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Unternehmenskultur

Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 102 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei R. STAHL die Unternehmenskultur als eher traditionell ein, während der Branchendurchschnitt zwischen traditionell und modern liegt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 172 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
R. STAHL
Branchendurchschnitt: Industrie

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
R. STAHL
Branchendurchschnitt: Industrie

Die meist gewählten Kulturfaktoren

102 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Immer wieder das Rad neu erfinden

    Strategische RichtungModern

    39%

  • Mitarbeiter kleinhalten

    FührungTraditionell

    36%

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    35%

  • Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen

    FührungModern

    34%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    34%

  • Mitarbeiter unter Leistungsdruck setzen

    Work-Life BalanceTraditionell

    34%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt angespannt. Der Umgang unter Kolleginnen und Kollegen ist überwiegend freundlich und respektvoll, auch wenn vereinzelt – sowohl bei einzelnen Auszubildenden als auch Führungskräften – grundlegende Formen der Wertschätzung im täglichen Miteinander stärker vorgelebt werden sollten.
Das Arbeitsklima hängt stark von der jeweiligen Abteilung und der direkten Führungskraft ab. In manchen Bereichen entsteht der Eindruck, dass Kontrolle häufiger auf Vertrauen setzt. Eigenständige Meinungen oder konstruktische Kritik werden nicht immer als Bereicherung wahrgenommen, wodurch Anpassungsbereitschaft teilweise stärker honoriert wird als Eigeninitiative.
Persönlich habe ich mich nur selten wertgeschätzt gefühlt. Mitarbeitende sollten nicht ausschließlich als wirtschaftlicher Faktor betrachtet werden, sondern als Menschen, die mit ihrer Leistung und Erfahrung wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen.
Die Restrukturierung verstärkt zusätzlich die bestehende Unsicherheit. Insbesondere langjährige Mitarbeitende wirken verunsichert, was sich spürbar auf Motivation, Identifikation und das allgemeine Arbeitsklima auswirkt.

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1,0
Kommunikation

Die interne Kommunikation ist insgesamt ausbaufähig. Informationen werden teilweise rechtzeitig weitergegeben, jedoch entsteht häufig der Eindruck, dass Entscheidungen mehrfach geändert werden oder nicht ausreichend durchdacht sind. Rückmeldungen und Anregungen von Mitarbeitenden werden nicht immer erkennbar in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Ein erheblicher Teil der Informationsweitergabe erfolgt über informelle Kommunikationswege ("Flurfunk") statt über die vorgesehenen organisatorischen Kanäle. Dadurch entstehen Unsicherheiten, Missverständnisse und Gerüchte, da wichtige Informationen Mitarbeitende häufig erst indirekt oder verspätet erreichen.
Auch die Kommunikation des oberen Managements könnte transparenter sein. Insbesondere strategische Entscheidungen sind für Mitarbeitende nicht immer nachvollziehbar, wodurch Vertrauen und Akzeptanz erschwert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen ist unterschiedlich ausgeprägt. Teilweise fehlen klare Prozess- und Verantwortungsstrukturen, wodurch Aufgaben weitergereicht werden und Abstimmungsaufwand entsteht

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1,0
Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht stark von den jeweiligen Personen und Teams abhängig. Ich habe Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, die mich fachlich und persönlich unterstützt sowie ihr Wissen bereitwillig geteilt haben. Gleichzeitig gab es auch Situationen, in denen Mitarbeitende eher als Konkurrenz wahrgenommen wurden als als Teil eines gemeinsamen Teams.
Ein bereichsübergreifendes Gegeneinander ist teilweise noch erkennbar. Konkurrenzdenken und Eigeninteressen erschweren stellenweise eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Arbeit sollte von einem gemeinsamen Ziel, gegenseitigem Respekt und professioneller Kooperation geprägt sein – nicht von dem Bestreben, Kolleginnen und Kollegen gegeneinander auszuspielen oder persönliche Vorteile auf deren Kosten zu erzielen. Eine stärkere Förderung einer kooperativen Unternehmenskultur würde den Zusammenhalt nachhaltig verbessern.

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1,0
Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance bietet grundsätzlich einige Vorteile durch Gleitzeit und die Möglichkeit zum Homeoffice. Allerdings sind diese Möglichkeiten nicht in allen Bereichen gleichermaßen umsetzbar, insbesondere in der Produktion. Hier könnten alternative Modelle geprüft werden, um eine bessere Gleichbehandlung zu ermöglichen.
Die aktuelle Restrukturierung führt teilweise zu einer höheren Arbeitsbelastung, da Aufgaben auf weniger Mitarbeitende verteilt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Belastungen und teilweise mehr Überstunden. Aus meiner Sicht sollte bei Veränderungen nicht nur auf Personalkosten, sondern auch auf eine nachhaltige Organisation von Aufgaben und Verantwortlichkeiten geachtet werden.

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1,0
Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig. Es gibt Führungskräfte, die respektvoll führen und ihre Mitarbeitenden unterstützen. Gleichzeitig besteht in einigen Bereichen Verbesserungsbedarf bei Kommunikation, Wertschätzung und Führungsqualität.
Teilweise entsteht der Eindruck, dass Kontrolle stärker ausgeprägt ist als Vertrauen. Der Fokus liegt häufig auf Fehlern statt auf gemeinsamer Lösungsfindung und Weiterentwicklung. Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereentscheidungen wirken nicht immer transparent oder nach einheitlichen Kriterien gestaltet.
Ein wesentlicher Punkt ist, dass Mitarbeitende häufig nicht das Unternehmen verlassen, sondern die Zusammenarbeit mit der direkten Führungskraft. Deshalb sollten Führungsverhalten und Mitarbeiterfeedback regelmäßig hinterfragt werden. Eine stärkere Einbindung geeigneter Feedbackprozesse sowie des Betriebsrats könnte helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Verbesserungen umzusetzen.

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2,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Unsicherheit bestimmt den Arbeitsalltag, aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation. Maßnahmen werden nur schlecht und zu kurzfristig kommuniziert, und außerdem nicht konsequent oder ineffizient umgesetzt. Außerdem wird aktuell massiv Personal abgebaut, zum Einen durch Entlassungen, zum Anderen, indem Stellen einfach nicht nachbedetzt werden. Dadurch fehlt es inzwischen an allen Ecken und Enden an Personal, wodurch vieles liegen bleibt und verlangsamt wird. Bei den verbleibenden Kollegen häuft sich die Arbeit, Überlastung soll laut Geschäftsführung durch das richtige 'Mindset' ausgeglichen werden. Dabei sollte mangelhafte Personalplanung nicht auf den Rücken der Angestellten ausgetragen werden. Generell kommt die Geschäftsführung gerne mal mit amerikanisierten Floskeln anstatt echten Lösungsvorschlägen.