Von einem Arbeitgeberstar zur Arbeitgeber-Kröte. In nur wenigen Jahren.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider nicht mehr viel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wertschätzung der Mitarbeiter
Bezahlung! Denn, wer nur Arbeitskraft kaufen will und keine soziale Verantwortung übernehmen will hat kein Recht Solidarität einzufordern
Verbesserungsvorschläge
Was soll ich sagen, in einer Firma, in der die Job-Garantie bis 2030 das Papier nicht Wert ist, auf dem sie steht, eigentlich nur den Austausch der gesamten Führungsebene gegen kompetente "Neue" deren Ziel es ist die Firma nach vorne zu bringen und dabei soziale Verantwortung für das "menschliche Kapital" zu übernehmen.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima war 2023 und selbst bis Mitte 2024 angenehm.
Dann änderte sich alles...
Erst in den ausländischen Entities dann in Waldenburg.
Mitarbeiter fühlen sich nur noch als Nummer. Wertschätzung maximal in der eigenen Abteilung.
Personalabbau ohne Hirn und Verstand.
Labor soll halbiert werden Entwicklung stark zurückgebaut,
Wissen langjähriger Mitarbeiter und Wissensträger: nichts Wert.
Ja, auch das führt zu einem schlechten Arbeitsklima.
Image
Mitarbeiter werden in Informationsveranstaltungen verängstig: "Wenn sich einer reinklagt muss ein anderer gehen"
Aus den Augen aus dem Sinn...
Kein Interesse an den Mitarbeitern, sondern nut an der Arbeitskraft.
Das Verstehen inzwischen auch die Mitarbeiter...
Sie sind nichts "Wert"
Kurz und knapp: Außen Hui Innen Pfui
Work-Life-Balance
37 Stunden Woche, bei wenigen die 40 Stunden Woche.
Die Fertigung darf oft Fehler in Planung und Kommunikation mit Samstagsarbeit ausbaden.
Karriere/Weiterbildung
Interne E-learnings.
Man wurde genötigt Schulungsbedarfe zu eruieren, danach "Wir haben kein Geld"..
Gehalt/Benefits
Gehälter werden immer pünktlich bezahlt.
Externe werden mit hohen Vergütungen gekauft. Interne bekommen lächerliche Löhne. Die "Guten" sollten nach spätestens 2 Jahren wechseln. Bei Ingenieuren sind Lohnsprünge von über 1000€ im Monat üblich.
Bei internen Vergleichen kann es für die gleich Arbeit ohne weiteres
2 Entgeltgruppen unterschied geben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man Versucht "Grün" zu wirken, obwohl man vom Öl und Gas Business lebt.
Also auf jeden Fall nach außen Hui....
Kollegenzusammenhalt
In den Abteilungen sehr oft sehr gut. Aber auch hier versuchen einige Vogesetzte etwas Sand ins Getriebe zu streuen.
Umgang mit älteren Kollegen
Bis vor einem Jahr hätte ich 4 Sterne gegeben. Im Zuge der "Restrukturierung" hat man langjährigen Mitarbeitern im Alter von Mitte 50 bis Anfang 60 gesagt, wir machen Dir ein Angebot:
Entweder Du nimmst es an, oder wir kündigen Dich betriebsbedingt.
Das Angebot war. 1 Jahr Tranfergesellschaft und dann in die Arbeitslosigkeit....
Ach ja es gab ja noch ein Abfindung, die auf maximal 50.000 gedeckelt war und bei 60 jährigen auf 30.000...
BRUTTO
DER BETRIEBSRAT FAND DAS TOLL und hat das Programm voll unterstützt....
Vorgesetztenverhalten
Spätestens in der 3. Ebene unterirdisch. Intransparente Kommunikation, Intollerant,
Leider dem Micromanagement verfallen.
Flache Hierarchien werden seit wenigen Jahren eher aufgeblasen, wahrscheinlich um Verantwortung nach unten abgeben zu können.
Die Entwicklung auch hier in der letzten Zeit sehr enttäuschend.
Arbeitsbedingungen
ARBEITSMATERIALIEN SIND O.K.
Lärmpegel in den Büros meist o.k.
Keine Klimaanlage, aber eine Kühlluftanlage.
Kommunikation
Unterirdisch, intern wie extern.
Siehe "Freiwilligenprogramm"
z.b. die direkten Vorgesetzten haben Freitags erfahren, wer am darauf folgenden Montag angesprochen wird.
Die direkten Vorgesetzten hatten keinen Einfluss. (Dafür aber der Betriebsrat)
Gleichberechtigung
Keine negativen Beobachtungen.
Interessante Aufgaben
Je nach Abteilung, ich fand es sehr Interresant und Anspruchsvoll.

