Macht einen großen Bogen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Keine Gehaltsverhandlungen
- Mikromanagement
- Vorstand / Geschäftsleitung
- Back to Office Prinzip
- Kommunikation & Intransparenz
- Nearshore
- Umgang mit Mitarbeitern
- Fehlende und äußerst umständliche Prozesse
- Langsame Entscheidungswege
- Arbeitsbelastung
- Zu hoch gesetzte Ziele
- Keine erkennbare Strategie
Verbesserungsvorschläge
Es gibt sehr viele, wodurch der Rahmen gesprengt werden würde, daher hier nur die "Wichtigsten"
- Kommunikation
Eine höhere Transparenz erzeugen. Austritte & Kündigungen werden so lange verschwiegen, wie möglich. Die Mitarbeiter finden es über andere Wege dennoch heraus, was Missmut erzeugt.
- Vorstand
Dieser sollte unbedingt mal den Blick auf die Mitarbeiter legen, statt nur auf die Zahlen. Die Zahlen erreicht man nur mit fähigen Mitarbeitern, welche nach und nach gehen. Ggf. würde ein neuer Vorstand für frischen Wind sorgen.
- Digitalisierung
Man versucht nach außen Digitalisierung zu verkörpern, aber geht wieder zurück ins "Mittelalter" zurück (siehe back to Office).
- Mitarbeiterwertschätzung
Dies ist leider nicht vorhanden.
- Ziele
Unrealistische und viel zu hohe Ziele, die niemals erreicht werden können.
Arbeitsatmosphäre
Das Vertrauen in die Mitarbeiter schwindet gänzlich. Mikromanagement steht an der Tagesordnung.
Kommunikation
Die s. g. Town-Halls finden monatlich statt, in welchen der Vorstand und die Geschäftsleitung über die aktuelle Situation, Ziele, usw. informieren.
Das gelingt leider nicht, da man nach diesen Meetings mehr Fragen statt Antworten hat. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit Fragen zu stellen, hier werden jedoch "unangenehme" Fragen ausgelassen und nur die beantwortet, die angenehm sind. Die Ergebnisse aus Umfragen (z. B. Zufriedenheit der MA, oder Weiterempfehlung der q.beyond an Bekannte), werden stets positiv dargestellt, obwohl die Zahlen das genaue Gegenteil anzeigen.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen unterstützen hier bei allen Fragen und man ist zieht an einem Strang.
Leider verlassen jedoch immer mehr Mitarbeiter das Unternehmen und Nachbesetzungen (wenn es diese überhaupt gibt) sollen über "Nearshore" eingestellt werden. Das funktioniert leider nicht erfolgreich.
Work-Life-Balance
Wie bereits oben erwähnt, werden Stellen großteils nicht nachbesetzt bzw. Kandidaten entscheiden sich oftmals gegen eine Einstellung. Dadurch wird die Arbeitslast immer höher. Ein weiterer Punkt ist, dass die Ziele dennoch jedes Jahr erhöht werden. Erreicht werden Sie trotzdem nicht.
Homeoffice wird nicht mehr gerne gesehen. Hier geht es klar in die Richtung -> Back to office.
Aktuell gilt - 3 Tage Office (Montags ist Pflicht-Präsenz-Tag) / 2 Tage HO
Es gilt die generelle Kernarbeitszeit von 9 - 17 Uhr. 50h in der Woche sind der Standard, da die Arbeit in der regulären Arbeitszeit nicht erledigt werden kann. Das wird so auch gewünscht.
Neu-Einstellungen werden erst genehmigt, wenn klar ersichtlich ist, dass die restlichen Mitarbeiter vollends überlastet sind. Meist ist es dann jedoch zu spät, sodass diese kündigen.
Vorgesetztenverhalten
Hier muss klar unterschieden werden. Es gibt tolle Führungskräfte bei der q.beyond, die für Ihre Mitarbeiter einstehen. Das Problem ist leider der autoritäre Führungsstil des Vorstands, der diesen auch von seinen Führungskräften fordert. Dadurch gibt es immer weniger "gute" Führungskräfte, da diese zunehmend das Unternehmen verlassen.
Mikromanagement wird maßgeblich gewünscht, welches enormen Druck ausübt. Will man einen Mitarbeiter "loswerden", so werden weitere Maßnahmen ergriffen (noch mehr Kontrolle), damit dieser selbst kündigt.
Vorgesetzte erhalten Leadership-Trainings, die jedoch in der Realität nie umgesetzt werden können, da die Wünsche und Ziele des Vorstandes die Führungskräfte dazu drängen, Mikromanagement durchzuführen und maximalen Druck auf die Angestellten auszuüben.
Die Geschäftsleitung der q.beyond hat sich in dem letzten Jahr vollkommen aufgelöst, da "Störenfriede" entfernt werden. Es bleiben lediglich die, die mit dem Strom schwimmen. Führungskräfte die konstruktive Kritik, neue Vorschläge und Ideen haben und diese aussprechen, welche nicht mit den Idealen des Vorstandes übereinstimmen, werden aussortiert, oder dazu bewegt selbst zu gehen.
Interessante Aufgaben
Es gibt spannende Projekte und jedes davon ist auf seine Weise einzigartig.
Gleichberechtigung
Das versucht man aktiv nach außen voranzutreiben. Wie es in der Realität aussieht ist nicht erkennbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Kritischer Umgang, da diese oftmals vom Gehaltsniveau her zu teuer sind. Der Trend geht in die Richtung "teures" Personal loszuwerden.
Arbeitsbedingungen
Das Equipment kann größtenteils ausgewählt werden. Die Büros sind gut ausgestattet.
Im Sommer ist es in den Büroräumen zu heiß. Keine klimatisierenden Räume.
Gehalt/Benefits
Seit Jahren ist man im Sparmodus und vertröstet die Mitarbeiter. Wer sein Grundgehalt bei Einstellung gut verhandelt hat, kann sich glücklich schätzen. Nachverhandlungen gestalten sich sehr schwierig und Versprechungen werden nicht eingehalten.
Image
Leider ist das Image nach außen miserabel. Viele Kunden springen derzeit ab, da die Qualität spürbar nachlässt. Intern ist man jedoch sehr von sich überzeugt.
Karriere/Weiterbildung
Aussagen wie "Wenn du dich an mich hältst, kommst du bei der q.beyond hoch raus, da ich einen sehr guten Draht zum CEO habe" spiegeln die Realität gut wieder.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden, doch in der regulären Arbeitszeit nicht machbar, da sonst weniger zum Kunden abgerechnet werden kann.
