Ihr Unternehmen?

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q.beyond 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Macht einen großen Bogen

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Keine Gehaltsverhandlungen
- Mikromanagement
- Vorstand / Geschäftsleitung
- Back to Office Prinzip
- Kommunikation & Intransparenz
- Nearshore
- Umgang mit Mitarbeitern
- Fehlende und äußerst umständliche Prozesse
- Langsame Entscheidungswege
- Arbeitsbelastung
- Zu hoch gesetzte Ziele
- Keine erkennbare Strategie

Verbesserungsvorschläge

Es gibt sehr viele, wodurch der Rahmen gesprengt werden würde, daher hier nur die "Wichtigsten"

- Kommunikation
Eine höhere Transparenz erzeugen. Austritte & Kündigungen werden so lange verschwiegen, wie möglich. Die Mitarbeiter finden es über andere Wege dennoch heraus, was Missmut erzeugt.

- Vorstand
Dieser sollte unbedingt mal den Blick auf die Mitarbeiter legen, statt nur auf die Zahlen. Die Zahlen erreicht man nur mit fähigen Mitarbeitern, welche nach und nach gehen. Ggf. würde ein neuer Vorstand für frischen Wind sorgen.

- Digitalisierung
Man versucht nach außen Digitalisierung zu verkörpern, aber geht wieder zurück ins "Mittelalter" zurück (siehe back to Office).

- Mitarbeiterwertschätzung
Dies ist leider nicht vorhanden.

- Ziele
Unrealistische und viel zu hohe Ziele, die niemals erreicht werden können.

Arbeitsatmosphäre

Das Vertrauen in die Mitarbeiter schwindet gänzlich. Mikromanagement steht an der Tagesordnung.

Image

Leider ist das Image nach außen miserabel. Viele Kunden springen derzeit ab, da die Qualität spürbar nachlässt. Intern ist man jedoch sehr von sich überzeugt.

Work-Life-Balance

Wie bereits oben erwähnt, werden Stellen großteils nicht nachbesetzt bzw. Kandidaten entscheiden sich oftmals gegen eine Einstellung. Dadurch wird die Arbeitslast immer höher. Ein weiterer Punkt ist, dass die Ziele dennoch jedes Jahr erhöht werden. Erreicht werden Sie trotzdem nicht.

Homeoffice wird nicht mehr gerne gesehen. Hier geht es klar in die Richtung -> Back to office.
Aktuell gilt - 3 Tage Office (Montags ist Pflicht-Präsenz-Tag) / 2 Tage HO

Es gilt die generelle Kernarbeitszeit von 9 - 17 Uhr. 50h in der Woche sind der Standard, da die Arbeit in der regulären Arbeitszeit nicht erledigt werden kann. Das wird so auch gewünscht.
Neu-Einstellungen werden erst genehmigt, wenn klar ersichtlich ist, dass die restlichen Mitarbeiter vollends überlastet sind. Meist ist es dann jedoch zu spät, sodass diese kündigen.

Karriere/Weiterbildung

Aussagen wie "Wenn du dich an mich hältst, kommst du bei der q.beyond hoch raus, da ich einen sehr guten Draht zum CEO habe" spiegeln die Realität gut wieder.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden, doch in der regulären Arbeitszeit nicht machbar, da sonst weniger zum Kunden abgerechnet werden kann.

Gehalt/Benefits

Seit Jahren ist man im Sparmodus und vertröstet die Mitarbeiter. Wer sein Grundgehalt bei Einstellung gut verhandelt hat, kann sich glücklich schätzen. Nachverhandlungen gestalten sich sehr schwierig und Versprechungen werden nicht eingehalten.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen unterstützen hier bei allen Fragen und man ist zieht an einem Strang.
Leider verlassen jedoch immer mehr Mitarbeiter das Unternehmen und Nachbesetzungen (wenn es diese überhaupt gibt) sollen über "Nearshore" eingestellt werden. Das funktioniert leider nicht erfolgreich.

Umgang mit älteren Kollegen

Kritischer Umgang, da diese oftmals vom Gehaltsniveau her zu teuer sind. Der Trend geht in die Richtung "teures" Personal loszuwerden.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss klar unterschieden werden. Es gibt tolle Führungskräfte bei der q.beyond, die für Ihre Mitarbeiter einstehen. Das Problem ist leider der autoritäre Führungsstil des Vorstands, der diesen auch von seinen Führungskräften fordert. Dadurch gibt es immer weniger "gute" Führungskräfte, da diese zunehmend das Unternehmen verlassen.

Mikromanagement wird maßgeblich gewünscht, welches enormen Druck ausübt. Will man einen Mitarbeiter "loswerden", so werden weitere Maßnahmen ergriffen (noch mehr Kontrolle), damit dieser selbst kündigt.

Vorgesetzte erhalten Leadership-Trainings, die jedoch in der Realität nie umgesetzt werden können, da die Wünsche und Ziele des Vorstandes die Führungskräfte dazu drängen, Mikromanagement durchzuführen und maximalen Druck auf die Angestellten auszuüben.

Die Geschäftsleitung der q.beyond hat sich in dem letzten Jahr vollkommen aufgelöst, da "Störenfriede" entfernt werden. Es bleiben lediglich die, die mit dem Strom schwimmen. Führungskräfte die konstruktive Kritik, neue Vorschläge und Ideen haben und diese aussprechen, welche nicht mit den Idealen des Vorstandes übereinstimmen, werden aussortiert, oder dazu bewegt selbst zu gehen.

Arbeitsbedingungen

Das Equipment kann größtenteils ausgewählt werden. Die Büros sind gut ausgestattet.
Im Sommer ist es in den Büroräumen zu heiß. Keine klimatisierenden Räume.

Kommunikation

Die s. g. Town-Halls finden monatlich statt, in welchen der Vorstand und die Geschäftsleitung über die aktuelle Situation, Ziele, usw. informieren.
Das gelingt leider nicht, da man nach diesen Meetings mehr Fragen statt Antworten hat. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit Fragen zu stellen, hier werden jedoch "unangenehme" Fragen ausgelassen und nur die beantwortet, die angenehm sind. Die Ergebnisse aus Umfragen (z. B. Zufriedenheit der MA, oder Weiterempfehlung der q.beyond an Bekannte), werden stets positiv dargestellt, obwohl die Zahlen das genaue Gegenteil anzeigen.

Gleichberechtigung

Das versucht man aktiv nach außen voranzutreiben. Wie es in der Realität aussieht ist nicht erkennbar.

Interessante Aufgaben

Es gibt spannende Projekte und jedes davon ist auf seine Weise einzigartig.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Hallo und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sicht zu schildern.
Wir nutzen die Gelegenheit gern, um ein paar Dinge geradezurücken – offen, ehrlich und wie immer: mitten im Change.

Daten & Aussagen: Nicht ganz deckungsgleich mit der Realität. Einige der Punkte aus deiner Bewertung möchten wir direkt adressieren:

• „Stellen werden nicht nachbesetzt.“ Nicht korrekt. Wir besetzen sehr wohl nach und das strategisch, passend zu unserem Transformationsprozess und den Skills, die wir für die Zukunft benötigen.
• „Weiterkommt nur, wer sich gut mit dem Vorstand versteht.“ Schön wär’s, dann könnten wir Karriereläufe einfach beim Kaffeetrinken planen. Tatsächlich läuft Karriereentwicklung bei uns über Performance, Kompetenzaufbau und Potenzial, nicht über Sympathien.
• „Mehrarbeit ist ausdrücklich gewünscht.“ Das ist faktisch falsch – und arbeitsrechtlich gar nicht zulässig. Wir halten uns da an das Arbeitszeitgesetz, das die täglichen Höchstarbeitszeiten klar regelt. In Einzelfällen, wie zum Beispiel in heißen Phase eines Projektes, kann es - wie überall – zu Mehrarbeit kommen, die der Mitarbeitende dann aber vergütet bekommt oder in Freizeit ausgleichen kann.
Wir setzen vielmehr auf gesunde Belastungssteuerung, Priorisierung und klare Rollenverteilung.

Kurze Version: Veränderung = ja.
Wildwest-Praktiken = nein.

Ja, wir sind im Change – und ja, das ist herausfordernd. Wie viele Unternehmen befinden auch wir uns in einer intensiven Transformation. Und klar: Change macht nicht nur Spaß. Er fordert, er irritiert, und er zwingt uns alle, Neues zu lernen und alte Gewohnheiten zu hinterfragen. Genau deshalb legen wir noch mehr Wert darauf, Mitarbeitende zu begleiten und zu unterstützen – fachlich, persönlich und organisatorisch.

Wir kümmern uns. Punkt. Unser People & Culture Team ist eng an der Seite der Mitarbeitenden – mit:

• Lern- und Weiterbildungsangeboten
• Kompetenzmanagement über unsere Academy
• Talentprogrammen
• Führungskräfteentwicklung
• Coaching und Begleitung im Veränderungsprozess

Wir investieren viel in Menschen – weil sie die Zukunftsfähigkeit von q.beyond ausmachen.

Leistung wird nicht nur anerkannt – sie wird gefeiert
Und weil du mangelnde Wertschätzung ansprichst: Gerade erst auf unserer Weihnachtsfeier haben wir 25 Talente für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Fun Fact: Darunter waren sogar Kolleg:innen, die seit über 30 Jahren Teil von q.beyond sind. Engagement und Qualität werden also nicht nur gesehen – sie werden wertgeschätzt, öffentlich anerkannt und gefeiert.

Unser Fazit
Ja, wir sind im Wandel.
Ja, es ruckelt an manchen Stellen.
Und ja, wir gehen mit manchen Wahrheiten selbstbewusst und transparent um.

Aber:
Wir investieren in unsere Mitarbeitenden, wir fördern Kompetenzentwicklung, wir honorieren Leistung – und wir machen q.beyond gemeinsam zukunftsfähig.

Danke für dein Feedback – und dass wir hier die Chance hatten, einige Punkte einzuordnen.

Beste Grüße
Saskia

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.