131 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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131 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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131 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich auf die Stelle „Naturwissenschaftler:in in der Qualitätskontrolle (m/w/d)“ beworben und erhielt kurz darauf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für den darauffolgenden Tag um 12:00 Uhr. Dadurch hatte ich weniger als 24 Stunden Zeit, mich auf das Gespräch vorzubereiten.
Am Gespräch nahmen eine Associate Talent Acquisition Specialist EMEA, eine Senior Manager QA sowie ein Director Operations teil. Obwohl aufgrund der sehr kurzfristigen Einladung klar sein sollte, dass eine umfassende fachliche Vorbereitung kaum möglich war, wurde ich ausführlich zu verschiedenen fachlichen Methoden befragt. Das Gespräch fühlte sich für mich daher eher wie eine Prüfung als wie ein gegenseitiges Kennenlernen an.
Besonders negativ empfand ich die Atmosphäre während des Gesprächs. Aus meiner Sicht fand das Gespräch nicht auf Augenhöhe statt. Die Senior Managerin QA trat mir gegenüber sehr herablassend auf, wodurch ich mich weder respektvoll behandelt noch wertgeschätzt fühlte. Eine offene und angenehme Gesprächsatmosphäre kam für mich nicht zustande.
Zum Abschluss des Gesprächs wurde mir von der Talent-Acquisition-Mitarbeiterin mitgeteilt, dass ich innerhalb von zwei Wochen eine Rückmeldung zur Entscheidung erhalten würde. Das Gespräch fand am 15. Juli 2022 statt. Eine Rückmeldung habe ich jedoch bis heute nicht erhalten.
Insgesamt habe ich den Bewerbungsprozess als wenig wertschätzend und wenig professionell erlebt. Insbesondere die kurzfristige Terminierung, die Art der Gesprächsführung sowie das Ausbleiben einer zugesagten Rückmeldung haben bei mir einen negativen Eindruck hinterlassen.
Ich habe keine Antwort erhalten und auch meine Rückfrage danach blieb unbeantwortet. Im Gespräch sagt man mir, man melde sich in einer Woche. Das ist für mich inakzeptabel und Qiagen ist für mich auch langfristig keine Option mehr. Zudem fehlt es an Kontaktmöglichlichkeiten.
Ich habe mich auf eine Stelle beworben und relativ zeitnah eine kurze Absage per E-Mail erhalten. Auf meine anschließende höfliche Nachfrage nach einem kurzen Feedback wurde leider nicht mehr reagiert.
Eine Rückmeldung – auch in knapper Form – hätte ich mir gewünscht, da sie Bewerber:innen hilft, sich weiterzuentwickeln und den Prozess als wertschätzender wahrzunehmen. Der erste Kontakt verlief zwar korrekt, der fehlende Abschluss des Bewerbungsdialogs hinterließ jedoch einen eher unpersönlichen Eindruck.
Aus Bewerbersicht besteht hier Verbesserungspotenzial in der Kommunikation und im Umgang mit Feedbackanfragen.
Mehr Klarheit im Auswahlverfahren
Von Anfang bis Ende lief alles super unkompliziert und reibungslos. Schon bei der Planung des Interviews hat alles easy funktioniert, Termine wurden schnell abgestimmt, es gab klare Infos im Vorfeld. Bei meiner Ankunft wurde ich total herzlich von zwei netten Damen begrüßt und direkt mit einem Getränk versorgt.
Mir wurde sofort das Gefühl gegeben, dass es nicht um ein „Verhör“ geht, sondern dass man mich einfach als Person kennenlernen möchte. Gerade wenn man eh schon etwas nervös ist, macht das einen riesigen Unterschied. Die Fragen waren sinnvoll, gut gestellt und es hat sich einfach nach einem echten, angenehmen Gespräch angefühlt.
Auch für meine eigenen Fragen war genug Zeit eingeplant und ich hatte nie das Gefühl, dass jemand auf die Uhr schaut. Zum Schluss gab es sogar noch eine kleine Tour durchs Office, was super sympathisch war und mir einen tollen Eindruck vom Unternehmen gegeben hat.
Auch im Nachgang war alles super, mir wurde zugesagt, dass ich spätestens in zwei Wochen eine Rückmeldung bekomme, und genau so ist es passiert.
Insgesamt wirklich ein top Bewerbungsprozess mit zwei richtig tollen Recruiterinnen – so macht ein Vorstellungsgespräch richtig Spaß!
Es wurde mir zugesagt, dass man sich Anfang der nächsten Woche bei mir melden würde – tatsächlich vergingen jedoch 13 Tage.
Ich halte es außerdem für bedenklich, die Englischkenntnisse eines Bewerbers zu testen, der bereits in einem europäischen Land gelebt hat, in dem kein Deutsch gesprochen wird und in dem aufgrund von Tourismus und internationaler Arbeitskräfte Englisch die vorherrschende Sprache ist.
Darüber hinaus wurde ein Prozessschritt falsch beschrieben, und man war nicht bereit, dies im Nachhinein richtigzustellen.
Erschwerend kommt hinzu, dass in der Stellenanzeige keinerlei Befristung erwähnt wurde, während auf der internen Homepage eine Befristung angegeben ist. Trotz meines Hinweises wurde dies nicht korrigiert.
Zudem war während des Gesprächs ohne vorherige Ankündigung eine weitere Person anwesend.
Nachtrag zur Unternehmensrückmeldung vom 14.07.2025:
Komisch, dass das bei anderen Firmen nie der Fall war. Dort hat man das nie auf die Probe gestellt. Teilweise haben wir nicht einmal ein Wort Englisch gesprochen – obwohl das für die Stelle relevant gewesen wäre. Für mich war das eher ein Ausdruck von Arroganz und fehlender Berufserfahrung von jemandem, der noch nicht einmal ein Jahr Berufserfahrung hat und gerade frisch aus dem Studium kommt. Und selbst bei Stellen, für die Englisch unerlässlich war, hat man das nicht auf diese Weise auf die Probe gestellt. Denn es sollte einem klar sein: Wenn man für ein solches Unternehmen gearbeitet hat und in dem jeweiligen Land tätig war, verfügt man selbstverständlich über die erforderlichen Sprachkenntnisse – was mir auch der Hiring Manager bestätigt hat.
Und es war auch nicht so formuliert wie: „Wir würden gerne jetzt auf Englisch wechseln“, sondern vielmehr im Tonfall: „Wir haben mit dem und dem Land zu tun, also musst du jetzt Englisch sprechen, weil das so wichtig sei und so weiter.“ Für mich wirkte das, wie beschrieben, einfach überheblich, provokant und unangemessen. Die Person war in meinen Augen schlicht noch zu grün hinter den Ohren.
Bewerber lassen viel Mühe und Zeit in so einem Bewerbungsprozess. Da wäre es nur respektvoll denen auch Mal eine Rückmeldung zu geben, auch wenn diese eher negativ ist.
Die fachlichen Erwartungen im Bewerbungsgespräch waren angemessen. Leider musste ich jedoch zum ersten Mal erleben, wie als Fraumein Alter angesprochen und im selben Zuge nach meinen Zukunftsplänen mit dem Job gefragt wurde. Für ein Unternehmen, das sich Diversität auf die Fahnen geschrieben hat, eine enttäuschende Erfahrung.
Bessere Planung des Etats für ausgeschriebene Stellen
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