Katastrophale Führung und keine Besserung in Sicht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Meine Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr sehr viel
Verbesserungsvorschläge
Auf die Mitarbeiter hören.
Benefits wieder einführen.
Sich nicht ständig neu erfinden.
Arbeitsatmosphäre
Im eigenen Team erlebe ich die Zusammenarbeit als sehr positiv, und auch die Kolleginnen und Kollegen sind stets hilfsbereit. Sobald es jedoch über das Team hinausgeht, empfinde ich die Zusammenarbeit als schwierig. Mein Eindruck ist, dass sich Verantwortlichkeiten nicht immer klar zuordnen lassen und Aufgaben teilweise weitergegeben werden. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Fokus stärker auf der Profitabilität der Abteilung liegt als auf einer bestmöglichen Unterstützung der Kundinnen und Kunden.
Kommunikation
Die Kommunikation empfinde ich insgesamt als nicht offen. Schwierige Themen werden vom Vorstand nur zögerlich oder gar nicht adressiert. Informationen erreichen die Mitarbeitenden nach meinem Eindruck häufig verspätet oder nur in begrenztem Umfang.
Kollegenzusammenhalt
Der Teamgeist ist hier wirklich sehr stark ausgeprägt. Egal, welche Herausforderungen anstehen – auf das Team kann man sich jederzeit verlassen.
Work-Life-Balance
Homeoffice wurde gekürzt von 50/50 auf 60/40 pro Woche und Montag ist pflichttag. Gerade im IT-Bereich empfinde ich diese Regelung als wenig flexibel.
Die Teilnahme an der Rufbereitschaft ist vertraglich vorgesehen und kann bei entsprechender Anordnung verpflichtend sein.
Vorgesetztenverhalten
Mit meinem direkten Vorgesetzten bin ich sehr zufrieden. Auf den darüberliegenden Führungsebenen erlebe ich die Zusammenarbeit hingegen deutlich kritischer.
Anfragen – sowohl intern als auch extern – bleiben nach meinem Eindruck teilweise über längere Zeit unbeantwortet. Zudem habe ich den Eindruck, dass Kunden teilweise in andere Abteilungen verlagert werden, obwohl das erforderliche Fachwissen an anderer Stelle vorhanden ist.
Kritische Rückmeldungen gegenüber dem Vorstand werden aus meiner Sicht nicht immer konstruktiv aufgenommen. Entscheidungen wirken auf mich teilweise wenig nachvollziehbar oder fachlich nicht ausreichend begründet.
Interessante Aufgaben
Wenn man motiviert ist, kann man hier durchaus viel lernen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei gezeigtem Interesse an neuen Themen schnell zusätzliche Verantwortlichkeiten übertragen werden. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, dass Engagement unmittelbar mit einer festen Zuständigkeit verbunden ist.
Gleichberechtigung
In diesem Bereich läuft aus meiner Sicht grundsätzlich vieles gut. Allerdings habe ich gelegentlich den Eindruck, dass Mitarbeitende in Schutz genommen werden, auch wenn ihr Verhalten im Zusammenhang mit diesem Thema während der Arbeitszeit kritisch gesehen werden könnte.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden leider teilweise Abgehangen. Die Nutzung von Englisch als Unternehmenssprache kann für Kolleginnen und Kollegen, die damit weniger vertraut sind, eine größere Herausforderung darstellen als für andere.
Arbeitsbedingungen
Nach meinem Eindruck werden Mitarbeitende teilweise schnell mit neuen Aufgaben betraut, ohne zuvor ausreichend eingearbeitet zu sein. Durch den Weggang vieler Kolleginnen und Kollegen werden Themenbereiche häufig weitergegeben, auch wenn noch keine umfassende Vertrautheit damit besteht. Offene Stellen werden aus meiner Sicht nicht immer zeitnah nachbesetzt. Zudem habe ich den Eindruck, dass neu eingestellte Mitarbeitende das Unternehmen teilweise relativ schnell wieder verlassen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kommt auf Standort etc. an. aber
Gehalt/Benefits
Aus meiner Sicht ist die Vergütung im IT-Bereich, insbesondere nach Abschluss von Ausbildung oder Studium, eher im unteren Bereich angesiedelt. Eine klare Differenzierung zwischen 1st- und 2nd-Level-Support im Servicedesk ist nach meinem Eindruck nicht immer gegeben.
Eine strukturierte Skillmatrix oder ein transparentes Entwicklungsmodell scheint aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden zu sein, wodurch interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten teilweise unklar wirken.
Benefits wurden in letzter Zeit reduziert.
Bei der Entgeltabrechnung kam es bei mir zu Unstimmigkeiten. In einigen Fällen musste ich Rückfragen stellen, wobei zur Klärung teilweise Screenshots aus Excel Tabellen aus internen Auswertungen herangezogen wurden. Bei mir waren es über 30 Lohnabrechnungen in 12 Monaten.
Image
Unbekannt für die Größe und wenn eher mit negativen Erinnerungen behaftet.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits erwähnt, kann man bei entsprechender Motivation durchaus einiges lernen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten begrenzt sind, da klare Strukturen wie beispielsweise eine Skillmatrix oder vergleichbare Orientierungssysteme fehlen.