen besonders wichtig ist. Da Projekte aber wild gewechselt werden mussten oder man auf der Bench gelandet ist, konnte man oft keine richtige Beziehung aufbauen.
Es gab sehr wenige ältere Kollegen, was schon viel aussagt.
Wie schon einige geschrieben haben, war deutlich, dass die Führungsetage überwiegend aus Leuten besteht, die sich gut mit den Geschäftsführern stellen und die Handlungen des Unternehmens nicht kritisch beurteilen. Zudem gab es wenig Verständnis für die Ängste der Mitarbeitenden und ich habe oft erlebt und gehört, dass Kollegen (auch in Kündigungsgesprächen) von oben herab behandelt wurden.
Bis auf das remote Arbeiten sind die Arbeitsbedingungen aus den oben genannten Gründen nicht besonders gut. Eine ständige Atmosphäre der Angst vor Kündigung fördert sicher keine guten Arbeitsbedingungen
Wie schon oben geschrieben, gab es keine Kommunikation über die Kündigungen, was zu großer Verunsicherung innerhalb der Teams geführt hat. Insgesamt war die Kommunikation innerhalb des Unternehmens immer sehr unbefriedigend und viele Informationen kamen viel zu spät bei den Mitarbeitenden an und der Flurfunk hat (obwohl überwiegend online gearbeitet wurde) die Überhand genommen.
Da man selten lange an Projekten gearbeitet hat, fehlte eine wirkliche Einarbeitung in die Aufgaben und sehr oft gab es auch viel Leerlauf- dadurch fehlten langfristige interessante Aufgaben
100% Homeoffice
Nicht empfehlenswert, außer man liebt Unsicherheit und Oberflächlichkeit.
Trotz super Team und Homeoffice: Besser woanders anheuern, wo Stabilität und Fairness kein Witz sind.
HR und wer damit zusammenhängt austauschen, das kann ein sehr guter erster Schritt sein.
Meine Erfahrung: Ein Cocktail aus Langeweile und permanenter Unsicherheit, serviert mit gebrochenen Versprechen und unbegründeten Kündigungswellen, die wie spontane Gewitter hereinbrachen. Das Management murmelte jedes Mal “Keine Panik, bald geht’s bergauf , und wir kündigen niemanden mehr” – nur um die nächste Welle zu starten.
Das schürte Paranoia und senkte die Stimmung ins Untergeschoss.
Außen hui mit Bienenpatenschaften und Regenbogenflaggen für ein progressives Image, innen pfui, wo Politik hin und wieder den Alltag infiltrierte und für zusätzliche Reibereien sorgte.
Positiv: Das Team war ein echter Rettungsanker – freundlich, zuverlässig und ein Highlight, dafür auch den einsamen Stern
Externe Kontakte? Oft so einladend wie ein Stacheldrahtzaun.
meh
100% Homeoffice war der Star – flexibel und entspannend.
In Leerlauf-Phasen kam HR mit “Nimm doch Urlaub”-Tipps.
So nützlich wie Schnee im Sommer.
Die Unsicherheit durch Kündigungen sorgte trotzdem für Kopfschmerzen.
Weiterbildungen nur firmenzentriert, keine echte persönliche Förderung. Politische Zwistigkeiten machten sie gelegentlich zur Komödie, z. B. bei Boykotten von Trainern.
Karriere? Mehr Netzwerk als Leistung.
Deutlich unter Branchendurchschnitt – reicht für Basics, aber nicht für Extras. Soziales? Nichts, was jubeln lässt, sogar an manchen Stellen unter dem Standard.
Mehr schein als sein.
Direkte Kollegen: Absolut spitze – hilfsbereit, verlässlich und der Kleber , der alles zusammenhielt.
Firmaweit? Vetternwirtschaft im Rampenlicht: Schleimen zahlt sich aus, harte Arbeit weniger.
Es gibt so wenig davon, und das sagt einiges.
Führung: Mehr Fassade als Fundament. Unehrlichkeit Standard, HR unhöflich und schnell persönlich.
Vetternwirtschaft pur – ohne Schmeichelei fliegt man raus (freiwillig oder unfreiwillig), Favoriten blühen.
Ein Stern fürs Homeoffice
Transparenz? Ein Witz.
Vorgesetzte warfen mit Zusagen um sich, die sie nie einhielten.
Missorganisation intern, Unprofessionalität extern – eine tägliche Lotterie.
Hier muss ich ausnahmsweise zugeben, das machen sie gut.
Kreativität? Ein Mythos.
Projekte stockten durch abrupte Stops oder Budgetlöcher , was zu endlosen Notlösungen führte, statt zu echter Qualität.
Kundenversprechen: Oft pure Fantasie, Verzögerungen durch organisatorisches Durcheinander inklusive.
Wenig bis nichts.. aber immerhin dürfte man komplett Homeoffice machen.
Mitarbeiterführung, Transparenz, Ehrlichkeit, Führungsqualität und und und...
Ich befürchte, das Kind ist in den Brunnen gefallen. Die komplette Führungsetage austauschen könnte helfen. Und die Head of HR, eine toxischere HR-Abteilung als bei pp habe ich noch nie erlebt.
An sich okay, aber durch stets und ständige Projektstopps und Umstrukturierungen kam nie so etwas wie Ruhe auf.
Stimmt absolut nicht überein, Management hält sich für ne geile Firma, Belegschaft schämt sich schon fast, bei pp zu arbeiten.
Super. Publicplan schaffst halt nicht, einen zu 100% auszulasten, da bleibt halt Zeit für anderes...
"aktuell nicht möglich" ist hier die stete Antwort, egal was gerade istAusser natürlich, die Firma braucht noch bestimmte Zertifikate um sich auf Ausschreibungen bewerben zu können, dass gibt's Zwangsschulungen... Also absolut das gegenteil, was zu Einstellungsgesprächen proklamiert wird.
Schlecht. Nach 3 Jahren kann man sich, mit viel Energie, evtl Mal eine 2-3%ige Gehaltserhöhung erkämpfen.. während neueingestellte Kollegen mit gleicher Rolle und Qualifikation nicht selten 10-15 Tausend Euro mehr im Jahr verdienen...
Mehr als greenwashing wird hier auch nicht betrieben... Da kauft man sich online eine Bienenpartnerschaft und feiert sich dafür. Das diese Bienenpartnerschaften mehr schaden anrichten als helfen, weiss natürlich niemand, dafür müsste man sich ja auch mit der Thematik wirklich auseinandersetzen.
Bis auf das man nie wusste wann es dir nächste riege an Kollegen erwischt. Von einer Sekunde auf die andere waren entlassene Kollegen nichtmehr erreichbar und man hat auch nie mehr als Gerüchte gehört, nie Mal eine klare Aussage von oben.
Zufall dass es so gut wie keine gibt?
Inkompetent hoch 10! Man hat das Gefühl dass Qualifikation egal ist, Hauptsache man versteht sich mit dem Management gut. (Zufall dass alle 'hohen' Positionen mit Leuten besetzt sind, die aus Düsseldorf (Hauptsitz) kommen und dort ins Büro gehen können und somit direkten Kontakt zur Chefetage haben, während ansonsten die Mehrheit der Belegschaft nicht in Düsseldorf lebt?)
Nicht vorhanden. Was in den Townhalls erzählt wurde stellte sich fast immer als unwahr bzw. drastisch fehlkalkuliert heraus
Ob Zufall oder nicht, divers ist die Firma, dass muss man ihr lassen.
Fühlte sich eher entweder wie Beschäftigungstherapie an oder wie etwas, was auch Azubis hätten erledigen können.
Leider nichts mehr.
Es fällt auf, dass in einigen Bereichen Vetternwirtschaft eine größere Rolle spielt als Qualifikation oder Leistung. Personen mit engem persönlichem Verhältnis zur HR-Managerin werden bevorzugt oder in verantwortungsvolle Positionen gehoben – auch wenn es an fachlicher Eignung mangelt. Besonders auffällig ist dies im HR-Bereich, wo Entscheidungen oft wenig nachvollziehbar wirken.
Die Rolle der HR-Managerin selbst wird intern immer wieder kritisch gesehen – auch von anderen Führungskräften. Dennoch bleibt eine Konsequenz bisher aus. Das schadet der Glaubwürdigkeit der Führung und wirkt sich negativ auf Vertrauen und Motivation im Unternehmen aus.
Man sollte sich überlegen, ob man mit der HR-Managerin weiterhin arbeiten möchte..
In meiner Zeit im Unternehmen habe ich leider wiederholt negative Erfahrungen mit dem HR-Bereich gemacht. Die Kommunikation war oft unklar oder fand gar nicht statt, was bei organisatorischen Fragen zu Verunsicherung führte. Rückmeldungen auf Anliegen kamen teilweise spät oder blieben ganz aus.
Die neue Teamleitung im HR-Bereich wirkte häufig überfordert und im Umgang mit Mitarbeitenden unfreundlich. Es entstand der Eindruck, dass Empathie und professioneller Umgang nicht zum Selbstverständnis der Personalabteilung gehören.
Besonders kritisch empfand ich abwertende Kommentare über das Aussehen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden. Ich habe miterlebt, wie die HR-Managerin Tattoos sehr negativ und herablassend kommentierte und sich über das äußere Erscheinungsbild von Personen lustig machte. Solche Äußerungen sind aus meiner Sicht respektlos und nicht vereinbar mit einer professionellen und diskriminierungsfreien HR-Arbeit.
Insgesamt zeigt sich hier deutlicher Verbesserungsbedarf, sowohl fachlich als auch im zwischenmenschlichen Umgang. Eine offene, wertschätzende und professionelle HR-Kultur wäre für das Unternehmen ein wichtiger Entwicklungsschritt.
Zu Beginn wurde stark mit 100 % Remote-Arbeit geworben, was für viele Mitarbeitende ein entscheidender Grund für den Einstieg ins Unternehmen war. Inzwischen hat sich dieser Kurs deutlich geändert: Es wird zunehmend versucht, Mitarbeitende wieder ins Büro zu holen – teils mit wenig überzeugenden Begründungen wie dem „Annehmen von Post“. Diese plötzliche Kehrtwende sorgt für Unmut und wirkt wenig transparent.
Hinzu kommt eine hohe Belastung durch Überstunden. Diese werden in vielen Fällen weder ausgezahlt noch in Freizeit ausgeglichen. Oft heißt es, es sei gerade kein guter Zeitpunkt für Freizeitausgleich – etwa wegen laufender Projekte. Besonders kritisch ist, dass die ersten zehn Überstunden zum Monatsende einfach verfallen. Viele Mitarbeitende leisten so regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit, was auf Dauer zulasten der Work-Life-Balance geht.
Offiziell wird betont, dass alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen auf Weiterentwicklung und Weiterbildung haben – in der Praxis sieht das jedoch anders aus. Weiterbildungsanfragen werden regelmäßig abgelehnt, oft ohne nachvollziehbare Begründung. Statt konkreter Förderung wird teilweise lediglich auf Online-Plattformen wie Udemy verwiesen, was weder individuell noch nachhaltig wirkt.
Der Eindruck entsteht, dass echte Entwicklungsmöglichkeiten stark vom jeweiligen Teamlead abhängen oder nicht einheitlich geregelt sind. Das sorgt für Frustration und das Gefühl, dass einige bevorzugt behandelt werden, während andere trotz Motivation keine Chance bekommen.
Die Gehaltsstruktur wirkt unausgewogen und sorgt intern zunehmend für Unzufriedenheit. Statt langjährige Mitarbeitende durch faire Beförderungen oder Gehaltserhöhungen zu würdigen, wird häufig in neue Mitarbeitende investiert – oft mit deutlich höheren Einstiegsgehältern als bei vergleichbaren bestehenden Rollen. Dieses Vorgehen wirkt auf viele demotivierend und führt nachvollziehbar zu Frust und Kündigungen. Es wäre deutlich sinnvoller, gute Leistungen langfristig zu honorieren, anstatt Loyalität als selbstverständlich hinzunehmen.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen im Unternehmen selbst ist weitgehend respektvoll und unauffällig. Deutlich problematischer ist jedoch der Umgang mit älteren Bewerber:innen – insbesondere im HR-Bereich. Hier konnte ich mehrfach miterleben, wie Bewerber:innen ab einem gewissen Alter pauschal als „zu alt“ eingestuft wurden, unabhängig von deren beruflicher Qualifikation oder Erfahrung. Wer über 60 Jahre alt ist, hat – nach meiner Beobachtung – kaum eine realistische Chance, obwohl manche Personen über 30 Jahre relevante Berufserfahrung mitbringen.
Solche pauschalen Altersbewertungen empfinde ich als diskriminierend und unangemessen, insbesondere wenn sie von Führungspersonen im Personalbereich geäußert werden. Ein altersdiverses Team sollte kein Nachteil sein – im Gegenteil.
Es gibt im Unternehmen durchaus einige engagierte und kompetente Teamleads. Insgesamt entsteht jedoch der Eindruck, dass viele Führungskräfte fachlich und menschlich nicht ausreichend auf ihre Rolle vorbereitet sind. Führungskompetenz fehlt häufig – stattdessen wirken einige überfordert oder unsicher im Umgang mit ihren Teams.
Ein besonders kritisches Beispiel stellt der HR-Bereich dar: Sowohl auf Management-Ebene als auch in der Teamleitung mangelt es spürbar an Führungsqualität und sozialer Kompetenz. Statt professionellem Führungsverhalten dominieren dort zwischenmenschliche Spannungen, fehlende Objektivität und ein unangemessen emotionales Miteinander. Konstruktive Zusammenarbeit wird dadurch stark erschwert.
Eine gezielte Qualifizierung von Führungskräften wäre dringend notwendig, um langfristig eine respektvolle und effektive Führungskultur zu etablieren.
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Es fehlt an echter Transparenz und an offenem Austausch. Häufig besteht die Kommunikation nur aus leeren Phrasen, ohne dass wirklich Inhalte oder konkrete Antworten vermittelt werden. Teilweise entsteht sogar der Eindruck, dass Informationen bewusst zurückgehalten oder beschönigt werden.
In den regelmäßig stattfindenden Townhall-Meetings werden kritische Themen oder berechtigte Rückfragen von Mitarbeitenden oft ignoriert, abgewiegelt oder gar nicht erst angesprochen. Wenn einzelne Mitarbeitende dennoch versuchen, Missstände offen zur Sprache zu bringen, wird der Dialog schnell beendet – mit dem Verweis darauf, dass keine Zeit sei oder das Meeting nun vorbei sei. Dieses Verhalten wirkt wenig wertschätzend und trägt zur zunehmenden Frustration im Team bei.
Grundsätzlich wird auf Gleichberechtigung und Diversität im Unternehmen geachtet, was an sich positiv ist. Allerdings entsteht teilweise der Eindruck, dass diese Themen stärker im Vordergrund stehen als die fachliche Eignung oder Kompetenz einzelner Mitarbeitender. Eine gesunde Balance zwischen Inklusion und Qualifikation wäre wünschenswert, um langfristig faire und leistungsorientierte Entscheidungen sicherzustellen.
Den Zusammenhalt im Team habe ich als durchweg positiv erlebt – auch in stressigen Phasen konnte man sich aufeinander verlassen. Die Ausstattung am Arbeitsplatz war sehr gut, sowohl im Büro als auch im Homeoffice ließ es sich reibungslos arbeiten.
Die Entwicklungsmöglichkeiten waren nicht klar erkennbar – Beförderungen und Stufenaufstiege wirkten oft intransparent und wenig nachvollziehbar. Wer sich weiterbilden oder entwickeln wollte, musste das meist selbst anstoßen.
Wertschätzung durch die Führung war selten spürbar, gerade in herausfordernden Phasen. Das Gehalt entwickelte sich trotz wachsender Erfahrung kaum weiter, was langfristig demotivierend wirkte.
Häufige Führungswechsel sorgten zusätzlich für Unruhe und fehlende Kontinuität. Entscheidungen wurden zunehmend ohne Einbindung der Teams getroffen, was das Vertrauen belastet hat.
Flache Hierarchien, Teamlead und Matrixorganisation bitte nicht länger als Ersatz für einen echten Betriebsrat verkaufen. Neueinstellungen gezielter planen statt auf Vorrat.
Viel Unruhe durch Flurfunk, viele Wechsel und die Kommunikation ist leider nicht transparent und nachvollziehbar. Das Marketing widerspricht der Realität.
Viel Show, wenig dahinter
War lange Zeit gut. Nun immer mehr KV Druck.
Eine Karriere ist hier im klassischen Sinne nicht machbar. Mit Glück eine Gehaltserhöhung und eine Weiterbildung. Tipp: Bei Kündigung Rechtsanwalt bereit halten.
Es wird viel kommuniziert, aber nicht auf Augenhöhe. Entscheidungen werden gern nach unten weitergereicht, statt Verantwortung klar zu übernehmen. Oft im Flurfunk kommuniziert: "Teamlead ohne Team".
Siehe andere Kommentare. Das Büro erweckt leider einen Schein der Professionalität, der so nicht haltbar ist. Das Büro ist fast immer so gut wie leer. Parkplätze sind kaum vorhanden.
Man kann 100% vom Homeoffice arbeiten. Das ist gut.
Kommuniziert wird – aber meist nur das, was gut klingt. Kritische Fragen, etwa zur nicht stattfindenden Open-Source Contribution (speziell: Drupal), vielen Projektabbrüchen und wechseln der Führungspersonen werden elegant umkurvt. Statt Klartext gibt es PowerPoint (Open Source?).
Es wird leider von Kundenseite zunehmend weniger zugetraut und so werden die Projekte immer weniger spannend. Die häufigen Projektabbrüche demotivieren.
So verdient kununu Geld.