Ihr Unternehmen?

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q.beyond 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Geringe Wertschätzung und toxisches Umfeld

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Inzwischen nur noch ein paar der ehem. Kolleg*innen, die es noch aushalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit den Menschen, wenn es "schwierig" wird. Wenn man gut funktioniert passt alles, sobald man mit der Realität kommt oder die Dinge kritisch werden, existiert das Problem nicht mehr und verläuft im Sande oder wird totgeschwiegen. Ich habe häufig Bemühungen unternommen, zu einem besseren Standing beizutragen, habe Ideen geliefert, Konzepte verfasst und durfte bis spät in die Nacht mit dem Bereichsleiter darüber philosophieren, wie toll er und seine Vision ist. Gebracht hat es mir nur, dass ich über 2 Jahre hingehalten wurde und im Nachhinein mehr verloren als gewonnen habe. Meine Ideen wurden zweckentfremdet und zur eigenen Ego-Aufpolierung verwendet. Da gehört mehr klarer Menschenverstand hinein und vorallem mehr Vertrauen in die Fachabteilungen. Nicht alles muss aus dem Management heraus entschieden werden. Vertrauen besteht aus dem Wort Ver-TRAUEN. Manchmal muss man sich auch mal was trauen...
Was mich persönlich am meisten belastet hat, ich war weit über 10 Jahre Teil dieses Unternehmens (inkl. Fusion - wo ich einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen habe!) und wurde nicht einmal verabschiedet. Kaum war der Freistellungs"vertrag" unterschrieben, wurde mein Account gelöscht und das wars. Keine Abschiedmail, kein Dankeschön, keine Wertschätzung oder irgendwas aus dem oberen Teil Deutschlands. Ich klammere meine Team-Kolleg*innen bewusst aus, hier geht es um Management-Präsenz.
Mitarbeitende aus dem Hamburger Team hingegen werden mit Trommelwirbel und Paukenschlag verabschiedet, da regnet es Anerkennung und Geschenke - ist man Teil eines unbeliebten Zukaufs, wird man lediglich der Tür verwiesen.
Das ist wirklich sehr schade und absolut geringschätzend. Von daher gilt es nur zu sagen, verbessert euch beim Thema Offboarding, das ist eine Katastrophe.

Verbesserungsvorschläge

Besser in gutes fachliches Personal investieren, als sich die x-te Führungskraft teuer einzukaufen. Viel zu viel Management, die am Ende alle das tun, was CEO möchte. Weniger Marionetten-Theater und mehr Kundenorientierung, Fehlerkultur zulassen!

Arbeitsatmosphäre

Gehört man nicht direkt zum "Inner Circle" in Hamburg, wird meines Erachtens nach nichts aktiv unternommen, um zu einer positiven Atmosphäre beizutragen. Bereichsleitung und höher waren sehr weit vom Personal entfernt und haben sich nicht bemüht konstruktives Lob zu verteilen.

Kommunikation

Ich könnte hier unzählige Zitate des CEO aus den Town Halls einfügen, die teilweise wirklich für Fassungslosigkeit gesorgt haben. Im Groben zusammengefasst wird sich bemüht, zumindest eine Struktur zu haben. Die Orientierung und Inhalte der Kommunikation sind sehr stark auf die Außendarstellung gerichtet.

Kollegenzusammenhalt

Zumindest in meinem Umfeld war der Zusammenhalt enorm gut (Zukauf einer Tochter und somit ein funktionierendes Konstrukt)

Work-Life-Balance

War bei mir immer gut, vermutlich aber auch dem geschuldet, dass ich eine sehr lange Firmenzugehörigkeit hatte und "mein Ding gemacht habe". Andere Kolleg*innen wurden dahingehend sehr unterschiedlich behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Eine blanke Katastrophe. Ich wurde in "Mitarbeitergesprächen" (wenn sie denn auf Nachfrage stattgefunden haben" mit Aussagen konfrontiert, die unprofessionell und unzeitgemäß sind. Ich habe Themen gesammelt und an den Betriebsrat eskaliert, dort wurde sich zwar gekümmert aber dann im Sande verlaufen. Das Thema Soft Skills bei Führungskräften in dieser Firma ist kaum bis nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Toller Bereich in dem ich angesiedelt war, ist leider durch Missmanagement stetig zerbröckelt und irreparabel.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Umfeld ok, darüber hinaus keine Chance. Ich wurde teilweise wirklich herablassend und sexistisch behandelt. Auf Hinweis an meine damalige Führungskraft kam als Feedback zurück "naja, Sexismus ist ja erst, wenn man handgreiflich wird". Habe ich auch an den BR eskaliert, mit dem Hinweis, dass ich verpflichtende Schulungen für Führungskräfte zu Gleichstellung, respektvoller Kommunikation und diskriminierungsfreiem Verhalten für notwendig empfinde, damit entsprechende Vorfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden. Da fehlt Struktur und Konsequenz. Führungskräfte sollten auch definitiv einem Eignungstest unterzogen werden, bevor sie auf Menschen losgelassen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Habe ich gemischt erlebt. Je nachdem, ob die Person gut performt hat oder nicht. Ich persönlich zähle nicht dazu und kann daher nicht von mir aus Stellung beziehen.

Arbeitsbedingungen

Geschuldet der Fusion war die Ausstattung noch gut. Das hat sich aber für neue Kolleg*innen deutlich geändert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird sich bemüht, zumindest den aktuellen Trends (vor allem des Wettbewerbs) zu folgen.

Gehalt/Benefits

Ebenfalls geschuldet der alten Struktur hatte ich "Glück", dass ich mir einen guten Standpunkt erkämpft habe. Die letzten 5 Jahre habe ich weder eine Gehaltserhöhung, noch eine Anpassung erhalten. Das bisschen Budget, dass im Team verfügbar war, ging an mir vorbei, auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass der CEO es nicht freigegeben habe. Im Austausch mit ehem. Kollegen aus der Zeit, war das eine blanke Lüge, da 2% Inflationsausgleich erteilt wurden. Es ist also nicht nachvollziehbar, wieso und nach welchem Prinzip verteilt wird. Fakt ist, dass intern sich selbst die Bereichszahlen aufpoliert werden und die Leute faktisch belogen werden.

Image

Es kommt stark auf den Bereich an. Durch strategische Zukäufe wird das Image aufpoliert, je länger die Beziehungen andauern, desto mehr nimmt es ab. Fake it till you make it...

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Angebote, die direkte Führungskraft entscheidet am Ende. Wenn es nicht in deren Ermessen liegt, verpufft das Prinzip wieder. Weiterbildung ist fachlich prinzipiell gesichert, Karriere aber nur möglich, wenn man an den richtigen Stellen das nötige Vitamin B hat.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.