Mit einem Dankeschön für viele Jahre durch dick und dünn, noch rechtzeitig den Absprung geschafft.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Portfolio.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vielleicht als Metapher:
Es geht nicht um schlecht, es fehlt das Gefühl für die Mannschaft. Ein guter Fußballtrainer wird ausgewechselt, wenn die Mannschaft die Ziele nicht schafft. Er bleibt ein guter Trainer, passt jedoch nicht zur Mannschaft. Hier wird die Mannschaft ausgetauscht und der Trainervertrag vorzeitig verlängert.
Verbesserungsvorschläge
Die Umfrage ob ich jemanden kenne oder die q.beyond weiterempfehlen würde, fand ich schon immer spannend, da in kostengünstigeren Arbeitsmärkten gesucht wird und nicht in Deutschland.
Ansonsten ist es gut, dass versucht wird durch regelmäßige Abfragen ein Stimmungsbild einzufangen.
Thema Abbau, hier würde ich mehr Feingefühl und Planung erwarten und es wäre ratsam, geschultes Personal loszulassen, oder das Wording abzustimmen. Eine Führungskraft hat nicht automatisch die soziale Kompetenz, schwierige Themen zu platzieren. So kann einiges an „Verwirrung“ vermieden werden.
Bei der aktuellen Firmenpolitik fällt mir eine neutrale Wertung schwer. Es gibt aber genug fähige Teams und Potenzial, um das Ruder herumzureißen und aus der Situation noch etwas Positives zu machen. Ich drücke die Daumen!
Der Vorstand liest den Markt meiner Meinung nach richtig, übersieht aber die Menschen, die er für die Umsetzung braucht.
Der Anspruch ist, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Im Alltag fühlte es sich eher an, als würde man nur die Krümel einsammeln.
Arbeitsatmosphäre
Die zwei Sterne sind für die Kollegen untereinander und durchaus positiv gemeint. Im Gesamtbild der Firma ist die Stimmung sehr drückend und Misstrauen wächst. Ich bin immer fasziniert von Kollegen die hier Bewertungen abgeben mit 5 Sternen und seit Jahren da sind. Ich kann nur vermuten, dass diese ausschließlich im Homeoffice arbeiten.
Image
Das suche ich auch noch. Es war jedenfalls nicht auf der Haben-Seite.
Work-Life-Balance
Den Pflichtpräsenztag auf Montag zu setzen, ohne dass dies wirklich einen Mehrwert hat, ist wie das Ergebnis zu würfeln. 60% Anwesenheit pro Woche sind kein Beinbruch, jedoch rückblickend betrachtet keine Maßnahme die wirtschaftlich oder auf sozialer Ebene wirklich Besserung gebracht hat.
Karriere/Weiterbildung
Im Kern positiv, aber die fähigen Trainer sind kaum verfügbar, weil sie schnell wieder im Tagesgeschäft oder in Projekten gebraucht werden. Dadurch fallen Termine aus und mit ihnen das Entwicklungsziel. Wer genug Ehrgeiz, Zeit und Disziplin mitbringt, erreicht sein Skillziel mit den bereitgestellten Tools. Lernportale ersetzen aber keine zielgerichtete Entwicklung.
Gehalt/Benefits
Ich selbst war ok mit der Bezahlung. Es gab jedoch genug Kollegen in der Firma, welchen es deutlich anders geht und ging und bei gleicher oder ähnlicher Eignung, sowie Verantwortung, sehe ich prozentuale Unterschiede im deutlich zweistelligen Bereich als fragwürdig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Einige Themen in Bearbeitung und auch erfolgreich. Die Firma bemüht sich hier nachhaltig zu sein.
Kollegenzusammenhalt
Ich denke die Teams selbst sind fein im Umgang miteinander und untereinander. Themen gibt es überall, ich habe meist gute Erfahrungen gemacht.
Umgang mit älteren Kollegen
Ähnlich zu bewerten. Alles in allem ok, soweit ich das mitbekam.
Vorgesetztenverhalten
Hier bewerte ich recht neutral. Ich hatte Kollegen von den ich gelernt habe, welche ein gutes Gespür für Mensch, Thema und Aufwand hatten und dann die anderen die sich gerne den Titel, jedoch nicht die damit verbundene Arbeit zu eigen machen wollten. Zumindest fühlte sich dies so an. Der andere Teil fand sich in den Kompetenzen wieder. Niemand erwartet die "eierlegende Wollmilchsau", aber so ein bisschen sollte man schon vorbereitet sein, wenn man vor eine Gruppe tritt, oder Einzelgespräche führt.
Arbeitsbedingungen
Ich würde mich in Details verlieren, wenn ich ausführe. Es gibt jedenfalls Luft nach oben.
Kommunikation
Auf Führungsebene fehlt die Transparenz, damit geht dann der unvollständige teilweise komplett fehlende Informationsfluss einher. Angehende Abbaupläne, Kündigungen und Austritte werden lange im Stillen gehalten, die Belegschaft erfährt es trotzdem, und das drückt die Stimmung. Town-Halls sind als Fragen-und-Antworten-Format gedacht, werden aber nicht in Transparenz gelebt. Umfrageergebnisse werden positiver dargestellt, als die Zahlen es hergeben. Kommunikationskanäle gibt es viele, doch inhaltlich hatte ich meist mehr Fragezeichen.
Gleichberechtigung
Keine schlechten Erfahrungen gemacht, allerdings ein paar kritische Punkte gesehen. Es wird jedoch daran gearbeitet und daher ok.
Interessante Aufgaben
Inhaltlich viel Potential und Material zum verarbeiten, den fehlenden Stern schreibe ich der Tatsache zu, dass die größten Hürden intern lagen.