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QVC Handel S.à r.l. & Co. KGals Arbeitgeber

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Bewertungsdurchschnitte

  • 225 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (49)
    21.777777777778%
    Gut (79)
    35.111111111111%
    Befriedigend (61)
    27.111111111111%
    Genügend (36)
    16%
    3,09
  • 33 Bewerber sagen

    Sehr gut (14)
    42.424242424242%
    Gut (4)
    12.121212121212%
    Befriedigend (5)
    15.151515151515%
    Genügend (10)
    30.30303030303%
    3,02
  • 16 Azubis sagen

    Sehr gut (15)
    93.75%
    Gut (1)
    6.25%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,43

Arbeitgeber stellen sich vor

QVC Handel S.à r.l. & Co. KG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,09 Mitarbeiter
3,02 Bewerber
4,43 Azubis

Arbeitsatmosphäre


Betriebsklima ist sehr schlecht, von guter Führung kann hier keine Rede sein, Misstrauen, Frust und Angst beherrschen das Arbeitsklima.
Vorgesetzte sind oft überlastet oder haben selbst keine Ahnung, dementsprechend zeigt sich das im Verhalten der Mitarbeiter.
Vorgesetzte die keine Führungskompetenzen besitzen versuchen es oft mit Drohen oder Bestrafen,es wird einem sogar die Kaffeemaschine aus dem Büro weggenommen.
Die neueste Methode, alle machen alles… das Ende, keiner kann was.

Die neuesten Parolen, alle sind gleich, man will sich nicht mehr abhängig machen, es ist egal ob du Leistungsträger bist, das wird hier nicht mehr Honoriert, also wozu soll man sich noch anstrengen.

Wenn doch alle gleich sind, könnten doch vielleicht alle mal für einen Tag oder eine Woche Manager sein.

Vorgesetztenverhalten

Leider wie schon beschrieben würde man sich als Mitarbeiter solch eine Großen Firma viel mehr Führungsqualität wünschen. Ein guter vorgesetzter der sein Team gut führen kann, bedeutet Gute Mitarbeiter die sich mit dem Unternehmen Identifizieren und Ihre Leistung Gerne einbringen.
Das Wort Leistung hat hier aber keine Bedeutung mehr, denn man merke, alle sind gleich.
Outsourcing steht im Vordergrund.
Konflikte werden durch Vorgesetzte selbst erschaffen und führen innerhalb der Abteilung zu Hähnen Kämpfen.
Es werden Entscheidung getroffen die keiner versteht, wir sind Logistik aber mit Logik hat das hier nichts zu tun, Sparen wo es nur geht.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt spiegelt sich in der bereits erwähnte mangelhaften Führungskompetenz wider. Resultat ist Missgunst, Konkurrenzkampf und Grüppchen Bildung.
Innerhalb der Abteilung arrangiert man sich meist, aber Große Teamzusammenhaltung und Private Freundschaften, eher nicht.

Interessante Aufgaben

Es gibt sie....aber Alle sind gleich, wenn es jedoch um komplizierte Dinge geht oder um Aufgaben die höher angesiedelt sind, findet man den Weg zu Leistungsträgern plötzlich wieder. Das macht kein Spaß.
Damit ist die Aufgaben Verteilung nicht gerecht verteilt, es ist frustrierend und führt dazu das viele resignieren.
Außerdem wird gute Leistung eher nicht honoriert, den alle sind gleich.

Kommunikation


es gibt News Letter per Intranet (in der Kantine werden diese ebenfalls ausgelegt) und Score Cards die Regelmäßig an vorgesetzte rausgegeben werden, diese stehen den Mitarbeitern zum teil auch zu Ansicht zu Verfügung.
Die wichtigsten Sachen die man sich jedoch rechtzeitig zu wünschen werde stehen da nicht drin, wie z.B. Auflösung der Abteilungen oder aber Matrixklausel.
Auch die Kommunikation im Warehouse ist miserabel, oft bekommt man auf seine Mail Anfragen keine Antwort, selbst wenn der Abteilungsvorgesetzte im Verteiler ist.
Das ist frustrierend.
Womit wir wieder bei Thema Führungskompetenz wären, da nutzt auch ein Assessment Center nichts liebe Direktoren und Manager, Ihr müsst mit gutem Beispiel voran gehen.

Gleichberechtigung

Im Bereich Operation überwiegt das weibliche Personal, man setzt hier auf Teilzeit Verträge den das ist leicht händelbar, zudem kostet Frau wesentlich weniger als ein Mann der mit einem Vollzeit Job seine Familie ernähren möchte.
Ansonsten eher gut gemischt, auch im Management, sowie anderen Vorgesetzten Funktionen, wie Supervisor, gibt es Frauen.

Umgang mit älteren Kollegen

In unsere Abteilung nichts negatives.
Der größte Teil der Mitarbeiter bei QVC Hückelhoven ist älter.

Karriere / Weiterbildung

Kariere, sehr schwer, kaum jemand aus dem Langjährigen Personal konnte hier richtig Kariere machen, entweder gab es Supervisoren die Angst um Ihren eigenen Job haten und bewusst Mitarbeiter klein hielten oder nur möglich, wenn du den Herschafften ganz oben gefällst, und ich meine nicht mit Leistung und können, du muss alles gut finden was die tun und stehts signalisieren das du alles tust, auch ohne mehr Geld. Vetternwirtschaft eben….
Weiterbildungsmaßnahmen werden keine angeboten.

Gehalt / Sozialleistungen

Liegt eher im Unterem Bereich. Für die Aufgaben die hier zum teil bewältigt werden sollen (je nach Job) ist das Gehalt zu niedrig.
Es gibt keine VL, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, stattdessen eine Zielvereinbarung die bewusst demontiert wurde um weitere Einsparungen zu schaffen.
In der Vergangenheit konnte mit der Zielvereinbarung (je nach Job) schon mal 13. Gehalt reingeholt werden, jetzt kann man froh sein, wenn es 1/3 entspricht. Unrealistische Zielsetzungen seitens Geschäftsführung.
Kantine ist verfügbar, Parkplatz ebenfalls.
Gehälter werden sehr pünktlich gezahlt, meist ist das Geld schon am 28. oder 29. auf dem Konto.

Arbeitsbedingungen

Lager ist halt Lager, ansonsten Büros in den Cheffetagen Klimatisiert, im Warehouse zum Teil mit Klima ausgestattet aber die meisten ohne, Büro Stühle Mangelware, oft defekt..... Sein Tägliches Werkzeug muss man gut abschließen sonst ist es weg. Lange Wege die nicht effizient sind.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Hier ist sicher noch viel Luft nach oben, vor allem Intern.
die Warenvernichtung ist relativ hoch, es landet viel zu viel im Container.
Ware für den Kunden wird noch zum Teil in Plastiktüten verpackt.
Das meiste kommt aus Billigproduktion.
Es gibt auch Charity, jedoch möchte die Firma damit glänzen, anstatt die Mitarbeiter zu Loben die Ihre Freizeit dafür zu verfügung stellen.

Work-Life-Balance

Die Gleitzeit für die Kaufmännischen im Warehouse wurde vor kurzem abgeschafft.
Das neue Schicht Model sorgt für Frust.
Rolltage dürfen unter Kollegen nicht getauscht werden.
Es gibt 28 Tage Urlaub.

Image

Das Image ist schlecht, sowohl außen auch als innen.
Hat sich bei den Ärzten im Umkreis auch schon rumgesprochen, bei dem Krankenstand kein Wunder.
Auch ist man LEIDER nicht unbedingt mehr stolz darauf bei QVC zu arbeiten, obwohl das Unternehmen hier in Hückelhoven viele kennen, das Image ist eher negativ.
Es gab Zeiten da war es viel besser, aber jetzt seit der Umstrukturierung…. Daumen nach unten.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Führungskräfte sollten endlich Ihren Job machen für den sie angestellt wurden. Nur mit Vorbildern kann hier noch was gerettet werden. Die Leute die seit Jahren guten Job machen vernüftig bezahlen und die Geschäftspolitik überdenken.

Pro

Wohnortnähe, die meisten haben keine Großartigen Referenzen und finden hier ein Job...Pünktliche Gehaltszahlung.

Contra

Die Führungsart und die Geschäftspolitik.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    QVC Handel LLC & Co. KG
  • Stadt
    Düsseldorf
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Logistik / Materialwirtschaft
  • 25.Mai 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Je nach Bereich unterschiedlich. Bei mir ok, wenig Konkurrenzkampf oder Druck, in mehr umsatzrelevanten Bereichen etwas ungemütlicher, Schuld ist immer die andere Abteilung. Kein unternehmensweites Denken. In Bezug auf Innovation und Prozessverbesserung wird erstmal abgeblockt, der eigene Job könnte in Gefahr sein.

Vorgesetztenverhalten

Viel Micromanagement und Misstrauen, was von der Führungsebene vorgelebt wird. Viele Director und Manager sind schon viele Jahre da und haben eine erfolgreiche Strategie zum Abblocken von neuen Ideen entwickelt

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung gut, außerhalb wird gelästert und Kompetenz, leider oft berechtigt, angezweifelt. Ignoranz, fehlendes Wissen oder falsche Erwartungen an andere Abteilungen

Interessante Aufgaben

Relativ langweilig, es dauert ewig bis irgendetwas umgesetzt wird, wenn überhaupt, bis dahin verschwendet man wertvolle Arbeitszeit mit Workarounds zu arbeiten, z.B. Informationen aus x-Quellen ziehen (die auch gerne abweichen können) und mit S-Verweisen zu kombinieren). Es wird mehr auf Bauchgefühl und Befindlichkeiten als auf Daten und Fakten geachtet

Kommunikation

Es wird viel, aber nicht relevant, kommuniziert (Townhall, Newsletter, Intranet, Führungskraft), oft wiederholt, ohne das es neue Informationen gibt.

Gleichberechtigung

Gehaltliche Unterschiede kann ich nicht beurteilen, allerdings auf Director- und Manager-Ebene deutlicher Männer Überschuss

Karriere / Weiterbildung

Wenige interne Beförderung, was besser so ist, man sollte sich mehr bemühen externe Talente zu bekommen und zu halten. Weiterbildung ok, aber inhaltlich auf niedrigem Niveau. Nach ein paar Schulungen fehlt mir die Motivation mich für weitere anzumelden, da diese meist über den ganzen Tag gehen, wofür 1-2h reichen würden

Gehalt / Sozialleistungen

Hier gibt es nichts zu Bemängeln vor allem bezogen auf die Arbeitszeit. In letzter Zeit haben einige Mitarbeiter das Unternehmen u.a. aufgrund des Gehalts verlassen, allerdings muss man das meiner Ansicht nach auf die tatsächliche Arbeitszeit rechnen, die in den anderen Firmen ggf höher ist

Arbeitsbedingungen

Zwar nicht überall modern, aber Ausstattung gut, Büros klimatisiert, Kantine, freies Parkhaus

Work-Life-Balance

Natürlich gibt es je nach Saison Spitzen, aber generell gut

Image

QVC wird das Teleshopping Image nicht los, trotz halbherziger Bemühungen, der Webshop wird eher als Bestellkanal betrachtet, keine e-Commerce-Strategie

Verbesserungsvorschläge

  • Klare Ziele an den Mitarbeiter kommunizieren, die bonusrelevant sind (mittlerweile nicht mehr) Einen Teil des Management austauschen für frischen Wind Im Bewerbungsprozess das Unternehmen realistischer verkaufen, nicht die weit entfernte Vision

Pro

Work-Life-Balance
Gute Lage
sicherer Job wegen guter Profitabilität

Contra

Demotivation der Mitarbeiter
langweilige Aufgaben
hier ist es nicht ganz richtig, aber der Betriebsrat, der gefühlt mehr schadet als hilft durch ständiges Blockieren, was die Position von QVC Deutschland gegenüber der anderen Länder schwächt

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
5,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    qvc handel s.a r.l. & co. kg
  • Stadt
    Düsseldorf
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Arbeitsatmosphäre

Die Duz-Kultur ist angenehm und wird auch konsequent durchgesetzt, jeder grüßt jeden. Ich hatte nur ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten, in dem ich gelobt wurde und er sich Zeit genommen hat. Das war i.O. Ansonsten wird sehr stark auf jede Minute geachtet, die man sich zu früh oder zu spät einloggt, zu viel oder zu wenig Pause macht - das erzeugt natürlich Druck und stresst.

Vorgesetztenverhalten

Ich versuchte fast seit Vertragsbeginn, eine Regelung für die Weihnachtsfeiertage zu finden, um meinen Heimaturlaub planen zu können. Dies war nicht möglich. Unzählige Telefonate mit HR, diversen Supervisorn, dem Betriebsrat...brachten kein Ergebnis und resultierten darin, dass ich Donnerstag vor Weihnachten abwarten müsste, um dann meine Schichten zu erhalten - wohlgemerkt wäre es auch möglich gewesen, dass ich am 24.12. um 18 Uhr, an Silvester um 24 Uhr oder an sonstigen Feiertagen hätte arbeiten müssen. Absolut inakzeptabel, Weihnachten nicht planen zu können. Urlaubsanspruch hatte ich ja keinen mehr, obwohl ich in 2018 drei Monate Arbeit hatte, konnte ich nur meinen Anspruch für einen Monat geltend machen. Mein Vorgesetzter war zu dieser Zeit durchgehend krank und sein Stellvertreter meist auch - ich kam also mit meinem Anliegen nicht weiter und es war klar für mich, dass ich Weihnachten mit meiner Familie verbringen werde und nicht für einen okay bezahlten Nebenjob Silvester oder Heilig Abend verpassen werde.

Kollegenzusammenhalt

Ist vorhanden und durch die offene und respektvolle Duz-Kultur kommt man auch leicht mit anderen ins Gespräch. Jedoch arbeitet man quasi jede Schicht mit anderen Kollegen zusammen, aufgrund der flexiblen Schichtvergabe 24/7, sodass nicht wirklich engere Beziehungen entstehen.

Interessante Aufgaben

Absolute Akkordarbeit, zu 90 % sind es die immer selben Gespräche mit denselben Wortlauten. Trotzdem ist die Einarbeitung sehr umfangreich und zeitintensiv, was irgendwie nicht zusammenpasst. Und da in der Vorweihnachtszeit besonders viel los war, waren die Schichten fast immer voll und häufig durchgehende Warteschleifen - anstrengend, auch um 01 Uhr Nachts!

Kommunikation

Die notwendigen Infos zur Arbeit wie Produktspezifikationen, besondere Events, Gutscheine usw. standen immer gut aufgearbeitet zur Verfügung. Jedoch war es häufig sehr viel, was man vor Schichtbeginn noch lesen musste, und wofür die 5 Minuten, die man dafür bezahlt bekommt, meist nicht reichten. In diesen 5 Minuten muss man nämlich auch noch seinen Arbeitsplatz einrichten, das Headset anschließen, den PC hochfahren, sich anmelden, sich in drei Programme einloggen, seine Pausen planen UND eben die Neuigkeiten lesen - doch sehr sportlich. Bei Fragen zur Arbeit waren jedoch immer alle Stellen sehr hilfsbereit. Über Erfolge, Ergebnisse usw. wird auch recht offen kommuniziert, was vermutlich auch mit am Betriebsrat liegt. In den zwei Monaten, in denen ich dort war, war kein Meeting mit meiner Abteilung angesetzt.

Karriere / Weiterbildung

Interne Karrieren sind häufig, was ich gehört habe. Mehr kann ich nicht bewerten.

Gehalt / Sozialleistungen

Stundenlohn war für einen studentischen Nebenjob okay, und die Zuschläge ab 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von bis zu 100 % sind auch i.O. Trotzdem ist es ein stressigerer und anstrengenderer Job als bei den meisten anderen Nebenjobs und deshalb die Bezahlung eigentlich zu gering.

Arbeitsbedingungen

An Eventtagen gibt es häufig Naschereien und man versucht so, die stressige Arbeit etwas angenehmer zu machen. Die Büroräume sind neu und einigermaßen schön, trotzdem bleibt es natürlich ein Großraumbüro mit abgetrennten Arbeitsplätzen. Wenn viel los ist, steigt der Geräuschpegel stark an, was natürlich stresst. Generell stumpft man ziemlich ab über die Absurdität von manch einem Einkaufsverhalten von Kunden. Auch ist es häufig anstrengend, mit den oft alten Kunden zu reden. Junk-Caller oder eskalierende Gespräche waren bei mir selten, kommen aber natürlich vor. Insgesamt ist es deshalb schon psychisch und physisch (aufgrund der häufigen Nachtarbeit) überdurchschnittlich belastend für einen Nebenjob.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es gab mehrere Charity-Events für diverse Inititativen, das war gut. Umweltbewusstsein fehlt leider komplett, das fängt schon bei den Plastiklöffeln für den Kaffee an.

Work-Life-Balance

Mein Vertrag war auf ca. 30 % ausgelegt, im Schnitt sollten es 13 h pro Woche sein. Jedoch bot der Vertrag für den Arbeitgeber enorm viel Freiheit: die wöchentliche Arbeitszeit konnte zwischen 0 und 18 Stunden variieren. Das resultierte dann in ausschließlich 16- oder 18-Stunden-Wochen im Oktober und November (bis zu meiner Kündigung) aufgrund des Weihnachtsgeschäfts und des Personalmangels. Das Krasseste war aber die geforderte Flexibilität: In meinem Vertrag erhielt man Donnerstags seine Schichten für die Woche ab Montag. Das bedeutet bei einem 24/7 besetzten Callcenter, dass man sich quasi IMMER freihalten muss, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wochenendplanung, in die Heimat fahren - immer mit der Angst, eingeteilt zu werden und mühsam Ersatz finden zu müssen. Der Urlaubsanspruch war lächerlich: Wir wurden zum 04.10. eingestellt, hatten so für den Oktober gar keinen Anspruch, da kein voller Monat (obwohl wir durch eine umfangreiche Einarbeitung 70 Stunden gearbeitet hatten). Für Nov und Dez gab es pro Monat 5,8 Stunden Anspruch, man benötigt aber mind. 6 h um Urlaub nehmen zu können. Die restlichen 5,6 h wurden auf das Freizeitkonto geschrieben - absolut nicht Urlaubs-äquivalent.

Image

Die Mitarbeiter reden unterschiedlich über ihre Firma. Viele der Mitarbeiter, die nicht im Callcenter an den Telefonen arbeiten, finden QVC als Arbeitgeber nicht schlecht, und die meisten sind während ihres Studiums über das Callcenter dort "hängengeblieben" - wohl ein sehr häufiger Karriereweg bei QVC. Jedoch redet ein Großteil der Callcenter-Kundenberater eher schlecht über die kräftezehrende Arbeit.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Planbarkeit für die Arbeitnehmer, insbesondere an Weihnachten. Nicht erwarten, dass Arbeitnehmer mit einem auf ein halbes Jahr befristeten Vertrag, eine halbe Woche vor Weihnachten erfahren, wie sie arbeiten müssen und ohne Weiteres während Neujahr o.ä. im Büro sitzen werden - das wird nicht passieren, wo soll hier die Loyalität herkommen, dies wirklich zu tun? Um Krankmeldungen zu verhindern, muss hier mehr auf die AN eingegangen werden. Und Urlaubsanspruch muss auch wirklich umgesetzt werden können. Wenn man von den Stunden her mehr als drei Monate arbeitet, sollte man auch genau diesen Anspruch haben und nicht nur für einen Monat. Denn man ist ja auch in genau diesem Umfang urlaubsREIF, benötigt die Erholung, und zwar zeitnah und nicht zum Vertragsende.

Pro

Den Betriebsrat und seine Unterstützung; den kostenlosen Kaffee und Tee; die hilfsbereiten Kollegen und Vorgesetzten; die gute organisatorischen Bedingungen (rechtzeitig IT-Zugänge vorhanden, Einarbeitungsmappe, Spind, ...)

Contra

Die vom AN geforderte Flexibilität, die anders herum aber nur bedingt möglich ist; die schlechte Planbarkeit; die Urlaubsregelung; die schlechte Erreichbarkeit von HR Service; unklare Aufgabenverteilung zwischen Payroll, HR Service, Staffing usw.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Kantine wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    Qvc
  • Stadt
    Kassel
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

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  • 225 Mitarbeiter sagen

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    21.777777777778%
    Gut (79)
    35.111111111111%
    Befriedigend (61)
    27.111111111111%
    Genügend (36)
    16%
    3,09
  • 33 Bewerber sagen

    Sehr gut (14)
    42.424242424242%
    Gut (4)
    12.121212121212%
    Befriedigend (5)
    15.151515151515%
    Genügend (10)
    30.30303030303%
    3,02
  • 16 Azubis sagen

    Sehr gut (15)
    93.75%
    Gut (1)
    6.25%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,43

kununu Scores im Vergleich

QVC Handel S.à r.l. & Co. KG
3,16
274 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Handel)
3,25
203.198 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.815.000 Bewertungen