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Bewertungen

260 von 689 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 47%
Score-Details

260 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Zusammenarbeit im Team, gemischte Erfahrungen mit Führung, Organisation und Rahmenbedingungen

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv in Erinnerung bleiben mir die KollegInnen an meinem Standort.
Auch die inhaltlichen Aufgaben waren grundsätzlich spannend und abwechslungsreich. Das Tätigkeitsfeld bot viel Gestaltungsspielraum sowie interessante KundInnen- und Partnerthemen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe mich bewusst für dieses Unternehmen entschieden, weil mir im Bewerbungsprozess eine langfristige Perspektive vermittelt wurde. Entsprechend bin ich mit der Absicht gestartet, mich dauerhaft einzubringen und meinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens zu leisten. Umso enttäuschender war für mich, dass die erlebten Rahmenbedingungen und die Arbeitsrealität nicht der Perspektive entsprachen, die mir vermittelt wurde.
Aus meiner Sicht habe ich mich mit hoher Motivation eingebracht und meine Aufgaben engagiert wahrgenommen. Dieses Bild wurde auch durch das Feedback aus meinem Arbeitsumfeld bestätigt. Dennoch wurde mein Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit beendet. Dies hat mein Vertrauen in die Verbindlichkeit von Kommunikation und Führung nachhaltig beeinflusst.
Kritisch erlebt habe ich insbesondere die fehlende Klarheit bei Zuständigkeiten, wechselnde Rahmenbedingungen sowie eine aus meiner Sicht nicht immer transparente Kommunikation. Hinzu kam für mich eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und meiner persönlichen Arbeitsrealität.
Die größte Enttäuschung war für mich die Erkenntnis, wie sehr Führungskultur und Organisationsstrukturen die Motivation von Mitarbeitenden und deren Vertrauen in ein Unternehmen verändern können

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass bereits vor einer Einstellung noch sorgfältiger geprüft und transparent kommuniziert wird, welche Rolle tatsächlich gesucht wird und welche Rahmenbedingungen neue Mitarbeitende realistisch erwarten.
Wer Menschen mit langfristigen Entwicklungsperspektiven, Gestaltungsmöglichkeiten oder zusätzlicher Verantwortung gewinnt, sollte diese Erwartungen anschließend möglichst verlässlich erfüllen oder frühzeitig offen kommunizieren, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.
Darüber hinaus sehe ich Verbesserungsbedarf bei der Führungskultur. Verbindliche Kommunikation, nachvollziehbare Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten und ein respektvoller Umgang – insbesondere in Umstrukturierungen oder Trennungssituationen – würden aus meiner Sicht sowohl den Mitarbeitenden als auch dem Unternehmen selbst zugutekommen.
Das Unternehmen verfügt nach meiner Wahrnehmung über viele engagierte, fachlich hervorragende Mitarbeitende. Umso wichtiger wäre es, ihnen durch stabile Strukturen, gute Führung und transparente Kommunikation den Rücken zu stärken und dieses Potenzial langfristig zu erhalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr widersprüchlich erlebt. Innerhalb meines Teams herrschte ein respektvoller und vertrauensvoller Umgang.
Gleichzeitig war mein Arbeitsalltag von einer hohen organisatorischen Unruhe geprägt. Zuständigkeiten änderten sich mehrfach, organisatorische Veränderungen folgten in kurzer Zeit aufeinander und Verbindlichkeiten wurden aus meiner Sicht nicht immer eingehalten.
Den größten Stress habe ich dabei nicht durch die fachlichen Anforderungen selbst empfunden, sondern durch diese Rahmenbedingungen. Hohe Arbeitsbelastung, unklare Verantwortlichkeiten und für mich teilweise schwer nachvollziehbare Entscheidungen führten dazu, dass ich meinen Arbeitsalltag zunehmend als belastend und wenig planbar erlebt habe.

Image

Das nach außen kommunizierte Unternehmensimage habe ich insgesamt strukturierter und positiver wahrgenommen als die Arbeitsrealität in meinem direkten Umfeld.
Im Austausch mit KundInnen und Partnern habe ich vereinzelt wahrgenommen, dass Themen wie Kontinuität und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit kritisch bewertet wurden.
Ich habe zudem eine gewisse personelle Veränderungsdynamik im Unternehmen wahrgenommen, die diesen Gesamteindruck mitgeprägt hat.
Gleichzeitig habe ich viele engagierte Mitarbeitende und starke Teams erlebt, die das Unternehmen positiv prägen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich als stark abhängig von Auslastung und personeller Situation erlebt. Grundsätzlich bestand Flexibilität in der Arbeitsgestaltung, gleichzeitig führten hohe Arbeitslast, personelle Veränderungen und unklare Prioritäten teilweise zu einer deutlichen Mehrbelastung. Auf meinen Hinweis zur hohen Auslastung erhielt ich die Rückmeldung, dass ich „halt nach 8 Stunden den Stift fallen lassen“ solle. Gleichzeitig war die Aufgabenlast innerhalb regulärer Arbeitszeiten aus meiner Sicht nur schwer abzubilden.
Ich habe mich dennoch bewusst stark eingebracht, da mir Entwicklungsperspektiven und zusätzliche Anerkennungen in Aussicht gestellt wurden, und ich KundInnen sowie KollegInnen gerecht werden wollte. Rückblickend würde ich stärker auf eine klare Priorisierung und nachhaltige Arbeitsbelastung achten.

Karriere/Weiterbildung

Im Bewerbungsprozess und zu Beginn meiner Tätigkeit wurden Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven zur Weiterentwicklung kommuniziert.
Grundsätzlich gab es ein strukturiertes Weiterbildungsangebot in Form eines festen Weiterbildungstags. Aufgrund der operativen Auslastung und der täglichen Anforderungen war es aus meiner Sicht jedoch nicht immer einfach, diesen auch tatsächlich sinnvoll zu nutzen.
Ich bin mit der klaren Absicht ins Unternehmen gekommen, mich langfristig einzubringen und mich dort beruflich weiterzuentwickeln. Gerade deshalb hat mich die Entwicklung meiner Beschäftigung getroffen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt habe ich im Vergleich zu meinem wahrgenommenen Marktdurchschnitt im IT-Umfeld eher im unteren Bereich eingeordnet.
Eine klare und transparente Struktur der Vergütung im Unternehmen war für mich nicht vollständig erkennbar.
Auch Regelungen zum variablen Vergütungsanteil waren aus meiner Sicht nicht durchgängig transparent kommuniziert oder nachvollziehbar.
Die angebotenen Benefits waren teilweise standortabhängig unterschiedlich verfügbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein war aus meiner Sicht im Unternehmen in Kommunikation und einzelnen Initiativen sichtbar.
Im Arbeitsalltag habe ich in meinem direkten Umfeld nur begrenzt konkrete Berührungspunkte mit der praktischen Umsetzung wahrgenommen.

Kollegenzusammenhalt

Der KollegInnenzusammenhalt war für mich die größte Stärke meines Arbeitsumfelds. Ich habe selten ein Team erlebt, das sich fachlich wie menschlich so gegenseitig unterstützt hat. Der Umgang miteinander war offen, ehrlich und vertrauensvoll. Gerade in schwierigen Situationen konnte ich jederzeit auf meine KollegInnen zählen.
Besonders geschätzt habe ich, dass ehrliches Feedback selbstverständlich war. Als ich begann, meine eigene Leistung aufgrund der Gesamtsituation zunehmend zu hinterfragen, haben mir KollegInnen offen gespiegelt, wie sie meine Arbeit wahrnahmen.
Rückblickend war das Schwerste an meinem Ausscheiden tatsächlich, diese KollegInnen zu verlieren. Ich habe in kurzer Zeit viele fachlich hervorragende, engagierte und empathische Menschen kennengelernt, mit denen ich jederzeit wieder zusammenarbeiten würde.
Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass der starke Zusammenhalt vor allem innerhalb der Teams spürbar war. Mit zunehmender Hierarchieebene nahm ich die Zusammenarbeit anders wahr. Entscheidungen wurden aus meiner Sicht häufig geschlossen vertreten, während deren Auswirkungen überwiegend von den Mitarbeitenden getragen werden mussten.

Umgang mit älteren Kollegen

In meinem direkten Arbeitsumfeld habe ich einen respektvollen und wertschätzenden Umgang zwischen KollegInnen unabhängig vom Alter erlebt. Aufgrund meiner kurzen Beschäftigungszeit und meines begrenzten Einblicks in andere Unternehmensbereiche kann ich keine belastbare Aussage zum gesamten Unternehmen treffen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich in meinem Arbeitsumfeld als sehr unterschiedlich, insgesamt jedoch als wenig konsistent erlebt. Während einzelne Führungskräfte im Unternehmen bemüht schienen, Orientierung und Unterstützung zu geben, fehlte es aus meiner Sicht häufig an klarer Führung, nachvollziehbaren Entscheidungen und verbindlicher Kommunikation.
Aufgrund von Umstrukturierungen und organisatorischen Veränderungen hatte ich während meiner kurzen Beschäftigungszeit Kontakt zu mehreren Führungsebenen. Dadurch wechselten Zuständigkeiten und Ansprechpartner mehrfach, was aus meiner Sicht zusätzliche Unsicherheit im Arbeitsalltag erzeugte.
Besonders herausfordernd empfand ich Situationen, in denen Erwartungen und Verantwortlichkeiten nicht eindeutig waren oder Entscheidungen für mich nicht nachvollziehbar kommuniziert wurden. Auch der Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen wirkte auf mich teilweise wenig strukturiert und nicht immer wertschätzend.
Rückblickend hatte ich den Eindruck, dass Führung stark von einzelnen Personen abhängig war und weniger durch einheitliche Prozesse, klare Verantwortlichkeiten geprägt wurde.

Arbeitsbedingungen

Diese habe ich insgesamt als solide, aber eher durchschnittlich erlebt. Die Räumlichkeiten waren aus meiner Sicht angemessen.
Bei der technischen Ausstattung entsprach die Realität teilweise nicht vollständig den Erwartungen, die im Bewerbungsprozess vermittelt wurden. Einzelne Arbeitsmittel wirkten eher zweckmäßig als hochwertig. Insgesamt war die Ausstattung für den Arbeitsalltag ausreichend, hätte aus meiner Sicht jedoch besser zum vermittelten Anspruch des Unternehmens passen können.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb meines Teams sowie an meinem Standort habe ich als offen, direkt und konstruktiv erlebt.
Anders habe ich die Kommunikation auf den darüberliegenden Ebenen wahrgenommen. Wichtige Informationen wurden aus meiner Sicht teilweise verspätet, unvollständig oder gar nicht kommuniziert. Nicht selten entstand der Eindruck, dass Veränderungen oder Entscheidungen bereits informell bekannt waren, bevor sie offiziell kommuniziert wurden.
Organisatorische Veränderungen mit weitreichenden Auswirkungen wurden aus meiner Sicht teilweise über Kanäle kommuniziert, die dem Anlass nicht angemessen erschienen und wenig Raum für Rückfragen oder Einordnung ließen.
Auch die Kommunikation rund um meine Kündigung entsprach nicht meinen Erwartungen. Die Mitteilung erhielt ich kurzfristig telefonisch zwischen KundInnenterminen durch den Head of HR. Ein persönliches Gespräch mit meiner direkten Führungskraft fand nicht statt, und mein damaliger People Lead war nach meinem Kenntnisstand nicht über meine Kündigung informiert. Unabhängig von der Entscheidung selbst hätte ich mir einen transparenteren und respektvolleren Umgang gewünscht.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Arbeitsumfeld: respektvoller Umgang unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder andern Faktoren.
Gleichzeitig habe ich im weiteren Arbeitskontext sowie durch eigene Beobachtungen und Gespräche den Eindruck gewonnen, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit nicht in allen Bereichen gleichermaßen gelebt werden. Besonders bei Themen wie Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und Entscheidungsprozessen sind bei mir Fragen hinsichtlich der Konsistenz und Nachvollziehbarkeit entstanden.
Aufgrund meiner begrenzten Beschäftigungsdauer und meines Einblicks in einzelne Bereiche kann ich keine abschließende Bewertung des gesamten Unternehmens vornehmen. Meine persönliche Wahrnehmung dieses Themas ist jedoch eher kritisch.

Interessante Aufgaben

Mein Arbeitsbereich bot grundsätzlich ein breites und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum mit spannenden KundInnen, komplexen Themen und engem Austausch mit internen sowie externen Stakeholdern. Besonders die Kombination aus fachlichen Herausforderungen, KundInnenkontakt und Partner-Themen empfand ich als interessant und motivierend.
Aus meiner Sicht hatte der Bereich viel Potenzial und viele engagierte sowie fachlich starke Mitarbeitende. Gleichzeitig wurde die Umsetzung durch personelle Fluktuation, unklare Organisation, Ziele und Prioritäten sowie teilweise fehlende Entscheidungen erschwert.

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Wäre ein guter Arbeitgeber, wenn man die richtigen Schlüsse ziehen würde.

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nimmt den einfachen Weg, anstatt die wirklichen Probleme anzugehen. zu wenig Mut und Ideen.

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsgefüge von Oben nach untern prüfen und hinterfragen.
nicht die Lohnkosten sind das Problem, es gibt genug einsparpotential mit Prozessen und Automatisierungen, das muss man nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer machen.

Arbeitsatmosphäre

Schlecht, da Personal abgebaut wird.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt genug Weiterbildungsangebote und je nachdem in welchem Team ist, bekommt man Zeit dafür eingeräumt.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige gut Grund

Gehalt/Benefits

2022 bis 2024 hat sich das Gehalt eines Vorstandmitglied um 20,25% erhöht. Im Gegenzug hat sich im selbem Zeitraum das Gehalt eines "normalen" Arbeitnehmers im Schnitt nur um 4,35% erhöht.
Jetzt soll Stellen ins Ausland verlagert werden, weil die Personalkosten zu hoch sind.
Wo ist die Sozial Verantwortung?


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen – auch wenn diese insgesamt kritisch ausfallen.

Es tut uns leid, dass du q.beyond aktuell nicht als den Arbeitgeber erlebst, der wir sein möchten. Besonders bedauerlich finden wir, dass du den Eindruck gewonnen hast, wir würden den einfachen Weg wählen, anstatt die eigentlichen Herausforderungen anzugehen. Nicht jede Entscheidung wird von allen Mitarbeitenden gleichermaßen positiv bewertet, dennoch ist es unser Anspruch, Veränderungen verantwortungsvoll zu gestalten und dabei unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.

Es freut uns, dass du den Kolleg:innenzusammenhalt, die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die interessanten Aufgaben positiv hervorhebst. Diese Aspekte zeigen, dass es neben den kritischen Punkten auch Bereiche gibt, die du wertschätzt.

Wir sind überzeugt, dass offene Rückmeldungen ein wichtiger Impuls für Weiterentwicklung sind. Unsere Fehler- und Feedbackkultur basiert darauf, zuzuhören, zu reflektieren und aus Erfahrungen zu lernen. Deshalb verstehen wir auch kritische Bewertungen als Chance, uns weiter zu verbessern.

Vielen Dank für deine Offenheit. Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Dein People & Culture Team

Besser nicht mit dem aktuellen Vorstand

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Teams, die Arbeit mit den Kunden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Rückkehr in veraltete Strukturen

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation und Transparenz ausbauen, Vorstand die Nähe zum Mitarbeiter beibringen

Arbeitsatmosphäre

Undurchsichtige Entscheidungen des Vorstands machen es schwierig noch einigermaßen gute Laune zu haben.

Work-Life-Balance

Homeoffice Verträge bei Neueinstellungen gibt es nicht mehr. Mo ist fester Bürotage, 60% im Büro, 40% mobiles Arbeiten.
Hier war vor nicht all zu langer Zeit das Unternehmen deutlich moderner.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man die Freizeit dafür opfert ist eine Weiterbildung möglich. Angeblich sollen die Vorgesetzten den Mitarbeitern dafür zwar Zeit zur Verfügung gestellt werden, das passiert allerdings nur wenig.

Gehalt/Benefits

OK, wenn man hoch genug eingestiegen ist. Ein Zugewinn ist nicht zu erwarten und eher die Ausnahme.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Anstrengung dafür zu spüren.

Kollegenzusammenhalt

Gerade noch OK. Schwindet.

Vorgesetztenverhalten

Mit Glück kann man gut mit den Vorgesetzten leben. Mit Pech hat man an der Stelle einen Treiber sitzen, der die Plakatüden des Vorstands wiederholt.

Arbeitsbedingungen

Mit Glück funktioniert der Firmenrechner prima. Im Regelfall gibt es diverse Updates, die zu Unterbrechungen der Funktionsweisen der notwendigen Programme führt. Monitore an den Standorten sind in die Jahre gekommen. Firmensmartphone und Headset ähnlich.

Kommunikation

Der Vorstand sollte dringend an der Kommunikation arbeiten. Die einzelnen Bereichchefs und People Leads versuchen dieses Fehlen an Kommunikation aufzufangen, was nicht immer gelingt oder zu spät kommt.

Gleichberechtigung

Im Zweifel darf man sich von Vorgesetzten oder höher gestellten Mitarbeitern als Püppi oder anders betiteln lassen. Versucht man das auf eine fachliche Ebene zurück zu führen wird es auch gerne laut. Kontakt zu P&C deswegen kann man sich sparen, je nachdem wie angesehen der betreffende Kollege im Unternehmen ist. Ist betreffende Kollege "best friend" mit dem Vorstand .. gute Nacht.

Interessante Aufgaben

Interessante Kunden bringen interessante Aufgaben mit. Learning erfolgt leider meist erst beim Kunden, was besonders kritisch bei neuen Themen ist.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen zu teilen.
Es tut uns leid, dass du q.beyond aktuell so wahrnimmst und insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Transparenz und Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitenden Verbesserungspotenzial siehst. Dass Entscheidungen nicht ausreichend nachvollziehbar sind oder nicht rechtzeitig kommuniziert werden, kann zu Frustration führen – und wir nehmen diese Rückmeldung ernst.

Gleichzeitig danken wir dir dafür, dass du die Zusammenarbeit in den Teams, die Arbeit mit unseren Kund:innen und die interessanten Aufgaben als positive Aspekte hervorhebst. Diese Rückmeldung zeigt uns, wie wichtig ein starkes Miteinander und ein motivierendes Arbeitsumfeld für unsere Kolleg:innen sind.

Als Unternehmen befinden wir uns kontinuierlich in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dabei ist es unser Anspruch, Entscheidungen transparent zu kommunizieren und den Dialog mit unseren Mitarbeitenden aktiv zu fördern. Dass dies aus deiner Sicht nicht immer ausreichend gelungen ist, bedauern wir.

Offenes Feedback – gerade dann, wenn es kritisch ausfällt – ist für uns ein wichtiger Impuls, um bestehende Prozesse zu reflektieren und uns weiterzuentwickeln. Deshalb danken wir dir für deine ehrliche Einschätzung.

Viele Grüße
Dein People & Culture Team

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Mitarbeiterfeedback wird systematisch ignoriert - Entscheidungen ohne Transparenz an der Tagesordnung

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-Direktes Team

-Direkter Vorgesetzter

-Ich mag die eigentliche Arbeit

-Arbeitsbedingungen am eigenen Standort find ich gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir ist bewusst, dass nicht alle von mir genannten Themen kurzfristig umzusetzen sind.

Was mich jedoch besonders stört, ist, dass viele Verbesserungen leicht realisierbar wären, gerade für ein Unternehmen unserer Größe und mit unserem Anspruch.

Beispiele: Die Streichung von vergünstigten Sportangeboten spart zwar nur wenige Euro im Jahr, belastet die Mitarbeitenden jedoch massiv. Gleichzeitig sind gesündere und sportlichere Mitarbeitende in der Regel motivierter und seltener krank — aus meiner Sicht ein klarer Fehlgriff.

Auch regelmäßige Feedbackrunden sind zwar grundsätzlich positiv, helfen jedoch nur dann, wenn sie transparent, faktenbasiert und ernsthaft geführt werden. Beschönigungen oder unverbindliche Aussagen lösen in der aktuellen Situation der Mitarbeitenden kaum Probleme und wirken kontraproduktiv.

Verbesserungsvorschläge

1 Transparenz & Kommunikation erhöhen

Ziele realistischer setzen, insbesondere bei hoher Fluktuation und Personalabbau. [Fair gestalten]

Probleme und Unternehmensentscheidungen offen kommunizieren, anstatt ausweichende oder symbolische Aussagen [Tierkreiszeichen, Fußball Analogien]

Feedback von Mitarbeitenden ernst nehmen und zeitnah Maßnahmen oder Lösungsansätze anbieten.
[Nicht Todschweigen]

2 Gehalts- und Vergütungsstruktur überarbeiten

Faire Anpassungen nach der Ausbildung einführen.
Variable Vergütung an realistisch erreichbare Ziele koppeln, sodass Mitarbeitende nicht für Faktoren bestraft werden, die sie nicht beeinflussen können. [Auch Personalfluktuation beachten]
Speziell Support-Mitarbeitende im 2nd/3rd Level angemessen bezahlen.

3 Karriere- & Weiterbildungsmöglichkeiten wieder einführen

Klare Karrierepfade und Skill-basierte Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.
Verantwortung und Aufgaben entsprechend den Fähigkeiten und der Erfahrung anpassen, verbunden mit fairer Vergütung.

4 Arbeitsorganisation & Ressourcen verbessern

Klare Zuständigkeiten definieren, um „Ticket-Ping-Pong“ zwischen Teams zu vermeiden.
Personalplanung verbessern, damit Aufgaben angemessen verteilt werden und Überlastung einzelner Mitarbeitender reduziert wird.

5 Benefits & Work-Life-Balance stärken

Ehemals vorhandene Benefits, wie Sportangebote oder flexible Homeoffice-Regelungen, wieder einführen oder adäquat ersetzen.
Präsenzpflichten im Büro an den tatsächlichen Bedarf und Teamstrukturen anpassen, um unnötige Belastungen zu vermeiden.

6 Gleichberechtigung

Offenes Feedback und Engagement unabhängig von Alter, Geschlecht oder Position anerkennen.
Kündigungen während der Probezeit transparent und nachvollziehbar gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im direkten Team ist trotz der Umstände erstaunlich kollegial.

Allerdings liegt das hauptsächlich am Galgenhumor und dem gemeinsamen Kopfschütteln über viele Entscheidungen des Unternehmens, nicht wegen einer angeblich so positiven Unternehmenskultur - Hier ein paar Beispiele:

Organisatorische Abläufe wirken chaotisch und nicht verlässlich. Es wurden versehentlich Mitarbeitende von Ihrer Krankenkasse abgemeldet. Ein Vorgang der für Betroffene erheblichen Stress und Aufwand bedeutet hat.

Auch die Gehaltsabrechnungen sind da nicht ausgenommen, hier fehlt es an Transparenz und Verlässlichkeit. Zwar erfolgen die Zahlungen immer pünktlich, die inhaltliche Korrektheit ist jedoch schwer oder gar unmöglich nachzuvollziehen. In meinem konkreten Fall erhielt ich in einem Jahr über 25 Abrechnungen für lediglich 12 Monate.

Doch auf Rückfragen folgen keine Erklärungen sondern Screenshots aus Excel Tabellen, die für Mitarbeiter kaum überprüfbar sind.

Auch die Streichung der Benefits die in den selbst konservativsten Unternehmen Standard sind wurden ersatzlos gestrichen.

Es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiterbelange nur untergeordnete Rollen spielen.

Image

Das Image des Unternehmens wirkt nach außen teilweise negativ, sowohl von Mitarbeitern als auch bei Kunden. Insbesondere in Projekten fällt auf, dass häufig Personalwechsel stattfinden: Innerhalb von sechs Monaten hatte beispielsweise ein Projekt bereits den fünften Projektmanager, da die vorherigen vier entweder gekündigt haben oder gekündigt wurden. Solche Fluktuationen führen dazu, dass Kunden teilweise ausschließlich negative Erfahrungen berichten.

Andererseits gibt es auch positive Aspekte: Der Service-Desk am Standort Augsburg genießt laut Kundenzufriedenheitsumfragen einen sehr guten Ruf, und viele Kunden schätzen die Qualität der Betreuung in diesem Bereich.

Work-Life-Balance

Urlaub konnte in meinem Fall immer jederzeit problemlos genommen werden, und auch Arzttermine sind ohne Hürden wahrzunehmen.
Die Arbeitszeit bewegen sich grundsätzlich im gesetzlichen Rahmen.
Aktuell kommt es zwar durch die Einführung eines neuen Tools vereinzelt zu Unklarheiten bei der Zeit Erfassung aber das ist glaub ich ein temporäres Problem.

Kritischer sehe ich die Entscheidung, die Homeoffice-Regelung von 50:50 auf 60:40 zugunsten von mehr Präsenz im Büro zu verschieben. Diese Maßnahme wirkt wie ein Rückschritt, insbesondere da viele Teams ohnehin standortübergreifend organisiert sind.

In meinem konkreten Fall arbeitet mein direktes Team, mit dem ich täglich zusammenarbeite, verteilt über ganz Deutschland. Auch im Büro findet daher der Großteil der Zusammenarbeit digital statt. Der Arbeitsort verändert die tatsächliche Arbeitsweise somit kaum, weshalb die stärkere Präsenzpflicht mir persönlich garkeinen Mehrwert bietet.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten für berufliche Weiterentwicklung und Karriere im Unternehmen erscheinen aus meiner Sicht stark eingeschränkt. Früher gab es klar geregelte Karrierepfade anhand von Jobleveln und Skill-Matrix, die mit Verantwortung und Aufgaben einhergingen. Heute existieren solche Strukturen faktisch nicht mehr. Dies führt dazu, dass Mitarbeitende nach der Ausbildung oft nur begrenzte Aufgaben und Verantwortung haben, während Kollegen mit ein zwei Jahren Berufserfahrung Rufbereitschaft oder komplexen Projekten nachts 3:00 eigenständig Probleme lösen müssen – teilweise für Großkunden mit zehntausenden Mitarbeitenden. Trotz dieser viel größeren Verantwortung spiegelt die Vergütung oft nur das Ende des Ausbildungsgehalts wider, was die Situation meiner Erfahrung nach weder gerecht noch motivierend ist. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Weiterentwicklung und angemessene Anerkennung von Leistung derzeit kaum gefördert werden.

Um faires Gehalt zu bekommen muss man sich außerhalb des Unternehmenskontext umsehen

Gehalt/Benefits

Die Vergütung liegt aus meiner Sicht eher am unteren Ende des Branchendurchschnitts. Besonders im 2nd- und 3rd-Level-Support sind die Gehälter meiner Erfahrung nach eher niedrig.

Nach der Ausbildung bleiben Gehälter häufig unverändert, und Anpassungen erfolgen kaum bis gar nicht. Mitarbeitenden, die eine angemessene und faire Bezahlung anstreben, bleibt somit oft nur die Empfehlung, sich nach Alternativen außerhalb des Unternehmens umzusehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aus meiner Wahrnehmung legt das Unternehmen nur begrenzt Wert auf Umwelt und Soziales.

Die Einführung einer Büroanwesenheit an bestimmten Tagen ohne erkennbaren Mehrwert für die Mitarbeitenden währen zuvor vorhandene Benefits wie Sportangebote gestrichen werden.

Das zeigt jetzt nicht unbedingt ein Hauptinteresse an gesünderen Mitarbeitern.
Ich weiß zwar das die Umweltbelastung durch das Pendeln der Anwesenheit jetzt keinen Unterschied macht, will ich aber trotzdem erwähnt lassen.

Kollegenzusammenhalt

Im direkten Team ist der Zusammenhalt sehr gut. Die Zusammenarbeit ist offen, hilfsbereit und lösungsorientiert. Probleme werden direkt angesprochen, und man unterstützt sich gegenseitig im Arbeitsalltag Lösungen zu finden.

Sobald Themen jedoch teamübergreifend werden, treten häufiger Verluste auf. Zuständigkeiten sind nicht immer klar definiert, was dazu führt, dass Aufgaben zwischen Abteilungen hin- und hergeschoben werden, anstatt gemeinsam gelöst zu werden.

Statt konstruktiver Abstimmung entsteht so teilweise der Eindruck von „Ticket-Ping-Pong“, bei dem Verantwortung weitergereicht wird, ohne dass das eigentliche Problem effizient bearbeitet wird.

Der gute Zusammenhalt im eigenen Team kompensiert vieles, kann aber meiner Meinung nach die strukturelle Schwächen in der Zusammenarbeit zwischen Bereichen jedoch nur begrenzt ausgleichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ich selbst noch relativ jung bin, kann ich nur aus äußerlicher Beobachtung berichten: Mein Eindruck ist, dass der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen respektvoll und fair erfolgt.

Ein Punkt, der jedoch auffällt, ist, dass aktuell keine Altersteilzeitmodelle angeboten werden. Dies schränkt aus meiner Sicht die Flexibilität für ältere Mitarbeitende etwas ein.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter leistet aus meiner Sicht hervorragende Arbeit. Kommunikation, Unterstützung im Alltag und Einsatz für das Team sind vorbildlich, weshalb ich ihn persönlich mit 5/5 Sternen bewerten würde.

Schwieriger wird es jedoch auf den darüberliegenden Führungsebenen. Die dort gesetzten Ziele wirken zunehmend unrealistisch, insbesondere vor dem Hintergrund von Personalabbau, Kündigungen und der allgemein angespannten Situation in den Teams. Statt diese Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, werden Zielvorgaben weiterhin erhöht, was die Umsetzbarkeit zusätzlich erschwert und meiner Meinung nach unmöglich macht.

Da ein relevanter Teil der variablen Vergütung an diese Ziele gekoppelt ist und teilweise auch Unternehmenskennzahlen einfließen, entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende auf Faktoren bewertet werden, die sie selbst kaum beeinflussen können. Dies führt zu Frustration und wirkt wenig nachvollziehbar.

Aus meiner Sicht wäre hier eine realistischere Zielsetzung und stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Ressourcen im Unternehmen notwendig.

Arbeitsbedingungen

An meinem Standort sind die Arbeitsbedingungen sehr gut. Die Ausstattung mit Notebook, Headsets und Schreibtischen ist modern und funktional, und die Büroinfrastruktur insgesamt ist ansprechend.

Allerdings gibt es zwischen den Standorten Unterschiede: Einige Büros an anderen Standorten wirken weniger attraktiv und könnten aus meiner Sicht verbessert werden.

Kommunikation

Die Kommunikation im direkten Team erfolgt gut. Mein unmittelbarer Vorgesetzter bemüht sich um Transparenz und gibt Informationen offen weiter, soweit sie Ihm selbst vorliegen.

Auf den höheren Ebenen endet diese Transparenz aber abrupt. Unternehmensentscheidungen wirken oft nicht nachvollziehbar, und offene Kommunikation über Probleme oder strategische Entwicklungen findet aus meiner Sicht kaum statt.

So wurden beispielsweise Mitarbeitende entlassen, ohne dass erkennbar für Ersatz gesorgt wurde. Die Last wird auf Kollegen umverteilt die eh schon am Limit sind. Gleichzeitig sind aufgrund dieser Themen eine hohe Fluktuation normal. Auf Nachfrage folgt aber wieder keine sachliche Kommunikation sondern ausweichende symbolische Aussagen wie Vergleiche mit den Tierkreiszeichen 2025.

Auch zur persönlichen Zukunft im Unternehmen erhalten Mitarbeitende kaum verlässliche Aussagen. Früher vorhandene, klar geregelte Aufstiegsmöglichkeiten wurden zudem gestrichen, ohne dass es eine Alternative gibt.

Typisch sind zudem, dass Rückmeldungen nach dem Muster "Wir nehmen das Problem mit" selten zu einer Lösung oder Maßnahmen führen

Gleichberechtigung

In der q.beyond habe ich die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeitende, die sich aktiv und kritisch zu Missständen äußern, teilweise schnell wieder ausscheiden. Ein Beispiel: Nach dem Weggang des Projektmanagement-Teams wurde die Stelle mit einer jungen, engagierten Kollegin und ein paar Studenten besetzt. Sie brachte großes Engagement, arbeitete motiviert auch über die normale Arbeitszeit hinaus und brachte wieder Schwung in das Team.

Leider wurde diese Kollegin in der Probezeit wieder verabschiedet, obwohl sie die Aufgaben erfolgreich übernommen und das Team unterstützt hatte. Anschließend liegt das Projektmanagement auf sehr wenigen Schultern, was die Arbeitslast unverhältnismäßig erhöht.

Aus meiner Perspektive entsteht dadurch der Eindruck, dass kritisches und offenes Feedback innerhalb des Unternehmens nicht immer erwünscht ist. In Kombination mit der schnellen Kündigung dieser engagierten Kollegin wirkt die Gleichberechtigung in Entscheidungsprozessen stark eingeschränkt.

Nach dieser Erfahrung hätte ich am liebsten 0 Punkte gegeben.

Interessante Aufgaben

Ich mag meinen Job sehr und finde die Arbeit abwechslungsreich und herausfordernd. Besonders gefällt mir der direkte Kundenkontakt sowie die Aufgaben im 2nd und 3rd Level Support.

Natürlich gibt es Tage, die sehr anspruchsvoll sind, insbesondere wenn aufgrund von Personalmangel Kundensituationen bereits angespannt sind und man von einer Eskalation zur nächsten wechseln muss.

6Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Katastrophale Führung und keine Besserung in Sicht

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr sehr viel

Verbesserungsvorschläge

Auf die Mitarbeiter hören.
Benefits wieder einführen.
Sich nicht ständig neu erfinden.

Arbeitsatmosphäre

Im eigenen Team erlebe ich die Zusammenarbeit als sehr positiv, und auch die Kolleginnen und Kollegen sind stets hilfsbereit. Sobald es jedoch über das Team hinausgeht, empfinde ich die Zusammenarbeit als schwierig. Mein Eindruck ist, dass sich Verantwortlichkeiten nicht immer klar zuordnen lassen und Aufgaben teilweise weitergegeben werden. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Fokus stärker auf der Profitabilität der Abteilung liegt als auf einer bestmöglichen Unterstützung der Kundinnen und Kunden.

Image

Unbekannt für die Größe und wenn eher mit negativen Erinnerungen behaftet.

Work-Life-Balance

Homeoffice wurde gekürzt von 50/50 auf 60/40 pro Woche und Montag ist pflichttag. Gerade im IT-Bereich empfinde ich diese Regelung als wenig flexibel.
Die Teilnahme an der Rufbereitschaft ist vertraglich vorgesehen und kann bei entsprechender Anordnung verpflichtend sein.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits erwähnt, kann man bei entsprechender Motivation durchaus einiges lernen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten begrenzt sind, da klare Strukturen wie beispielsweise eine Skillmatrix oder vergleichbare Orientierungssysteme fehlen.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht ist die Vergütung im IT-Bereich, insbesondere nach Abschluss von Ausbildung oder Studium, eher im unteren Bereich angesiedelt. Eine klare Differenzierung zwischen 1st- und 2nd-Level-Support im Servicedesk ist nach meinem Eindruck nicht immer gegeben.

Eine strukturierte Skillmatrix oder ein transparentes Entwicklungsmodell scheint aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden zu sein, wodurch interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten teilweise unklar wirken.

Benefits wurden in letzter Zeit reduziert.

Bei der Entgeltabrechnung kam es bei mir zu Unstimmigkeiten. In einigen Fällen musste ich Rückfragen stellen, wobei zur Klärung teilweise Screenshots aus Excel Tabellen aus internen Auswertungen herangezogen wurden. Bei mir waren es über 30 Lohnabrechnungen in 12 Monaten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommt auf Standort etc. an. aber

Kollegenzusammenhalt

Der Teamgeist ist hier wirklich sehr stark ausgeprägt. Egal, welche Herausforderungen anstehen – auf das Team kann man sich jederzeit verlassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden leider teilweise Abgehangen. Die Nutzung von Englisch als Unternehmenssprache kann für Kolleginnen und Kollegen, die damit weniger vertraut sind, eine größere Herausforderung darstellen als für andere.

Vorgesetztenverhalten

Mit meinem direkten Vorgesetzten bin ich sehr zufrieden. Auf den darüberliegenden Führungsebenen erlebe ich die Zusammenarbeit hingegen deutlich kritischer.

Anfragen – sowohl intern als auch extern – bleiben nach meinem Eindruck teilweise über längere Zeit unbeantwortet. Zudem habe ich den Eindruck, dass Kunden teilweise in andere Abteilungen verlagert werden, obwohl das erforderliche Fachwissen an anderer Stelle vorhanden ist.

Kritische Rückmeldungen gegenüber dem Vorstand werden aus meiner Sicht nicht immer konstruktiv aufgenommen. Entscheidungen wirken auf mich teilweise wenig nachvollziehbar oder fachlich nicht ausreichend begründet.

Arbeitsbedingungen

Nach meinem Eindruck werden Mitarbeitende teilweise schnell mit neuen Aufgaben betraut, ohne zuvor ausreichend eingearbeitet zu sein. Durch den Weggang vieler Kolleginnen und Kollegen werden Themenbereiche häufig weitergegeben, auch wenn noch keine umfassende Vertrautheit damit besteht. Offene Stellen werden aus meiner Sicht nicht immer zeitnah nachbesetzt. Zudem habe ich den Eindruck, dass neu eingestellte Mitarbeitende das Unternehmen teilweise relativ schnell wieder verlassen.

Kommunikation

Die Kommunikation empfinde ich insgesamt als nicht offen. Schwierige Themen werden vom Vorstand nur zögerlich oder gar nicht adressiert. Informationen erreichen die Mitarbeitenden nach meinem Eindruck häufig verspätet oder nur in begrenztem Umfang.

Gleichberechtigung

In diesem Bereich läuft aus meiner Sicht grundsätzlich vieles gut. Allerdings habe ich gelegentlich den Eindruck, dass Mitarbeitende in Schutz genommen werden, auch wenn ihr Verhalten im Zusammenhang mit diesem Thema während der Arbeitszeit kritisch gesehen werden könnte.

Interessante Aufgaben

Wenn man motiviert ist, kann man hier durchaus viel lernen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei gezeigtem Interesse an neuen Themen schnell zusätzliche Verantwortlichkeiten übertragen werden. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, dass Engagement unmittelbar mit einer festen Zuständigkeit verbunden ist.

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wer Karriere machen möchte, sollte hier abstand nehmen.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kaum etwas, ich hätte früher gehen sollen. Die Work Life Balance ist auf lange Sicht eine Karriere Bremse und sollte mit Vorsicht genossen werden. Hier kommt man nicht voran, dafür fordert einen hier auch rein gar nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele Kollegen arbeiten schlichtweg kaum, wer sich ambitioniert verhält wird dafür nicht belohnt sondern muss die Faulheit anderer ausgleichen. Keine fachliche Bewertungsgrundlage gegeben, wer sich mit dem Chef auf Bier trifft wird bevorzugt. Keinerlei Prozessverständnis für den IT Beratungsmarkt. Intern wird die nach außen verkaufte Software nicht benutzt und somit auch nicht ausreichend verstanden. Interne IT- Landschaft ist sehr rückständig.

Verbesserungsvorschläge

Fachgebundene Entscheidungen treffen und Kompetenz fördern.

Arbeitsatmosphäre

Abteilungübergreifend wird gegeneinander gearbeitet, statt miteinander

Image

wird im Markt zurecht nicht positiv wahrgenommen, da das fachliche Level auf breiter Ebene niedrig ist.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeit wurde gelebt - jedoch abhängig der Projekte auch ohne jegliche Regulierung. Arbeitszeit wurde nicht digital erfasst, Faktura konnte eigenständig dokumentiert werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsbudget vorhanden, kein strukturierter interner Know How Transfer gegeben.

Gehalt/Benefits

keinerlei Gehaltsanpassungen für mehrere Jahre -> weniger Geld da auch kein Inflationsausgleich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen innerhalb der eigenen Abteilung wurde zusammengehalten und sich gegenseitig unterstützt.

Vorgesetztenverhalten

Kein Kommentar - vor Ort Termine bei Kunden wurden zum Fiasko, sämtliche mündliche Absprachen wurden nicht eingehalten.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice Equipment minimal

Kommunikation

Sämtliche Kommunikation auf vertikaler Ebene hat sich als nicht vertrauenswürdig herausgestellt. Hier wird nicht offen miteinander kommuniziert

Gleichberechtigung

Junge Kollegen wurden grundsätzlich weniger respektiert. Fachlicher Bezug wurde der der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit untergeordnet.

Interessante Aufgaben

Kunden teilweise sehr rückständig


Umgang mit älteren Kollegen

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Aufbruchstimmung durch Umstrukturierung

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man bekommt pünktlich sein Gehalt. Die Firmenfahrzeugauswahl ist gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Erwartungshaltung, durchgedrückt von nicht geschulten Vorgesetzten, umgesetzt durch Mikromanagement

Verbesserungsvorschläge

- Konkrete Weiterentwicklung von Arbeitnehmern. Es ist nicht mit einem LinkedIn Learning Kurs getan. Außerdem sollten die Vorgesetzten eine klare Vorstellung des Know Hows ihrer Mitarbeiter haben und Schulungen vorgeben.
- Nicht nur Mitarbeiter benötigen Schulung, auch Vorgesetzte.
- Umstrukturierungen geben den Anschein von "Probieren wir mal - Notfalls rudern wir zurück".
- Officetage sind gut und wichtig. 60% Anwesenheit im Büro ist zwar gut für die Auslastung der Räumlichkeiten. Aber lieber motivierte Arbeitnehmer im HomeOffice als unmotivierte Arbeitnehmer im Büro. Vermietung eigener Räumlichkeiten oder Kündigung/Verkleinerung von angemieteten Objekten wär auch eine Möglichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Unter Kollegen im Team gut. Generell sehr getrübt, weil gute Leute freiwillig gehen, oder man sich proaktiv trennen möchte. Viel Know-How geht verloren.

Image

Bröckelt leider sehr. Nicht nur extern, sondern auch intern. Viele die nicht gehen müssen, tun dies dann aber freiwillig.

Work-Life-Balance

gut bei Altverträgen, die noch 100% Homeoffice ermöglichen. Neue Verträge gehen auf 60/40 zu Büroanwesenheit.

Karriere/Weiterbildung

Wenig bis keine Zeit für Weiterbildung. Viele offene Stellen werden intern zur Verfügung gestellt. Aber die Schulung und die Vorbereitung darauf, ist stark ausbaufähig. Entwicklungspfade müssen selbst erarbeitet werden. Man sich sich in der Erfüllung von Schulung durch Erhalt von Zugängen für Lernportale.

Gehalt/Benefits

Bei Umstrukturierungen wird gern das alte Gehalt beibehalten - auch wenn der Arbeitsaufwand und die Verantwortung steigt. Aber im Großen und Ganzen wird man gut entlohnt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man setzt auf eine E-Autoflotte. Auch die Hardware muss nicht immer die Neuste sein, oder wird mal von anderen Mitarbeitern übernommen. Das finde ich im Sinne der Umwelt gut.

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen sehr positiv. Man setzt sich füreinander ein.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere sind genauso Teil des Teams, wie alle anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation sehr kurzfristig. Mikromanagement vermittelt das Gefühl von ständiger Kontrolle und sich rechtfertigen müssen. Wenig Rückgrat ggü GF. Druck wird einfach ans Team weitergegeben.
Es fehlt an konstruktiver Kritik. Stattdessen werden Fehler offen vorm Team angesprochen. Mehr Diskretion wäre wünschenswert.
Manche Vorgesetzte haben ihre Position durch Aufstieg im Unternehmen erhalten. Leider fehlt eine durchgängige Schulung für Personalverantwortliche, damit man sich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich entwickelt.
Auf der anderen Seite haben Vorgesetzte eine hohe Erwartungshaltung an die Mitarbeiter. Aber was den Entwicklungsweg angeht, lässt man sich den besser von einer KI ausarbeiten.

Arbeitsbedingungen

Das oft erwähnte Mikromanagement zeigt sich in wöchentlichen Meetings, in dem jeder Berichten muss, woran er arbeitet, und was sich in den vergangenen sieben Tagen geändert hat. Zusätzlich muss alles schriftlich dokumentiert werden, damit auch andere Stellen darin Einsicht haben. Konzentrierte Abarbeiten von Projekten wird somit erschwert. Und wenn aufgrund dessen mal Arbeit liegen bleibt, wird dies im Meeting vor allen anderen Teammitgliedern diskutiert.
Da viele Kollegen das Unternehmen verlassen (haben), bleibt Arbeit liegen. Man soll sich Zeit für Schulungen nehmen. Aber während des Arbeitszeit ist das kaum möglich.

Kommunikation

Wenn Kommunikation stattfindet, dann eher sehr kurzfristig. Der Flurfunk ist oft schneller.

Gleichberechtigung

Nach vorn offen gegenüber Vielfalt. Hinterm Rücken, sind Kommentare nicht immer wertschätzend.

Interessante Aufgaben

Wenn man eine interessante Aufgabe gefunden hat, wird umstrukturiert und Verantwortlichkeiten werden verschoben. Von daher wenig Konstanz.

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Alles eine Teamfrage

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamevents, die gelungen sind; die Möglichkeit, sich am richtigen Thema gut zu entfalten und die Bereitschaft des Betriebs, in einen zu investieren (wenn man am richtigen Hebel sitzt)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

die Firmenkommunikation
das "sinkende Schiff" Feeling, welches man durch die Entscheidungen der GL bekommt
Back-to-office (wir haben das 21. JH und genügend Empirie belegt die Effizienz des Home Office)
die Büroräume

Verbesserungsvorschläge

Kommunikationskurse für die GL, bereit sein, in die eigene Zukunft zu investieren und nicht nur kurzfristig den Umsatz zu steigern

Arbeitsatmosphäre

Stark abhängig vom Team, daher 3 Punkte. Ich hatte ein recht angenehmes direktes Team mit kollegialer Atmosphäre. Außerhalb meines Teams z.T. recht autoritär, weniger wertschätzend. Insgesamt okay.

Image

q.beyond verbaut sich durch einen neuen Kostensparer-Top-Down-Kurs komplett das Wohlwollen der Belegschaft. Viele Kollegen kündigen oder es wird von Seiten der Leitung "freundlich" Richtung Tür verwiesen.

Insgesamt fühlt sich der jüngst eingeschlagene Kurs sehr nach einem Alleingang der GL und einem "sinkenden Schiff" an.

Work-Life-Balance

In Projektphasen kann es natürlich heißer werden. So ist das Geschäft eben. Insgesamt ist es aber sehr gut mit dem Privatleben vereinbar. Leider wird eine aggressive "back-to-office" Politik gefahren, die das zukünftig für z.B. Eltern erschweren mag.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich anstrengt und im richtigen Team bzw. am richtigen Thema sitzt, sind hier m.E. viele Möglichkeiten gegeben.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist insgesamt unter dem Branchendurchschnitt. Das wird, denke ich, auch die kommenden Jahre so bleiben. Vorherige Benefits wie z.B. Urban Sports Club wurden ersatzlos aufgekündigt. Insgesamt ein schmales Bundle, wenn man die Konkurrenz sieht. Ist für viele in der Belegschaft ein Defizitthema.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Insgesamt wird da wohl schon drauf geachtet. Inlands wird auf Flüge verzichtet. Back-to-office spricht dagegen. Ich denke okay.

Kollegenzusammenhalt

Auf meiner Ebene super!

Umgang mit älteren Kollegen

In meinem Team wertschätzend und mit Fokus auf den Erfahrungsschatz

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef war klasse. Der Abteilungsleiter darüber auch! Ich habe auch anderes aus anderen Teams gehört. Auch hier wieder sehr teamabhängig.

Arbeitsbedingungen

Richtig mau. Alte Rechner, kaputte Bürostühle und Bildschirme, hakende Fenster und abfallende Leisten, billige Klopper-Handys. Die Meetingräume mit Kunden sind okay und z.T. modern. Bei den Büroräumlichkeiten der Mitarbeitenden wird m.E. brutal gespart. Pluspunkt: Kaffeemaschine gut, Wassersprudler auch.

Kommunikation

Innerhalb meines Teams und auf gleicher unterer Ebene top, weiter oben flop. Je weiter es auf der Unternehmensleiter nach oben geht, umso dürftiger, offensiver und unangenehmer wird die Kommunikation.
Streitbare Entscheidungen der GL sollen ohne Murren oder Kritik angenommen werden. In einem Meeting wurden Kritik und Bedenken übergangen und weggewischt, da die GL "keine Lust mehr" auf das Thema hatte. Katastrophe.

Gleichberechtigung

Kann ich wenig zu sagen. Ist denke ich okay.

Interessante Aufgaben

Sehr projekt- und ticketabhängig. Ich war teilweise unterfordert, man kann aber immer die Fühler auch außerhalb des eigenen Arbeitsbereichs in Arbeitsgruppen ausstrecken. Daher insgesamt voll in Ordnung.

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Ein sinkendes Schiff, das die Verbindung zu den Mitarbeitern verloren hat

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter aus allen Ebenen (außer die der Geschäftsführung) fluchtartig das Unternehmen verlassen, dann sollte man sich aus Sicht der Geschäftsführung hinterfragen und ggfs. dort ansetzen. Heißt: Bessere Kommunikation, realistische Ziele & Ausblicke schaffen, Kritik ehrlich annehmen und aufarbeiten, fleißige und verdiente Mitarbeiter wertschätzen und das Ruder endlich rumreißen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist spürbar belastet. Es gab viele Eigenkündigungen, die Arbeitslast verteilt sich somit auf weniger Schultern. Die Geschäftsführung schweigt oder redet sich bisher die Sachen schön.

Image

Das Image bröckelt. Wenn selbst Kunden merken, dass etwas nicht stimmt, weil ständig der Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin wechselt, dann ist das mehr als bedenklich. Die Fluktuation ist einfach viel zu groß.

Work-Life-Balance

Hat spürbar nachgelassen. Durch nicht nachbesetzte Stellen wird die Arbeitslast immer größer. Mikromanagement und schlechte interne Prozesse überfüllen die Arbeitszeit. Homeoffice ist zwar möglich, aber der Trend geht Richtung Office.

Karriere/Weiterbildung

Ein schmaler Grat. Natürlich öffnen sich durch die hohe Fluktuation neue Chancen, aber man muss gleichzeitig aufpassen nicht direkt verbrannt zu werden.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliche Gehälter, intransparente Gehaltsrunden (wenn sie denn stattfinden), viele Benefits wurden gestrichen, Mehrarbeit oder Positionswechsel werden nicht wirklich entlohnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird zwar groß geschrieben, aber nachdem man am Montag wieder im Berufsverkehr feststeckt zumindest fragwürdig.

Kollegenzusammenhalt

Der wohl letzte "Benefit" der noch geblieben ist. Die Kollegen sind für viele der Grund noch hier zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn sich die Arbeitslast mittlerweile auf so wenige Schultern verteilt, leiden logischerweise auch ältere Kollegen darunter.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt (noch) tolle Führungskräfte, die sich 5 Sterne verdient hätten. Man hat aber von der obersten Ebene das Gefühl, solche Leute sind gar nicht mehr gewünscht. Als Mitarbeiter fühlt man sich regelrecht alleine gelassen.

Arbeitsbedingungen

Equipment ist weder gut noch schlecht, teilweise wartet man sehr lange, wenn man neues Equipment anfragt. Montag wurde von der Geschäftsführung als fester Anwesenheitstag im Büro deklariert; Mitarbeiter dazu befragen? Fehlanzeige. Ziele sind kaum bis gar nicht zu erreichen. Mikromanagement, verkomplizierte Prozesse in denen sich bald keiner mehr auskennt, ständige Umstrukturierungen, ständiges Austauschen von Arbeitstools (oft nicht zum Besseren)...die Liste ist endlos.

Kommunikation

Es herrscht Flurfunk, die Kommunikation der Geschäftsführung ist freundlich ausgedrückt: ausbaufähig. In gewissen Bereichen sind bald keine Kollegen mehr da, mit denen man kommunizieren könnte.

Gleichberechtigung

Man arbeitet dran, Gender Pay Gap gibt es aber nach wie vor

Interessante Aufgaben

An interessanten Aufgaben mangelt es nicht. Das Problem ist eher, dass man alles auf den Tisch geknallt bekommt, weil keiner mehr da ist, der es übernehmen könnte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir schätzen es sehr, wenn Kolleg:innen ihre Eindrücke mit uns teilen – gerade jetzt, wo wir uns als Unternehmen in einer intensiven Phase des Wandels befinden.
Es stimmt: Wir sind aktuell mitten in einem größeren Change. Doch dieser Veränderungsprozess bedeutet keinesfalls, dass wir unsere Unternehmens- und Führungskultur aus den Augen verlieren. Im Gegenteil – erst kürlzich hat sich unser Managing Board zum Kick‑off 2026 in Hamburg getroffen, um gemeinsam strategische Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein wichtiger Fokus dieses Treffens war nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern vor allem der Zusammenhalt als Führungsteam und das gemeinsame Commitment zu Transparenz, Verantwortung, Mut zur Entscheidung und gegenseitigem Vertrauen – über Business Units und Ländergrenzen hinweg.

Für uns ist Führung kein Privileg, sondern eine Verpflichtung. Eine starke Führungskultur ist aus unserer Sicht die Basis für starke Teams – und daran arbeiten wir jeden Tag.
Gleichzeitig wissen wir: Ein solcher Prozess ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Veränderungen bringen an der einen oder anderen Stelle größere und kleinere Anpassungen mit sich. Viele dieser Entwicklungen können erst dann spürbar werden, wenn neue Strukturen gelebt und angenommen werden. Dass dies für Kolleg*innen, die schon lange im Unternehmen sind, nicht immer sofort nachvollziehbar ist, verstehen wir absolut. Genau daraus entsteht manchmal Unsicherheit oder Unzufriedenheit. Wir können dir aber versichern: Wir geben unser Bestes – für 1.110 Menschen, die gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive zu teilen.

Beste Grüße
Dein People & Culture Team

Macht einen großen Bogen

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei q.beyond AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Keine Gehaltsverhandlungen
- Mikromanagement
- Vorstand / Geschäftsleitung
- Back to Office Prinzip
- Kommunikation & Intransparenz
- Nearshore
- Umgang mit Mitarbeitern
- Fehlende und äußerst umständliche Prozesse
- Langsame Entscheidungswege
- Arbeitsbelastung
- Zu hoch gesetzte Ziele
- Keine erkennbare Strategie

Verbesserungsvorschläge

Es gibt sehr viele, wodurch der Rahmen gesprengt werden würde, daher hier nur die "Wichtigsten"

- Kommunikation
Eine höhere Transparenz erzeugen. Austritte & Kündigungen werden so lange verschwiegen, wie möglich. Die Mitarbeiter finden es über andere Wege dennoch heraus, was Missmut erzeugt.

- Vorstand
Dieser sollte unbedingt mal den Blick auf die Mitarbeiter legen, statt nur auf die Zahlen. Die Zahlen erreicht man nur mit fähigen Mitarbeitern, welche nach und nach gehen. Ggf. würde ein neuer Vorstand für frischen Wind sorgen.

- Digitalisierung
Man versucht nach außen Digitalisierung zu verkörpern, aber geht wieder zurück ins "Mittelalter" zurück (siehe back to Office).

- Mitarbeiterwertschätzung
Dies ist leider nicht vorhanden.

- Ziele
Unrealistische und viel zu hohe Ziele, die niemals erreicht werden können.

Arbeitsatmosphäre

Das Vertrauen in die Mitarbeiter schwindet gänzlich. Mikromanagement steht an der Tagesordnung.

Image

Leider ist das Image nach außen miserabel. Viele Kunden springen derzeit ab, da die Qualität spürbar nachlässt. Intern ist man jedoch sehr von sich überzeugt.

Work-Life-Balance

Wie bereits oben erwähnt, werden Stellen großteils nicht nachbesetzt bzw. Kandidaten entscheiden sich oftmals gegen eine Einstellung. Dadurch wird die Arbeitslast immer höher. Ein weiterer Punkt ist, dass die Ziele dennoch jedes Jahr erhöht werden. Erreicht werden Sie trotzdem nicht.

Homeoffice wird nicht mehr gerne gesehen. Hier geht es klar in die Richtung -> Back to office.
Aktuell gilt - 3 Tage Office (Montags ist Pflicht-Präsenz-Tag) / 2 Tage HO

Es gilt die generelle Kernarbeitszeit von 9 - 17 Uhr. 50h in der Woche sind der Standard, da die Arbeit in der regulären Arbeitszeit nicht erledigt werden kann. Das wird so auch gewünscht.
Neu-Einstellungen werden erst genehmigt, wenn klar ersichtlich ist, dass die restlichen Mitarbeiter vollends überlastet sind. Meist ist es dann jedoch zu spät, sodass diese kündigen.

Karriere/Weiterbildung

Aussagen wie "Wenn du dich an mich hältst, kommst du bei der q.beyond hoch raus, da ich einen sehr guten Draht zum CEO habe" spiegeln die Realität gut wieder.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden, doch in der regulären Arbeitszeit nicht machbar, da sonst weniger zum Kunden abgerechnet werden kann.

Gehalt/Benefits

Seit Jahren ist man im Sparmodus und vertröstet die Mitarbeiter. Wer sein Grundgehalt bei Einstellung gut verhandelt hat, kann sich glücklich schätzen. Nachverhandlungen gestalten sich sehr schwierig und Versprechungen werden nicht eingehalten.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen unterstützen hier bei allen Fragen und man ist zieht an einem Strang.
Leider verlassen jedoch immer mehr Mitarbeiter das Unternehmen und Nachbesetzungen (wenn es diese überhaupt gibt) sollen über "Nearshore" eingestellt werden. Das funktioniert leider nicht erfolgreich.

Umgang mit älteren Kollegen

Kritischer Umgang, da diese oftmals vom Gehaltsniveau her zu teuer sind. Der Trend geht in die Richtung "teures" Personal loszuwerden.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss klar unterschieden werden. Es gibt tolle Führungskräfte bei der q.beyond, die für Ihre Mitarbeiter einstehen. Das Problem ist leider der autoritäre Führungsstil des Vorstands, der diesen auch von seinen Führungskräften fordert. Dadurch gibt es immer weniger "gute" Führungskräfte, da diese zunehmend das Unternehmen verlassen.

Mikromanagement wird maßgeblich gewünscht, welches enormen Druck ausübt. Will man einen Mitarbeiter "loswerden", so werden weitere Maßnahmen ergriffen (noch mehr Kontrolle), damit dieser selbst kündigt.

Vorgesetzte erhalten Leadership-Trainings, die jedoch in der Realität nie umgesetzt werden können, da die Wünsche und Ziele des Vorstandes die Führungskräfte dazu drängen, Mikromanagement durchzuführen und maximalen Druck auf die Angestellten auszuüben.

Die Geschäftsleitung der q.beyond hat sich in dem letzten Jahr vollkommen aufgelöst, da "Störenfriede" entfernt werden. Es bleiben lediglich die, die mit dem Strom schwimmen. Führungskräfte die konstruktive Kritik, neue Vorschläge und Ideen haben und diese aussprechen, welche nicht mit den Idealen des Vorstandes übereinstimmen, werden aussortiert, oder dazu bewegt selbst zu gehen.

Arbeitsbedingungen

Das Equipment kann größtenteils ausgewählt werden. Die Büros sind gut ausgestattet.
Im Sommer ist es in den Büroräumen zu heiß. Keine klimatisierenden Räume.

Kommunikation

Die s. g. Town-Halls finden monatlich statt, in welchen der Vorstand und die Geschäftsleitung über die aktuelle Situation, Ziele, usw. informieren.
Das gelingt leider nicht, da man nach diesen Meetings mehr Fragen statt Antworten hat. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit Fragen zu stellen, hier werden jedoch "unangenehme" Fragen ausgelassen und nur die beantwortet, die angenehm sind. Die Ergebnisse aus Umfragen (z. B. Zufriedenheit der MA, oder Weiterempfehlung der q.beyond an Bekannte), werden stets positiv dargestellt, obwohl die Zahlen das genaue Gegenteil anzeigen.

Gleichberechtigung

Das versucht man aktiv nach außen voranzutreiben. Wie es in der Realität aussieht ist nicht erkennbar.

Interessante Aufgaben

Es gibt spannende Projekte und jedes davon ist auf seine Weise einzigartig.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

6Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Karsch, Employer Branding Managerin
Saskia KarschEmployer Branding Managerin

Hallo und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sicht zu schildern.
Wir nutzen die Gelegenheit gern, um ein paar Dinge geradezurücken – offen, ehrlich und wie immer: mitten im Change.

Daten & Aussagen: Nicht ganz deckungsgleich mit der Realität. Einige der Punkte aus deiner Bewertung möchten wir direkt adressieren:

• „Stellen werden nicht nachbesetzt.“ Nicht korrekt. Wir besetzen sehr wohl nach und das strategisch, passend zu unserem Transformationsprozess und den Skills, die wir für die Zukunft benötigen.
• „Weiterkommt nur, wer sich gut mit dem Vorstand versteht.“ Schön wär’s, dann könnten wir Karriereläufe einfach beim Kaffeetrinken planen. Tatsächlich läuft Karriereentwicklung bei uns über Performance, Kompetenzaufbau und Potenzial, nicht über Sympathien.
• „Mehrarbeit ist ausdrücklich gewünscht.“ Das ist faktisch falsch – und arbeitsrechtlich gar nicht zulässig. Wir halten uns da an das Arbeitszeitgesetz, das die täglichen Höchstarbeitszeiten klar regelt. In Einzelfällen, wie zum Beispiel in heißen Phase eines Projektes, kann es - wie überall – zu Mehrarbeit kommen, die der Mitarbeitende dann aber vergütet bekommt oder in Freizeit ausgleichen kann.
Wir setzen vielmehr auf gesunde Belastungssteuerung, Priorisierung und klare Rollenverteilung.

Kurze Version: Veränderung = ja.
Wildwest-Praktiken = nein.

Ja, wir sind im Change – und ja, das ist herausfordernd. Wie viele Unternehmen befinden auch wir uns in einer intensiven Transformation. Und klar: Change macht nicht nur Spaß. Er fordert, er irritiert, und er zwingt uns alle, Neues zu lernen und alte Gewohnheiten zu hinterfragen. Genau deshalb legen wir noch mehr Wert darauf, Mitarbeitende zu begleiten und zu unterstützen – fachlich, persönlich und organisatorisch.

Wir kümmern uns. Punkt. Unser People & Culture Team ist eng an der Seite der Mitarbeitenden – mit:

• Lern- und Weiterbildungsangeboten
• Kompetenzmanagement über unsere Academy
• Talentprogrammen
• Führungskräfteentwicklung
• Coaching und Begleitung im Veränderungsprozess

Wir investieren viel in Menschen – weil sie die Zukunftsfähigkeit von q.beyond ausmachen.

Leistung wird nicht nur anerkannt – sie wird gefeiert
Und weil du mangelnde Wertschätzung ansprichst: Gerade erst auf unserer Weihnachtsfeier haben wir 25 Talente für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Fun Fact: Darunter waren sogar Kolleg:innen, die seit über 30 Jahren Teil von q.beyond sind. Engagement und Qualität werden also nicht nur gesehen – sie werden wertgeschätzt, öffentlich anerkannt und gefeiert.

Unser Fazit
Ja, wir sind im Wandel.
Ja, es ruckelt an manchen Stellen.
Und ja, wir gehen mit manchen Wahrheiten selbstbewusst und transparent um.

Aber:
Wir investieren in unsere Mitarbeitenden, wir fördern Kompetenzentwicklung, wir honorieren Leistung – und wir machen q.beyond gemeinsam zukunftsfähig.

Danke für dein Feedback – und dass wir hier die Chance hatten, einige Punkte einzuordnen.

Beste Grüße
Saskia

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.