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q.beyond 
AG
Bewertungen

38 von 692 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 26%
Score-Details

38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wer Karriere machen möchte, sollte hier abstand nehmen.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kaum etwas, ich hätte früher gehen sollen. Die Work Life Balance ist auf lange Sicht eine Karriere Bremse und sollte mit Vorsicht genossen werden. Hier kommt man nicht voran, dafür fordert einen hier auch rein gar nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele Kollegen arbeiten schlichtweg kaum, wer sich ambitioniert verhält wird dafür nicht belohnt sondern muss die Faulheit anderer ausgleichen. Keine fachliche Bewertungsgrundlage gegeben, wer sich mit dem Chef auf Bier trifft wird bevorzugt. Keinerlei Prozessverständnis für den IT Beratungsmarkt. Intern wird die nach außen verkaufte Software nicht benutzt und somit auch nicht ausreichend verstanden. Interne IT- Landschaft ist sehr rückständig.

Verbesserungsvorschläge

Fachgebundene Entscheidungen treffen und Kompetenz fördern.

Arbeitsatmosphäre

Abteilungübergreifend wird gegeneinander gearbeitet, statt miteinander

Image

wird im Markt zurecht nicht positiv wahrgenommen, da das fachliche Level auf breiter Ebene niedrig ist.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeit wurde gelebt - jedoch abhängig der Projekte auch ohne jegliche Regulierung. Arbeitszeit wurde nicht digital erfasst, Faktura konnte eigenständig dokumentiert werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsbudget vorhanden, kein strukturierter interner Know How Transfer gegeben.

Gehalt/Benefits

keinerlei Gehaltsanpassungen für mehrere Jahre -> weniger Geld da auch kein Inflationsausgleich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen innerhalb der eigenen Abteilung wurde zusammengehalten und sich gegenseitig unterstützt.

Vorgesetztenverhalten

Kein Kommentar - vor Ort Termine bei Kunden wurden zum Fiasko, sämtliche mündliche Absprachen wurden nicht eingehalten.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice Equipment minimal

Kommunikation

Sämtliche Kommunikation auf vertikaler Ebene hat sich als nicht vertrauenswürdig herausgestellt. Hier wird nicht offen miteinander kommuniziert

Gleichberechtigung

Junge Kollegen wurden grundsätzlich weniger respektiert. Fachlicher Bezug wurde der der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit untergeordnet.

Interessante Aufgaben

Kunden teilweise sehr rückständig


Umgang mit älteren Kollegen

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Aufbruchstimmung durch Umstrukturierung

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man bekommt pünktlich sein Gehalt. Die Firmenfahrzeugauswahl ist gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Erwartungshaltung, durchgedrückt von nicht geschulten Vorgesetzten, umgesetzt durch Mikromanagement

Verbesserungsvorschläge

- Konkrete Weiterentwicklung von Arbeitnehmern. Es ist nicht mit einem LinkedIn Learning Kurs getan. Außerdem sollten die Vorgesetzten eine klare Vorstellung des Know Hows ihrer Mitarbeiter haben und Schulungen vorgeben.
- Nicht nur Mitarbeiter benötigen Schulung, auch Vorgesetzte.
- Umstrukturierungen geben den Anschein von "Probieren wir mal - Notfalls rudern wir zurück".
- Officetage sind gut und wichtig. 60% Anwesenheit im Büro ist zwar gut für die Auslastung der Räumlichkeiten. Aber lieber motivierte Arbeitnehmer im HomeOffice als unmotivierte Arbeitnehmer im Büro. Vermietung eigener Räumlichkeiten oder Kündigung/Verkleinerung von angemieteten Objekten wär auch eine Möglichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Unter Kollegen im Team gut. Generell sehr getrübt, weil gute Leute freiwillig gehen, oder man sich proaktiv trennen möchte. Viel Know-How geht verloren.

Image

Bröckelt leider sehr. Nicht nur extern, sondern auch intern. Viele die nicht gehen müssen, tun dies dann aber freiwillig.

Work-Life-Balance

gut bei Altverträgen, die noch 100% Homeoffice ermöglichen. Neue Verträge gehen auf 60/40 zu Büroanwesenheit.

Karriere/Weiterbildung

Wenig bis keine Zeit für Weiterbildung. Viele offene Stellen werden intern zur Verfügung gestellt. Aber die Schulung und die Vorbereitung darauf, ist stark ausbaufähig. Entwicklungspfade müssen selbst erarbeitet werden. Man sich sich in der Erfüllung von Schulung durch Erhalt von Zugängen für Lernportale.

Gehalt/Benefits

Bei Umstrukturierungen wird gern das alte Gehalt beibehalten - auch wenn der Arbeitsaufwand und die Verantwortung steigt. Aber im Großen und Ganzen wird man gut entlohnt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man setzt auf eine E-Autoflotte. Auch die Hardware muss nicht immer die Neuste sein, oder wird mal von anderen Mitarbeitern übernommen. Das finde ich im Sinne der Umwelt gut.

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen sehr positiv. Man setzt sich füreinander ein.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere sind genauso Teil des Teams, wie alle anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation sehr kurzfristig. Mikromanagement vermittelt das Gefühl von ständiger Kontrolle und sich rechtfertigen müssen. Wenig Rückgrat ggü GF. Druck wird einfach ans Team weitergegeben.
Es fehlt an konstruktiver Kritik. Stattdessen werden Fehler offen vorm Team angesprochen. Mehr Diskretion wäre wünschenswert.
Manche Vorgesetzte haben ihre Position durch Aufstieg im Unternehmen erhalten. Leider fehlt eine durchgängige Schulung für Personalverantwortliche, damit man sich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich entwickelt.
Auf der anderen Seite haben Vorgesetzte eine hohe Erwartungshaltung an die Mitarbeiter. Aber was den Entwicklungsweg angeht, lässt man sich den besser von einer KI ausarbeiten.

Arbeitsbedingungen

Das oft erwähnte Mikromanagement zeigt sich in wöchentlichen Meetings, in dem jeder Berichten muss, woran er arbeitet, und was sich in den vergangenen sieben Tagen geändert hat. Zusätzlich muss alles schriftlich dokumentiert werden, damit auch andere Stellen darin Einsicht haben. Konzentrierte Abarbeiten von Projekten wird somit erschwert. Und wenn aufgrund dessen mal Arbeit liegen bleibt, wird dies im Meeting vor allen anderen Teammitgliedern diskutiert.
Da viele Kollegen das Unternehmen verlassen (haben), bleibt Arbeit liegen. Man soll sich Zeit für Schulungen nehmen. Aber während des Arbeitszeit ist das kaum möglich.

Kommunikation

Wenn Kommunikation stattfindet, dann eher sehr kurzfristig. Der Flurfunk ist oft schneller.

Gleichberechtigung

Nach vorn offen gegenüber Vielfalt. Hinterm Rücken, sind Kommentare nicht immer wertschätzend.

Interessante Aufgaben

Wenn man eine interessante Aufgabe gefunden hat, wird umstrukturiert und Verantwortlichkeiten werden verschoben. Von daher wenig Konstanz.

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Gute Arbeitgeber mit paar Mängel wie eigentlich jede Firma

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen sind das beste aber manche sind leider in alte Muster verfangen von ich mache nur Sachen wen mein Chef es mir sagt sonst tue ich es nicht.

Vorgesetztenverhalten

Manchmal vergessen die Vorgesetzen Aufgaben was man denen verteilt hat.
Man muss immer bereit sein die zu erwischen sonst kommt nichts voran.
Aber da die Ableitung für Kunde Support zwei Chefs hat kommt noch was positives.
Die hören immer zu wen man was hat sorgen oder probleme. Es wird immer eine Lösung gefunden.

Kommunikation

Über die verschiedenen Bereiche des Unternehmens funktioniert die Kommunikation manchmal gut und manchmal nicht. Aber man kann jeder Zeit zum Chef hingehen und mit denen reden.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Alles eine Teamfrage

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamevents, die gelungen sind; die Möglichkeit, sich am richtigen Thema gut zu entfalten und die Bereitschaft des Betriebs, in einen zu investieren (wenn man am richtigen Hebel sitzt)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

die Firmenkommunikation
das "sinkende Schiff" Feeling, welches man durch die Entscheidungen der GL bekommt
Back-to-office (wir haben das 21. JH und genügend Empirie belegt die Effizienz des Home Office)
die Büroräume

Verbesserungsvorschläge

Kommunikationskurse für die GL, bereit sein, in die eigene Zukunft zu investieren und nicht nur kurzfristig den Umsatz zu steigern

Arbeitsatmosphäre

Stark abhängig vom Team, daher 3 Punkte. Ich hatte ein recht angenehmes direktes Team mit kollegialer Atmosphäre. Außerhalb meines Teams z.T. recht autoritär, weniger wertschätzend. Insgesamt okay.

Image

q.beyond verbaut sich durch einen neuen Kostensparer-Top-Down-Kurs komplett das Wohlwollen der Belegschaft. Viele Kollegen kündigen oder es wird von Seiten der Leitung "freundlich" Richtung Tür verwiesen.

Insgesamt fühlt sich der jüngst eingeschlagene Kurs sehr nach einem Alleingang der GL und einem "sinkenden Schiff" an.

Work-Life-Balance

In Projektphasen kann es natürlich heißer werden. So ist das Geschäft eben. Insgesamt ist es aber sehr gut mit dem Privatleben vereinbar. Leider wird eine aggressive "back-to-office" Politik gefahren, die das zukünftig für z.B. Eltern erschweren mag.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich anstrengt und im richtigen Team bzw. am richtigen Thema sitzt, sind hier m.E. viele Möglichkeiten gegeben.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist insgesamt unter dem Branchendurchschnitt. Das wird, denke ich, auch die kommenden Jahre so bleiben. Vorherige Benefits wie z.B. Urban Sports Club wurden ersatzlos aufgekündigt. Insgesamt ein schmales Bundle, wenn man die Konkurrenz sieht. Ist für viele in der Belegschaft ein Defizitthema.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Insgesamt wird da wohl schon drauf geachtet. Inlands wird auf Flüge verzichtet. Back-to-office spricht dagegen. Ich denke okay.

Kollegenzusammenhalt

Auf meiner Ebene super!

Umgang mit älteren Kollegen

In meinem Team wertschätzend und mit Fokus auf den Erfahrungsschatz

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef war klasse. Der Abteilungsleiter darüber auch! Ich habe auch anderes aus anderen Teams gehört. Auch hier wieder sehr teamabhängig.

Arbeitsbedingungen

Richtig mau. Alte Rechner, kaputte Bürostühle und Bildschirme, hakende Fenster und abfallende Leisten, billige Klopper-Handys. Die Meetingräume mit Kunden sind okay und z.T. modern. Bei den Büroräumlichkeiten der Mitarbeitenden wird m.E. brutal gespart. Pluspunkt: Kaffeemaschine gut, Wassersprudler auch.

Kommunikation

Innerhalb meines Teams und auf gleicher unterer Ebene top, weiter oben flop. Je weiter es auf der Unternehmensleiter nach oben geht, umso dürftiger, offensiver und unangenehmer wird die Kommunikation.
Streitbare Entscheidungen der GL sollen ohne Murren oder Kritik angenommen werden. In einem Meeting wurden Kritik und Bedenken übergangen und weggewischt, da die GL "keine Lust mehr" auf das Thema hatte. Katastrophe.

Gleichberechtigung

Kann ich wenig zu sagen. Ist denke ich okay.

Interessante Aufgaben

Sehr projekt- und ticketabhängig. Ich war teilweise unterfordert, man kann aber immer die Fühler auch außerhalb des eigenen Arbeitsbereichs in Arbeitsgruppen ausstrecken. Daher insgesamt voll in Ordnung.

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ein sinkendes Schiff, das die Verbindung zu den Mitarbeitern verloren hat

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter aus allen Ebenen (außer die der Geschäftsführung) fluchtartig das Unternehmen verlassen, dann sollte man sich aus Sicht der Geschäftsführung hinterfragen und ggfs. dort ansetzen. Heißt: Bessere Kommunikation, realistische Ziele & Ausblicke schaffen, Kritik ehrlich annehmen und aufarbeiten, fleißige und verdiente Mitarbeiter wertschätzen und das Ruder endlich rumreißen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist spürbar belastet. Es gab viele Eigenkündigungen, die Arbeitslast verteilt sich somit auf weniger Schultern. Die Geschäftsführung schweigt oder redet sich bisher die Sachen schön.

Image

Das Image bröckelt. Wenn selbst Kunden merken, dass etwas nicht stimmt, weil ständig der Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin wechselt, dann ist das mehr als bedenklich. Die Fluktuation ist einfach viel zu groß.

Work-Life-Balance

Hat spürbar nachgelassen. Durch nicht nachbesetzte Stellen wird die Arbeitslast immer größer. Mikromanagement und schlechte interne Prozesse überfüllen die Arbeitszeit. Homeoffice ist zwar möglich, aber der Trend geht Richtung Office.

Karriere/Weiterbildung

Ein schmaler Grat. Natürlich öffnen sich durch die hohe Fluktuation neue Chancen, aber man muss gleichzeitig aufpassen nicht direkt verbrannt zu werden.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliche Gehälter, intransparente Gehaltsrunden (wenn sie denn stattfinden), viele Benefits wurden gestrichen, Mehrarbeit oder Positionswechsel werden nicht wirklich entlohnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird zwar groß geschrieben, aber nachdem man am Montag wieder im Berufsverkehr feststeckt zumindest fragwürdig.

Kollegenzusammenhalt

Der wohl letzte "Benefit" der noch geblieben ist. Die Kollegen sind für viele der Grund noch hier zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn sich die Arbeitslast mittlerweile auf so wenige Schultern verteilt, leiden logischerweise auch ältere Kollegen darunter.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt (noch) tolle Führungskräfte, die sich 5 Sterne verdient hätten. Man hat aber von der obersten Ebene das Gefühl, solche Leute sind gar nicht mehr gewünscht. Als Mitarbeiter fühlt man sich regelrecht alleine gelassen.

Arbeitsbedingungen

Equipment ist weder gut noch schlecht, teilweise wartet man sehr lange, wenn man neues Equipment anfragt. Montag wurde von der Geschäftsführung als fester Anwesenheitstag im Büro deklariert; Mitarbeiter dazu befragen? Fehlanzeige. Ziele sind kaum bis gar nicht zu erreichen. Mikromanagement, verkomplizierte Prozesse in denen sich bald keiner mehr auskennt, ständige Umstrukturierungen, ständiges Austauschen von Arbeitstools (oft nicht zum Besseren)...die Liste ist endlos.

Kommunikation

Es herrscht Flurfunk, die Kommunikation der Geschäftsführung ist freundlich ausgedrückt: ausbaufähig. In gewissen Bereichen sind bald keine Kollegen mehr da, mit denen man kommunizieren könnte.

Gleichberechtigung

Man arbeitet dran, Gender Pay Gap gibt es aber nach wie vor

Interessante Aufgaben

An interessanten Aufgaben mangelt es nicht. Das Problem ist eher, dass man alles auf den Tisch geknallt bekommt, weil keiner mehr da ist, der es übernehmen könnte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir schätzen es sehr, wenn Kolleg:innen ihre Eindrücke mit uns teilen – gerade jetzt, wo wir uns als Unternehmen in einer intensiven Phase des Wandels befinden.
Es stimmt: Wir sind aktuell mitten in einem größeren Change. Doch dieser Veränderungsprozess bedeutet keinesfalls, dass wir unsere Unternehmens- und Führungskultur aus den Augen verlieren. Im Gegenteil – erst kürlzich hat sich unser Managing Board zum Kick‑off 2026 in Hamburg getroffen, um gemeinsam strategische Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein wichtiger Fokus dieses Treffens war nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern vor allem der Zusammenhalt als Führungsteam und das gemeinsame Commitment zu Transparenz, Verantwortung, Mut zur Entscheidung und gegenseitigem Vertrauen – über Business Units und Ländergrenzen hinweg.

Für uns ist Führung kein Privileg, sondern eine Verpflichtung. Eine starke Führungskultur ist aus unserer Sicht die Basis für starke Teams – und daran arbeiten wir jeden Tag.
Gleichzeitig wissen wir: Ein solcher Prozess ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Veränderungen bringen an der einen oder anderen Stelle größere und kleinere Anpassungen mit sich. Viele dieser Entwicklungen können erst dann spürbar werden, wenn neue Strukturen gelebt und angenommen werden. Dass dies für Kolleg*innen, die schon lange im Unternehmen sind, nicht immer sofort nachvollziehbar ist, verstehen wir absolut. Genau daraus entsteht manchmal Unsicherheit oder Unzufriedenheit. Wir können dir aber versichern: Wir geben unser Bestes – für 1.110 Menschen, die gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive zu teilen.

Beste Grüße
Dein People & Culture Team

Macht einen großen Bogen

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Keine Gehaltsverhandlungen
- Mikromanagement
- Vorstand / Geschäftsleitung
- Back to Office Prinzip
- Kommunikation & Intransparenz
- Nearshore
- Umgang mit Mitarbeitern
- Fehlende und äußerst umständliche Prozesse
- Langsame Entscheidungswege
- Arbeitsbelastung
- Zu hoch gesetzte Ziele
- Keine erkennbare Strategie

Verbesserungsvorschläge

Es gibt sehr viele, wodurch der Rahmen gesprengt werden würde, daher hier nur die "Wichtigsten"

- Kommunikation
Eine höhere Transparenz erzeugen. Austritte & Kündigungen werden so lange verschwiegen, wie möglich. Die Mitarbeiter finden es über andere Wege dennoch heraus, was Missmut erzeugt.

- Vorstand
Dieser sollte unbedingt mal den Blick auf die Mitarbeiter legen, statt nur auf die Zahlen. Die Zahlen erreicht man nur mit fähigen Mitarbeitern, welche nach und nach gehen. Ggf. würde ein neuer Vorstand für frischen Wind sorgen.

- Digitalisierung
Man versucht nach außen Digitalisierung zu verkörpern, aber geht wieder zurück ins "Mittelalter" zurück (siehe back to Office).

- Mitarbeiterwertschätzung
Dies ist leider nicht vorhanden.

- Ziele
Unrealistische und viel zu hohe Ziele, die niemals erreicht werden können.

Arbeitsatmosphäre

Das Vertrauen in die Mitarbeiter schwindet gänzlich. Mikromanagement steht an der Tagesordnung.

Image

Leider ist das Image nach außen miserabel. Viele Kunden springen derzeit ab, da die Qualität spürbar nachlässt. Intern ist man jedoch sehr von sich überzeugt.

Work-Life-Balance

Wie bereits oben erwähnt, werden Stellen großteils nicht nachbesetzt bzw. Kandidaten entscheiden sich oftmals gegen eine Einstellung. Dadurch wird die Arbeitslast immer höher. Ein weiterer Punkt ist, dass die Ziele dennoch jedes Jahr erhöht werden. Erreicht werden Sie trotzdem nicht.

Homeoffice wird nicht mehr gerne gesehen. Hier geht es klar in die Richtung -> Back to office.
Aktuell gilt - 3 Tage Office (Montags ist Pflicht-Präsenz-Tag) / 2 Tage HO

Es gilt die generelle Kernarbeitszeit von 9 - 17 Uhr. 50h in der Woche sind der Standard, da die Arbeit in der regulären Arbeitszeit nicht erledigt werden kann. Das wird so auch gewünscht.
Neu-Einstellungen werden erst genehmigt, wenn klar ersichtlich ist, dass die restlichen Mitarbeiter vollends überlastet sind. Meist ist es dann jedoch zu spät, sodass diese kündigen.

Karriere/Weiterbildung

Aussagen wie "Wenn du dich an mich hältst, kommst du bei der q.beyond hoch raus, da ich einen sehr guten Draht zum CEO habe" spiegeln die Realität gut wieder.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden, doch in der regulären Arbeitszeit nicht machbar, da sonst weniger zum Kunden abgerechnet werden kann.

Gehalt/Benefits

Seit Jahren ist man im Sparmodus und vertröstet die Mitarbeiter. Wer sein Grundgehalt bei Einstellung gut verhandelt hat, kann sich glücklich schätzen. Nachverhandlungen gestalten sich sehr schwierig und Versprechungen werden nicht eingehalten.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen unterstützen hier bei allen Fragen und man ist zieht an einem Strang.
Leider verlassen jedoch immer mehr Mitarbeiter das Unternehmen und Nachbesetzungen (wenn es diese überhaupt gibt) sollen über "Nearshore" eingestellt werden. Das funktioniert leider nicht erfolgreich.

Umgang mit älteren Kollegen

Kritischer Umgang, da diese oftmals vom Gehaltsniveau her zu teuer sind. Der Trend geht in die Richtung "teures" Personal loszuwerden.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss klar unterschieden werden. Es gibt tolle Führungskräfte bei der q.beyond, die für Ihre Mitarbeiter einstehen. Das Problem ist leider der autoritäre Führungsstil des Vorstands, der diesen auch von seinen Führungskräften fordert. Dadurch gibt es immer weniger "gute" Führungskräfte, da diese zunehmend das Unternehmen verlassen.

Mikromanagement wird maßgeblich gewünscht, welches enormen Druck ausübt. Will man einen Mitarbeiter "loswerden", so werden weitere Maßnahmen ergriffen (noch mehr Kontrolle), damit dieser selbst kündigt.

Vorgesetzte erhalten Leadership-Trainings, die jedoch in der Realität nie umgesetzt werden können, da die Wünsche und Ziele des Vorstandes die Führungskräfte dazu drängen, Mikromanagement durchzuführen und maximalen Druck auf die Angestellten auszuüben.

Die Geschäftsleitung der q.beyond hat sich in dem letzten Jahr vollkommen aufgelöst, da "Störenfriede" entfernt werden. Es bleiben lediglich die, die mit dem Strom schwimmen. Führungskräfte die konstruktive Kritik, neue Vorschläge und Ideen haben und diese aussprechen, welche nicht mit den Idealen des Vorstandes übereinstimmen, werden aussortiert, oder dazu bewegt selbst zu gehen.

Arbeitsbedingungen

Das Equipment kann größtenteils ausgewählt werden. Die Büros sind gut ausgestattet.
Im Sommer ist es in den Büroräumen zu heiß. Keine klimatisierenden Räume.

Kommunikation

Die s. g. Town-Halls finden monatlich statt, in welchen der Vorstand und die Geschäftsleitung über die aktuelle Situation, Ziele, usw. informieren.
Das gelingt leider nicht, da man nach diesen Meetings mehr Fragen statt Antworten hat. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit Fragen zu stellen, hier werden jedoch "unangenehme" Fragen ausgelassen und nur die beantwortet, die angenehm sind. Die Ergebnisse aus Umfragen (z. B. Zufriedenheit der MA, oder Weiterempfehlung der q.beyond an Bekannte), werden stets positiv dargestellt, obwohl die Zahlen das genaue Gegenteil anzeigen.

Gleichberechtigung

Das versucht man aktiv nach außen voranzutreiben. Wie es in der Realität aussieht ist nicht erkennbar.

Interessante Aufgaben

Es gibt spannende Projekte und jedes davon ist auf seine Weise einzigartig.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

6Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Hallo und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sicht zu schildern.
Wir nutzen die Gelegenheit gern, um ein paar Dinge geradezurücken – offen, ehrlich und wie immer: mitten im Change.

Daten & Aussagen: Nicht ganz deckungsgleich mit der Realität. Einige der Punkte aus deiner Bewertung möchten wir direkt adressieren:

• „Stellen werden nicht nachbesetzt.“ Nicht korrekt. Wir besetzen sehr wohl nach und das strategisch, passend zu unserem Transformationsprozess und den Skills, die wir für die Zukunft benötigen.
• „Weiterkommt nur, wer sich gut mit dem Vorstand versteht.“ Schön wär’s, dann könnten wir Karriereläufe einfach beim Kaffeetrinken planen. Tatsächlich läuft Karriereentwicklung bei uns über Performance, Kompetenzaufbau und Potenzial, nicht über Sympathien.
• „Mehrarbeit ist ausdrücklich gewünscht.“ Das ist faktisch falsch – und arbeitsrechtlich gar nicht zulässig. Wir halten uns da an das Arbeitszeitgesetz, das die täglichen Höchstarbeitszeiten klar regelt. In Einzelfällen, wie zum Beispiel in heißen Phase eines Projektes, kann es - wie überall – zu Mehrarbeit kommen, die der Mitarbeitende dann aber vergütet bekommt oder in Freizeit ausgleichen kann.
Wir setzen vielmehr auf gesunde Belastungssteuerung, Priorisierung und klare Rollenverteilung.

Kurze Version: Veränderung = ja.
Wildwest-Praktiken = nein.

Ja, wir sind im Change – und ja, das ist herausfordernd. Wie viele Unternehmen befinden auch wir uns in einer intensiven Transformation. Und klar: Change macht nicht nur Spaß. Er fordert, er irritiert, und er zwingt uns alle, Neues zu lernen und alte Gewohnheiten zu hinterfragen. Genau deshalb legen wir noch mehr Wert darauf, Mitarbeitende zu begleiten und zu unterstützen – fachlich, persönlich und organisatorisch.

Wir kümmern uns. Punkt. Unser People & Culture Team ist eng an der Seite der Mitarbeitenden – mit:

• Lern- und Weiterbildungsangeboten
• Kompetenzmanagement über unsere Academy
• Talentprogrammen
• Führungskräfteentwicklung
• Coaching und Begleitung im Veränderungsprozess

Wir investieren viel in Menschen – weil sie die Zukunftsfähigkeit von q.beyond ausmachen.

Leistung wird nicht nur anerkannt – sie wird gefeiert
Und weil du mangelnde Wertschätzung ansprichst: Gerade erst auf unserer Weihnachtsfeier haben wir 25 Talente für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Fun Fact: Darunter waren sogar Kolleg:innen, die seit über 30 Jahren Teil von q.beyond sind. Engagement und Qualität werden also nicht nur gesehen – sie werden wertgeschätzt, öffentlich anerkannt und gefeiert.

Unser Fazit
Ja, wir sind im Wandel.
Ja, es ruckelt an manchen Stellen.
Und ja, wir gehen mit manchen Wahrheiten selbstbewusst und transparent um.

Aber:
Wir investieren in unsere Mitarbeitenden, wir fördern Kompetenzentwicklung, wir honorieren Leistung – und wir machen q.beyond gemeinsam zukunftsfähig.

Danke für dein Feedback – und dass wir hier die Chance hatten, einige Punkte einzuordnen.

Beste Grüße
Saskia

Mehrfachbewertung

Massenflucht, sogar bei den Führungskräften. 67 Eigenkündigungen 01.01.-01.12.2025 sagen eigentlich alles.

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Q.beyond logineer GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich könnte sicherlich Gründe nennen, wenn mir jetzt ad Hoc welche einfallen würden. Wenn man bei positiven Dingen am Arbeitgeber überlegen muss, dann ist es schon extrem.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungsverhalten von ganz oben entspricht dem Führungsverhalten der 80er. Eigentlich wird hier nicht geführt sondern geherrscht. Wer devote Arbeitsweisen mag, der soll hier gerne anfangen.

Verbesserungsvorschläge

Eventuell sollte man mal drüber Nachdenken ob der Weg der aktuell gegangen wird der richtige ist. Mit dem neuen CEO stieg der Aktienwert, aber die Kununu Bewertungen sanken entsprechend. Der Zusammenhang lässt sich mit KI Hilfe sehr einfach belegen. Ich denke aber das das alles einem Plan folgt der keinem gefallen wird...

Arbeitsatmosphäre

Je nach Abteilung. Im Grunde aber überall Toxisch weil von oben alles vergiftet wird.

Image

Die GL meint gut. Die Realität eher schlecht. Da machen es gekaufte Auszeichnungen nicht besser. Mit dem flüchtenden Know-how schwinden nun mal auch die Zertifizierungen.

Work-Life-Balance

Ist bedingt möglich durch flexible Arbeitszeiten. Drei Pflicht-Bürotage die Woche machen das aber zu Nichte. Es interessiert die GL nicht im Geringsten ob du an den Bürotagen Stunden in öffentlichen Verkehrsmittel verbringst um zu pendeln.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einen Ausführlichen Katalog, aber eigentlich viel zu wenig Zeit um sich Weiterzubilden da man Aufgaben kompensieren muss die ausgeschieden Kollegen sonst gemacht haben.

Gehalt/Benefits

Gehalt liegt im Durchschnitt. Bei Neueinstellungen weit drunter. Wer aktuell viel kostet wird suk­zes­si­ve rausgedrängt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Statement einer Führungskraft bei Anfrage nach Gehaltsanpassung wegen gestiegener allgemeiner Kosten: "Da haben Sie wohl ein Ausgabenproblem".

Kollegenzusammenhalt

Wird von oben strategisch manipuliert. Konkurrenzdenken wird massiv gefördert. Ellenbogenmentalität ist gewünscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Wer funktioniert darf bleiben. Aber nur wegen guter Kontakte zu Stammkunden.

Vorgesetztenverhalten

Alles nur noch Marionetten. CEO sagt spring, und alle fragen nur noch wie hoch. Alles andere wird als nicht loyal betrachtet und aus dem Unternehmen entfernt. Daraus ergab sich dann folgendes. Bereichsleitung Microsoft = Interims extern, Abteilungsleitung Microsoft = Interims extern, Leitung Vertrieb = Interims extern

Arbeitsbedingungen

Clean Office. Am Office Pflicht Montag oft überfüllt.

Kommunikation

Wir hoch gepriesen aber nicht umgesetzt. Ziele für 2026 klingen cool, aber wie man die erreichen will wird nicht verraten.

Gleichberechtigung

Bei Neueinstellungen werden eher mitarbeitende in Lettland oder Spanien bevorzugt. Laut CEO "muss hier niemand arbeiten". Starkes Statement auf einer Betriebsversammlung vor allen 1,1k Kollegen.

Interessante Aufgaben

Da die Kunden immer mehr mit externen abgespeist werden, sinkt das Vertrauen immens und die Aufträge brechen weg. Große Generalunternehmen suchen eher nach anderen Partnern oder tätigen Zukäufe um sich frei zu machen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Hallo und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen.

Wir möchten an dieser Stelle direkt proaktiv sein – denn ja, es stimmt: Wir befinden uns mitten in einem intensiven Transformationsprozess. Und ein Change dieser Größe bleibt nicht ohne Auswirkungen. Wir haben aktuell eine erhöhte Fluktuation, das ist kein Geheimnis.

Warum ist das so? Weil Veränderung herausfordernd ist. Weil sie Menschen aus ihrer Komfortzone holt. Und weil nicht jede:r bereit ist, neue Wege einzuschlagen, Gewohnheiten hinter sich zu lassen oder Kompetenzen neu auszurichten. Dass das zu Unmut führt, können wir absolut nachvollziehen.

Aber hier kommt die andere Seite der Medaille: Unser People & Culture Team ist in diesem Prozess nicht Zuschauer, sondern aktiver Möglichmacher. Wir begleiten unsere Mitarbeitenden eng – mit Lernangeboten, Weiterbildungsmaßnahmen, Coaching, Beratung und unserem Kompetenzmanagement, das zentral von unserer q.beyond Academy gesteuert wird. Lernen ist bei uns kein „Nice to have“, sondern wird in der gesamten Organisation priorisiert. Genau dafür haben wir unsere Strukturen geschärft und investieren weiter.

Kurz gesagt:
Der Wandel ist intensiv – aber er macht uns zukunftsfähig. Wir sind startklar für 2026 und jeden nächsten Schritt.

Danke für deine Offenheit – und dass du unseren Veränderungsweg dadurch ein Stück sichtbarer machst.

Beste Grüße
Saskia

Mehrfachbewertung

Gute Ansätze, schlechte Umsetzung

2,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Ausstattung. Gute Ansätze hier und da (diese müssten nur ernsthaft umgesetzt werden)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Antiquiertes Führungsverhalten ganz oben, dadurch auf Dauer schlechte Arbeitsatmosphäre.
ECHTE fehlende Wertschätzung der oberen Führung.

Verbesserungsvorschläge

Offene Kommunikation nicht nur propagieren sonder wirklich leben und zuhören.

Arbeitsatmosphäre

Ist in einigen Abteilungen gut in anderen von Missgunst und Misstrauen vergiftet. Das traurige ist, das viele Mitarbeitende befürchten, dass wenn man mal offen Kritik äußern das man von der oberen Geschäftsführung abgestraft wird. Deshalb wird oft Dienst nach Vorschrift gemacht ohne Herz oder Leidenschaft.

Image

Die Marketing Abteilung macht einen guten Job und poliert das Image.

Work-Life-Balance

Viel zu hohe Arbeitslast, da Stellen abgebaut oder nicht nachbesetzt werden und die verbleibenden Kollegen alles schultern müssen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einen Weiterbildungskatalog. Es fehlt durch die Arbeitslast nur oft die Zeit dazu. Nach einer 50 Stunden Woche ist die Energie dafür bei vielen eher gering.

Gehalt/Benefits

Ist okay. Man kann und sollte beim Einstieg gut verhandeln, danach wird es schwieriger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist okay.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt Abteilungen in denen der Zusammenhalt funktioniert aber eben leider auch viele in denen der Vorgesetzte dies in keiner Weise fördert sondern eher Zwietracht säht. Sehr schade da viele nette Kollegen dadurch Ihr Engagement verlieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Da es in einigen Abteilungen überwiegend ältere Kollegen gibt (manche fragen sich warum an dem einen oder anderen Unternehmensbewohner festgehalten wird?) … ist der Umgang mit diesen gut.

Vorgesetztenverhalten

Im Sales Bereich gab es einen tollen Vorgesetzten der viele inspiriert hat. Leider macht die antiquierte Führungsdenkweise und das Macht Verhalten von ganz oben vieles kaputt.

Arbeitsbedingungen

Equipment und Ausstattung ist tatsächlich gut. Zu den Arbeitsbedingungen zählt aber auch die Atmosphäre und die ist verbesserungswürdig.

Kommunikation

Emotionslose Townhall Calls und viel zu viele verpflichtende Meetings ohne wirklichen Austausch ersetzen leider keine ehrliche und konstruktive Kommunikation! (War beim letzten Vorstand deutlich besser).

Gleichberechtigung

Quotenfrauen haben hier und da Ihre Berechtigung.

Interessante Aufgaben

Wenn man möchte finden sich viele interessante Aufgaben, durch die hohe Arbeitslast der Standard bzw. Basic Aufgaben hat aber kaum jemand Zeit sich diesen zu widmen.

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn Investoren und potentielle Mitarbeiter nur wüssten, was intern wirklich vor sich geht...

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei q.beyond AG (ehem. QSC AG) in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unternehmensführung

Arbeitsatmosphäre

Der Charme eines Konzerns, der in den 90er Jahren stecken geblieben ist.

Vorgesetztenverhalten

Rechtlich fragwürdig. Durch Kontrolle und mentale Abnutzung verliert auch der letzte engagierte Mitarbeiter seine Motivation. Mitarbeitern, die man loswerden will, wird Fehlverhalten unterstellt, sie werden hin und her versetzt oder mit sinnfreien Aufgaben blockiert, um so eine eigene Kündigung zu provozieren. Es wird auch einfach gesagt "Ich kann dich hier nicht gebrauchen" oder "Du bist zu teuer". Der Betriebsrat schaut leider nur zu, aber greift nicht ein. Mitarbeiter in Krankheit werden nachts angerufen, um doch noch Aufgaben zu erledigen. Andere Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt, zu lügen, um damit das Management zu schützen. Alles wird nur vom CEO entschieden. Selbst andere Mitglieder der Geschäftsleitung trauen sich keine eigene Meinung zu sagen, noch wird darum gefragt. Zudem wird die strategische Ausrichtung fast monatlich über den Haufen geworfen.

Arbeitsbedingungen

Home Office nur noch an 2 Tagen die Woche. Ein Beweis mangelnder Führungsstärke. Entweder kann man nach Zielen führen oder man versucht durch Anwesenheitspflicht Druck aufzubauen, dafür werden dann aber gar keine Ziele definiert. An ein paar wenigen guten Kollegen bleibt alle Arbeit hängen. Die sind aber schon lange überlastet. Komplexe Prozesse sind mittlerweile so ausufernd gewachsen, dass sich niemand mehr traut, diese tiefgreifend zu ändern. Das führt zu Überlastung und Burnout.

Interessante Aufgaben

Digitalisierung und vor allem moderne Prozesse gibt es nicht. Nur vereinzelte Kollegen haben Mut zu etwas neuem, aber diese reiben sich dann am Management auf. An allen Ecken und Enden wird gespart, dennoch sind die Prozesse so komplex und zeitraubend, dass Wettbewerber günstiger, schneller und besser sind. Großkunden springen reihenweise ab, KnowHow is vielleicht nur noch im SAP Bereich vorhanden.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Ex-Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, so ausführlich Deine Eindrücke zu schildern.
Deine Bewertung zeigt, dass Du viele Aspekte sehr kritisch wahrnimmst – und das ist Dein gutes Recht. Wir möchten aber auch betonen, dass Erfahrungen in einem Unternehmen oft sehr individuell sind und nicht für alle Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen gelten.

Themen wie Unternehmensführung, Arbeitsatmosphäre und Prozesse sind komplex und werden von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich erlebt. Was für den einen als „veraltet“ wirkt, kann für andere Stabilität und Verlässlichkeit bedeuten. Ebenso gibt es Kolleginnen und Kollegen, die die aktuellen Veränderungen und die strategische Neuausrichtung positiv sehen und aktiv mitgestalten.

Wir wissen, dass nicht alles perfekt ist – das gilt für jedes Unternehmen. Gleichzeitig gibt es viele Bereiche, in denen engagierte Teams spannende Projekte vorantreiben, neue Ideen einbringen und gemeinsam Lösungen finden. Digitalisierung und moderne Prozesse sind ein Weg, den wir gehen, auch wenn er nicht immer so schnell voranschreitet, wie man es sich wünschen würde.

Uns ist bewusst, dass Bewertungen wie Deine wichtige Impulse geben. Sie spiegeln eine persönliche Sicht wider, die wir respektieren, aber sie sind nicht automatisch die Realität für alle. Wir laden Dich – und alle, die sich ein Bild machen möchten – ein, sich selbst ein Urteil zu bilden und die positiven Seiten kennenzulernen, die es ebenfalls gibt.

Herzlich,
People & Culture

Interne Strukturen und Führungsverhalten im Spannungsfeld

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Kollegen und Kolleginnen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micromanagement, politische Strukturen, fragliche Führungskultur, fehlende Schutzmechanismen für entstandenes Fehlverhalten

Verbesserungsvorschläge

In Townhalls und internen Botschaften sollte die Perspektive der Mitarbeitenden stärker berücksichtigt werden.
Statt ausschließlich den Wettbewerb in den Vordergrund zu stellen oder zu betonen, dass niemand gezwungen ist zu bleiben, wäre eine wertschätzende Kommunikation und das Aufzeigen gemeinsamer (nicht persönlicher) Ziele zielführender.
In Vertriebs- und Projektmeetings sollte ein respektvoller Umgang sowie realistische Zielsetzungen im Vordergrund stehen.
Unrealistische Projektperspektiven und unprofessionelle Kommunikation (z. B. in E-Mails) wirken demotivierend und sollten durch klare Standards und (Rhetorik/Verhaltens)Schulungen verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Systematisch destruktives Vorgesetztenverhalten

Image

Das Image ist sehr einseitig und lokal. Betrachtet man die Portfoliobandbreite, ist das Image kaum vorhanden.

Work-Life-Balance

Kommt auf die Vertragsstruktur an, aktuell Kurs auf "zurück ins Büro (50/50)"

Karriere/Weiterbildung

Im Entwicklungsdialog wurde mein Wunsch nach einem klaren Bestreben, etwa in Richtung Senior-Position, mit der Begründung abgelehnt, dass ein solcher Weg aktuell nicht vorgesehen sei.

Gehalt/Benefits

Gehaltsanpassungen und Sozialleistungen wirken intransparent und uneinheitlich: Für meinen Bereich wurden laut Führung keine Erhöhungen vorgesehen, während ich von gegenteiligen Fällen hörte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein wird stark betont, wirkt jedoch vor allem dann im Vordergrund, wenn es mit den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens vereinbar ist.

Kollegenzusammenhalt

Kolleg:innen sind der Grund, warum einige noch hier sind

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kolleg:innen werden häufig pauschal für ihren Erfahrungsreichtum honoriert.

Vorgesetztenverhalten

Auf Abteilungsleitungsebene gibt es noch positive Erfahrungswerte. Alles darüber wird grenzwertig bis unterirdisch.

Arbeitsbedingungen

Eingeschränkte Wahlfreiheit der Hardware, je Standort sehr unterschiedlich

Kommunikation

Bereichs- und personenabhängig

Gleichberechtigung

Obwohl Gleichberechtigung nach außen aktiv betont wird, bestehen intern weiterhin Strukturen und Verhaltensweisen, die eine echte Chancengleichheit erschweren

Interessante Aufgaben

Das Portfolio bietet einiges an.

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in.

Vielen Dank für Deine offenen Worte und die konkreten Anregungen.
Wir sind überzeugt: Unternehmenskultur ist kein starres Konzept, sondern etwas, das wir gemeinsam gestalten. Unsere Werte sind das Fundament – und sie werden durch Teamgeist und tägliches Handeln lebendig. Genau deshalb setzen wir auf regelmäßige interne Umfragen, um zu verstehen, wie diese Werte im Alltag erlebt werden. Wenn wir feststellen, dass Anspruch und Realität auseinanderliegen, reagieren wir agil und entwickeln Maßnahmen, die Balance und Vertrauen stärken.

Aktuell investieren wir gezielt in Schulungen und Workshops zur Führungskultur, um respektvolle Zusammenarbeit und wertschätzende Kommunikation zu fördern. Gerade im Bereich der internen Kommunikation ist uns ein respektvoller Umgang besonders wichtig. Wir probieren neue Ideen und Wege aus – rhetorisch und inhaltlich –, um Botschaften klar und motivierend zu gestalten. Nobody is perfect, und deshalb sind wir jederzeit offen für weitere Vorschläge wie Deine, die uns helfen, noch besser zu werden.

Deine Hinweise zu realistischen Zielsetzungen, respektvollem Umgang in Meetings und klaren Kommunikationsstandards decken sich mit Themen, die wir aktiv angehen. Wir wissen, dass Veränderungen Zeit brauchen, aber wir sehen bereits positive Entwicklungen: mehr Austausch, mehr Transparenz und ein wachsender Fokus auf mentale Gesundheit. Denn nur ,wenn sich alle wohlfühlen, können wir gemeinsam unsere Ziele erreichen.

Wir glauben fest daran: Starker Teamgeist und gelebte Werte sind der Schlüssel, um Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen. Danke, dass Du uns mit Deinen Ideen dabei unterstützt.

Herzlich,
People & Culture

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.