Ihr Unternehmen?

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q.beyond 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein sinkendes Schiff, das die Verbindung zu den Mitarbeitern verloren hat

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter aus allen Ebenen (außer die der Geschäftsführung) fluchtartig das Unternehmen verlassen, dann sollte man sich aus Sicht der Geschäftsführung hinterfragen und ggfs. dort ansetzen. Heißt: Bessere Kommunikation, realistische Ziele & Ausblicke schaffen, Kritik ehrlich annehmen und aufarbeiten, fleißige und verdiente Mitarbeiter wertschätzen und das Ruder endlich rumreißen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist spürbar belastet. Es gab viele Eigenkündigungen, die Arbeitslast verteilt sich somit auf weniger Schultern. Die Geschäftsführung schweigt oder redet sich bisher die Sachen schön.

Image

Das Image bröckelt. Wenn selbst Kunden merken, dass etwas nicht stimmt, weil ständig der Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin wechselt, dann ist das mehr als bedenklich. Die Fluktuation ist einfach viel zu groß.

Work-Life-Balance

Hat spürbar nachgelassen. Durch nicht nachbesetzte Stellen wird die Arbeitslast immer größer. Mikromanagement und schlechte interne Prozesse überfüllen die Arbeitszeit. Homeoffice ist zwar möglich, aber der Trend geht Richtung Office.

Karriere/Weiterbildung

Ein schmaler Grat. Natürlich öffnen sich durch die hohe Fluktuation neue Chancen, aber man muss gleichzeitig aufpassen nicht direkt verbrannt zu werden.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliche Gehälter, intransparente Gehaltsrunden (wenn sie denn stattfinden), viele Benefits wurden gestrichen, Mehrarbeit oder Positionswechsel werden nicht wirklich entlohnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird zwar groß geschrieben, aber nachdem man am Montag wieder im Berufsverkehr feststeckt zumindest fragwürdig.

Kollegenzusammenhalt

Der wohl letzte "Benefit" der noch geblieben ist. Die Kollegen sind für viele der Grund noch hier zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn sich die Arbeitslast mittlerweile auf so wenige Schultern verteilt, leiden logischerweise auch ältere Kollegen darunter.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt (noch) tolle Führungskräfte, die sich 5 Sterne verdient hätten. Man hat aber von der obersten Ebene das Gefühl, solche Leute sind gar nicht mehr gewünscht. Als Mitarbeiter fühlt man sich regelrecht alleine gelassen.

Arbeitsbedingungen

Equipment ist weder gut noch schlecht, teilweise wartet man sehr lange, wenn man neues Equipment anfragt. Montag wurde von der Geschäftsführung als fester Anwesenheitstag im Büro deklariert; Mitarbeiter dazu befragen? Fehlanzeige. Ziele sind kaum bis gar nicht zu erreichen. Mikromanagement, verkomplizierte Prozesse in denen sich bald keiner mehr auskennt, ständige Umstrukturierungen, ständiges Austauschen von Arbeitstools (oft nicht zum Besseren)...die Liste ist endlos.

Kommunikation

Es herrscht Flurfunk, die Kommunikation der Geschäftsführung ist freundlich ausgedrückt: ausbaufähig. In gewissen Bereichen sind bald keine Kollegen mehr da, mit denen man kommunizieren könnte.

Gleichberechtigung

Man arbeitet dran, Gender Pay Gap gibt es aber nach wie vor

Interessante Aufgaben

An interessanten Aufgaben mangelt es nicht. Das Problem ist eher, dass man alles auf den Tisch geknallt bekommt, weil keiner mehr da ist, der es übernehmen könnte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir schätzen es sehr, wenn Kolleg:innen ihre Eindrücke mit uns teilen – gerade jetzt, wo wir uns als Unternehmen in einer intensiven Phase des Wandels befinden.
Es stimmt: Wir sind aktuell mitten in einem größeren Change. Doch dieser Veränderungsprozess bedeutet keinesfalls, dass wir unsere Unternehmens- und Führungskultur aus den Augen verlieren. Im Gegenteil – erst kürlzich hat sich unser Managing Board zum Kick‑off 2026 in Hamburg getroffen, um gemeinsam strategische Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein wichtiger Fokus dieses Treffens war nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern vor allem der Zusammenhalt als Führungsteam und das gemeinsame Commitment zu Transparenz, Verantwortung, Mut zur Entscheidung und gegenseitigem Vertrauen – über Business Units und Ländergrenzen hinweg.

Für uns ist Führung kein Privileg, sondern eine Verpflichtung. Eine starke Führungskultur ist aus unserer Sicht die Basis für starke Teams – und daran arbeiten wir jeden Tag.
Gleichzeitig wissen wir: Ein solcher Prozess ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Veränderungen bringen an der einen oder anderen Stelle größere und kleinere Anpassungen mit sich. Viele dieser Entwicklungen können erst dann spürbar werden, wenn neue Strukturen gelebt und angenommen werden. Dass dies für Kolleg*innen, die schon lange im Unternehmen sind, nicht immer sofort nachvollziehbar ist, verstehen wir absolut. Genau daraus entsteht manchmal Unsicherheit oder Unzufriedenheit. Wir können dir aber versichern: Wir geben unser Bestes – für 1.110 Menschen, die gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive zu teilen.

Beste Grüße
Dein People & Culture Team

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.